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Purzel

Medienmogul

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  • »Purzel« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 313

Dabei seit: 7. August 2003

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1

Donnerstag, 26. Mai 2005, 16:08

Kritik - Was es zu beachten gibt!

Der folgende Text bezieht sich zwar auf komplette Filme, aber grundsätzlich gilt das alles natürlich auch für andere Medien und kürzere bzw. andere Arten von Videos.

Ich möchte hier mal auf ein paar wichtige Dinge hinweisen:

- Wer hier Filme zeigt, muß damit rechnen, daß diese Filme "knallhart" bewertet werden.

- Jeder hat das Recht, Filme zu bewerten.

- Dies sollte aber in einer fairen Art Art und Weise geschehen. Wer Dinge schreibt wie "ich mag den Film von XY nicht, weil ich ihn nicht leiden kann...", muß damit rechnen, daß der Kommentar von den Mods ungefragt gelöscht wird.

- Wer sich zu hart bewertet fühlt, sollte daran denken, daß nicht jeder denselben Geschmack hat und das Recht darauf hat den Film zu bewerten.

- Bitte bewertet deshalb Filme in neutralem Ton und argumentiert fair. Es geht hier nicht darum, den Film zu zerreissen, sondern dem Filmemacher Anregungen und Tipps zu geben, wie er es das nächste mal besser machen kann. Nicht jeder ist mit der Kamera im Arsch auf die Welt gekommen, wenn das mal so sagen darf... Also gebt auch unseren Neuen hier eine Chance, sich zu verbessern.

- Bitte beachtet bei Euren Bewertungen -sofern bekannt- auch das Alter und das Equipment der Filmemacher, nicht jeder hat C4D, AFX und die Erfahrungen der der alten Hasen hier im Forum.
Man kann theoretisch auch mit einer Handy-Kamera einen inhaltlich tollen Film drehen.

- An unsere Neuen: Bitte nehmt es nicht persönlich, wenn Eure Filme hier schlechte Kritiken bekommen, es soll Euch weiterbringen und nicht runtermachen!Manchmal sieht man als Filmemacher einige Dinge nicht, die anderen Benutzern sofort auffallen... :D

Wer sich damit nicht abfinden kann, soll bitte nichts bewerten oder seinen Film nicht vorstellen.

Ich hoffe, ihr könnt mir folgen.


Um das Ganze nochmal wissenschaftlich fundiert zu beschreiben, hier ein Ausschnitt:

Zitat


Regeln für das Geben von Feedback:
Die größte Kunst dabei ist: Ich sage einem Menschen, wie ich ihn sehe, ohne ihn dabei zu verletzen. Feedback sollte zielorientiert sein, d.h. welche Möglichkeit gibt es für die Zukunft, aus diesen Fehlern zu lernen und sollte also nur gegeben werden, wenn es hilfreich sein kann. Um dies zu erreichen, müssen einige Grundsätze beachtet werden. Feedback sollte daher immer ...

* konstruktiv sein, d.h. Perspektiven für die Zukunft bieten;
* beschreibend sein, d.h. man sollte Bewertungen und Interpretationen außen vor lassen. Außerdem ist Meckern, Schimpfen und Beleidigen völlig unangebracht. Kritik immer sachlich äußern!
* konkret sein. Durch Verallgemeinerungen und pauschale Aussagen weiß der Betreffende nicht, wie er das Problem beseitigen kann. Außerdem ist es für den Beteiligten am einfachsten, das Feedback nachzuvollziehen, wenn das Ereignis möglichst konkret beschrieben wird.
* subjektiv formuliert sein. Wenn man von seinen eigenen Beobachtungen und Eindrücken spricht und nicht von denen anderer, fällt es dem Beteiligten leichter, das Feedback anzunehmen.
* nicht nur negativ sein. Man sollte stets daran denken, daß es schwer ist Kritik einzustecken. Daher ist es für den Beteiligten leichter, Verbesserungsvorschläge zu akzeptieren, wenn er merkt, daß man nicht nur herumkritisieren möchte, sondern auch die positiven Seiten sieht. Die "Sandwich-Theorie" empfiehlt, jede negative Kritik zwischen zwei Schichten von positiven Elementen zu betten.

Regeln für das Empfangen von Feedback:
Beim Entgegennehmen des Feedbacks befindet sich der Empfänger in einer passiven Rolle, ist also den Vorwürfen erst einmal hilflos ausgesetzt. Man sollte aber sehen, daß es die Chance gibt zu erfahren, wie man auf andere wirkt. Deshalb sollte man als Empfänger ...

* den anderen ausreden lassen. Man kann nicht wissen, was der andere sagen will, bevor er nicht zu Ende gesprochen hat. Allenfalls könnte man es vermuten. Deshalb gilt: Ausreden lassen!
* sich nicht rechtfertigen oder verteidigen. Es ist wichtig, sich klar zu machen, daß der andere nie beschreiben kann, wie man ist, sondern immer nur, wie man auf denjenigen wirkt. Diese Wahrnehmung ist aber durch keine Klarstellung revidierbar. Man sollte die Meinung des anderen hinnehmen und, falls man möchte, auch daraus lernen. Es ist lediglich wichtig zu verstehen, was der andere meint, man sollte sich also nicht scheuen, Verständnisfragen zu stellen.
* dankbar sein für Feedback, auch wenn es nicht in der richtigen Form gegeben wurde. Es hilft sich selbst und die Wirkung auf andere kennenzulernen und dadurch sicherer und kompetenter im Auftreten zu werden.

Quelle:
http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/…/Feedback.shtml


Zur Bewertung selbst:

Damit jeder dieselben Chancen bei der Bewertung bekommen kann, bewertet Filme bitte nach folgenden Kriterien:

- Gesamteindruck,
- schauspielerische Leistung,
- Kameraführung,
- Schnitt,
- Ton,
- CGI-Effekte (rein Computer generiert)
- Spezial-Effekte (Schminke, Stunts, etc.)
- persönliche andere Eindrücke.

Somit sollte jeder die Möglichkeit bekommen, seine Schwächen zu finden und auszubessern.
Kritik wie: "Dein Film ist einfach nur Schrott!" könnt ihr Euch sparen und wird von uns Mods kommentarlos gelöscht!
Wenn Amateurfilmen einfach wäre, hieße es RTL.

Dieser Beitrag wurde bereits 10 mal editiert, zuletzt von »Marcus Gräfe« (16. Juli 2011, 23:07)


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