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Alfanje

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Sonntag, 31. August 2008, 23:21

ver2fehlte Leben (1. Preis des Landesfilmwettbewerbs NRW der BDFA)

[myshare]p31760188813[/myshare]



Endlich geschafft! Mein erster wirklich ernster Film ist Online. Ich denke meine kleinen Musicclips und kurzfilmchen waren eine gute Übung.

HINTERGRUND
Nach meinem ersten spontanen dramatischen kurzfilmchen "Eine Krankheit" bekam ich sehr gute Kritiken und besonders viel Lust dieses Genre mal zu vertiefen. Da ich selber auch im Krankenhaus lerne, und dabei natürlich auch so einiges Leid und Krankheiten sehe, dacht ich mir vielleicht mal etwas in der Richtung zu verfilmen. Der erste Drehtag war sehr Spontan am 01. Mai, wo alle anderen besoffen auffer Shippe lagen^^

STORY
Eine junge Krankenpflegeschülerin pflegt schon seid Jahren einen recht jungen Patienten, der stark vom Krebs betroffen ist. Sie empfindet sehr starkes mitleid, und überlegt sich, ob es einen Wege gibt ihm zu helfen.


CAST
Hauptdarsteller
Corinna Haering
Tobias Immich

Nebendarsteller
Kevin Alvarez
Sven Müller
Lars Vorderbrück
Christian Gebhard
Alexander Wolf
Fred Swain
Olaf Buntemeyer

REGIE
Tobias Immich

KAMERA
Michael Cheney
Kevin Alvarez
Tobias Immich

SCHNITT
Tobias Immich

VFX
Victor van Wetten (Kajika)
Benjamin Schulz (five)
Tobias Immich

SPIELZEIT
ca. 20 Minuten





Infos zu Awardshow-Version:

Spoiler Spoiler

Aufgrund der Awardshow und der recht knappen Zeit, findet ihr hier nur eine Filmversion ohne Credits. Diese ist zwar schon nachgereicht, aber zu dem Zeitpunkt der anmeldungen noch nicht vorhanden gewesen. Sie sind für die awardshow aber auch nicht relevant gewesen.
Download-alte Version

Auch wegen der knappen Zeit habe ich nicht wie gewollt die Musik von Andreas Max "buchen" können, sondern schlichtweg bekanntere Musik. Ich würde das aber gerne noch nachholen, da ja jetzt der Film auch endlich im Finalen Schnitt vorliegt.

Zufrieden mit dem Ergebnis bin ich leider noch nicht ganz, das liegt aber auch aufgrund der Schwierigkeiten die ich in der Drehzeit zum Film hatte. Leider sind nie immer dieselben Kameraleute zugange, oder man findet nur spontan Leute zum Drehen. Besonders schwer hatte ich es mit den Drehgenehmigungen im Krankenhaus...





Vielen Dank schonmal vorweg an alle die mir dabei geholfen haben dieses Projekt auf die Beine zu stellen!


Bin auf eure Kommentare gespannt
Ich bin Künstler. Ich darf Das !!!

Mein neues Projekt Federfalken

Dieser Beitrag wurde bereits 38 mal editiert, zuletzt von »Alfanje« (15. November 2010, 16:00)


Kajika

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Montag, 1. September 2008, 08:42

Der Anfang fängt schon gleich sehr stimmig an, Musik ist passend, die Metapher mit der Zigarette ist dir gut gelungen, es baut sehr schnell eine sehr gute Atmosphäre auf. Das Intro-Video kommt dann zwar ziemlich plötzlich, passt aber irgendwie und macht Laune :) Besonders der Splitscreen macht das noch Interessanter. Das Logo vom Film sieht sehr geil aus und passt auch nach dem Introvideo.
Der Medical-Zoom passt doch ganz gut rein (Eigenlob stinkt ^^ ), die Musik bricht ein bisschen zu plötzlich ab.
Danach gehts gut weiter, den leuchtenden Arzt finde ich irgendwie unpassend, kommt eher wie Jesus aus dem Off (bzw sieht so aus), hier hätte vll ein Sprechzimmer besser gepasst.
Die Szene mit den Krankenpflegern ist glaubwürdig, hier hast du sehr gut gespielt, auch die sonstige Schauspielleistung sit sehr gut. Der Übergang zu dem Schwarz-Weiß-Video der weiblichen Hauptrolle ist ein bisschen plötzlich, genauso wie der wieder zurück zur Krankenpflege, vll hätte man das rauskürzen können :)
Die Waschszene passt auch gut und trägt zur Stimmung bei, die Schwarz-WeißSzenen reißen aber immer ein bisschen aus der Stimmung raus, die Übergänge sind zu plötzlich.
Bei den PflegeSzenen leidet man aber wirklich mit, man bekommt eine Vorstellung wie schrecklich das für die Betroffenen sein muss. Das Mitleid und die Besorgnis um den Patienten kommt irgendwie arg plötzlich, vll hätte man schon vor der krankheit eine Verbundeheit der beiden zeigen müssen damit das Handeln verständlicher wird.
Die Sterbehilfe kam wirklich arg plötzlich, genauso wie das Verhalten des zweiten Krankenpflegers gelich mit der Polizei anzurücken.
Die Rückkehr zur Anfangsszene kommt gut und passt. Die Monologe der Darstellerin machen ihre handlungsweise zwar nachvollziehbarer aber trotzdem nicht ganz glaubwürdig.
Den Schluss find ich ein bisschen unnötig aber auch nicht störend. Das das EPG aufhört zu piepen (und damit das Herz zu schlagen) war ein bisschen vorhersehbar (Arztprognose -> Datum). Ich hätte den Patienten (dich) schon bei der Sterbehilfe sterben lassen, so ist es ein arg trauriges, aber auch realistisches Ende, was ja gewollt war.

Fazit: Sehr ansprechende Geschichte, gut erzählt auch wenn ein paar Schwächen im Bild- und Musikschnitt vorhanden waren. Außerdem fehlt der Abspann noch, aber dafür machst du ja noch die verbesserte Fassung mit Original-Score, hier kannst du vll dann noch ein paar Fehler im Schnitt ausmerzen :)

9/10 Punkten

Mfg

Kajika

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kajika« (1. September 2008, 08:52)


Five

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Montag, 1. September 2008, 19:08

Soo da hat aber einer Glückgehabt. ^^

Also fangen wir an. Die ersten Minuten waren stark, der Vorspann mit Splitscreen kam echt gut. Der Medicalzoom war einer der Höhepunkte für mich als Effektverliebten Zuschauer.

Mein Problem ist es das ich nun gar nicht auf Dramen stehe, also versuche ich so gut wie möglich darauf einzugehen. Der Schnitt am anfang war klasse am ende hatte das allerdings so seine Längen. Merkte man die unterschiedlichen Kamera männer? Oder vielleicht probleme mit dem Skript? Die Lokations waren 1a. Sich schläuche in den Mund zu schieben gehört schon einiges Dazu. Aber wir Amateurfilmer gehöhren ja zu der Sorte Masuchisten die alles für die Show tun würden.

Schauspielerisch hast du mich überzeugt durchaus eine Tragende rolle in meinem neuen Film zu übernehmen, grün steht dir bestimmt gut. Allerdings wirkte es dann doch sehr zu gespielt . Das mag aber auch an mir liegen weil ich das nicht am eigenen Leib kenne wie solche Menschen sind. Mir fehlt da einfach die Erfahrung. Auch die Weibliche Protagonistin spielte durchaus überzeugend. Lob in der Richtung.


Nochmal zu den Lokations. Klasse das dus geschaft hast die aufnahmen in der JVA und in der Klink. RESPEKT

Bei den Schwarz/Weiß Szenen hätte ich mir vielleicht ein wenig mehr Kontrast gewünscht und auch generell effektivere Farbkorrektur. Bei der Wiederbelebungszene hätte man vielleicht mehr härte Rockszenen gewünscht dazu psychodelische Farbspielerein. So war es dann doch zuu pseudo Melodramtatisch.


Fazit. Guter Amateurfilm mit kleineren technischen Anfängerfehlern (hab ich selber deswegen kenn ich sie) mit Überzeugenden passenden Darstellern und Lokation.

In Daumen

:thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: / :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup:


MFG Five


„Scheiße bleibt Scheiße, selbst wenn sie vom Papst ist.“

mondstern

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Montag, 1. September 2008, 19:22

erster eindruck

ok erster eindruck: der film ist geil, sehr emotionsvoll von der frau gespielt, deswegen kamen mir auch eben kurz ein paar tränen. nur die musik am schluss ist dann auf einmal so abgehackt und der film ist schluss. seh ich mir aber noch öfters an den film.
signatur

WUSELmane

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5

Montag, 1. September 2008, 23:07

Ich bin immer noch ergriffen *schluchtz
Der Film ist Echt gefühlvoll geworden Alfanje - also fürs Erstlingswerk wirklich gute Leistung :thumbsup:
Natürlich störte das plötzliche Ende - aber später mit Abspann und leiser Musik wirkt das sicher ganz anders.
Von der schauspielerischen Leistung aller Beteiligten bin ich positiv überrascht - vor allem deine weibliche Hauptrolle hat sehr gut gespielt :thumbsup:
Die Drehorte waren auch toll.
Alles in allem gebe ich inoffizielle 8 von 10 Punkte :thumbup:

Airwolfnight

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6

Dienstag, 2. September 2008, 07:54

So hab mir gesternd en Film angeguckt^^

Super gemacht. Hat mir sehr gut gefallen.^^ Was ich sagen muss,Daumen hoch für deinen Film. Der ging wirklich unter die Haut und das hat bis jetzt noch kein Film hier bei mir geschafft.In der Szene wo dich die junge Frau erlösen wollte, musst ich mir das weinen echt verkneifen^^

Daumen hoch für alle die in den Film mitgespielt haben, ihr habt alle eine super schauspielerische Leistung abgelegt. :thumbsup:

HTS_HetH

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7

Dienstag, 2. September 2008, 15:38

Hat mir auch soweit schon sehr gut gefallen, die kleinen Fehler und Pannen haben sich mehr in Grenzen gehalten als ich sogar gedacht hatte. War schon ne runde Sache soweit und ließ sich gut gucken.
Besonders gelungen fand ich den Aufbau mit der Anfangsszene vor den Credits, die erstmal recht banal wirkt und man schon denkt "ja ja der erhobene Zeigefinger gegen das Rauchen, man kannt es ja", wie sich diese Szene jedoch am Ende dann wiederholt und man den Kontext kennt und dann die Haupdarstellerin den Vergleich zieht, macht diese Eingangsszene erst vollends Sinn. Man merkt das es nicht nur der reine Klischee behaftete Anfang ist, sondern ihr euch schon einen Kopf gemacht habt, super.

Die Locations am Ende waren natürlich klasse und boten den nötigen Kontrast zu den reinen Zimmeraufnahmen bei euch zuhause, das steigert den Production Value erheblich :)

Ich denke am ehesten hatte ich auch meine Probleme mit einigen Logiken bzw. der Art wie Dinge dargestellt wurden und der entsprechenden Glaubwürdigkeit der Handlungsweisen. Für mich kam es auch nicht ganz so klar rüber wie innig die Beziehung der beiden Hauptfiguren geworden ist. Die Beschreibugn suggeriert ja schon, das die Pflege über mehrere Jahre geht und die Einblendung der Jahreszahl untermauert dies auch, es kommt aber in den Szenen nicht sehr differenziert rüber. Ich verstehe es so das die Schwarz/Weiss Rückblenden auch immer noch alltagssituationen der Pflegerin zeigen und das sie privat mit ihrem Freund stress hat und sich im Streit von ihm trennt. Ich denke mal damit wolltet ihr dann zum Ausdruck bringen, das sie sich gänzlich für den Patienten aufopfert, in dem Sinne auch ein Zeichen von Liebe. Der Entschluss dann Sterbehilfe zu leisten kam für meinen Geschmack dann auch etwas zu plötzlich, man weiß wie ihr es meint, der Film bringt diesen Aspekt aber noch nicht ganz so glücklich rüber. Generell hätte ich mir auch mehr verbale Interkation zwischen deiner Rolle und der der Pflegerin gewünscht. Ich denke hier hätte man schon mit wenigen Szenen und einigen treffenden Worten sehr gut die Beziehung der beiden beleuchten können, um den Entschluss zur Sterbehilfe nachvollziehbarer zu machen. So wirkt es zwar schon so das deine Figur sehr leidet, aber am Ende eben so das sie allein die Entscheidung trifft, ich erkenne keine richtige Zustimmung deinerseits, bzw eine gegenseitige Einigkeit. Das bringt natürlich auch eine gewisse Brisanz in diese Szene, würde man es so deuten wie eben geschrieben.
Das Ende dann im Krankenhaus respektive in der JVA finde ich ansich schon recht gut gelöst. Wäre es ungewiss ob du bei dem Versuch gestorben bist, hätte es ein anderes Licht auf die Sache geworfen. So gebt ihr dem Zuschauer noch ein wenig was mit auf dem Weg wo er sich selbst fragen muss, ob der verfrühte Tod durch die Sterbehilfe nicht doch auch eine Erlösung von noch mehr Schmerz gewesen wäre. Stattdessen musste der Patient noch lange nach dem Vorfall hilflos, alleine und ohne jegliche Lebensqualität dahinvegetieren, um schlussendlich dann das unvermeidliche Ende zu finden. Find ich gut das ihr das so dargestellt habt!

Kurz noch zur Technik, ich freue mich schon auf einen ausgewogenen Score vom Andy. Die Musiken die jetzt im vorläufigen Schnitt für die Show vorliegen sind meist ganz passend, aber bei weitem zu aufdringlich und natürlich ständig abgehackt, so wirkt der Film auch noch stärker nach einer Aneinanderreihung von Versatzstücken und nicht wie eine geschlossenes ganzes. Ich wette da kann Andy euch noch viel gutes tun.
Der Medical Zoom konnt gut gefallen, schöne Arbeit von Kajika. Die Keyingszene mit Olaf glaub ich wirkte in der Tat deplaziert. Ich glaub hier wäre es besser und subtiler gekommen wenn ihr einfach Shot / Gegenshot gedreht hättet in einem recht neutralem Raum mit weissen Wänden, so wäre es vielleicht gar nicht aufgefallen, dass Olaf beim Dreh nie anwesend war. So wirkte es halt etwas deplaziert, zumal so ein Film wie dieser hier ansich komplett ohne Effekte auskommen könnte. In dem Sinne war auch der Medical Zoom zwar schön aber ansich überflüssig für´s Story Telling. Kleinigkeiten aber eben.

Schlussendlich, das Schauspiel hat mir gut gefallen, allen vorran eure Hauptdarstellerin die heir wirklich punkten konnte, sie kommt sympathisch rüber und man kann mit ihr fühlen. Deine Rolle war ebenfalls recht gut inszeniert, wenn auch wie ich schon schrieb zu wortkarg und somit halt auch nicht super komplex zu spielen wie die Rolle der Pflegerin. Die anderen Rollen passten soweit gut ins Bild, stachen aber meist auch nicht sonderlich hervor, was weder gut noch schlecht sein muss.

Dennoch für deinen ersten richtigen Film wie du ihn nennst (für mich war "Eine Krankheit" auch schon ein bemerkenswertes kleines Filmchen, wenns auch sehr kurz war), schon sehr tolles Ergebniss, rührend und ein ernstes Thema, dafür beide Daumen hoch.

8

Dienstag, 2. September 2008, 16:11

Hab grad den Film
gesehen


Ich weiß bloß net was ich
dazu sagen soll..
also..

einerseits ist der mal so
richtig, richtig gut geworden.. gibts nix.. also ehrlich mal respekt.. und ich
hatte eigentlich konstant gänsehaut...

andererseits hasse ich dich
grad dafür, dass ich mir das pipi aus den augen wischen musste.. und net nur
einmal


BOAH... üüübel... aber genial

scheisse.. net schlecht herr immich...also wenn du damit keinen
preis bekommst, dann weiß ich auch net

ich bin ja mal richtig gespannt, was da noch so alles hier auf uns zu kommt :)

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9

Dienstag, 2. September 2008, 21:23

Ein Wort:

Gänsehaut.

Du hast wirklich nen kleines Meisterwerk geschaffen.
Ich musste über das nachdenken was ich da sah. Du hast in mir Emotionen ausgelöst.
Ich finde das wirklich richtig genial wenn du solche Gefühle beim Zuschauer auslösen kannst.

Aber erstmal zu den Darstellern: Ich finde die Pflegerin hat eine wirklich geniale Leistung gebracht! Hammer!
Und du, es tat einem richtig weh wie du dort lagst, kahl rassiert, an irgendwelchen Schläuchen, hilflos...
Wirklich geniale Schauspielerische Leistungen von euch!

Die Story war sehr gut. Ich freue mich dass du auch eine realistische Story gewählt hast, weg von Raumschiffen, Monstern und Gangstern.
Das war dein erster Film? Ich freue mich so sehr auf alles was da noch von dir kommt. 8o

Dramaturgie war Hammer! Erst der lebensfrohe Mensch, dann dieser Schlag und dort liegst du, unfähig irgendetwas zu tun.
Das alles war ziemlich traurig. Und das schöne war dass du die Zuschauer direkt ansprechst, "Was würdest du tun?"
Also ich will mir nicht vorstellen da so hinzuvegetieren. Das ist wirklich die reine Höhle.

Tech. hatte es zwar seine Macken (Musik wurde nicht ausgefadet, der Bildaufbau war manchmal etwas ungünstig und das bödeste war der fehlende Abspann. =/) aber diese kleinen Sachen kann man schnell korrigieren.

Wie gesagt, ein Hammer Film von dir. Und ich freue mich auf Neue Sachen von dir!

Für's Erstlingswerk:
10/10

10

Dienstag, 2. September 2008, 21:33

einen wunderschönen guten abend....

hallo zusammen......



möchte mich gerne mal kurz bei ihnen/euch (weiß nicht wie das hier so üblich ist?) vorstellen...

ich bin die coco, 22 jahre alt und hab in diesem film die weibliche hauptrolle gespielt. ich muss sagen, dass das alles auch für mich ziemlich aufregend war, erster film und so, aber mir hat es verdammt viel spaß gemacht(auch wenn ich manchmal fast ausgerastst bin)--->sorry nochmal, jungs!

möcht mich ganz herzlich für die positiven kritiken bedanken, hätte ich ja nicht gedacht.....freut mich total!merci....

jetzt lass ich hier aber auch mal was vom stapel....also, da ich ja echt keine ahnung vom drehen, technik und was sonst noch alles dazu gehört hab, sag ich einfach mal:runde sache tobi, mir gefällt der film und erinnert mich auch sehr oft an einige situationen die man so im krankenhausalltag erlebt...trotzdem hab ich auch son paar kleine fehlerchen entdeckt, aber dass weißte ja auch schon-sag ich jetzt auch nicht, damits keinem auffällt;)

für kommende projekte wünsche ich dir viel erfolg, ein kleiner tip vielleicht noch: wie wärs mit nem terminplaner?

wünsche allen einen angenehmen abend...

lieben gruß, die CoCo*

MichaMedia

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11

Mittwoch, 3. September 2008, 12:29

wie wärs mit nem terminplaner?

Ist in unserem Gewerbe fehl am Platz, da sich nicht alle einen teilen. ;)

Klasse gemacht der Film und sehr schön gespielt, hier kann man die CoCo nur loben, sieht man selten im Amateurfilmbereich.
Für die Details schließe ich mich in soweit Heikos Kommentar an, und was ich mir mehr von dir gewünscht hätte, wären mehr Reaktionsversuche gewesen.

Ne Frage, war das die JVA in Schwerte? Würde mich nicht wundern, hatte da mal ein Theaterstück gesehen mit Innsassen, die sind da in dieser Richtung wohl sehr befürwortet.

Alles im Allem ein sehr guter Drama der unter die Haut geht und für Amateurfilm perfekt gespielt ist.

Gruß Micha

PS: mit voller Glatze siehste besser aus, als mit halber Kojeckie ;)

LunaticEYE

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12

Mittwoch, 3. September 2008, 20:18

Oki, ich geb auch nochmal kurz meinen Senf dazu ab.

1. Darsteller:

Fand ich durchweg gut gespielt, auch von den Nebendarstellern. Coco und Du ward aber echt für den Amateurfilmerbereich hervorragend. Gerade bei so einem schwierigen Thema. Kann mir gut vorstellen, wie anstrengend die Dreharbeiten gewesen sein müssen, wenn man wieder und wieder in dieselbe Szene dreht und wieder und wieder heulen und heulen und heulen muss. Und das kommt sooo gut rüber, ich bin echt beeindruckt. Und Du siehst auch als Patient so derbe übel aus, habt ihr Dich gut zurechtgeschminkt. Ich weiß ja, dass du in der Realität nicht so kacke ausschaust :-) Respekt für Deinen Einsatz, wer würd sich schon ne Glatz rasieren, das ist schon Hardcore. Oder sich diese ganzen Schläuche einführen lassen. Da muss ich Dich mal explizit für dieses Engagement loben, man hat aber auch immer gemerkt, wie sehr Dir dieses Projekt am Herzen liegt.

2. Kamera: Wie Du schon selbst gesagt hast, ist es echt schwierig, das zu bekommen was man sich wünscht, wenn man nicht selber drehen kann sondern auch noch als Darsteller fungiert. Trotzdem fand ich das Ergebnis mehr als ordentlich. Da merkt man, was es ausmacht, wenn man sich vorher Gedanken macht und nicht einfach draufhält. Ein weiterer wichtiger Unterschied zwischen einem Homevideo und einem richtigen Film. Da sind bei mir besonders positiv die Nahaufnahmen ganz zum Schluss aufgefallen, wo die Cam so über die ganzen Schläuche und den Technik-Kokolores fährt und dann erst die Szene als Ganzes gezeigt wird. ODer diese "Rückblenden". Schön gemacht.

3. Inhalt / Story: Da seh ich auch einige Schwachpunkte. Das Verhältnis zwischen Pflegerin und Patient wird nicht ausreichend geklärt, da fehlt mir ein Anhaltspunkt dafür, was zwischen denen läuft. Ob das Liebe ist oder Mitleid, sei mal dahingestellt. Aber es ging zu schnell ans Eingemachte, als das es für den Zuschauer Sinn ergeben könnte. Was bei der Szene, in der Coco ihren Kollegen aussperrt unheimlich hilfreich gewesen, wenn die beiden sich vorher schon über den Patienten unterhalten hätten und sie so andeutungsweise was in Richtung Sterbeghilfe von sich gegeben hätte. Das hätte die Reaktion ihres Kollegen (Rettungsdienst und Polizei rufen) besser erklärt.

4. Technik: Der Zoom ins Hirn von Kajika war total cool, da hatte ich nach den ersten Versionen die Du mir gezeigt hast, erst bedenken. Aber das hat er wirklich klasse hinbekommen. Auch Lob an Five für den Golfball, denn ich wette niemandem ist aufgefallen, dass der nicht echt ist sondern nachträglich eingefügt wurde (hätte auch nicht gedacht, dass es so schwer ist, nen Golfball in der Realiät zu treffen).
Die Farbkorrektur war so lala. Da wurden noch zu deutlich Unterschiede zwischen einzelnen Shots sichtbar, das hätte man mit ner sogfältigeren Korrektur noch besser kaschieren können. Ist aber auch sicherlich dem Zeitdruck wg. Foren-Awards zuzuschreiben.
Teilweise war das Bild zudem etwas verwaschen, vll. probierst du nochmal andere Einstellungen bei der Komprimierung. Das Ende hätte auch nicht so abrupt sein dürfen, dann lass die Musi lieber noch etws weiterlaufen und verwende die vorhandenen Credits, selbst wenn sie nicht final sind. Wenn man in so einer intensiven Szene wie zum Schluss plötzlich durch das Stoppen des Players rasugerissen wird, dann geht das einfach auf die Atmossphöre, die du vorher so gekonnt aufgebaut hast.

Alles in allem find ich das Ergebnis echt sehenswert. Man merkt, wie sehr du dich da reingehangen hast. Alleine schon die ganzen Locations zu organisieren, sowie die Requisiten, muss ein Höllenaufwand gewesen sein. Das wertet einen Film aber richtig auf. Und ich freue mich, dass auch ein Drama im Af gut ankommen kann. Trash und Action sind dagegen ein Kinderspiel, so "erwachsene Filme" sieht man hier leider recht selten.

Daumen hoch und ich freu mich aufs nächste Projekt!

PS: Meinen Auftritt hatte ich mir auch anders vorgestellt. Von Jesus hast Du nie was erwähnt ^^ Aber da wäre das Einfügen einen Hintergrunds aus Klinik oder Arztpraxis doch passender gewesen.
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Sonntag, 7. September 2008, 18:38

So hab mir den Film auch grad angeschaut. Ich halte mich kurz, da die anderen ja schon sehr ausführlich und detailiert auf die einzelnen Sachen eingegangen sind.



Krebs - Ein ernstes Thema. In diesem Film gut "rübergebracht" und verfilmt. Allerdings hätte ich mir noch ein paar Szenen zuvor gewünscht, wie es dazu gekommen ist, bzw. wie sein Verhältnis zu der Pflegerin war und wer noch involviert war. Mir haben die Zusammenhänge der einzelnen Personen gefehlt. Anfangs dachte ich ja, das die Pflegerin seien Freundin ist.

Der Ton war ansicht gut, aber manchmal übertönte die Musik die Dialoge.

Musik ist aber sehr gut und stimmungsvoll gewählt, hat dem Film den richtigen "Kick" gegeben. Auch wenn sie doch an vielen Stellen einfach abgehackt ist...

Insgesamt aber echt gut geworden!

Alfanje

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Sonntag, 7. September 2008, 21:43

Neue Filmversion komplett mit Logo und Credits verfügbar!
--> Download


Ich habe mir endlich mal Zeit genommen um auf eure sehr konstruktiven Kommentare zu antworten. Zeit hab ich leider nie genug^^. Erstmal vorweg - Vielen Dank für eure Kommentare und überhaupt das ihr reingeschaut hattet. Ich empfehle auch vorher erst den Film zu sehen, bevor ihr euch sonst gespoilert fühlt!

@Kajika

Zitat

Der Übergang zu dem Schwarz-Weiß-Video der weiblichen Hauptrolle ist ein bisschen plötzlich, genauso wie der wieder zurück zur Krankenpflege, vll hätte man das rauskürzen können... ...die Schwarz-WeißSzenen reißen aber immer ein bisschen aus der Stimmung raus, die Übergänge sind zu plötzlich.
Das war ziemlich mit Absicht geplant. Ich wollte das der Zuschauer aus seiner Illusion rauskommt, und das möglichst abprubt. Ich denke garde wo diese Streitszene kommt gefällt mir das besonders gut, das man plötzlich aus der Pflege rausgerissen wird. Die SchwarzWeiss Szenen sind auch dafür da um ihre missliche Lage zu zeigen, wie es Coco mit der gesamten Situation ergeht. Wenn ich da jetzt was kürze ist es bestimmt noch unverständlicher.

Zitat

Das Mitleid und die Besorgnis um den Patienten kommt irgendwie arg plötzlich, vll hätte man schon vor der krankheit eine Verbundeheit der beiden zeigen müssen damit das Handeln verständlicher wird.
Es gab vor der Krankheit keine Verbundenheit. Da sie Pflegeschülerin ist, hat sie den Patienten auch erst in der Pflege kennengelernt.

Zitat

Die Sterbehilfe kam wirklich arg plötzlich, genauso wie das Verhalten des zweiten Krankenpflegers gelich mit der Polizei anzurücken.
Die Sterbehilfe sollte zwar im Film plötzlich kommen, also es sollte vorher eigentlich auch niemand wissen, aber sie hatte es schon vor Monaten im Kopf (was man sich nur denken könnte) aber 2 Tage davor den entschluss gefasst --> Rückblenden. Zwischen der Sterbehilfe und dem einrücken der Polizei vergehen natürlich geschätzte 20 minuten. Aber das er sofort die Polizei angerufen hatte, könnte Zeigen das er sowas schon vielleicht erahnte, ohne mit dem Gedanken zu spielen das Coco das jemals tun würde.

Zitat

Den Schluss find ich ein bisschen unnötig aber auch nicht störend. Das das EPG aufhört zu piepen (und damit das Herz zu schlagen) war ein bisschen vorhersehbar (Arztprognose -> Datum). Ich hätte den Patienten (dich) schon bei der Sterbehilfe sterben lassen, so ist es ein arg trauriges, aber auch realistisches Ende, was ja gewollt war.
Es heisst EKG^^ und ja, es war ziemlich vorhersehbar^^. Gewollt war das Ende noch trauriger zu machen. Ich habe das in der neuen Filmversion etwas verdeutlicht mit einem zusätzlichem Datum. Das war wohl vorher nicht verständlich genug für Laien. "Die Geschichte beginnt 2004 mit ausbruch der Krankheit. Der Arzt gibt ihm noch ca 2 Jahre. 2006 ist er schon im sehr schlechten zustand, er wird wohl nicht mehr lange leiden müssen - aber dennoch überlebt er die Reanimation und wird noch weitere 2 Jahre künstlich am leben gehalten, da das Herz doch noch schlägt..."

Zitat

die verbesserte Fassung mit Original-Score, hier kannst du vll dann noch ein paar Fehler im Schnitt ausmerzen
Welche Fehler meinst du so im bereich Bild?


@Five, besonders cool, da ich nichtmal mit einem Kommentar von dir, als Effektliebhaber, gerechnet hatte...

Zitat

Der Schnitt am anfang war klasse am ende hatte das allerdings so seine Längen. Merkte man die unterschiedlichen Kamera männer?
Es waren zwar unterschiedliche Kameraleute, zb im Knast und im Krankenhaus, aber Dramen haben halt längere Schnitte. Das war oft durchdacht und ich fand wenig gründe zum kürzen. Am anfang musste alles schnell gehen, und später gewollt langsam.

Zitat

Die Lokations waren 1a. Sich schläuche in den Mund zu schieben gehört schon einiges Dazu.
Das war allerdings sehr anstrengend. Die beiden Dinger die ich im Mund hatte behinderten mich extrem am sprechen - und das ist schon mies wenn du auch regisseur bist^^. Der Tubus war zwar präpariert dennoch extrem anstrengend (bild). Un noch schlimmer war der Guedeltubus, das grüne dingen was dazu da ist die Zunge runter zu halten. (bild). Das hatte mir beim einführen einen extremen Würgereiz erbracht, dann ließ ich ihn doch präparieren, leider war er dann etwas schärfer... 8|

Zitat


Allerdings wirkte es dann doch sehr zu gespielt . Das mag aber auch an mir liegen weil ich das nicht am eigenen Leib kenne wie solche Menschen sind. Mir fehlt da einfach die Erfahrung.
Also richtige Pflegefälle sind noch heftiger. Übertrieben war wirklich garnichts, eher untertrieben bei solch einer Diagnose.

Zitat

Bei den Schwarz/Weiß Szenen hätte ich mir vielleicht ein wenig mehr Kontrast gewünscht und auch generell effektivere Farbkorrektur.
Mit der jetzigen Farbkorrektur bin ich auch nicht zufrieden, wird für die Finale Version noch überarbeitet.

Zitat

Bei der Wiederbelebungszene hätte man vielleicht mehr härte Rockszenen gewünscht dazu psychodelische Farbspielerein.
Da hört man doch unseren Five raus 8-) Ich denke mit System of a Sawn und dem SOng war ich schon ganz rockig dabei.


@Wusel

Zitat

Von der schauspielerischen Leistung aller Beteiligten bin ich positiv überrascht - vor allem deine weibliche Hauptrolle hat sehr gut gespielt
Danke, ich bin auch sehr stolz, wie Coco gespielt hat. Bin froh sie im Team zu haben! Vielleicht spielt sie bald auch noch (ACHTUNG SPOILER) Jane! 8|


@Heth

Zitat

Man merkt das es nicht nur der reine Klischee behaftete Anfang ist, sondern ihr euch schon einen Kopf gemacht habt, super.
Jau das rauchen stand eher im Hintergrund. Bin zwar selber totaler nichtraucher, auch wenns im Film zu sehen war, aber eigentlich gings halt eher um diese Metapher. Das hab ich mir schon anfangs durch den Kopf gehen lassen, und bin froh das das alles so klappte mit diesem Sinnbild wie ich es wollte.

Zitat

Ich denke hier hätte man schon mit wenigen Szenen und einigen treffenden Worten sehr gut die Beziehung der beiden beleuchten können, um den Entschluss zur Sterbehilfe nachvollziehbarer zu machen.
Leider hatte ich bei dem Dreh damals zu sehr aus meinen Augen, also einer fast Profi-pflegeperson alles gesehen. Im nachhinein fehlt noch etwas mehr was dieses Handeln etwas unterstützt. Ihr Entschluss sollte aber eigentlich nur in den Rückblenden stark verdeutlicht werden. Ausserdem war ich als Patient nicht in der Lage zu sprechen, nagut das hätte man auch anders lösen können :D

Zitat

So wirkt es zwar schon so das deine Figur sehr leidet, aber am Ende eben so das sie allein die Entscheidung trifft, ich erkenne keine richtige Zustimmung deinerseits, bzw eine gegenseitige Einigkeit.
Das ist bei der neuen Version bei 7:31 zu sehen. Da wo ich ihre Hand nehme und sie nah an mein Ohr kommt und sagt "Ich mach das heute. Versprochen" Da war schon klar das ich wissen müsste worum es geht, auch wenns der zuschauer noch nicht weiß. Als zustimmung Nicke ich daraufhin noch.

Zitat

So gebt ihr dem Zuschauer noch ein wenig was mit auf dem Weg wo er sich selbst fragen muss, ob der verfrühte Tod durch die Sterbehilfe nicht doch auch eine Erlösung von noch mehr Schmerz gewesen wäre. Stattdessen musste der Patient noch lange nach dem Vorfall hilflos, alleine und ohne jegliche Lebensqualität dahinvegetieren, um schlussendlich dann das unvermeidliche Ende zu finden.
Genauso war es gedacht. Ich glaube du gehörst zu den wenigen die das sofort so verstanden haben. Hoffentlich irre ich mich.

Zitat

Schlussendlich, das Schauspiel hat mir gut gefallen, allen vorran eure Hauptdarstellerin die heir wirklich punkten konnte, sie kommt sympathisch rüber und man kann mit ihr fühlen.
Hehe, danke! Vielleicht hat sie ne gute Chance gegen Schumi bei den awards :P

Zitat

Deine Rolle war ebenfalls recht gut inszeniert, wenn auch wie ich schon schrieb zu wortkarg und somit halt auch nicht super komplex zu spielen wie die Rolle der Pflegerin.
Worte konnt ich nicht verfassen. Diese funktion hatten die Tumore schon bereinigt. Nebenbei war es schwer zu beobachten was die anderen trieben während ich nur so "rumlag" oder in anderen Szenen die Augen zu hatte. Ich hoffe ich kann bald lieber nur hinter der Cam oder nur vor ihr sein.

Zitat

Dennoch für deinen ersten richtigen Film wie du ihn nennst (für mich war "Eine Krankheit" auch schon ein bemerkenswertes kleines Filmchen, wenns auch sehr kurz war), schon sehr tolles Ergebniss,
Eine Krankheit wurd innerhalb von 2 STunden (glaub ich) und ohne überlegung, also total spontan und improvisiert aufgenommen. Da ist ver2fehlte Leben schon doch was anderes^^ - dennoch Danke!


@Ghostpictures

Zitat

Die Story war sehr gut. Ich freue mich dass du auch eine realistische Story gewählt hast, weg von Raumschiffen, Monstern und Gangstern.
Da hatte ich allerdings am meisten bammel vor, da halt Raumschiffe und Laserschwerter besonders hier im Forum doch meist besser ankommen.
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Alfanje

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15

Sonntag, 7. September 2008, 21:43

2ter post da der erste zu lang war!


@LunaticEye

Zitat

Und Du siehst auch als Patient so derbe übel aus, habt ihr Dich gut zurechtgeschminkt. Ich weiß ja, dass du in der Realität nicht so kacke ausschaust :-) Respekt für Deinen Einsatz, wer würd sich schon ne Glatz rasieren
Ja, und ich musste mir gleich zwei mal den Kopp rasieren^^. Geschminkt wurd ich auch ein wenig. Das Bild wo ich da so liege ist schon heftig cool geworden. Gefällt mir selbstritischer Sack selbst.

Zitat

Was bei der Szene, in der Coco ihren Kollegen aussperrt unheimlich hilfreich gewesen, wenn die beiden sich vorher schon über den Patienten unterhalten hätten und sie so andeutungsweise was in Richtung Sterbeghilfe von sich gegeben hätte. Das hätte die Reaktion ihres Kollegen (Rettungsdienst und Polizei rufen) besser erklärt.
Das ist ein Interessanter Ansatz. Da werd ich sogar noch überlegen das nachzudrehen. Vielleicht könnte ich da noch einiges inhaltliches gutmachen mit.

Zitat

Der Zoom ins Hirn von Kajika war total cool, da hatte ich nach den ersten Versionen die Du mir gezeigt hast, erst bedenken. Aber das hat er wirklich klasse hinbekommen.
Das hatte ich aber auch, aber da er mir das alles schon erklärte wie er meint, wie es aussehen könnte, da hatte ich ihm vertraut. Und er hat es Super genial hinbekommen.

Zitat

Die Farbkorrektur war so lala. Da wurden noch zu deutlich Unterschiede zwischen einzelnen Shots sichtbar, das hätte man mit ner sogfältigeren Korrektur noch besser kaschieren können. Ist aber auch sicherlich dem Zeitdruck wg. Foren-Awards zuzuschreiben.
Wie schon erwähnt fand ich sie selber mies. wird noch geändert. Die Awardshow war jedenfalls einer der Hauptgründe warum sie so gewählt wurde.

Zitat

Das Ende hätte auch nicht so abrupt sein dürfen, dann lass die Musi lieber noch etws weiterlaufen und verwende die vorhandenen Credits, selbst wenn sie nicht final sind. Wenn man in so einer intensiven Szene wie zum Schluss plötzlich durch das Stoppen des Players rasugerissen wird, dann geht das einfach auf die Atmossphöre, die du vorher so gekonnt aufgebaut hast.
Dafür entschuldige ich mich bei allen Zuschauern. Das Ende ist jetzt mit Credits versehen und anschaubarer :D

Zitat

Meinen Auftritt hatte ich mir auch anders vorgestellt. Von Jesus hast Du nie was erwähnt ^^ Aber da wäre das Einfügen einen Hintergrunds aus Klinik oder Arztpraxis doch passender gewesen.
Tja, du warst halt mein JESUS^^ - Retter - in der kurzen Zeit noch ne Aufnahme zu machen obwohl du selber im totalen Stress warst :D ... da musst ich dir doch einen perfekten auftritt machen der einem Lunatic würdig ist. Hehe. Nein, das es so angekommen ist war auch der Grund der fehlenden Zeit. Hier kommt noch ein Krankenhaushintergrund dazu! Jesus hat in meinem Film besser nichts zu suchen, sonst werde ich noch vom Papst hingerichtet 8|


@Neo

Zitat

Anfangs dachte ich ja, das die Pflegerin seien Freundin ist.
Das ist nicht verkehrt. Sowas kommt in der Pflege - besonders in der ambulanten Pflege wie hier im Film, bestimmt nicht selten vor.




@alle
Und ob es nun Liebe, Mitleid oder beides war; ob es nun richtig oder falsch war - das müsst ihr für euch entscheiden!


Danke

Alfanje
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Renier

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16

Montag, 8. September 2008, 21:48

Hab jetzt den finalen Film gesehen. Das ist interessant, was sich zur Vorabversion geändert hat.
Respekt für all die Arbeit, die du geleistet hast. Die Locations und Requisiten zu bekommen war sicherlich schwer.
Der Film ist harter Tobak. Corinna und du spielen herrvoragend. Alle anderen Darsteller fand ich auch nicht übertreiben. Man kann die Gefühle sehr gut nachempfinden, z.B. gleich am Anfang wo die Pflegeschülerin dir guten Morgen wünscht oder immer diese "Heulaufnahmen".
Bei all dem Realismus, muss es komisch sein, dass der Patient noch deinen Namen trägt.
LunaticEye finde auch gut. Allerdings ist diese Aura um ihm sehr merkwürdig. Soll das Ärzte als "Götter in Weiß" darstellen?
Den medizischen Zoom fand ich auch klasse. Wo hast du diese passenden Geräusche dazu her?
Das Ende (achtung Spoiler) war verwirrend. Dass 2 Jahre vergangen sind, hab ich nicht mitbekommen. Wenn es dramatisch sein soll, wäre gerade das Überleben am Schlimmsten gewesen. So ist es letztendlich doch eine Erlösung.
Ich bin auch verwirrt, wieso die Pflegeschülerin so zärtlich mit dem Patienten umgeht. Die Beziehung zwischen dem Patienten und ihr ist unklar. Ich hatte aber gedacht, dass der Kurzfilm will, dass man da selbst sein Urteil bildet.
Die Musik ist passend, aber nicht einheitlich. Was ist das für eine Musik bei ca. 3:00 min?
Ich bin gespannt, was du noch an Projekten realisierst. Der Aufwand macht sich bezahlt.
Der Film ist ein heißer Anwärter für die Awards z.B. Bester Film oder Bester Schnitt.
Echt guter Film.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Renier« (8. September 2008, 21:53)


JIN-ROH

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17

Donnerstag, 11. September 2008, 22:12

Wow! super Schauspielkunst. Wundervolle Musikauswahl. knappe 11 Minuten bitter süße Melancholie, ich liebe so was! Die 100% authentische Geschichte hat mich wirklich zum nachdenken gebracht und so gefühlsmäßig mitgerissen. Das ist mir noch nie bei einem Amateur Film passiert und wenn ich nicht so ein knallharter Hund wäre hätte ich sicher sogar geweint.
Die Frage ob ich bei einem Freund/in in einer solchen Situation auch so handeln würde will ich mir gar nicht stellen

Alfanje

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18

Sonntag, 26. Oktober 2008, 14:26

Mein Film ist nun komplett fertig und voraussichtlich in der endgültigen Finalen Fassung hier zu sehen. Die wirklich tolle musikalische Leistung von Florian Linckus mit der untermahlung des Soundtracks ist einfach genial - in meinen Augen und Ohren. Zudem bekam ich auch die rechte von 2 Liedern von "The Maximilians" - vermittelt vom Musiker David Bowman. Damit ist mein Film nun komplett Gemafrei und wird sich mal an ein paar Wettbewerbe rantrauen!
Der Ton selber wurde noch etwas angepasst - mit Kopfhörern beim vertonen zu arbeiten ist scheinbar sinnvoller als mit standard-boxen^^. Die Bild mängel wurden bis auf die Arztszene nicht verbessert, und werden es voraussichtlich nicht, da einiges vom Rohmaterial und von zwischengespeicherten sequenzen in meinem durcheinander nicht aufzufinden sind^^ --> beim nächsten Film gibts mehr Ordnung 8-) Ausserdem wurde diese Version, also die finale, auch einem professionellen Filmteam zugespielt, deswegen will ich da momentan auch wenig dran ändern. Es ist aber möglich das die jetzt noch vorliegenden Fehler in einer DVD-Edition im "directors cut" :D bereinigt werden.

Ich hoffe euch gefällt die neue Version des Films nun auch gut, mir persöhnlich gefällt sie sogar besser als mit der gemamusik, wobei natürlich "I get around" ziemlich perfekt passte :cursing:

Also nochmal großen Dank an Florian Linckus und auch an David Bowman!

Die erste post von mir wurde übrigens auch bearbeitet und der Film mit Stream und DL-version hinzugefügt!

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Thom 98

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19

Sonntag, 26. Oktober 2008, 16:57

Wow! Muss sagen der Film hat mir ausgesprochen gut gefallen.
Genialer Soundtrack, super Darsteller und ein sehr interessantes und schwieriges Thema!

Technisch war es wzar nicht auf dem allerhöchsten Niveau, doch es gab nichts, das hier ungewöhnlich stark gestört hätte! Super gemacht.

IMP#1

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20

Montag, 27. Oktober 2008, 15:31

So, nun gebe ich auch mal meinen "Senf" dazu. Als allererstes möchte ich mich bei Tobias für die Möglichkeit bedanken dem Film noch den letzten Schliff verpassen zu können. Eine sehr tolle Zusammenarbeit mit ihm. Dafür danke, es gibt auch schwerwiegende Fälle. Und natürlich hoffe ich das sich jeglicher finanzieller Ruin den ich dir beschert habe auch ausgezahlt hat (kleiner Scherz am Rande).
Nein aber mal im Ernst, in dem Film steckt wirklich so viel Emotion das selbst ich beim ersten ansehen wirklich mitgefühl entwickelt habe. Dafür auf jeden Fall ein großes Lob an dich! Insgesamt ist alles sehr gut gelungen und ich bin mit dem Film sehr zufrieden.

Viele grüße
Facebook - Webseite - Soundcloud
Ab 2. April erhältlich (Amazon, iTunes, Spotify etc): Original Alien Picture Score "Proll Out", Music composed by Florian Linckus.

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