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zac hobson

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Sonntag, 23. Oktober 2011, 08:02

Berührungen

Eine Liebes-Geschichte.

Cinema-Direct Movie.

Produktionsjahr 1988 / 89.

Filmlänge: 72 Minuten / Video.


Buch, Regie, Kamera, Schnitt, Produktion: Bernhard Dörries

Mitarbeit:
Arlet Ulfers und Kerstin Jäger




Der Film entstand in 14 Tagen in Berlin in der Berlinerstrasse. Ich mietete für die Drehzeit eine grosse Altbauwohnung. In der hausten wir dann alle zusammen, - nachts in Schlafsäcken im Wohnzimmer. Jeden Abend, nach dem Dreh, schrieb ich das Drehbuch weiter und verteilte dann die Computerausdrucke an die zwei Darsteller und die Mitarbeiterinnen.


Handlung:

In einem Berliner Altbau aus den 1890er Jahren verlieben sich zwei junge Leute, die dort in Wohnungen übereinander leben, ineinander.


Link:




*Video-Tag eingefügt - Beim nächsten Mal bitte selbst machen!*
»zac hobson« hat folgende Bilder angehängt:
  • Pdvd_120.jpg
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  • Bild11.jpg
  • Bild2.jpg
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  • Bild5.jpg
  • Bild6.jpg
  • Bild7.jpg
  • Bild8.jpg
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sollthar

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Sonntag, 23. Oktober 2011, 09:50

Konnte natürlich nicht widerstehen, mir auch dieses Werk hier anzuschauen bzw durch zu skippen - da es von der Inszenierung her tatsächlich ähnlich ist wie dein Second Life Film. Halt einfach ohne Second Life und mit viel mehr nackter Haut. Der Film hatte eine gewisse Hippie / Drogen / Sex Aura.

Ich nehme mal an, ich liege wieder falsch, wenn ich den Film ein weiteres Mal langweilig und künstlerisch / gestalterisch / technisch uninteressant fand.
Aber seis drum - es ist trotzdem so. Du hattest also Recht als du davon ausgingst, mir würden auch deine restlichen Arbeiten nicht gefallen.

Meiner - obwohl subjektiven, natürlich falschen - Meinung nach, bieten sie einfach nichts, was deren Laufzeit rechtfertigen würde und von den gestalterischen Fähigkeiten her bleibt halt auch viel zu wünschen übrig für mich, ebenso von der Technik des ZB kaum zu verstehenden Tons verglichen mit anderen Arbeiten aus dem Jahr.

Eine meiner Kunstdozentinnen wäre wohl eher das Zielpublikum für sowas - ich bin es nicht.

mp-cw

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Sonntag, 23. Oktober 2011, 09:59

@zac hobson:
Willkommen im AFF. Sehe ich das richtig, dass du Bernhard Dörries, einer der Unterzeichner des Oberhausener Manifestes bist? Wow, quasi "ein Stück deutscher Filmgeschichte" im AFF (Bitte nicht falsch verstehen... ;) ). PS: Musste grade an "Solino" denken; keine Ahnung, warum... :D

Ich habe deine Filme noch nicht angeschaut, aber aufgrund der Traditionslinie, in der du daher vermutlich stehst, hast du ein (ganz) anderes Anliegen an das Filmemachen und an die Rezeption als die meisten hier? Durch diese unterschiedlichen Intentionen könnten sich sicherlich interessante Diskussionen entwickeln; sollthars Beiträge (EDIT: hier und im anderen Thread) zeigen ja schon, dass es in diese Richtung geht. Bin gespannt, was passiert...

TATORT CALW: HEXENSABBAT mit Vorfilm "Die Rotkäppchen und der Wolf"
SEIT 08.03. IM KINO UND AUF DVD | CU @ www.mania-pictures.de
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sollthar

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Sonntag, 23. Oktober 2011, 11:03

Nachdem ich nun nachgelesen habe, wer du bist und davon ausgehe, dass dem tatsächlich so ist, wollte ich mich für den leicht ironischen Unterton meines obigen posts entschuldigen - er liegt darin begründet, dass es in Foren sehr oft Leute gibt, die sich als jemand anders ausgeben und nur provozieren möchten, dabei halt oftmals auf eine unbegründede "du liegst falsch" Argumentation zurückgreifen und ich dich wohl fälschlicherweise in diese Ecke tat.

Purzel

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Sonntag, 23. Oktober 2011, 11:39

Bitte Videos nicht mit "URL" einbinden, sondern "VIDEO" stattdessen!

Und jetzt zum Film...
O.K., niemand wird gezwungen massenkompatibles Zeug zu drehen, aber wen interessiert so ein Film?
Wenn man was dreht, dann will man es doch auch anderen zeigen, aber ich fürchte, hierfür interessiert sich doch fast keiner.
Warum sollte ich mir die Beziehung zweier Menschen ansehen? Ich bin doch kein Spanner.
Zumal da nichts weltbewegendes passiert, was mich irgendwie interessieren würde.
Wenn die wenigstens aus der Langeweile heraus eine funktionierende Lösung zum Weltfrieden finden würden, die im Real-Life auch funktioniert...
Aber so...? Nacktszenen kann ich daheim haben, soviel ich will, muss ich mir also nicht im Film ansehen.
Kunst kommt von Können sagt man ja immer und ist in meinen Augen der Ausdruck einer Gesellschaft in Bild, Ton und Gestaltung/Handlung.
Wenn jemand anderes also was ausdrückt, was kein anderer der Gesellschaft nachvollziehen kann, ist das nicht Kunst, sondern Kitsch.
Ein Einzelkämpfer, der also seine eigenen Ideen verarbeitet, die aber keinem nutzen/gefallen braucht kein Mensch.
Für die veraltete Technik in dem Film kann man zeitgemäß nichts, aber es hätte da ein paar mehr andere Macken weniger getan.
So läuft zum Beispiel stellenweise im Hintergrund ganz leise ein Radio, man sieht Filmequipment rumstehen, etc.
Für mich definitiv keine Kunst. (Ein Herr Escher beispielsweise zeichnet wunderbare fast fotorealistische Dinge, die auch noch vielen gefallen.
Er kann das, das ist Kunst.) Vielleicht kann man´s damit erklären, dass zur Entstehungszeit des Filmes bewußtseinserweiternde Drogen grad in waren
und die Konsumenten den Film vermutlich klasse gefunden hätten...
Sorry, dass ich hier nichts positives schreiben kann, naja, obwohl - wenigstens kommt kein Lichtschwert drin vor... ;)
Wenn Amateurfilmen einfach wäre, hieße es RTL.

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AlexT.

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Sonntag, 23. Oktober 2011, 13:47

Ich habe mir den Film zwei Mal angesehen, mancher Kritik von oben kann ich mich anschließen ... schlechter Ton z.B. ... Aber vielleicht war das zu jener Zeit auch nicht besser möglich, ich weiß es nicht ... Aber was mir positiv gefallen hat, dieser Film erzählt eine Geschichte, die Begegnung zweier Menschen, die sich nach und nach näher kommen. Weiß Gott, kein spannender Actionfilm, kein Thriller, kein Aberteuer ... und dennoch ist nach meinem Empfinden eine Geschichte aus dem alltäglichen Leben.

Es ist das Banale, das Alltägliche ... und dennoch ist es letztendlich nicht banal und alltäglich, wenn zwei fremde Mensche sich begegnen und verlieben. Diese Begegnung ist umgesetzt worden in ganz ruhigen und einfachen Bildern, fast schon banale und alltägliche Bilder, aber genau das ist es doch ... Szenen, ungekünstelte Bilder aus dem "stink normalen Leben" ... Für mich ist es auf diese Weise schon Kunst und kein Kitsch ... Ich muss mir ja den Film nicht anschauen, mir muss er auch "nicht gefallen", aber dennoch will ich dieser Umsetzung dieser alltäglichen Geschichte positive Kritik zollen ...

Noch einmal: In formaler Hinsicht "gefällt" mir der Film überhaupt nicht, das muss es auch nicht; in materialer Hinsicht halte ich die erzählte Geschichte für bemerkenswert und für kritikfähig.

Vielleicht ist es auch eine Generationsfrage hinsichtlich der Auseinandersetzung mit solch einem Film. Wie schon erwähnt, es kommt kein "Lichtschwert" vor, es fließt kein Blut, niemand wird entführt und befreit, es wird nicht geschossen und keiner stirbt ... sondern zwei "landen in der Badewanne" ... Für mich ist Letzteres sehr alltäglich und wert, erzählt zu werden. Das ist meine ganz persönliche Meinung, die sich niemand anschließen muß ...

LG Alexander
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Purzel

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Sonntag, 23. Oktober 2011, 14:31

Ähm, warum muss das erzählt werden, dass zwei in der Badewanne landen?
Achso, vermutlich aus demselben Grund, warum sich manche BigBrother anschauen?
Oder warum??? Warum muss das erzählt werden?
Wenn Amateurfilmen einfach wäre, hieße es RTL.

AlexT.

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Sonntag, 23. Oktober 2011, 14:49

BigBrother hat was mit produziertem Voyeurismus zu tun, das "in der Badewanne zu landen" hat was mit dem Leben zu tun ... es muss nicht erzählt werden ... Aber wenn jemand Geschichten aus dem wahren Leben erzählen will (das unterstelle ich jetzt dem Filmautor), dann warum nicht so ... ? Die Frage ist halt auch die, ob jemand Interresse an solchen Geschichten hat ... Interesse am Leben und an deren Geschichten ... die stillen Geschichten, die man so oder ähnlich auch schon mal selbst erlebt hat ... Ich denke, es ist eine Grundsatzfrage ... und daran werden sich die Geister scheiden, heute und morgen ... Kein Mensch m u s s sich BigBrother antun und kein Mensch muss sich keine Filme anschauen, die ihn nicht interessieren.

LG Alexander
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zac hobson

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Sonntag, 23. Oktober 2011, 17:43

Also, ich seh schon...die Sehkultur ist inzwischen so weit "fortgeschritten", dass ruhige, einfache, technisch unvollkommene, Gestaltungsformen nicht verstanden, nicht nachempfunden, nicht toleriert werden.

Alles muss heutzutage offenbar technisch perfekt, brilliant inszeniert und superkurz geschnitten werden.

Das normale, einfache Leben, die ganz alltägliche Liebesbeziehung - die laufen aber nicht so ab. Da gibt es lange, ruhige Stunden und Tage, innige, von vielen Gefühlen umhüllte, Liebes-Nächte und Dergleichen mehr. Jeder wird das schon selbst erlebt haben.

Ich wollte halt einfach eine solche erotische Begegnung zweier junger Menschen zeigen und mit der Kamera verfolgen. Ich habe dabei extra nichts inszeniert oder effektheischend überspitzt, auch etwaige Sexszenen habe ich bewusst ausgelassen.

Zur Technik ist zu sagen: Ich hatte kein Geld. Die Kamera war eine der ersten Videokameras aus dem Jahre 1987. Tongeräte hatte ich keine, musste also das Kameramikro verwenden.

Wie so ein Cinema-Direct-Film in technisch perfekterer Form aussehen kann, dazu schaut euch meinen ZDF-Film ZERSTÖRER aus dem Jahre 1972 an. Ihr findet ihn in You Tube unter dem Suchwort "bernhard1049".

Da gibt es auch noch andere Filme von mir. Dieser Film "Berührungen" hatte übrigens schon grossen Erfolg. Habe ihn oft vorgeführt, zuletzt auf dem Marktplatz von Leipzig in Second Life vor 50 Zuschauern.

Die Hauptdarstellerin, damals noch Schauspielschülerin, ist inzwischen sehr erfolgreich beim NDR.

janiboy18

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Sonntag, 23. Oktober 2011, 18:08

Ich bin nicht prüde oder so.. aber so ein ,,Film,, hat im Amateurfilmforum nichts zu suchen. Das ist in meinen Augen ein Film der es nur auf Erotik abgesehen hat und die ,,Geschichte" ist nebensache..
Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben

NO!R

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Sonntag, 23. Oktober 2011, 18:22

ich kann mich zu dem Film nicht äußern, da ich ihn nicht komplett angschaut habe, aber:
Das ist in meinen Augen ein Film der es nur auf Erotik abgesehen hat
Aber das als fehl am platze zu sehen ist doch eigentlich prüde, oder?

Die Videos die hier zum Teil vorgestellt werden sind u.a. sehr brutal und gewalttätig. Da regt sich ja auch keiner auf. Genauso lächerlich, wie Youtube, welches erotische Videos löscht und diese uninspirierten und brutalen videos auf der frontseite präsentiert und geld damit verdient.

Hier nochmal ein Hoch auf Vimeo :) Da gibts alles, nur gut sollte es sein (um beachtet zu werden)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »NO!R« (23. Oktober 2011, 18:28)


Birkholz

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Sonntag, 23. Oktober 2011, 18:26

Das ist jetzt Quatsch! Ist es ein richtiger Film, dann gehört er auch hier rein!

























Großes Edit:

Ich hab mich jetzt ca. acht Minuten lang durch Zerstörer „gekämpft“. Den Anfang fand ich sogar irgendwie gut, was aber an der Musik lag. Kannst du mir bitte mal Interpret und Titel des Stückes nennen, welches ja aus Klassikern besteht, und vielleicht auch einen Ort wo man das Stück beziehen kann? Steh auf so Retromucke! :)

Ansonsten ja... Deine Werke durchziehen wohl allesamt, dass sie unglaublich langsam erzählt sind und an sich von Belanglosigkeiten oder Alltagssituationen halten. Ich hab überhaupt nichts gegen langsam inszenierte Werke. Für mich muss auch nicht immer alles schnell geschnitten sein, auch wenn das das durchschnittliche Sehverhalten eines Durchschnittszuschauers heutzutage ist. Trotzdem frage ich mich, was du mit deiner Arbeit (es geht mir jetzt vor allem um „Zerstörer“) bezwecken oder aussagen wolltest, geschweige denn was das ZDF dazu geritten hat, so etwas in Auftrag zu geben (obwohl mich das eigentlich gar nicht wundert...). Ich bin abstrakter Kunst nicht abgeneigt, auch wenn ich sie wirklich nicht favorisiere. Ich stell mir dann vor wie da so ein typischer Intellektueller mit Pfeife im Mund sitzt und sich bestens unterhalten führt, wahrscheinlich auch noch stolz drauf ist, wie er in das Gezeigte irgendetwas herein interpretieren kann und sich dadurch noch schlauer vorkommt. Man kann versuchen deine Sachen zu deuten, deine Intentionen abzuschätzen und im Nachhinein bleibt bei mir immer noch die Langweile. Ich kann nun abschätzen, dass du diese endlos langen Einstellungen und absolut belanglosen Dialoge bringst, um ein surreales, düsteres und eintöniges Abbild unseres tristen Alltags zu zeigen und am Ende ist es trotzdem nichts, was man nicht schon mal irgendwo gesehen hätte. Ist ja nicht so, als wär so etwas noch experimentell, wenn es schon tausendfach da war. Glaube auch vor den 70ern gabs solche Versuche...
Vielleicht hängt es mit dem Verständnis von Film zusammen, dass wir nicht teilen. Für mich muss ein Film unterhalten. Ob mich ein Film abschreckt, traurig macht, mich zum Nachdenken anregt oder mich aufklärt: Am Ende muss der Film Spaß machen und man darf nicht den Zwang haben, vorzuspulen, abzuschalten und etwas anderes zu sehen.

Desweiteren möchte ich noch mal fragen, ob der Film gewollt so amateurhaft wirkt, wenn es denn am Büdget nicht gelegen haben kann. Der Ton ist aus dem Off und passt nicht zu den Lippenbewegungen. Teils fehlen Geräusche, wie das Anzünden des Streichholzes. Die Musik hört am Anfang abrupt auf, statt ausgefadet zu werden. Die Aufnahmen sind teils verwackelt, die Einstellungen merkwürdig gewählt und zwischendrin gibt’s immer mal wieder kurze Schwarzblenden (was ja auch am alten Ursprungsmaterial gelegen haben kann!?!). Alles nur um anders, experimentell zu wirken, um sich den Regeln des Films zu widersetzen???

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sollthar

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Sonntag, 23. Oktober 2011, 18:57

Auch wenn das nicht explizit so gesagt wurde, möchte ich dennoch darauf eingehen:

Ich störe mich an der Annahme, dass der Film bzw dessen Inhalt als "langweilig" eingestuft wird, weil er "keine action, kein abenteuer, keine explosionen" zeigt und "nicht schnell geschnitten" ist und ich mich demzufolge nicht auf eine ruhige Geschichte einlassen könne.
Als ob es nur zwei Extreme gäbe: Action oder Langatmigkeit, intellektueller Anspruch oder dumme Unterhaltung, echtes Leben oder Klischee, gut oder böse, Kunst oder Kommerz, politisch links oder rechts. Und als ob man entweder auf der einen Seite der Strasse oder der anderen sei.
Wo bleibt die Binnendifferenzierung? Wo die Menschen, die Herzog genauso schätzen wie Bay, die Brecht genauso lesen wie Rowling oder Brown?

Da möchte ich gerne Adorno zitieren: "Auf jede komplexe Frage gibt es eine einfache Antwort. Und die ist falsch."


Bei mir stiess der Film nicht auf wenig Interesse, weil er keine Explosionen hat und Arnold Schwarzenegger nie auftauchte und den Tag rettete. Auch nicht, weil er nicht schneller geschnitten war und mein aufmerksamkeitsdefizit-infiziertes Auge es nicht aushält, wenn mal eine Weile nichts passiert oder mich kleine Alltagsgeschichten nur interessieren, wenn es dabei um Leben und Tod geht oder Aliens vorkommen. Der Film hätte mir nicht besser gefallen, wäre die Frau nach dem ersten Kuss explodiert und die Navy Seals hätten in Slow Motion und Matrix Effekt das Haus gestürmt und den CGI Transformer verjagt, der sich als Stativ getarnt hatte. (obwohl ihm dabei vermutlich eine satirische Kompenente beigefügt würde, die mich amüsiert hätte). :)

Er stiess auf wenig Interesse, weil ich ihn nicht glaubte. Ich fühlte nicht mit den Figuren und ich nahm sie nicht als echt genug wahr, um mich für sie zu interessieren. Es mag sein, dass es Menschen gibt, die so miteinander umgehen und so miteinander sprechen und kurzerhand ihre Hemden wechseln und dann zusammen baden - aber sie sind mir noch nie begegnet. Sie sind "Ausserirdische", für mich. Konstrukte auf dem Papier (bzw hier: auf der Leinwand). Und zur Technik: Die gewählte Bildsprache unterstützte für mich die Geschichte, die Emotion nicht. Dass ich angestrengt hinhören musste, um zu verstehen, was überhaupt geredet wird, verhalf der Geschichte nicht zu mehr emotionaler Tiefe oder Glaubwürdigkeit, sondern störte lediglich den Übergang, in diese Welt abzutauchen. Dass da Filmequipment zu sehen war suggerierte keine tiefgründigere Analyse des Charakters, sondern lediglich etwas schlampige Arbeit beim Dreh. All dies führte dazu, dass ich nicht abtauchen konnte - und dazu bin ich immer gern bereit.
Mein Alltag sieht nicht so aus, wie das, was mir hier präsentiert wurde.

Film ist eine Kommunikation eines Filmemachers mit dem Publikum und hier wird eine etwas schludrige Sprache gesprochen, die ich nur sehr schwer verstehe und die mir durch nichts nahelegt, dass sie es wert wäre, den Aufwand zu betreiben, mich mit ihr auseinander zu setzen. Ein Autor quasi, der ein Buch schreibt, es danach zerreisst, in eine eiserne Truhe schliesst und auf dem Meeresgrund versenkt und dann erwartet, dass sich das Publikum die Zeit nimmt, es erst zu suchen, zu bergen, die Kiste zu öffnen und wieder zusammen zu kleben um es endlich zu lesen.
Vielleicht nicht selbstverschuldet - wenig Geld, alte Technik, vielleicht auch ein mangelndes technisches Wissen oder ästhetisches Verständnis - das kennen wir Autorenfilmer / Amateurfilmer ja alle, aber dennoch: Die Sprache ist nicht klar. Zumindest für mich und offenbar für viele andere auch.

Einmal mehr: Das soll nicht abwertend sein oder ausschliessen, dass es ein Publikum für sowas gibt (ein Publikum gibt es für alles irgendwo), lediglich eine Erklärung meinerseits sein. Ich masse mir auch nicht an, dies irgendwie als objektive Beurteilung verkaufen zu wollen. Das ist es nicht, es ist meine subjektive Wahrnehmung dieses Films, dieses Kommunikationsversuchs.

Vielleicht hätte ich das Ende der 80er Jahre anders gesehen - aber wir sind nun mal im Jahr 2011. Vielleicht sähe ich das anders, wäre ich 60 - aber ich bin 31. Ebenso habe ich den Film nicht in einem abgedunkelten Raum gesehen, sondern an einem Monitor innerhalb einer Webseite als kleines Fenster. All das sind ebenso Faktoren, die ich nicht mindern will.


Die Bemerkung wegen der Erotik sehe ich wie NO!R - Ist nackte Haut wirklich schlimmer als all die Toten und Verstümmelungen, die wir hier schon serviert bekommen haben? Erotik ist etwas natürliches und schönes. Und ich hatte nie den Eindruck, der Film sei diesbezüglich pornografisch. "Effekthascherisch" vielleicht schon, da Nacktheit gerne als Mittel eingesetzt wird, um Intimität zu schaffen. Vieles an einer Kommunikation ist "effekthascherisch", da man ja mit den gewählten Mitteln einen Effekt erhaschen möchte. Ausser man zieht konsequent durch, dass man gar nicht erst versucht, verstanden zu werden. Das ist jedermanns gutes Recht. Problematisch wird es dann für mich, wenn man nun aber den "Fehler" oder die "Ursache" für die Misslungene Kommunikation beim Publikum sucht.


Zitat

mich muss ein Film unterhalten.


Mich muss er stimulieren. Etwas auslösen. Egal ob dies ein wohliges Gefühl der Unterhaltung, eine komplette Irritation, Angstzustände oder eine intellektuelle Auseinandersetzung mit einem Thema ist. Das schlimmste aber was ein Film tun kann, ist dahin zu plätschern, ohne irgendwas zu tun. Dann schalte ich ab und verwende meine Zeit produktiver. Manchmal liegt das am Film, manchmal an mir. Oftmals wohl ein beiden.

PS: Nun hab ich viel geschrieben. Von daher hat dein Film (in Kombinationen mit deiner und anderer ihrer Antworten) doch etwas ausgelöst. Etwas zumindest für mich interessantes. Ich hatte eine spannende Diskussion zu diesem Thema eben im Zug auf der Heimfahrt vom Museumsbesuch, als ich gefragt wurde, was ich denn da dauern im iPhone lese. :)

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AlexT., joey23

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Sonntag, 23. Oktober 2011, 19:13

Ich habe meinen Beitrag oben noch mal editiert und meine Meinung zu "Zerstörter" mitgeteilt.

Was ich noch ergänzen muss: An sich finde ich einen Dialog mit einem Filmer, der schon ein "paar Jahre" länger dabei ist, sehr interessant. Ich persönlich (und die meisten anderen hier) sind nun mal auch unter ganz anderen Umständen großgeworden und haben durch das Fernsehen völlig andere Sehgewohnheiten entwickelt, auch wenn ich da wirklich offen bin. Dennoch gabs nun mal auch schon vor 50 und mehr Jahren tolle Filme, die mich auch heute noch bestens zu unterhalten wissen. Es geht eher um deine Erzählform. Kamen deine Filme denn früher gut an? Ich kann mir kaum vorstellen, dass damals das Publikum viel mehr gejubelt hätte als heute, wenn es solche Werke vorgesetzt bekommt. Es gibt sicher eine Niesche von Menschen, die irgendetwas aus solchen Filmen ziehen können, aber ich gehöre nun mal nicht dazu. Was ist denn dein persönliches Verständnis von guten Filmen, die dich zu unterhalten wissen? Kannst du z.B. mit Filmen wie "Fight Club"(mal etwas Bekanntes der letzten Jahre...), den ich persönlich genial fand, gar nichts anfangen, weil sie zu schnell erzählt sind und auch mal Action vorkommt?

Selon Fischer

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Sonntag, 23. Oktober 2011, 20:34

Zitat

An sich finde ich einen Dialog mit einem Filmer, der schon ein "paar Jahre" länger dabei ist, sehr interessant.

Ganz großes Dito.

Deine Arbeit erinnert mich unglaublich an die von Alexander Kluge. Vielleicht bleibt man als Filmer (oder auch als Mensch) irgendwann einfach in seiner Entwicklung stehen. Vielleicht steh ich in 50 Jahren immernoch auf Lichtschwerter und Zombies und finde alles neue einfach schrecklich übertrieben brutal und schnell?
Ich seh solche Filme als Art Zeitdokument. Sie gibt Einblick in die Denkweisen und das ästhetische Empfinden dieser Zeit.

Daher: ich kann diese Filme nicht genießen, interessant find ich sie aber trotzdem.

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zac hobson

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Sonntag, 23. Oktober 2011, 20:36

Danke, sollthar,

für diese tiefgründige und gut fundierte Betrachtung. Zuvörderst ist mir aber dieser, Deiniger Satz aufgefallen: "......sondern an einem Monitor innerhalb einer Webseite als kleines Fenster." Du hast also den Film offenbar im Brierfmarkenformat geguckt. Lach.

Schau, das ist ein Kinofilm. Zur richtigen Rezeption unnd Einstimmung braucht er eine grosse Leinwand. Ich habe ihn stets in dieser Form vorgeführt, und die Menschen sind mitgegangen, waren berührt. Auch ich selbst habe mir den Film vielleicht dreissig Masl angeschaut und war immer wieder bewegt.

Ja, so ist das. Ansonsten finde ich Deine kritischen Bemerkungen sehr klug und überzeugend. Nur kann ich sie eben nicht auf meinen Film beziehen, weil ich das alles ganz anders sehe und empfinde. Kein Mensch ist dem anderen gleich, auch in dieser Hinsicht.

..............................................

Und nun zu Dir, Plattensprung,

nein, es gab nichts Dergleichen vor den ZERSTÖRERn, die, die dann als Erfinder dieser Filmsprache (Cinema direct) gefeiert wurden, kamen allesamt später. Der Ton ist absichtlich im Off gehalten. Das kann ich alles ausführlicher erklären, wenn Du Interesse hast.

Nun zum Sinn des Ganzen: Der Film beschreib,t am Beispiel des Untergangs einer Jugendstilvilla, die gesellschaftliche Situation in Deutschland, Anfang der Siebziger Jahre. Das bisher festgefügte Fundament des Bürgertums wurde von unten her ausgehölt und brüchig. Diese Hausbesetzer verkörpern das, was danach kam, zuerst noch - wie hier - unbemerkt von den Bürgern.

Nun ja. Ich könnte weiter ausholen, aber warum. Der Film bekam in Frankreich begeisterte Kritiken.

Das ZDF liess sich auf das Thema ein, nachdem ich mich eine Stunde mit dem verantwortlichen Redakteur darüber unterhalten hatte.

Die verwendete Filmtechnik war 16 mm. Ich lebte sozusagen 14 Tage unter den Hausbesetzern, immer mit der Kamera auf der Schulter. Auch in diesem Film habe ich "unten" nichts inszeniert, nur die Bürger oben absichtlich so steif und versteinert dargestellt.

Die Musik ist von Ekzeption, Du findest sie im Internet ....Titel "The Fifth".

Zu Deinen anderen Fragen, schreib ich dann extra was. Mir fehlt grad die Zeit.

.........

Ja, Selon, Alexander Kluge ist ein Freund von mir.

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Sonntag, 23. Oktober 2011, 20:48

Zum Film selber:
Ich behalte vielleicht zwei oder drei Bilder davon im Kopf z.B. die Nacktheit der Darstellerin unter der "Schürze" oder wie sie auf dem Boden im Flur sitzt. Und vielleicht noch die Szene in der sie von ihm mit der Schreibtischlampe beleuchtet wird.
Das wars dann auch schon. Positiv daran ist, daß Dinge wie dürftige VHS Qualität und rauschiger Ton, die für mich (wenigen) netten Bilder in meinem Kopf nicht schmälern.

Allerdings kann ich für mich aus dem Film nichts herrausziehen, weder regt er mich zum nachdenken an noch unterhält er mich länger als drei Minuten noch sehe ich eine "Message". Ich finde leider keinen Draht zur Erzählweise (was nicht am Schnitt oder Equippment im Bild liegt) und kann mich ebenfalls nicht mit den Agierenden identifizieren - es reicht aber auch nicht, um mich über sie zu ärgeren. Somit schafft der Film eigentlich noch nichtmal zu polarisieren. Der Film plätschert einfach so dahin und dem Zuschauer bleibt es selbst überlassen, ob er irgendwo einen Höhepunkt in der Handlung erkennen will. Ich denke das von Birkholz erwähnte Wort "belanglos" oder auch banal, trifft ganz gut zu, ohne daß ich es als Abwärtung, sondern als Beschreibung verwenden möchte. Wer also auf die Darstellung von banalen Altagssituationen steht, der könnte vielleicht ein Fan davon werden.

Immerhin hat der Film eine recht umfangreiche Diskussion gefördert, daß ist durchaus positiv. Darum möchte ich noch auf folgendes eingehen:

Zitat

Ich bin nicht prüde oder so.. aber so ein ,,Film,, hat im Amateurfilmforum nichts zu suchen.


Niemand sollte anfangen Filme "auszusortieren", auf Grund ihrer Handlung oder Absicht oder dargestellten Inhalte, solange sich diese im gesetlich zulässigem Rahmen abspielen und in irgendeiner Form, mit (Amateur)Film zu tun haben. Alles andere hat für mich den Beigeschmack von Zensuransätzen (ohne das ich, Dir Janiboy18 das unterstellen möchte).

Zitat

Das ist in meinen Augen ein Film der es nur auf Erotik abgesehen hat und die ,,Geschichte" ist nebensache..

Veilleicht empfindest Du das nur so, weil die Geschichte nicht auf einen Climax zu läuft oder einfach zu banal ist. Oder aber es gibt keine Geschichte. Nur hat ein Film deswegen weniger Daseinsberechtigung, weil er auf ein bestimmtes Thema abzielt ? Wer bestimmt denn, daß die Geschichte eines Films im Vordergund stehen muß. Was ist mit Werken, die ausschließlich von Bildästehtik leben und nichts anderes ausdrücken wollen ?

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joey23

sollthar

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Montag, 24. Oktober 2011, 07:13

Für mich hat das einfach ein bisschen was von jemandem, der "Zuviel Bier ist ungesund. Man sollte es in Massen konsumieren." nicht mit ß schreiben möchte mit der Begründung, dass er selbst ja genau verstehe, was er sagen wollte und einige Kollegen, denen er diese Aussage gezeigt hatte, ihn auch so richtig verstanden hätten. Und er habe dies halt im ersten Moment so geschrieben.

Völlig legitim, natürlich - man ist sein eigener Herr. Ich finde einfach die Logik dahinter interessant. :)

Zitat

Ich habe ihn stets in dieser Form vorgeführt, und die Menschen sind mitgegangen, waren berührt. Auch ich selbst habe mir den Film vielleicht dreissig Masl angeschaut und war immer wieder bewegt.


Und das freut mich ganz aufrichtig! Das ist wohl das schönste, was einem Filmemacher passieren kann und einen solchen Erfolg mag ich jedem von Herzen gönnen. Auf welcher Strassenseite er auch immer stehen mag!



Danke für die anregenden Inputs.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »sollthar« (24. Oktober 2011, 07:19)


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AlexT.

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19

Montag, 24. Oktober 2011, 09:29

Hat was von 80'er VHS-Video einer bestimmten Splittergruppe der damaligen Kunstfilmavantgarde in deutscher Version des franz. Beziehungsdramas/Films, welches aber durchaus auch noch heute an einem passenden Themenabend so und ungekürzt auch auf Arte laufen könnte.

Mir persönlich ist er zu lang, ja zu langatmig, ich habe ihn daher nicht komplett betrachten wollen, solche Filme sind i.d.R eher nicht mein Ding.

Aber immerhin hat die Hauptdarstellerin schöne Brüste in Form und Größe, aber das allein kann den Film auch nicht tragen.

zac hobson

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20

Montag, 24. Oktober 2011, 09:54

Ich möchte alle User hier, die in oder in der Nähe von Oberhausen, Berlin, München, Wien, Pesaro oder New York wohnen, darauf aufmerksam machen, dass ab 28. Februar 2012 in diesen Städten durch entsprechende Events der 50. Jahrestag des Oberhausener Manifestes - zu dessen Unterzeichnern auch ich gehöre - gefeiert wird. [url]http://reviermagazin.de/oberhausen/541-oberhausener-manifest[/url]

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