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stronzofilms

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  • »stronzofilms« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 20. Februar 2017, 17:00

Mondo Sapata Webserie


MONDO SAPATA SERIE

Deutschland, Marokko 2014, 2015
Laufzeit insgesamt ca. 220min

Die Episoden werden in den naechsten Wochen nach und nach veroeffentlicht. Es gibt 20 Episoden. Alle zwischen 10 und 15 minuten Laufzeit. Untertitel auf Englisch.

Zu sehen auf https://stronzofilms.de/, https://vimeo.com/stronzofilms und https://www.facebook.com/Stronzofilms/

Infos zur Entstehung:

Kamera:Canon 600D
Schnittsoftware:Premiere pro Cs5
Sonstige Software:DaVinci Resolve
Logic Pro

"Mondo Sapata" war ein Monstrum und sollte das bis dato unser ambitioniertestes Projekt werden.
Es trieb uns während der zweieinhalbjährigen Produktionszeit fast in den Wahnsinn.
Vierzehn Charaktere sollten sich in fünf verschachtelten, nicht chronologisch erzählten Episoden in einen Sog aus Intrigen, Okkultismus, Gewalt, Sex und Verbrechen verstricken.
Die einzelnen Episoden standen für unterschiedliche Genres und sollten von der Ausstattung über die Handlung und Charaktere bis zur Musik versuchen jeweilige Genre Motive zu kopieren,
zu zitieren, nachzuahmen, zu verweben und neu zu erfinden.
Von Italo Western, SciFi-Horror, Slapstick über Polizeifilm, Söldneraction, Fantasy, Kannibalenfilm, Mystery, zu Film Noir,Seifenoper, Horror und Sexfilm.

Das Drehbuch schrieb sich mit den fortlaufenden Dreharbeiten. Gedreht wurde in Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Fes, Casablanca, Marrakesch und in der West Sahara.
Unzählige Szenebilder, Filmsets, Kostüme und Requisiten mussten hergestellt werden. Aufwendige Beleuchtung.
Spezialeffekte, Stunts. Jedes Detail, jedes Accessoire, jedes Möbelstück, jede Schnapsflasche, Zigarettenschachtel, einfach alles bis ins kleinste Detail sollte aus eigener Produktion stammen.
Es war ein größenwahnsinniger Plan.
Die Drehzeit zog sich über anderthalb Jahre und war mit Katastrophen, Pannen und Krisen gespickt.
Nach einem Jahr verloren wir unsere Nebenjobs und gingen pleite. Strom wurde abgestellt, dann Wasser. Die Idee, Teile des Streifens im Regenwald von Togo zu drehen viel flach.
Wir beliehen die Verwandtschaft um weiterzumachen. Der Regenwald wurde im Studio nachgebaut.
Zwei Monate dauerte der Aufbau des Szenenbilds. Malereien, Bäume, Pflanzen, Wurzeln, Blätter. Alles wurde aus Silikon, Latexfolie, Schaumstoff etc. hergestellt.

Im letzten Drittel der Drehzeit verünglückte eine wichtige Darstellerin, so dass sie für den Rest der Produktionszeit ausfiel.
Schnitt und Tonmischung wurden zum Alptraum. Die erste Schnittfassung hatte eine Laufzeit von 9 Stunden.
In der Silvesternacht zerlegte sich das überladene Premiere Pro Projekt und war nicht wiederherzustellen. Die Nerven lagen blank.
Einen Monat dauerten die "Reparatur Arbeiten".
Der ursprünglich angedachte Produktionszeitraum war längst gesprengt. Letztendlich dauerte es bis zur Fertigstellung über ein Jahr länger als geplant.
Die finale Fassung hat eine Laufzeit von 175Minuten.
Es war ein gehirnzersetzendes Chaos. Fast drei Jahre lebten wir innerhalb der Filmsets und Setdesigns.
Und trotz all der Komplikationen war es ein Mords Spaß. Drei Jahre praktische Arbeit am Film.
Wir ermöglichten uns den Traum in allen Bereichen Erfahrungen zu sammeln, und eigene Methoden zu entwickeln.
Viele Storys, Erlebnisse und Erinnerungen verbinden uns mit dem Film, den Leuten und der Zeit die wir dran arbeiteten.









































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Jonathan W.

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Dienstag, 21. Februar 2017, 13:52

Boah ist das abgefahren! Ich schau mir die heute Abend mal in Ruhe an!

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