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Zeitraffer

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41

Mittwoch, 27. März 2013, 23:11

Ich denke, daß diese Diskussion ähnlich ergebnislos ist, wie der Aufwand für das Filmen selbst ist. Ein "Außenstehender" kann einfach nicht den Aufwand beurteilen...
Kölner Zeitraffer:
youtube.com/watch?v=EZoTUvciOzQ

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42

Donnerstag, 28. März 2013, 01:28

Zitat

Ich sehe darin immer noch keinen Unterschied zum Umgang mit Samples in anderer als der klassischen Musik.
Das ist eine Begrifssdiskussion. Du stellst hier Sachen gleich, die zwar den gleichen Namen tragen, aber in der Bedeutung unterschiedlich sind.

Looping ist einerseits eine Technik - ja. Wird in fast jedem virtuellen Instrument engewandt - ja. Wenn du vom Fach bist, brauch ich dir ja nicht erklären wofür das da gut ist.
Tatsächlich als solche produzierte Audioloops sind aber Musikschnipsel, die man beliebig oft hintereinanderschneiden kann, meistens ohne dass man die Schnittstelle hört. Man kann einen Loop also quasi in einer Endlosschleife abspielen und es ergibt trotzdem musikalisch irgendeinen Sinn. Bei dem Looping das man in Virtuellen Instrumenten meistens findet geht es nicht darum musikalisch einen Sinn zu machen, sondern einen Ton künstlich zu verlängern, da man sich den Speicherplatz sparen wollte volle 20 Sekunden Streicher Sustain aufzunehmen und auf die Platte zu legen.
Die als solche produzierten Loops werden teilweise in größeren Paketen für viel Geld verkauft und haben normalerweise eine Tempoangabe und manchmal noch eine Tonart mit dabei angegeben. Sie enthalten fertig eingespielte Instrumente - allerdings nicht nur von einzelnen Tönen, sondern bereits von Tonfolgen und/oder Rhythmen. Und das sind die Baukasten um die es ging.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen dass du den Unterschied zwischen Musikalischem Material und einzelnen Tönen nicht ausmachen kannst, daher gehe ich davon aus, dass du hier nur provozieren möchtest.
Man könnte auch sagen: Du bastelst nur die Musik der Instrumente zusammen, die andere eingespielt haben.
Wenn jemand ein Interview gibt und ich schneide aus diesem Interview einzelne Worte heraus und bilde daraus einen beliebigen Satz, dann würdest du auch nicht behaupten, dass derjenige diesen Satz selbst gesagt hat, oder?
Ähnlich ist es hierbei. Ich bastele die Klänge der Instrumente zusammen, die andere eingespielt haben und schaffe daraus meine eigene Musik.

Ich gebe es jetzt mal auf, wenn nicht noch etwas ausserordentlich dämliches gesagt wird, halte ich einfach die Klappe.

Movie Visions

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43

Donnerstag, 28. März 2013, 03:54

Liebe Tontechnikerin. In ganz einfachen Worten:

Musik (Harmonie, Melodie und Rhythmus) komponieren/schreiben/erdenken/kreieren, scheißegal ob digital oder mit Feder und Papier

ist UNGLEICH

vorkomponierte Musikbausteine zusammen zu klatschen.

PUNKT.

FAKT.

IT. IS. THAT. SIMPLE.

Beide Herangehensweisen können rechtmäßig als "Musikmachen" bezeichnet werden. Keine Frage. Es ist aber nicht das Selbe! Das ist Bullshit.

Du sagst gerade aus: Der Filmemacher der mit seiner Kamera selbst Bildmaterial dreht, macht genau das gleiche, wie der Filmemacher, der sich an schon vorhandenem Bildmaterial bedient und daraus einen Film schneidet. Ich meine, beide haben ja Material in ihrem Schnittprogramm! Und beide benutzen technische Geräte, die davor ein anderer gebaut hat! Also ist es exakt das Selbe!

Deine Aussagen sind festgefahren und mit unzähligen Denkfehlern behaftet. Ich glaube als Kernaussage deiner wirren Argumentation festmachen zu können, dass man nicht Musik, die selbst komponiert/erdacht/kreiert ist, als automatisch besser bzw. überlegener betrachten sollte, als gesamplete Musik. Ich würde dir sogar zustimmen, nur vermischst du so essenzielle Dinge miteinander, die komplett unterschiedlich sind, dass mir jeder Versuch misslingt, dir rational zu folgen.

Gruß

Kein Tontechniker. Kein Komponist. Ein Hobbymusiker, der hauptsächlich mit Samples arbeitet.

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jk86

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44

Donnerstag, 28. März 2013, 05:42

Mir ist klar, dass Loops was anderes ist als Looping, aber mir geht es um Looping statt Loops.
Kein Tontechniker. Kein Komponist. Ein Hobbymusiker, der hauptsächlich mit Samples arbeitet.
Dito. Ich mache Musik mit E-Bass, Drumcomputer, Synthesizer und auch mit VSTs. Ich denke zu wissen, wovon sowohl ich als auch ihr redet. Aber glaub es ruhig weiter, wenn es dir damit besser geht. Könnten wir jetzt vielleicht verbal abrüsten ("Bullshit", "stupide", "dämlich" usw.) und die Diskussion weiterentwickeln?

Birkholz

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45

Donnerstag, 28. März 2013, 05:57

Man stelle sich gar vor, jemand würde sich die Dreistheit erlauben, von JEMAND ANDEREM ERSTELLTE BAUWERKE mit seiner Kamera abzufilmen und als seine eigene Arbeit zu verkaufen.

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bratpiet

FlorianLinckus

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46

Donnerstag, 28. März 2013, 12:13

Mir ist klar, dass Loops was anderes ist als Looping, aber mir geht es um Looping statt Loops.
Kein Tontechniker. Kein Komponist. Ein Hobbymusiker, der hauptsächlich mit Samples arbeitet.
Dito. Ich mache Musik mit E-Bass, Drumcomputer, Synthesizer und auch mit VSTs. Ich denke zu wissen, wovon sowohl ich als auch ihr redet. Aber glaub es ruhig weiter, wenn es dir damit besser geht. Könnten wir jetzt vielleicht verbal abrüsten ("Bullshit", "stupide", "dämlich" usw.) und die Diskussion weiterentwickeln?
Howard Shore, Hans Zimmer, John Debney, Danny Elfman und viele viele viele große Namen mehr,... Du stellst jene als "Sampleschnippsler" hin. Mir ist einfach unbegreiflich wie man den Grund der Materie nicht verstehen kann.

Komponieren ist = kreative Arbeit, eigene Idee, die Vorstellung umsetzen
Du verteufelst, dass man es in der heutigen Zeit digital macht, ist doch unlogisch.

Wenn Du mit deinem Bass eine Line spielst, deinen Drum-Computer dazu benutzt eine Rhythmik einzuspielen... so komponierst du.

Loops und fertige Schnippsel aneinanderklatschen hat rein gar nichts mit komponieren zu tun.
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47

Donnerstag, 28. März 2013, 12:20

Das Absurde an dieser Diskussion ist ja das hier zwei Leute ernsthaft versuchen die Thematik zu erklären und einer es anscheinend nicht verstehen will.
Als Beispiel könnte man hier ja mal andere Filmbereiche nennen:
Es gibt ja solche Apps in denen man in seine Videos vorgefertigte FX einbauen kann (Explosionen, Meteoreinschlag, usw.). Alles ist schon voranimiert und gerendert und man braucht es nur noch passend in seinen Film einzusetzen, fertig.
Da würde auch niemand sich gleich setzen mit einem SFX Artist der solche Sachen von Hand aus erstellt, animiert usw.
Und vorgefertigte Musikbausteine (Loops) aneinander klicken ist in keinster Weise mit dem Komponieren mit Samples zu vergleichen.

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FlorianLinckus

bratpiet

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48

Donnerstag, 28. März 2013, 14:28

welches von meinen Stücken auf Soundcloud mit echten Instrumenten eingespielt sei

naja eingespielt wurde hier ja wohl alles von echten Instrumenten oder? Das du die Aufnahmen (samples) gekonnt neu angeordnet hasst glaub ich dir gerne..
Hier wurde uns ein fertig Orkester auf einem Datenträger in die Wiege gelegt. In diesem Zusammenhang ist es vielleicht nicht so befremdlich das neue Generationen nach einer App fragen die kur mal ne passende Komposition auspuckt. :)

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49

Donnerstag, 28. März 2013, 14:34

Sagen wir es mal lieber so:
Wir haben kleine Roboter die Instrumente spielen können auf der Festplatte. Allerdings sind diese strohdumm und wir müssen immer noch jedem einzeln sagen was er wie wann machen soll. Ich denke auf diesen Nenner kommen wir alle.

Und dass ein Unterschied ist ob man ein Riff selber schreibt oder eine von jemand anders nimmt (was Diebstahl geistigen Eigentums wäre) ist ja wohl auch klar.
"Zeit ist Geld." - "Warum bin ich dann immer pleite?"
Quelle: Lyrialia (Werk: Er, Ich und das Irgendwann)

bratpiet

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50

Donnerstag, 28. März 2013, 14:48

Allgemein stimmer ich dir zu..jedoch vergessen wir erfahrenen Kreativen die geistiges Eigentum erschaffen auch oft das unser geistiges Eigentum mit Mitteln und Instrumenten erschaffen wurde die wir nie entwickelt oder erfunden haben... Müsste ich erst noch die ganzen Tonleitern erfinden und die Instrumenten bauen und samplen hätte ich ein Problem ;)
Auf der anderen Seite kann man diesen dummen Robotern auch einfach ein paar mathematische Formeln vorgeben und sie werden ununterbrochen neue Musik komponieren können. mit einem Baukasten von Max MSP habe ich sowas, wohlgemerkt während meines Musik Kompositions Studiums, schon gemacht...Ich denke trotzdem das mein Studium nicht für die katz war oder? :)

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Donnerstag, 28. März 2013, 15:07

Klar, denn solange es deine Formel ist ist ja auch dein Schaffen^^
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bratpiet

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Donnerstag, 28. März 2013, 15:15

Klar, denn solange es deine Formel ist ist ja auch dein Schaffen^^
jetzt hasst du mich :D ... naja mit einer Formel kann Musik komponieren lassen die man selbst nie im kopf hatte..

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Hell van Sing

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Donnerstag, 28. März 2013, 15:48

Überhaupt nicht, aber wisst ihr was mir gerade auffällt?
Wir sind seit 3 Seiten vollkommen OFF-TOPIC. Die Frage war ob jemand ein Programm/ eine Methode kennt um Midis besser klingen zu lassen, und wir diskutieren über alles, aber nicht über die Antwort der Frage.
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FlorianLinckus

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54

Donnerstag, 28. März 2013, 15:51

Allgemein stimmer ich dir zu..jedoch vergessen wir erfahrenen Kreativen die geistiges Eigentum erschaffen auch oft das unser geistiges Eigentum mit Mitteln und Instrumenten erschaffen wurde die wir nie entwickelt oder erfunden haben... Müsste ich erst noch die ganzen Tonleitern erfinden und die Instrumenten bauen und samplen hätte ich ein Problem ;)
Auf der anderen Seite kann man diesen dummen Robotern auch einfach ein paar mathematische Formeln vorgeben und sie werden ununterbrochen neue Musik komponieren können. mit einem Baukasten von Max MSP habe ich sowas, wohlgemerkt während meines Musik Kompositions Studiums, schon gemacht...Ich denke trotzdem das mein Studium nicht für die katz war oder? :)

Ich denke schon, dass Du die Materie nicht verstanden hast, denn Du vergleichst immer noch genau wie jk86 Äpfel mit Birnen.

Ich verstehe im wahrsten Sinne des Wortes nicht, warum diesbezüglich überhaupt eine Diskussion notwendig ist?! Denn die Antwort ist klar und deutlich. Samples sind nicht gleich Samples.

In einem virtuellen Orchester, wie ich es zB. für meine Arbeit nutze (Ja, auch Hans Zimmer, Danny Elfman, Howard Share und und und nutzen diese Möglichkeiten) hast du bis auf einige Phrasen (die virtuell einfach nicht gut programmierbar sind) JEDEN TON und JEDE Artikulation, die ein Musiker spielen kann/könnte zur Verfügung. Wir reihen nichts an, wir komponieren, ob nun auf dem Papier, was ich sehrwohl auch beherrsche, oder im Computer. Wenn ich eine Partitur auf dem Papier schreibe, so ist die geistige Vorstellung des finalen Klanges in meinem Kopf bereits vorhanden, genau wie eben die Arbeit am Computer, jede Phrase, jede Satztechnik die ich anwende ist vorher gut überlegt und nichts geschieht wahllos. Ich stochere nicht in einem Sack Mais herum um das beste Korn zu suchen.

Du hast des weiteren mein Zitat nicht verstanden, es ging um die virtuelle Umsetzung der Produktion, dass sie klanglich einer ECHTEN Aufnahme mit ECHTEN Musikern gleicht, natürlich ist jedes Instrument von einem Musiker gespielt, aber gebe 3 Komponisten die gleiche Library und der Klang und das Ergebnis wird dennoch verschieden. Als Komponist/Kompsitionsstudent solltest Du da deutlich mehr Verständnis für zeigen, denn KEIN Komponist den ich kenne würde solch eine Behauptung in den Raum stellen.

Fakto ist und das sollte man als Kompositionsstudent nicht in Frage zu stellen, ist höchst vage.

Die Diskussion ist einfach absolut absurd und völlig unsachlich und überflüssig.
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HornkleeTV

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Donnerstag, 28. März 2013, 16:23

Die Diskussion ist einfach absolut absurd und völlig unsachlich und überflüssig.

Dann führ sie doch endlich nicht mehr weiter!

Die Frage des TO war übrigens, wie in meinem letzten Post zu sehen, ein komplett andere und auf die wurde NULL eingegangen.
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bratpiet

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Donnerstag, 28. März 2013, 16:43

also ganz ehrlich ich denke der thread selbst zeigt das es hier um wichtige Fragen und Betrachtungsweisen über geistiges Eigentum und Kreationen geht. ich finde es überhaupt keine absurde Diskussion!.. :thumbsup:

FlorianLinckus

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Donnerstag, 28. März 2013, 17:01

Eine Betrachtungsweise die absolut irrelevant ist und vor dem Urheberrechtsgesetz keinerlei relevanz hat, großes Kino. :thumbup:
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rick

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58

Donnerstag, 28. März 2013, 17:25

Ich wäre um jeden Ratschlag, den ihr mir geben könnt dankbar!


Die Möglichkeiten der Klangverbesserung von Midi-Instrumenten wurde ja nun hinlänglich erwähnt. Ich vermute aber mal, daß einem zufriedenstellenden Ergebniss in Deinem Fall erstmal nicht die Klangtreue im Weg stehen wird. Eine eingänige Melodie oder gar Komposition, sollte auch auf den einfachsten Instrumenten gut im Sinne von harmonisch klingen.

Hier die Lösungsansätze die mir einfallen:

Magix Video Deluxe hat ein Vertonugs-Modul, mit dem Du einen Score unterlegen kannst. Es gibt die Möglichkeit Stimmungswechsel an bestimmten Zeitpunkten festzulegen (dramatische/romantische/melancholisce Höhepunkte etc.)
Ein ähnliches Modul gibt es soweit ich weiß auch für Sony Vegas. Beide Möglichkeiten bieten Dir schöne aber eben nicht einzigartige und zahlenmässig begrenzte Scores. Die Anwendung ist denkbar einfach.

Magix Music Maker oder auch Band in a Box, bieten die Möglichkeit "Zufallssongs" zu generieren die halbwegs gut klingen. Band in a Box geht noch weiter und erlaubt es Dir anhand eines beliebig analysierten Songs die Akkorde zu ermitteln und gibt Dir dann die Möglichkeit aus unterschiedlichen Musikrichtungen Reale (Real-Tracks) oder Midi Instrumente auszuwählen. Die Real Track klingen absolut natürlich und im Ergebniss wird niemand klanglich erraten können was der analysierte Ausgangssong war . Es lassen sich auch eigne Melodien und/oder Soli verwenden oder selbst komponieren. Die Software braucht einiges an Einarbeitungszeit wenn man sie voll nutzen will und ist deutlich teurer als der Music Maker (halbjährliche Updates ca. 129,- Euro plus Anschaffungspreis ca. 350,- Euro). Außerdem ist das Interface mehr als gewöhnungsbedürftig.

Sowohl Magix als auch BiaB, können tolle Ergebnisse liefern, sind aber niemals so bedarfsgerecht wie ein eigens komponierter Score, der jede Emotion und jedes Bild auf eine einmalige Weise untermalt. Ob Du das brauchst weiß ich nicht. Ich schließe mich der Aussage an, daß viele Werke im Amateurbereich gar nicht das nötige Bildmaterial/Story liefern, als das man sie mit einem "echten" Score veredeln müßte. Dies ist nur meine Meinung und soll kein neuer Diskussionspunkt zu einem Thread sein, der absolut nix mehr mit der Eingangsfrage zu tun hat, dennoch sehr interessante Argumentationen enthält.

vobe49

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59

Dienstag, 2. April 2013, 11:13

Hallo rick,

die von dir aufgeführten Möglichkeiten nutze ich für kleiner Abschnitte zur Nachvertonung auch - das ist schon o.k.. Bei längeren Filmen dürfte es jedoch problematisch werden und emotional anspruchsvolle Vertonungen werden ganz schwierig. Spätestens an der Stelle bin ich froh, nicht kommerzielle (private) Reiseberichte zu erstellen, bei denen ich in die ganz große Kiste der schönsten und passendsten Songs greifen kann, ohne mit der GEMA bzw. deren Rechtsanwälten ins Gespräch kommen zu müssen. Das ist aber selbst dann schon vorbei, wenn man sein Werk öffentlich unentgeltlich aufführen will (was immer das auch sei). Wie man ab und an lesen kann, schützt da Unwissenheit nicht vor Schaden, der schnell in die Tausende gehen kann. Wenn ich sehe, was da manche vertont so bei YouTube einstellen, ist das nur eine Frage der Zeit, wann die ersten kostenpflichtigen Abmahnungen kommen.

M. E. nach ist in bestimmten kommerziellen Film-Genre die Vertonung das am schwierigsten zu lösende komerzielle, urheberrechtliche und natürlich auch künstlerische Problem für den "kleinen Filmemacher".

Gruß vobe49

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »vobe49« (2. April 2013, 11:33)


60

Sonntag, 7. April 2013, 14:09

Also ich hab jetzt mal bisschen mit Magix Music Maker Heute Früh nach der Installation (Vor dem Frühstück!) bisschen rumgespielt und muss sagen, es macht richtig Laune. Die MIDI Mucke. :thumbsup:

Ich glaube aus mir wird ein neuer Mozart oder Beethoven?!

hehe

Loops kenn ich übrigens nur von Froot Loops... ^^

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