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Danielleinad

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Sonntag, 6. September 2015, 18:52

Kann man Filme für YouTube von 50p/25p auf 24p/23,98p umwandeln?

Ich arbeite gerade an einem szenischen Film, den ich bald auf YouTube laden möchte. Augenommen wurde dieser in 1080/25p und 1080/50p. Um das ganze noch schmackhafter aussehen zu lassen, möchte ich diesen Film gerne mit MAGIX Video Pro X7 in 24p exportieren.

Meine Fragen sind folgende: Bringt es überhaupt etwas 50p/25p-Material in 24p umzuwandeln oder verschlimmbessert man damit das ganze (das der Film dadurch um 1/25 Sekunde langsamer wird, ist ja nicht unbedingt ein Problem). Und wiedergeben YouTube oder Vimeo hochgeladenes 24p Material auch mit 24p? Dass YouTube 25p, 50p und 60p beherrscht, weiß ich. Aber von 24p wie auch 48p habe ich bisher noch nichts gelesen.

Und gibt es einen sichtbaren Unterschied zwischen 24p und 23,98p? Warum wird das eigentlich auf die Kommastelle so genau genommen? Tatsächlich nehmen kommerzielle Kinofilme in 23,98p auf. Sollte ich statt 24p dann auch in 23,98p exportieren?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »EvilMonkey« (6. September 2015, 19:10)


EvilMonkey

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Sonntag, 6. September 2015, 19:12

Zitat


Meine Fragen sind folgende: Bringt es überhaupt etwas 50p/25p-Material in 24p umzuwandeln oder verschlimmbessert man damit das ganze (das der Film dadurch um 1/25 Sekunde langsamer wird, ist ja nicht unbedingt ein Problem). Und wiedergeben YouTube oder Vimeo hochgeladenes 24p Material auch mit 24p? Dass YouTube 25p, 50p und 60p beherrscht, weiß ich. Aber von 24p wie auch 48p habe ich bisher noch nichts gelesen.

Zitat Google: https://support.google.com/youtube/answer/1722171?hl=de

Zitat


Zu den üblichen Frame-Raten zählen 24, 25, 30, 48, 50 und 60 Bilder pro Sekunde. Es sind jedoch auch andere Frame-Raten zulässig.


Zitat


Und gibt es einen sichtbaren Unterschied zwischen 24p und 23,98p?

Es gibt nicht nur da keinen sichtbaren Unterschied, auch der Unterschied zwischen 24 und 25p ist vernachlässigbar gering und nicht sichtbar.

Zitat


Tatsächlich nehmen kommerzielle Kinofilme in 23,98p auf. Sollte ich statt 24p dann auch in 23,98p exportieren?

Nö. Kino sind exakt 24p.

Die "Kommastellen" also die einprozentige Verlangsamung ist eine alte Eigenheit der NTSC-Fernsehnorm, trifft aber nur auf 59,976i und 29,97psF zu. Im Kino werden immer 24p gezeigt.


Fazit: Spar dir das! Es ändert absolut nix am "Look" wenn du eh schon in 25p aufgenommen hast und bringt nur Nerverei. 24p hat nur im Kino was zu suchen.

Danielleinad

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Sonntag, 6. September 2015, 21:09

Danke für die Antwort. YouTube schreibt zwar, dass 24 Bilder pro Sekunde im Upload zulässig ist. Das bedeutet aber nicht explizit, dass YouTube den Film auch exakt in 24p wiedergibt. In Making-Ofs von Hollywoodfilmen, sowie bei Captain America Teil 3 stand auf dem Monitor der Kamera eine Bildrate von 23,98p. Inwiefern bringt eine Veränderung der Framerate "Nerverei"?

EvilMonkey

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Sonntag, 6. September 2015, 22:40

Sicher? Das würde ich jetzt zum ersten Mal hören, ich sehe einfach den Sinn dahinter nicht.

Naja, auch egal: Du siehst den Unterschied zwischen 23,97, 24 oder 25p ganz einfach nicht. Aber wenn du nicht in nativer Framerate ausspielst können eben so Sachen entstehen wie Ruckler alle paar Sekunden, Ton wird asynchron oder die Tonhöhe ändert sich. Es macht einfach keinen Sinn weil es keinen Gewinn gibt.

joey23

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Montag, 7. September 2015, 00:35

Wer weiß was das für ein monitor war, und worauf sich die angabe bezogen hat. für Film macht das jedenfalls in der Tat keinen Sinn. Und 24 oder 25 kann man imho nicht sehen, das ist genauso wie man vergoldete Stecker nicht sieht, in der Bildqualität.

nino_zuunami

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Montag, 7. September 2015, 10:16

Ich arbeite gerade an einem szenischen Film, den ich bald auf YouTube laden möchte. Augenommen wurde dieser in 1080/25p und 1080/50p. Um das ganze noch schmackhafter aussehen zu lassen, möchte ich diesen Film gerne mit MAGIX Video Pro X7 in 24p exportieren.



??? Was meinst Du denn mit "noch schmackhafter aussehen" ???
Bzw. Was sind denn Deine Gedanken dazu oder wie bist Du auf diese Idee gekommen?

Das Ganze so einfach zu machen, sollte mit Video ProX ja kein Problem sein (außer den bereits erwähnten wahrscheinlichen Rucklern).
Aber was erhoffst du Dir davon?
"Wo ein scheiß Wille ist, da ist, Gott verdammt, auch ein scheiß Weg." (Don Logan)


Musikvideo "made by Zuunami" - Videoproduktion Berlin

Danielleinad

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Mittwoch, 9. September 2015, 00:31

Also bestätigen kann ich, dass ich in einem Hinter-den-Kulissen-Video von dem Film "Warm Bodies" auf dem Kameramonitor deutlich 23,976 fps gesehen habe. Als beim Dreh von Captain America der Kameramonitor sich quasi direkt vor meinem Auge befand, konnte ich am rechten Bildrand ebenso 23,976 fps lesen. Ich gehe dann mal davon aus, dass die exakten 23,976 fps der genaue Kinostandard sind.

Mit 24p möchte das Bild dem gewohnten Kinoauge einfach etwas näher kommen. Das scheint wohl noch seine Berechtigung zu haben, sonst würden die Kinofilme nicht stets mit 24p gedreht werden. Allerdings ist auch mein Auge nicht fein genug, eine Unterschied zwischen 24p und 25p zu sehen. Das scheint eher eine subtile, unterbewusste Sache zu sein? Aber klar ist, dass 23,976p und 24p sich nicht viel nehmen, um darüber zu diskutieren.

philflieger

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Mittwoch, 9. September 2015, 03:15

Das bedeutet aber nicht explizit, dass YouTube den Film auch exakt in 24p wiedergibt.


Youtube gibt kein Video wieder sondern liefert nur einen Datenstream. Da steht irgendwo dann die Framerate mit drin, in der der Stream wiedergeben werden soll. Was dann auf dem Monitor des Betrachters ankommt, hängt von der Software, dem Betriebssystem, der Grafikkarte, den Treibern, etc ab. Wie soll beispielsweise ein Video wiedergegeben werden, wenn man am Rechner eine Bildwiederholrate von 70 Hz eingestellt hat, aber im Videodatenstrom 23,976 fps kodiert ist? Selbst wenn die Software, Treiber und Hardware intelligent genug sind im Vollbildmodus einen Videomodus umzuschalten, der die Framerate berücksichtigt, bedeutet das noch lange nicht, dass jede Grafikkarte und jeder Monitor auch mit jeder noch so krummen Framerate klar kommt.

z.B. VLC bringt mich jedes mal auf die Palme wenn ich HÖRE, wie der Ton leiert, weil die Software mit Temposchwankungen irgendwas auszugleichen versucht. Mein Auge ist nicht genug trainiert da etwas genaueres wahrzunehmen, als ob mit einfacher Framerate (z.B. 25/30fps) oder mit doppelter Framerate wiedergegeben wird. Ich persönlich halte rumgeeiere um 24, 25 oder 30 fps für Firlefanz. Leute, die mit einer Empfindlichkeit geschlagen sind solche Unterschiede wahrnehmen zu müssen, die haben es vermutlich nicht leicht im Leben sich auf Wesentliches zu konzentrieren.

Was jedoch ein echtes Problem ist, ist Frameratenkonvertiererei. Je nach Konvertierungsprinzip kann da von Unschärfe über Ruckeln bis hin zu Geisterbildern alles passieren.

Jumperman

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Mittwoch, 9. September 2015, 09:19

Mit 24p möchte das Bild dem gewohnten Kinoauge einfach etwas näher kommen. Das scheint wohl noch seine Berechtigung zu haben, sonst würden die Kinofilme nicht stets mit 24p gedreht werden.

Kino wird mit 24fps produziert, weil das schon seit Anbeginn des Kinos Tonfilms (hab mich grad mal schlau gemacht!) so ist. Wir in Europa haben 25p bzw. 50i in unserer Fernsehnorm, weil es sich an unserem 50Hz-Wechselstromnetz orientiert.

Zwischen 24p und 25p sieht man keinen Unterschied. Das wirkt sich auch nicht auf den Look aus. Kinolook kriegst du durch entsprechende Bildkomposition, Beleuchtung, Farbkorrektur und Tiefenunschärfe hin. Ob du jetzt ein Bild mehr oder weniger in der Sekunde hast, ist dem Auge egal.
Nach deiner Logik müsste ja jeder Film auf DVD auch schlecht aussehen, denn da hast du auch 25fps. Aber Transformers sieht auf meinem Fernseher genau so Badass aus, wie im Kino.

Kino hat volle 24 Bilder. Es kann gut möglich sein, dass sie bei Filmproduktionen manchmal Monitore dabei haben, die halt nur NTSC können (oder evtl. besser mit dem Stromnetz zurechtkommen) und da gibt's unter anderem den Standard von 23,975 fps. Das muss aber nicht bedeuten, dass auch in diesem Format aufgezeichnet wird und erst recht nicht, dass es auch so wiedergegeben wird.

Bleib bei den 25fps. Das ist auf unserem Kontinent Standard. Und auf YouTube wirst du zwar massenweise Kommentare lesen "Der Film ist scheisse!", "So ein Dreck", "Langweilig!", aber nie "Die Framerate ist aber komisch!".

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Mittwoch, 9. September 2015, 09:50

Augenommen wurde dieser in 1080/25p und 1080/50p. Um das ganze noch schmackhafter aussehen zu lassen, möchte ich diesen Film gerne mit MAGIX Video Pro X7 in 24p exportieren.

Im Falle der 50p Aufnahmen würde das Umrechnen auf 24p/25p nur dann eine "Verschmackhaftung" des Looks bringen, wenn mit 1/48 oder 1/50s und nicht einer 1/100s belichtet wurde. Nur dann hätten Schwenks die typische Bewegungsunschärfe des Kinofilms.

Ich bin mir nicht sicher ob Kinofilm schon immer 24 Bilder hatte oder ob Anfangs nicht sogar nur 18 Bilder/s genutzt wurden, aber wie auch immer, die Tatsache das man seit "fast" je her die 24p im Kino nutzt hatte und hat eigentlich nichts damit zu tun das es besser als andere Framerates aussieht. Ursprünglich ging es um Wirtschaftlichkeit (Preis pro Meter Film) heutzutage geht es vermutlich nur noch um Sehgewohnheiten die sich in vielen Jahrzehnten etabliert haben.

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Mittwoch, 9. September 2015, 15:50

Danke. Also 48/50/60 fps sehen gegenüber 25p schon deutlich ungewöhnlicher aus. Nicht wenige Menschen finden das bei HFR-Filmen wie Der Hobbit als störend.

rick

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Donnerstag, 10. September 2015, 00:36

Also 48/50/60 fps sehen gegenüber 25p schon deutlich ungewöhnlicher aus.

Ja genau das meine ich. Obwohl die 48fps viel eher dem entsprechen, wie wir in der Realität sehen, empfinden wir es bei Filmen als unnatürlich, weil wir 24p gewohnt sind. Die HFR kennen wir aus Computerspielen und so ähnlich wirken dann Filme wie Der Hobbit auf uns, irgendwie "falsch" was das filmische Sehen betrifft.

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