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mahakau

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  • »mahakau« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 6

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1

Samstag, 23. April 2016, 00:20

Kurzfilm "Ambivalence"



Titel:
Ambivalence - Kurzfilm

Beschreibung:
Wir sind eine Hobbyfilmgruppe, die euch gerne unser erstes Filmprojekt vorstellen wollen. In dem Film kämpft der Protagonist, gegen sein böses ich, mehr wollen wir an dieser Stelle erstmal nicht verraten ;)
Uns interessiert vor allem euere Meinung, da wen wundert es, die Kritik unserer Freunde stets positiv war. Was für Filmfehler stellt ihr fest? Was muss unbedingt besser gemacht werden. Wie findet ihr die Kameraführung, schauspielerische Leistung, Regie, etc...?
Wir haben nämlich vor noch weitere Filme zu drehen, da wir eine Menge Spaß beim Dreh hatten. Eine neue Idee für den nächsten Film ist auch schon vorhanden und wir möchten uns verbessern. Wir wissen, dass es an unseren Film einiges zu verbessern gibt, so nehmt bitte kein Blatt vor den Mund, wir wollen kritisiert werden!

Infos zur Entstehung:

Kamera: Canon EOS 750D, Sony Alpha 37, GoPro Hero 3 Silver
Schnittsoftware: Sony Vegas Pro 13
Sonstiges : externes Mikrofon an Tonangel


Länge:
24 Minuten


Stream:



7River

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2

Samstag, 23. April 2016, 21:12

Erstes Filmprojekt? Hm, dafür finde ich den Film gelungen. Die Bilder gefallen mir gut. Sind paar echt schöne Aufnahmen bei. Besonders die Szene nach dem Prolog.

Ich finde aber, dass der Film sich ganz schön in die Länge zieht. Die "Zigarettenpause" etwa war etwas too much. Man sieht auch, dass der eine Nichtraucher ist.

Es geht ja um eine Fahrt irgendwohin. Du hättest die Zwiespältigkeit auch noch mehr einbringen können. Vielleicht einen kleinen Konflikt unter den Kumpels. Neid und Missgunst. Und am Ende eine Art Auslöser, der ihn "aufsticken" lässt. Das hätte womöglich der Geschichte noch mehr Substanz und Tiefe verliehen.

Ansonsten bin ich schon gespannt auf den nächsten Film.

Spoiler Spoiler

Die Musik kam mir gleich bekannt vor. Du/Ihr wart ja immerhin so ehrlich, und erwähnt im Abspann die Musikstücke. (...) Eigentlich macht man so etwas nicht. Es gibt ja GEMA-freie Musik. Z.B. Kevin MacLeod.
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

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mahakau

mahakau

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3

Sonntag, 24. April 2016, 00:25

Hallo 7River,

vielen Dank für deine Kritik. Ich muss dir Recht geben. Manche Szenen sind echt zu lang. Das Kürzen von Szenen müssen wir noch lernen. Es ist eben am Anfang nicht so leicht sich von mühsam erarbeitetem Filmmaterial zu trennen :) Auch der Einwand, dass mehr Gruppendynamik dem Film geholfen hätte hilft uns sehr. Hieran hatten wir bis jetzt gar nicht richtig gedacht und es hat uns bis jetzt noch niemand darauf hingewiesen.
Das nächste Projekt soll sich auf einem Segelboot abspielen. Hier kann ich mir schon richtig gut vorstellen, wie Neid oder Eifersucht die Situation auf dem Boot ungemütlich werden lässt und anschließend deswegen jemand über Bord geht.

fabian_tw

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4

Sonntag, 24. April 2016, 14:24

Hallo mahakau,

zunächst mal: Schöner, ansehlicher Film und für euer erstes Filmprojekt vollkommen in Ordnung.
Ich gehe mal auf einige Punkte ein die mir auffielen.

Die Typografie am Anfang gefällt mir. Sehr schön ist die Szene bei Minute 1:10, allerdings hätte ich da den Schatten der Schrift weggelassen.
Generell ein gutes Color Grading, die Szenen ab 1:33 wirken schön cinematisch. Leider folgt das Grading bei manchen Szenen keinem roten Faden (2:51 wirkt plötzlich matter). Doch solche Szenen kommen eher selten vor.
Die Kameraperspektiven sind oft gut gewählt. Am besten gefallen haben mir die Anfangsszenen, bei denen die beiden zum Auto laufen; die Szene im Wald bei 12:34; die Aufnahmen vom Feld bei 13:58; die Kamerafahrt bei 15:20 und die Szene bei 20:00.
Die Musik, welche die Szenen düster wirken lassen ist klasse. (Edit: Leider nicht gemafrei, wie mein Vorredner meinte, aber sowas lässt sich ja hinterher immernoch austauschen)
Leider stechen die sehr gestellt wirkenden Dialoge raus. Ihr versucht oft klar und hochdeutsch zu sprechen, doch das wirkt eben sehr abgelesen und gestellt. Auch Sätze wie "Ist da jemand?" sind doch sehr klischeehaft. Nichts desto trotz muss man bedenken, dass ihr höchstwahrscheinlich keine Schauspieler seid und man sowas erstmal besser machen muss ;)
Auch das Messer finde ich persönlich etwas zu 0815. Lieber hätten mir ein paar Spezialeffekte gefallen, die den Doppelgänger stärker wirken lassen.

Das Ende hätte ich noch ein wenig verändert: Man nehme eine Szene wie bei 19:14. Das Auto fährt weg und bleibt nach einigen Metern stehen. Man sieht den Doppelgänger die beiden Männer aus dem Auto ziehen, die sich noch etwas wehren, allerdings schon verwundet sind. Er ersticht sie und lässt sie dort liegen. Das alles wird nur aus der Supertotalen gefilmt, sodass der Zuschauer keine näheren Einblicke in die Situation bekommt und nur aus der Ferne beobachten kann. Das wäre natürlich ein sehr dramatisches Ende würde aber mehr Eindruck hinterlassen, da es ja ein Thriller sein soll.

Das wär's von meiner Seite. Alles in allem ein gelungener erster Film :)

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mahakau

Bronco Bullfrog

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5

Sonntag, 24. April 2016, 21:26

Toll, toll, toll...hab mir echt den ganzen Film angeschaut...super Aufnahmen dabei, schönes Colorgrading, nette Story...die Musik, geil, Interstallarmucke gibt schon krass viel her....wie zum Teufel habt ihr die langen Kamerafahrten gemacht, etwa am Ende, wenn der Typ im Wasser liegt. Das würd mich echt interessieren.

Für nen ersten Film herausragend, auch wenn gerade der Ton eine Schwachstelle ist.

lg Bronco

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mahakau

mahakau

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6

Sonntag, 24. April 2016, 22:46

Hallo fabian_tw und Bronco Bullfrog,

vielen Dank für eure Kritik. Dass mit dem unterschiedlichen Colorgrading kommt vielleicht durch unseren unterschiedlichen Kameramodelle. Wir haben leider erst zum Schluss festgestellt, dass das Colorgraden bei der Sony Kamera anders angewandt werden muss, als bei der Canon und haben wahrscheinlich einige Szenen vergessen nachzubessern... Da müssen wir beim nächsten mal auf jeden Fall besser aufpassen. Die Sprache wurde selbst von unseren Freunden schon öfters kritisiert. Ich glaube, es ist gar nicht so leicht einen sprachlich überzeugenden Dialog zu schreiben. Wahrscheinlich muss man da dann probe drehen und eventuell noch mal die Dialoge ändern.

Ja die letzte Szene ist unser aller Stolz. Für sie ging ein kompletter Drehtag drauf :) Wir haben die Szene mit einer selbsgebastelten Spidercam gedreht. In unserem Making-Of sind ein paar Bilder und Videos von der Konstruktion zu sehen:



Ab 1:41 ist zuerst eine Vorversion der Spidercam zu sehen, anschließend wird noch die richtige Konstruktion gezeigt, wo wir dann auch ein Brett mit vier Rollen verwenden. Ein gutes Bild hiervon ist bei 5:44 zu sehen. Bei 6:26 sieht man die Kamera dann in Aktion.
Für den Antrieb sorgt das Gefälle und die Schwerkraft. Über ein Seil versuchen wir die Kamera möglichst gleichmäßig abzubremsen. Die Szene wurde dann für den Film rückwärts abgespult und stabilisiert. Die Seile selbst haben wir mit Brettern an einem Baum befestigt und am Boden mit Heringen gespannt.

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Verwendete Tags

horror, Kurzfilm, Mystery, thriller

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