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mp-cw

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Mittwoch, 25. August 2010, 23:26

VILLAGE PEOPLE – JUNGS VOM DORF (Mania Pictures | 114 Min)

Wie einige von euch wissen, habe ich mir schon im Juni 2009 erstmals Gedanken darüber gemacht, Village People im AFF zu veröffentlichen. Leider wurde aber aus diversen Gründen bis zum heutigen Zeitpunkt nichts daraus. Viele Monde später als ursprünglich geplant ist es also nun soweit:




VILLAGE PEOPLE – JUNGS VOM DORF
Genre: "Agrarthriller" ("Komödiantischer Krimi voller Action in ländlichem Setting"; "Dialektfilm")
Länge: 114 min
Herstellungsjahr: 2007/2008
Crew: Mania Pictures

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Die Story:

Irgendwo im Landkreis Calw befindet sich ein kleines Dorf, das auf den schönen Namen Schweinbach hört. Bauern bearbeiten ihre Felder und sind noch halbtags Dorfpolizist, und Zimmermänner, Automechaniker, Bauarbeiter und Verwaltungsbeamte gehen ihrem Tagewerk nach. Doch wer gedacht hat, hier sei die Welt noch in Ordnung, der täuscht sich gewaltig:

Fünf Freunde wollen eigentlich nur einen netten Abend in der großen Stadt Calw verbringen. Doch sie sind leider zur falschen Zeit am falschen Ort. Im Suff überfahren sie einen Fußgänger, nehmen ihn mit zum Krankenhaus und legen ihn vor der Tür ab. Damit ist der Fall erledigt. So scheint es. Denn der Überfahrene war ein Mafiabuchhalter auf der Flucht vor einem Killerkommando, und seine Verfolger haben das Auto der fünf gesehen.

Fortan müssen sich die Jungs vom Dorf mit allen Mitteln, die ihnen zur Verfügung stehen, gegen eine Übermacht von Verbrechern erwehren. Da heißt es zusammen halten. Doch das ist leichter gesagt als getan, zumal jeder seine eigenen Sorgen hat und ihnen zu allem Überfluss auch noch das Geld in die Hände fällt, das der Buchhalter veruntreut hat. Guter Rat ist teuer, das Richtige zu tun fällt schwer. Ihre Freundschaft wird auf die Probe gestellt, als sie beim Grande Finale während der Wahl zur "Miss Schweinbach" den Gangstern gegenübertreten müssen – bewaffnet mit Mistgabeln, Schraubenschlüsseln und ihrer bäuerlichen Schläue.


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Produktionsnotizen:


Das Konzept:

2008 vereinten wir zum Auftakt der Village People-"Saga" wieder Krimi- und Komödienelemente – wie bisher schon von einigen anderen Filmen wie TATORT CALW gewohnt – doch dieses Mal auf bisher ungewohnten Terrain: Raus aus der "Großstadt" Calw und dem Polizeimilieu – und rein ins dörfliche Leben von Schweinbach. So könnte das Motto von VILLAGE PEOPLE lauten. Gedankenspiele mit dem Titel und dem Konzept resultierten unter anderem in den Bezeichnungen "Agrar-Thriller", Lachfilm oder Bauernkrimi. VILLAGE PEOPLE – JUNGS VOM DORF ist ein Film, der bewusst für ein regionales Publikum konzipiert ist. Manch einen mag das stören; dass wir uns und unsere Filme damit selbst limitieren, wie manche Kritiker schon sagten, ist uns klar. Dennoch wird bei der Village People-Reihe konsequent auf Dialekt und Lokalkolorit gesetzt.

Hintergrundinfos zum Film:

Nachdem wir uns in den vergangenen Jahren in Story und Setting stark auf die Stadt Calw konzentriert hatten, entstand bei diesem Projekt der Wunsch, die typischen Elemente des dörflichen Lebens in einem filmischen Mikrokosmos zu vereinen. Eigentlicher Star von VILLAGE PEOPLE – JUNGS VOM DORF und Hauptschauplatz der Handlung um Freundschaft und Heldenmut, dörfliches Leben und Geschichte des Ortes, Tagträume und unerfüllte Liebe ist daher das fiktive Örtchen „Schweinbach“, dessen Planung einen Großteil der Vorproduktion ausmachte. Auch wenn viele Aspekte des Dorfes im Film gar nicht zu sehen sind, war es für uns wichtig, eine realistische Atmosphäre für Umgebung ihrer Figuren zu kreieren.

Während der Entwicklung der Hauptcharaktere wurde für jeden einzelnen der JUNGS VOM DORF ein spezielles Kostüm geschaffen, das dem englischen Titel alle Ehre macht. Die Kostüme der fünf Figuren waren aber nur ein Aspekt der Ausstattung, die in VILLAGE PEOPLE einen besonderen Stellenwert hat: vom allgegenwärtigen Werbeplakat für das Dorffest über das Design der benutzten Autos bis hin zum passenden Frühstücksgeschirr wurden viele Details schon in der Vorproduktion festgelegt.

Zum ersten Mal haben wir auch unsere Kampfszenen mit etwas mehr Liebe gestaltet (und sogar choreographiert) und uns dafür Unterstützung an Bord geholt, die sich durchaus sehen lassen kann. Die Mag-Fighters, ein Team aus der Nachbarstadt, das sich auf auf Fight-Szenen spezialisiert hat. So haben die Kampfszenen – obwohl für einen Film solcher Machart nicht von jedem als passend empfunden – auch einen speziellen Stellenwert bekommen.

Die Vorproduktion:

Da zum ersten Mal ein gänzlich fiktives Setting kreiert werden sollte, sahen wir uns während der Vorproduktion mit einer Vielzahl von neuen Aufgaben konfrontiert. Noch während das Drehbuch geschrieben wurde, begannen wir mit einer mehrwöchigen Suche nach geeigneten Drehorten, die den Charme des dörflichen Lebens widerspiegeln sollten. Das Ergebnis waren 75 Locations. Allein die Außenaufnahmen für den Bauernhof der Hauptfigur mussten auf vier verschiedene Locations verteilt werden.

Der Prolog, der Szenen aus drei verschiedenen Jahrhunderten enthalten sollte, stellte eine weitere Herausforderung dar. Dass eine Teilsequenz eine marodierende Schar Franzosen aus dem 17. Jahrhundert enthält, machte die Sache nicht einfacher, war aber dennoch lösbar.

Eine Szene, in der sich Autos eine Verfolgungsjagd in einem Steinbruch liefern, erwies sich allerdings als unmöglich, da uns die Umweltschutzbehörden einen Strich durch die Rechnung machten. Ironischerweise konnte mit einem Recyclinghof eine Location gefunden werden, die nicht weniger befriedigend war als die ursprüngliche Lösung.

Ein echtes Novum für alle Beteiligten war die Zusammenarbeit mit einem professionellen Sprengmeister und einem Fightchoreographen samt Teams. Explosionen und Martial Arts-Kämpfe, sonst eher Schwachstellen vieler Amateurfilme, konnten so in Höhepunkte des Films verwandelt werden. Ein weiteres Highlight in VILLAGE PEOPLE – JUNGS VOM DORF ist der Auftritt von Udo Lindenberg. Den bekennenden Calw- und Hesse-Fan in ein Projekt einzubinden stand ganz oben auf unserer Wunschliste.

Produktion:

Der hohe Anteil an Außenaufnahmen, bei denen oft sogar Schuss und Gegenschuss an verschiedenen Locations gedreht werden mussten, machte uns besonders vom Wetter abhängig. Mit einer intensiven Vorbereitung und einem Drehplan, in dem eventuelle Terminverschiebungen schon eingerechnet waren, waren wir aber auf alles vorbereitet – und wurden von Petrus belohnt: mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein.

Entgegen der Regel, Dreharbeiten mit leichteren Szenen zu beginnen, hat sich bei Mania Pictures die Tradition etabliert, am ersten Drehwochenende umfangreichere Szenen in Angriff zu nehmen. Den diesjährigen Auftakt zur zweiwöchigen Hauptdrehzeit bildete das „Sommerfest“, für das die Burgruine Zavelstein zur Dorffest-Location vorbereitet, Kandidaten für eine Misswahl gesucht, eine Blaskapelle organisiert und über 60 Statisten koordiniert werden mussten, die während einer Schießerei drehbuchgerecht in Panik ausbrechen sollten.

Neben dem Dorffest in der alten Burgruine wurden mit einer Verfolgungsjagd durch einen Recyclinghof und einem Fußballspiel zwei weitere Szenen gedreht, die jeweils ein weiteres Wochenende für sich in Anspruch nahmen.

Das Finale, ursprünglich im Freien geplant, wurde auf Wunsch des Fight-Choreographen in eine Scheune verlegt und umfasste drei Drehtage. Fightdoubles kamen zum Einsatz, aber die meisten Stunts konnte nach entsprechender Vorbereitung von den Darstellern selbst durchgeführt werden. Das Finale konfrontierte auch die Postproduktion zum ersten Mal mit der Aufgabe des Wire Removal.

Im Prolog von VILLAGE PEOPLE – JUNGS VOM DORF wird die fiktive Geschichte Schweinbachs mit realen Ereignissen aus dem Raum Calw verknüpft, für die eine Schar Franzosen des 17. Jahrhunderts nötig war. Von der Hauptdrehzeit getrennt fand daher ein Drehtag statt, bei dem wir durch zwei Reenactment-Gruppen unterstützt wurden.

Weitere Unterstützung erhielten wir bei diesem Projekt gleich von fünf Prominenten. Neben Udo Lindenberg standen Jochen Senf, Tilo Prückner und Horst Janson zur Verfügung. Und auch der letzte Drehtag hielt für unser Filmteam was neues bereit. Für die Tonaufnahmen mit Wolfgang Völz, der in VILLAGE PEOPLE – JUNGS VOM DORF seine Stimme dem „Erzähler“ leiht, flog Regisseur Armin Schnürle extra einen Tag nach Berlin, um dort dessen Part im Tonstudio einzusprechen.

Post-Produktion:

Eine ausgewachsene "Post Production", bei der viel Wert auf Effekte und Farbkorrektur oder ähnliches gelegt wird, existierte bei diesem Projekt nicht – womit der Film vermutlich im Gegensatz zu vielen anderen hier gezeigten Produktionen steht, aber hoffentlich dennoch auf Interesse stößt... ;) Zwar hatte ich ursprünglich geplant, mich noch mal mit VP1 (und SEK) als Übrungsprojekt für VFX und CC auseinanderzusetzen. Da aber die Postpro von VP3 vor der Tür steht und ich die VP1-Veröffentlichung nicht ein weiteres Mal verschieben möchte, belasse ich es erst mal dabei.

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TEASER, TRAILER, VORSCHAU-CLIPS:
2 Vorschau-Clips zu VILLAGE PEOPLE auf unserer Website


DOWNLOAD:
VILLAGE PEOPLE – JUNGS VOM DORF (114 min | MP4 (H.264) | 742 MB)

(Bin leider nicht der Oberchecker, was Komprimierung und Co angeht, aber ich hoffe, es ist annehmbar)

Weitere Infos:

Über konstruktive Kritik jeglicher Art würden wir uns freuen, auch wenn VP1 nicht unser aktuellstes Werk ist und wir uns seither weiterentwickelt haben. Denn wer sich die Zeit nimmt, den Film anzuschauen, hat ja bestimmt auch was dazu zu sagen... ;)

Danke für euer Interesse und viel Spaß beim Film...

TATORT CALW: HEXENSABBAT mit Vorfilm "Die Rotkäppchen und der Wolf"
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JoeFX

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Freitag, 27. August 2010, 15:33

Packs irgendwie gar nicht, dass hier noch keine Kritik steht^^

Okay ich hab mir den Film jetzt angesehen und vorher noch keine andere Kritik gelesen:
Ich fand den Streifen klasse. Meines Erachtens gibt es kaum etwas zu bemängeln. Die Story weist keine Längen auf, Schnitt und Kamera waren sehr gut wie auch die Schauspieler! Lediglich vermisste ich die fehlende Farbkorrektur, welche den optischen Eindruck des Films mMn mindert. Der Sound ändert sich von der Qualität her. Teilweise kommt mir die Sprache vor, als wär sie auf dem Set aufgenommen worden, teilweise auch wie im Studio. Soundeffekte (wie Schläge) fand ich ziemlich reingesetzt (vor allem bei der Szene im Stripclub).
Loben muss ich vor allem den Martial Arts- Anteil des Films, sehr gut gelungen!
Großteil der Gags funktionierten bei mir. Aufgefallen ist mir der überraschend hohe Anteil an Erotik^^...

Fazit: Wurde super unterhalten!
Das wars auch schon von mir^^

lg

SR-Pictures

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Freitag, 27. August 2010, 20:15

Also erstmal schön, dass du/ihr ihn online stellt. Danke!

Gefallen hat mir der Film, jedoch nicht so gut wie SEK Calw (der beste Amateurfilm). Habe auch unter Agrarthriller was anderes erwartet. Also mehr ländliche Kulissen, Handlung und so.
Technisch möchte ich gar nicht viel sagen. Kamera, Schnitt alles wunderbar und schön. Musik hat mir auch gefallen. Manche VFX wirkten eher mau. Schade, da der Film bis auf dies recht professionell rüber kam. Dafür waren die SFX umso besser. Schöne Choreografien. Die fehlende Farbkorrektur hat mich nicht ganz so gestört, manchmal wirkten die Bilder aber recht blass. Gerade bei Landschaftsaufnahmen hätte sie gut getan.

Am schlimmsten fand ich die Zwischen-Überbrückungs-Einstellungen, wie zum Beispeil den Vollmond. Das hat ein bisschen gestört und passte auch nicht wirklich zum anderen Filmstil.

Cool wäre noch etwas mehr Agrar-Action wie am Ende in der Scheune gewesen, aber vielleicht sieht man da ja in den Folgeteilen mehr, ich lass mich überraschen.

Die Franzosen am Anfang waren stark. Der Filmlook dazu aber eher zu schlicht. Naja wären wir wieder beim Thema Farbkorrektur. Das Ende - wieder am Fußballplatz - war irgendwie unpassend.


Alles in allem schön anzusehen. Hat mich gefreut ihn hier zu finden, und musste ihn ir auch gleich ansehen!




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Schattenlord

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Sonntag, 29. August 2010, 00:13

Film gesaugt... Ausführliche Kritik in Bearbeitung. Aktueller Status: Eine Seite. Vorwort und 1 Punkt auf der Liste ist abgearbeitet.

Folgt demnächst...


Letztes Projekt - unser Film Noir Kurzfilm "FALSCH":
Epic Vision Pictures - FALSCH - Kompletter Film Noir Kurzfilm Online!

jens_K

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Sonntag, 29. August 2010, 10:34

Sehr geil!!

Endlich mal wieder ein Amateurfilm, der wirklich unterhält.
Hat sehr viel Spaß gemacht! Danke :)

mp-cw

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Montag, 30. August 2010, 01:44

Packs irgendwie gar nicht, dass hier noch keine Kritik steht^^
Tja, fiel ja schon öfter auf, dass es die Filme im Großen Kino etwas schwer haben, wenn es um Feedback geht. Hab gerade mal spaßeshalber nachgeschaut. Mehr als die Hälfte aller Threads schafft nicht mal zehn Antworten... Und mit 114 Minuten ist der Film für hiesige Verhältnisse halt auch extrem lang. Da freut einen jedes Posting um so mehr ;)
Okay ich hab mir den Film jetzt angesehen und vorher noch keine andere Kritik gelesen:
Ich fand den Streifen klasse. Meines Erachtens gibt es kaum etwas zu bemängeln. Die Story weist keine Längen auf, Schnitt und Kamera waren sehr gut wie auch die Schauspieler! Lediglich vermisste ich die fehlende Farbkorrektur, welche den optischen Eindruck des Films mMn mindert. Der Sound ändert sich von der Qualität her. Teilweise kommt mir die Sprache vor, als wär sie auf dem Set aufgenommen worden, teilweise auch wie im Studio. Soundeffekte (wie Schläge) fand ich ziemlich reingesetzt (vor allem bei der Szene im Stripclub).
Loben muss ich vor allem den Martial Arts- Anteil des Films, sehr gut gelungen!
Großteil der Gags funktionierten bei mir. Aufgefallen ist mir der überraschend hohe Anteil an Erotik^^...

Fazit: Wurde super unterhalten!
Das wars auch schon von mir^^
Vielen Dank also erst mal. Freut uns natürlich, wenn der Film ankommt. Zur Kritik: der gesamte Postpro-Bereich ist (bzw. hoffentlich war) wie gesagt unser Stiefkind, aber wir geloben Besserung. Zur Erotik: was soll man da sagen? So viel ist es auch wieder nicht, der Film ist immerhin FSK12 8-) :D :love: :P ...


Also erstmal schön, dass du/ihr ihn online stellt. Danke!

Gefallen hat mir der Film, jedoch nicht so gut wie SEK Calw (der beste Amateurfilm). Habe auch unter Agrarthriller was anderes erwartet. Also mehr ländliche Kulissen, Handlung und so.
Technisch möchte ich gar nicht viel sagen. Kamera, Schnitt alles wunderbar und schön. Musik hat mir auch gefallen. Manche VFX wirkten eher mau. Schade, da der Film bis auf dies recht professionell rüber kam. Dafür waren die SFX umso besser. Schöne Choreografien. Die fehlende Farbkorrektur hat mich nicht ganz so gestört, manchmal wirkten die Bilder aber recht blass. Gerade bei Landschaftsaufnahmen hätte sie gut getan.
Am schlimmsten fand ich die Zwischen-Überbrückungs-Einstellungen, wie zum Beispeil den Vollmond. Das hat ein bisschen gestört und passte auch nicht wirklich zum anderen Filmstil.
Cool wäre noch etwas mehr Agrar-Action wie am Ende in der Scheune gewesen, aber vielleicht sieht man da ja in den Folgeteilen mehr, ich lass mich überraschen.
Die Franzosen am Anfang waren stark. Der Filmlook dazu aber eher zu schlicht. Naja wären wir wieder beim Thema Farbkorrektur. Das Ende - wieder am Fußballplatz - war irgendwie unpassend.
Alles in allem schön anzusehen. Hat mich gefreut ihn hier zu finden, und musste ihn ir auch gleich ansehen!
Auch hier danke fürs Schauen und die filmtechnischen Anmerkungen. Agrarthriller war auch als Ausdruck eher eine Art "Notlösung", weil "Komödiantischer Krimi-Dialektfilm voller Action in ländlichem Setting" zu lang ist :D. Was meinst du genau mit mehr ländliche Kulissen? Ebenso die Sache mit dem Vollmond und dem Stil? Das mit dem Fußball stimmt; ist dramaturgisch unbeabsichtigt leider ein bisschen zum HdR3-Finale mutiert (wobei die letzte Auflösung ja sogar erst nach dem Abspann stattfindet). Kommt davon, wenn man Subplots zu viel Platz einräumt... Ist bei den Nachfolgern (und bei SEK) um einiges besser gelungen, denke ich. SEK CALW vs VP ist übrigens ne interessante Diskussion. Da gibts wirklich zwei Lager.

VFX geb ich dir recht. Die Heli-Explosion z.B. war meine allererste VFX-Szene überhaupt und wenn ich sie heute sehe, muss ich mich schon ein bisschen schämen. Hatte sie letztes Jahr ja im AFF mal ausgeschrieben, aber leider nur von wenigen was geliefert bekommen, obwohl sich ursprünglich einige gemeldet hatten. Wollte die Einstellung eigentlich ersetzen, hab es jetzt aber auch nicht mehr geschafft. Was das Feuer (brennende Burg) angeht, war genau die Einstellung einer der Anlässe, weshalb ich mich für VP2 hier nach fachlicher Unterstützung vom Spezialisten Five umgeschaut habe...


@Schattenlord: bin gespannt.


@jens_K: Danke schön. Genau das soll er: Spaß machen und unterhalten. Mehr wollen wir nicht... ;)

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Montag, 30. August 2010, 09:29

Ebenso die Sache mit dem Vollmond und dem Stil?
Find eitgendwie die Einstellung stört den Filmfluss. Passt irgendwie nciht wirklich rein. Kommt mir auch fast so vor, als wäre das nur ein Foto, das kurz mal eingeblendet wird.

Was meinst du genau mit mehr ländliche Kulissen?
Naja nach dem es Agrarthriller hieß, dachte ich da kommt viel mehr Bauernhofaction wie am Ende vor. Sonst war ja doch ziemlich viel auch in der Stadt. Aber wie gesagt, damit meinte ich nichts negatives, hatte ich nur erwartet, bei dem Ausdruck.





Joshi93

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Montag, 30. August 2010, 23:13

So,

ich habe mir den Film am Sonntag angeschaut und ich wurde knapp 120 Minuten gut unterhalten. Hätte nicht gedacht dass ich so gut unterhalten werde. Aber da ich ja SEK-Calw kannte und wusste dass ihr gutes schafft hab ich auch den Entschluss gefasst gehabt mir den anzuschauen.
Mir hat er echt super gefallen.
Natürlich sind hier und da mal ein paar Einstellungen die du heute besser machen würdest, vorallem im VFX Bereich oder bei manchen Sounds.
Die Schauspielerische Leistungen haben mir echt sehr gefallen, der Gastauftritt von Udo Lindenberg war lustig.

Generell die Anfangsszene hat mir sehr gefallen,

Spoiler Spoiler

also für mich ist der Anfang fast noch bis dahin wo sie den einen ins Krankenhaus bringen

Ich fand sie lustig und spannend zugleich.
Die Szene im Strip Club, da hat mir der Schnitt sehr gut gefallen.

Ansonsten gabs es zwischendurch mal so 10 Minuten die sich ein bisschen gezogen haben, aber war nicht weiter schlimm. Eigentlich finde ich nichts wirklich schwaches am Film, die ungenauigkeiten mit den VFX oder Sounds wurden ja schon angesprochen. Die SFX konnten da aber sehr überzeugen sowie auch die Stunts.

Mit einer Farbkorrektur hätte das ganze noch um einiges gesteigert werden können.
Jetzt bin ich auf VP2 gespannt, ich glaub ich muss mir den doch mal kaufen, der 1. hats schon richtig spannend gemacht.

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Dienstag, 31. August 2010, 15:22

@SR-Pictures:
Ah, ok, danke. Vollmond: liegt also eher am Erzähltempo als an der eigentlichen Einstellung, wenn ich es richtig verstehe. Der Mond ist übrigens echt UND gefilmt... :D Ausdruck Agrar-Thriller: Darüber haben wir uns bei VP2 auch Gedanken gemacht. Auch nach den Vorführungen waren die Zuschauer geteilter Ansicht, ob dem Film/der Reihe mehr oder weniger "Dorfhandlung" gut tun würde; und waren es beim Nachfolger dann wieder...

@Joshi93:
Danke für den Zuspruch und das Vertrauen was die 120 Minuten angeht... ;) Kann es absolut nachvollziehen, dass es sich viele sicherlich zwei Mal überlegen, ob sich ein Film dieser Länge herunterzuladen und anzuschauen lohnt. Kannst du sagen, um welche 10 Minuten es ging, "die sich ein bisschen gezogen haben"?

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Joshi93

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Donnerstag, 2. September 2010, 16:27

Mit diesen 10 Minuten meinte ich nen Teil im Film wo die halt bisschen diskutiert haben was jetzt mit dem Geld gemacht wird und so.. aber waren auch nicht ganz 10 Minuten, jedenfalls war es nicht so dramatisch. Müsst ihn mir aber ncohmal anschauen um das wieder zu finden, war halt nur nen Gefühl nach dem Film..

Herm-Ferm

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Sonntag, 12. September 2010, 20:16

Ich hab mir ebenfalls den Film angesehen, bin inzwischen schon bei Teil 2, und wurde, wie meine Vorredner gut unterhalten, Spaßige Dialoge, witzige Handlung mit spannenden Elementen und meiner Meinung nach sehr gute Kampf szenen, alles in allem also mindestens auf der Höhe einer deutschen professionellen Fernsehproduktion, und somit ein sehr guter Amateurfilm.
Die Schauspielkunst schwankt zwischen sehr gut über mittelmäßig bis hin zu anfängerlich, allerdings ist das letzte so gut wie bei keinem zu merken. Die Kameraführung ist meiner Meinung nach gut eingesetzt und passt zur Handlung.

Beim 2. bin ich noch nicht genug vorran geschritten um hier schon etwas zu sagen, jedoch erwartete ich einen lustigen udn auch spannenden Film, welcher wirklich nach FIlm aussieht udn nicht nach Amateurvideo, udn genau das bekam ich bis jetzt.

Ich persöhnlich fand SEK Calw allerdings ebenso besser, da er erwachsener aussieht in seinem Stil und seiner Erzählweise

Mir bleibt also nur noch, mich auf Teil 3 zu freuen, und jetzt Teil 2 zu Ende zu schaun. Bin gespannt wie es weiter geht, in dem Film udn in euerer Filmografie

PS: Wie stehen denn Valentin Hess & Tamara Lachnaer zeinander, in den Filmen die ich bis jetzt von euch sah spielten sie immer ein Paar oder "Wunschpaar"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Herm-Ferm« (12. September 2010, 21:11)


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Sonntag, 12. September 2010, 21:22

Sooo, jetzt bin ich auch endlich mal dazu gekommen mir den Film anzuschauen, nachdem er bereits einige Zeit auf der Festplatte lag. Da ich schon letztes Jahr voller Begeisterung "SEK Calw" geschaut hatte, hatte ich natürlich hohe Erwartungen. Aber um eins vorauszunehmen: So gut wie SEK war er nicht. Aber er ist ja auch älter soweit ich weiß oder?
Schauspielerisch war alles zwischen schlecht und sehr gut dabei. Besonders hat mir wiedermal der Stefan Lörcher gefallen. Seine natürliche Art kommt bei ihm einfach am besten rüber. Frieder Pfeifer hatte bei SEK wohl auch mehr gelegenheiten sich zu profilieren, aber auch hier gefiel er mir wieder. Allgemein gibt es an den Hauptrollen nichts auszusetzen. Lediglich die weiblichen Darstellerinen wirkten meistens ziemlich aufgesetzt. Abgesehen von Heinz's Mutter. Die hat mir regelrecht angst bereitet :D
Die Story war super. Und bei Leuten wie euch werde ich nie zögern einen Film dieser Länge anzuschauen, weil man weiß, dass man super unterhalten wird. Auch wenn man die Nebenstränge mit dem Fußball hätte weglassen können. Aber gerade das hat ja gegen Ende nochmal eine Art Kampfgeist geweckt. Die sehr lange Vorgeschichte gefiel mir persönlich auch weniger, aber das hat die Figuren super eingeführt. Nachdem die Einführung vorbei war gings ja dann schön zur Sache.
Sehr hervorzuheben sind bei euch definitiv die Kameraführung, die sehr harmonisch viel Bewegung reinbrachte und besonders im Kampf am Anfang sehr positiv heraus stach. Die Möglichkeiten die ihr habt und nutzt sind ebenso wahnsinn... Wie gerne würde ich jetzt für "Zwei Donuts schlagen zurück" ein Auto verschotten und verbrennen *schmacht*

Ein ganz großes Plus gibt es auch für den Dialekt. Der Film ist regional verbunden und das zeigt ihr auch. Ich bekomme dafür auf die Fresse, aber bei euch wirds kommentarlos anerkannt. Deshalb muss ich natürlich einen gewissen Neid gestehen, aber ich finde es toll, dass ihr es durchgezogen habt.

Das einzige was mir wieder nicht so richtig gefallen hat war die Musik. Abgesehen vom Titelsong wirkte mir vieles zu Konservenmäßig. Besonders im Finale, als der Opel übers Feld schweißt wirkt es regelrecht, als hättet ihr zwei Track übereinander gelegt, was mir absolut nicht gefallen hat, aber was solls... Ich habe ja sonst nichts auszusetzen gehabt, ich hoffe es wird mir verziehen. ;)
Aktueller Film: "Zwei Donuts schlagen zurück" Filmthread

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Montag, 13. September 2010, 01:44

@Joshi:
Ok, danke für die Rückmeldung.


@Herm-Ferm:

Zitat

Ich hab mir ebenfalls den Film angesehen, bin inzwischen schon bei Teil 2, und wurde, wie meine Vorredner gut unterhalten, Spaßige Dialoge, witzige Handlung mit spannenden Elementen und meiner Meinung nach sehr gute Kampf szenen, alles in allem also mindestens auf der Höhe einer deutschen professionellen Fernsehproduktion, und somit ein sehr guter Amateurfilm.
Die Schauspielkunst schwankt zwischen sehr gut über mittelmäßig bis hin zu anfängerlich, allerdings ist das letzte so gut wie bei keinem zu merken. Die Kameraführung ist meiner Meinung nach gut eingesetzt und passt zur Handlung.

Beim 2. bin ich noch nicht genug vorran geschritten um hier schon etwas zu sagen, jedoch erwartete ich einen lustigen udn auch spannenden Film, welcher wirklich nach FIlm aussieht udn nicht nach Amateurvideo, udn genau das bekam ich bis jetzt.

Ich persöhnlich fand SEK Calw allerdings ebenso besser, da er erwachsener aussieht in seinem Stil und seiner Erzählweise
Mir bleibt also nur noch, mich auf Teil 3 zu freuen, und jetzt Teil 2 zu Ende zu schaun. Bin gespannt wie es weiter geht, in dem Film udn in euerer Filmografie

PS: Wie stehen denn Valentin Hess & Tamara Lachnaer zeinander, in den Filmen die ich bis jetzt von euch sah spielten sie immer ein Paar oder "Wunschpaar"
Vielen Dank, so ein Lob sieht man natürlich gern. Außerdem bestätigst du meine Beobachtung, dass SEK CALW überregional besser zu funktionieren scheint während VP vor allem bei uns vor Ort durch den Lokalbezug und die Insider punkten kann. Freut mich auch, dass es VP1 geschafft hat, Lust auf die Sequels zu machen. Zum Paar: die beiden sind nur bei SEK und VP zusammen. Sind halt gute Schauspieler... :D


@Mr Dude:

Zitat

Sooo, jetzt bin ich auch endlich mal dazu gekommen mir den Film anzuschauen, nachdem er bereits einige Zeit auf der Festplatte lag. Da ich schon letztes Jahr voller Begeisterung "SEK Calw" geschaut hatte, hatte ich natürlich hohe Erwartungen. Aber um eins vorauszunehmen: So gut wie SEK war er nicht. Aber er ist ja auch älter soweit ich weiß oder?
Schauspielerisch war alles zwischen schlecht und sehr gut dabei. Besonders hat mir wiedermal der Stefan Lörcher gefallen. Seine natürliche Art kommt bei ihm einfach am besten rüber. Frieder Pfeifer hatte bei SEK wohl auch mehr gelegenheiten sich zu profilieren, aber auch hier gefiel er mir wieder. Allgemein gibt es an den Hauptrollen nichts auszusetzen. Lediglich die weiblichen Darstellerinen wirkten meistens ziemlich aufgesetzt. Abgesehen von Heinz's Mutter. Die hat mir regelrecht angst bereitet :D
Die Story war super. Und bei Leuten wie euch werde ich nie zögern einen Film dieser Länge anzuschauen, weil man weiß, dass man super unterhalten wird. Auch wenn man die Nebenstränge mit dem Fußball hätte weglassen können. Aber gerade das hat ja gegen Ende nochmal eine Art Kampfgeist geweckt. Die sehr lange Vorgeschichte gefiel mir persönlich auch weniger, aber das hat die Figuren super eingeführt. Nachdem die Einführung vorbei war gings ja dann schön zur Sache.
Sehr hervorzuheben sind bei euch definitiv die Kameraführung, die sehr harmonisch viel Bewegung reinbrachte und besonders im Kampf am Anfang sehr positiv heraus stach. Die Möglichkeiten die ihr habt und nutzt sind ebenso wahnsinn... Wie gerne würde ich jetzt für "Zwei Donuts schlagen zurück" ein Auto verschotten und verbrennen *schmacht*

Ein ganz großes Plus gibt es auch für den Dialekt. Der Film ist regional verbunden und das zeigt ihr auch. Ich bekomme dafür auf die Fresse, aber bei euch wirds kommentarlos anerkannt. Deshalb muss ich natürlich einen gewissen Neid gestehen, aber ich finde es toll, dass ihr es durchgezogen habt.

Das einzige was mir wieder nicht so richtig gefallen hat war die Musik. Abgesehen vom Titelsong wirkte mir vieles zu Konservenmäßig. Besonders im Finale, als der Opel übers Feld schweißt wirkt es regelrecht, als hättet ihr zwei Track übereinander gelegt, was mir absolut nicht gefallen hat, aber was solls... Ich habe ja sonst nichts auszusetzen gehabt, ich hoffe es wird mir verziehen. ;)
Auch dir vielen Dank für positive wie negative Anmerkungen sowie den Zuspruch bezüglich der Filmlänge. Schade, dass wir die Erwartungen nicht erfüllen konnten. Die Plotstruktur hätte sicher wesentlich runder sein können, allerdings wollten wir eben bestimmte Elemente wie die Fights und Fussball auf jeden Fall drin haben. Ebenso haben wir sehr viel von dem, was wir uns in der Entwicklung an Storybackground überlegt haben, mit reingepackt, so dass der Prolog länger war als nötig. Wobei die Reenactment-Szene wieder eine besondere Herausforderung war.

Das mit dem Schauspiel sehe ich ähnlich und Musik ist ein berechtigter Kritikpunkt; also muss nichts verziehen werden ;) . Ich hoffe, dass wir uns bei beidem mittlerweile gesteigert haben. Der Titelsong wurde neben dem Score extra produziert, das Hauptthema war und ist mir selbst auch zu eintönig. Allerdings haben wir auch noch nie einen "epischen" Soundtrack gehabt, wie er in Amateurfilmkreisen oft üblich geworden zu sein scheint.

Zu SEK vs VP hab ich oben schon was gesagt. Was den Dialekt angeht, haben wir halt ne Schwäche zu einer Tugend gemacht. Zum einen ist für die Akzeptanz von Vorteil, dass er sehr stark in die Handlung integriert und somit begründet ist, zum anderen wird bei uns halt auch eher kritisiert, wenns einer mit der Hochsprache versucht und daran scheitert. Heißt nicht umsonst "Wir können alles. Außer hochdeutsch". ;) Autos verschrotten geht auch recht schnell: einfach eines organisieren und... verschrotten. Und schauen, dass mindestens eine Kamera läuft :D. Spaß beiseite: Richtig bitter ist erst, wenn man eines verschrottet, die Szene es dann aber nicht mal in den Film schafft. Wie Rolos Kombi...

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Herm-Ferm

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14

Montag, 13. September 2010, 22:36

Da es hier , wie ich denke gut reinpasst, möchte ich euch noch sagen, dass mir der zweite Teil auch mal wieder sehr gut gefallen hat, vorallem waren auch wieder gute Sprüche dabei. Kaputt lachte ich mich zum Beispiel wenn die Protagonisten an ihrem Stammtisch sitzen und auf Grund eines kleinen Rülpsers erst einmal jeder seinen Senf dazu geben muss. Ich mag diese Art von Humor.

Auch waren sehr gute schauspielerische Leistungen dabei, unter anderem zum Beispiel Dieter Landuris' Schauspiel am Ende.

Ich bin schon sehr gespannt auf den dritten Teil!!!

sollthar

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15

Montag, 4. Oktober 2010, 09:45

3 Jahre ist das schon her, hui ui. :D

Also ich habs jetzt auch geschafft, mir den Film anzuschauen und kann mich dem bisher gesagten nur anschliessen.

Was mich bei euch immer wieder aufs neue beeindruckt ist der schiere Aufwand, mit dem ihr an eure Sache rangeht. Und das sprüht einfach aus jeder Pore des Films. Ich seh hier keine Samstagnachmittagproduktion sondern einen Film, der zwar deutlich im Amateurbereich angesiedelt, aber mit dermassen viel Liebe, Spass, Aufwand und Ressourcen gemacht ist, dass es einfach eine Freude ist. Und da muss ich euch echt ein Riesenkomplett aussprechen und wirklich arg bedauern, dass ihr so weit weg wohnt. Wenn ihr Zürcher währt, würd ich als Groupie vor eurem Hauptsitz stehen und erst locker lassen, wenn ich bei eurem Verein mitmachen darf. Im ernst. :)

Ich seh grad auf der Landkarte, dass ihr gaaaaar nicht sooooo weit weg seit... Hmmmm.... ;)

Mania Pictures tut genau das, was für mich das pure, ideale Amateurfilm-Credo ist: Mit ernst, Hingabe und Aufwand wirkliche Geschichten inszenieren, die unterhalten.

Da hats alles, was man braucht, um zwei Stunden zu füllen. Schräge Typen, viele Handlungsstränge, tolle Locations, Humor, Action und Brüste. ;)


So, jetzt kommt aber auch noch etwas Kritik. :)

Im Prinzip nur eine: Die Unausgeglichenheit in fast allen Bereichen.

Es ist verwunderlich zu sehen, wie gewisse Dinge mit dermassen viel Know How und Aufwand gelöst werden, andere wiederum eher schwach, ja sogar fast etwas schlampig daherkommen. Das geht durch fast alle Bereiche so und das find ich als kritischer Perfektionist halt schade - gerade weil da so viel Potential drin steckt.
Irgendwie fehlte mir hier die Qualitätsstimme, die bei manchen Einstellungen "Das sieht jetzt nicht wirklich gut aus", bei manchen Schauspielern "Öhm... Da muss n anderer her, der kann das nicht", bei manchem Schnitt "Raus damit, das funktioniert einfach nicht" hätte sagen sollen - aber offenbar entweder nie kam oder einfach überhört wurde. Das Spektrum an Qualität reicht nicht nur bei den Schauspielern von hervorragend bis schlecht, sondern auch sonst.

Vielleicht ist meine Kritik nicht wichtig in der Nische, in der ihr euch angesiedelt habt. Vielleicht steht der Spass und die Idee, dass wirklich jeder mitmachen kann dermassen im Vordergrund, dass die Qualität halt einfach teilweise auf der Strecke bleibt und ihr habt ja eure eingeschworene Fangemeinde, die dem Rechnung zollt.
Aber eben, mir tut das ein bisschen weh. Ihr habt manche Voraussetzungen, eines der besten deutschsprachigen Amateurteams zu sein welches - auch völlig ohne berufliche ambitionen - Filme auf einem Level produzieren könnte, das nur noch wenig mit "Amateurfilm" zu tun hat. Aber irgendwie haftet euch trotz all den Bereichen, in denen ich genüsslich in mich hinein grinsen muss und mit einem breiten "YES! SO GEIL!" reagiere dieses Amateurimage an, dass eure Filme einfach nicht los werden - zumindest du, die ich bisher gesehen habe.
Anders als andere hier, die euch das Amateur-Dasein regelmässig absprechen wollen, finde ich: Ihr habt das noch komplett. Und genau das ist meine Kritik. Werdet es los! :)

Ich hoffe, du verstehst, was ich meine.

So oder so freu ich mich schon auf den nächsten Mania-Film. :thumbup:

mp-cw

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16

Donnerstag, 7. Oktober 2010, 02:02

Ich hoffe auch, ich verstehe, was du meinst ;)
Vielen Dank für deinen Beitrag. Mit breitem Spannungsfeld von Riesenkompliment bis Grundsatzkritik :D
Daher auch schwierig, was dazu zu sagen, finde ich.

Zum einen: Ich werd schon fast rot, vor dem aktuellen Oberkritiker des AFF so ungeschoren davonzukommen, ja sogar von ihm gelobt zu werden :D Freut uns wirklich, dass unsere Filme und unsere Art, Filme zum machen, ankommt. Trotz aller Unzulänglichkeiten.

Zum andern: ja, der Film bzw. der Dreh ist jetzt schon drei Jahre her. Von daher spiegelt VP1 sicher auch nicht unseren aktuellen Stand wider sondern müsste eigentlich mit anderen Filmen von 2007/08 vergleichen werden. Auch ja, das Spektrum an Qualität ist ziemlich breit. Das mag daran liegen, dass wir weder das Ziel haben, "eines der besten deutschsprachigen Amateurteams" zu werden noch uns für eine Projektgröße, bei der andere schon allein über ein Jahr nur in die Prepro stecken, unbestimmt Zeit genehmigen, weil wir einfach Jahr für Jahr fertig werden wollen. Wir machen Filme, weil wir Filme machen und diese zusammen mit unserem Publikum auch sehen wollen. Der Anspruch steigt zwar von Projekt zu Projekt, und es gab bei den vergangenen Produktionen mit Sicherheit auch genügend Reibungspunkte und Reizthemen in puncto Qualität, aber wir wollen uns nicht "um jeden Preis" steigern.

Der Spaß an der Sache hat tatsächlich einen großen Stellenwert; auch wenn wir mittlerweile nicht mehr "jeden" mitmachen lassen :D sind wir Amateure. Und wollen vielleicht nicht mehr sein. Das ist einer der großen Unterschiede zu vielen anderen hier, die berufliche Ambitionen haben, in der Ausbildung sind, schon als Freelancer unterwegs usw. Wir fühlen uns in unserer Nische wohl; auch wenn das noch lange nicht heißt, dass wir da für immer bleiben wollen. ;) Von daher vielen Dank für die Kritik. Wichtig ist sie uns auf jeden Fall. Sonst hätte ich hier keinen Film ins Forum gestellt. ;)

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17

Donnerstag, 7. Oktober 2010, 06:53

Zitat

dem aktuellen Oberkritiker des AFF


Ach Menno, ich glaub ich verkriech mich bald unter einem Stein. Ich schau einfach genau hin und bin ein Pedant. Schon immer gewesen. Sorry. :)

Dachte mir schon, dass deine Antwort in etwa so ausfallen wird, darum meinte ich, dass ich nicht wisse, inwiefern meine Kritik überhaupt relevant ist.

Muss dazu allerdings sagen, dass der "berufliche Ehrgeiz", den du oft herbeiziehst, für mich wenig damit zu tun hat. Ich selbst habe keine bis wenig Ambitionen, das Filmemachen zu meinem Beruf zu machen - Sonst hätte ich eine Filmschule besucht und würde heute beim Fernsehen arbeiten und nicht Primarlehrer sein. ;)
Was natürlich nicht heisst, dass ich es nicht schätze, mit dem was ich mache auch Geld verdienen zu können und mich vorallem die Erfahrungen und die Lernumgebung reizen. Ich bin sehr, sehr lernhungrig.

Was ich vielmehr meinte und was übrigens auch mich antreibt ist der künstlerische Anspruch, nicht der professionelle oder kommerzielle. Ich dreh ja nicht anders als ihr in der Freizeit, ohne Geld und mit Laien. Mich würde auch nicht wundern, wenn in euren Projekten mehr Zeit und Aufwand steckt als in meinen. Drum find ich sie ja cool. :-)

Aber eben. Es ist nicht an mir, euch da reinzureden und wenn ihr happy seid da wo ihr seid, und das Publikum auch happy ist, dann ist ja alles tip top. Und ich bin ein Fan. :thumbsup:

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18

Donnerstag, 7. Oktober 2010, 14:00

Also ich finde das echt klasse und beeindruckend was ihr macht, auch wenn mein Kompliment vieleicht nicht so fruchtet, da ich hier noch relativ neu bin und noch relativ am Anfang stehe.

Zu Sollthar:
Ja, du bist echt megakritisch (ist nicht böse gemeint). Allerdings hat das auch etwas Gutes, denn ich habe kürzlich von Dir etwas über Schnitt gelesen und das hatte echt "Hand und Fuss". Letztendlich gibt es wohl zwei wesentliche Ansätze wie Amateure an die Sache rangehen:

a) Just for fun !

b) Ein möglichst hohes Niveau an Filmkunst !

Beide Ansätze sind voll okay ! Ich persönlich habe ja auch so einiges nächstes Jahr vor und versuche beides irgendwie zu vereinbaren. Ob es mir gelingt wird man sehen. Wenn nicht, werde ich hoffentlich nicht gesteinigt !:-)

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Donnerstag, 7. Oktober 2010, 15:47

Ich finde eben, diese Ansätze Spass und Anspruch wiedersprechen sich nicht und schliessen sich auch nicht gegenseitig aus. Wie man den Bloopers von "Art" zB ansieht haben wir sehr viel Spass beim Dreh und auch eine lockere Atmosphäre, das ist absolut zentral. Aber wir wollen auch gut sein und uns stets verbessern. Beides geht gleichzeitig. Alles andere ist eine Ausrede. ;)

In dem Moment, wo ich keinen Spass mehr am Filmemachen habe, höre ich damit auf und such mir ein anderes Hobby... Es ist schliesslich eine Leidenschaft.

Was Mania Pictures eben hat, auch wenn manchmal handwerklich was fehlt, ist Herz und Seele. Und DAS macht sie so gut.

Aber Schluss mit off-topic. :)

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Montag, 11. Oktober 2010, 11:30

@Matze72:
Vielen Dank für deinen Kommentar. Uns ist jede Kritik wichtig, egal ob sie von einem erfahreneren Filmer oder einem Einsteiger kommt.

===

@Sollthar:
Ach Menno, war ja auch nicht böse gemeint ;) . Ich hab nur wirklich mit ner Packung an filmtechnischer (Einzel-)kritik gerechnet, als ich gesehen hab, dass du was gepostet hast. Vor allem weil es beim aktuellen Lieblingsthema Struktur ein paar "Defizite" gab, deren wir uns aber bewusst waren, das ganze aber nicht anders auflösen wollten.
Muss dazu allerdings sagen, dass der "berufliche Ehrgeiz", den du oft herbeiziehst, für mich wenig damit zu tun hat. Ich selbst habe keine bis wenig Ambitionen, das Filmemachen zu meinem Beruf zu machen - Sonst hätte ich eine Filmschule besucht und würde heute beim Fernsehen arbeiten und nicht Primarlehrer sein. ;)
Was natürlich nicht heisst, dass ich es nicht schätze, mit dem was ich mache auch Geld verdienen zu können und mich vorallem die Erfahrungen und die Lernumgebung reizen. Ich bin sehr, sehr lernhungrig.
Hat mit "beruflichem Ehrgeiz" in der Tat wenig zu tun; deshalb ziehe ich ihn in der Regel auch nicht heran sondern eher das Thema "Selbsteinschätzung-, einordnung und -darstellung" – da gehört eine Grundsatzdiskussionen wie Amateur VS Independent (die ich erst neulich leider aufgrund eines Missverständnisses mal wieder losgetreten habe) genauso dazu wie Informationen, die man rund ums Projekt mitgeteilt bekommt, oder wie sich ein Filmteam die fachlichen Kenntnisse angeeignet hat (von einem Filmstudenten erwarte ich nun mal einen besseren Hobby-/Amateurfilm als von anderen). Und eben nicht nur der Film selbst.

Zitat

Was ich vielmehr meinte und was übrigens auch mich antreibt ist der künstlerische Anspruch, nicht der professionelle oder kommerzielle. Ich dreh ja nicht anders als ihr in der Freizeit, ohne Geld und mit Laien. Mich würde auch nicht wundern, wenn in euren Projekten mehr Zeit und Aufwand steckt als in meinen. Drum find ich sie ja cool. :-)

Aber eben. Es ist nicht an mir, euch da reinzureden und wenn ihr happy seid da wo ihr seid, und das Publikum auch happy ist, dann ist ja alles tip top. Und ich bin ein Fan. :thumbsup:
Ich rede auch nicht vom Kommerziellen und Professionellen. Wie groß unser künstlerischer Anspruch ist, kann ich dir nicht mal sagen. Sicher gibt es den, aber ich würde uns jetzt eher als ungelernte Handwerker – also sogar eher Heimwerker :D – und nicht als Künstler beschreiben... :D Zum Vergleich: Bestimmt drehst du – eben durch das Selbstverständnis und deine Arbeit als Freelancer – anders als wir. Und wenn du für drei Tage Dreh zwei Tage Proben ansetzt und ich mir Nightcast oder die "Motive"-Entwicklung anschaue, dann kann ich sogar mit Sicherheit sagen, dass bei dir im Schnitt mehr Zeit und Aufwand drinsteckt als bei uns. Ist natürlich sicher eine Möglichkeit, und vielleicht würden wir bei Kurzfilmen auch mehr machen. Da wir aber keine drehen (zumindest nicht für die eigene Auswertung), kann ich das da schlecht vergleichen.

Was den filmtechnischen Fortschritt angeht, forcieren wir nichts (zwar nicht bewusst, aber es ergab sich immer so) und sind in den letzten Jahren meiner Meinung nach ganz gut damit gefahren, sich die Dinge entwickeln zu lassen. Vielleicht können wir Jahr für Jahr ein paar Unzulänglichkeiten mehr ausradieren, das Publikum bleibt happy und die filmtechnische Quailtät sieht irgendwann nicht mehr so nach "amateurhaft" aus, obwohl wir es sicher noch sein werden. Und du bist und bleibst Fan. :thumbsup:


===


Fun beim Dreh ist wichtig, aber "Just for fun" drehen wir – und du, Sollthar, ebenso wie viele andere hier vermutlich auch nicht – schon lange nicht mehr. Ich würde zumindest Spaß und eine gute Setatmosphäre nicht als "Just for fun" bezeichnen. Bei uns wissen alle im Kernteam, was wichtig ist und was wir mit MP umsetzen können bzw. wollen und was nicht. Außerdem haben wir regelmäßig das Erfolgserlebnis "Premiere". Ich denke, dass das auch einen großen Anteil daran hat, sich motivieren zu können und einen Anspruch an sich selbst zu stellen: Zu sehen, wie ein Film beim Publikum ankommt und unmittelbar und direkt Eindrücke sammeln zu können was funktioniert und was eben nicht. Und daher jetzt auch meine Frage:

Gibts hier sonst noch Kritik zu VP1?

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