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Schattenlord

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1

Samstag, 7. November 2009, 00:03

Epic Vision Pictures - "Die Porzellanpuppe" - FILM ONLINE! (auch Stream) => DVD ERHÄLTLICH!

EPIC VISION PICTURES PRÄSENTIERT




Nach langer Arbeit ist es nun endlich geschafft – der Film ist Online!






Story

"Alles was ich denke...was ich fühle...was ich wahrnehme...hat sich von diesem Augenblick an geändert."

Doch wie hat alles begonnen? Begonnen hat alles mit dem Unfall. Sarah, ein 18jähriges Mädchen, befindet sich gerade auf der Heimfahrt, als sie unerwartet stoppen muss. Etwas liegt auf der Straße. Das Mädchen flucht. Sie möchte nach Hause. Die Sonne geht bereits unter. Sie hatte einen schweren Tag hinter sich.
Sie hält den Wagen und steigt aus. Doch das, was auf der Straße gelegen hat, hätte sie lieber nicht aufheben sollen. Es ist eine Puppe. Eine Puppe mit einem Kopf aus Porzellan. Sie ist wunderschön gefertigt. Ihr markantestes Merkmal sind ihre Blauen Augen. Starr. Weit Aufgerissen. Sie scheinen Sarah schier anzustarren. Zu beobachten. Starr vor Schreck torkelt Sarah zurück. Es ist nicht das erste Mal, das sie solch eine Puppe gesehen hat...nicht das erste Mal...

Zu spät bemerkt sie, das sie unwillentlich auf die falsche Fahrbahnseite getorkelt ist. Das näherkommende Moped reagiert zu spät.

2 Tage später.

Sarah hat sich verändert. Alle merken es. Alle sehen es ihr an. Doch niemand traut sich mit ihr zu reden. Nur einer fasst den Mut. Markus. Ein neuer Mitschüler, erst seit zwei Wochen an der Schule. Er will herausfinden, was mit ihr ist. Sie interessiert ihn. Doch schon bald entdeckt er ein dunkles Geheimnis...

Hintergrund

Dieser Film wird im Rahmen des Unterrichts und außerhalb des Unterrichts von einer 12ten Klasse eines Gymnasiums produziert. Ausschlag gebend war ein Filmwettbewerb , bei dem wir mit diesem Film teilnehmen wollen. Gesagt getan, ich wurde zum Regisseur und Produzenten erklärt (weil ich nunmal der einzige Filmfreak in unserer Klasse bin ;)), eine Story war relativ schnell gefunden und die Preproduktion begann. Relativ zügig schrieben wir ein 22-seitiges Drehbuch. Die Vorbereitungen zogen sich noch 3 Wochen hin, dann ging endlich der Dreh los. Gedreht wurde auf einer Canon HV30.

Download

High Quality Version (HighDefinition, XviD) – 2,4GB
DOWNLOAD

Low Quality Version (StandartDefinition, DivX) – 244MB

DOWNLOAD



Und hier jetzt auch der Vimeo Stream - wenn auch nur in SD und mieser Qualy. ;)

Filmlänge: 27.40min

Freue mich schon sehr auf eure Kommentare! :)

Schattenlord


Letztes Projekt - unser Film Noir Kurzfilm "FALSCH":
Epic Vision Pictures - FALSCH - Kompletter Film Noir Kurzfilm Online!

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SR-Pictures

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Samstag, 7. November 2009, 00:22

Hm, bekommst morgen/heute (nach dem Schlaf halt) einen richtigen Kommentar. Der Download dauert jetzt noch zu lange. Hab ja leider die Premiere verpassen müssen. Hoffe jedenfalls eure 2 Trailer finden den Weg auch noch ins Forum, "die Erlösung" erwarte ich schon lange.

EDIT (hab ihn doch gleich angesehen):

Beeindruckende Geschichte. Habt ein wirklich gutes Drama geschaffen und umgesetzt. Ein Teil trägt sicher die gute Musik, die schöne, aber auch abstrakte Farbkorrektur und die schauspielerische Leistung bei. Manche Stellen waren zwar nicht ganz so gut gespielt, aber im Großen und Ganzen ein Lob, vor Allem an die Hautdarsteller. Die VFX waren natürlich im ganz hohen Bereich. Das Drehbuch war sozusagen die beste Leistung am gesamten Film. Gut gemacht Abi10! Gefallen haben mir auch die Shots mit den Augen, teils echt bedrohlich eure Sarah!
Ein bisschen negativ und unglaubwürdig fand ich, dass Sarah mit ihrer Schwester alleine in einem recht großem Haus wohnt mit zwei Autos! Ich glaube, das ist vom Unterhalt her übertrieben. Auch glaub ich nicht, dass das legal wäre. Vor zwei Jahren waren die beiden noch nicht volljährig?!

Bei dir darf ich ja hart sein. Also noch zwei Regiefehler, die mir aufgefallen sind. Nimms nicht zu ernst, aber sonst listest du Details auf^^
1) Als die Kunstlehrerin von hinten zu sehen ist, passen die Mundbewegungen nicht mehr über ein. Ich glaube, da sagt sie eigentlich was ganz anderes.
2) Markus im Auto. Der Schlüssel steckt in der Zündung, trotzdem wird er vor dem Fahren eingesteckt.




Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SR-Pictures« (7. November 2009, 01:21) aus folgendem Grund: Filmkritik


JonasKaufmann

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Samstag, 7. November 2009, 09:18

hab mir den Film gleich runtergeladen, hat mir gestern auf der Premiere sehr gefallen!
Meine Meinung ist im anderen Thread zu finden!


lg
Jonas

Frederik Braun

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Samstag, 7. November 2009, 13:22

Schließe mich SR-Pictures an, ein wirklich schön inszeniertes Drama mit teils epischer Atmosphäre.

Von technischer Seite her wirklich sehr gelungen. Die Geschichte hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, genau wie die musikalische Unterlegung. Schauspielerisch war es durchwachsen, mit Abstand am Besten waren die Protagonistin und ihre Schwester.

Alles in allem: Hut ab! Vor allem für einen Schulfilm. :)

Dexter

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5

Samstag, 7. November 2009, 17:33

Da der Film hier so hoch gelobt wurde, musste ich ihn mir natürlich auch gleich nach dem Online Release laden und ansehen.
Da ich aber nich so der Dramafan bin, haut mich jetzt die Story nich gerade um... es ist ok :D .

Zu erst einmal der Look eures Film, ist ja echt der Wahnsinn, da war ich schon mal platt.
Die Musik war auch klasse obwohl es mir manchmal zu pompös schien aber im Ganzen die Athmosphäre gut rüber brachte.
Die Hautdarstellerin war wirklich sehr gut und auch ihre "Filmschwester" wie Frederik Braun schon meinte;) , bei den anderen fehlte irgendetwas...
Kamera und Schnitt waren super, da kann man nichts schlechtes sagen, meiner Meinung nach.
Die Rückblenden haben mir auch sehr gut gefallen, schöne schnelle Schnitte :D
Schade, dass ihr alles synchronisiert habt, versteh mich nicht falsch denn die war im Gegensatz zu vielen anderen Amateurfilmen ziemlich genau. Aber für mich wirkte sie oft leider noch etwas sehr lahm gesprochen, das ging auf Kosten der Stimmung.
Woran der Junge auf dem Bild diese Wiese erkennt, war mir auch nich so ganz klar, vielliecht hab ich auch was übersehen :D:D

Also auch von mir ein großes Lob, das war mal wieder ein Stimmungsvoller Amateurfilm. Hat Spaß gemacht ihn zu sehen.
Also weiter so und mach schnell den nächsten Film ;) :D
mfg

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6

Samstag, 7. November 2009, 19:03

So, dann will ich mal! :)

Vorab: Der Film hat mich super unterhalten und mir bis auf ein paar Schwächen sehr gefallen.

Eine detailvolle Kritik zu geben, wie du es meistens tust, krieg ich wohl nicht hin, also belasse ich es bei meiner üblichen Kritikgebung.

Der Film schien durch und durch gut geplant und man konnte den Aufwand so mancher Szene spüren. Die Musik war erste Sahne, genau wie die VFX Sequenzen (wenn auch die Flammen gegen Ende etwas zu künstlich wirkten). Die kurzen Flashbacks waren überragend und super geschnitten. Das Schauspiel war gut bis mäßig. Allen voran hat die Protagonistin die beste Darstellung geliefert. Die Kunstlehrerin hat ihre Sache auch natürlich gut gemacht. Ein Fehlgriff war meiner Meinung nach der männliche Hauptdarsteller. Ich hab dir ja schon gesagt, dass ich seine Stimme gelangweilt und nuschelnd fand. Er machte einen derart schüchternen Eindruck, der zu seinem Charakter überhaupt nicht zu passen schien (spricht Mädchen ständig an, lädt sie sogar zu Picknick ein). Die Nebenrollen wurden mäßig gespielt. Nicht unbedingt schlecht, aber auch nicht erinnerungswürdig. Eine Groll kam mir bei der Klassenlehrerin auf. Ich will nicht sagen, dass sie schlecht gespielt hat, aber sie war extrem nervend! :D
Die Synchro war in Ordnung (im Vergleich zu anderen Amateursynchros), wenn auch ein guter O-Ton tausend Mal besser gewesen wäre. Manchmal hat man halt eine Asynchronität beobachten können.
Die Farbkorrektur war größtenteils super. Was soll ich dazu sonst noch sagen? :D
Der Schnitt war ebenfalls gut. Auch die Kameraperspektiven machten oft was her, doch einige mochten mir so gar nicht gefallen. Im Klassenzimmer, bei der großen Ansprache der Klassenlehrerin zum Beispiel. Dort hattest du ein paar lange Totalen. Allgemein hätte ich mir dort im Klassenraum mehr Close Ups gewünscht, Zwischenschnitte zu Händen und anderen Detailaufnahmen, sowie ein paar Kamerafahrten. Um ganz ins Detail zu gehen: Auch ein paar unsaubere Schwenks habe ich bemerkt.

Was bleibt mir noch?^^ Die Story!
Sie war gut gestrickt und hatte eine klare Linie. Die Dialoge waren nicht schlecht. Leider muss ich aber sagen, dass ich vorab und auch im Laufe des Films irgendwie eine komplexere Story erwartet habe. Anfangs dachte ich mir schon so meinen Teil, beim Autounfall. Es war mir irgendwie schlicht zu einfach. Allgemein machte die Story auf mich eher einen Mystery, als einen Drama Eindruck! Trotzdem war sie nicht schlecht und wusste zu gefallen.

Ich hoffe ich konnte dir mit meiner dürftigen Kritik irgendwie weiterhelfen. Dein Film hat mir wirklich gefallen und ich freue mich schon auf deinen nächsten!

Thom 98

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7

Samstag, 7. November 2009, 19:25

Heyho, habe mir gerade die 27 Minuten mal in HD reingezogen und muss schon sagen: Das hat mir gefallen! Aber die 1,4GB bekommt man doch locker noch kleiner hin, oder nicht? h.264 ftw :) (nicht, dass es mich stören würde mal kurz 2 Stunden auf den Download zu warten, aber alles unter 1GB bekommt man doch auch besser auf Filehoster/Videosharingwebsites)
Nun aber zum Film an sich: Der Look, von dem wir ja in den Trailern auch schon viel zu sehen bekamen, ist natürlich alles in allem schon grandios geworden. Da steckt viel Liebe zum Detail mit drinn und so viel Arbeit zahlt sich am Ende dann doch aus. Hier hat der Film definitv seine große Stärke, aber auch der Schnitt gefällt mir sehr gut. Schöne Dynamik und es wird auch nie wirklich langweilig. Die Rückblenden spielen super mit dem Sounddesign und der Musik zusammen und brachten jedes Mal Gänsehaut. Übrigens auch generell ein sehr schöner Score, den ihr da habt.

Leider merkt man mal wieder an den Schauspielern, dass das ganze doch trotz der tollen Technik immernoch ein Amateurfilm ist. Die Dialoge waren teilweise echt etwas platt und keineswegs spontan. Hier hätte es evt. oft geholfen die Darsteller etwas improvisieren zu lassen; gerade bei de Szenen in der Schule. So reden Jugendliche einfach nicht miteinander. Heißt jetzt nicht, dass alle einen auf "Ey alda, was geht" machen sollen, natürlich nicht! Aber es klang eben oft sehr auswendiggelernt. Gleiches gilt für die Lehrer, auch sie wirkten etwas verstellt, eben mehr als würden sie einen vorgegebenen Text aufsagen und nicht als würden sie ganz normal Unterricht halten.
Gehe ich richtig in der Annahme, dass ihr den Film zu einem großen Teil nachsynchronisiert habt? Gerade bei der Schwester hat man es derbst gemerkt; da stimmten die Lippenbewegungen kaum überein. Das könnte auch allgemein ein wenig der Grund sein, warum die Dialoge oft so aufgesetzt rüberkamen. Immerhin ist ja im Studio beim nachsprechen keine Spontanität mehr da, denn man spricht ja nur das nach, was schon im Script stand bzw. was bei der Aufnahme gesagt wurde. Die Atmospäre der Szene beim Dreh bekommt man einfach im Studio nicht mehr hin!

Eine weite Szene, die mir damals schon im Trailer nicht gefallen hatte, war die Autounfall-Brand Einstellung, in der Sarah inmitten der Flammen steht und das 3D-Auto abfackelt. Das sah einfach total unecht aus; auch wenn ihr es so ein bisschen als Flashback/Traum-Sequenz aufgezogen hattet; es war einfach viel zu "in-your-face", viel zu offensichtlich. Die Flashbacks am Anfang gefielen mir sehr gut. Da habt ihr schon dem Zuschauer das Denken überlassen und immer nur so viel gezeigt, wie es wirklich nötig war. Ganz kurze, simple Einstellung. Aber dann gegen Ende diese genaue Darstellung des Unfalls. Da fühlte ich mich als Zuschauer etwas verarscht. Ich hätte erwartet, dass ihr dem Zuschauer zutraut, dass er mitlerweile ganz genau weiß, was damals passiert ist. Da müsst ihr das nicht mehr so genau zeigen; erst recht nicht, wenn dabei aufgrund des Budgets und der Tatsache, dass wir hier immer noch von einem Amateurfilm reden, nur eine solch (im Vgl. zu "Hollywood") schwache 3D-Szene herauskommt. Versteht mich nicht falsch, die Effekte waren nicht schlecht, aber man hats einfach sofort als 3D erkannt, was für mich bedeutete, dass das mich total aus dem Film geworfen hat. Meiner Meinung nach hätte die ganze Sache auch super ohne diese Effekthascherei funktioniert, eben über guten Schnitt und Soundeffekte in Zusammenspiel mit dem Schnitt, wie ihr das auch bei den Flashbacks am Anfang gemacht habt.

Ansonsten nochmal Glückwunsch, dass ihr den Film nun fertig bekommen habt. Presst euch ne schöne DVD und dann ab auf Festivals mit dem Ding! Da könnt ihr echt was reißen.

Schattenlord

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8

Sonntag, 8. November 2009, 15:04

Vielen Dank für all eure Kritiken! :) Ich werde mal versuchen, auf jeden Punkt einzugehen.

@ SR-Pictures

Zitat

Ein bisschen negativ und unglaubwürdig fand ich, dass Sarah mit ihrer Schwester alleine in einem recht großem Haus wohnt mit zwei Autos! Ich glaube, das ist vom Unterhalt her übertrieben. Auch glaub ich nicht, dass das legal wäre. Vor zwei Jahren waren die beiden noch nicht volljährig?!


Hrhr ^^ Das mit den Autos ist uns leider erst nach dem Dreh aufgefallen. ;) Ich weiß, dass nimmt uns niemand ab. Aber na ja. In der einen Szene standen da sogar 3 Autos. ;) Irgendwo muss das Produktionsteam schließlich parken. *gg*

Zitat

Bei dir darf ich ja hart sein. Also noch zwei Regiefehler, die mir aufgefallen sind. Nimms nicht zu ernst, aber sonst listest du Details auf


Hab ich kein Problem mit. ^^ Ich mag es grade, wenn die Leute auf solche Details achten, dann weiß ich wenigstens, dass sie sich mit dem Film beschäftigt haben. :)

Zitat

1) Als die Kunstlehrerin von hinten zu sehen ist, passen die Mundbewegungen nicht mehr über ein. Ich glaube, da sagt sie eigentlich was ganz anderes.
2) Markus im Auto. Der Schlüssel steckt in der Zündung, trotzdem wird er vor dem Fahren eingesteckt.


Damit hast du allerdings genau die Fehler aufgezählt, die noch fast gar nicht auffallen. *gg* Beides ist richtig. ;) Allerdings gibt’s da zum Teil viiiiel schlimmere und gravierendere Fehler. ;) Obwohl ich sagen muss, die Continuity hat dennoch gute Arbeit geleistet. Lag eher an meiner Unachtsamkeit. Recht hast du jedenfalls. :)

@ Jonas und Frederik: Vielen Dank, freut mich, dass es euch so gefallen hat. Und zu der Sache mit der epischen Atmosphäre: Man muss seinem Namen ja gerecht werden. ;) Danke!

@ Dexter

Zitat

Schade, dass ihr alles synchronisiert habt, versteh mich nicht falsch denn die war im Gegensatz zu vielen anderen Amateurfilmen ziemlich genau. Aber für mich wirkte sie oft leider noch etwas sehr lahm gesprochen, das ging auf Kosten der Stimmung.


hehe, die Synchronisation war so eine Sache. Meiner Meinung nach hat sie den Film um einiges aufgewertet, da der O-Ton wirklich richtig grässlich war. :) Da hatten die Darsteller auch meist noch viel lahmer gesprochen. Hier wars jedenfalls um einiges besser. Du kannst dir ja noch mal den Teaser-Trailer angucken, da ist noch der O-Ton drin. ;)

Zitat

Woran der Junge auf dem Bild diese Wiese erkennt, war mir auch nich so ganz klar, vielliecht hab ich auch was übersehen


Da geb ich zu, das kam vielleicht nicht ganz so gut rüber. Muss auch sagen, die Bilder-Szenen hatten wir auch erst später gedreht gehabt.

@ Birkholz

Zitat

Ein Fehlgriff war meiner Meinung nach der männliche Hauptdarsteller. Ich hab dir ja schon gesagt, dass ich seine Stimme gelangweilt und nuschelnd fand. Er machte einen derart schüchternen Eindruck, der zu seinem Charakter überhaupt nicht zu passen schien (spricht Mädchen ständig an, lädt sie sogar zu Picknick ein).


Nun, im Gegensatz zu Vanessa hatte Daniel selbst keine vorherigen Schauspielerfahrungen. :) Er ist, wie die anderen auch, ein Laie. Für seine Stimme kann er ja nichts. Den Charakter von Markus hat er aber dennoch ganz gut rübergebracht fand ich. Er sollte tatsächlich diesen schüchternen Eindruck hinterlassen.
Das Luft nach oben ist, weiß ich aber selber. ;) Dafür war es ja ein Amateurfilm. :)

Zitat

Was bleibt mir noch? Die Story!
Sie war gut gestrickt und hatte eine klare Linie. Die Dialoge waren nicht schlecht. Leider muss ich aber sagen, dass ich vorab und auch im Laufe des Films irgendwie eine komplexere Story erwartet habe. Anfangs dachte ich mir schon so meinen Teil, beim Autounfall. Es war mir irgendwie schlicht zu einfach. Allgemein machte die Story auf mich eher einen Mystery, als einen Drama Eindruck! Trotzdem war sie nicht schlecht und wusste zu gefallen.


Tut mir Leid, dass jetzt zu sagen, aber dann hast du die Geschichte nicht ganz verstanden. :) Der Film ist tiefgründiger, als es vielleicht auf den ersten Blick den Anschein hat. Wenn man sich auf den Charakter von Sarah konzentriert, dann ist das ganze mehr ein Schicksalsdrama, der vielleicht an sich nicht allzu viel mitbringt. Aber wenn man jetzt mal versucht um die Ecke zu denken. ;) Ist aber jetzt nicht schlimm. Kannst es dir ja bei Gelegenheit noch mal anschauen. Denk an The Fountain. ;)

Zitat

Ich hoffe ich konnte dir mit meiner dürftigen Kritik irgendwie weiterhelfen. Dein Film hat mir wirklich gefallen und ich freue mich schon auf deinen nächsten!


Vielen Dank, ja, das hast du. :)

@ Thom 98


Zitat

Aber die 1,4GB bekommt man doch locker noch kleiner hin, oder nicht? h.264 ftw (nicht, dass es mich stören würde mal kurz 2 Stunden auf den Download zu warten, aber alles unter 1GB bekommt man doch auch besser auf Filehoster/Videosharingwebsites)


hehe, ja, da hat ich schon mal ein Gespräch mit Micha drüber. Es war tatsächlich geplant da mit h.264 einiges zu reißen. Allerdings bin ich mit dem Codec nicht ganz so klar gekommen. Die Einstellungsmöglichkeiten sind ja fast grenzenlos. ;) Beim nächsten Mal wird’s besser, versprochen!

Zitat

Nun aber zum Film an sich: Der Look, von dem wir ja in den Trailern auch schon viel zu sehen bekamen, ist natürlich alles in allem schon grandios geworden. Da steckt viel Liebe zum Detail mit drinn und so viel Arbeit zahlt sich am Ende dann doch aus. Hier hat der Film definitv seine große Stärke, aber auch der Schnitt gefällt mir sehr gut. Schöne Dynamik und es wird auch nie wirklich langweilig. Die Rückblenden spielen super mit dem Sounddesign und der Musik zusammen und brachten jedes Mal Gänsehaut. Übrigens auch generell ein sehr schöner Score, den ihr da habt.


Wow, das freut mich echt ungemein! Sehr genial, vielen Dank! Das geht runter wie Öl. ;)

Zu den Kritikpunkten Schauspieler / Synchro habe ich weiter oben schon was erwähnt. :)

Zu den Effekten noch einmal kurz: Gut, vielleicht ist nicht alles optimal geworden, aber wir haben uns sehr angestrengt. Sollte eigentlich nicht als Effekthascherei wirken. Ich nutze Effekte eigentlich meist nur, wenn ich sie brauche. Sie sollten den Film unterstützen. :)

Aber dennoch danke für dein Feedback, ich werds mir zu Herzen nehmen!


So, vielen Dank noch mal an alle! Freu mich auf mehr! :)

Schattenlord


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Joshi93

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9

Sonntag, 8. November 2009, 16:17

So,

hab mir den Film, auf den ich mich in diesem jahr sehr gefreut habe, gesehen.
Auf 2,4 GB hatte ihc jetzt keine lust, deswegen nur Vimeo.

Ich möchte jetzt nciht alles wiederholen, deswegen nenn ich einfach was mir gefallen hat und was nicht.

+

Die Darstellerin von Sarah hat die Rolle gut gespielt
Die Musik war grandios
Die Flashback (Und der Sound dazu)
Der Look war grandios
Einige Effekte

-
Enige Effekte vor allem wo das Auto beim Unfall explodiert, das sieht gar nicht gut aus, aber der rest schon


und der männliche darsteller hat seine sache ordentlihc gemacht, nur die nachsynchro fand ich nicht so überzeugend, aber gut.

Mir ist auch noch nen Fehler aufgefallen:

Bei Minute 16 oder so, wo sich Sarah mit ihrer Schwester streitet geht ja die Sarah ausm Haus raus und lässt die Tür offen, im Fenster sieht man die schwester schon auf die Tür zulaufen und sie ist schon fast da.
Dann ist ein Schnitt und die Schwester läuft nochmal von vorn los und muss die Tür ersteinmal auf machen.


Aber das sind halt kleinigkeiten

Freu mich auf weitere Filme von dir und Five ;)

Joshi

Harich

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10

Sonntag, 8. November 2009, 20:11

halli hallo der harich hier... oder auch christoph ^^ oder auch der hobbyfilmerkumpel von flo - falls dir das was sagt

interessant interessant ... mal überlegen wo ich anfange .. mhhh

zunächst zur story - gefällt mir... gerade was aufbau des drehbuches angeht! vorallem das es am ende so n bisl offen bleibt find ich ganz gut.
zu den darstellern - man merkt ja recht früh das es keine profis sind - soll aber auch net weiter schlimm sein, find ich - allerdings hätte die aussprache ab und an ein bisl anders/besser(?) sein können, was mich zu regie bringt - hätte dir als regiesseur auffallen müssen, da die darsteller ab und an ihrem dialekt verfielen.
ich weis auch selbst das es schwer is gleichzeitig für regie und kamera verantwortlich zusein, weil man nicht für beides 100% da sein kann.

kamera: fand ich oft zu statisch - hätte ab und zu ein bisl mehr bewegung reingekonnt - also auch mal ruhig cam in die hand nehmen und stativ weglassen ;-)
ich geh mal davon aus, dass es an der runtergerechneten quali fürs inet lag, das der ton n bisl verschoben war. an sich war der ton i.o. Ich weis jetz net ob ihr extra geangelt habt oder mic an der cam so genutzt habt wie es war. hatte auch den eindruck das ab und zu nachverton wurde - lieg ich da richtig? ;-)
mhhhh ... zum bild an sich: ich hatte den eindruck das du in der postproduktion immer versucht hast die schärfentiefe rauszunehem bzw. das alles n bisl zu verschwämmen. ich sag mal so - is geschmackssache aber ein guter film brauch für mich keinen kinofilmlook - story und andere sachen sind entscheident. farbkorrektur hat mir leider weniger gefallen, aber ich glaub das is auch geschmackssache ;)
zuletzt noch zur musik - dicken respeckt - erste sahne... was soll ich da noch sagen.. tip top ^^

soo ich hoff ich hab nichts vergessen sonst wird nochma geedit

wie gesagt an sich hat mir das echt gefallen - hab die anderen kommentare noch net gelesen, wars dein erstes großprojekt?

in diesem sinne LG der Harich

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11

Montag, 9. November 2009, 21:07

Vorwort:
So, das ist es also, das Werk unseres Oberkritikers... :P Spaß muss sein. Nichtsdestotrotz macht es einem diese Tatsache wieder schwer, an den Film unvoreingenommen heranzugehen.

Passend zum Thema Kritik hab ich mich heute übrigens zufällig mit Tatort112 allgemein darüber unterhalten, wie schnell man doch als Konsument einen Film hinnimmt und wie wenig Respekt man vor der Gesamtleistung an sich hat. Insgesamt fällt die folgende Kritik ganz sicher in den Bereich "Meckern auf hohem Niveau", wenn es um Amateurfilm geht. Das möchte gleich vorwegnehmen. Nicht, dass es wieder heißt, ich würde einen Film "aus Neid" zerreißen. (Es ist sehr frustrierend, wenn man sich selbst Mühe gibt, Feedback so konstruktiv wie möglich und unpersönlich wie nötig zu gestalten und dann so was kommt. Da weiß man dann wieder, warum man lieber Filme macht als darüber zu reden. Grüße an dieser Stelle an Spiker und andere.)

Außerdem sei noch erwähnt, dass ich beim Aftershow-Chat dabei war (oder zumindest mit einem Auge auf dem Zweitmonitor mitlesen wollte, was aber gar nicht wirklich funktioniert hat), bevor ich PKP – wie der Regisseur noch immer gerne sagt ;) – gesehen habe; was aber meine ursprüngliche Erwartungshaltung nicht maßgeblich beeinflusst hat. Kritik bezieht sich trotzdem auf einige Fragen aus dem Chat. Vorausgehende Kritiken hier im Thread wurden nicht gelesen. Los gehts:



Nachdem ich den Film ja ursprünglich (für mich das erste Mal) als AFTV-Premiere sehen wollte, habe ich mir den Film doch erst heute morgen in Ruhe anschauen. Und ich muss sagen, das war gut so, denn so konnte ich ihm meine volle Aufmerksamkeit (die am Freitag ja nicht wirklich da war ;) ) widmen; was er voll verdient hat.

1. WAS (Handlung)
Sehr schön erzählt, wenn auch ab und an vorhersehbar. Die Handlung bleibt aber trotzdem zu jeder Zeit interessant. Was mir ein bisschen negativ aufgefallen ist, sind eher Kleinigkeiten, z.B. dass der Name "Sarah" im Film gefühlte 300 Mal ausgesprochen wird, was den Zuschauer aus dem Handlungsstrom reißen könnte, da es nicht normal ist, dass Personen immer und überall mit vorangestelltem Namen angesprochen werden. Auch gab es einige Male eine Dopplung der Handlung, z.B. die Ins-Auto-einsteigen-Szene, die zudem insgesamt nicht so ganz flüssig war. Flashbacks waren für mich ein paar zu viel, könnte sich eventuell so anfühlen, als ob ihr eure geleistete Arbeit zeigen wolltet ;). Der Handlungsbogen hat sehr schön gepasst, das Erzähltempo ebenso, die Länge des Filmes auch.

2. WER (Figuren und Darsteller)
Die Hauptfiguren waren sehr gut gestaltet, bei beiden war erkennbar, wohin eure Intentionen gingen. Die Schwester hätte ich von Alter her etwas mehr abgesetzt, egal in welche Richtung (vermutlich aber älter, so dass die Fürsorglichkeit besser passt). Ansonsten gibt es da wenig zu sagen, da Schüler Schüler und Lehrer Lehrer spielen, so dass man beim Casting relativ wenig falsch machen konnte. Die Dialoge hätten etwas "lebensnaher" gestaltet werden können, herausragendstes Beispiel ist das "Was zum Teufel? Sarah, was ist das?" Es ist (fast) egal, wie man das spielt, wenn ein Charakter wie die Schwester das sagen muss, klingt es immer hölzern.

Zum Schauspiel:
Insgesamt sehr wechselhaft, auch bei der Hauptdarstellerin, die ja meines Wissens Schauspielerfahrung hat. Reicht von unmotiviert und sehr gut bis overacting. Gleiches gilt für Mellanies Darstellerin. Beide haben m.E. viel Potential, das man sicher einfach durch kleinere Besprechungen und Proben nutzen kann (Freue mich diesbezüglich schon auf "Blaue Rosen"). Der Hauptdarsteller sollte sicher einen schüchternen Charakter darstellen, die Intention war klar, aber dadurch kann man leicht abrutschen und ihn als zu langweilig darstellen. Ein Problem ist sicher, dass ihr – nicht nur bei ihm – viel über die Stimme versucht habt, ob bewusst oder ohne Anleitung weiß ich nicht, vermute aber letzeres - und wenig über Gestik/Mimik. Der Text klingt oft aufgesagt, hier hätte man etwas mehr mit den Darstellern arbeiten können. Ebenso ziehen die meisten zur Betonung die Stimme hoch, oft am Satzende, was typische Amateurfehler sind. Da der Film sich sonst auf recht hohem Niveau bewegt und der Maßstab daher höher liegt, wirken diese Punkte etwas schwerer als bei anderen Filmen. Das Zusammenspiel der angesprochenen Faktoren fällt besonders beim "Abwarten nach dem Stichwort" auf, zwar nicht so sehr bei Vanessa, aber bei den meisten anderen.

3. WIE (film-/erzähltechnische Bauformen)
Kamera
Hat es geschafft, einen einheitlichen Stil zu erzeugen. Gefühlt etwas oft untersichtig, stützt aber meist den Inhalt. Ab und zu wird zur Korrektur der Kadrage nachgeschwenkt, ansonsten solide und schön. Wäre interessant zu sehen, was noch herausgeholt worden wäre, wenn ihr mit Kamerafahrten hättet arbeiten können.

Schnitt
Meistens gelungen, auch wenn ich mir gerade bei nicht bewegter Kamera einen etwas zügigeren Schnitt wünschen würde, selbst bei einem Drama. Beispiel wäre die erste Unterrichtsstunde und speziell deren Ende. Hier kommt es mir so vor, dass du – vielleicht weil es ein Schulprojekt ist und die Darsteller deshalb lange zeigen wolltest, viel zu lange in der Totalen bleibst. Irgendwo war ein Schnittfehler, da ich mich aber nicht mal mehr erinnern kann, wo, war es wohl nicht so schlimm.

Die Parallelmontage am Ende ist ein schöner Ansatz, allerdings irritiert meiner Meinung nach, dass die Lehrerin bei heruntergelassenem Rolladen da sitzt, was auf Nacht hindeutet, aber nicht zur finalen Wiesensequenz passt.

Licht
Meist unauffällig bzw. positiv unaufdinglich, auch wenn es einige Mal eine paar seltsam anmutende Schatten gibt, z.B. der Riese als Markus bei den Schließfächern wegläuft.

VFX/CGI
Das fundiert zu beurteilen bin ich als VFX-Anfänger der falsche Mann, ich weiß nur, dass es gefallen hat und ich im Amateurfilm schon oft meinem Empfinden nach schlechteres gesehen habe. Kombiniert mit vielleicht noch schnelleren Schnitten, die einem VFXler vermutlich weh tun, wären sie vielleicht noch eindrucksvoller gewesen. "Kleinigkeiten" wie die animierten Augen, Lensflares und Sky Replacements integrieren sich hervorragend in die Geschichte.

Farbkorrektur
Wir selber legen ja in dem Bereich nicht so viel Wert, von daher ist ein Urteil von meiner Seite auch nicht fachmännisch, aber ein gelungener Look ist ja schon was feines; auch wenn vor der CC natürlich der Rest dazu stimmen muss. Bei PKP: Unglaublich stimmig, Stu Maschwitz wäre stolz auf dich. Du schaffst es, deine CC die Handlung unterstützen und als Kunstform für sich selbst stehen zu lassen.

Ton
Fand ich manchmal etwas komisch abgemischt, z.B. in der Links-Rechts-Verteilung. Hast du da einen Stereo-Effekt versucht? Synchro nicht immer passend, aber bei welchem Film ist sie das schon. Effekte meist passend, besonders der Wind und das wehende Haar, als Sarah zeichnend vorm Haus sitzt.

Musik
Die Musik war ganz großes Kino. Hab im Amateurfilm selten was gehört, was die Szenen besser untermalt hätte. Wirkt nicht zu aufdringlich und voll unterstützend, kann aber auch alleine für sich sehr gut wirken.

Graphische Elemente/Title Design
Sehr schönes und stimmiges Design, ist aber auch zu erwarten, wenn sich einer allein bei den Farben so viel Mühe gibt ;)

Produktion und Regie
Schulprojekt und in dieser Größenordung Erstlingswerk, wenn ich das richtig verstanden habe. Dann gäbe es eigentlich nur ein: Hut ab!

Schauspielführung wurde oben schon erwähnt.

Von der Inszenierung her hätte ich das Zusammentreffen mit den unterstützenden Figuren einige Male anders gehandhabt, das ist eine der wenigen echten Schwachstellen in dem Film und wirkt manchmal fast etwas gezwungen. Beispiele wären das Treffen von Markus mit den Freundinnen (hier auch das Adresse raussuchen), sein Treffen mit der Schwester oder, Sarahs Treffen mit der Freundin vor den Schließfächern.

Locationwahl reicht von super (Straße, Wiese) über mäßig (Schließfächer) bis hin zu "würde ich anders machen" (Schulgang, die beiden verwaisten Schwestern, die alleine in dem großen Haus wohnen. Da hätte eine Wohnung gereicht).

Ausstattung: Bei der Szene vor den Schließfächern bin ich mir nicht sicher, ob das ganze Gerümpel so gewollt war oder nicht, gehe aber nicht davon aus. Dass ihr die ganzen Bilder gezeichnet habt, war sehr gut und zeigt, dass ihr euch bei den wenigen wichtigen Gegenständen, die nötig waren, Mühe gegeben habt. Das TCM-Radio steht mir etwas zu gewollt-prominent auf dem Beitisch (was vermutlich der Einstellungsgröße geschuldet ist), wirkt vielleicht aber nur auf mich so, weil es bei uns auch in der Küche steht ;). Die Schwester hat sich wohl mal umgezogen, der Hauptdarsteller auch, im Gegensatz zu Sarah – die aber dafür auf dem Feld mehrfach die Kleidung wechselt ;) – was etwas verwirrend wirken kann, was die erzählte Zeit angeht.

"Promo und Dokumentation"
Sehr schön aufgezogen, Projekt- und Filmvorstellung interessant gestaltet, die nötige Eigenkritik war vorhanden.

4. WOZU (Message)
Die dramatische Geschichte, die der Film rüberbringen will, wird durch Stil und Musik sehr schön gestützt. Die zwei Zeitebenen werden klar, ihre Verbindung ebenso. Trauer und Hilflosigkeit, Tristesse des Alltags und das Verlorensein darin, Hilflosigkeit der Außenstehenden, alles Gefühle, bei denen der Film es schafft, sie zu vermitteln. Das offene Ende mag vielleicht abrupt wirken, ist aber nur konsequent. Heile Welt/Happy End sieht anders aus, und nicht jeder Film benötigt eine vorgekaute Auflösung.

Fazit:
Die Erwartungshaltungen wurden im Schnitt erfüllt, soll heißen, dass PKP in einigen Bereichen positiv überraschen konnte, in anderen aber auch hinter den Erwartungen zurück bleibt. Hätte man etwas mehr Wert auf die schauspielerische Leistung und Inszenierung gelegt, wäre das Ergebnis noch besser ausgefallen. Punkte verteilen ist nicht so mein Ding, mir geht es bei Feedback eher um was anderes. Ich schätze dich, Chris, so ein, dass diese Kritik als konstruktiv eingeordnet wird (so wie es gemeint ist), auch wenn vielleicht mehr "negative" Punkte aufgezeigt als Lob ausgesprochen worden sein sollten. Abschließend sei trotzdem nochmals – ausdrücklich – betont, dass bei diesem Film viel richtig und wenig falsch gemacht wurde.

Ausführlichere Kritik gerne per PM, da das hier sonst den Rahmen sprengt.

TATORT CALW: HEXENSABBAT mit Vorfilm "Die Rotkäppchen und der Wolf"
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LunaticEYE

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Dienstag, 10. November 2009, 21:21

Aus Faulheit (und auch weil er Recht hat ;) ) schließe ich mich mal mp-cw an.

Ansonsten:
Insgesamt war es mir eine Spur zu sehr auf "episches Drama" ausgelegt um inhaltlich ganz den Erwartungen gerecht zu werden. Die Musik schoss da ein paar Mal über das Ziel hinaus, da wäre aus meiner Sicht eine ruhigere Gangart passender gewesen. Die Story hab ich anscheinend auch nicht ganz durchblickt, denn eigentlich fand ich sie recht simpel und vorhersehbar.
Darstellerisch gab es sicherlich Highlights, z.B. die Protagonistin und ihre Schwester. Den "Typen" (sorry, mir fällt der Name grad nicht ein) fand ich eher steril in seiner Art. Kann aber auch an der Rolle liegen, da er mir auch sehr "aufgdringlich" vorkam, weil er dieser Frau so hinterher hing und sie belagert hat, zum Picknick einlädt und so. Das passte irgendwie nicht rein und wirkte sehr konstruiert.

Technisch war es aber einwandfrei. CC ist ja Dein Ding Schattenlord, da macht Dir so schnell keiner was vor. Absolut brillianter Look, den Du da hingezaubert hast. Die Effekte fand ich ok, manchmal hat es etwas genervt, dass ihr bestimmte Shots (z.B. das rutschende Motorrad bzw. Moped) so oft gezeigt habt. Da dachte ich dann nachher, ok, wie oft soll das jetzt noch kommen? Die "Unfallszene" mit dem explodierenden PKW wirkte auch mehr als suboptimal. Hättet ihr einfach
weglassen sollen, manchmal ist es besser, der Fantasie der Zuschauer mehr Raum zu geben als alles mit Hilfe von CGI lösen zu wollen.

So, das wars erstmal von mir. Insgesamt würd ich das Werk auf einer Stufe mit Alfanjes Erstling Ver2fehlte Leben sehen. Schon sehr gut von der Idee und der Machart, aber eben auch mit einigen Schwächen. Aber Respekt, dass Ihr so ein schwieriges und für Amateurfilmerverhälntnisse anspruchsvolles Genre gewählt habt.
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13

Donnerstag, 12. November 2009, 09:35

Wunderbar :-)

Ja, ich bin ehrlich begeistert. Dieser Film regt im Nachhinein wirklich zum Nachdenken an und bietet ein gewisses Maß an Interpretationsfreiheit, was die Story angeht.
Und da sind wir auch schon bei der herausragendsten Leistung des Films: Der Story bzw. dem Drehbuch. Ein sehr hohes Niveau, das dort an den Tag gelegt wurde. Aber auch die Umsetzung des Drehbuches kann wirklich überzeugen :-) Sei es nun der Schnitt oder auch die stimmungsvollen Farbkorrekturen, alles ist stimmig. Ein Lob hier auch an den Komponisten für den schönen Score, der dem ganzen noch die Krone aufsetzt.
Der ganze Film bewegt sich auf hohem Niveau, was dazu führt, dass sich auch das "Gemecker" auf hohem Niveau bewegt. Und trotzdem habe ich da nur einen Punkt, der ein klein wenig aufgefallen ist. Und zwar die Rolle des Markus. Schauspielerisch wurde er von Sarah in den Schatten gestellt. Während sie ihre Rolle wirklich gut und glaubhaft gespielt hat, sah Markus eher ein wenig steif und emotionslos aus. Nichts gravierendes, das wäre dann auch der einzige Kritikpunkt, der mir jetzt in den Sinn kam.

Von mir gibts für dieses kleine Meisterstück 9/10 Punkten. Die habt ihr Euch verdient :-) Weiter so!

Viele Grüße

Arne

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Freitag, 13. November 2009, 16:43

Also das Meiste wurde ja angesprochen. Auch dass der Hauptdarsteller mit der Stimme nicht so rüberkommt, dass er je ein Mädchen ansprichen würde sollte klar sein ;-) Die Musik war sehr gut, aber dessen extremer Lautstärkewechsel, dass man immer den Pegel regulieren musste war unangenehm.

Dann hätte ich noch die Bemerkung, dass man nicht mitten auf der Landstrasse parkt und den Wagen nicht mal abschliesst, da ist der zweite Unfall vorprogrammiert *g*

Sonst ist der Film sehr schön gemacht und lobenswert ;-)

Frederik Braun

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15

Freitag, 13. November 2009, 18:29

Dann hätte ich noch die Bemerkung, dass man nicht mitten auf der Landstrasse parkt und den Wagen nicht mal abschliesst, da ist der zweite Unfall vorprogrammiert *g*


Das fand ich auch ziemlich komisch! :D

Joshi93

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Samstag, 14. November 2009, 18:17

Ach ja.. zum Unfall.. das hatte ich ja im Trailer schon gesagt.. der Motorradfahrer kommt von einer elend-langen Graden und schafft es nciht zu bremsen bzw. sieht die nicht?
2. Warum parkt die wenn ne Puppe aufm Boden liegt, anstatt vorbei zu fahren....

Aber ich fand den Film trotzdem sehr gut..d as waren die einzigen Punkte die ich unlogisch fand.. aber is ja eig. egal.. denn der Fiml hat ja gefallen


@Schattenlord.. meld dihc mal wieder hier im Thread

Schattenlord

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17

Sonntag, 15. November 2009, 18:30

haha, Joshi, ganz ruhig. ^^ Ich wollte erst noch ein paar Kommentare abwarten, bevor ich mich ans antworten mache. ;)

Dann fangen wir mal an.

@ Joshi:

Zitat

Bei Minute 16 oder so, wo sich Sarah mit ihrer Schwester streitet geht ja die Sarah ausm Haus raus und lässt die Tür offen, im Fenster sieht man die schwester schon auf die Tür zulaufen und sie ist schon fast da.
Dann ist ein Schnitt und die Schwester läuft nochmal von vorn los und muss die Tür ersteinmal auf machen.
*gg* Richtig. Aber wieder sonen Minifehler.

Spoiler Spoiler

Das Drehbuch welches man in der Szene ganz offen und deutlich sieht, hat noch keiner gefunden. xD

Zitat

Ach ja.. zum Unfall.. das hatte ich ja im Trailer schon gesagt.. der Motorradfahrer kommt von einer elend-langen Graden und schafft es nciht zu bremsen bzw. sieht die nicht?
2. Warum parkt die wenn ne Puppe aufm Boden liegt, anstatt vorbei zu fahren....
Der Unfall – nun, ich gebe zu, es kommt vielleicht ein bisschen merkwürdig rüber. Aber in dem Moment wo sie über die Straße stolpert kommt er genau auf sie zu. Ich habe selbst schon mal einen ähnlichen Unfall mit einem Moped erlebt (nicht persönlich), bei dem ich mich auch gefragt habe – wieso hat der Mopedfahrer nicht gebremst? Klingt jetzt wahrscheinlich wie eine Ausrede. Ist es ja auch. ;)
Im Nachhinein würde ich sowieso gerne wieder so vieles anders machen wollen…aber irgendwann muss man sich auch selbst eine Grenze ziehen. ;)

Dank dir für dein Kommentar! :)

@ Harich:

Aaah, erst einmal vielen Dank, dass du dich gemeldet hast. Hab mich sehr drüber gefreut, schön, dass Flo mich empfohlen hat. ^^

Zitat

zu den darstellern - man merkt ja recht früh das es keine profis sind - soll aber auch net weiter schlimm sein, find ich - allerdings hätte die aussprache ab und an ein bisl anders/besser(?) sein können, was mich zu regie bringt - hätte dir als regiesseur auffallen müssen, da die darsteller ab und an ihrem dialekt verfielen.
haha, da bist du auch der Erste, der das sagt. ^^ Im ernst, ich habe das nicht gemerkt, bisher noch nicht und selbst wenn du mich darauf ansprichst – ich höre selbst keinen Dialekt raus. Da muss ich mir noch mal Meinungen von außerhalb einholen müssen… ;)

Zitat

Ich weis jetz net ob ihr extra geangelt habt oder mic an der cam so genutzt habt wie es war. hatte auch den eindruck das ab und zu nachverton wurde - lieg ich da richtig? ;-)
hehe, dass zweite Mal, wo ich lachen musste – und mich gefreut habe. ;) Der gesamte Film ist komplett nachsynchronisiert. :) Bis auf eine Ausnahme – die Ansprache der zweiten Lehrerin, da wurde der Ton direkt aufgenommen. Alles andere wurde im Nachhinein noch einmal aufgenommen, was den Film meiner Meinung nach noch einmal extrem aufgewertet hat. Freut mich natürlich, dass es nicht so auffällt. :)

Danke auch für dein weiteres Lob und die Kritik. Die Farbkorrektur ist wirklich Geschmackssache, einigen gefällts, anderen nicht so. Ich habe jedenfalls genau das getroffen, was ich treffen wollte – und das ist die Hauptsache. ;- ) Und zwar einen leicht unrealen, verträumten, künstlichen Look – aber dennoch hauptsächlich warm. Meiner Meinung nach darf Farbkorrektur immer ruhig etwas übertrieben sein – schließlich ist ein Film auch Kunst. :)
Übrigens – ja, dieser Film war mein erstes größeres Projekt, ja. Ich habe sehr sehr viel dabei gelernt. Hat auch viel Spaß gemacht.

@ mp-cw:

Wow, erst einmal ganz ganz vielen Dank für deine sehr ausführliche Kritik! Sowas hilft wirklich weiter. Freut mich natürlich sehr, dass dir der Film gefallen hat. :) Im Großen und Ganzen möchte ich deiner Kritik, so wie sie steht zustimmen. Ich werde mal auf einige wenige angesprochene Punkte eingehen…
Deinem Vorwort muss ich an dieser Stelle erst einmal Recht geben. ;)

Zitat

Flashbacks waren für mich ein paar zu viel, könnte sich eventuell so anfühlen, als ob ihr eure geleistete Arbeit zeigen wolltet ;)
haha, nein, da war eher das Drehbuch schuld. Ich habe sogar schon die Zahl der Visionen gekürzt – laut Drehbuch wären da sogar noch mehr gekommen. ^^

Zitat

Die Parallelmontage am Ende ist ein schöner Ansatz, allerdings irritiert meiner Meinung nach, dass die Lehrerin bei heruntergelassenem Rolladen da sitzt, was auf Nacht hindeutet, aber nicht zur finalen Wiesensequenz passt.
Ja, das wollte ich so. ;) Ich wollte da von Anfang an so einen…na ja.. „krassen“ Unterschied zwischen den beiden Orten haben. Deswegen habe ich die Idee mit dem dunklen Raum gehabt. Jedenfalls konnte ich an dieser Stelle schön das Umsetzen was ich wollte. ;)

Zitat

Farbkorrektur
Wir selber legen ja in dem Bereich nicht so viel Wert, von daher ist ein Urteil von meiner Seite auch nicht fachmännisch, aber ein gelungener Look ist ja schon was feines; auch wenn vor der CC natürlich der Rest dazu stimmen muss. Bei PKP: Unglaublich stimmig, Stu Maschwitz wäre stolz auf dich. Du schaffst es, deine CC die Handlung unterstützen und als Kunstform für sich selbst stehen zu lassen.
Baaah, geil, vielen Dank. :) Das freut mich natürlich sehr – genau das habe ich versucht. Hab ich ja auch viel wert drauf gelegt und noch mehr Arbeit rein gesteckt. ;)

Zitat

Ton
Fand ich manchmal etwas komisch abgemischt, z.B. in der Links-Rechts-Verteilung. Hast du da einen Stereo-Effekt versucht? Synchro nicht immer passend, aber bei welchem Film ist sie das schon. Effekte meist passend, besonders der Wind und das wehende Haar, als Sarah zeichnend vorm Haus sitzt.
Nun, eigentlich ist der Ton in Dolby 5.1 abgemischt worden. Kann natürlich an der Komprimierung liegen, dass es da ein bisschen vermatscht klingt. Hab auch zum ersten Mal wirklich in Sourround abgemischt, ist wahrscheinlich nicht ganz so gelungen. Aber man lernt ja immer wieder dazu. ;)

Zitat

Ausstattung: Bei der Szene vor den Schließfächern bin ich mir nicht sicher, ob das ganze Gerümpel so gewollt war oder nicht, gehe aber nicht davon aus.
[…]
Das TCM-Radio steht mir etwas zu gewollt-prominent auf dem Beitisch (was vermutlich der Einstellungsgröße geschuldet ist), wirkt vielleicht aber nur auf mich so, weil es bei uns auch in der Küche steht ;). Die Schwester hat sich wohl mal umgezogen, der Hauptdarsteller auch, im Gegensatz zu Sarah – die aber dafür auf dem Feld mehrfach die Kleidung wechselt ;)– was etwas verwirrend wirken kann, was die erzählte Zeit angeht.
haha, dazu muss ich kurz was sagen. Das Gerümpel vor den Schließfächern – da steht IMMER alles voll. Sogar noch um einiges schlimmer. Wir haben einiges an Säcken schon weggeschafft gehabt. Sah jedenfalls bedeutend schlimmer aus vorher. ^^
Das Radio – das bist du nicht der erste, der mir das mit dem TCM auf die Nase gebunden hat. ^.^ Ich fands einfach passend. *gg*
Die Schwester wechselt einmal die Kleidung, richtig. Das war unabsichtlich (an zwei verschiedenen Tagen gedreht, und obwohl sich Continuity drum gekümmert hat – da ist was schief gelaufen, sodass wir das dann so machen mussten).
Sarah wechselt nur ein einziges Mal die Kleidung. Und zwar nach dem Unfall. Insofern passt die Aufnahme mit dem Feld das sich Rot färbt – das ist in der Vision kurz nach dem Unfall sozusagen. Da hat sie also noch die anderen Sachen an. ;)

Sooo, alles in allem – vielen vielen Dank für deine sehr ausführliche Kritik! Das hat mir was gebracht. :) Freut mich jedenfalls sehr, auch, dass dir der Film gefallen hat.

@ Lunatic:
Danke für deine Kritik. ;) Ich glaub, ich werde demnächst mal meine Interpretation der Story posten, dann kannst du ja mal vergleichen. Freut mich, dass es dir gefallen hat!


@ Plastiklord:
Wow, dank dir sehr für dein Lob und deine Kritik. Freut natürlich immer, wenn der Film genau so ankommt, wie er sollte. :)

@ altmanfilm:
Vielen Dank!

Zitat

Dann hätte ich noch die Bemerkung, dass man nicht mitten auf der Landstrasse parkt und den Wagen nicht mal abschliesst, da ist der zweite Unfall vorprogrammiert *g*
Naja. ^^ Mit dem Wagen hatte es ja gar nichts zu tun. :P Außerdem wollte sie nur schnell das Zeugs auf der Straße wegräumen, dafür würde ich auch nichts extra abschließen. *gg*

Sooo, dann noch einmal recht vielen Dank an alle für eure z.T. sehr ausführlichen Kritiken! Sowas freut mich immer sehr – man merkt, dass sich der Zuschauer mit dem Werk auseinandersetzt. Umso mehr kann ich mich dann über die Kritik freuen. Ich werde es bei Blaue Rosen berücksichtigen. :)

Freu mich auf mehr! ;)

Schattenlord


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18

Sonntag, 15. November 2009, 20:12

Also dann will ich auch endlich mal meine Meinung dazu abgeben.
Dafür dass es im Grunde ein Schulfilm ist war das schon ziemlich beeindruckend. Also beim ersten Film ein solches Niveau an technischer Versiertheit mitzubringen kann echt gut punkten.
Ich fang mal oberflächlich an und versuche mir dann am Ende über die Story Gedanken zu machen...

Die Kamera konnte fast durchgängig überzeugen... es gab hier und da einige unglückliche Aufnahmen, z.B. gleich am Anfang in dem Feld (nach dem Unfall) oder wenn der Hauptdarsteller ihr hinterhersieht und dann wird die Einstellung vom Boden aus festgehalten, das wirkt irgendwie unharmonisch für mein Befinden. Da würde ich eher eine nahezu frontale Einstellunge nehmen und bestensfalls noch mit einer Kamerafahrt von ihm weg ;). Sonst aber eine absolut solide Arbeit.

Am Schnitt kann ich eigentlich nichts aussetzen, hab ihn nie als sonderlich unpassend empfunden. Hat mich jetzt zwar auch nicht beeindruckt, aber ich finde da hat man ohnehin nur schwer die Möglichkeit zu, mit dem Schnitt zu beeindrucken, besonders bei weniger rasanten Filmen.

Die Farbkorrektur war gut, der Look war schön einheitlich, was ich immer wichtig finde und konnte eine gewisse Atmosphäre entwickeln. Man hat wirklich gemerkt dass du dich damit länger auseinander gesetzt hast. Aber einen Fehler glaube ich bemerkt zu haben ;) könnte aber auch ein Symbol gewesen sein :). Bei ca. 2:45 sieht Sarah extrem gerötet aus, in späteren Shots ist es aber das Feld... aber wie gesagt, könntest du auch symbolisch gemeint haben.

Die Musik war meistens sehr passend, einige Stellen gab es an denen es mir zu episch wurde, aber im Gesamtstück betrachtet war das ziemlich gut.

Der Sound und die Nachsynchronisierung waren für Amateurverhältnisse wirklich super. Ein mal war der Sound im Klassenzimmer deplatziert, als sich Sarah und er (:)) unterhalten haben, aber sonst... immer passend. Die Nachvertonung der Dialoge dagegen ist mir schon öfter aufgefallen (vor allem bei Sarahs Schwester).... ließ sich aber gut verschmerzen, da das unheimlich schwer ist und oft auch super gelöst wurde.

Die Ausleuchtung kann ich nur loben, auch wenn sie nicht so oft nötig war, mein ich michj zu erinnern, war sie dann wenn sie es war gut gemacht... ein Klassenzimmer stimmungsvoll auszuleuchten halte ich für enorm aufwendig... deswegen hätte an diesen Stellen die Kamera vllt noch was reißen können... also Perspektiven wählen die die Leere etwas kaschieren, so sah alles minimal "tot" aus.

Dann wären da noch die Effekte, genauer 3D-Effekte, denn die anderen waren durchweg unauffällig also genau richtig umgesetzt. Die haben mir vergleichsweise weniger gefallen. 3D-Feuer sieht einfach fast immer schrecklich aus... und auch den Autos und dem Motorrad hat man die Unnatürlichkeit angesehen. Klar, ist ja auch kein Profiverein hier :-). Aber wenn man es zeigen will muss man sich überlegen wie authentisch es werden kann.

So nun mal zum Schauspiel... wie schon oft gesagt, Sarah war meistens überzeugend (gab wirklich nur wenig auszusetzen), der Protagonist dagegen umso schwächer. Ich weiß nicht wer die Rollen verteilt hat, denn entweder war das irgendwie in diesem Fall ein Ausrutscher oder er/sie hat das Drehbuch nicht gelesen. Der Charakter, der er vorgibt zu sein harmoniert einfach GAR NICHT mit seinem Schauspiel (STIMME!!!, Mimik...)... Da hätte man irgendwie noch was am Drehbuch machen sollen, denn so kam ich mir eigentlich immer wenn er was gesagt hat verarscht vor, tschuldige ;-).
Die kleineren Rollen waren aber eigentlich alle gut besetzt, auch Sarahs Schwester hat das gut hingekiregt.

Und naja, eins gäbe es da natürlich noch, die Handlung:
Es beginnt mit der Grundidee... ok wirkt eigentlich alles ziemlich simpel,... klassisch - bis jetzt ist der tiefere Sinn noch nicht bis zu mir vorgedrungen aber mal sehen...
Einige Fehler haben sich eingeschlichen wie dieses generelle auf der Straße parken (macht man das so bei euch:)?), oder die Tatsache dass er sofort Sarahs Veränderung bemerkt... kann ich nicht glauben... wenn er sie an dieser Stelle das erste mal anspricht kann er sie noch nicht besonders gut kennen und wie der Menschenkenntnis-Held verhält er sich eben nicht ;).
Ein anderes Beispiel: Die plötzliche Entscheidung der Schwester ihm doch von dem Unfall zu erzählen... erst hat sie keine Ahnung was mit ihrer Schwester los ist (also ihrer Schwester gegenüber), dann weiß sie aber genau womit es zusammenhängt, und sagt das ausgerechnet noch sonem Typen, nene du nicht mit mir :P.
Und den Picknick-Brief hat doch nicht er geschrieben oder... ich kenn das doch: "Hier schreib du mal, deine Schrift kann man lesen".

Spoiler Spoiler

Das sich rötende Feld, was ich jetzt einfach mal als Blut gedeutet hab fand ich war eine interessante Idee, dass sie in einem Shot auch rot war konnte ich dann nur so deuten dass das Blut halt an ihr klebt...
Ganz kapiert hab ich jetzt aber nicht wer das da am Ende war... waren das die Insassen von dem anderen Auto? und warum gibt sie sich die Schuld am Tod des kleinen Jungen (tut sie doch oder?).

Also es bleiben zwar ein paar offene Fragen aber alles in allem war die Story ganz gut strukturiert (vllt etwas zu viel der Rückblicke) und man konnte ihr gut folgen. Zum Nachdenken hat mich das ganze allerdings weniger angeregt.

So ich hab jetzt mal alles aufgeschrieben was mir so in den Sinn gekommen ist, hoffe das hilft dir weiter...
Ciao Carli

Schattenlord

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19

Samstag, 21. November 2009, 17:04

Okay Carli, vielen Dank für deine sehr ausführliche Kritik! Sowas liest man immer gern. :)

Zitat

Die Farbkorrektur war gut, der Look war schön einheitlich, was ich immer wichtig finde und konnte eine gewisse Atmosphäre entwickeln. Man hat wirklich gemerkt dass du dich damit länger auseinander gesetzt hast. Aber einen Fehler glaube ich bemerkt zu haben ;) könnte aber auch ein Symbol gewesen sein :). Bei ca. 2:45 sieht Sarah extrem gerötet aus, in späteren Shots ist es aber das Feld... aber wie gesagt, könntest du auch symbolisch gemeint haben.
hehe, richtig, das war symbolisch gemeint. Dieses extreme Rot spiegelt in ihrer Erinnerung diesen Unfall wieder. Deshalb färbt sich später auch das Feld von grün nach Rot. Es ist sozusagen die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Zitat

So nun mal zum Schauspiel... wie schon oft gesagt, Sarah war meistens überzeugend (gab wirklich nur wenig auszusetzen), der Protagonist dagegen umso schwächer. Ich weiß nicht wer die Rollen verteilt hat, denn entweder war das irgendwie in diesem Fall ein Ausrutscher oder er/sie hat das Drehbuch nicht gelesen. Der Charakter, der er vorgibt zu sein harmoniert einfach GAR NICHT mit seinem Schauspiel (STIMME!!!, Mimik...)... Da hätte man irgendwie noch was am Drehbuch machen sollen, denn so kam ich mir eigentlich immer wenn er was gesagt hat verarscht vor, tschuldige ;-).
Nunja - er mag tatsächlich nicht die absolut passende Besetzung sein, aber von den Rollen die wir zur Verfügung hatten, war er der Beste. ;) Dennoch stimm ich dir zu.

Zitat

Einige Fehler haben sich eingeschlichen wie dieses generelle auf der Straße parken (macht man das so bei euch:)?)
Naja..... Najaaaaaaaaa :D

Zitat

oder die Tatsache dass er sofort Sarahs Veränderung bemerkt... kann ich nicht glauben... wenn er sie an dieser Stelle das erste mal anspricht kann er sie noch nicht besonders gut kennen und wie der Menschenkenntnis-Held verhält er sich eben nicht ;).
Nun - an dieser Stelle spricht er sie nicht das erste Mal an. Im Dialog wird ja deutlich, dass er bereits eine Woche lang auf die Schule geht und seit dem auch neben Sarah sitzt. Und wenn sie ihn dann die Woche drauf plötzlich nicht mehr kennt, dann denke ich schon, dass es auffällt, das irgendwas nicht stimmt. ;)

Zitat

Und den Picknick-Brief hat doch nicht er geschrieben oder... ich kenn das doch: "Hier schreib du mal, deine Schrift kann man lesen".
Wer kennt das nicht. ^^

Zitat

Das sich rötende Feld, was ich jetzt einfach mal als Blut gedeutet hab fand ich war eine interessante Idee, dass sie in einem Shot auch rot war konnte ich dann nur so deuten dass das Blut halt an ihr klebt...
Ganz kapiert hab ich jetzt aber nicht wer das da am Ende war... waren das die Insassen von dem anderen Auto? und warum gibt sie sich die Schuld am Tod des kleinen Jungen (tut sie doch oder?).

Spoiler Spoiler

Nun, nicht ganz. ;) Wie oben schon beschrieben, ist der Shot in dem sich das Feld Rot färbt eine Anspielung, sozusagen die Verbindung von allem, der Vergangenheit und der Gegenwart. Durch den Unfall in der Gegenwart kommt alles, was sie verdrängt hatte nun wieder hoch, es holt sie alles wieder ein, aus diesem Grund färbt sich das Feld Rot. Immer wenn sich Sarah an einen Unfall oder an ihre Vergangenheit erinnert, sind die Shots ebenfalls rötlich eingefärbt. Das ist sozusagen der Schlüssel. ;)

Zum Ende. Nun gut - also, nein, der kleine Junge ist nicht gestorben.
Ich erklärs mal.
Es gab einen Unfall in der Vergangenheit, bei der Sarahs Eltern ums Leben gekommen sind. Sarah hat überlebt, und auch die beiden Jungs die hinter Sarah standen - sie waren im anderen Fahrzeug. Der Kleine hält eine Puppe in der Hand. Nun stell dir das vor - Sarah hat gerade miterlebt, wie ihre Eltern gestorben sind - sie selbst hat überlebt. UND der Fahrer aus dem anderen Wagen, dass war der größere Junge. Mit dabei saß auch der kleinere Junge. Der mit der Puppe. Sarah hat einen Schock durchlebt. Die Bilder haben sich in ihr Gedächtnis eingebrannt. Stell dir vor, wem würde sie nun die Schuld geben? Wen könnte sie denn die Schuld geben? ;)
Ich will nicht alles verraten.
Also, jedenfalls hat sie danach versucht den Unfall zu verdrängen, erfolgreich, wenn man den Worten der Schwester glaubt. Nun fährt sie plötzlich eine Straße entlang, hält an weil etwas auf der Straße liegt. Sie hebt es auf - es ist eine Porzellanpuppe. Bam! In diesem Moment kommt natürlich alles wieder hoch. Der ganze Unfall - alles. Und genau in diesem Moment passiert dann auch der zweite Unfall!
Das war natürlich alles zu viel. Hinzu kommt ja noch, das der Mopedfahrer ebenfalls der Fahrer ist wie bei dem Unfall in der Vergangenheit! Diesen Schock, überhaupt diese Begebenheit kann Sarah einfach nicht verkraften, es macht sie kaputt - logische Konsequenz: Die Flucht. Verdrängung! So etwas kann man aber nicht so einfach verdrängen. Ganz klar. Und deshalb die Visionen. Deshalb stimmt etwas nicht mit ihr. :) Deshalb kann sie plötzlich so gut Bilder zeichnen, sie versucht das Geschehene darauf loszuwerden, in Bildern auszudrücken. Es sind Bilder, die sich in ihr Gedächtnis eingebrannt haben.
Trotz allem - der Schock sitzt so tief, dass sie sich nicht mehr dran erinnern kann. Oder will.
Bis zu dem Zeitpunkt, als Markus sie zum Picknick auf das Feld entführt. Genau da kommt schließlich alles wieder hoch. Das ist der Moment, in dem all ihre Gedanken plötzlich klar werden. Alles stürzt auf sie ein, Vergangenheit und Gegenwart.

So. Ich hab versucht nur das nötige zu beantworten. Den Rest kann jeder für sich selbst finden. ;)


Hoffe damit deine Frage beantwortet zu haben. :)

Übrigens nicht unbedingt aus den Fingern herbeigezogen. Ich kenne einen Fall, bei dem so etwas ähnlich passiert ist. Hab mir bei schon was gedacht. ;)

Schattenlord


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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schattenlord« (21. November 2009, 17:13)


Der Unaussprechliche

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20

Samstag, 21. November 2009, 19:20

Spoiler Spoiler


Lol irgendwie habe ich das ganze so interpretiert, dass sie unsterblich ist.^^ Also dass das der überraschende Schluß sein soll. Oder wie überlebt sie den Zusammenstoß mit dem Rollerfahrer ohne einen Kratzer? Und diese Porzellanpuppe sorgt immer für Unfälle oder wie?


Zum Film insgesamt: Eigentlich schon sehr cool, halt nicht perfekt, eigentlich wurde schon alles gesagt, teilweise zu pompöse Musik, nicht ganz so toller Ton, etwas öder Hauptdarsteller (sie war gut), gute CGIs, die aber trotzdem als solche herausstechen. Mir war die Farbkorrektur übrigens ein wenig zu krass, besonders am Anfang dieses extrem gelbe. Cool aber auf jeden Fall so mancher Shot auf dem Feld, und insgesamt einfach ein ziemlich rundes Werk.