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mp-cw

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Samstag, 7. Februar 2009, 02:10

SEK CALW (Mania Pictures | 87 Min.)



SEK CALW
Genre: Krimi/Polizeithriller
Länge: 87 min
Herstellungsjahr: 2006/2007
Crew: Mania Pictures

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Die Story:

Sommer 2006: Ganz Deutschland ist im WM-Fieber, doch das Verbrechen schläft nicht. Ein Routineauftrag für die Beamten des Spezialeinsatzkommandos in Calw: mehrere Mitglieder eines Gangstersyndikats sollen bei einem Drogendeal verhaftet werden. Wenige Minuten später liegen fünf Leichen am Boden, ein SEK-Beamter ist lebensgefährlich verletzt. Geld und Drogen sind spurlos verschwunden. Interne Ermittler der Polizei hegen bald Zweifel an der Darstellung des Tathergangs. Hat etwa einer der Beamten seine Finger im Spiel?
Schließlich fällt der Verdacht auf den erst seit kurzem in die Einheit versetzten Palmer. Zusammen mit dem Privatdetektiv Jäger versucht er seine Unschuld zu beweisen, doch seine Kollegen sind nicht zimperlich im Umgang mit Verrätern. Wird es dem ungleichen Duo gelingen, den wahren Schuldigen zu enttarnen, bevor das SEK zuschlägt? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...

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Zur Entstehung:

Irgendwie war alles anders. So lässt sich die Entstehungs von SEK CALW vielleicht am ehesten umschreiben. Zum ersten Mal hatten wir das Ziel, einen Film nicht über mehrere Monate verteilt, sondern in zwei Wochen komplett abzudrehen. Wir haben nur halb so viel Material verfilmt als beim letzten Mal (22 Stunden Rohmaterial gegenüber 41 Stunden bei 5 VOR 12). Wir hatten meistens... – na ja, sehr oft zumindest – Drehschluss, bevor die Sonne aufging. Der „Drehkoller“, der bei 5 VOR 12 nicht zum ersten Mal im „Big Bang“ mündete, blieb dieses Mal aus. Für Amateurdrehverhältnisse kann man gar von harmonischen zwei Wochen sprechen. Alles sehr, sehr ungewöhnlich.

Die Vorgeschichte: Seit unsere Ex-Kollegen aus der Nachbarstadt ihr erstes Werk mit dem klangvollen Namen SEK NAGOLD als "Konkurrenz" zu TATORT CALW in sehr großen Stil geplant und dann versemmelt hatten, wurde bei MP immer wieder über ein "SEK CALW“ gefrozzelt. Ende 2005 lagen dann zwei Storylines für unser Projekt 2006 auf dem Tisch: einmal eine Amnesiegeschichte a la BOURNE IDENTITÄT und eben ein SEK-Projekt. Nach einigem hin und her und beseelt vom optisch sehr coolen SEK-Auftritt im Finale von 5 VOR 12 haben wir uns für die SEK-Geschichte entschieden. Es wäre nun sehr einfach gewesen, mittels einer simplen Krimigeschichte eine zünftige Actionkomödie rauszuhauen, und bisweilen fragen wir uns, ob es nicht vielleicht besser gewesen wäre, dies tatsächlich zu tun. Vielmehr aber wollten wir uns nach der Besinnung auf eine gelungene Story bei 5 VOR 12 wieder inhaltlich verkünsteln. Nachdem Grundzüge der Geschichte schon seit längerem klar waren, sollte mittels einer halbwegs komplexen und verschachtelten Erzählstruktur die reduzierte Action kompensiert werden. Vorbild war die Grundidee des Kurosawaklassikers RASHOMON aus den 50er-Jahren.

Die Geschichte zu straffen und die Produktionsplanung zu vereinfachen war ein erklärtes Ziel von SEK CALW. Das Projekt war daher nach der Abkehr von der vierteiligen Reihe "TATORT CALW" und der Mammut-Produktion 5 VOR 12 (Laufzeit: 136 Min.) der erste Film seit 1999, bei dem wir es schafften, eine Geschichte in weniger als 100 Minuten zu erzählen.

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Hintergrundinfos zum Film:

"SEK CALW" – eigentlich nur ein Arbeitstitel des Projekts 2006/07 – wurde erst drei Monate vor der Premiere zum offiziellen Titel erhoben. Der Film ist kein "echter" SEK-Film, in dem Ausbildung oder Einsatzstrategien der Spezialeinheit im Mittelpunkt stehen, wie es zum Beispiel ansatzweise bei "SWAT" oder ähnlichen Filmen versucht wurde. Aus diesem Grund haben wir uns gegen "Zugriff" als Titel entschieden.

SEK CALW ist ein Film, der bewusst für ein lokales Publikum konzipiert ist. Dies hat zur Folge, dass schon der Titel "SEK Calw" vom Zielpublikum mir einem leichten Augenzwickern aufgefasst wird. Denn wieso sollte denn ein verschlafenes Städtchen am Rande des Schwarzwaldes ein SEK brauchen...

Des weiteren wird konsequent auf Dialekt und Lokalkolorit gesetzt. Eine ausgewachsene "Post Production", bei der viel Wert auf Effekte und Farbkorrektur oder ähnliches gelegt wird, existierte bei diesem Projekt nicht – womit der Film vermutlich im Gegensatz zu vielen anderen hier gezeigten Produktionen steht, aber hoffentlich trotzdem auf Interesse stößt... ;)

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Da ich das ganze Wochenende unterwegs sein werde und die in Aussicht gestellte AFTV-Premiere leider noch nicht steht, wird es damit diesen Sonntag eher nichts mehr. Daher gibt es hier schon jetzt den Kino-Thread, dann könnt ihr euch am Wochenende mal die Zeit mit kritisieren vertreiben... ;) :


Update 26.08.10:
Im Zuge der Vergrößerung meines Webspace und des Uploads von Village People ist die alte Version von SEK CALW wieder online:


DOWNLOAD:
SEK CALW (87 min | MOV (H.264) | 320MB)





Wer sich die Zeit nimmt, den Film anzuschauen, hat ja bestimmt auch was dazu zu sagen... ;) Über konstruktive Kritik jeglicher Art würden wir uns daher freuen. Kommentare zur Auflösung des Plots aber bitte in Spoilern. Hier mein eigener:

Spoiler Spoiler

Ich vermute, dass Themen wie Postpro, CC, Effekte, Freizügigkeit, Sprache, Realismus, Schauwerte und vor allem Budget (Amateur?, Kommerziell? Beides?) angesprochen werden. Mal sehen, ob ich Recht habe... :P


Danke für euer Interesse und viel Spaß beim Film...

TATORT CALW: HEXENSABBAT mit Vorfilm "Die Rotkäppchen und der Wolf"
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yoda51

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Samstag, 7. Februar 2009, 12:26

Habe mir eben Euren Film angesehen, muss schon sagen, das hat was.
Ganz großes Kino. Sicher gibt es hier und da paar Dinge, die nicht so stimmig waren, aber das waren KLeinigkeiten, die kaum aufgefallen sind und eher zum schmunzeln anregten.

Spoiler Spoiler

zum Beispiel das weinen der Ehefrau am Krankenbett

Wie gesagt peanuts.
Es ist schon erstaunlich, was man auf die Beine stellen kann, wenn man sich reinkniet und dazu die entsprechenden Kontakte hat, wenn es um Austattung und locations geht. Das hat schon fast nichts mehr mit Amateurfilm zu tun. Würde mich trotzdem mal interessieren wie ihr an die Unformen und die die beiden "Profis" gekommen seit.
Sehr guter Film!

Manfred

Selon Fischer

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Samstag, 7. Februar 2009, 13:34

Samstag vormittag. Sonnenschein. Was mach ich? Ich schau mir nen Amateurfilm in Spielfilmlänge an. Hab ichs bereut? kein bisschen!

Natürlich könnte man zu diesem wirklich gelungenen Film einiges schreiben, aber ich werd mich hier nur auf die Dinge beschränken,

die mir spontan beim Anschauen aufgefallen sind.

Erstmal: Ein Kostümfest vom feinsten! Die gesamte Ausstattung war glaubhaft! Dazu beigetragen hat natürlich die schausielerische
Lesitung, die sich zwischen herausragend über überzeugend bis okay einpegelte. Da waren doch ausgebildete Schauspieler dabei oder?
(rethorische Frage^^)
Der Privatdetektiv (Karl Jaeger) war hammer - von vorn bis hinten^^

Spoiler Spoiler

"wir können alles - außer hochdeutsch" :D


Dann die Story: spannend bis zum Schluss mit einigen wirklich überrachenden Wendungen! Oder vielleicht bin ich auch einfach naiv;)
Die Vor-und Rückblenden waren super eingesetzt; die Szene in der Dusche war lustig anzusehen.

Die Actionszenen waren zwar dezent dafür aber umso spannender eingesetzt. wow, ich sag nur: wohnwagen. Mein Mund formt immernoch ein O.
Das Ende (also das Ende nach dem Ende) - köstlich!

Ich hab auch was zu meckern:
- der 24-Sound war zu offensichtlich und zu oft eingesetzt
- die gesamte Tiefgeragenszene hätte noch schneller geschnitten werden können

sooo, das wars auch schon ;)
Thema Freizügigkeit: war ja nicht übertrieben und immer ästhetisch. Und der Dialekt war lustig, aber nicht störend - und das empfinde ich als Hochdeutsch -fetischist so^^

"Mögen Sie Filme?" also den würde er bestimmt mögen - ich auch ;) :thumbsup:

4

Samstag, 7. Februar 2009, 14:53

Der absolut helle Wahnsinn und eine absolute Spitzenleistung. Mein höchstes Kompliment an Alle Beteiligten.
Habt Ihr versucht, den Film an einen Privatsender zu verkaufen? Ist m.E. viel besser als der Scheiß den die so bringen.
Super gemacht !!!

Der Unaussprechliche

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Samstag, 7. Februar 2009, 15:25

Hey muss auch sagen, großartiges Werk! Ich mach mal ne simple pro und contra Liste:

+ überragende Ausstattung
+ sehr nette Geschichte
+ glaubwürdige Darsteller
+ coole Dollyfahrten
+ über die ganze Länge sehr unterhaltsam
+ schöner Humor, besonders der Dialekt passt und stört gar nicht
+ angenehme Härte, wenn geschoßen wird fließt auch Blut und Leute werden getroffen
+ spannende Actionszenen

- Größtenteils langweilige Beleuchtung
- Die Schüße wirken irgendwie nicht spaktakulär genug, zu leise, die Sounds sind glaube ich unbearbeitet aus Spielen übernommen worden (also hört sih zumindest so an) und zu geringe Folgen an der Umgebung
- Das Ende im Haus, die Scherbe (war ja noch schlimmer wie das Messer in Evil Puppets ;) ), dann das Hollywood Happy End, da habt ihr euch zum Glück danach noch recht gut gerettet, sonst hätte das den Gesamteindruck schon ziemlich getrübt
- völlig überflüßig fand ich die 24-Uhr, der Filme komplett ohne diese Zeitangaben ausgekommen

Also insgesamt großartiges Werk, die Kritikpunkte sind relativ harmlos, der Film hat seine Stärken im richtigen Bereich, wären jetzt die Schüße zb besser, der Darsteller aber schwächer wäre es viel schlimmer. Man merkt bei euch den Spass an der Arbeit und die Hingabe. Für solche Filme ist der neue Unterbereich im Showroom wie geschaffen: "Großes Kino" :)

Purzel

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Samstag, 7. Februar 2009, 20:21

Bin grad noch am Schauen, ist bis jetzt sehr solide gemacht.
Ich finde der Film ist ziemlich stark an "Die Sieger" angelehnt und zitiert daraus auch... hrhrhr..


Bitte nur lesen, wenn ihr den Film schon gesehen habt.

Spoiler Spoiler

Na gut ein paar taktische Fehler hab ich schon entdeckt...
aber dazu brech ich jetzt keine Diskussion vom Zaun.
Bei der Geiselnahme des Privatdetektivs richtet der Geiselnehmer die Waffe auf das SEK. Danach wär in echt der Film zuende. ;-)

Das alternative Ende (aus dem Hintergrund...) : saugeil...

B.S.: Die fränggische Segredärin ruld!

10/10 Punkte
Wenn Amateurfilmen einfach wäre, hieße es RTL.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Purzel« (8. Februar 2009, 10:21)


LunaticEYE

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Samstag, 7. Februar 2009, 22:40

Absolut genial. Also noch ein wenig aufpoliert, und das Ding könnte Locker im TV zu sehen sein. Was soll man da grß rummeckern? Ab und an hat die Musik meiner Meinung nach nicht so gut gepasst, ein paar Soundeffekte wirkten wie aus einem Computerspiel. Aber ansonsten war das mit meilenweitem Abstand das Beste, was ich im Amateurfilmbereich bislang gesehen hab. Anderthalb Stunden ohne, dass ich einmal Vorspulen wollte. Warum habt ihr so unglaublich viele talentierte und motivierte Darsteller, so ein tolles Equipment? Ich bin unfassbar neidisch :thumbsup:
Und wie zur Hölle seid ihr an Horst Janson, das Idol meiner Sesamstraßen-Kindheit, gekommen? ^^ Einfach genial.

Fragenmäßig schließe ich mich Yoda an. Und Deinem gespoilerten Text. Also hau rein, ich will alle Infos. Gibts noch irgendwo ein Making-Of? Das würd ich liebend gerne sehen.
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Rhuede town movies

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Samstag, 7. Februar 2009, 23:12

Der Film ist der Hammer !!!
Mein Vater ist reingekommen und hat gedacht das der Film im gerade im TV bei Pro7 Leuft :D ^^
Weiter so !

Gruß

Nils

Aleks

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Sonntag, 8. Februar 2009, 12:42

Echt der Film war der Hammer! Mir gefiel der Privatdetektiv einfach genial gespielt!
Und am Ende als er die Massen SMS versendet echt genial ;)


Also Daumen Hoch,
dieser Film bekommt 10/10 Punkten!

PS: Wie seit ihr an Horst Janson gekommen?
Ich verkaufe:

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Dwinger

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Sonntag, 8. Februar 2009, 15:27

Hi, bin neu hier im Forum


Der Film ist der wahnsinn. Eigentlich gibts nichts mehr dazu zu sagen aber ich finde es sollte mal beachtet werden was da für Schauspieler mitgespielt haben.

Der Stripclupbesitzer: Wolfgang Völz. Der hat Sir John in den Wixxer-Teilen gespielt aber auch den grünen Bogenschützen in dem gleichnamigen Edgar Wallace Film.
Der Arzt im Wohnwagen: Tilo Prückner. Tilo Prückner hat Jahre lang den Hamburger Tatort-Kommissar Eduard Holicek gespielt. Sein Partner war dabei Rober Atzorn. Prückner war auch bei Alarm für Cobra 11 zu sehen.


Ich schreibe das jetzt nicht direkt zum Filmteam von SEK CALW(denn ihr wisst das bestimmt)sondern wollte das nur mal allgemein anmerken das da bekannte Gesichter mitgespielt haben.

Hab sonst Angst sonst eure aufwendige Besetzung wird hier sonst nicht stark genug gewürdigt.

Freue mich schon auf euren nächsten Film. Ich nehm einfach mal an da kommt nochmal was :thumbsup: .

Viel Glück dabei.


Mit freundlichen Grüßen
Edwin Dwinger

Joshi93

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11

Sonntag, 8. Februar 2009, 15:28

Hi,

ich fand den Film super unterhaltsam, ich habe mich keine der 87 Minuten gelangweilt. Die Hubschrauber Szene fand ich klasse und natürlich die mit dem Wohnwagen.'
Was alles gut bzw. was man noch hätte besser machen können ist ja schon gesagt worden, das enizige was mich eigentlihc richtig gestört hat, war der 24 Uhr-Sound. ich hätte, wenn ich die Zeitangaben gemacht hätte, einfach ganz ohne Sound gemacht.

:thumbsup: War auf jedenfall ein Klasse Film :thumbsup: Macht weiter so :thumbup:

Joshi

12

Sonntag, 8. Februar 2009, 20:06

Jo... falls das irgendwann mal Amateurfilm-Standard werden sollte, geb ich mir die Kugel :D

Ich würde gerne zu so einem großen Film, auch eine entsprechend große Kritik schreiben, aber dabei merke ich immer wie beschränkt mein Wortschatz ist, weil mir die entsprechenden Synonyme für "Genial" und "Unglaublich" so schnell ausgehen...

Deswegen liste ich auch mal eine kleine Pro/Contra-Liste auf:

+ gute Story (wie ich dir schon geschrieben habe, find ich's echt klasse, dass "SEK Calw" kein Selbstzweckfilm geworden ist, auch wenn er es sich bei der Ausstattung durchaus hätte erlauben können.)
+ geniale Aussattung (damit meine ich nicht nur die Polizeiautos, die Kostüme, sondern auch das ihr viele kleinere Szenen mit tollen Details ausgestattet habt. Daran merkt man wirklich, dass ihr mit Herzblut an das Projekt rangegangen seid und nicht einfach einen Film "mal eben so runtergekurbelt" habt.
+ Darsteller (ein paar echte Highlights, wie z.B. der Privatdetekiv und auch die tollen Gastauftritte wie z.B. Wolfgang Völz. Auch das ihr so ein großes Spektrum an verschiedenen Schauspielern hattet war toll, da war vom Kleinkind bis zur älteren Generation wirklich alles gut vertreten)
+ herausragende Kamera (sehr schöne agile Kamerafahrten und es wirkt wirklich, wie wenn jede Einstellung schon im Voraus genau geplant wurde)
+ und, und, und, und....

- gute Frage... Wenn ich was schlechtes sagen müsste, dann fand ich

Spoiler Spoiler

die Szene nach dem Abspann etwas unstimmig zum Rest des Films


Aber du merkst schon, wenn das Ticken einer Uhr der einzige Kritikpunkt an deinem/eurem Film ist, dann habt ihr wirklich nicht viel falsch gemacht ;)

Ganz große Klasse und auch wenn ich eigentlich kein allzu großer Krimifan bin, kann man hier nur volle Punktzahl geben.

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Sonntag, 8. Februar 2009, 20:19

Vielen Dank an die bisherigen Kritiker. Es freut mich natürlich, dass Rückmeldungen kommen... :)

Bitte nur lesen, wenn ihr den Film schon kennt:

Spoiler Spoiler



Ich habs gewusst ;-):

Zitat

Das hat schon fast nichts mehr mit Amateurfilm zu tun
Ich fasse die Aussage natürlich als Lob auf. Aber da wir genauso Amateure sind wie fast alle anderen hier, wird dadurch leider oft automatisch eine andere Messlatte an den Film angelegt (ob berechtigterweise oder nicht sei dahin gestellt). Daher ist dies eines meiner "Lieblingsthemen" und war Grund der dem Thread vorausgehenden Diskussion.

Anmerkungen zur Kritik:

Ausstattung:
Sehr wichtig! Wird aber gerne oft unterschätzt. Mit einfachen Mitteln wie dem "Außer Hochdeutsch"-Poster kann man ohne großen Aufwand einen Hintergrund viel weniger langweilig machen.

Schauspiel, Darsteller und Profis:
Der einzige Profi neben den drei "Gastpromis" Völz, Janson und Prückner ist die "Schwester". Alle anderen sind Laien. Die Tatsache, dass der Dialekt in die Story "integriert" ist, hat zwei Vorteile: Zum einen fühlen sich die Darsteller viel wohler und spielen wesentlich besser, zum anderen wird dadurch eine nähere Verbundenheit zum lokalen Publikum erzeugt. Ein weiterer Punkt ist das Spielalter. In meinen Augen (entgegen vieler anderer Ansichten hier) hilft es halt doch sehr, wenn ein SEK-Darsteller eben keine 16-18 Jahre sondern zwischen 25 und 35 Jahre und ein Polizeichef doch noch etwas älter ist...

Actionszenen:
Große Jungs wollen eben ihren Spaß... Das war z.B. mittlerweile der dritte Wohnwagen, den wir mit einem Auto zerlegt haben. Da das im ersten Film sehr gut ankam, ist das mittlerweile eine Art Running Gag. Bei SEK wussten einige aus dem Stammpublikum schon vorher, dass der Wohnwagen den Film nicht überleben würde...

"Größtenteils langweilige Beleuchtung"
Kann ich zwar bei einigen Szenen nachvollziehen (z.B. Wohnwagen, hier musste aber die Tagszene aus Zeitgründen nachts gedreht werden), bei anderen wieder nicht. Zu beachten wär insgesamt, dass man bei einer solchen Projektgröße, so vielen Set-Wechseln und einer Drehzeit von nur zwei Wochen eben nicht die Zeit hat, jedes Set auszuleuchten (macht hier aber auch sonst fast niemand ;) )...

Sounds, Scherbe usw:
Wie gesagt, Postpro ist unser Stiefkind. Jeder, der hier was beitragen möchte, sei noch mal zu den aktuellen Projekten VILLAGE PEOPLE 2 und REVENGE eingeladen...

"Hauptkritikpunkt" Uhr:
Die Uhrzeit ist – wie schon erkannt wurde – aus 24. Ist eine Stilfrage und nicht "völlig überflüssig". Sehr viele Filme und Serien (gerade im Bereich Sondereinsatz/Militär/Geheimdienst) arbeiten mit Texteinblendungen. Dass sie in unserem Film ist, hat verschiedene Gründe. Zum einen hatte der Plot ursprünglich einen stärkeren Countdown-Charakter und eine stärkere Non-Linearität. Zum anderen ist sie natürlich als Hommage an die Serie gedacht. (Wer genau aufgepasst hat, hat ja sicherlich noch weitere Details gefunden...)


Zu den Fragen:

Wie komme ich an Uniformen?
Wie alle anderen auch. :D Wenn man nicht an echte Komplettsätze rankommt, stückelt man sie sich zusammen. Overalls waren zwei verschiedenen Sorten, grün eingefärbt, da schwarz unter den Schutzwesten zu langweilig gewesen wäre. Helme waren alte abgewetzte, die wir neu lackiert haben usw... Details wie Polizei-Aufschrift, Schnellziehhalfter, Aufnäher und eigenes Logo vervollständigen den Gesamteindruck gut.

Wie komme ich an Völz, Janson & Co?
Wir haben ein Teammitglied, das sich auf die Fahnen geschrieben hat, bekanntere Schauspieler für unsere Projekte zu begeistern. Auch solche Leute sind erreichbar, ob nun über ihre Agentur oder einfach eine eigene Website oder ähnliches... Angefangen hat es, als er mal als Statist beim ARD-Tatort dabei war und einfach mal den "Bienzle"-Darsteller angehauen hat, ob er nicht Lust hätte, in einer kleinen Szene bei uns mitzuspielen. Vorteil ist halt immer, wenn man schon was "brauchbares" vorweisen kann (à la "Die erste Million ist die schwerste"). Tilo Prückner war jetzt zum vierten Mal dabei und hat immer seinen Spaß bei uns. Für ihn ist das eine willkommene Abwechslung zu Profidrehs und wir können einiges lernen...

Wie bekomme ich "gute und motivierte Darsteller und tolles Equipment"?
Die einfache Antwort ist: mit der Zeit. Der Vorteil, den wir haben ist, dass es uns schon länger gibt als manchen AFF-User... Man steigert sich eben von Jahr zu Jahr. (Die Filme aus den 90ern werd ich übrigens nicht hier vorstellen :D ) Mit den heutigen Möglichkeiten, die sich einem als Filmer bieten, haben viele junge Leute (nicht abwertend gemeint) immer schnell das Bedürftnis, gleich beim ersten Projekt ein Meisterwerk abzuliefern. Wäre es für uns ganz schön deprimierend, wenn das so einfach ginge...

Gibts noch irgendwo ein Making-Of?
Gab es lange Zeit im AFM. Da aber dort keine Reaktionen kamen, hab ich es wieder entfernt.

Habt ihr versucht, den Film im TV auszuwerten?
Nein. Wieder aus mehreren Gründen:
- Keiner von uns hat berufliche Ambitionen in Richtung Film. Daher gibt es keine aktiven Bestrebungen, uns bekannter zu machen als es sich durch die bisherige Pressearbeit ergibt.
- Ich denke, dass – selbst wenn der Film qualitativ den Anforderungen entsprechen sollte (wovon ich nicht überzeugt bin) – sowohl die Privaten als auch z.B. die Dritten an Filmen dieser Art kein besonderes Interesse geschweige denn einen (attraktiven) Programmplatz für sie haben.
-Da wie in anderen Amateurfilmcrews vermutlich auch, die Hauptlast der Projekte auf sehr wenigen Schultern verteilt ist, wäre der Mehraufwand sowieso nicht mehr tragbar.

Und jetzt bitte ich um weiteres Feedback – selbst wenn ihr mit SEK CALW zwei Stunden eures Lebens verschwendet haben solltet... ;)

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Mittwoch, 11. Februar 2009, 17:13

Der Film war toll gemacht, einer der SEK-Beamten hat seine Rolle sehr überzeugend gespielt. Die Rollen von Horst Janson und Wolfgang Völz hätten meiner Meinung nach umgekehrt besser gepasst. Alles in allem ein sehr schöner, unterhaltsamer Film.

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Mittwoch, 11. Februar 2009, 19:26

Der Film war toll gemacht, einer der SEK-Beamten hat seine Rolle sehr überzeugend gespielt
Danke schön. Welcher, wenn ich fragen darf?

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Mittwoch, 11. Februar 2009, 19:41

Du denn das Makung-Of noch irgendwo rumfliegen? Ich fänds super, wenn Du das hier mit reinstellen könntest. Das wär für mich noch interessanter als der Film, ich will wissen, wie das so hinter den Kulissen bei Euch abläuft.
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Mittwoch, 11. Februar 2009, 19:57

Der Film hat mir richtig den Abend versüßt :P
Also ich hatte, wie viele hier sicherlich auch, durchgehende Spannund,
die auf jeden Fall das Amateurniveau überstieg :)
Also vielen dank, das du den Film reingestellt hast und ein
Making Of würde mich natürlich auch brennend interessieren!


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Mittwoch, 11. Februar 2009, 22:55

Zitat

(Wer genau aufgepasst hat, hat ja sicherlich noch weitere Details gefunden...)


Ich hab eins gefunden:

Der SEK Beamte heißt: "David Palmer", den Namen kenn ich doch^^
Gibt es nochmehr sachen die mit 24 z tun haben?



Joshi

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Donnerstag, 12. Februar 2009, 08:53

MO müsste ich suchen, ist auf jeden Fall nicht mehr auf dem Rechner.
David Palmer ist richtig. Und natürlich gibt es noch mehr, der war ja ZU offensichtlich!... :D

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Donnerstag, 12. Februar 2009, 15:21

Hi,

ich hab mir den Film jetzt ncoheinmal komplett angeschaut, (find ihn immernoch super!), aber ich find keine "24" Details mehr.... gib mir mal nen Tipp^^

Joshi

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