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brandl-pictures

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1

Mittwoch, 25. Juli 2012, 17:42

Deep in my Mind (Brandl Pictures)

DEEP IN MY MIND




Psycho-Horror-Thriller, D 2009-11
Dauer: 99 Minuten
Regie: Günther Brandl, Helmut Brandl, Monika Brandl
Mit Günther Brandl, Vlasto Peyitch, Martin Eherer, Carolina Rath, Lars Möhring, Timo Tirado, Alois Brandl, Eldrid Remy, Verena Nagel, Monika Brandl u. a.
Kamera: Helmut Brandl
Musik: Michael Donner, Kevin MacLeod, Herwig Sider

Inhalt:
Elliott Davis will die Nacht im mysteriösen Desdemona Hotel verbringen. Doch bald geschehen dort seltsame Dinge. Eigenartige Personen begegnen ihm. Langsam, aber sicher beginnt Elliot den Verstand zu verlieren. Doch das ist erst der Anfang, denn nun beginnt eine Reise in seine Gedankenwelt, tief hinein in seine Psyche. Denn dort ist etwas - und das will raus! Raus aus seinem Kopf!













Trailer:



Infos zur Entstehung:
Kamera: Canon XM-2
Sonstiges Equipment: teilweise externer Ton mit: Rhode NTG-2, Minidisc-Recorder
Schnittsoftware: Ulead Media Studio 6.5

Filmlänge: 99 Minuten

Download:
Film in voller Länge (1,2 GB, MP4)
Mfg.
Helmut


NHP

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2

Mittwoch, 25. Juli 2012, 22:44

Hab mir vorher den Film runtergeladen und dachte ich spicke mal rein. Bin dann aber direkt hängen geblieben und hab mir das ganze Ding am Stück reingezogen.
Alter Schwede... was für ein derber Mindfuck...

Ihr habt was geschafft, was viele profesionelle Horrorfilme bei mir nicht hinbekommen. Ich hatte Gänsehaut und die ganze Zeit über ein extrem unangenehmes Gefühl in der Magengegend. Euer Film ist spannend wie die Sau, was vor allem an den vielen tollen Einfällen und dem großartigen Schnitt liegt. Auch die Soundspur unterstützt gekonnt eure Schocker. Richtig gut haben mir vor allem die "Traumcollagen" gefallen. Sehr krass und sehr aufwendig. Wie auch der komplette Rest des Werks. Für solche Projekte braucht man einen langen Atem. Glückwunsch.
Wie viele Drehtage hattet ihr denn?
Selbst die Tatsache, dass ihr den ganzen Film eigentlich bei euch daheim gedreht habt, schmälert die dichte Atmosphäre nicht wirklich.

Ein paar Kritikpunkte hätte ich allerdings schon.

Die Verbindung vom Zimmer zum Bad ist nicht optimal gelöst. Der Vorhang ist im Zimmer viel zu schmal, als das eine Tür dahinter sein könnte. (Abgesehen davon, warum sollte die Tür abgehängt sein?)

Der Typ versucht nicht einmal, das Hotel zu verlassen.

Mit der Dauer wird das Kryptische etwas zu viel. Ihr macht insgesamt sehr viele Handlungsebenen auf, die später schon aufgrund ihrer schieren Menge nicht mehr zufriedenstellend aufgelöst werden können.
Außerdem fehlen etwas die Entspannungspausen. Es ist gut, wenn man bei einem Horrorfilm niemals richtig zur Ruhe kommt, aber man braucht zwischendrin ein bisschen Luft zum Atmen, damit der Horror später wieder umso stärker wirken kann.

Generell finde ich die Dramaturgie und die Handlung nicht perfekt gelungen. Ich verstehe, dass ihr alles so kryptisch halten wollt, aber ein/zwei Wendepunkte zwischendrin, die der Handlung eine neue Richtung geben, würden das Ganze noch mehr zu einer Geschichte machen.
Denn obwohl sehr viel passiert ist das Wenigste davon wirklich handlungsrelevant (bestes Beispiel ist der Märchenwald). Man könnte den Film ohne Probleme um die Hälfte kürzen ohne Handlung zu verlieren. Dann würde man natürlich auch tolle Szenen verlieren, aber das Schönste wäre natürlich, wenn die guten Einfälle organisch in die Handlung eingewoben wären.

Um mich auch auf den Punkt des Abnutzens von Effekten oben zu beziehen - Wenn konstant jede im Film auftretende Frau (ausser vllt der Barfrau) nackt ist, dann verliert sich der Effekt. Irgendwann wirds einfach zu viel, fast nervig, weil man den Eindruck habt, ihr wollt gezwungen erwachsen und evil wirken, obwohl ihr das gar nicht nötig hättet.

Außerdem finde ichs, obwohl ich echt kein Moralapostel bin, echt grenzwertig, wenn in derselben Einstellung ein kleiner Junge auftritt, während im Hintergrund seine (laut Abspann) MUTTER nackt so tut, als würde sie von einem Skelett befriedigt... Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Also es tut mir sehr leid, aber das ist schon ein bisschen krank.
Überhaupt ist das Ganze hart an der Schwelle von dem, was man noch einfach so frei verfügbar ins Netz stellen kann. Gerade auch die Sexszene am Anfang ist schon seeeeeeeeehr explizit.

Nichtsdestotrotz würde ich mich sehr freuen, in Zukunft wieder was von euch zu sehen.
Ihr seid sehr talentiert und macht unteraltsame Filme abseits von Schärfentiefenfetisch und Selbstinszenierung.
Man merkt euch eure Leidenschaft und Liebe zum Filmen in jeder Einstellung an und das macht eure Filme zu was Besonderem.
Für die nächsten Projekte solltet ihr allerdings darauf achten, eure ganzen Ideen noch mehr in eine intelligente Story einzuweben und euch mehr auf euer Talent im Stimmungen erzeugen als auf überflüssige (Sex-)Effekthascherei zu verlassen.

brandl-pictures

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Mittwoch, 25. Juli 2012, 23:16

Erstmal freut es uns natürlich, dass dir der Film gefallen hat. Vor allem weil der Film bei dir genau die Wirkung erzeugt zu haben scheint, die wir angestrebt haben. :) Der Film soll anders sein, und ja, er soll auch in gewisser Weise krank sein, das war das Ziel. ;)

Ich kann aber kurz auf deine Kritikpunkte eingehen:

Die Sache mit dem Badezimmer ist furchtbar, das ärgert mich jedesmal. Es war aber leider die einzige Möglichkeit, die uns eingefallen ist, weil der Raum halt nur eine Tür hatte...

Dass er das Hotel nicht verlässt, diese Frage stellt sich eher nicht, denke ich, da das ganze ja kein rationelles Verhalten von ihm ist, wenn man die Auflösung des Films berücksichtigt.

Dass vieles an der Handlung nicht aufgelöst wird, und letztlich auch keinen Sinn ergibt, das war schon Absicht. Es kann aber auch irritierend sein, das kann ich schon nachvollziehen.

Die viele Nacktheit mag sich abnutzen, darf sie aber ruhig. Die Nacktheit in dem Film ist nur bedingt als Schauwert gedacht, das sieht man ja auch daran, in welchem Zusammenhang sie auftaucht. Ist ja meist gar nicht mal in einem sexuellen Motiv. Nein, es ist eher als Art Stilmittel zu sehen, und

Spoiler Spoiler

da es ja die Gedankenwelt eines perversen Killers ist, ist es eher logisch, dass sich hier viel um ungewöhnliche sexuelle Motive dreht ;)
Und naja, wieso sollten wir erwachsen wirken wollen? ;) Sind wir ja leider schon lang... ;)
Und klar, der Film ist schon eher harte Kost. Deshalb wollte ich ihn auch nur hier online stellen, woanders will ich ihn nicht verbreiten. Ich hoff, es hat keiner was dagegen hier. Normal ist er halt auf DVD zu kaufen, und da ab 18, bzw. halt ungeprüft.
Diese eine Szene die du ansprichst, hätte ich jetzt nicht so stark interpretiert. Da gibt es wesentliche krankere Sachen... ;)

Und was deinen Wunsch nach schlüssigerer Story mit weniger Effekte angeht, da könnt ich dir unsere weiteren Filme (www.brandl-pictures.de) wärmstens empfehlen. "Deep in my Mind" ist sicher einer unserer Filme mit der wenigsten Handlung. ;)
Mfg.
Helmut


Fischfilet

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Donnerstag, 26. Juli 2012, 09:17

hab mir grad den trailer angeschaut und die kritik durchgelesen und muss sagen, dass ich echt "angefixt" bin^^

das is genau meine art von filmen :D (ohne das ich jetz ein kranker psychopath bin!)^^ ich werde halt gern schockiert und bin bereit meinen augen das ein oder andere anzutun :D

werde aber wohl erst nächste woche dazu kommen, mir das machwerk anzuschauen, glaube nämlich nicht, dass meine lady den mit mir gucken möchte :D:D

in freudiger erwartung^^
Fisch

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5

Donnerstag, 26. Juli 2012, 11:58

das is genau meine art von filmen (ohne das ich jetz ein kranker psychopath bin!)

Ihr werdet es nicht glauben, dass sind wir auch nicht... ;) :P

Würd mich freuen, wenn dir der Film gefällt!
Mfg.
Helmut


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