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MardanTopic

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1

Sonntag, 4. Mai 2014, 11:14

Optimale Render / Exporteinstellungen mit verschiedener Auflösungen und Formaten?

Hallo zusammen,
ich arbeite mit Magix Pro X5 und VDL 2014 Premium. Was ist die optimale Exporteinstellung, wenn ich

im Projektfenster z.B. folgende Formate geladen habe.

.mts mit 50 Frames & mpeg4 mit 30 Frames.
Auflösungen => Full HD 1920 x 1080 sowie 1280 x 720
Was wären jetzt die optomalen Exporteinstellungen?
Benutzerdevfiniert mit den geringsten Werten?
Grüße

ToXic pictures

TeeTrinker

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2

Sonntag, 4. Mai 2014, 12:00

Moin moin,

ich kenne & arbeite weder mit Magix noch nicht VDL 2014, deswegen weiß ich nicht, ob du da alles mögliche einstellen kannst was du willst, aber mal folgende Variante meinerseits.

Grundlegend ist die Wahl des Dateiformates & der Auflösung ect. natürlich abhängig davon, wo du das Video präsentieren willst - teilweise gibts da ja auch Vorgaben.

Ich würde hier entweder eine MPEG2 oder eine MPEG4 (im H.264-Codec) draus machen. Das sind beides Dateiformate, mit denen sehr viele Geräte / Player umgehen können.
Die Framerate würde ich auf 25p (also Vollbilder) herunterrechnen. 30 Frames sind für den amerikanischen Raum (und all die Länder mit 60Hz Netzfrequenz) Standard - da verlierst du dann 5fps, macht sich aber meiner Meinung nach nicht wirklich bemerkbar. Bei den 50 Frames nehme ich stark an, dass das 50 Halbbilder - also 50i sind - da macht es kaum einen Unterschied 25p draus zu machen.
Wie es sich verhält, wenn du 30 Frames als Endformat wählst & somit 50i auf 30p umwandelst, dass kann ich nicht sagen, vermute aber, dass das qualitativ nicht so günstig ist.

Was die Auflösung angeht, da ist es natürlich so, dass du mit den 1280x720 dein Endformat vorgegeben hast, denn es macht qualitativ keinen Sinn ein 720er HD auf ein 1080er HD aufzublasen.

Also unterm Strich zusammengefasst wären meine Exporteinstellungen:
1280x720 - 25p - Format MPEG2 oder MPEG4 (H.264)
--> und da dann alle Regler (wenn vorhanden) auf maximale Quali.

LG

denis

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3

Sonntag, 4. Mai 2014, 19:59

Was die Auflösung angeht, da ist es natürlich so, dass du mit den 1280x720 dein Endformat vorgegeben hast, denn es macht qualitativ keinen Sinn ein 720er HD auf ein 1080er HD aufzublasen.

Ich finde, dass kommt auf die Art des Films an. Wenn es jetzt ein Kurzfilm werden soll, wo die Aufnahmen beider Kameras möglichst nicht zu unterscheiden sind, dann würde ich tatsächlich bei 1280x720p bleiben. Anders sehe ich es aber bei z.B. einer Dokumentation. Im moment arbeite ich selbst an einer. Von Full HD über MiniDV SD bis hin zu digitalisierten Aufnahmen von alten VHS Kassetten ist alles dabei. Ausgabeformat wird Full HD sein. Qualitativ macht es zwar echt wirklich keinen Sinn alles hoch zu skalieren, aber die treibenden Aufnahmen sind in 1920x1080 gefilmt, der Rest ist nur unterstützend.

Ähnlich sehe ich es bei Urlaubsfilmen, in ein paar Jahren ist man vielleicht ganz froh, wenn die hochauflösenden Aufnahmen auch entsprechend verarbeitet wurden und wiedergegeben werden können.

ToXic pictures

TeeTrinker

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4

Dienstag, 6. Mai 2014, 20:18

Da gebe ich meinem Vorredner Recht... Klar, es hängt immer vom Film & der letztendlichen Auswertungsform des Ganzen ab. Bei Dok-Filmen sieht man das ja auch öfters mal, gerade wenn es da um FoundFootage geht.

MardanTopic

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5

Freitag, 30. Mai 2014, 13:22

Vielen Dank für euer hilfreiches Feedback. Mit 50 Frames waren (sorry) 50p, also Vollbilder gemeint.
Die Bemerkung von Denis:

Zitat

denn es macht qualitativ keinen Sinn ein 720er HD auf ein 1080er HD aufzublasen.
Wenn man ein 720er HD ru einem 1080er aufbläht, was passiert den dann genau mit dem 720er HD?
Kommt nur eine schlechtere Pixelauflösung dabei raus?

L.G.

denis

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6

Freitag, 30. Mai 2014, 14:10

Ich habe das zwar nicht geschrieben, sondern nur zitiert, aber ich antworte trotzdem mal drauf ;)

Wenn man das niedrig aufgelöste Material hochskaliert, dann passiert qualitativ nicht wirklich viel, weil du praktisch nicht mehr Auflösung dazu gewinnst. Im Vergleich mit dem Full HD Material wird es allerdings deutlich schlechter aufgelöst aussehen und unscharf wirken.