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TruePicVision

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1

Montag, 20. Februar 2012, 01:36

TORN (postapokalyptischer Kurzfilm)

Postapokalyptisches (No-Budget) Psycho/Drama "TORN" entstand anlässlig der Lehrveranstaltung Medientechnik Video an der FH Brandenburg als Semesterproduktion.
Laufzeit ca. 12 min, 1080p
Am 16.12.2011 wurde der Film nach der Nominierung für den STUDENT EXCELLENCE DAY in der Kategorie "Bestes studentisches Projekt" mit dem 1. Platz ausgezeichnet.

Reese (Nico Gühlstorf) erwacht in einer Welt, die nicht real sein kann und er versucht ihr um jeden Preis zu entfliehen...

Filmposter: http://www.facebook.com/photo.php?fbid=1…&type=3&theater
Produktionsfotos:http://www.facebook.com/media/set/?set=a…21256445&type=3

Darsteller: Nico Gühlstorf, Rumen Schmidt.
Kamera: Oliver Karaschewski
Ton: Stefan Scheele , Denis, Tschaikowski
Schnitt: Nico Gühlstorf
Musik: Daniel Pontow
Drehbuch & Regie: Nico Gühlstorf

Prof. Dipl.-Ing. Eberhard Hasche:
"Die sehr sehenswerte und gelungene Arbeit orientiert sich an modernen Filmmachern wie Christopher Nolan"
"Wie für's Festival gemacht"


Teaser:
Kurzfilm:
Behind The Scences:
Outtakes:


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7River

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Montag, 20. Februar 2012, 10:20

Mir hat er gefallen, besonders die Atmosphäre, die
durch die Lokation gut rüber kommt - und den zusätzlichen Effekten. Kritik
würde ich an die schauspielerischen Leistungen üben, waren im Grunde aber
solide.

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Chuck

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Donnerstag, 23. Februar 2012, 19:52

Wobei ich die Leistungen des Hauptdarstellers für Amateurfilm-Verhältnisse echt gut fand. Nur sein Freund kam nicht gut rüber.

PS. Hab grad wenig Zeit, werde demnächst was zum Film selbst nachtragen.


Demnächst...

Allgemein fand ich den Film recht unterhaltsam und größtenteils gelungen. Die Story besaß nicht gerade ein riesiges Ausmaß an Kreativität, war aber nicht dumm.
Die Schauspielleistung des Hauptdarstellers war gut, der Freund wirkte sehr aufgesetzt. Seine Mimik schwankte zwischen Hoffentlich-vergess-ich-den-Text-nicht und pseudo-besorgt/dramatisch/melodramatisch.
Das hat das eig. technisch und ideenmäßig gelungene Konzept etwas aus der Bahn geworfen. Aber ich sags mal so: Ihr könnt froh sein, dass ihr wenigstens jmdn. mit diesem Grad des Talents gefunden habt. Ich habe riesige Schwierigkeiten, akzeptable Schauspieler zu finden.
So, die verfolgungsjagd fand ich etwas zu lang, aber spannend und technisch gut.
Etwas fehl am Platz wirkte das "Du bist nur eine Projektion, die mich zum weiterträumen bringen will"-Gerede. Der Begriff " Projektion" im Zusammenhang mit dem Träumen kann ja nur aus Inception stammen. Und wie in Gottes Namen kommt man in einer solchen Situation auf sowas? Etwas an den Haaren herbeigezogen. Aber vllt. ist der Gute ein echer Inception-Fanboy, wer weiß?
^^
Ich hab viel negatives geschrieben, ich weiß. Aber Fazit ist, dass der Film im Vergleich zu vielen anderen Filmen hier sehr gelungen ist. Hier würde ich mich MP-Digital anschließen.

LG

Chuck
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Donnerstag, 23. Februar 2012, 20:33

Der Film hat mir sehr gefallen. Tolle Atmo. Ein tolles Team. Der Film war für mich kurzweilig. Die Außenszenen hätte ich noch etwas düsterer gemacht, waren für meinen Geschmack noch etwas zu „lieblich“. Dennoch eine überzeugende Filmleistung in allen Bereichen.

Behind The Scences / Outtakes: Sehr schöner Einblick in die Kulissen und wie der Drehs abgelaufen sind.

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Montag, 27. Februar 2012, 13:48

Wobei ich die Leistungen des Hauptdarstellers für Amateurfilm-Verhältnisse echt gut fand. Nur sein Freund kam nicht gut rüber.

PS. Hab grad wenig Zeit, werde demnächst was zum Film selbst nachtragen.


Demnächst...

Allgemein fand ich den Film recht unterhaltsam und größtenteils gelungen. Die Story besaß nicht gerade ein riesiges Ausmaß an Kreativität, war aber nicht dumm.
Die Schauspielleistung des Hauptdarstellers war gut, der Freund wirkte sehr aufgesetzt. Seine Mimik schwankte zwischen Hoffentlich-vergess-ich-den-Text-nicht und pseudo-besorgt/dramatisch/melodramatisch.
Das hat das eig. technisch und ideenmäßig gelungene Konzept etwas aus der Bahn geworfen. Aber ich sags mal so: Ihr könnt froh sein, dass ihr wenigstens jmdn. mit diesem Grad des Talents gefunden habt. Ich habe riesige Schwierigkeiten, akzeptable Schauspieler zu finden.
So, die verfolgungsjagd fand ich etwas zu lang, aber spannend und technisch gut.
Etwas fehl am Platz wirkte das "Du bist nur eine Projektion, die mich zum weiterträumen bringen will"-Gerede. Der Begriff " Projektion" im Zusammenhang mit dem Träumen kann ja nur aus Inception stammen. Und wie in Gottes Namen kommt man in einer solchen Situation auf sowas? Etwas an den Haaren herbeigezogen. Aber vllt. ist der Gute ein echer Inception-Fanboy, wer weiß?
^^
Ich hab viel negatives geschrieben, ich weiß. Aber Fazit ist, dass der Film im Vergleich zu vielen anderen Filmen hier sehr gelungen ist. Hier würde ich mich MP-Digital anschließen.

LG

Chuck

Etwas fehl am Platz wirkte das "Du bist nur eine Projektion, die mich zum weiterträumen bringen will"-Gerede. Der Begriff " Projektion" im Zusammenhang mit dem Träumen kann ja nur aus Inception stammen. Und wie in Gottes Namen kommt man in einer solchen Situation auf sowas? Etwas an den Haaren herbeigezogen. Aber vllt. ist der Gute ein echer Inception-Fanboy, wer weiß?

Da ich (Autor, Regisseur und Hauptdarsteller) großer Fan von Christopher Nolan bin und ihn als mein Vorbild sehe, dachte ich mir ich nehme mir das Recht heraus auf Inception hinzuweisen. Auf den ersten Blick scheint die Handlung auch nicht gerade kompliziert dafür ist sie jedoch tiefgründig. Da der Freund am Ende erzählt, dass Reese angegriffen wurde...da stellt sich ja die Frage, warum tut er das. ;) Letztendlich tolle Kritik von dir und dafür vielen Dank. ;) Was ist jedoch mit MP-Digitale gemeint?

LG
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Montag, 27. Februar 2012, 17:02

Christopher Nolan ist echt brilliant. Und die Story gefällt mir als sein Fan auch gut, sry wenn das anders rüberkam.

MP-Digital hat die Antwort unter mir geschrieben. Da ich erst noch schnell was zu deiner Schauspielleistung sagen wollte, aber grad nicht viel Zeit hatte, hab ich das bitzschnell noch kundgetan und dann später was zum Film selbst ergänzt, wobei ich MP-Digitals Kritik bereits gelesen hatte und mich ihr am Ende angeschlossen habe.

LG

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Montag, 9. April 2012, 18:53

Ich wollte mich auch nochmal zu Wort melden (ich weiß, ein wenig spät). Es ist schon etwas her, seitdem ich den Film gesehen habe, von daher hoffe ich, mich noch richtig erinnern zu können.

Ich fand der Film hat eine schöne Stimmung aufgebaut. Kameratechnisch war es sehr schön gelöst, die Location war auch klasse. Die Schauspieler geben sich auch Mühe. Die Story hat mir ganz gut gefallen, allerdings fand ich das ganze am Ende doch zu nah an Inception und dazu recht verwirrend. Man hat es schon verstanden, aber ich fands irgendwie nicht rund. Vom Schnitt her fand ich einiges zu lang. Besonders die Verfolgungsjagd ist mir in Erinnerung geblieben, die man sicherlich auf Drittel (oder noch weniger) hätte kürzen können, ohne dass der Film dadurch etwas verloren hätte.

Alles in allem habe ich mich unterhalten gefühlt. Daumen hoch! Viel Erfolg bei deinen weiteren Projekten. :)
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Dienstag, 10. April 2012, 13:53

Danke für deine Kritik! Mit der Verfolgungsjagd hast du vollkommen recht. Wenn ich ein neue Schnitt-/VFX-version usw. machen würde (quasi Remastered) dann würde so einiges verändert werden.
Vom Schnitt her fandest du "einiges" zu lang, hast aber nur über die Verfolgung geschrieben...was fandest du denn noch zu lang vom Schnitt her?
allerdings fand ich das ganze am Ende doch zu nah an Inception und dazu recht verwirrend. Man hat es schon verstanden, aber ich fands irgendwie nicht rund.
Sicherlich gibt es Spuren die auf Inception Hinweisen, wie die erwähnt "Projektion" in einem Traum. Jedoch nur weil ein verwirrter Typ aus einer für ihn unbekannten zerstörten Welt fliehen will bzw. denkt es sei ein Traum und versucht aufzuwachen, ist es ja meiner Meinung nach nicht zu dicht an Inception.
Der Protagonist hat ein Trauma und wacht immer in dieser Welt auf evtl. ohne zu wissen, dass sie sich so verändert hat, weil er seine Welt "schön" träumt und diese als real erachtet. Deswegen versucht er immer wieder aufs neue sich umzubringen und jedes mal kann sein Freund das gerade so verhindern und erzählt ihm er wurde angegriffen...lügt ihn quasi an, damit er es nicht noch einmal versucht. Reese kann sich an die selbstmordverusche halt nicht erinnern (scheinbar ;) - Anfang zeigt Ende oder vorherigen Versuch!?). Die Dinge die der Protagonist nicht weiß, weiß der Zuschauer auch nicht...bzw muss er sich dazu denken, weil ganz einfach nicht alles erzählt wird und dem Zuschauer Raum zum darüber nachdenken lassen sollen...bzw. nur eine gewisse Richtung für die Gedanken vorgeben soll und der Rest macht der kopf des Zuschauers. Wie die Frage ob es das erste Mal war, das Reese versucht hat sich umzubrimgen...Ich hoffe aus der Verwirrung wurde etwas klarheit. Habe mal schnell versucht dasd ganze zu beleuchten ;)

Sonst natürlich nochmal danke für die konstruktive Kritik und ich hoffe auf weitere Anregungen und Verbesserungsvorschläge.
Bisher wurd auch noch nicht so viel zu Musik, VFX usw. gesagt...

LG Nico
und die Kreativität geht weiter ;)
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9

Dienstag, 10. April 2012, 16:24

Ah, okay, mit deiner Erklärung habe ich den Film, denke ich, jetzt verstanden. :D Wie gesagt ist es schon ein wenig her seit ich den Film gesehen hatte und ich weiß nur, dass ich damals etwas verwirrt war. ;)

Vom Schnitt her fandest du "einiges" zu lang, hast aber nur über die Verfolgung geschrieben...was fandest du denn noch zu lang vom Schnitt her?

Ansonsten wären das eher so Kleinigkeiten, also, dass man eine Einstellung nicht so lange stehen lässt, sondern um eine Sekunde oder ein paar Frames kürzt. Dafür müsste ich den Film selber Schnitt für Schnitt durchgehen.

Zitat

Sicherlich gibt es Spuren die auf Inception Hinweisen, wie die erwähnt "Projektion" in einem Traum. Jedoch nur weil ein verwirrter Typ aus einer für ihn unbekannten zerstörten Welt fliehen will bzw. denkt es sei ein Traum und versucht aufzuwachen, ist es ja meiner Meinung nach nicht zu dicht an Inception.

Also, dass es darum geht, ob das ganze Traum oder Realität ist und, dass man aufwacht, wenn man sich tötet, etc. find ich durchaus recht nah an Inception. Aber ich kenne das Problem. Es ist wirklich ärgerlich, wenn bestimmte Elemente aus eigenen Filmen denen aus bekannten Filmen ähneln. Da muss man dann aufpassen und schauen, dass man Variationen findet.

Bisher wurd auch noch nicht so viel zu Musik, VFX usw. gesagt...

Die visuellen Effekte sind durchweg eigentlich gut gelungen. Das ist jetzt aber auch nur eine ganz minimale Kritik: Nur dem Matte Painting am Ende sieht man ein wenig an, dass es composed wurde. Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich merke, dass der Schauspieler vor Greenscreen und nicht real dort geht. Auch das Problem kenne ich nur zu gut. :D

Musik hat mir auch gefallen. Habt ihr die komponieren lassen?
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10

Sonntag, 15. April 2012, 23:32

Musik hat mir auch gefallen. Habt ihr die komponieren lassen?
Ja die Musik wurde extra für jede Szene komponiert ;) Von einem Kollegen, Kumpel und seit einem Jahr unser Musikkomponist und -produzent für alle möglichen Filmprojekte! Er hat bzw studiert noch an der
Akademie Deutsche POP !!!
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Donnerstag, 2. August 2012, 06:45

Hi,

dann melde ich mich nach der langen Zeit auch mal zu Wort. :)
Ich fand besonders die Kameraarbeit (in Verbindung mit dem Schnitt) ziemlich beeindruckend. Vor allem ist mir da der leicht experimentelle aber sehr gelungene Einsatz des Vertigo-Zooms am Anfang aufgefallen. Nur die Verlagerung der Schärfeebene kam mir im gesamten Film 2-3 mal zu oft vor.

Ton und Musik fand ich durchweg sehr gut.

Der relativ lange Vorspann und die Verfolgungsjagd machten die ersten 5-6 Minuten für meinen Geschmack etwas zu lang. Nicht direkt unspannend, aber als ich dann gemerkt habe, dass da wirklich nicht viel mehr als die Paranoia des Protagonisten gezeigt wurde, war ich etwas enttäuscht. Das allerdings kommt sehr gut rüber.

Die Story hab ich jetzt einfach mal als großes Verwirrspiel geschluckt, ohne sie richtig zu verstehen. Athmosphärisch kam alles gut rüber, wobei das AHA-Erlebnis bei mir aus blieb. Die Hauptfigur finde ich sehr gut gespielt. Sein "Wahnsinn" ist sehr gut rüber gebracht und es wirkt absolut nicht lächerlich, dass er so viel mit sich selbst spricht. Der Kumpel hingegen wirkt etwas sehr deplatziert. Dass er im Dialog bei der Erwähnung des "Traums" nach vier Jahren in einer postapokalyptischen Welt als erstes darauf kommt, dass die gesamte Realität gemeint sein muss, kam mir auch seltsam vor. Die Namen "Connor" und "Reese"... Na ja, das brachte mich etwas zum Schmunzeln und das sollte der Film wohl eher nicht bewirken. ^^

Obwohl sich der Film vom Look her schon sehr an Hollywood orientiert, finde ich es immer ganz furchtbar, wenn man einen deutschen Film amerikanisiert. Aber das ist jetzt nur ne Frage des Geschmacks und tut dem Film an sich nicht wirklich einen Abbruch.

Die Location hat mir an sich sehr gut gefallen. Was mich bei Endzeitfilmen nur immer stört (und wofür der Filmemacher natürlich nichts kann), ist dass da immer alles vollgesprayt ist. Das wäre in Gebäuden, die wirklich durch eine Katastrophe verwüstet wurden nicht oder kaum zu finden und raubt immer die Authentizität. Das ist jetzt aber nur ein Statement gegen Vandalismus und nicht gegen die Wahl der Location. :)

Die Effekte fand ich alle solide, aber nicht erstaunlich. Da ist man heute wohl leider schon zu verwöhnt...

Insgesamt ein gelungener Film, der durch Optik zu bestechen weiß, von der Story her aber wohl dem "einfachen Publikum" verschlossen bleibt. :)

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12

Donnerstag, 2. August 2012, 06:45

Hi,

dann melde ich mich nach der langen Zeit auch mal zu Wort. :)
Ich fand besonders die Kameraarbeit (in Verbindung mit dem Schnitt) ziemlich beeindruckend. Vor allem ist mir da der leicht experimentelle aber sehr gelungene Einsatz des Vertigo-Zooms am Anfang aufgefallen. Nur die Verlagerung der Schärfeebene kam mir im gesamten Film 2-3 mal zu oft vor.

Ton und Musik fand ich durchweg sehr gut.

Der relativ lange Vorspann und die Verfolgungsjagd machten die ersten 5-6 Minuten für meinen Geschmack etwas zu lang. Nicht direkt unspannend, aber als ich dann gemerkt habe, dass da wirklich nicht viel mehr als die Paranoia des Protagonisten gezeigt wurde, war ich etwas enttäuscht. Das allerdings kommt sehr gut rüber.

Die Story hab ich jetzt einfach mal als großes Verwirrspiel geschluckt, ohne sie richtig zu verstehen. Athmosphärisch kam alles gut rüber, wobei das AHA-Erlebnis bei mir aus blieb. Die Hauptfigur finde ich sehr gut gespielt. Sein "Wahnsinn" ist sehr gut rüber gebracht und es wirkt absolut nicht lächerlich, dass er so viel mit sich selbst spricht. Der Kumpel hingegen wirkt etwas sehr deplatziert. Dass er im Dialog bei der Erwähnung des "Traums" nach vier Jahren in einer postapokalyptischen Welt als erstes darauf kommt, dass die gesamte Realität gemeint sein muss, kam mir auch seltsam vor. Die Namen "Connor" und "Reese"... Na ja, das brachte mich etwas zum Schmunzeln und das sollte der Film wohl eher nicht bewirken. ^^

Obwohl sich der Film vom Look her schon sehr an Hollywood orientiert, finde ich es immer ganz furchtbar, wenn man einen deutschen Film amerikanisiert. Aber das ist jetzt nur ne Frage des Geschmacks und tut dem Film an sich nicht wirklich einen Abbruch.

Die Location hat mir an sich sehr gut gefallen. Was mich bei Endzeitfilmen nur immer stört (und wofür der Filmemacher natürlich nichts kann), ist dass da immer alles vollgesprayt ist. Das wäre in Gebäuden, die wirklich durch eine Katastrophe verwüstet wurden nicht oder kaum zu finden und raubt immer die Authentizität. Das ist jetzt aber nur ein Statement gegen Vandalismus und nicht gegen die Wahl der Location. :)

Die Effekte fand ich alle solide, aber nicht erstaunlich. Da ist man heute wohl leider schon zu verwöhnt...

Insgesamt ein gelungener Film, der durch Optik zu bestechen weiß, von der Story her aber wohl dem "einfachen Publikum" verschlossen bleibt. :)

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Donnerstag, 2. August 2012, 11:18

Zu aller erst Danke für die super produktive und hilfreiche Kritik ;)
Die Story hab ich jetzt einfach mal als großes Verwirrspiel geschluckt, ohne sie richtig zu verstehen.
Dazu kannst dir vllt einfach 1-2 Kommentare von mir vorher durchlesen, da habe ich den Hintergrund der Handlung etwas genau beleuchtet ;)
Obwohl sich der Film vom Look her schon sehr an Hollywood orientiert, finde ich es immer ganz furchtbar, wenn man einen deutschen Film amerikanisiert. Aber das ist jetzt nur ne Frage des Geschmacks und tut dem Film an sich nicht wirklich einen Abbruch.
Wie genau meist du das? Naja ich sehe als mein größtes Vorbild Regisseur Christopher Nolan (evtl. auch durch die Erwähnung von 'Projektion' im Zusammenhang mit dem Traum erkennbar) Außerdem liebe ich Martin Scorsese, JJ Abrams, Ducan Jones, Dayid Lynch und viele mehr...sind zwar nicht alles Amerikaner aber die Richtung ist ca klar ;)
Nur die Verlagerung der Schärfeebene kam mir im gesamten Film 2-3 mal zu oft vor.
Fandest? Also ich stehe ja voll darauf also spielen mit wenig Tiefenschärfe usw. ;)
Naja und wir wollten halt gerade die Möglichkeiten des Digital Filmmaking bzw DLR Filmmaking bei dem Film hervorheben. Aber ist eben Ansichtssache.

Noch mals danke für das tolle Feedback, vorallem für Kamera und Schnitt und dann noch für mein Spiel als Hauptdarsteller^^ Dann muss ich ja doch eine kleine Ader dazu haben XD Aber am liebsten konzentriere ich mich eben mit der Kamera in der Hand oder mit dem Kameraman
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Donnerstag, 2. August 2012, 11:44

Dazu kannst dir vllt einfach 1-2 Kommentare von mir vorher durchlesen, da habe ich den Hintergrund der Handlung etwas genau beleuchtet


Ja, das hab ich hinterher gemacht und da wurde es mir dann auch klarer. Ich versuche nur, mir die Kommentare nicht vorher durch zu lesen, weil man sich doch recht schnell beeinflussen lässt.

Zitat von »pikk«
Obwohl sich der Film vom Look her schon sehr an Hollywood orientiert, finde ich es immer ganz furchtbar, wenn man einen deutschen Film amerikanisiert. Aber das ist jetzt nur ne Frage des Geschmacks und tut dem Film an sich nicht wirklich einen Abbruch.



Wie genau meist du das?


Das mit der Amerikanisierung stößt mir immer ganz besonders bei englischnamigen Rollen auf, die aber ganz offensichtlich von Deutschen gespielt werden. Weiß auch nicht genau wieso. Das kann man unter persönliche Macke verbuchen. ^^





Zitat von »pikk«
Nur die Verlagerung der Schärfeebene kam mir im gesamten Film 2-3 mal zu oft vor.



Fandest?

Ja, ich fands für sich genommen technisch bzw. optisch sehr gut, aber insgesamt sah es mir halt ein Bisschen nach "guck mal was ich alles kann" aus. Ist jetzt aber auch nicht so wild, dass ich das als wirklichen Kritikpunkt ansehe. Mehr als Kleinigkeiten sind bei dem Film für mich nicht zu beanstanden. :)

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Donnerstag, 2. August 2012, 12:03

Das mit der Amerikanisierung stößt mir immer ganz besonders bei englischnamigen Rollen auf, die aber ganz offensichtlich von Deutschen gespielt werden.
Also da die beiden Namen aus meinem Freundeskreis stammen als Spitznamen, sehe ich das wohl anders^^
Conner stammt von Conrad
Reese, kann ich dir nicht sagen, weil der kollege wirklich Sebastian heißt^^
Mehr als Kleinigkeiten sind bei dem Film für mich nicht zu beanstanden. :)
Danke dafür, das freut mich natürlich!


Ich hoffe ich kann noch mehr solch kontruktiver Kritiken erwarten! Das hilft ungemein ;) Immerhin bemühe ich mich seit kurzem ja auch viele Kritiken abzugeben ;)
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Donnerstag, 2. August 2012, 12:35

Sag blos, es ist niemandem aufgefallen, dass "Connor (gleich gesprochen wie Conner)" und "Reese" Namen sind, die im gesamten Terminator-Franchise auftauchen. Ich war jetzt felsenfest davon ausgegangen, dass das ein Verweis darauf sein soll.

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Donnerstag, 2. August 2012, 13:18

Sag blos, es ist niemandem aufgefallen, dass "Connor (gleich gesprochen wie Conner)" und "Reese" Namen sind, die im gesamten Terminator-Franchise auftauchen. Ich war jetzt felsenfest davon ausgegangen, dass das ein Verweis darauf sein soll.
Rein gesprochen, kann man es auch als Verweis dazu zählen, weil die Namen klasse sind bzw ok! Außerdem habe ich die Filme auch geliebt...jedenfalls die ersten beiden und den 4 nur wegen Chritian Bale XD Aber bisher hat es niemand behauptet oder gefragt, aber es ist eben Zufall das 2 Kumpels so genannt werden und deswegen gefielen sie mir auch ;)
Ich mag kleine sachen in den Filmen zu verstecken XD So z.B auch eine Spongbob Tasse die es in allen (fiktiven) Produktionen gibt, in dennen ich und der Kameramann, Kommilitone sowie Kumpel Olli zusammengearbeitet haben XD Macht jetzt genau 4 Produktionen! Eine davon ist jedoch noch nicht online!

Aber du bist der erste der auf Terminator kommt! klasse...so eng habe ich es zwar nicht betrachtet, aber irgendwie eben schon!
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Danielleinad

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Donnerstag, 2. August 2012, 23:34

So, Nico, du wolltest ein Filmurteil von mir, hier bekommst du es :) :

Als erstes muss ich mal loswerden: Nein, obwohl bei mir gleich zwei Mal Blu-rays von "Inception" liegen, habe ich den Film noch nicht gesehen, da ich noch keinen passenden Abend gefunden habe, wo ich mir solch ton- und bildgewaltiges Popcornkino, das beim internationalen Publikum sehr gut angekommen sei soll, reinziehe. Dabei sitzen ich vor dem Fernseher mit einem geringerem Abstand, als dieser Bilddiagonale aufweist. Das war bei "2012" oder "Harry Potter" ziemlich spektakulär :D

Zurück zum Thema: Inception noch nie gesehen, aber deinen. Ich mag Kino und Kopfkino sehr gerne, wo es um Sein und Nichtsein, Realität und Fiktionen - also Träumen geht, die noch schön unheimlich aber geistig auf hoher Ebene verstrickt sind. Darum bin ich auch großer Fan von "Matrix". Dein Film erinnert mich wieder daran, dass ich solch einen Film demnächst mal machen sollte.


Zu deinem Film:
Dein Film hat mich nicht allzu sehr unterhalten. Du wachst in einer Bruchbude auf und weißt nicht, was los ist. Gelegentlich tappt ein Gespinst durch die Gänge, was dich ein wenig verunsichert - du flüchtest. Das waren so 60% des Films. Am Ziel angekommen, stellt sich heraus, dass es nur dein Freund ist, mit dem du ein Dialog eingehst, der die Handlung eigentlich nur aufhält. Und dann die Frage Traum oder nicht Traum? BoomChickaWhaWha! Kein Traum. Er rammt sich das Messer in den Bauch, wird bewusstluss und wacht wieder in der Realität auf. Das wars. Ende.

Natürlich: Die Kamera hat insgesamt keine erstklassige, aber dennoch solide-gute Arbeit geliefert. Und einige Perspektiven sind sogar sehr schön gelungen, dass es nach einen interessanten Film ausschaute. Beispiele sind, die Introszene, die wo du anfangs auffwachst und dein Auge in Detaileinstellung zu sehen ist, die schnellen Schnitte zwischen Zeitungsartikeln und Fantadosen, die Szene mit dem anderen Spiegelbild und das schnelle Vorbeihuschen der Schattengestalt. Diese Szenen haben den Film aufgewertet und interessanter gemacht.

Aber wie auch Costa erwähnte: da hätte man mehr schneiden können, weil es einfach nur ein Herumgerenne ist, bei dem nichts passiert. Es sei denn du hättest noch mehr Hindernisse und Aufmerksamkeiten während der Flucht eingebaut, die dem Zuschauer noch mehr fesselnde und beklemmende Gefühle bringt. Und was danach die Traumwelten betrifft: ein paar mehr Verstrickungen, Paradoxone und Deja-Vus hätten mehr Unheimlichkeit a la Matrix ausgelöst :) Aber wir sind ja Amateure, daher: ein solides Drehbuch, das aber keine allzu große Unterhaltung verspricht.

Die eingefügten Toneffekte haben mir gut gefallen, die waren durchaus passend. Die Musik: amateurhaft eben. Diese 12-Ton-Klavier-Musik löst in mir keine Emotionen aus, wie bei Hans Zimmer. Habe ich auch nicht erwartet, dennoch fand ich sie nicht allzu passend. Bei einigen Instrumenten hört man eben auch heraus, dass sie künstlich und nicht echt sind. Und dann wird es zu billig für die Ohren. Aber wir sind ja Amateure und dafür war es okay :) Einige Amateurfilmer arbeiten auch mit Komponisten zusammen, die mit mehr echten Instrumenten arbeiten oder sie dank professionellerer Technik oder besserem Talent diese einfach echt klingen lassen. Alternativ hättest du vielleicht auf Creative-Commons-Musik zurückgreifen können.

Visuelle Effekte: Kein Meilenstein, aber ordentlich. Kenne mich da nicht so aus, kann selbst nicht so was animieren :D

Zur Farbkorrektur: Ich bin auch nur Amateur und weiß nicht ob es besser geht, aber ich denke mal schon, dass man das Bild irgendwie ein wenig düsterer hinbekommt. Das Bild war ein wenig flau. Vielleicht: Mehr Kontrast, weniger Gamma, ein paar mehr Blautöne.

Wie pikk auch erwähnte wäre es wirklich besser gewesen, wenn nicht so viel buntes Graffitti dabei wäre, aber dafür könnt ihr ja wenig. Vandalismus würde ich es nicht nennen, solange es kein offizielles Filmset ist :D

Übrigens erinnert mich dein Film ein wenig hieran: Fallen Prosperity (Kurzfilm)

Vielleicht noch ein kleines Lied: "In Brandenburg, in Brandenburg ist wieder einmal jemand gegen Baum gegurkt. Was soll man nur machen, mit 17, 18 in Brandenburg?" ;)

Meine Fragen:
- Welche Kamera und welches Bearbeitungsprogramm habt ihr verwendet?
- Warum ist die erste Sequenz kurz bevor du aufwachst am Anfang des Films so bunt ehe es ins trübe geht?
- Wie seid ihr an die Ruine gekommen? Wem gehört die? Habt ihr euch einfach hineingeschlichen und losgedreht, oder vorher den Eigentümer gefragt. Würde mich mal interessieren, weil ich mal einst auch vorhatte, in einsturzgefährdeten Gebäuden einen Kurzfilm zu drehen.
- Das war eine Semesterarbeit gewesen. Für welches Fach eigentlich? Digitale Medien Master of Arts? Was für einen Bachelor hast du dann gemacht?

Was mich aber neben der Namen "Connor" und "Reese" viel mehr gestört hatte: Die englische Schreibweise des Filmstabs!!! Bist du der Deutschen Sprache nicht mächtig? Was soll das!?

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TruePicVision

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19

Sonntag, 9. September 2012, 10:35

Zitat

Dein Film hat mich nicht allzu sehr unterhalten.
Schade, naja jeder hat eben seine Filme dir er mag und welche die er nicht mag. Jedenfalls war es ein sehr toller Dreh, letztendlich haben wir in dem Fach mit 1,0 abgeschlossen, einen Preis (Student Excelence Day) mit ner ordentlichen Geldprämie gewonnen und auch ne Menge guter Kritiken bekommen ;) Aber konstruktives Feedback ist ja auch immer super, weil das ist ja dazu da um zu lernen.
ein paar mehr Verstrickungen, Paradoxone und Deja-Vus hätten mehr Unheimlichkeit a la Matrix ausgelöst :) Aber wir sind ja Amateure, daher: ein solides Drehbuch, das aber keine allzu große Unterhaltung verspricht.

Tja ich liebe auch Filme mit verstrickungen, paradoxem und surrealen...bei denen es um die Psyche geht und man auch mitdenken muss. Aber wie bereits gesagt bei dem Film, gibt es noch die Frage, warum sein Kumpel ihn anlügt (bereits bewantwortet weiter oben glaube ich^^) Es wird auch hier eben nicht alles erzählt so das der Zuschauer auf den Plan tritt, aber sicher ein Profi würde ich mich noch nicht nennen und deswegen...sind die offen Fragen vllt nicht genau gestellt und da hätte das Drehbuch besser sein können, aber der zeitdruck...das ist der schlimmste Feind...weil am schlechtest durchgeplant war die umherrenn- und Verfolgungsszene durch die Gänge...

Zitat

Die
Musik: amateurhaft eben. Diese 12-Ton-Klavier-Musik löst in mir keine
Emotionen aus, wie bei Hans Zimmer. Habe ich auch nicht erwartet,
dennoch fand ich sie nicht allzu passend.

Amateurhaft? mmhh naja wir sind schon noch im Amateurfilm-Forum oder? Also ich muss das sagen, das die Musik ihr 1-2 stellen an schwächen aufweist, aber gerade der Schluss zsw. sind der Wahnsinn und kleingen keinesfalls so doll Amateurhaft, definitiv besser als einiges andere. Und ich bin ein großer Fan von Hans Zimmer und naja wenn es für dich eine 12-Ton Klavier musik ist, dann hörst du wohl nicht die Gefühle zwischen den Zeilen. Und am Anfang sind es sogar weniger als 12-Ton-klavier Musik...aber durchaus passend und minimalitisch udn vorallem extra und passend komponiert und nicht drunter gelegt und geguckt obs passt ;)

Und warum fu die Musik jetzt nicht allzu passend findest, kann ich auch nicht verstehen...soll ich Peal Harbor Musik von Hans Zimmer drunter legen? XP


Das Talent unseres komponisten anzuzweifeln finde ich jetzt etwas zu persönlich, weil er immer wieder eine top Arbeit leistet und vorallem sehr kreativ ist.
Warum sollten wir/Ich auf creative-Commons zurückgreifen , wenn wir die Musik extra komponiert bekommen?
Du klingst so also wenn du alles so machen würdest oder alles immer so machst und kannst...Jedoch weiß ich nicht genau ob du alles was du hier an Fachwissen zu haben scheinst auch in deinen Filmen umsetzt...klingt eher nach eben Forumwissen! Soll nicht beleidigend sein. Auf gar keinen Fall. Aber ich denke man sollte mit seinen Kritiken nicht zu tief greifen, wenn man es selbst nicht besser macht!

Zur Farbkorrektur: Ich bin auch nur Amateur und weiß nicht ob es besser geht, aber ich denke mal schon, dass man das Bild irgendwie ein wenig düsterer hinbekommt. Das Bild war ein wenig flau. Vielleicht: Mehr Kontrast, weniger Gamma, ein paar mehr Blautöne.
Da hast du recht, es hätte deutlich düsterer sein müssen! Bild ist leider zu flau, aber ich habe mit dem Color Grading auch immer meine Probleme und traue mich nicht so, weil ich es nicht verhunzen will und deswegen ist es wohl so zaghaft geworden. Das muss echt jemand anderes machen...Aber vllt haben wir ja irgendwann die Zeit für eine Remastered Recut Version ;)

Naja ich denke die Sache mit den Graffittis bringt trotzdem noch was mit rein und tut der Geschichte der postapokalyptischen Welt keinen abbruch!
Tja da muss man noch sagen, das es heute wohl sehr schwer ist, eine neue art von Film zu machen, weil es gab alles schon mal...also erinnert jeder neue Film an irgendein anderen...und vorallem hat jeder seinen eigenen Geschmack. Der Film der dich an unsern erinnert ist deutlich nach unserem erschienen. (Kritik zu dem Film spare ich mir hier jetzt mal)
- Welche Kamera und welches Bearbeitungsprogramm habt ihr verwendet?

- Warum ist die erste Sequenz kurz bevor du aufwachst am Anfang des Films so bunt ehe es ins trübe geht?

- Wie seid ihr an die Ruine gekommen? Wem gehört die? Habt ihr euch einfach hineingeschlichen und losgedreht, oder vorher den Eigentümer gefragt. Würde mich mal interessieren, weil ich mal einst auch vorhatte, in einsturzgefährdeten Gebäuden einen Kurzfilm zu drehen.

- Das war eine Semesterarbeit gewesen. Für welches Fach eigentlich? Digitale Medien Master of Arts? Was für einen Bachelor hast du dann gemacht?



Was mich aber neben der Namen "Connor" und "Reese" viel mehr gestört hatte: Die englische Schreibweise des Filmstabs!!! Bist du der Deutschen Sprache nicht mächtig? Was soll das!?
1. Canon 5D Mrk II und 550D / Adobe Premiere Pro, After Effects, Nuke, Cinema 4D, Photoshop
2. das ist sein Traum an die frühere Welt, in er auch am Ende kurz aufwacht. Sein eigentlicher Traum ist eigentlich die heile und noch gute Welt. Aus dem er dann am Anfang in der zerstörten Welt aufwacht.
3. Firmen Geheimnis XP Ist riesen Gelände, ohne Nutzen, spielen sogar 12 jährige die den Dreh erheblich sabotiert und gestört haben. Gehört glaube ich der Stadt. war eben leicht zugänglich
4. Das war für das Fach Medientechnik Video (FH Brandenburg) für den Studiengang Informatik und Medien (Bachelor of Science) spezialisiert auf Digitale Medien.
Den Master of Science in Digitale Medien beginne ich direkt nach beenden meiner Bachlorarbeit die ich gerade schreibe! Ich werde jetzt nicht erkären was für eine Studiengang das ist, wenn du dich informieren möchstest, gehst einfach auf die Homepage ;)
5. nachträglich ärgert mich auch, das ich ich eine englische Stabliste gemacht habe, aber bis Kurz vorher war es deutsch, habe es jedoch geändert, das ist eben der ungewollte Hollywood einfluss der rüber schwappt und man denkt dann klingt es cooler, aber jetzt weiß ich es besser. Wird nicht mehr vorkommen.
"CONNER" (nicht Connor) und "REESE" sind die Spitznamen zweier Freunder. Einer seit der Schule, und der Zweite seit dem Studium. Die Namen haben uns einfach nur gefallen und wir haben sie benutzt...außerdem deuten sie auf Terminator hin...was wohl eher ein Zufall war, aber dann als akzeptiert angesehen wurde ;)

Danke für deine äußerst ausgiebige aber stellenweise scheinbar etwas zu subjektive und somit ziemlich vernichtende Kritik, wie es für mich klingt! Aber sonst natürlich eine sehr konstruktive Kritik, wo ich mir die Punkte zu herzen nehme und versuche besser zu machen. Aber noch eine Sache: Ich habe mir von dir eine Kritik gewünscht, weil du sie immer sehr ausführlich machst usw, jedoch muss ich sagen, ich habe mich dann bei deinen Filmen umgeschaut und hatte eben bei den Kritiken richtig professionelle Filme erwartet, weil du ja auch so kritisierst, aber irgendwie war dem nicht so...deswegen klingt einiges in meiner Anwort böser als ich es meine, aber so ist es ja immer, auch in Firmen, wenn ein junger neuer Mitarbeiter eingesetzt wird, haben die älteren Arbeitnehmer meist mehr Erfahrung und wollen sich so schnell auch nix vorschreiben lassen!

Nichtdestotrotz vielen Dank ;)
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Sonntag, 9. September 2012, 12:47

Ist ganz gut gemacht, ich finde bloß dass in Sachen Story viel mehr gegangen wäre.
Ob Krieg, Klimakatastrophe, Gesellschaft ohne Verantwortung... Am Ende finden wir uns in einem Alptraum wieder, dem wir nicht entfliehen können!
Dieses Element, also die Message, hab ich am Ende verzweifelt gesucht, kam aber nicht :(

Gruß :)
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