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Laurent

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21

Mittwoch, 6. Januar 2016, 14:14

Zitat

Das Audio Technica AT 2035 wird als Einstiegsmikro häufig empfohlen. Es kostet 140 €.


Danke, wenn es mit dem Mikro wirklich nichts werden sollte, muss ich halt nochmal die 140€ berappen.


Ein Mikrofon ist normalerweise eine Anschaffung für das ganze Leben - da würde ich nicht an der falschen Stelle sparen. Unter 150 EUR dürfte es kaum etwas vernünftiges geben.

Dass die das 50 EUR Ding "Profi Studio" nennen ist ja schon ein Witz :wacko:

Blacklights

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22

Mittwoch, 6. Januar 2016, 14:54

Ein Mikrofon ist normalerweise eine Anschaffung für das ganze Leben - da würde ich nicht an der falschen Stelle sparen. Unter 150 EUR dürfte es kaum etwas vernünftiges geben.


Ja ich denke mittlerweile auch, dass ich mir ein neues Kaufen werde müssen.
Bringt alles nichts, wenn es an der Mirkofonqualität scheitert.

Aber zur Verteidigung, das Miko hat früher 8߀ gekostet. :D

Btw. sollte ich bei einem neuen Mikro zu einem Ansteck-Mikrofone greifen?

LG

jk86

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23

Mittwoch, 6. Januar 2016, 15:18

Btw. sollte ich bei einem neuen Mikro zu einem Ansteck-Mikrofone greifen?

Das wäre eine Überlegung wert und würde die Frage, wo denn nun das Mikro am besten positioniert wird, weitesgehend lösen. Die meisten Lavaliermikrofone sind allerdings auf Funksysteme ausgelegt, die dann schon so um die 500 € kosten. Zusätzlich sind diese Mikros nur im Spezialfall Sprache anwendbar. Wenn du einen breiteren Einsatzzweck für das Filmen anpeilst, machen andere Mikrofone mehr Sinn. Großmembranmikros haben ihre Vorteile in einem akustisch gut eingerichteten Studio, z.B. für Synchronsprecher, beim Radio/Podcast und auch für Sänger. Kleinmembranmikrofone sind für viele Instrumente, zum Geräuschemachen (Foley), zum Tonangeln bei Spielfilmen und Berichterstattung sinnvoll.
Du solltest auch nach der Richtcharakteristik auswählen. Die Niere ist für Sprache imho in vielen Situationen das sinnvollste.

Ich finde nicht, dass ein Mikrofon eine Anschaffung für das ganze Leben sein muss. Die meisten Leute haben zu Beginn ihrer Recordingkarriere noch kein ausgeprägtes Gehör. Sie können oft keine Qualitätsunterschiede bei Mikros erkennen, und wenn, dann können sie kaum konkret benennen, warum das so ist. Dazu kommen finanzielle Engpässe und der Umstand, dass viele ihr Hobby nicht weiter betreiben und so auch keine großen Summen auszugeben brauchen für etwas, das sie ohnehin nicht verwenden. Dementsprechend finde ich es sinnvoll, mit seinem Equipment zu wachsen. Preisgrenzen sind immer etwas problematisch, weil ein großer Konzern in einem Niedriglohnland in größeren Stückzahlen und somit billiger produzieren und verkaufen kann als ein kleines heimisches Familienunternehmen mit unter 100 Mitarbeitern (ja, die gibt es im Mikrofonbereich auch). Ein solider Einstieg ist für 150 € schon machbar. (Und die 10 € weniger fürs AT2035 machen den Kohl auch nicht fett.)

Blacklights

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24

Mittwoch, 6. Januar 2016, 16:02

Eigentlich hatte ich nur vor, dass ich Podcasts und Videos erstelle, vielleicht ab und an mal etwas Singen, um die Stimme zu schulen. Aber mittlerweile liebäugle ich schon auch mit dem Filme machen. Einmal einen kleinen Kurzfilm, würde mich schon sehr reizen. Wenn das Setup einigermaßen für den ersten Test in diese Richtung taugt, wäre das schon was Feines.

LG

Blacklights

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25

Mittwoch, 6. Januar 2016, 21:27

Hab es jetzt nochmal neu aufgenommen. Verwendet habe ich ein neues Interface, außerdem spreche ich lauter und habe es direkt am PC mit Audacity in 32 Bit aufgenommen: http://picosong.com/Ef5H/

Das Rauschen ist soweit deutlich geringer, nur finde ich, dass man am File raushört, dass ich absichtlich laut spreche, hört sich auch nicht gerade entspannt an... was meint ihr?

LG

Laurent

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26

Mittwoch, 6. Januar 2016, 21:58

Sagen wir so: ein halbwegs gutes Mikro ist eine Anschaffung die kaum Wert verliert und quasi nicht schlechter wird. Selbst in der Musikproduktion werden teilweise noch Mikros aus den 40er Jahren eingesetzt weil neue nicht zwingend besser sein müssen.

Ich würde ein wenig mehr investieren und schlimmstenfalls mit wenig Verlust wieder nach einiger Zeit verkaufen falls es nicht mehr nötig sein sollte.

Blacklights

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27

Mittwoch, 6. Januar 2016, 22:22

Hi Laurent,

ja wenn's nicht anders geht, muss eh ein neues Mikro her. Ich versuche jetzt noch das Aktuelle neu zu positionieren (war zuvor auf 70-80 cm Abstand, jetzt sind's 20-30 cm ), vielleicht wird es ja so noch was.

Allerdings ist es jetzt im Bild, über die Audio Qualität kann ich noch nichts sagen, mich würde aber mal interessieren, ob ihr das als störend empfindet.


LG
»Blacklights« hat folgendes Bild angehängt:
  • Bild mit Mik.jpg

Blacklights

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28

Mittwoch, 6. Januar 2016, 23:01

So hier nun die Aufnahme mit ~ 15cm Abstand zum Mikro: http://picosong.com/Ef88

Eher brauchbar?

LG

Laurent

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29

Mittwoch, 6. Januar 2016, 23:17

Hört sich ein wenig gepresst und gehaucht an deine Stimme und man hört noch etwas Raumhall. Letzteren könnte man mit Dämpfung des Raumes mindern, aber insgesamt gefällt mir das nicht so recht im Moment.

Vor einem neuen Mikro würde ich noch versuchen den Hall zu minimieren - da hilft besonders gut Basotect Schaumstoff.

Blacklights

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30

Mittwoch, 6. Januar 2016, 23:33

Ja die Tonlage / Sprechtechnik passt noch nicht, da bin ich bei dir, aber zuerst sollte man grob das Setting soweit stimmen, dass ich unterschiedliche Aufnahmen gegeneinander abgleichen kann. Ich werde mich demnächst mal um Absorber bemühen und sollte der Raumklang dann nicht passen, eventuell noch Diffusoren.

Rein von der Aufnahme denke ich momentan, dass das Rauschen von Mc Crypt BM-700 Mirko kommen wird. Ich kann demnächst einmal ein anderen Messmikro anschließen, mal schauen was das zu sagen hat.

LG

Little Idiots

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31

Mittwoch, 6. Januar 2016, 23:38

Alternativ, wenn du nicht all zu viel Geld ausgeben möchtest, kannst du dir auch ein Ansteckmikro kaufen. Bei 80 cm Abstand bei soeinem Mikro wie du es hast ist verständlich, dass man kaum Stimme und viel Nebengeräusche kriegt.
ZB von Rode gibt es das Smart Lav, dass ich im direktvergleich mit den teuren Sennheiser Ansteckern erstaunlich gut finde. Lässt sich mit einem Smartphone aufnehmen und auch leicht in Kragen oder Hut verstecken, wenn du es nicht im Bild haben möchtest.

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32

Mittwoch, 6. Januar 2016, 23:55

Hier habe ich nochmal was aufgenommen: http://picosong.com/EfZi/ (Zuerst stereo, danach original mono).

@Little Idiots Danke, momentan bin ich noch hin und her gerissen, ob ich mir nochmal ein Mikro um einen solchen Preis kaufe. Ich schau mal, ob ich die Aufnahme mit diesem noch besser hin bekomme und vielleicht kann ich mir bis dahin noch von jemanden eines ausleihen, um es mal Probe zu hören.

Ich glaub ich kauf mir jetzt doch ein ordentliches Mikro, was haltet ihr davon: http://www.thomann.de/de/rode_nt1a_compl…l_recording.htm oder eher sowas: http://www.thomann.de/de/rode_podcaster.htm ?

Hier hab ich nochmal ein File aufgenommen, dieses Mal habe ich extra zuvor meine Stimme gelockert, damit die Aufnahme entspannt wird, ich denke viel besser wird es mit dem Mikro nicht mehr gehen, mir kommt mittlerweile vor, es färbt doch etwas ein: http://picosong.com/Efrb/.

LG

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freezer

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33

Donnerstag, 7. Januar 2016, 01:30

Wenn es sich finanziell ausgeht, eher dieses:
http://www.thomann.de/de/rode_nt2a_studio_solution_set.htm

Oder alternativ ein Ansteckmikro, welches direkt ans Audiointerface angeschlossen werden kann:
http://www.thomann.de/de/rode_lavalier.htm
Und dazu den XLR-Adapter http://www.thomann.de/de/rode_micon_5.htm
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Donnerstag, 7. Januar 2016, 01:46

Hallo freezer,

könntest du mir kurz sagen was bei dem Mikro besser ist? Wenn die Qualität deutlich besser ist, dann wäre der Preis noch ok, ansonsten würde ich das Geld lieber in die Absorber / Diffusoren stecken. Ist immerhin eigentlich noch ein Hobby Projekt und ich hätte in meinen geschäftlichen Projekten noch einiges zu investieren, sollte also keine endlos Baustelle werden.

Kann man das Lavalier mit Sängermikro beim Gesagt vergleichen? Wollte mal testweiße (wenn ich Zeit zu üben habe zum üben) was aufnehmen, deshalb wäre es ganz passend, wenn das Mikro dafür gleich geeignet wäre- Rein von der Optik denke ich, es wäre ok, wenn man das Mikro im Video sieht.

LG

freezer

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Donnerstag, 7. Januar 2016, 09:30

Das NT2a lässt sich zwischen den drei Aufnahmecharakteristiken Niere, Kugel und Acht umschalten, das NT1a ist auf Niere fixiert. Auch der maximale Schalldruckpegel ist höher als beim NT1a und es ist eines der rauschärmsten von Rode.
Ich mache damit sämtliche Sprecheraufnahmen für meine Aufträge.

Das Lavalier nutze ich ausschließlich für Interviews, daher kann ich nicht sagen, ob es für Gesang geeignet ist. Das interessante am Rode Lavalier ist, dass man verschiedene Stecker am Kabelende anschrauben kann und es somit für alle möglichen Geräte adaptierbar ist.

Du kannst Dir auf der Rode Webseite die verschiedenen Mikros im Vergleich anhören:
http://www.rode.com/soundbooth
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Blacklights

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36

Donnerstag, 7. Januar 2016, 09:47

Das NT2a lässt sich zwischen den drei Aufnahmecharakteristiken Niere, Kugel und Acht umschalten, das NT1a ist auf Niere fixiert. Auch der maximale Schalldruckpegel ist höher als beim NT1a und es ist eines der rauschärmsten von Rode.


Das klingt echt gut! Am liebsten würde ich's gleich bestellen. Aber ich bin mir immer noch nicht sicher, wenn ich das 70-80cm seitlich von mir positioniere, denkst du, die Quali würde bei Videos an das Lavalier rankommen?

Und, weißt du ob die beiden mit dem M Audio Fasttrack vernünftig zu benützen sind?

LG

hirngeschpinst

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37

Donnerstag, 7. Januar 2016, 10:07

Um mal eins klar zu stellen: Wenn man als Hobby in ein Mikrofon quatscht und man noch nicht weiß, ob man damit verdient und eigentlich aus Spaß geholt hat, braucht man kein 500€ Equipment mit Diffusoren, Absorber und sonstiges. Auch Stimme ich der Aussage, dass Mikrofone unter 150€ keine gute Qualität haben, nicht überein.

Ich weiß, USB-Mikrofone sind jetzt nicht gerade der Bringer, aber mit 75€ und ein paar Decken und Kissen, kannst du schon ein vernünftiges Podcast aufnehmen. Ich singe damit auch seit einem Jahr und habe es bis jetzt nicht bereut ein bisschen Taschengeld dafür ausgegeben zu haben. Ab einem Meter ist die Qualität jetzt nicht gerade die beste, holst du dir aber einen vernünftigen Arm, der auch nicht so teuer ist, und positionierst das Mic über deinen Kopf, entstehen ebenfalls gute Aufnahmen.

http://www.amazon.de/Auna-MIC-900B-Konde…k/dp/B00AE4T0Q2

Überzeug dich selbst ;) oder auch nicht


so long.
»hirngeschpinst« hat folgende Dateien angehängt:
  • MicCheck.wav (1,5 MB - 7 mal heruntergeladen - zuletzt: 15. März 2016, 09:45)
  • MicCheck-2.wav (1,65 MB - 3 mal heruntergeladen - zuletzt: 1. Oktober 2016, 14:27)

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Laurent

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38

Donnerstag, 7. Januar 2016, 10:10

Das ist schon recht weit weg, dazu kommt noch der Hall des Raumes, der mehr auffällt wenn das Mikro weiter von dir weg ist.

Blacklights

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39

Donnerstag, 7. Januar 2016, 10:13

Das ist schon recht weit weg, dazu kommt noch der Hall des Raumes, der mehr auffällt wenn das Mikro weiter von dir weg ist.


Ich hatte gerade die Idee, das Miko oben folgendermaßen zu positionieren:


Somit kann ich es recht nahe positionieren und ich kann es im AE ganz einfach mit einer Maske wegschneiden, Problem gelöst. #hoffentlich :D

Der Raumschall sollte nicht so dramatisch sein, notfalls hau ich halt 10 Absorber und 5 Diffusoren rein.

LG

jk86

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Donnerstag, 7. Januar 2016, 10:19

Das NT2a lässt sich zwischen den drei Aufnahmecharakteristiken Niere, Kugel und Acht umschalten, das NT1a ist auf Niere fixiert.

Ernsthaft, das soll in diesem Fall ein Kaufkriterium sein?
Kugel = mehr Raumgeräusche = mehr Hall und unliebsame Geräusche von allem, was so im Raum vor sich geht (einschließlich Straßenlärm etc.)
Acht = Aufnahme auch von hinten, mit einem ähnlichen Ergebnis. Macht höchstens Sinn wenn sich zwei Personen gegenübersitzen und in dasselbe Mikro sprechen/singen.
Niere ist alles was der TE in seinem Fall braucht.

Aber ich bin mir immer noch nicht sicher, wenn ich das 70-80cm seitlich von mir positioniere, denkst du, die Quali würde bei Videos an das Lavalier rankommen?

Wie ich schon sagte, solltest du den Ton immer so nah an der Schallquelle = Mund aufnehmen wie möglich. Ein Lavalier ist dann die beste Lösung, wenn das Mikro nicht im Bild oder zumindest etwas versteckt sein soll. Bei Großmembranmikros sollte die Entfernung maximal 50 cm betragen. Die Entfernung alleine ist aber noch kein Qualitätsmerkmal. Du erhöhst mit einer kürzeren Entfernung nur die Lautstärke des Signals über dem Rauschen. Im Endeffekt bekommst du also ein klareres Signal, das sich vom Rauschen leicht trennen lässt, sodass das Rauschen leiser wird, so weit bis es gar nicht mehr auffällt.
Für Gesang würde ich kein Lavaliermikrofon verwenden. Auch USB-Mikrofone kann ich dir nicht empfehlen.
Ich habe das Audio Technica 2035 aus einem guten Grund empfohlen, nämlich weil es besser sein soll als das Rode NT1, das ja schon einige Jahre aufm Buckel hat. Am besten ist aber, du gehst mal in ein Musikfachgeschäft und probierst einfach selbst einige Mikros aus. Ruhig auch die teuren, die du dir nicht leisten kannst, um einen Vergleich zu günstigeren Mikros zu haben. Nimm Zettel und Stift mit und geb den Mikros Punkte. Kauf dann das, was die höchsten Punkte hat und noch so in deinem Preisrahmen liegt.

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Blacklights, TRIEM

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