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DanielRei

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Donnerstag, 3. Januar 2013, 03:06

Wie läuft der Analogfilm Postproduction- workflow von Kinofilmen ab?

Guten Abend/Nacht ;) ,

Ist es richtig, dass wenn mit Filmkameras gearbeitet wurde, das Material erst digitalisert, dann digital geschnitten und dann wieder ausbelichtet wird? (also anhand einer edl oder Soetwas mit dem Original verknüpft wird)

Wenn dies richtig ist, wie wird dann beispielsweise eine Überblendung gehandhabt?
Und wie sieht es mit den VFX aus?

Werden eventuell VFX- lastige Einstellungen und Blenden einfach direkt ausbelichtet? (also wird das Originalmaterial für diese Einstellung einfach nicht verwendet?)

Schonmal danke im Vorraus für Antworten!!!

Gruß Daniel...

SR-Pictures

Schmidbauer-Film

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Donnerstag, 3. Januar 2013, 12:33

Im Prinzip ja.

Das Originalnagativ wird einmal entwickelt und dann geschont. Man hatte dann mehrere Kopiervorgänge für Schnitt, Farbanpassung und auch für die damaligen VFX über Trickbelichtung. Das "original"-Marterial ist ja ein negativ und kann so eh nicht am Ende verwendet werden.

In naher Vergangenheit verwendete man aber das Digital Intermediate. Sprich der Film wurde digitalisiert. Daran wurde Schnitt, VFX und alles mögliche angepasst und anschließend das Digitale Video wieder auf Film ausbelichtet. Das Originalnegativ konnte quasi gleich nach Abtastung archiviert werden.





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