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Jumperman

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1

Freitag, 28. Dezember 2012, 12:17

PROLL OUT - Making Of Filmmusik



Und schon wieder ein Making Of zu "Proll Out".

Diesmal gibt der Komponist Florian Linckus Einblicke in der Arbeit an der Filmmusik.



Alle bisherigen MakingOfs sowie Infos zum Film gibts auf Proll-Out.de

HareMadeFilms

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2

Freitag, 28. Dezember 2012, 12:35

Wie immer interessant, und auch wie immer, durch ein paar schlechte Witze nett aufgelockert. :) Ich war übrigens auch wirklich erstaunt, dass ALLES mit der Maus "eingespielt" wird, was ja wirklich einen Wahnsinns-Aufwand bedeutet und vermutlich zig Sehnenscheidenentzündungen zur Folge hat ...

Was mir aber außerdem aufgefallen ist: An irgendeiner Stelle behauptest Du, Du hättest jetzt "DEN GANZEN FILM GESEHEN"....

:!: :!: :!: :?:

Wizzard Pictures

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Sonntag, 30. Dezember 2012, 22:32

Einfach nur Hammer!!!

Selon Fischer

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Sonntag, 30. Dezember 2012, 22:46

Mehr als mein Vorposter kann ich auch nicht schreiben, tut mir leid. ;)

xXAragornXx

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Mittwoch, 2. Januar 2013, 11:52

naja was soll man noch sagen? War Hammer, ist Hammer, bleibt Hammer ;)

FlorianLinckus

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Dienstag, 8. Januar 2013, 15:47

Wie immer interessant, und auch wie immer, durch ein paar schlechte Witze nett aufgelockert. :) Ich war übrigens auch wirklich erstaunt, dass ALLES mit der Maus "eingespielt" wird, was ja wirklich einen Wahnsinns-Aufwand bedeutet und vermutlich zig Sehnenscheidenentzündungen zur Folge hat ...
Der Aufwand ist geringer als beim Einspielen, zumal ich deutlich schneller bin als jemand der jeden Takt mehrmals mit verschiedenen Instrumenten einspielt und danach alles erst korrigieren muss, die Arbeit erspart man sich mit der Mouse. Und den Händen gehts noch sehr gut :thumbsup:
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Danielleinad

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Donnerstag, 10. Januar 2013, 04:10

Es ist faszinierend, wie man digital ein Sinfonieorchester so gut simulieren kann. Man braucht wohl das richtige Programm. Und ein gutes Händchen. Daher auch interessant, dass der Komponist sein Werk doch lieber Teldex zum Abmischen übergab.

Meine Frage wäre da noch, wenn ich sie stellen darf (ist auch okay nicht drauf zu antworten, wenn es Privatsache ist): Was hat der Komponist letztendlich von seinem Werk? Hat er nur aus Spaß an der Freude komponiert, oder auch eine Aufwandsentschädigung bekommen? Und Teldex?

Ich habe bisher noch keinen deiner Filme gesehen, aber ich werde es mir mal vornehmen.

Jumperman

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8

Donnerstag, 10. Januar 2013, 09:08

@ Daniel: Du hast ne PN :)

Black Cinema

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Donnerstag, 10. Januar 2013, 18:16

Sehr sehr lustig wie immer :D! DeinHumor macht bei diesem Projekt halt auch die Making Of's sehr äußerst unterhaltsam!!! Ich freu mich auf den Film!

FlorianLinckus

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10

Donnerstag, 10. Januar 2013, 18:19

@Daniel

Es spielen mehrere Faktoren eine Rolle bei der Simulation eines Sinfonieorchesters, es gibt viele Dinge die man beachten muss um einen möglichst realistischen Sound zu erhalten. Die meisten Filme werden ja mit einem Orchester aufgenommen, was dementsprechend auch viel mehr Arbeit bedeutet, wenn man bedenkt das hier mehrere hundert tausend Noten vorhanden sind, müssen diese danach noch in Noten verfasst werden.

Ein paar kleine Extra-Infos für die Interessierten wie was so funktioniert:

Der Ablauf der Komposition eines Werkes ist bei mir immer sehr ähnlich, zumeist verfalle ich einer Idee die ich gerade am Keyboard rumtippsel und dann entsteht im Kopf immer mehr dazu, meist gar auch die Orchestration.

Ich fange also von vorn an die ersten Noten einzuklicken und beachte dabei gleich die mögliche Spielweise, meine Klänge (zB. von den Streichern) geben mir auch die Möglichkeit eine realistische Spielweise zu bedenken zB. das Vibrato. Ich kann nun das Vibrato von Hand in die Melodie einfließen lassen um es realistisch klingen zu lassen bedarf dies feingefühl und mitdenken was ein Violinist sich zB. beim spielen bedenkt. Im Grunde ist man Komponist, Orchestrator, Dirigent und ausführender Musiker zugleich.

Aber mit jedem neuen Projekt ist das eine spannende Sache, selbst bei rein elektronischen Werken, die ich zugegeben weniger schreibe da ich mich mit dem Orchester einfach geborgen fühle.

Inzwischen mache ich das knapp 10 Jahre ... angefangen habe ich damals mit einem kleinen Kurzfilm namens "Elektro vs. Fire"... die Musik war nicht wirklich gut, die Klänge stammten aus einem Yamaha Synthie die ich mir abgesampled habe um sie am PC zu nutzen (Damals noch ein AMD Athlon 64! mit 256MB RAM)... die ersten Schritte hatte ich unter Fruity Loops gewagt, ich glaube das war 2001... so richtig zum Orchester kam ich erst richtung 2003 ... und mit "Gezeichnet" hatte ich damals gar die Möglichkeit mit echten Musikern aufzunehmen, das war sehr spannend und ich konnte einiges für die Zukunft lernen.

In der Musik lernt man eben nie aus und das Feingefühl für Orchestration und Klang hat eben auch ca. 10 Jahre gedauert, die neuen Samples die in Proll Out zum ersten mal zum Einsatz kommen machen den Realismus aber auch erst möglich.

Und doch ist es bei jedem Projekt sehr ähnlich ... man sitzt da und hat einfach keine Idee was man schreiben soll ... wie oft habe ich das Skype-Fenster offen gehabt und wollte Thomas schreiben ... "tut mir leid ... ich glaube ich bin zu schlecht für deinen Film, such dir jemand besseres"... so ist der Lauf der Dinge, nachdem wir ca. 50 Melodien abgearbeitet haben kam natürlich auch Frust auf und doch geschah es dann... man gibt nicht einfach auf... Ideen kommen und gehen, irgendwann kam das neue Theme eben auch. Die eigentliche Arbeit ist damit ja noch nicht getan... eine Melodie summen/umherklimpern kann jeder, die richtige Verarbeitung entscheidet ob etwas aus ihr wird und ich kann sagen, die Arbeit (ca. 3 Monate) war es Wert, es ist ein toller und abwechslungsreicher Score geworden.

Den vollen Score könnt ihr übrigens demnächst schon einmal in einem Internetradio-Sender in einer Sondersendung anhören, eine VÖ steht gen Februar an, dann wird er voraussichtlich auf allen gängigen Plattformen (iTunes, Amazon Mp3, Amazon on Demand etc) erhältlich sein, weitere Informationen aber dann wenn es soweit ist.

Thomas hat hier einfach etwas großartiges erschaffen! Ich habe nur meine 2 Cent dazu beigetragen.

lg

FL
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Danielleinad

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11

Freitag, 11. Januar 2013, 16:00

@Florian

Vielen Dank für die ausführlichen Informationen. Sollte ich demnächst wieder ein Film machen, würde ich mich nämlich auch gerne ans Komponieren setzen wollen. Da ich aber noch wenig Erfahrung in der Musikproduktion habe, versuche ich dann möglichst spartanisch emotionale Melodien zu erzeugen.

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12

Freitag, 11. Januar 2013, 16:03

Habe ich schon gesagt dass ich es liebe :love:
^^
Gefällt dir mein Beitrag?? Dann drücke auf "Hilfreich" ;D
Check out my Youtube Channel: http://www.youtube.com/FrediSaal16

FlorianLinckus

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13

Freitag, 11. Januar 2013, 18:20

@Florian

Vielen Dank für die ausführlichen Informationen. Sollte ich demnächst wieder ein Film machen, würde ich mich nämlich auch gerne ans Komponieren setzen wollen. Da ich aber noch wenig Erfahrung in der Musikproduktion habe, versuche ich dann möglichst spartanisch emotionale Melodien zu erzeugen.

Nichts für ungut ;) aber das Komponieren sollte ein Regisseur einem Komponisten überlassen :whistling: :whistling: :whistling: Es gibt sicher einige hier im Forum die sich allzugern die Mühe machen deine Projekte unterstützen zu wollen, spart dir auch etwas arbeit ;)
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Danielleinad

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14

Sonntag, 13. Januar 2013, 15:31

@Florian Wenn ich am Komponieren Spaß habe, warum nicht? Einfache Klaviermelodien in Kombination mit einem Cello kann ich noch gut selbst bewältigen. Grundmelodien bekomme ich auch noch abgemischt. Für komplizierteren Rest würde ich aber schon mit einem Profi zusammensetzen und kooperieren.

FlorianLinckus

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15

Samstag, 2. März 2013, 03:26

Ich werde, sofern es die Zeit irgendwann einmal zulässt ein paar Tutorials vorbereiten, Videomitschnitte von der Grundidee bis zu Entstehung eines fertigen Werkes. Vielleicht wird dir so auch ein wenig geholfen deine eigenen Ideen umzusetzen, es gibt schon zahlreiche Tutorials auf Youtube, die meisten haben aber eben eines gemeinsam: Sie klingen zum Teil furchtbar.

Ich gebe natürlich auch gern etwas zurück, wo ich kann und wenn die Zeit es zulässt.
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