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Meister

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1

Mittwoch, 18. April 2007, 02:07

"Finn"- Sozial-Kritischer Film

Ich präsentiere euch den ersten sozial-kritischen Film namens "Finn", der in Zusammenarbeit mit Alessandro Kraschweski entstanden ist. Alessandro ist ein sehr guter Freund von mir aus der Schulzeit. Er hatte die Aufgabe für seinen Film Kurs im 2ten Semester einen Film zu drehen. Da er wusste das ich selber Filme unter Impressive Films drehe hat er sich an mich gewendet.

Alessandro zum Inhalt des Filmes:

"In dem Film "Finn" geht es um den gleichnamigen Hauptdarsteller, welcher jeden Tag sein Leben lebt, dass er sich so nie vorgestellt hat, welches er sich nie gewünscht hat. Er lässt sich durch den Alltag treiben, verliert letztendlich seine Ziele und schließlich sich selbst aus den Augen."

[img]http://myshare-afspace.de/bilder/1210_Finn PosterPic2.jpg[/img]

Regie, Drehbuch, Postproduction: Alessandro Kraschewski
Regie-,Drehbuch-,Postproduction Assistenz: Marc Neumeister
Licht: Eray Abaci
Hauptrolle "Finn": Marc Neumeister
Nebenrolle "Anna": Julia Borgmann

Hier für Finn klicken

Wir hätte die Dialoge heute anders geschnitten, aber naja, der Zeitdruck halt :)



"Ich bin ja die ideale Mischung aus jung, aber sehr erfahren. Findet man in der Form nur auf'm Straßenstrich."

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Meister« (18. April 2007, 03:45)


Meister

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2

Mittwoch, 18. April 2007, 18:22

hmmm...63 hits aber keine sagt was? :D



"Ich bin ja die ideale Mischung aus jung, aber sehr erfahren. Findet man in der Form nur auf'm Straßenstrich."

Nils

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3

Mittwoch, 18. April 2007, 19:27

Doch, ich!

Der Film ist wirklich gut gemacht. Er bringt die Stimmung gut rüber, die Darsteller sind gut, überzeugend und sympathisch, die Stadt könnte Hamburg sein und auch das Bild war astrein.
Die Kamera erscheint am Anfang (Haustür von außen) etwas statisch, aber andererseits passt das denke ich auch zum Stil des Films. Ruhig und mit Bedacht statt rasant und hektisch.

Also ich freue mich auf weitere Filme von Euch!

Grüsse
Nils

PS: aber ich teile die Ansicht des Protagonisten nicht ;).

Meister

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4

Mittwoch, 18. April 2007, 23:35

Danke fürs Lob Nils :)

Achja...die Stadt war Köln Kalk :D



"Ich bin ja die ideale Mischung aus jung, aber sehr erfahren. Findet man in der Form nur auf'm Straßenstrich."

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T-LoW

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5

Donnerstag, 19. April 2007, 16:08

Hab den Film gestern schon geschaut, hatte danach aber leider keine Zeit mehr zu kommentieren ^^ Hole ich aber jetzt nach :)

Die Grundstruktur des Films fand ich gut. Die Geschichte und das Selbsterzählen des Protagonisten hat soweit ganz gut geklappt, auch wenn einige Teile ohne Text ein wenig langezogen wirkten.

Die Kamera war jetzt nicht schlecht, aber ich fand sie zu statisch. Vor allem bei Filmen, die sich nur um eine Person drehen, kann man viel mit der Kamera erreichen, um den Fokus noch mehr auf eben diese Person zu bündeln, indem man ein wenig mit der Kameraführung experimentiert (so als Beispiel die Kamera an den Füßen des Protagonisten ausrichten und dann langsam spiralförmig nach oben drehen lassen, während dieser im Menschengetummel steht, um die Einsamkeit und Apartheit vom Alltag zu verdeutlichen).

Der Ton war Anfangs gut, danach hat die Umgebung es ein wenig erschwert, die Worte genau zu verstehen (starker Hall, Autolärm, zu leise gesprochen).

Die letzten Worte fand ich ganz witzig, war der Vergleich mit dem Kino von euch erfunden? Ist zwar eine sehr oberflächliche Meinung von Finn, aber den Ansatz fand ich gut ^^
Die Musik fand ich auch schön, vor allem, weil Mass Attack so schöne melancholische Lieder macht.
Mit am besten hat mir eigentlich das Endbild gefallen, wo Finn im Abspann ganz still in der Menge steht, während das Leben an ihm vorbeizieht. Fand ich cool. Was ich schade fand, war, dass nicht genau verdeutlicht wurde, wie er langsam seine Träume vergisst. Es wurde ja nur gesagt, dass er Jura nicht mag. Das war mir als Selbstportrait ein bißchen zu wenig, aber noch aushaltbar, da der Film ja recht kurz gehalten wurde.

Also Fazit: Schönes Thema und auch recht gut umgesetzt (man kann ja immer was verbessern ;) ).

6

Donnerstag, 19. April 2007, 20:31

Füge mich meinen Vorrednern, Also muss sagen als ich mir das angegugt hab, dass ich seh überrascht war das jemand so ein thema mal verfilmt, is aber meiner Meinung nach sehr gut gemacht.

Super dialoge und kamera perspektiven, schöne musik und am besten fand ich die gefühle die gezeigt wurden also schöner film das einzige was ich bemängeln kann is der ton aber sonst echt super gemacht...

MFG CoOL-$

PS: was war die anregung zum projekt`?

biofilms

unregistriert

7

Freitag, 20. April 2007, 03:02

Gerade geladen und geguckt...
Das Filmposter und die paar Zeilen die ihr zu der Stroy schreibt verspricht einen finsteren Film. Ich bin wirklich nicht enttäuscht worden, der Film ist wirklich gelungen.
Die Ton-Qualität ist zwar nicht die beste bei den Dialogen, dafür sind die Texte beeindruckend. Besonders zum Ende hin toppt ihr euch mit jeder Zeile. Sehr durchdacht alles.
Apropos Ende: Sehr gut und sehr dezent gemacht... Das Thema ist heikel, aber ihr habt es auch durchgehend angemessen aufbereitet.

Das einzig schlimme an der Sache ist nur, dass dieser Film leider zu oft die Realität darstellt. Das war wirklich bedrückend (ist "gut" rübergekommen). Aber gerade so ein Kurztrip in die Welt des "Missverstandenen" öffnet ja vielleicht vielen Menschen doch noch die Augen.

Viele Grüße,
Lukas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »biofilms« (20. April 2007, 03:08)


MichaMedia

unregistriert

8

Freitag, 20. April 2007, 03:47

Jo, auch gerade gesehen und schliesse mich den Aussagen zum Ton an, da hättet ihr sicher noch was biegen können.
Im sozialkritischen kamm mir zu wenig rüber, es fehlt irgendwie die Begründung, der Trieb zur tat.

Was ich aber arg kritisiere und nur hoffe das einige Blagen hier es als Fehler sehen, ist der Winkel des Metalplättchens, es hat ein Grund warum auch in "Pro" Filmen der falsche gezeigt wird, weil es nun mal leben Rettet, ich hoffe ihr versteht was ich mein, ich krieg da so mein Zittern, wenn ich an all die Trittbrettfahrer denke.

Im ganzen war der Film von der Darstellung gut, leider technisch (Ton) Missglügt, die story trifft nen kern, wurde aber mangelhaft ausgearbeitet, bzw. wieder gegeben.
Hierbei beim nächsten mal drauf achten, wie man eine Geschichte und begründungen dem Zuschauer vermitteln kann.

gruß Micha

MasterMelo

unregistriert

9

Freitag, 20. April 2007, 11:06

Also ich möchte auch die "Story" und Aufbereitung des Themas loben. Die Dialoge fand ich gut und die wenigen Kamerafahren und die vielleicht einen Müh zu langen Szenen haben den Film traurig wirken lassen und zum nachdenken angeregt. Denn durch viele andere Actionfilme (die auch manchmal ernste Themen behandeln) wird man einfach nur "durchgezogen" und mit Effekten überhäuft. Aber genauso ein Film ist euer Film nicht geworden. Viel Lob und Respekt von meiner Seite und nehmt euch ruhig noch andere soziale Themen zur Brust.

Meister

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10

Freitag, 20. April 2007, 14:38

Ertmal vielen Dank für die durchaus positiven Kommentare :D
Mit dem Ton habt ihr Absolut recht...das Problem war auch das wir nur ein WE Zeit hatten da ich extra nach Köln dafür gefahren bin...



"Ich bin ja die ideale Mischung aus jung, aber sehr erfahren. Findet man in der Form nur auf'm Straßenstrich."

Redskull

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11

Freitag, 20. April 2007, 16:37

Also ich muss ehrlich sagen dass ich positiv überrascht bin!
So ein ernstes Thema mal recht gut umgesetzt zu sehen freut mich.
Das Drehbuch gefällt mir sehr gut, die Abstimmung zwischen, echter Handlung und innerer Stimme ist Klasse. Auch die Gleichgültigkeit des Schauspielers ist gut zur Geltung gebracht worden.
Technisch hätte eine anständige Farbkorrektur gutgetan und natürlich eine Nachvertonung.

Die langen Szene hättest du Interessanter gestalten können, also interessantere Winkel, Nahaufnahmen und vllt sogar ein wenig Zeitlupe oder Zeitraffer. Die Musik fand ich durchweg passend, obwohl sie ein wenig kräftiger und dramatisierender sein könnte.

Im großen und ganzen aber ein gelungener Film, glückwunsch ^^

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