Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Amateurfilm-Forum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

1

Dienstag, 27. November 2007, 23:44

Film: "Überlasse nichts dem Zufall"

Überlasse nichts dem Zufall

Inhalt

Kommissar Rainer Zufall sieht sich zum ersten Mal in seiner Karriere mit einem kniffligen Fall konfrontiert. In einem Theaterstück wird ein Schauspieler von einer per Infrarot-Fernbedienung ausgelösten Pistole umgebracht. Der Mörder scheint schnell gefasst, doch der narzisstische Polizist muss sehr schnell feststellen, dass nicht alles im Leben so ist wie es scheint, auch im Eheleben...

Hintergrund

Dieser Film wurde innerhalb eines Dreivierteljahres von meinem Literaturkurs realisiert. Er ist eine typische Kriminal-Komödie mit leichten Fantasy-Anleihen. Auf Visuelle Effekte wurde weitgehend verzichtet. Schauspielerische Darstellung und eine Vielzahl von Schauplätzen standen im Mittelpunkt dieser Schulproduktion. Insgesamt war es mein erster richtiger Spielfilm, was man ihm - zugegeben - sehr gut ansieht. Trotzdem habe ich viel Zeit in dieses Projekt gesteckt und wollte euch diesen Film nicht vorenthalten.

Typ:...............Spielfilm
Länge:............42 Minuten
Codec:............DivX

Cast & Crew

Regie.................Peter Smits (moì), Pascal Schnaudt
Kamera..............Pascal Schnaudt, Thomas Reul, Peter Smits
Schnitt & PP.......Peter Smits, Pascal Schnaudt
Drehbuch...........Kathrin Morawitz, Laura Jonas, Laura Schürmanns, Christina Kaminski
Maske & Req......Sabrina Friedrichowski, Sarah Dahlmann, Denis Hartwig

Rainer Zufall.......Tobias Janßen
Assistentin.........Anna Louven
Engel................Philipp Wälbers
Gretchen Zufall...Eva Louven
Gott.................Patrick Donner
Täter 1.............Nadine Manderla
Täter 2.............Madeleine van Rossum
Täter 3.............Matthias Caus
Regisseurin........Kathrin Morawitz
Opfer 1.............Eike Roosen
Opfer 2.............Pascal Schnaudt
Fr. Sommer.......Christina Kaminski
Mr Andersson....Thomas Reul
Mrs Andersson...Katja Poguntke
Po.Prä.Vor.........Philipp Brüx
Fr Chantrè........Kerstin Sowislo
Zicke 1.............Julia Schoofs
Zicke 2.............Laura Jonas
Holmes.............Denis Hartwig
Kollege.............Georg Ries
Himself.............Igel

Schnappschüsse







Download

Überlasse nichts dem Zufall (.wmv | 364 Mbyte)
(Rechtsklick -> Ziel speichern unter)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Stoned« (2. Dezember 2007, 16:09)


Timbolt

unregistriert

2

Mittwoch, 28. November 2007, 00:16

So, habe mir den Film nun ganz angeschaut und mir einige Notizen gemacht. Da ich von der PP nicht allzu viel Ahnung habe, beschränke ich mich hauptsächlich auf Autoren/Schauspieler und vor allem deine Leistung.

Zum Drehbuch: Ich finde den Plot gut, der Film ist spannend. Manchmal haben die Autoren aber komische Dialoge entworfen, bzw. den Dialog aufgesetzt wirken lassen. Dies passiert sicher, wenn man vorher noch nicht allzu viel geschrieben hat, weil man nicht genau sagen kann, wie der Dialog später rüber komme und ob er, so gesprochen, passend wirkt. Ein Beispiel sind zu oft verwendete Worte in schneller Reihenfolge, das fällt beim Schreiben weniger auf als beim Dreh selbst.

Hier ist es dann deine Aufgabe dies beim Dreh zu bemerken und es abzuändern.

Außerdem fand ich die drei Geschichten der drei Verdächtigen, die sie im Büro des Komissars erzählen, zu lang und ausschweifend. Sie verwirren etwas und hätten kompakter gestaltet werden können.

Zu den Schauspielern: Die Besetzung ist gut gewählt, da die besseren Schauspieler die größeren Rollen übernommen haben. Die Nebendarsteller haben zwar meistens gefallen, aber nicht immer (was natürlich bei einem Amateurfilm nicht störend ist, da man von Leuten, die noch nicht lange Schauspielern, unmöglich eine perfekte Darstellung erwarten kann).
Den Hauptdarsteller fand ich aber wirklich genial. Der Charakter war zum einen gut entwickelt, mit Witz und allem was dazugehört, zum anderen hat der Schauspieler die Rolle super umgesetzt. Mein Kompliment.

Trotzdem nochmal zu ein paar Fehlern der Darsteller. Am Anfang schaut die Regisseurin des Stücks (als sie sich über das Vergessen des Textes aufregt) kurz in die Kamera.

Da muss du aufpassen und einen Take schaffen, wo dies nicht passiert.

Des Weiteren ist mir aufgefallen, dass die Nebendarsteller öfters zu schnell reden, was das ganze etwas unverständlicher macht (was sicherlich auch mit dem teilweise nicht so guten Ton zusammenhängt).

Achte auf so etwas, schnelles Sprechen (wenn es absichtlich gewollt ist und auch dann sollte es noch gut verständlich sein)
solltest versuchen zu bemerken und die Schauspieler darauf hinweisen.
So etwas ist sicher eine Frage von Erfahrung, ich will dir nur ehrliche Kritik geben, damit du nächstes mal vielleicht auf so etwas
achtest.

Sonst gefällt mit die Art, wie du die Schauspieler in Szene gesetzt hast!



Ein paar weitere Anmerkungen:

- Die Rückblende hat mir von der Art sehr gut gefallen (der Ton leider überhaupt nicht, aber das ist nicht dein Ding :) )
- Die Musikauswahl hat mir leider nicht so gut gefallen, fand sie teilweise einfach nicht passend
- Die Bildergeschichte fand ich auch nicht gut, finde, die hättest du weglassen müssen (s.o. kürzere Stories, dann braucht es die auch
nicht)
- Der Schnitt hat mir meistens sehr gut gefallen, selten war mal ein schlechter drin (sehr sehr selten)
- Die Lautstärke ist teilweise sehr unterschiedlich, manchmal sehr leise, dann wieder um Einiges lauter (extern aufnehmen, Tonmann mit
der Angel wenn es geht immer über dem Gespräch)
- Die Schrift am Ende läuft zu schnell durchs Bild, man sollte Zeit haben sie zu lesen
- Es hatte leider oft Hintergrundgeräusche (ab und zu auch Innen, dort aber leise)

Wichtig: Ihr braucht für Außenaufnahmen ein Windfell, das hat teilweise sehr stark gerauscht!


Alles in allem fand ich den Film ganz gut, aber vor allem wegen der Story und dem Hauptdarsteller. Ich habe sicherlich viel Kritik geübt, denke aber, dass man so am besten Lernt. Ich fand das Projekt insgesamt aber gut (sonst hätte ich mir sicher nicht die Mühe gemacht, diesen langen Text zu schreiben ;) ) und freue mich auf deinen nächsten Film.

Hier noch einmal ein paar Tips zusammengefasst:

- Schreibe das Drehbuch vor Ort leicht um, wenn etwas sich ein Dialog aufgesetzt anhört
- Passe auf Blicke in die Kamera auf (Da ich nicht davon ausgehe, dass du auf einem externen Bildschirm live mitgeschaut hat, sollte der
Kameramann dir so etwas auch sagen
- Achte darauf, dass die Schauspieler nicht zu schnell sprechen und alles verständlich rüberkommt
- Achte bei deiner nächste Produktion darauf, dass der Ton immer gut ist (das ist zwar nicht dein Ding, aber kannst ja trotzdem drauf
achten)



MfG Timbolt

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Timbolt« (28. November 2007, 02:11)


3

Mittwoch, 28. November 2007, 17:46

Moin Timbolt :)

Zu Anfang erst einmal ein riesen Dankeschön für deine wirklich ausführliche Kritik. Mit einer solchen Kritik kann ich wirklich etwas anfangen und versuchen aus meinen Fehlern zu lernen. Ich freue mich wirklich über solche Rezensionen da man nur über solch ein ernstgemeintes Feedback wirklich seine Fehler erkennen kann. Ich als Anfänger bekam von meinem Lehrer und meinen Mitschülern natürlich ein "Super gemacht" zu hören, da ihnen einfach das Fachwissen fehlt. Woher sollten sie es auch haben. Hauptsächlich aus diesem Grund habe ich den Film ja auch hier veröffentlicht. Aber auf ein paar deiner Kritikpunkte möchte ich noch gesondert eingehen:


Zum Drehbuch: [...] Manchmal haben die Autoren aber komische Dialoge entworfen, bzw. den Dialog aufgesetzt wirken lassen. [...]

Hier ist es dann deine Aufgabe dies beim Dreh zu bemerken und es abzuändern.


Oh ja, das Drehbuch. Die vier Damen sind absolute Perfektionisten und - leider auch - Individualisten. Ich war froh, dass nach der was - weiß - ich - wievielten Überarbeitung endlich ein Drehbuch fertig war. Sicherlich hätte ich auf ein paar Dialoge nochmal eingehen sollen, aber meine Angst über eine weitere zeitaufwändige Überarbeitung und natürlich die Angst davor, den Frauen vor den Kopf zu stoßen, haben mich dazu gebracht das Drehbuch eins zu eins zu übernehmen. Im Nachhinein war das keine gute Entscheidung, vor allem, da es sicherlich die Aufgabe eines Regisseurs ist das bestmögliche für einen Film zu tun. Es wird mir wohl nicht wieder passieren.


Außerdem fand ich die drei Geschichten der drei Verdächtigen, die sie im Büro des Komissars erzählen, zu lang und ausschweifend. Sie verwirren etwas und hätten kompakter gestaltet werden können.


Eindeutig die mieseste Szene im Film. Hier ist für mich persönlich der einzige Punkt, in dem Langeweile aufkommt. Leider haben die Schauspieler ihren Text in der Szene nicht auswenig gelernt (es war aber auch eine Menge Text ;) ) und mussten ihn so ablesen. Dadurch gestalteten sich die Dreharbeiten als eine Tortur, da wir leider für diese Szene das Sekreteriat der Schule nur für anderthalb Zeitstunden zu Verfügung hatten. Aber zugegeben, es wäre eindeutig mehr drin gewesen.


Den Hauptdarsteller fand ich aber wirklich genial. Der Charakter war zum einen gut entwickelt, mit Witz und allem was dazugehört, zum anderen hat der Schauspieler die Rolle super umgesetzt. Mein Kompliment.


Das kann ich wohl nur unterschreiben. Tobias Janßen ist meiner Meinung einfach nur fantastisch. Immerhinn hat er zum ersten Mal in seinem Leben überhaupt geschauspielert. Gleichzeitig ist er auch ein sehr guter Freund von mir, wodurch mich dieses Lob doppelt freut.

Generell noch zu den Schauspielern:

Meine Vorgabe bei dem Casting war es natürlich, allen Schülern die auch schauspielern wollen eine Rolle zu geben. Das war nicht immer einfach, da mitunter Schüler das Schauspielern einfach nur als kleineres Übel bei der Filmproduktion hingenommen haben. Und da zu einem guten Schauspieler immer eine Leidenschaft für sein Hobby oder seinen Beruf gehört und er seinen Job nicht als Zwang ansehen darf, kommt es so zu einige Schwächen im Film. Natürlich hätte ich diese Schüler als Regisseur viel mehr für das Projekt begeistern müssen.



Achte auf so etwas, schnelles Sprechen (wenn es absichtlich gewollt ist und auch dann sollte es noch gut verständlich sein)
solltest versuchen zu bemerken und die Schauspieler darauf hinweisen.


Ahh, dieses Manko ist mir noch gar nicht aufgefallen, vielen Dank für den Tipp.


Sonst gefällt mit die Art, wie du die Schauspieler in Szene gesetzt hast!


Besten Dank :)


- Schreibe das Drehbuch vor Ort leicht um, wenn etwas sich ein Dialog aufgesetzt anhört
- Passe auf Blicke in die Kamera auf (Da ich nicht davon ausgehe, dass du auf einem externen Bildschirm live mitgeschaut hat, sollte der
Kameramann dir so etwas auch sagen
- Achte darauf, dass die Schauspieler nicht zu schnell sprechen und alles verständlich rüberkommt
- Achte bei deiner nächste Produktion darauf, dass der Ton immer gut ist (das ist zwar nicht dein Ding, aber kannst ja trotzdem drauf
achten)


Wird gemacht ;) Nocheinmal vielen Dank für deine Mühen, diese ganzen Hilfen werden mir sicher bei meinem nächsten Film durch den Kopf schwirren.

Stoned

Timbolt

unregistriert

4

Mittwoch, 28. November 2007, 18:30

Freut mich, dass du mit der Kririk was anfangen kannst. :)

Achja noch ein Tip: Als Reigsseur bist du der Chef am Set und somit auch verantworlich, wenn etwas später nicht gut lief (wie z.B. unreale Dialoge) und wenn selbst du etwas langweilig findest oder meinst, etwas müsste leicht umgeschrieben werden (es ist vollkommen normal, dass der Regisseur Dialoge teilweise leicht abwandelt), dann solltest du das einfach tun!
Wie gesagt, die Drehbuchautoren haben ihren Job sehr gut gemacht, es sind nur manche Dialoge drin, die mir nicht gefallen. Da sie aber keine Erfahrung habe in Sachen Film, musst du noch viel mehr aufpassen, weil - wie schon erwähnt - so etwas dann vielleicht erst beim Drehen bemerkt wird.


Wie schon gesagt, freue mich auf deinen nächsten Film. (Ist denn einer in Planung?)

5

Mittwoch, 28. November 2007, 18:35


Wie schon gesagt, freue mich auf deinen nächsten Film. (Ist denn einer in Planung?)


Wenn man es genau nimmt, sind es sogar zwei:

Ein Kurzfilm, der eine Interpretation des Gedichtes "Die Todesfuge" von Paul Celan sein wird (auch wieder mit Tobias Janßen).

Ein Spielfilm, in dem ein zwölfköpfiges Team eine Schule ausraubt um die aktuellen Abiturklausuren zu ergaunern.

Timbolt

unregistriert

6

Mittwoch, 28. November 2007, 19:15

Hört sich schon einmal cool an :)
bin gespannt

Neo

Registrierter Benutzer

  • »Neo« ist männlich

Beiträge: 2 081

Dabei seit: 1. August 2003

Wohnort: Langgöns

Hilfreich-Bewertungen: 5

  • Private Nachricht senden

7

Dienstag, 4. Dezember 2007, 14:03

So habe ihn mir jetzt auch vollständig angeschaut, jedoch fasse ich mich kurz!



Schauspielerisch fand ich es recht gut. Der Komissar hat mir am besten gefallen! Technisch wars dann leider doch sehr durchwachsen. Die Idee an sich ist gut, und die Geschichte hat mich dazu bewegt, den Film zuende zu sehen!

Social Bookmarks