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FamDusktillDawn

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1

Donnerstag, 27. Februar 2014, 06:27

weRTLos

Filmtitel:
weRTLos

Mein erster Film von längerer Laufzeit. Sollte ursprünglich ein Kurzfilm von 15 Minuten werden und ist im Laufe der Produktion gewachsen. Herausgekommen ist eine kleine, leicht bösartige Satire gegen den TV-Mülleimer.

Inhalt:

Besteht das deutsche Fernsehprogramm nur noch aus wertlosem Müll? Fabien, von allen nur FA genannt, will das nicht glauben und macht sich erfolglos auf die Suche nach einer sehenswerten Fernsehsendung. Sein guter, aber auch soziopathischer Freund Kim rät ihm zu einem 7-tägigen Fernsehmarathon. Dies sei der einzige Weg um herauszufinden, wo sich die sehenswerten Sendungen im Fernsehdschungel versteckt hielten. Der Plan wird prompt in die Tat umgesetzt, doch als FA bei der Fernsehtortur vor allem psychische wie auch körperliche Schäden erleidet, trommeln er und Kim den gesamten Freundeskreis zusammen und nehmen in Form eines Kurzfilms bittere Rache am TV-Unfug.
Und als würde das alles nicht schon reichen, um das absolute Chaos loszutreten, versucht nebenbei noch eine nicht ganz so intelligente Terrorzelle das deutsche Fernsehprogramm mit Gewalt in die Knie zu zwingen.

Achtung:
Folgenden Personengruppen wird von dem Ansehen des Filmes abgeraten: Schwangere, Glaubenskrieger, Hundeliebhaber, CDU-Wähler, Freizeitempörte, Dschungelcamp-Fans, BILD-Leser


Infos zur Entstehung:
Kamera: Canon Eos 550 D und Canon Eos 600D
Sonstiges Equipment:
Schnittsoftware: Magix Video Deluxe Premium
Sonstige Software: Audacity

Produktionszeit zusammengefasst ca. 6-7 Monate.

Bilder/Poster:




Filmlänge:
ca. 54 Minuten

Download:
https://www.dropbox.com/s/5evb5bdly8zbakd/WERTLOS.avi

Stream:
"Der tiefste Abgrund, an dem ich lebe, ist das Filme machen. Es ist die unheimlichste, gefährlichste Sache, die man in seinem Leben machen kann." -Tony Scott-

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »FamDusktillDawn« (27. Februar 2014, 21:10)


CyberSkunk

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Montag, 15. September 2014, 02:29

Also erstmal: ich finde, dieser Film wird unverdient ignoriert.

Da steckt ne Menge Arbeit drin, von vielen Leuten. Die Kamera ist solide, gut. Der Ton ist meist gut, die Musik gut gewählt. Das Werk enthält zahlreiche Persiflagen, die mit deftigem Humor gewürzt sind. Daneben übt der Film aber ernsthafte Kritik am Medium TV.
Vielleicht ist gerade dieser Spagat die Schwäche des Films, denn der moralische Anspruch wirkt leicht deplatziert, wenngleich sicherlich berechtigt. Aber zu sagen, TV ist Shit, ist fast überflüssig. Es zu karikiieren allein würde genügen.

Das ist aber schon alles, was ich "beanstande". Super Film, super gemacht, super Humor.

Ich würde empfehlen, mit diesem Humor und dieser Qualität Komödien zu machen, 90 Min. Handlung, das hätte gutes Potential und zb. ich würd das sehr geniessen.

Kevin... unbezahlbar :D

LG

Lierov

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3

Montag, 15. September 2014, 09:11

der Film wird sicherlich nicht ignoriert, weil die Leute ihn für schlecht halten. Das Problem ist wohl eher die Lauflänge. Wer möchte schon eine Stunde opfern, wenn man nicht weiß, dass die Zeit gut oder sehr gut investiert ist?! Man sitzt vor dem PC und nicht im Kino, wo man sich dann wegen des Eintrittspreises auch durch langweilige Filme quält in der Hoffnung, dass doch noch was spannendes passiert. Vor dem PC gelten andere Regeln, da neigt man sehr schnell zum vorspulen oder zum Abbruch oder man geht drüber weg, weil einen die Lauflänge abschreckt. Selbst gut produzierte Filme vom mehr als 10 Minuten haben dieses Problem. Ich hab das mit meinen Filmen auch gemerkt. Der letzte ging 23 Minuten... diese Zeit muss sich erstmal jemand nehmen. Einen 3 Minuten Clip schaut man sich schnell mal nebenbei an. Und sollte der doof sein, dann hat man eben nur 3 Minuten vergeudet. Das ganze ist zwar schade, aber man kann es niemanden verübeln. Ich denke man kann davon ausgehen, dass je länger ein Amateurfilm geht, desto weniger Leute ihn sich anschauen werden. Das dumme dabei ist, dass je länger ein Film dauert, desto mehr Zeit investiert man als Filmemacher in die Produktion. Und ich würde mal sagen, dass es sich dabei um keine lineare Gleichung handelt. Deswegen ist Dein Tipp 90 minütige Filme zu machen witzlos. Der Gute würde Ewigkeiten an einem Film sitzen und als Belohnung schaut ihn sich niemand an...
Kritik ist die höchste Form der Zuneigung

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L Lawliet

4

Montag, 15. September 2014, 10:36

Naja man braucht es ja nicht kucken. Als Wertlos würde ich rtl nicht bezeichnen. Das ist ein unternehmen mit millionenwert.

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L Lawliet

Buddymobil

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5

Montag, 15. September 2014, 12:19

Der Film ist zu sehr in die Länge gezogen. Was bei den Privaten oft bemängelt, wird hier praktiziert. Max.30 Minuten würden dicke reichen.
Gruß Buddy

.

www.buddymobil.de

Gestern standen wir noch vor dem Abgrund, heute sind wir schon einen Schritt weiter.

cudo

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6

Montag, 15. September 2014, 15:39

Defekter Link?

Der DropBox-Link funktioniert nicht

CyberSkunk

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7

Montag, 15. September 2014, 17:53

Lierov , das mag bei dir zutreffen, doch m.E. nicht bei einer Mehrheit. Ich schaue gern Sachen in dieser Länge zb. während einer Essenspause zwischen längeren Arbeiten, weil ich nicht alle 3 oder 10 Min. was neues suchen will, sondern einfach mal nur konsumieren. Wenn ein Werk dann sooo grottenschlecht ist kann man ja immer noch abbrechen, wobei Amateurfilme bei mir eher milde kritisiert werden und ne gewisse Narrenfreiheit bzw. Fehlertoleranz haben.

Sieht man sich die Filmvorstellungen hier im Kontext zur Menge an Resonanz an, ist die Länge irrelevant, vielmehr ist es der erste Eindruck, der zählt. Kriterien sind scheinbar:

Ist es eine Doku oder ein Feature?
Wenn ersteres, ist das Thema von grossem Interesse,
wenn letzteres, ist es das Genre das mich anspricht?

Gelten die Macher als jemand, den man kennen sollte? Dieser Eindruck wird oft nur durch die Aufmachung erweckt und entwickelt bestenfalls Eigendynamik: Angesagt erscheinen.

Und sicherlich auch: passt die Länge in meinen Zeitplan.

Aber längere Formate haben eigentlich mehr Publikum, ausser vielleicht bei Werbu,g oder Kurzfilmveranstaltungen. Serienformate sind populär in 20 Min und 45 Min, Spielfilme in 90 Min. Das hat ja Gründe.

Mir ist aufgefallen, daß seit Februar NIEMAND hier eine Antwort gab und ich denke, das ist noch schmerzhafter als Negativkritik, deshalb meine Bemerkung. Das ultimative Zerreissen, sozusagen: totignorieren. Aber vielleicht wollte bloß niemand seinen eventuell zukünftigen Job bei RTL gefährden :D

Also, ich kann nur sagen, dieser Film, weRTLos, ist ganz und gar nicht wertlos. Wenn ich da an die 4*15 Min. Werbeblocks bei jedem Spielfilm auf RTL denke, DAS ist geraubte Lebenszeit, und so viele Pinkelpausen braucht kein Mensch :).

LG






....
,

Igor Storm

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8

Sonntag, 6. Dezember 2015, 10:27

Sicher, er war lang, aber ich habe mich keine Minute gelangweilt. Mein Fazit: Für den Film hätte ich gerne Eintrittsgeld im Kino gezahlt. Er war unterhaltsam und wirklich einfallsreich.

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