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Vincent Dolinsek

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1

Donnerstag, 18. August 2016, 16:51

Nachwuchsfilm "Schatten der Erde"

Filmtitel:
Schatten der Erde


Synopsis

Rasmus Korhonen, erfolgreicher Science-Fiction Autor,
leidet unter schizophrenen Wahnvorstellungen.
Während der Arbeit an seinem neuen Roman „Schatten der
Erde“ verschwimmen für ihn die Grenzen zwischen der realen und der
Parallelwelt, die er in seinem Buch konstruiert.


Infos zur Entstehung:
"Schatten der Erde" ist mein Kurzfilmdebut, abgedreht zwischen Abitur und Ausbildung zum
Mediengestalter Bild und Ton.
Ich orientiere mich weiter in Richtung Regielaufbahn und auch wenn ich normalerweise nicht in Foren unterwegs bin,
habe ich nun entschlossen, mich hier anzumelden, um hoffentlich einige Rückmeldungen von Gleichgesinnten zu erhalten,
die ich unbedingt brauche um weiterzukommen! :-)

- Vorproduktion: Herbst 2013
- Drehzeitraum: 8 Drehtage im Sommer 2014
- Locations in Hamburg und Schleswig-Holstein
- Fertigstellung: August 2015


Technische Daten:
Laufzeit:
19:55 Min. (inkl. Vor-&Abspann)

Format:
2.39:1 / 2K DCI Scope

Kameras:
- RED Scarlet
- Blackmagic Cinema 2,5K

PostPro Software:
- FinalCut Pro X
- Premiere Pro CC
- AfterEffects CC
- DaVinci Resolve
- Nuke
- Blender
- SynthEyes


Online:



Download (via MyAirBridge):
(MOV, H264, 24 Mbit/s)
https://mab.to/kzGeVQ0QV
»Vincent Dolinsek« hat folgende Bilder angehängt:
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LennO

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2

Donnerstag, 18. August 2016, 18:20

Aha…die liebe Hanna im Kostüm ;)

Sorry, kanns mir gerade leider nicht ganz anschauen und bin nur bis zum Vorspann gekommen, und konnte nur durchscrubben, sah aber soweit erstmal ganz vorzeigbar aus ;)

tevauloser

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3

Donnerstag, 18. August 2016, 22:30

Spannend, so etwas Tatort- mässig. Technisch state of the art.
Die Tatortbegehung fand ich etwas seltsam. Kein Spezialist mehr vor Ort, und trotzdem noch die Absperrung.
Wer leitet den Fall? Ist derjenige schlafen gegangen und lässt die zwei Untergebenen in der Zwischenzeit ran?
Ganz befremdlich dann aber der finale Rettungsschuss, ganz ohne Vorwarnung (Zuruf) und ohne ein Kommandant in der Nähe, welcher den Schiessbefehl erteilt?
Schliesslich wusste man ja, dass das nicht irgendein entschlossener Mörder sein kann, sondern ein (besonnener) Korpsangehöriger.
Hattet ihr Feedback zum Fachkreis?

Vincent Dolinsek

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4

Donnerstag, 18. August 2016, 23:44

Hey LennO
das ist ja lustig!
woher kennst Du Hanna? :-D


@tevauloser
1)
Mhm, ich kann den Tatorteinfluss nicht leugnen...
Find ich ansich auch ein spannendes Format, nur viel zu oft viel zu wenig Tiefe oder wiederum viel zu viel versuchte Tiefe.

2)
Ja, der Mord-Schauplatz ist zugegebenermaßen etwas leer.
Das hat verschiedene Gründe... Im Endeffekt war es mir wichtig, die Stimmung und den Fokus nicht zu verlieren indem weitere Nebenfiguren etabliert werden.
(die müssten schon ein paar Sätze sagen, wäre ja komisch, wenn Spusi etc. vor Ort wären, es aber keine Kommunikation gäbe...)
Das kostet den Film Zeit plus ist es natürlich produktionstechnisch viel einfacher zu lösen...
Ist jedenfalls Kritik mit der ich leben kann! :-D

3)
Ja, ich hatte während der Schreibphase Beratung vom Fach!
Ich versuche mal die Infos wiederzugeben:
Wenn das SEK anrückt, dann mit grünem Licht für die Benutzung der Schusswaffen und nicht um zu versuchen den Täter(hier der Kommissar) mit Worten zu überzeugen, sonst wär der Überraschungseffekt ja dahin.
Das Held-Antiheld-Gespräch kurz vor Schluss kennen wir aus etlichen (Fernseh-) Filmen und im ursprünglichen Drehbuch war die Szene auch deutlich mehr ausgeschrieben, bevor es an die Fachleute ging.
In unserem Fall ist der Protagonist dabei Selbstjustiz zu üben und zielt eindeutig mit geladener Waffe auf den Kopf des Autors.
Durch den Assistenten weiß das Team, dass der Kommissar ganz und gar nicht besonnen sondern psychisch befangen gegenüber dem Täter ist, er kann durch seine Ausbildung gut mit einer Waffe umgehen und ist dementsprechend eine akute Gefahr.
Und wie auch immer man moralisch dazu steht: Nach dem Grundgesetz muss jedes Menschenleben geschützt werden, auch das eines Mörders. (außerdem speziell in diesem Falle ein Verweis auf §63 StGB, der gekürzt auch am Anfag des Films zu finden ist)
Dass der Schuss eine Lähmung des Kommissars zur Folge hat ist dagegen natürlich rein für die Geschichte erdacht.
Allerdings passiert es immer wieder, dass auch gut ausgebildete und erfahrene Polizisten, in Stresssituationen nicht genau die Kniescheibe treffen, auf die sie zielen.
Die Menschliche Psyche...

Wahrscheinlich legt das Deine Befremdung nicht wirklich...
Aber polizeilich ist alles korrekt, alle Verwunderung beruht denke ich auf medialen Sehgewohnheiten... ;-)

Gruß
Vincent

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LennO

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5

Freitag, 19. August 2016, 18:47

Hey LennO
das ist ja lustig!
woher kennst Du Hanna? :-D


Ja die Filmwelt ist klein, nich wahr? :D Hanna hat Kostümassistenz für unseren Science-Fiction Film gemacht, letzte Jahr haben wir mit ihr gedreht.

NHP

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6

Freitag, 19. August 2016, 19:30

Also erstmal Hut ab vor dem Produktionsaufwand. Das ist in der Größenordnung immer ein riesen Act und dafür kann man auf jeden Fall Respekt zollen.
Technisch war das alles ebenfalls sehr solide, auch wenn der Ton bei Weitem nicht mit der Kamera mithalten kann.

Leider konnte ich mit dem Film nicht wirklich was anfangen. Ich finde, du versuchst zu viele Aspekte in unter 20 Minuten zu bearbeiten. Das Thema mit dem durchdrehenden Autor und dem Beziehungsstress des Kommisars sind für mich zwei separate Filme. Außerdem ist das Finale doch arg dem Zufall der Verwandschaft geschuldet. Im Endeffekt passiert zwar viel, aber ich hab keine Ahnung, was mir eigentlich erzählt wird. Wer von Beiden ist der Protagonist und wer der Antagonist?
Auch fällt es schwer, Empathie für den Kommisar zu entwickeln, wenn er von Anfang an als Arschloch charakterisiert wird. Die Figur muss fallen können, nicht schon Anfangs am Boden sein.

Außerdem könntest du versuchen, noch etwas visueller im Erzählstil zu werden. Finde es arg fernsehig, weil ich recht viele sprechende Köpfe sehe und zwischendrin mit laufendem Ton auf anderen Seiten surfen kann, ohne was von der Handlung zu verpassen...

Aber mach bitte weiter. Du hast Talent.

LG

tevauloser

unregistriert

7

Freitag, 19. August 2016, 21:22

Danke für diese Infos.
Die logische Handlung wäre für mich gewesen, dass der Kommissarkollege mit der Pistole im Anschlag dort steht, wo die SEK stehen, und den Kollegen anspricht.
Demzufolge würde der Aggressor wohl kaum abdrücken, oder? Und auf den Kollegen schiessen würde ja kaum möglich sein, weil der sich nicht noch erst umdrehen müsste, und in ausgeprägter Notwehr den Kollegen beschiessn könnte.
Bliebe eigentlich nur noch ein suizidaler Kopfschuss, wie man es oft in Krimi's sieht.
So aber kommt es mir vor, als müssten sich die Polizisten einem übergeordneten, nicht sehr schlüssigen DB unterordnen.
Das alles würde natürlich hinfälig, hätte euere Story eine reale Entsprechung.

Vincent Dolinsek

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8

Dienstag, 30. August 2016, 23:11

@NHP
Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für eine Rückmeldung genommen hast!
Schade, dass Du mit dem Film nichts anfangen kannst und danke dennoch für das Lob: Aber wo erkennst Du denn dann das Talent? :S

Ja, bzgl. Ton ist noch einiges nach oben hin offen...

Das Problem mit zu vielen Aspekten kann ich gut nachvollziehen, das Drehbuch habe ich nachdem es eine 90-Seiten-Fassung gab nochmal verworfen und auf 20-Minuten umgeschrieben. Dabei habe ich versucht nicht einfach zu Kürzen und reinzustopfen, sondern neu anzufangen und auf die reduzierte Zeit zu schreiben, allerdings habe ich mich ein wenig schwergetan mit den Entscheidungen, welche Erzählstränge ich weiterverfolge und was ich verwerfen sollte...
Was genau ist Dir zu viel (außer Autor und Beziehungsstress in einem)?

Zu meiner Verteidigung:
Man kann sich vor allem über die Verleger-Szene streiten, im Endeffekt funktioniert der Film aber meiner Meinung nach und lässt durch die ruhigen Parts ausreichend Zeit um die Vorgänge zu überblicken und den Zuschauer emotional einzubinden
(vorausgesetzt besagter surft nicht nebenher im Internet herum und betrachtet den Film als Hörspiel :P ).
"Schatten der Erde" ist kein klassischer Krimi und keine Heldenreise, deshalb
auch von Anfang an kein Rätselraten,
wer die Morde begeht,
sondern explizit die Fokussierung auf "den Zufall der Verwandtschaft".
Der Beziehungsstress und die Verknüpfung in der Verwandtschaft sind Indikatoren für die Zuspitzung und die Überreaktion des Kommissars,
also kann ich daraus nicht zwei verschiedene Filme machen, das ist mein gewählter Grundkonflikt.
Es
geht um die Emotionen der handelnden Personen und da mag ich kaputte Figuren sehr!
Und fallen kann auch ein Arschloch -> Das tut der Kommissar übrigens doch auch ?(
Gewollt und für mich sehr klar ist, dass die Geschichte aus dessen Sicht erzählt wird!
Bis auf die Szene beim Verleger gibt es daran eigentlich auch keinen Zweifel...
Kannst Du genauer beschreiben wo/was genau Dich ablenkt?

Und zu guter Letzt wäre ich Dir dankbar über eine Konkretisierung in Punkto visueller Erzählstil,
weil wir uns große Mühe gegeben haben, nicht "fernsehig" zu wirken und ich denke das auch erreicht haben.
Ist Dir das Tempo zu langsam? Gefallen Dir die Fahrten nicht, Einstellungsgrößen, Schnitt, Effekte, Lichtsetzung, Farbgebung, Kostüme, Ausstattung...??



@tevauloser

Es ist eine ganz und gar unlogische Handlung, wenn das SEK bereits angerückt ist,
einen Kommissar (Der Assistent) zwischen die Fronten zu schicken!
Und es gibt kein übergeordnetes Drebuch, das die Handlung des SEK erzwingt,
sondern wie bereits gesagt: Der Ablauf ist in Zusammenarbeit mit der Polizei erarbeitet und abgeändert worden.
Es gibt keine reale Entsprechung -> Dafür eine Einschätzung von Experten unter realistischen Gesichtspunkten!



Gruß
Vincent

G.Punkt

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9

Mittwoch, 31. August 2016, 07:18

Leider stehe ich nicht so auf SciFi, aber die Grundidee, dass sich Realität und Traumwelt vermischen, stelle ich mir sehr interessant vor, weil das viele Möglichkeiten offen lässt. Was ist Realität, was Traum? Ist der Prota nahe einer Psychose, oder der Einzige mit Durchblick? Wäre was für ein Krimi, die Idee. Danke, Du hast mich auf eine Idee gebracht!

Riitersport

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10

Freitag, 16. September 2016, 15:01

Hallo Vincent,


was mir an deinem Film besonderers gut gefallen hat, war die Machart. Die Kameraführung (z.B. der Abtransport der Schwerveletzten), die Effekte (Raumschiffe) und die Ausstattung (woher habt ihr die Westen des Sonderkommandos ? :-).
Also bei 8 Drehtagen ein tolles Ergebnis.

Was die Story angeht, finde ich die Handlung schwer verständlich, da es hier zwei Geschichten zu geben scheint. Da es sich aber unfair kritisieren lässt, wenn man etwas nicht richtig verstanden hat, wiederhole ich erst mal in eigenen Worten:

Ein Autor wird wahnsinnig, weil seine Figuren zu leben anfangen. Im Wahn ermordet er erst eine Frau, dann seine Freundin (bzw. Versuch) und landet in der Psychatrie, wo im Schlussbild zu erkennen ist, dass ihm nicht wirklich geholfen werden kann
Ein Kommissar , der von seiner Frau oder Schwester verlassen wurde (?), erfährt, dass ein gesuchter Mörder der Freund seiner Schwester ist, woraufhin er zu dem Freund fährt, seine Schwester für tot erkennt, den Freund umbringen will und vom Sonderkommando so angeschossen wird, dass er fortan pflegebedürftig im Rollstuhl sitzt.

Nun. Schon bei dieser Nachbescheibung tue ich mich schwer, wie du siehst, und die Figur des Verlegers, die zwar gut gespielt ist, habe ich noch gar nicht erwähnt.


Ich persönlich hätte die verrückte Autor-Story weitergesponnen und die Kommissargeschichte weggelassen (die mir auch zu Tatort-mäßig ist).
Und den Verleger vielleicht zu einem brauchbaren Antagonisten des Autoren gemacht - z.B. einem raffgierigen Verleger, der seinen Autor für den Erfolg sogar zu Drogen rät (die den Autor widerum zu noch abscheulicheren Fantasien anregen)

Ja, was wäre z.B. gewesen, wenn die lebendigen Figuren des Autors jede morbide Phantasie des Autors anfangen umzusetzen ?
Der Autor will zum Schutz jegliches Denken abschalten. Er sieht den Suizid als einzigen Ausweg und will sich im Büro des Verlegers erschiessen ...

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