Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Amateurfilm-Forum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

Genesis

unregistriert

1

Montag, 12. Juni 2006, 15:24

HELICON: Release heute Abend um 20 Uhr (WIRKLICH^^)

Hi @ltogether


BITTE LESEN: ^^


Bevor heute abend der filmlink on geht, will ich euch erst noch ein paar eindrücke der arbeit an "helicon, bring mir den mond" schildern.

So. Hier ist er jetzt also...Hmmm...begonnen haben wir Mitte November, jetzt ist Juni.
Warum so lange für ein 30-min-Filmchen ohne größere Effekte?
Ganz einfach: Wir hatten ca. zwei Monate Pause wegen Abi-Vorbereitung. Der Film war Anfdang Januar fast ganz abgedreht, lediglich die bekannten Metal-Konzert Szenen kamen erst Mitte Mai.

KAMERA:
Gefilmt wurde meistens mit der Sony DCR-TRV 245, was ein wenig zur verrauschten quali beitrug. die shots der xm2 beim metal-konzert waren da schon sehr viel schöner.

DREH:
Hinzu kam, dass wir oftmals zu schlampig bei den Film-Basics waren (ausleuchtung). Dafür will ich noch einmal wie im PRojektthread ein BEispiel geben:

So sieht eine der Greenscreen-Szenen aus:



Gekeyt sah das ganze so aus:



Und im Alphakanal so:





Also, was tun?
Wir haben an dieser Stelle, die in nem Traum spielt, eine Look-KOrrektur vorgenommen. Wer sich den ersten Teaser mal anschaut, sieht, dass die letzte Szene ebenfalls schlecht keybar war (sie stammt vom selben raw footage wie die bilder oben). Da sah das ganze dann sehr seltsam aus bei der 360° drehung um Jonas.

Also haben wir das Ganze wie ein flimmerndes Fernsehbild gestaltet: Jonas bekam ein Flimmern, das wir von hologramm-tutorial von xero hatten, sein Kontrast wurde ein wenig erhöht, und der neugestaltete Hintergrund bekam ein mittleres Rauschen. So sollte das Ganze wir in nem Fernseher wirken, der Bildstörungen hat. Denn Jonas hat diese Vision, nachdem er auf den Boden gefallen ist und sich schwer verletzt hat.





Man kann also sagen, dass wir einiges beim dreh gelernt haben: 3ccd isrt besser als 1ccd und...immer gut ausleuchten, wenn man den grünen stoff benutzen will^^

INHALT:
Wollte man einen Genre-Begriff für "helicon" suchen, wäre mystery evtl. ein passender begriff. "experimentalfilm" könnte aber auch passen.

Es geht darin um Jonas, einen Jungen, der plötzlich Albträume über den Tod ihm bekannter Menschen hat. Er bekommt Vorahnungen, Musik, die in seinen Albträumen vorkommt, verknüoft sich mit der aus anderen träumen, er wird verwirrt.
Verlegt ist die Handlung in sein Wohnhaus, das der Film räumlich nie verlässt. So entsteht (zumindest hoffen wir das) eine teilweise leicht klaustrophobiosche Stimmung.
Am Ende hat er eine seltsame Begegnung in einer Nahtoderfahrung und trifft auf einen uralten Geist.

Zudem kommen In "Helicon" einige Gedanken und Betrachtungen zum Thema "Leben" vor.

An dieser Stelle könnte ich mir gut vorstellen, dass es einige gibt, die unsere Aussagekraft im Film bewundern und ihn tiefsinnig finden, andere hingegen werden vermutlich sagen, wir seien viel zu oberflächlich, wollten großes Kino machen, seien aber weit unter amateur-niveau. Nun gut, beides kann man vermutlich finden. Einfach mal anschauen und dann möglichst konstruktiv kritisieren.

Die STory kann aber genauso gut auch missverständlich oder kaum verständlich sein. ich selbst kann kaum einschätzen, ob die story ankommt. bin von daher selbst gespannt.
Ihr solltet die Credits anschauen. am ende derselben geben wir noch eine kurze erklärung wesentlicher handlungselemente.

POSTPRO:
Ein Beispiel für schlechte Keybarkeit habe ich oben bereits gezeigt.
Ein PRoblem war auch meine CPU_überlastung durch magix 2006 PLUS (vermutlich wegen des aufwendigen UI).

WORKFLOW:
Der film wurde erst auf dvd gebrannt und dann gerippt. ich wollte ihn dann von vob in avi wandeln, hat aber erst nach meheren stunden geklappt. dann hab ich das ganze mit virtual dub gedubbt.
dabei ging das deinterlacing unter. sollte dies ein allzu großes problem sein, werde ich eine deinterlacte version nachreichen.

DREHFEHLER:
Kameras im Spiegel, Achsensprünge und durch den Schnitt nicht wieder zu behebende verstöße gegen die 30° regel kommen leider ein paar mal vor. wir bitten diese zu verzeihen. desgleichen gilt für anschlussfehler, bei denen einfach der überblick fehlte. diese sind zwar im Großen und Ganzen nicht sonderlich zahlreich, aber es ist mir bewusst, dass sie da sind.

So, jetzt genug der Worte. Auch für Lesefaule steht lediglich unterhalb noch ein Punkt, der von meiner Seite
aus gelesen werden sollte.

Ansonsten:
Danke an Darth Nihilus für das Hosten des Films. Ich konnte ihn noch nicht auf myshare uploaden, da er zu groß gewesen wäre.
leider hat die quali ein wenig stark unter der komprimierung gelitten. 1ccd, schlechte ausleutung und komprimierung ergeben ein etwas schlechtes bild, aber es ist dennoch finde ich im rahmen.

Hier noch als kleines Gimmick zur Überbrückung der Zeit bis 20 uhr das DVD-Case^^:

[img]http://myshare-afspace.de/bilder/524_Helicon jpg mittel.jpg[/img]

Gute Unterhaltung mit unserem Erstlingswerk in Sachen Mystery.
Für den vollen Genuss Zimmer abdunkeln und Boxen samt Bass aufdrehen.

An dieser STelle noch einmal eine Anmerkung, die eigentlich in die credits gehört und die ich Dumpfbacke völlig vergessen hab zu erwähnen.

Die Szene bei 3:39 bis 3:47 ist aus dem Film "Killer Instinct" von Hethfilms genommen. ICh Dussel hab aber vergessen, es hier bzw. in den Credits zu erwähnen. Ich möchte mich an der Stelle in aller Form entschuldigen.

http://www.ff-films.de/churchfilms/helicon_web.avi (167 mb, 30 min)


GAAAAAAAAANZ WICHTIG:
Erst beim anschauen der fertige DVD fiel mir bei ca. 12:54 min ein satz auf, den man bitte nicht missverstehen sollte. BRandner sagt dort, dass ameisen klüger als menschen sind, da sie nur ihre schwerkranken aertgenossen töten.

Dieser Satz ist in keinem Fall euthanastisch gemeint (also pro Sterbehilfe) oder irgendwas dieser Form, er bezieht sich lediglich auf die wahllose ausrottung der menschen untereinander. bitte nicht missverstehen, er bezieht sich nur auf die ameisen, es darf keine parallele zum menschen gezogen werden.

Dieser Beitrag wurde bereits 16 mal editiert, zuletzt von »Genesis« (15. Juni 2006, 13:33)


TombDavid1

Registrierter Benutzer

  • »TombDavid1« ist männlich

Beiträge: 549

Dabei seit: 19. November 2004

Wohnort: Mönchengladbach

  • Private Nachricht senden

2

Montag, 12. Juni 2006, 19:25

Geil freu mich schon schreib hinterher mein Kommentar dazu

Achja Gene sorry nochma wegen der szenen
Gedanken spielen eine wichtige rolle im Leben eines menschen. Wer denkt, er ist ein Versager, wird auch einer bleiben. Wer denkt, er ist krank, wird auch krank sein.

berill83

unregistriert

3

Montag, 12. Juni 2006, 20:32

Helicon ist Online.

Ich hoffe das es uns gelungen ist mit der Story etwas "neues" zu zeigen. Gene und ich sind uns in einem sicher: Der Film lässt nur zwei Möglichkeiten zu-> Entweder man liebt ihn oder hasst ihn (überspitzt gesagt^^). Zwar haben wir lange über die einzelnen Scenen und Handlungsstränge diskutiert, aber ich bin mal gespannt wie Gene letztendlich dies umgesetzt hat. Ich hoffe das Ihr nicht zuviel oder vielleicht bei der ein oder anderen Scene zu wenig hineininterpretiert

Viel Spass!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »berill83« (12. Juni 2006, 21:47)


Kartoffelkäfer

Unverschämt attraktiv

  • »Kartoffelkäfer« ist männlich

Beiträge: 670

Dabei seit: 21. Februar 2005

Wohnort: Los Angeles

  • Private Nachricht senden

4

Montag, 12. Juni 2006, 20:42

So dann wollen wir mal.

Der Anfang: Zuerst sieht man, wie der Mond der Erde eilig hinter einem Haus sich verstecken geht und es wird plötzlich hell. Ein Auto fährt herum. Dann steigt ein Mann aus einem Auto, gibt ein Päckchen ab, und steigt wieder in sein Auto. Er haut eine CD in den Spieler und hört laute musik. In den nächsten Szenen sieht man ihn wieder auf der Strasse rumfahren. Natürlich checkt man als Zuschauer noch nciht den Zusammenhang, aber gleich in der nächsten Szene sieht man eine Person aufschrecken. Ok alles war ein Traum. Kein Truam ist von der Story her perfekt aufgebaut^^. Was gleich in den ersten Szenen stört ist das nicht deinterlacede Material. Positiv fand ich den schnitt bei der „Rückfahrt“ und die Szene, wo der Fahrer vojn der Seite gefilmt wird.

In den nächsten Szenen gibt es ein paar unschönheiten. Zum Beispiel als es im Badezimmer plötzllich von 16:9 auf 4: 3 springt, oder als du deine Mutter (?) gefilmt hast, sie schaute in die Kamera (trotzdem gut geschauspielert, außerdem erinnert sie mich an meine Deutschlehrerin^^) und das Licht von der Decke kam so agressiv ins Bild.

Weiter gehts mit einer Szene, wo die Person die Bibel und den Koran liest. Da denkt man sich: Hallo? Wer liest bitte an einem freien Morgen solche Bücher? Völlig unerwartet kommt dann eine Tipperei von drei Wörtern in Google und ausblende. Entweder denkt man, hmm sinnlos, oder man denkt sich, dass das noch was für den weiteren Verlauf der Geschichte was bedeutet.

Manche male konnt man nicht ganz gut verstehen, was die Personen gesagt haben, so hab ich in einer Szene die Boxen hochgedreht, und aufeinmal kam ein unglaublich lautes Klingeln der Haustür. Der Besucher, der da steht, kommt einem bekannt vor... gewiss scheint es der jenige aus dem Truam zu sein. Und nun denkt der Zuschauer (ich jedenfalls) nochmal zurück an die Google angaben.

Weiter gehts, nun erhält der Junge ein Geschenk, dass ihn an einen Traum erinnert, von dem der Zuschauer noch nie was mitbekommen hat. Und gleich danach hat der nen anderen Pulli an, wärend die selben Nachrichten zuende liefen. Dass ihr Probleme mit dem Greenscreenen hattet weiß ich ja, aber die Szenen da nach den Nachrichten (caligari hieß der oder so...) da wäre ein andereer Hintergrund schon angebracht.

Bis zu diesem Zeitpunkt kann man mit der Kameraführung eines Amaterufilms leben. Am Anfang gab es noch ein üaar verwackelte Szenen und das Material hätte wie schon gesagt Deinterlaced sein sollen, aber es ist akzeptabel.

Ab gehts zum nächsten Traum. Super Umgesetzt, das Konzert, alle Achtung! Doch hätte ich am Anfang als der Ansage-furz-typ (wer ist das denn??^^) da das Konzert ansagt, noch einen „jubelnde Masse“ sound reingesetzt. Aber mit Nebel und Schnitt sah das alles super klasse aus! Dass der Junge aber die ganze Zeit träumt, dass Alex stirbt, find ich eigentlich recht amüsant^^

Bis jetzt habe ich allerdings immernoch nicht ganz gecheckt, was abgeht. Schon wieder die Mondszene... Jetzt soll der Junge etwas oder eher jemanden sehen, immernoch keine ahnung wieso. Und warum der Morgen sowas von dunkel ist, versteh ich auch nicht^^ Obwohl man nicht weiss, wass jetzt passieren soll, wird trotzdem sehr gut spannung aufgebaut. Die folgende Prügelszene fand ich sehr cool, bis zu dem Zeitpunkt zwar irgendwie sinnlos, aber cool gemacht. (Ok war auch wieder ain Traum)
An der stelle, wo der Junge ausrutscht und da seeehr künstliches Blut aus dem Kopf kommt, find ich sehr unpassende Musik gewählt. Den Flash fand ich sehr schön gemacht. Schöne Bilder ausgesucht. Dann wo er mit Caligari oder wie er heisst in diesem Raum steht, dass sieht etwas zu sehr nach moderner Kunst aus^^. Ohja jetzt noch eine ET szene verarschen...^^

Das ende, also der Kampf da, das fand ich war eine sehr gute Idee. Die klugen Worte von Caligari hörten sich lehreich an, konnte sie aber nicht irgendwie mit deinem Film verbinden. Das plötzliche Ende ließ einige Fragen offen: Wie kommt der Junge in siene Welt zurück? Wird er weiterhin solche Träume haben?...

Insgesamt eine sehr Gute Idee, allerdings konnte man die leichten schwierigkeiten bei der Umsetztung als Zuschauer spüren. Hoffentlich ist meine formulierte Kritik (oder besser Analyse) nicht zu hart und hilft dir weiter.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kartoffelkäfer« (12. Juni 2006, 23:05)


Darth Nihilus

Registrierter Benutzer

  • »Darth Nihilus« ist männlich

Beiträge: 498

Dabei seit: 5. Dezember 2005

Wohnort: Nürnberg

Frühere Benutzernamen: Darth Nihilus

  • Private Nachricht senden

5

Montag, 12. Juni 2006, 20:46

@Kartoffel

Ich musste ihn hochladen^^ Das ist noch anstrengender :D

Der FIlm ist schon recht gelungen, manche Szenen her sind von der Kamera Einstellung und so nicht optimal, aber man kann damit leben!
Das Keying ist ganz OK, aber nicht sehr überragend.

Story ist interessant... also im großen und ganzen ein gelungener Film! :D
Hinter mir verbirgt sich ex-Darth Nihilus! Namensänderung ftw :)

6

Montag, 12. Juni 2006, 21:23

Ich habs nun grade sehen können und ich muss sagen:
Der Stoff gibt einiges her!
Hätte man Zeit und Energie gehabt, hättet ihr wirklich einen kompletten Spielfilm daraus amchen können!

Aussage des Films würde ich sagen:
Das Leben hat keinen definitiven Sinn, sondern jeder muss seinen persönlichen finden.

Mir hat er gut gefallen, hat Anspruch gehabt und endlich was tiefsinniges zum Thema gehabt. (Nicht nur wildes Laserschwert-Rumgefuchtel ;) )
Ich denke, ihr habt das mögliche aus eurem Repertoire geholt und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen!
Vom Schnitt her find ich es gut, Einstellungen sind auch gut lediglich eure "Kampfszenen" lassen zu wünschen übrig.
Nein, nur die zuhause, die im Schnee sind gut! Vor allem gute Kostüme!

Alles in allem ein Film, den ich gern geguckt habe und mir durchaus noch einmal ansehen werde.

Ihr habt denk ich einiges aus euch rausgeholt und man kann die Mühe drin sehen und das finde ich wichtig!
Man sieht:
Ihr hattet was zu sagen.

Und das ist gut so ;)


Top Film, mehr von sowas!
Also ran an die Möpse... äh Arbeit! ;)

Purzel

Medienmogul

  • »Purzel« ist männlich

Beiträge: 3 313

Dabei seit: 7. August 2003

Hilfreich-Bewertungen: 184

  • Private Nachricht senden

7

Montag, 12. Juni 2006, 22:18

Accept is schonmal gut - ´sch gucke! Ist aber nicht original??? Hört sich schlecht gespielt an... Frevel! (sehe gerade - ist vom Hammerfall...) Euer Film zieht sich ewig und keiner weiß, was passieren wird...
Zeimlich langatmig ... kommt da noch was ?? Mal schauen!
Man sieht, daß ihr Euch Mühe gegeben habt, meins isses nicht, Schnitt könnte besser sein, Ton und Licht streckenweise auch, aber ihr habt es durchgezogen. Respekt. Was ist denn das für ein idyllisches Dörfchen? Schaut nett aus dort... Ich habe leider nie verstanden, wann der Protagonist träumt und wann nicht... die Spiegelszene mit den Augen war schön gemacht... Obwohl mir der Film jetzt nicht so zusagt, habt ihr Euch echt Mühe gegeben und das sieht man auch. Ist halt ein schwieriges Thema, vielleicht lag´s daran, das dem Film das gewisse "etwas" fehlt...

Trotzdem weitermachen, ihr könnt das !!!

Greetz Purzel
Wenn Amateurfilmen einfach wäre, hieße es RTL.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Purzel« (12. Juni 2006, 22:33)


Mac Mave

Filmzombie

  • »Mac Mave« ist männlich

Beiträge: 1 398

Dabei seit: 20. Juli 2005

Hilfreich-Bewertungen: 130

  • Private Nachricht senden

8

Montag, 12. Juni 2006, 22:18

Respekt vor dem Aufwand den ihr da betrieben habt und dass ihr so ein langes Projekt durchgezogen habt.
Ich hab die ersten fünf Minuten angeschaut und dann nur noch "durchgezappt" und mich dann doch durchgerungen den Film komplett zu schauen. Das "zappen" mag an dem zähen Guss des Films liegen oder daran, dass euer Thema mich nicht anspricht.
Bei weitem kein schlechter Film, ganz sicher nicht und von mir kein Neid und auf jeden Fall hohe Anerkennung.
Aber...
wieso dreht man so einen Film? Einen großteil der Zuschauer wird es nicht interessieren, dazu müsste man einen Film mit der angedachten Thematik etwas interssanter machen, wenn auch vielleicht technisch. Der "intellektuellere" Teil des Publikums (zu dem ich mich hier mal nicht zähle) wird es wahrscheinlich wirklich - wie du sagst - lieben.

Leider ist mir der Film zu langatmig, wie ein Brei durch den man sich kämpft. Die technischen Ungereimtheiten stören mich gar nicht. Ich hab halt nach all den hundert malen, den ich den Namen Helicon im Forum irgendwo gelesen habe, etwas anderes erwartet.

Leider viel Arbeit für so viel heiße Luft war mein erster Gedanke. Ich meine es wirklich nicht böse und mag mir mit abschließenden versöhnlichen Worten doch noch Frieden erkaufen und deshalb: Jungs, vorgelegt habt ihr etwas durchwachsen doch euer Potential ist groß!

Viele Grüße, Marc

Nils

Registrierter Benutzer

  • »Nils« ist männlich

Beiträge: 217

Dabei seit: 2. April 2006

Wohnort: Bremen

  • Private Nachricht senden

9

Montag, 12. Juni 2006, 22:21

Wirklich gut! Die Story hat mir gefallen, ebenso die Herangehensweise. Astrein!

Da gibt es auch keinen Grund, an den Kleinigkeiten (die Du ja auch schon selbst angekreidet hast) rumzumäkeln! Wirklich toll! Sowas kann es ruhig öfters mal geben.

Ich habe immer Alex und Brandner in die Tüdel gebracht. Aus dem Nachspann ist dann ja aber erkennbar, daß es offensichtlich Brüder sind (also die Schauspieler). Erklärt das wohl ;).

Lediglich die Metal Band hat mir nicht so gefallen. Das sah ja stark danach aus, als hätten die noch nie Instrumente in der Hand gehabt... .

Grüsse
Nils

Genesis

unregistriert

10

Dienstag, 13. Juni 2006, 09:57

So, dann will ich mich jetzt mal der ersten Kritikwelle stellen^^

Erstmal thx dass ihr euch den film angeschaut und so ausführlich bewertet habt. Es ist alles andere als selbstverständlich, dass man eine so genaue Kritik bekommt.

@kartoffelkäfer:
jo, das deinterlacing ging in der web-bearbeitung irgendwie unter. ich brauchte stunden, um es von vob in avi und in divx zu bekommen. irgendwie wurde dann aus dem deinterlacing nichts.

was den "16:9"-sprung betrifft.
Hat irgendjemand die Anspielung verstanden? Diese szene stammt nicht von mir, sie ist gewissermaßen ein unfreiwilliger, aber abgesprochener cameo-auftritt eines schauspielers einer anderen FIlmgruppe in einem bereits veröffentlichten film. ^^

in der koran und bibel szene sucht jonas eigentlich nach antworten. wie du aber festgestellt hast, wirkt es etwas unecht. ebenso die google-szene.

das laute klingeln war als erschreckeffekt gedacht, überhaupt sollte auch das intro am anfang ein wenig erschrecken, es sollte immer eine etwas bedrohliche atmosphäre vorherrschen. wer sich die credits mit dem verwendeten soundtrack angesehen hat, kann dies evtl. bestätigen.

der ton ist leider teilweise schlecht verständlich, da an meine sony dcr-trv 245 kein externes mic angebracht werden kann.

die szenen mit CALIGULA ^^ sind tatsächlich die originalen. man sieht im hintergrund (aufgrund der farbkorrektur jedoch andersfarbig) sogar noch den greenscreen hängen. gekeyt sah die szene furchbar aus (ich wollte caligula eigentlich in ein Theater setzen).
Der Hintergrund ist also ebenso original.

die pulli-szene mussten wir einfügen, da jonas an dem tag einen anderen anhatte (wenn ich mich recht erinnere, hat hethfilms bei invasion 1 das problem mit christian schlappas hemd ebenso umgangen ^^)

du hast recht, da hätte noch ne jubelnde sounddatei reingehört.

die anspielung in raum mit caligula war eher eine anspielung auf
^^

die kritik ist sehr konstruktiv und baut auf, sie ist genau und ausführlich, genau wie ichs mir vorstelle.
thx

@aramis:

Zitat

Hätte man Zeit und Energie gehabt


jo, ich denke, das ist meistens das problem^^

eine solche aussage über das leben wollten wir eigentlich gar nicht geben, dazu hätten wir schon eine andere art von film drehen müssen, nicht gerade was mysterylastiges (zumindest sehe ich das so).
Dass der Film teilweise (betont: teilweise) ins philosophische /gerade bei caligula) geht und dieser eindruck gerade aufgrund des endes auch hängen bleibt, ist auf jeden ergebnis meiner lektüre dieses buches:



Aus diesem Buch stammt sinngemäß der Titel, eigenschaften des caligula und dessen sichtweise auf das leben. im abspann des films hab ich ein paar wenige infos zur entstehung unserer filmfigur caliguzla gegeben. wen's interessiert, kann sich ja die credits nochmal anschaun.

auch dir danke für die konstruktive kritik.


@purzel:
hammerfall - a tribute to Accept^^

in dem "dorf" wohnen wir (außer dem caligula-schauspieler), ebenso gehören die bauernhofhöhen, wo wir die schlusszenen gedreht haben, zu dem "dorf".

Zitat

die Spiegelszene mit den Augen war schön gemacht


hast du die anspielung auch nicht verstanden? ^^

ursprünglich haben berill83 und ich uns überlegt, durch eine farbkorrektur zu kennzeichnen, wann der protagonist träumt und wann nicht, aber wir haben die idee verworfen, weil man ja eben genau das nicht erkennen sollte.

jo, ein gewisses etwas fehlt sicher. hättenm wir mehr zeit und arbeit reingesteckt, wärs sicher noch ganz anders geworden, aber wir sind alle schüler und gerade ich bereitete mich zu dem zeitpunkt aufs abi, zudem war es trotz der eigentlich wenigen schauspieler nicht einfach, immer alle zu drehen zu motivieren.

jedenfalls auch dir thx für die kritik.


@mac Mave:
thx für die ehrlichkeit ^^
ob es der "intellektuelle" teil des publikums liebt, weiß ich ehrlich gesagt nicht. denn wer die literarischen hintergründe kennt, wird uns sicher oberflächlichkeit vorwerfen. für leute, die in der thematik nicht drin sind, ist es unverständlich, für die, die drin sind, ist es oberflächlich, befürchte ich.

thx für die aufbauende kritik. dir selbst hat der film ja nicht gefallen und das hast du aber auf eine weise rübergebracht, dass man auf der kritik gerne aufbaut. thx

@nils:
hast du echt brandner und alex verwechselt (wenn ich den mir als schwaben nicht geläufigen ausdruck "in die tüdel bringen" richtig deute)?
die beiden sind nicht nur brüder, sondern zweieiige Zwillinge, aber dass man sie verwechseln könnte, ist mir neu ^^ (BTW: Ich bin da der dritte im bunde)

schön, dass dir der film gefallen hat.
was die metal-band betrifft: du hast recht, weder kann ich gitarre spielen noch der scghwarzhaarige bass noch der irre am drum schlagzeug. das fällt bei mir sicher am meisten auf ^^

auch dir thx für das anschauen und die kritik.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Genesis« (13. Juni 2006, 12:54)


Renier

Registrierter Benutzer

  • »Renier« ist männlich

Beiträge: 790

Dabei seit: 8. Dezember 2004

Wohnort: Berlin

  • Private Nachricht senden

11

Dienstag, 13. Juni 2006, 13:17

Also erstmal zum Positiven: Durchgelangweilt habe ich mich eigentlich nicht. Dieser "Lebensfilm", wo der Darsteller am Boden liegt ist gut gemacht. Der Versuch eines philosophischen Films finde ich auch gut.

Da sind wir schon beim Negativen. Eigentlich hätte ich auch alles chronologisch aufzählen können (das hat Kartoffelkäfer gut gemacht). Der Sinn ist an mir komplett vorbei gegangen. Gerade die erste Hälfte ist mir unverständlich geblieben, weil ich auch gar nicht gemerkt habe, dass von einem Tod geträumt wurde. Die Darsteller sahen sich so ähnlich, dass ich gar nicht durch geblickt habe, ebenso was das mit dem Caligula soll. Auf einmal ist da der Biologiestudent, der auch nicht viel älter als der Haupdarsteller, und philosophiert großartig vom Studieren und Leben .
Der Ton der Klingel war echt nervig, so dass ich immer schnell leiser machen musste. Das Ende ist zu abrupt, so dass ich auch nicht weiß, was das soll. Eigene Musik wäre auch nicht schlecht gewesen, aber das ist jetzt nicht so tragisch.

Insgesamt ist es mir ein Rätsel über was der Film ging. Mit Helicon assoziere ich immer nen Hubschrauber, deswegen bekomme ich in der Titelrichtung auch nur den Hinweis, den man in den Credits bekommt.
Technisch gab es viele Schwächen, die ich aber nicht so schlimm finden würde, wenn ich den Rest verstanden hätte. So bleibt nur ein unbefriedigendes Gefühl bei dem Film übrig.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Renier« (13. Juni 2006, 13:24)


12

Dienstag, 13. Juni 2006, 15:06

So, meine Meinung zum Film.

Ich find ihn vom Inhalt her genial, wirklich!!
die Musik find ich auch super, aber die Qualität vom Film allgemein fand ich net so super und an manchen Stellen konnte ich die Stimme von manchen Personen net hören, war zu leise.
Die Belichtung in dem Haus fand ich ein bissel dunkel.
aber sonst haste dich echt ins Projekt gehang, hat mir echt gefallen.
Aber du hättest so wie du dich in den Inhalt gehangen hast, auch in die Bearbeitung hängen sollen.

Achja, was mich n bissel genervt hat war die Klingel von der Tür:D aber da kannste ja nix für.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »RedMJ« (13. Juni 2006, 15:07)


Lord Sidious

unregistriert

13

Mittwoch, 14. Juni 2006, 18:05

so, jetzt komme ich ;)
Asl allererstes muss ich mal was fragen: Seid Ihr Sicher dass der MEtalsong von Hammerfall ist? Denn Hammerfall hat definitiv einen anderen Sänger ;)

zum Film:
ICh finde, dass der Stoff Potential hat.
Die Story wirkt komplex was gut, aber wiederrum auch nicht so gut ist, denn leider hab ich irgendwann die Zusammenhänge nicht mitbekommen. Da wäre etwas mehr Erklärung gut gewesen.
Apropo Dialoge: Ich als NOrdlicht, habe gerade mal die Hälfte von den Dialogen verstanden. Nur Caligula und den Sprecher konnte ich einwandfrei verstehen.
Dadurch kommen wir zum nächsten: Der Ton an sich ist nicht so schlecht, doch leider sind einige Dinge zu laut: Die Klingel ist zum BEispiel so penetrant laut, dass ich jedes Mal meine Anlage herunterstellen mußte :D.
Das Summen des AUfnahmegerätes ist an einigen Stellen auch störend, aber nicht wirklich vernichtend.
DIe Kamera ist suverän. Nicht wirklich hervorragend, aber auch nicht schlecht. Ihr habt wohl weniger experimentiert, sondern Euch auf klassische Perspektiven konzentriert. Was nicht schlecht ist. Immerhin ist das Bild nicht zu stark verwackelt und das Bild ist nicht unangenehm.
Nur in einigen Szenen hättet Ihr für mehr Licht sorgen sollen.
Die Atmosphäre finde ich im Allgemienen gelungen, da Ihr auch schöne Songs ausgewählt habt. Was ich nur schade fand, war das Metalkonzert, bei welchem man keinerlei Snycronisation zwischen Musik und BAnd bemerkte. Ich weiß, dass Musikvideos zu machen, das wohl schwerste ist, aber eine Probe auf den Song sollte es vor dem Dreh geben. Was ich bei der Szene auch bemängeln muss(ich bin nur bei Sequenzen die mir gefallen so hart), ist die Atmosphäre die mit dem Bild und SChnitt erreicht werden soll: Die Bidler und die Atmosphäre sprechen eine bedrohliche und beängstigende Sprache, leider spielt der Schnitt und die Kameraperspektive ein anderes Spiel: Die Kamerawinkel hätten viel extremer sein sollen (stärkere Winkel in nahen Aufnahmen) und der Schnitt viel hekitscher, dann wäre die Szene richtig beängstigend geworden.
Weiter gehts: Was mir sehr bitter aufgeschlagen ist, war die Kampfszene (den Kampf an sich lasse ich mal außen vor, da nicht jeder Übung im Stuntfighten hat): Der Musikwechsel von düster und bedrohlich zum Gitarrengeschrammle hat jeglische Stimmung zunichte gemacht. Ich mag die Musik zwar, aber aus diesem Grunde habe ich in meinem Projekt keine Metallieder benutzt, da sie die Atmosphäre eher zerstören als sie zu unterstützen.
Ein letztes noch: Das spuckende Blut: Ich persönlich finde diese künstliche Fontäne sehr sehr störend. Da diese "Künstlichkeit" das Bild in Lächerlichkeit zieht. Aus diesem Grunde mein Motto :"Wenn die Effekte nicht überzeugend wirken, versuche sie anders zu realisieren"....oder vielleicht hätte man es auch weglassen können.

Jetzt hast Du so viel Kritik von mir zu hören bekommen, aber ich finde den Film unterhaltsam und er regt in gewisser Hinsicht zum Denken an. Ich vergebe Helicon: Bring mir den Mond 7 von 10 Punkten

Das war meien Kritik, für die technischen Dinge hast Du ja schon von den anderen alles gehört

PS: Die Ritter in Jeans waren lustig ;) und jetzt weiß ich , wie du wohnst

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lord Sidious« (14. Juni 2006, 18:07)


Genesis

unregistriert

14

Donnerstag, 15. Juni 2006, 13:31

An dieser STelle noch einmal eine Anmerkung, die eigentlich in die credits gehört und die ich Dumpfbacke völlig vergessen hab zu erwähnen.

Die Szene bei 3:39 bis 3:47 ist aus dem Film "Killer Instict" von Hethfilms genommen. ICh Dussel hab aber vergessen, es hier bzw. in den Credits zu erwähnen. Ich möchte mich an der Stelle in aller Form entschuldigen.

15

Dienstag, 18. Juli 2006, 19:46

So, das Projekt zog irgendwie an mir vorbei, aber jetzt habe ich mir Helicon mal runtergeladen und angeschaut.

Die Story ist für mich etwas zu komplex, ich konnte nicht alle Zusammenhänge begreifen. Was ich allerdings so mitbekommen habe war sehr interessant.

Auf die technischen Mängel brauche ich nicht mehr einzugehen, die wurden ja schon erläutert.

Ich fand das Metal Konzert ansich sehr gut inszeniert, nur leider hatten die Darsteller wohl wenig/keine Ahnung von ihren jeweiligen Instrumenten, was dann absolut nicht zur Musik gepasst hat. Und einmal wolltet ihr einen E-Bass als E-Gitarre verkaufen. ;) Aber es war trotzdem atmosphärisch.

Mein Favorit ist die Szene am Schluss, in der Caligula seinen Vater und ihn zeigt. Die Idee ist klasse, leider nicht optimal umgesetzt, aber trotzdem hat mir die Szene gefallen. Auch den Darsteller von Caligula fand ich auf verstörende Weise genial, super Job, hat mir gefallen.


Zum Abschluss sage ich mal, ich habe leider nicht alles verstanden, aber es war interessant einen Film zu sehen mit so einem Inhalt. Hätte man mehrere technische Mängel aus der Welt geschafft, hätte das sicher geholfen die Story besser zu transportieren, aber hey - Es ist ein Amateurfilm, und mit den Mitteln die euch zur Verfügung standen habt ihr da ganz bestimmt was feines gezaubert. Ich bin jedenfalls sehr gespant auf zukünftige Projekte.

Mfg, Thrawn

Social Bookmarks