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Marcus Gräfe

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Freitag, 23. Dezember 2011, 15:30

Pegel (dB) der Endausgabe von Tonspuren

Ich erinnere mich daran, dass uns in der Berufsschule gesagt wurde, bei digitalen Medien liegt der maximale Pegel laut EBU-Richtlinien bei -9 dB. Bei der Aufnahme würde man nun noch 9 dB Headroom lassen und wäre damit bei -18 dB.

Bei der Endausgabe von Tonspuren, z.B. aus Pro Tools, haben wir in der Firma auch immer mit -9 dB als Maximalpegel gearbeitet.

Nun fragen wir uns aber, ob das wirklich der richtig Wert ist. Da es sich bei uns um das endgültige Produkt handelt, was auch nicht im TV läuft, wäre doch 0 dB auch sinnvoll, oder nicht? Wie wird das ganze heutezutage gehandhabt? Die Be-/Verarbeitung erfolgt an allen Stellen komplett digital.

joey23

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2

Freitag, 23. Dezember 2011, 16:03

Ich habe es mit 6db -6db gelernt, aber im Grunde passiert ja wohl keine weitere Verarbeitung mehr, so dass man theoretisch ja auch auf 0db gehen kann. Nur eben nicht drüber ..

Marcus Gräfe

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3

Freitag, 23. Dezember 2011, 16:03

Ich hoffe, du meinst -6dB. ;)

joey23

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tomatentheo

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Freitag, 23. Dezember 2011, 16:16

Ich kenn es auch mit -6dB und render meine Projekte auch so raus.

Jumperman

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Freitag, 23. Dezember 2011, 17:58

Fürs Internet würde ich auf jeden Fall 0dB empfehlen. Da in der Regel wie gesagt keine Weiterverarbeitung stattfindet, brauchts auch keinen Headroom.

Vorallem Notebooks haben meistens ziemlich schwache Lautsprecher und da ist man als User sehr dankbar, wenn die Quelle schon so stark wie möglich ist, da man sonst gar nichts mehr versteht.

Ich bemerke bei den meisten Videos im Netz eine Pegelung auf 0dB. Ich sehe auch selbst keinen Sinn darin, das nicht ganz auszunutzen, wenns nur um die Wiedergabe geht.

Marcus Gräfe

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Freitag, 23. Dezember 2011, 18:15

Erstmal danke für eure Antworten.

Ich habe, seit ich die Ausbildung zum MGBT gemacht habe, meine privaten Videos auch immer auf -9dB gepegelt, genau so wie wir es in der Firma machen.

Wir werden im Januar besprechen, ob wir alles ab sofort auf 0 dB pegeln. Wenn ihr noch Pro- und Contra-Punkte habt oder einfach ein paar "offiziellere" Infos, so immer her damit! ;)

Jumperman

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Freitag, 23. Dezember 2011, 18:21

Ein kleiner (eigentlich komplett vernachlässigbarer) Kontrapunkt: Während meiner Ausbildung habe ich spaßeshalber mal ausgerechnet, wieviel Qualität einem rein rechnerisch durch den Headroom verloren geht.

In der Regel arbeitet man ja mit 16bit.

Nach meiner Rechnung verliert man pro 6dB, die man leiser dreht, 1 bit. Wenn man also auf -6dB pegelt, hat man im Endeffekt "nur" 15bit.

Das hört man aber nicht. Wollts aber mal gesagt haben^^

Verwendete Tags

dB, Pegel, Tonspur

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