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SR-Pictures

Schmidbauer-Film

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1

Montag, 13. August 2012, 23:07

ein Deutscher

ein historisches Drama


Inhalt:
Deutschland, 1943 - Seine, bereits im Kindesalter geweckte Faszination für Flugzeuge, ist ausschlaggebend dafür, dass Maximilian Borchert im Alter von 17 Jahren am Preener Flugplatz anwirbt und sich schnell erhofft vom einfachen Luftwaffenhelfer in höhere Ränge aufzusteigen. Sein Vorgesetzter Hermann Renzl erkennt früh das Potenzial, das in ihm steckt und verspricht ihm die große Karriere. Doch schon bald muss Max erkennen, dass ihm die Bekanntschaft mit einflussreichen Leuten zwar zunehmend Ansehen einbringt, ihm aber zugleich auch die Schattenseiten des Regimes offenbart - was für Max mehr und mehr zur Zerreißprobe wird, spätestens als er sich selbst plötzlich zwischen seinen Freunden und dem Regime wiederfindet.

Download:
Film (1,0 GB, MP4-HD)





Technik:
Kamera: Black One
Schnittsoftware: Pinnacle Studio
Sonstige Software: After Effects, Nuendo

Auszeichnungen:
Nominierung Best Student Film Black Hills Film Festival South Dakota
Bes. Anerkennung für Kameraarbeit und Ausstattung JuFinale Oberbayern




Filmlänge:
26 Minuten

Download:
Film (1,0 GB, MP4-HD)

Keine halbe Stunde verfügbar?

Spoiler Spoiler

Hier die 5-min Fassung
Passwort: AFF12


Noch weniger Zeit?

Spoiler Spoiler



Soundtrack erhältlich bei maxresch.com
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  • filmstill 1.jpg




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Danielleinad

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2

Dienstag, 14. August 2012, 03:33

Ja ... klasse Film :D Es ist zu erkennen, dass dahinter sehr viel Aufwand steckt.

Optisch ist der Film ein Kracher. Die Ausstattung, die Kostüme, Farbkorrektur, SFX und natürlich die Kameraarbeit - tolle Leistung. Allerdingst ist mir aufgefallen, dass bei manchen Szenen, wie bei der Kneipe oder Zugfahrt der Bildausschnitt zu eng war, sodass das Geschehen manchmal leicht aus dem Bild ragte. Das lag wohl sicher an den Weitwinkelmöglichkeiten der Kamera, oder war der 35mm-Adapter noch dran? Die Flugszenen anfangs waren ein bisschen sehr wackelig - sind diese Cam-Helikopter so schlecht? :D Aber ansonsten war die Kameraarbeit sehr passend.

Die Darsteller waren passend besetzt und ihre Bemühungen verdienen große Anerkennung. Dennoch wirkten sie hölzern und angespannt, als konzentrieren sie sich darauf Hochdeutsch zu sprechen - es kam teilweise einfach nicht glaubhaft herüber. Aber nicht so schlimm - es ist nur eine Kleinekeit die Richtung Perfektion fehlt. Ich hatte eben immer das Bild von Christoph Waltz als Hans Landa im Kopf.

Insgesamt frage ich mich doch schon, mit was für einer Aussage der Film den Zuschauer konfrontieren soll:

"Dieser Abschaum musste sterben. Ich bereue meine Tat keineswegs. Und es erfüllt mich mit Stolz, dass ich es war."

Die letzten Worte des Films. Was soll der Zuschauer davon nun mitnehmen?

7River

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3

Dienstag, 14. August 2012, 11:25

Toller Film. :D Kann mich in den Punkten meinem
Vorredner da nur anschließen. War mit Sicherheit aufwendig das Ganze.

Ich glaube, dass da ein anderer Schluss passender
gewesen wäre. Es kommt zum Streit mit seinem Vorgesetzen Offizier, der ihn als „Weichei“
bezeichnet und selbst die Pistole zückt, um das Kind zu erschießen. Und der
Protagonist verhindert das, indem er den Offizier erschießt usw.
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

rick

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4

Dienstag, 14. August 2012, 16:55

Erst einmal herzlichen Glückwunsch zur Fertigstellung und den bereits erhaltenen Auszeichnungen. Ich war sehr gespannt den kompletten Film endlich sehen zu können. Bereits nach dem Trailer hatte ich ja schon eine recht ambivalente Meinung und wollte nun feststellen, ob sich meine Meinung über den Film in die eine oder andere Richtung ändert, wenn ich das gesamte Werk sehen und beurteilen kann.

Sehr bemerkenswert finde ich das Aufgebot an Personen in einigen Szenen. Sich an eine Thematik ranzuwagen, bei der man ganz schnell in irgendeine Schublade gesteckt werden kann finde ich auch sehr mutig. Leider kann ich die Thematik nicht wirklich zuordnen. Ich nehme das mal so hin, daß Max eine Wandlung durchlebt (für die sich der Film meiner Ansicht nach viel zu wenig Zeit nimmt). Ein paar Sekunden innerer Konflikt reichen mir nicht um seine Wandlung zu erklären. So naiv kann Max nicht sein, daß er den Vorfall mit Paul auf der Bühne, und das Resultat daraus, für völlig unverständlich hält.

Technische Kritik wirst Du von mir nicht hören. Ich hätte zwar ein völlig anderes Colorgrading gewählt, aber das ist Geschmackssache. Ton, Schnitt, Einstellungen (bis auf wenige Ausnahmen) waren zwischen gut und "opulent" (gerade am Anfang). Einige Szenen sind etwas unschärfer als Andere, aber das ist für mich nicht relevant. Die Titel Einblendung "ein Deutscher" hat leider nach wie vor diesen unschönen Computer-Spiele-Look (unsauberes Outline).

Womit wir bei der Kritik wären. Irgendwie tut es mir total leid, daß ich so vieles in dem Film entdecke, was mir nicht wirklich zusagt. Ich wäre gerne euphorisch, auf Grund der immensen Arbeit die in dem Film steckt, aber an vielen Ecken wirkt die Story und wirken auch die Bilder auf mich irgendwie halbherzig und teilweise oberflächig.

Ein Punkt in dem die Story in meinen Augen schwächelt - Zu keinem Zeitpunkt finde ich mich emotional im dritten Reich wieder. Es fehlt die beklemmende Stimmung einer Diktatur, die jegliche Form der individualität mit Terror und Gewalt bekämpft. Ganz deutlich wird das für mich in der Szene im Zug.

Spoiler Spoiler

Die systemfeindlichen Äußerungen von Paul, die im Nachbarabteil vom General mitgehört werden, stoßen auf für mich unverständliche Duldung seitens des Generals.


Die fehlende Rigidität/Radikalität des Systems äußert sich z.B. auch in den Darstellungen des Obersturmbannführers sowie des Generals. Ich finde die Schauspielerischeleistung beider Charaktere wenig überzeugend und würde das nicht unbedingt auf die Darsteller abwälzen wollen. Hier hätte der Regisseur klarere Anweisungen geben sollen.

Das "gestelzt" wirkende Hochdeutsch wurde schon erwähnt, ist aber nicht so schlimm wie die Intonation, Haltung und Gestik. Um es wirklich böse auszudrücken, Obersturmbannführer von Schwickert wirkt auf mich ubeholfen und unfreiwillig "tuckig". Seine gesamte Gestik und Aussprache ist zaghaft und fast schon unsicher. Ansatt inbrünstig seine Ideologie mit "heißem Herzen" wiederzugeben, spricht er wie ein dichterisch veranlagter "Schöngeist". Er ist mehr damit beschäftigt, was er mit seine Hände machen soll und wirkt in seiner schlecht sitzenden Uniform alles andere als wie ein "General" einer Herrenmenschen-Elitetruppe. Bei 1:11 sehe ich eher eine Marionette an Fäden, als einen rethorisch geschickten oder idologisch Überzeugten Redner. Wo ist die zusammengeballte Faust, die in die Handfläche schlägt, wenn er z.B. von den "feigen Juden" spricht ? Wir kennen die Geste aus so vielen zeitgeschichtlichen Aufnahmen, daß sie eigentlich die perfekte Versinnbildlichung von Haß, wie ich sie von einem politisch indoktrinierten "Berufshasser" erwarte.

Gleiches gilt für den General, ich vermisse die Haltung wie ich sie von einem "preußischen" Offizier erwarten würde. Wo ist das zackige, energische Auftreten und der gewisse Schneid ? Generäle wackeln nicht hin und her beim Sprechen. Um es in einem fehlenden Attribut zu beschreiben. Beiden Charakteren fehlt die Authorität.

Zu den Uniformen sei noch angemerkt, daß die Schulterklappen des Obersturmbannführers nicht nur schlecht sitzen sondern auch nur den Rang eines Sturmbannführers wiedergeben. Das EK wurde meines Wissens nach nie am Taschenknopf befestigt, sondern auf der Brusttasche getragen (es hat dafür eine Nadel an der Rückseite), oder als Band im Knopfloch (falls EK2 vorhanden war). Die Lampassen (rote Streifen auf der Hose) des Generals sehen aus wie aufgeklebtes rotes Isolierband, hätte man weglassen können, da sie nur auf Reit und Stiefelhosen vorgeschrieben waren.

Übrigens ist für mich ein deutscher General ohne Mütze, wie Charlie Chaplin ohne Melone - wo ist die Mütze, die der General während seiner Rede so schön unter dem Arm tragen könnte. Mütze = Schneidig = Authorität = Klischee = Militarismus = Der große Diktator usw...

Diese Kritik mögen jetzt 90 Prozent der Leute für kleinlich halten, aber es sind die vielen kleinen "halbherzigkeiten", die in der Summe dazu führen, daß bei mir nicht das Gefühl der Authenzität aufkommt. Auf der einen Seite gebt ihr Euch ein erhebliches Maß an Mühe bei den Generals Uniformen, auf der anderen Seite gibt es dann den "Amateur-Look" bei 6:34 (umgearbeiteter Trachten/Lodenmantel und "Grün-Mann" ohne alles). Ich weiß das es Nörgeln auf sehr hohem Niveau ist, und ich weiß auch das jeder mit begrenzten Budgets zu kämpfen hat, aber heutzutage sieht man in so vielen Filmen deutsche WWII Uniformen , daß schon kleine fehlende Details zu einem nicht stimmigen Bild führen.

Kommen wir mal wieder zu was sehr positivem. Thomas Schmidbauer (Dein Bruder ?) Für mich war er über weite Strecken grandios. Ich gehe davon aus, daß er kein Berufsschauspieler ist. Ich hätte mir wirklich mehr Raum für seine Entwicklung und sein Schauspiel gewünscht. In den wenigen Szenen wo er etwas unsicher wirkt, halte ich auch wieder den Regisseur für den Verantwortlichen, der nochmal hätte die Szene drehen sollen. Beispiel ist eine Szene im Zug (15:49), dieses unentschlossene hantieren an der Kopfbedeckung von Max.

Ebenso hat mir das Mädchen am Tresen (Tanja ? Deine Schwester ?), wie schon im Trailer sehr gut in ihrer Rolle gefallen. Ich finde sie hat eine tolle Mimik und setzt diese glaubhaft dosiert ein. Sie ist eine der wenigen Charaktere, die ich in ihrem Spiel für völlig authentisch halte. Gilt auch für Thomas - beide spielen in dieser Szene absolut großartig.

Etwas was mir weniger gefallen hat, war die zweite Flughafen Szene. Sie ist mir im Trailer schon viel zu "künstlich" aufgefallen. Es wirkt so als wolltest Du unbedingt eine Acht-Acht und eine BF-109, formatfüllend, ins Bild bringen. Damit finde ich zerstörst Du eher den Realismus, als das Du ihn förderst. Eine einzelne Tragfläche hätte eigentlich gerreicht. So sieht das ganze nach Plastikspielzeug aus, was viel zu eng (und sauber) aufgestellt wurde. In den Szenen 5:25 und 6:32 (links unten im Bild) wirken Ju88 und Acht-Acht total gut integriert und erfüllt ihren Zweck als virtuelle Requisite subtil und sehr realistisch.

Streckenweise super war das Bühnenbild während des Auftritts von Paul. Da habt ihr wirklich fast "Hollywood-Niveau" erreicht. Grüne und rote Vorhänge, altes Mikrofon und Hakenkreuz Flaggen - totales Klischee (positiv gemeint) in wirklich starker Optik. Weniger gut, wie schon im Trailer, hat mir die Empfangs-Szene (Käsehppchen mit Hakenkreuzfähnchen) weniger gut gefallen. Ich bleibe dabei, es wirkt wie eine 80er Jahre Cocktailparty.

Abschließend komme ich zur Story und dem Ende.

Spoiler Spoiler

Ich finde es so schade, daß ihr Max auf einen Rächer aus persönlichen Gründen "degradiert" habt. Damit wird sein handeln so x-beliebig. Ich töte den Mörder meines "Freundes" (Punkt).
Ich weiß nicht wozu man da das Dritte Reich als Kulisse braucht. Max scheint für mich gar nicht zu erkennen, daß ein verbrecherisches System seinen Klassenkameraden getötet hat und nicht einzelne Individuen. Vielleicht ist das sogar eine besondere Herangehnsweise, die gegen den "mainstream" schwimmt, dennoch hätte ich mir eine deutlichere Erkentniss gewünscht, die Max zum Handeln zwingt, weil ihm das historische Unrechte des Systems klar wird (Verfolgung, Massenvernichtung, Kriegstreiberei, Kriegsverbrechen, Ignoranzt gegenüber dem Sterben der eignen Soldaten und Zivilbevölkerung). Sein letzter Satz sagt gar nichts aus. Worauf ist er stolz ? Den Mörder seines Freundes getötet zu haben ? Jemanden getötet zu haben, der Juden erschießen wollte ? Eine "Ameise" im Ameisenhaufen getötet zu haben weil er jetzt seinen Rachefeldzug fortsetzen wird? Nenn mich da einfach gestrickt, aber eine klare Aussage, gegen den Nationalsozialismus am Ende, hätte Max Tat zu etwas heroischem gemacht und ihn für mich sympathisch. So bleibt er mir einfach nur relativ suspekt in seiner Naivität .


Ich weiß das ich ganz viel Kritik geäußert habe und wie einleitend gesagt tut es mir total leid, weil ich mich wirklich vor Eurer filmischen Leistung insgesamt, sehr tief verneige. Es ist total begrüßenswert, einen Film aus dieser Epoche zu sehen, dessen Attraktivität vom Filmemacher nicht an der Front sondern in der Heimat gesehen wird. Mit anderen Worten, teilweise sind Deine ruhigen Töne viel aufregender, als der x-te Aufguß eines schlecht gemachten "Band-of-Brothers"-Amateurfilm-Abklatsches. Kostüme, Drehorte, Ausstattung, auch wenn ich vieles davon kritisiere, ist auf einem ungewöhnlich hohem Niveau.

Ich habe mir für mich zwar was anderes erhofft, aber das ändert nichts daran, daß Du mit diesem Film, meiner Ansicht nach, etwas Fundamentales für Deine Karriere getan hast und ganz nebenbei habe ich wohl meine bis dato längste "Kritik" geschrieben. Daraus kannst Du vielleicht abbleiten welch großes Interesse ich an Deinem Film habe. Vermutlich haben Dir nur ca. 2000,- Euro mehr Budget, für Austattung und etwas Darsteller coaching gefehlt um etwas ganz Großes aus dem Film zu machen. Aber ihr werdet auch so noch einiges an Anerkennungen für das Werk erhalten. Nochmal Glückwunsch und viel Erfolg für diesen und den nächsten Film.

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Mr. B

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Mittwoch, 15. August 2012, 03:25

Habe mir den Film soeben angesehen und bin, genau wie rick, einerseits sehr beeindruckt vom immensen Aufwand und teilweise wirklich kinowürdigen Look, andererseits sehe ich aber auch die klaren Schwächen im Film, welche die guten Szenen stark herunterziehen. Da ich selbst immer auf Kritik aus bin, möchte ich es hier nicht unterlassen, selbige anzubringen, jedoch mit dem ganz klaren Hinweis, dass ich den Film sehr gut finde und ihn ganz sicher nicht schlecht reden möchte.
So ist vor allem die Kamera sehr gut gelungen und dieser leichte Grain und die Unschärfen lassen das Bild wie echtes Filmmaterial aussehen. Auch die Einstellungen und Kamerabewegungen sind sehr gut - nur der Helikopterflug nicht, da hatte ich das Gefühl, dass ihr den unbedingt drin haben wolltet. Die beiden Einstellungen aus der Luft sind ultrakurz und extrem verwackelt, passen deshalb also nicht wirklich zu den ruhigen Kamerabewegungen des restlichen Films. Ich begreife natürlich, dass man so was gerne drin haben möchte um Aussenstehende zu beeindrucken und die Idee dahinter finde ich wirklich gut, bloss die Umsetzung ist etwas schwach.

Optik:
Neben der Kamera finde ich auch den farblichen Stil des Bildes, also die CC, sehr gelungen, hebt sie sich doch vom düsteren und farblosen Einheitsbrei der anderen "Nazi-Filme" ab und wirkt sehr natürlich, ohne dabei zu modern zu wirken. Jedoch hat der Bereich Optik trotzdem einige erhebliche Schwächen. Ich will klarstellen, dass ich es natürlich auch nicht besser könnte, wie mein aktuelles Projekt beweist, trotzdem heben sich gewisse VFX halt schon sehr stark vom sonst so natürlichen Look ab. Die Flugabwehrkanone und das Flugzeug bei 6.50 passen einfach nicht ins Bild, da wäre weniger mehr gewesen (3D-Modelle weglassen) oder man hätte einige kurze Einstellungen in irgendeinem Freilichtmuseum drehen können, um die Präsenz der Flugzeuge nicht zu vernachlässigen.
Bei 20.52 sind die Fenster viel zu gelb und beleuchten z.T. das halbe Gemäuer. Es ist dort leider sehr offensichtlich, dass die Fenster nicht wirklich erleuchtet sind und die klaren Formen und Kontraste lassen darauf schliessen, dass ihr das Gebäude am Tag aufgenommen habt.
Und wie schon erwähnt wurde: Der Titel ist pixelig ...

Ton:
Ich weiss nicht ob ihr nachsynchronisiert habt, ob es in der Post geschah oder bei mir etwas nicht stimmt, aber es ist so gut wie nichts synchron. Darüber hinaus wirken die Stimmen manchmal wie an einem ruhigen Ort aufgenommen und mit etwas Hintergrundgeräuschen angereichert - die Soundkulisse wirkte für mich oft nicht stimmig. Ganz extrem ist es bei der Flugplatzszene von 5:05 bis 5:30, da fiel mir das erstmals richtig auf.

Musik:
Ein grosses Kompliment an den Musiker, hier kann ich gar nichts aussetzen. Die Musik passt sowohl zu den Szenen, als auch zur Epoche, sie ist in den richtigen Momenten dezent und schiebt sich im richtigen Moment mehr in den Vordergrund. Am Ende, wenn die beiden der Judenfamilie ihren Besuch abstatten, baut die Musik sehr gekonnt Spannung auf.
Ich weiss nicht ob es an meinen fehlenden Musikkenntnissen (und den stärker vorhandenen Filmkenntnissen) liegt, aber oft ist bei Amateurfilmen die Musik wirklich gut, manchmal gar um einiges beeindruckender als der Film selbst ...

Schauspiel:
Mein allergrösster Kritikpunkt. Das Schauspiel ist schlicht nicht gut, so hart das klingt. Auch wenn die Hauptperson mich noch am ehesten überzeugt hat, so spielt auch er oft etwas hölzern, jedoch für einen Amateurfilm in Ordnung. Alle anderen spielen entweder zu sehr oder gar nicht. So wirken die Gesten und Bewegungen des älteren Herrn, der den Protagonisten unter seine Fittiche nimmt und die Juden erschiessen lassen möchte, viel zu künstlich und er scheint jedes zweite Wort zu betonen und mit Gesten zu untermalen, mal abgesehen davon, dass er auch viel zu väterlich spielt. Renzl Hermann dagegen wirkt, als würde er jedes Wort einzeln aus seinen Erinnerungen abrufen und dann wie ein Roboter, ohne Melodie in der Stimme, widergeben.
Eigentlich gute Szenen und schlussendlich der ganze Film wird für mich durch das mehrheitlich sehr hölzerne Schauspiel etwas heruntergezogen, das ist sehr schade, aber im Amateurbereich halt oft nicht zu vermeiden. Selbiges wurde auch bei meinem letzten Kurzfilm "Schneckentempo" immer wieder kritisiert - das Schauspiel ist neben dem Ton meist der grösste Schwachpunkt in jedem Amateurfilm.

Story und Drehbuch:
Die Idee, einen jungen Menschen zu zeigen, der auf Grund seiner Faszination für Flugzeuge und nicht wegen blossen Parolen und Gehirnwäsche von allen Seiten dem Nazi-Regime verfällt gefällt mir sehr. So ist ja sein Vater ein Nazi-Gegner, der Protagonist sieht also beide Seiten und entscheidet sich dann für den Nationalsozialismus. Die Story wirkt aber ansonsten oft etwas abgekürzt und wenig schlüssig. So wird ein Konflikt mit dem Vater angedeutet, der aber nie ausgetragen wird, oder er wird plötzlich als Laufbursche für wichtige Leute vorgeschlagen, ohne dass man seinen Aufstieg und den Kampf für seinen Traum, Pilot zu werden, sieht. Auch werden Frauengeschichten angedeutet (in der Kneipe oder nach dem Tod des Sängers), jedoch versickern diese schnell und sind zum Schluss kaum mehr ein Thema. Dazu sind die Charaktere oft viel zu lieb oder gar väterlich - ganz extrem in der Szene im Zug, als sich der General von dem Antifaschistischen Gerede kaum beeindruckt gibt.

Spoiler Spoiler

Dann das Ende, es wurde hier ja schon kritisiert und auch ich fand es nicht wirklich überzeugend. Während dem ganzen Weg zur Hütte war mir klar, was nun der Schluss sein würde. Nach dem Tod seines Freundes und vor allem nachdem in der Eröffnungsszene nicht gezeigt wird, wer erschossen wird, ist das Ende schon sehr vorhersehbar. Das Ende sollte wohl überraschen, doch das tut es so leider keineswegs. Der Film endet mit der Erkenntnis, dass diese Nazis (oder vielleicht auch nur dieser eine Nazi) wahrscheinlich doch nicht so nett ist und erschossen werden muss ... naja ^^


Ja, das ist viel Kritik, aber natürlich auch Lob, welches ich hier nochmals bekräftigen möchte. Die Kulissen, die Kostüme, die vielen Schauspieler und Statisten, die Landschaften, die Kameraarbeit - es ist ein riesiges Projekt, welches mich stark beeindruckt und mir über weite Strecken sehr gut gefällt. Ich habe es jedenfalls genossen, den Film anzuschauen und hoffe du kannst mit meiner Kritik ein bisschen was anfangen.

Gruss
Mr. B

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rick, SR-Pictures

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6

Mittwoch, 15. August 2012, 10:07

Trotz formal kritisch distanzierter Haltung, scheint der Film die Faszination der Macher für diese Zeit in jeder ihrer Poren auszuströmen.

Mir ist dabei höflich ausgedrückt, mindestens unwohl...

Mr. B

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7

Mittwoch, 15. August 2012, 15:34

Mir ist dabei höflich ausgedrückt, mindestens unwohl...

Wie meinst du das? Dir ist unwohl, weil dich der Film in diese Epoche versetzt oder ist dir unwohl, weil du glaubst, die Macher wären ev. etwas zu fasziniert von der Epoche? Letzteres würde ich eher weniger nachvollziehen können.

rick

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8

Mittwoch, 15. August 2012, 15:49

@Mr.B

Die Antwort steckt hier

Zitat

Trotz formal kritisch distanzierter Haltung


Heißt für mich, sie haben sich nach außen bemüht, kritisch und distanziert zu wirken, aber der Film strahlt soviel Faszination für die Epoche aus, daß diese "formale" kritische Distanz in den Hintergrund tritt. Wäre halt gut, wenn man dies an konkreten Beispielen festmachen würde.

Faszination ist ja erstmal was wertfreies. SZum Beispiel die Faszination des Bösen, als Triebfeder für unzählige Dokus, Bücher und Filme. Und das ist nur möglich wenn Macher und Publikum gleichsam diese Faszination teilen.

SmaX

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9

Mittwoch, 15. August 2012, 18:19

Hey,

den Film finde ich sehr gut! Die Requisiten, wie Fahrzeuge, sogar eine Dampflok und die Kleidung machen das Ganze sehr realistisch. Es wäre eine Beleidigung diesen Film "Amateurfilm" zu nennen! Die Landschaftsaufnahmen sind wirklich sehr gut gelungen.
Bei der Almszene ist mir noch aufgefallen, dass wenn man wirklich auf das Mädchen geschossen hätte, durch den Abstand aus der Hand wahrscheinlich eh nicht getroffen hätte, aber es kam ja dann eh anderst.

Ich persönlich da ich auch aus Bayern bin, hätte den Dialekt an sich noch schön gefunden, ohne Hochdeutsch. Wobei der Film in Hochdeutsch realistischer rüber kommt.

Eine Frage habe ich noch, wo waren die Drehorte an der Alm und der Blick auf das Schloss?
Der Film erinntert mich (wie schon erwähnt) ein bisschen an Inglourious Basterds, vorallem mit der Alm

Ansonsten macht weiter so!

SmaX

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10

Mittwoch, 15. August 2012, 20:00

Für meinen Teil möchte ich sagen, mir hat der Film sehr gut gefallen. Eine tolle Leistung für das ganze Team. Die Thematik dazu ist nicht leicht „real“ aufzuarbeiten ohne dass es kleine Fehler gibt, die man als Filmemacher schnell übersieht. Wir sind Amateure und keine Profis und da kommen Fehler vor, wie vorgetragen (jeder wie er sie gesehen hat).

Mir ist aufgefallen, dass der sog. Hiltergruß etwas zaghaft ausgefallen ist. Zudem hat mir dazu der dominate Hackenschlag gefehlt oder war er im Ton nicht so gut zu hören.

Insgesamt ein gelungener Film, der Lust macht auf weitere von diesem Team. :thumbup:

raoulmike

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11

Donnerstag, 16. August 2012, 14:04

Alsooooo.... zunächst einmal hat mir der Film ebenfalls sehr gut gefallen. Hat spaß gemacht den zu gucken. :)

Ich habe mir die gesamte Kritik von rick durchgelesen und gebe ihm in vielen Punkten recht, und kann sehr gut verstehen das es ihm net leicht fiel soviel Kritik am fertigen Film zu äußern .
Besonders nachdem ihr Monatelang alles gegeben habt für den Film etc. ... aber letzendlich ist Kritik immer was gutes und dient dazu fehler zu korrigieren und noch besser zu werden.
Somit dürfte euer nächster Film perfekt werden, und ALLE hier im Forum Blicken jetzt auf euch und erwarten einen Perfekten nächsten Film.. nicht das ich euch druck machen will oder so :D späßle..

Nein aber im ernst, in meinen Augen ragt der Film in vielerlei Hinsicht über das Niveau eines *normalen* Amateur Films hinaus. Außerdem ist es wirklich beeindruckend sich an diese Thematik ranzuwagen, schon alleine
wegen dem Zeitsprung den man machen muss. Siehe die ganzen Kostüme die Locations etc. Alleine davor ziehe ich meinen Hut und hätte mich selber net an solch ein Projekt rangewagt. Respekt dafür.

Noch eine Anmerkung oder Anregung am Rande... ich hätte es gern gesehen wenn der Sänger von dem Offizier mit dem Stock wirklich blutig geschlagen worden wäre. Klingt vllt. erstmal ziemlich daneben,
aber genau das wäre so eine Situation gewesen mit der man die Gewalt und den Hass viel Stärker hätte unterstreichen können, wo man Mitleid hätte schaffen können, und entsetzen über das Grauen dieser Menschen.

Das war im übrigen das einzige im Film wo ich direkt dachte: okay das hätte ich anders gemacht. Ansonsten ist mir an dem gesamten Film auf den ersten Blick, ohne drüber nachzudenken, nix weiter aufgefallen :)

Unterm Strich ein toller Film, der mir wirklich gut gefallen hat! Daumen hoch :) Ich bin gespannt auf zukünftige Arbeiten, die ich mit Freuden verfolgen werde.


lg

Mike

"Pain is temporary. Film is forever."
- Peter Jackson


SR-Pictures

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12

Samstag, 18. August 2012, 22:16

Vielen Dank für die bisherigen Kommentare, vor allem für die langen Kritiken. Es freut mich immer, wenn jemand über eines meiner Projekte schreibt, aber bei diesem Fall von "ein Deutscher" ist es ehrlich gesagt das erste mal so, dass es mir auch was bringt. Wo sonst immer nur auf die gleichen (technischen) Punkte eingegangen wird, gebt ihr mir diesmal wirklich gutes Feedback über die Story. Ein herzliches Dankeschön dafür! Einige Schwächen in der Geschichte / beim Ende wird mir erst jetzt nach dem Lesen eurer Meinungen klar.
Das lag wohl sicher an den Weitwinkelmöglichkeiten der Kamera, oder war der 35mm-Adapter noch dran
Der Adapter war so gut wie immer dran. Ich hatte als kleinste Brennweite ein 24mm Objektiv, aber ich denke nicht, dass es daran liegt. Ich weiß nicht genau, was du für Stellen meinst, aber vieles war bewusst so kadriert und wohl dann auch gewollt so eng. Einzige Ausnahme: mit der kompletten Auflösung im Bahnwagen bin ich selbst nicht hundertprozentig zufrieden. Da habe ich mich leider zu wenig auf die Location vorbereitet. Das betrifft allerdings weniger die Totalen. Kurz zusammengefasst: was dich stört, geht auf meine Kappe. Bewusst so gemacht, kann es aber durchaus nachvollziehen, wenn es dir zu eng vorkommt.

sind diese Cam-Helikopter so schlecht?
Das war ein normaler Modellflug-Helikopter und wir haben unten einfach eine Kameravorrichtung hingebaut. Das größte Problem war wahrscheinlich, dass die Vibrationen vom Propeller sich auf das Kameragerüst ausgewirkt haben. Der Flug ansich war schon ganz ruhig.

Die letzten Worte des Films. Was soll der Zuschauer davon nun mitnehmen?

Spoiler Spoiler

Max wendet sich weder gegen das Regime, noch begeht er Rache. In diesem einen Moment wird ihm klar, dass er nur auf diesem Wege das Mädchen retten kann. Wenn er nicht schießt, dann schießt der SSler. Und Für Max endet es dann auch nicht besser. Nur auf diesem Weg kann er sowohl sich als auch das Kind retten. Er bereut es nicht, selbst einen Mord begangen zu haben. Dafür soll er ja ausgebildet werden. Max möchte in diesem Moment Gutes tun, handelt aber genauso wie das Böse.

Was soll der Zuschauer davon mitnehmen? Gute Frage, was nimmst du denn mit? Ich bin kein Zuschauer, kann dir das nicht direkt beantworten :D


Zu keinem Zeitpunkt finde ich mich emotional im dritten Reich wieder. Es fehlt die beklemmende Stimmung einer Diktatur, die jegliche Form der individualität mit Terror und Gewalt bekämpft
Das mag an meiner Umsetzung liegen. Vielleicht hätte ich wirklich mehr auf die Zeit des Naziregimes eingehen sollen. Aber ich wollte auf keinen Fall einen Nazi-Film drehen. Mein Gedanke beim Skript war es zu erst einen historischen Film zu drehen. Für mich ist es eine Parabel über Gut und Böse, die während des Dritten Reiches spielt. Die eigentliche Story hätte auch in einer anderen Zeit spielen können. Ich wollte überraschen und provozieren. Hätte ich den Film in den USA gedreht, hätte ich die Geschichte wohl zwischen Weißen und Schwarzen stattfinden lassen.

Beiden Charakteren fehlt die Authorität
mal abgesehen davon, dass er auch viel zu väterlich spielt
Beim General geb ich dir vollkommen recht. Beim Obersturmbannführer mag ich die Art und Weise, wie er Borchert verführt. Im Making of erklärt der Darsteller auch, warum er die Rolle so spielt und was er sich dabei gedacht hat. Ist jetzt schade, mich darauf zu beziehen, wenn ihr es nicht kennt oder sehen könnt. Aber kurz zusammengefasst: er wollte auf die freundliche Art Borchert verführen, wie der nette Onkel. Es waren damals auch nur Menschen. Wir stellen uns sie (zu Recht) als das Böse und als Schreckgestalten vor, aber im Grunde dachten sie ja, dass sie das richtige tun. Wurden manipuliert und verführt, und das sicher nicht nur durch Härte.

Weil oft fiel, dass es Fehler in der Regie waren: Da geb ich euch vollkommen Recht, denn es gab gar keinen Regisseur. Ich nannte mich zwar so, aber eigentlich kümmerte ich mich rein um das technische und erkläre vielleicht mal, wie ich mir die Szene inszeniert vorstelle. Aber um das Schauspiel kümmerte ich mich gar nicht, lies die Darsteller einfach drauf losspielen. Schauspielführung liegt mir eigentlich gar nicht. Aber ich hoffe ich habe daraus gelernt, und besetze in den nächsten Projekten auch jemanden für den Regieposten. Dann kann ich mich endlich um die Kamera alleine kümmern ;)

Spoiler Spoiler

Vielleicht ist das sogar eine besondere Herangehnsweise, die gegen den "mainstream" schwimmt [...] Sein letzter Satz sagt gar nichts aus. Worauf ist er stolz ? Den Mörder seines Freundes getötet zu haben ? Jemanden getötet zu haben, der Juden erschießen wollte ? Eine "Ameise" im Ameisenhaufen getötet zu haben weil er jetzt seinen Rachefeldzug fortsetzen wird? Nenn mich da einfach gestrickt, aber eine klare Aussage, gegen den Nationalsozialismus am Ende, hätte Max Tat zu etwas heroischem gemacht und ihn für mich sympathisch. So bleibt er mir einfach nur relativ suspekt in seiner Naivität .
Gegen den Mainstream in dieser Filmrichtung wollte ich auf jeden Fall gehen. Darum auch kein typisches Grading für eine Geschichte aus dieser Zeit. Wie das Ende damit zusammenhängt kann ich gar nicht sagen. Einiges habe ich ja schon oben im ersten Spoiler dazu geschrieben.

Spoiler Spoiler

Im Grunde gibt es am Ende weder eine Aussage gegen noch für den Nationalsozialismus, weil ich keinen wertenden Film wollte. Wie gesagt, habe ich einfach die Geschichte in dem wohl provokantesten Setting eingebettet. Ursprünglich wollte ich, dass die Zuschauer nach den ersten zwei Minuten bereits das Kino verlassen wollen und erst am Ende feststellen würden, dass er in eine andere Richtung geht, das jüdische Kind gar nicht erschossen wird. Aber das hab ich dann lieber alles entschärft. Wohl ist es mir aber nicht gelungen, die Spannung über den gesamten Film zu halten, ob er jetzt das Kind tatsächlich tötet oder wieso. Schade.


Eine Frage habe ich noch, wo waren die Drehorte an der Alm und der Blick auf das Schloss?
Der gesamte Film wurde im Chiemgau gedreht. Denke nicht, dass dir die Drehorte im Speziellen was sagen. Die Alm nennt sich Ackeralm und befindet sich auf dem Weg zum Geigelstein. Das Schloss ist Hohenaschau, zum Teil aber per Matte-Painting verfremdet.

wenn der Sänger von dem Offizier mit dem Stock wirklich blutig geschlagen worden wäre
Wir hätten ihn vielleicht etwas mehr "zurichten" lassen können, haben aber bewusst entschieden, dass wir kein Blut im gesamten Film zeigen.

Spoiler Spoiler

Auch die Hinrichtung von Hertinger war einst im Gespräch zu zeigen, aber letztendlich aus gleichen Gründen gar nicht erst gedreht.




Soviel hierzu. Nun dürfen wieder andere die Buchstaben setzen. Freue mich über jede Meinung und es hilft mir wirklich. Wie man vielleicht schon an einigen Antworten sehen kann, war ich auf vieles was die Story betrifft, gar nicht vorbereitet. Die Kritik überrascht mich zum Teil, kann sie aber gut nachvollziehen. Ich lerne dadurch von meinem Film.

Hoffe trotzdem ich konnte euch gut unterhalten und ihr habt euch nicht gelangweilt, denn das war und ist mein Ziel mit diesem Film!




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Birkholz

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Samstag, 18. August 2012, 23:48

Hierbei lass ich's mir natürlich nicht entgehen auch mal wieder eine Kritik zu schreiben. :) Achtung, Spoiler!

Toll! Du hast dich in sämtlichen Bereichen klar gesteigert und einen tollen Film gemacht. Ich wurde unterhalten und hab nicht das Bedürfnis gehabt vorzuspulen, wie es noch bei „Herrschaft Zeit'n“ (u.a. wegen Verständnisproblemen) der Fall war.

Gut:
Der Ton war gut geangelt und gemischt. Die nachvertonten Stellen waren nie asynchron oder störend. Die Musik hat gefallen und den Film gut unterstützt. Die Locations waren klasse, inklusive toller Landschaftsaufnahmen mit Matte Paintings. Kostüme, Ausstattung, die Lok! Alles toll gemessen am Budget (wie viel war es eigentlich genau?).

Weniger gut:
Weiß nicht was sich jeder am durchklingenden Dialekt stört. Die Laiendarsteller an sich sind es leider, die trotz für Amateurverhältnisse passabler Leistung das Gesamtergebnis unglaublich drücken. Dein Cousin (war es glaub ich)/Hauptdarsteller hat seine Sache wie immer gut gemacht, war jedoch der einzige, der einigermaßen zu überzeugen wusste. Ich weiß nicht, warum du gemessen am sonstigen Aufwand nicht richtige Schauspieler gecasted hast. Vielleicht ging es ja um den Spaßfaktor und du hast daher auf Freunde zugegriffen. Keine Ahnung, klär mich auf! :)
Die Effekte waren eher mäßig. Auch wenn's sehr schwer ist, wär's sicher auch möglich gewesen echte Bomber aus dem Weltkrieg vor die Linse zu bekommen. Klar, wenig Budget und alles, aber irgendwo muss ich doch meckern und gut ausgesehen hat's nun mal nicht! ;) Die ein- oder andere Szene wirkte mittendrin so, als hätte man von Location auf einen Greenscreen-shot gewechselt, was manches Mal wohl auch klar der Fall war. Das war für mich nicht immer ganz ersichtlich (merken tut man es ja leider!). Musstest du hier Sachen nachdrehen und konntest das nicht mehr an der Location tun, oder was war der Grund?
Wie gesagt waren die Kostüme gut, jedoch manchmal war ich etwas unsicher, ob sich da nicht etwas aus einem späteren Jahrzehnt eingeschlichen hatte. Teils mal eine Frisur, die randlose Brille einer Oma. Ein paar kleine Sache eben. Sowas ist ärgerlich, gemessen am Aufwand den du ansonsten betrieben hast. Vielleicht hättest du unseren Urlag mal lieber als Berater heranziehen sollen! :D
Da du dich ja damals als Kameramann an der HFF beworben hast und ich daher mal davon ausgehe, dass das deine größte Leidenschaft ist, war ich leider etwas enttäuscht. Ein paar Aufnahmen waren wie gesagt echt toll. Deine Stärke sind Panoramen und Landschaftsaufnahmen. Hast du mit ner Red One gearbeitet oder einfach nem schwarzen Consumer Camcorder? Deine Beschreibung oben irritiert mich (von dir gewollt) ein wenig! ;) Hast du das Bildrauschen/Filmkorn digital eingefügt oder ist das incam entstanden? Hat mir gefallen, aber bei der Szene mit den Eltern am Anfang war wohl einfach zu wenig Licht da. Da du oft sehr statisch arbeitest kamen stativlose Bewegungen immer etwas deplatziert herüber. Du hast die Angewohnheit immer wieder mal Aufnahmen aus einer leichten Untersicht einzustreuen, die auf mich nie wirklich passend wirken. Entweder man zieht es hart durch und kann es auch begründen oder es wirkt (auf mich) immer etwas befremdlich. Vielleicht ist das auch dein Markenzeichen? Sag es mir! ;) Manchmal ein paar Schwenks die einfach nicht so passen wollen. Dann die schräge POV, als der Sänger am Boden liegt. Da wolltest du wohl mal experimentierfreudig sein, mich reißt es jedoch eher heraus. Insgesamt haben mich aber am meisten die Anschlussfehler gestört. Oft wechseln die Schauspieler im Schnitt ihre Gesichtsausdrücke, Haltungen, Positionen. Daran musst du unbedingt arbeiten, was wohl aber auch nicht an richtigen Schauspielern vorbeiführt, die bei jedem Take gleich spielen können, ohne die Continuity zu versauen.
Die Kameraarbeit war keineswegs schlecht und ich möchte dir hier auch keine neue Shotlist diktieren, aber insgesamt sehe ich, dass es da bei dir noch viel Potential gibt das zu entfalten gilt! Das nächste Projekt wird schon wieder ein großes Stück besser aussehen, da bin ich mir sicher! :)

So, nun noch die Story und ein wenig zur Inszenierung:
Ja man sieht eine Kontinuität deiner Arbeiten. Stark Heimat- und Kulturbezogen und sich kritisch mit unserer Geschichte auseinandersetzend. Beim ersten Überfliegen der Kritiken hier, ist mir ins Auge gesprungen dass hier „zu viel Faszination“ für das dritte Reich empfunden wurde, euch dabei aber fast schon nebenbei unterstellt wurde, ihr würdet das dritte Reich glorifizieren. Jeder der den Film gesehen hat und nicht total bescheuert ist, wird das Gegenteil erkennen. :)
Du hast da eine solide Geschichte erzählt, die gefallen hat, bei der jedoch der fade Beigeschmack bleibt, es schon zig mal wo anders in ähnlicher Form gesehen zu haben. Teils wurde ich sogar stark an „Inglorious Basterds“ erinnert, der dich mit Sicherheit auch beeinflusst hat.
Die Einführung und das anschließende Ende vom Sänger wirkte etwas gehetzt. Bei dessen Gesangsakt kam auch (das einzige Mal im Film) eine gewisse unfreiwillige Komik auf. Alle Achtung dafür, sowas überhaupt so „gut“ hinzubekommen, und trotzdem wirkte es witzig.
Erst dachte ich, du bist total bekloppt, den Protagonisten nach dem Verlust seines alten Freundes und seiner nun ebenfalls aufkommenden Kritik am System direkt losmaschieren zu lassen, um nun ohne Bedenken eine Judenfamilie abzuknallen, doch dann hab ich's natürlich auch geschnallt und war am Ende nachdem es dann tatsächlich so geschah schon wirklich beruhigt und zufriedengestellt. :D Das Ende kam mir dann allerdings doch etwas abrupt.

Fazit: Herzlichen Glückwunsch so einen Film mit Pinnacle Studio geschnitten zu haben und ihn nun tatsächlich vorzeigen zu können. Muss sich in den letzten Jahren bei der Software wohl doch noch einiges geändert haben! :D

Richtiges Fazit: Toller Film, überall Steigerungen, überall noch Potential, freu mich auf deine weiteren Projekte! :)

PS: Nun hast du selbst gerade was geschrieben und darauf bin ich hier noch nicht eingegangen.

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SR-Pictures

Danielleinad

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14

Sonntag, 19. August 2012, 02:47

"Und es erfüllt mich mit Stolz, dass ich es war." - Naja, diese Tat war ein Handeln nach dem kategorischen Imperativ. Ob man stolz sein sollte, Menschen zu töten, finde ich eher fragwürdig.

Ich formuliere es mal anders. Habt ihr die Absicht gehabt, den Zuschauern eine Botschaft zu und wenn ja, was ist dann deren Inhalt? Oder dient der Film lediglich als Zeitdokumentation mit Unterhaltungswert?

Mr. B

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Sonntag, 19. August 2012, 03:19

Es waren damals auch nur Menschen. Wir stellen uns sie (zu Recht) als das Böse und als Schreckgestalten vor, aber im Grunde dachten sie ja, dass sie das richtige tun.
Das finde ich mal einen sehr interessanten Ansatz - gerade für einen Amateurfilm - sich vom Klischee der "bösen Nazis" zu lösen und zu zeigen, dass das damals eigentlich auch nur Menschen und keine Monster waren. Menschen, die manipuliert wurden und sich im Recht sahen. Gibt ein Buch dazu "Ganz normale Männer".
Leider ist das ganze halt noch nicht 100% überzeugend umgesetzt, aber wenn du das nächste Mal einen "richtigen" Regiesseur hast und die Story gut ausarbeitest, dann freue ich mich gleich noch viel mehr auf dein nächstes Projekt ;)

Ob man stolz sein sollte, Menschen zu töten, finde ich eher fragwürdig.
Ich denke nicht, dass dies die Aussage des Films ist. So wie ich es verstanden habe, hatte der Protagonist die Wahl das Mädchen zu töten oder sich zu widersetzen (was in diesem Falle bedeutete, stattdessen den Obersturmbannführer zu töten). Der Protagonist ist stolz auf seine Entscheidung, nicht darauf getötet zu haben. So verstehe zumindest ich es ...

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Montag, 20. August 2012, 01:56

Auch dem Herrn Birkholz ein Dankeschön für seine Kritik. Schön dass du auf die Kamera eingegangen bist. Da finde ich einiges Hilfreiche für die Zukunft. Ich achte wohl wieder mehr darauf, meine Untersichten sein zu lassen.

Alles toll gemessen am Budget (wie viel war es eigentlich genau?).
Eine Viertel Million Euro-Cent.

warum du gemessen am sonstigen Aufwand nicht richtige Schauspieler gecasted hast

1) Wir haben gemeinsam "Herrschaft Zeit'n" gedreht. Nur durch diesen Film konnte an "ein Deutscher" überhaupt erst gedacht werden.

2) Zeitliche Aspekte: wir haben oft "spontan" an Wochenenden gedreht. Schauspielern hätte ich schlecht Termine über ein halbes Jahr verteilt immer an Wochenenden geben können.


Die ein- oder andere Szene wirkte mittendrin so, als hätte man von Location auf einen Greenscreen-shot gewechselt, was manches Mal wohl auch klar der Fall war. Das war für mich nicht immer ganz ersichtlich (merken tut man es ja leider!). Musstest du hier Sachen nachdrehen und konntest das nicht mehr an der Location tun, oder was war der Grund?
Kannst du mir Beispiele nennen? Ich weiß nicht, wo du das merken willst, aber es wurde definitiv nichts per Green-Screen gedreht. Es gibt eine Ausnahme: Wenn Max über den Marktplatz schlendert, befindet sich im Hintergrund ein Mattepainting. Max war dort vor Ort, aber die Personen im Hintergrund wurden vor Grün gedreht.

Hast du mit ner Red One gearbeitet oder einfach nem schwarzen Consumer Camcorder?
Es war eine Sony FX 1000 mit SGBlade 35mmAdapter. Diesen Aufbau taufte ich meine "Black One" :D

Du hast die Angewohnheit immer wieder mal Aufnahmen aus einer leichten Untersicht einzustreuen [...] Vielleicht ist das auch dein Markenzeichen?
Ja wohl unterbewusst, gehört aber zu meinem Stil, wie man mir nachsagt. Ebenso wie geöffnete Kadragen. Verzeih mir oder gewöhn dich dran ;)

Dann die schräge POV, als der Sänger am Boden liegt. Da wolltest du wohl mal experimentierfreudig sein, mich reißt es jedoch eher heraus.
Oh, das ist aber schade. Mein Lieblingsshot. Experimentieren wollte ich nicht, für mich war hier ein Bruch nötig, da es der Moment ist, wo Max erst bewusst wird, was vor sich geht und er zum ersten mal richtig emotional betroffen ist. Dass ich aber einen Bavarian-Shot in meinen Film einbauen muss, ist doch klar oder :P Freu dich auf weitere, vielleicht ein neues Markenzeichen...

Muss sich in den letzten Jahren bei der Software wohl doch noch einiges geändert haben!
Eigentlich hat sich da nicht viel geändert. Aber zum Schneiden reicht sie. Und man kann damit mehr machen, als Pinnacle vielleicht sogar selber ahnt.

Ob man stolz sein sollte, Menschen zu töten, finde ich eher fragwürdig.
Wie zu vor schon beschrieben, ist das auch nicht so gemeint. Max ist sicherlich stolz (er sagt es ja auch), aber im Grunde handelt er keinen Deut besser als der SSler.

Spoiler Spoiler

Er will Gutes tun, denkt sich selbst dabei, er sei jetzt der "King", aber wie du schon selbst festgestellt hast, begeht er einen Mord, der genauso fragwürdig ist, als wenn er auf das Kind geschossen hätte. Das weiß der Zuschauer, aber nicht Max in diesem Moment. Du hörst Max Gedanken im Off sprechen. Ich will damit den Zuschauer keine Moral aufdrücken mit dem Voice Over.
Wie Mr.B aber schon anmerkte: Dein Satz oben trifft's genau. Du musst nicht auf Max Seite sein am Ende.

Habt ihr die Absicht gehabt, den Zuschauern eine Botschaft zu und wenn ja, was ist dann deren Inhalt?
Einige mögen mich jetzt vielleicht dafür kritisieren, aber nein, eine direkte Botschaft gibt dir der Film nicht. Er soll unterhalten, provozieren und überraschen. Wenn dir erst gegen Ende klar wurde,

Spoiler Spoiler

dass Max nicht das Mädchen erschießt, sondern seinen Vorgesetzten
und du danach erleichtert bist - aber dir auch Gedanken machst, ob das das Richtige war - dann hast du den Film so aufgenommen, wie von mir beabsichtigt.





Birkholz

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17

Montag, 20. August 2012, 10:15

Ok. Jetzt wundert es mich auch nicht mehr. Die Shots die ich meine sind wohl größtenteils mit dem 35mm Adapter entstanden. Den Look bin ich mittlerweile nicht mehr so gewöhnt! :D Im großen Saal bei der Besprechung, im Zug und beim Gesang vor dem Vorhang viel es mir auf. Bei 11:26 sieht man den Wechsel z.B. schön, wo es dann wirklich aussieht, als wechselst du zu nem Greenscreen Shot. Im Zug wechselt es dann auch mehrmals. Hast du alle Einstellungen mit Adapter aufgenommen, oder die Totalen in der Regel ohne geschossen? Die Ränder der scharfgestellten Objekte (Menschen) wirken immer etwas ungewöhnlich.

Danielleinad

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MiDi

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Sonntag, 2. September 2012, 17:04

Warum kann ich den Film nicht öffnen??
Gruß
Michael

HobbyfilmNF

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Sonntag, 2. September 2012, 17:10

Wird es auch ne komplette version auf vimeo geben?
Da mein extrem alter PC eh schon mehr als Voll ist lade ich nichts runter aber da ich nur gutes von dem Film gehört habe würde ich ihn gerne mal sehen.

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