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etoile

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1

Sonntag, 27. Februar 2011, 12:44

mal wieder ein paar Anfängerfragen...

Hey ihr!

ich muss mich mal wieder mit ein paar Anfängerfragen zu Wort melden :P nach dem Durchforsten dieses Forums bin ich nämlich zu dem Schluss gekommen, dass all die Fragen bzgl Synchronisation schon viel zu spezialisiert für meine (nicht vorhandenen) Kenntnisse sind.. Ich bitte um Nachsichtigkeit :D

Also, warum braucht man zur Nachvertonung mehrere Mikros? Bei unserem Film muss man auf jeden Fall die Stimmen nachvertonen, aber reicht es dazu nicht theoretisch, mit einem Mikro alles nacheinander aufzunehmen? Wenn man dann mehrere Tonspuren benötigt, für irgendwelche Hintergrundgeräusche usw., kann man das doch auch alles nacheinander aufnehmen, oder nicht?

Ich hatte jetzt eigentlich vor, die Hintergrundgeräusche größtenteils so von der Aufnahme mit dem in die Kamera eingebauten Mikro zu übernehmen und ggf zu verstärken und nur die Stimmen nachzuvertonen. Jetzt stellt sich halt die Frage, ob dazu ein Mikro reicht, und wenn ja, könntet ihr mir da ein Gerät empfehlen? Zur Verarbeitung/Synchronisation habe ich nachher Magix Video Pro X zur Verfügung, ist es empfehlenswert, sich auch noch die Tonverarbeitungssoftware von Magix dazu zu besorgen?

Danke im Voraus fürs Antworten! ^^

LG etoile

Telliminator

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2

Sonntag, 27. Februar 2011, 13:12

Viele Fragen in einem

Mehr als 1 Mikro:
Also ich kann Dir nur aus meinen Erfahrungen sagen, dass Du nicht mehrere Mikrofone benötigst. Zur Nachvertonung für die Sprachaufnahmen reicht auch ein gutes Mikrofon völlig aus, wichtig ist nur das es eine gute Qualität hat und rauscharm aufnimmt und das Du im Anschluss die Aufnahmen passend bearbeitet bekommst.

Sollten Dir Mono-Aufnahmen nicht ausreichen und Du vielleicht Stereo- oder gar Surround-Sound haben wollen, sieht das ganze natürlich ein wenig anders aus. Dazu benötigst Du ein bisschen mehr Equipment. Mit mehreren Mikros kannst Du nätürlich ganz andere Atmosphären und Raumklang erhalten, aber ich schätze mal, dass es für Dein Vorhaben zur Nachsynchronisation nicht erforderlich ist.

Welches Gerät:
Viele benutzen für Ihre Aufnahmen ein Micro aus dem Hause Zoom (H1, H2, usw.). Sie sind u.a. auch für den mobilen eigenständigen Einsatz geeignet.

Software Tonbearbeitung:
Zur Nachbearbeitung von Aufnahmen, wenn Du Effekte wie z.B. Hall benötigst musst Du Dir nicht unbedingt die Magix-Tonbearbeitung kaufen, sondern kannst dies auch mit der Freeware Audacity bewältigen. Falls es Geld kosten darf kannst Du Dir natürlich auch eine andere Audiobearbeitungssoftware zulegen.
Ear-Movies - Filme für die Ohren - TimeShift Das Hörspiel - http://timeshift.blackdays.de -
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Telliminator« (2. März 2011, 21:15)


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etoile

etoile

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3

Freitag, 4. März 2011, 10:02

hey,

vielen dank für die antwort! das beruhigt mich sehr mit den mikros. ich denke auch, dass wir keinen stereo- oder surround sound brauchen. (außerdem ist das jetzt eh zu spät, gedreht ist bereits ohne gescheite mikros, wir haben uns halt immer gesagt: wir vertonen es nochmal... :whistling: )

wir haben zuhause ein aufnahmegerät, das relativ gut ist (laut meiner mutter) (lag in der preisklasse zwischen 100-200 euro also keine ahnung), aber das sieht irgendwie anders aus als die mikros die ich mir angeschaut hab, also da sind zwar oben diese zwei mikros dran, aber dann ist da noch so ein "kasten" wo man verschiedene dinge verstellen kann..ähnlich wie ein mp3player-display und unten halt noch die tasten. meinst du, das macht was aus?

und: irgendjemand meinte, es ist total schwierig, richtig zu synchronisieren, weil die lippenbewegung genau passen muss. wie gehen wir denn da am besten ran? ich hab absolut keine ahnung auf dem gebiet :P

lg! etoile

Latz

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4

Freitag, 4. März 2011, 10:36

und: irgendjemand meinte, es ist total schwierig, richtig zu synchronisieren, weil die lippenbewegung genau passen muss. wie gehen wir denn da am besten ran?
Mit ner Filmklappe.

HareMadeFilms

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5

Freitag, 4. März 2011, 10:40

Hallo,

also das "Aufnahmegerät" ist wohl tatsächlich ein Aufnahmegerät, kein reines Mikrofon, d. h. ein Gerät, das aufnimmt und zugleich auch aufzeichnet, mit entsprechenden Tasten und einer Anzeige. Da steht doch bestimmt ein Firmenname und eine Typenbezeichnung drauf, das kannst Du ja mal hier posten, dann kann man mehr dazu sagen.

Was das Synchronisieren angeht, ist das letztlich wohl eine Frage der Ansprüche. Dabei geht es aber nicht hauptsächlich darum, dass die Lippenbewegungen hundertprozentig bei jeder Silbe passen, immerhin sehen wir uns im Fernsehen ständig synchronisierte englischsprachige Filme an, bei denen das natürlich auch nicht so ist. Wichtig ist aber, dass Anfang und Ende des Tons mit Anfang und Ende der Lippenbewegung zusammenfallen, dass man also zum richtigen Zeitpunkt einsetzt und dann "genau so schnell" spricht wie die Person im Film. Wenn der Ton schon anfängt, obwohl die Person die Lippen noch nicht bewegt oder umgekehrt man noch etwas hört, obwohl man die Person nicht mehr sprechen sieht, stört das schon ziemlich.

@ Latz: Die Filmklappe hat aber mit dem (nachträglichen) Synchronisieren nichts zu tun. Die dient nur dazu, den richtigen Einsatz zu finden, wenn man die Tonspur während der Kameraaufnahme extern aufgezeichnet hat.

Latz

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6

Freitag, 4. März 2011, 19:54

@ Latz: Die Filmklappe hat aber mit dem (nachträglichen) Synchronisieren nichts zu tun. Die dient nur dazu, den richtigen Einsatz zu finden, wenn man die Tonspur während der Kameraaufnahme extern aufgezeichnet hat.

Ja, das meinte ich auch. Hab den TO falsch verstanden.

etoile

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7

Freitag, 4. März 2011, 20:38

hi,

also das tonaufnahmegerät ist von "tascam" und modell dr-07 "portable digital recorder". sagt dir/euch das was?

ja, schade das mit der filmklappe und den mikros am set haben wir ziemlich verpeilt...

okay, es ist schonmal gut zu wissen, dass das synchronisieren für amateure nicht unmöglich ist. letztendlich braucht man dafür also vor allem konzentration und geduld und kann es dann mit nem normalen schneideprogramm (ich hab magix) zum video dazufügen, braucht also keine extra software? gibt es da überhaupt extra software, die es irgendwie leichter macht?

lg etoile

tomatentheo

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8

Freitag, 4. März 2011, 22:03

Ist doch alles Quark. Alles was ihr braucht, sind ein Großmembranmikro, eine Tonkabine, einen potenten Mac und die passende Software.
Such mal nach "ADR-Software" . Bei denen, die etwa 2000€ aufwärts kosten, seid ihr richtig. Nun noch etwa ein halbes Jahr Zeit, dann seit ihr fertig mit den Aufnahmen. Der ersten halben Stunde.
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Okay, das war der notwendige Aufprall in der Realität. Nun zum Kuschelkissen, das den Sturz dämpft.
Erstmal, ihr könnt es nachvertonen, aber es wird furchtbar klingen und es wird schwierig. Selbst Profis tun sich mitunter schwer mit der Synchronisation.
Wenn ihr neunzig Minuten synchen wollt, wovon ich nicht ausgehe, nehmt euch viel Zeit. Selbst zwanzig Minuten dauern noch lange, wenn man es das erste mal macht.
Ihr könnt es euch erleichtern, indem ihr als erstes den Tascam weglasst, ein passendes Mikro vom großen T holt (schaut mal nach Podcastmikros mit USB) und gleich den PC zum Aufzeichnen benutzt.
Dann braucht ihr etwas, das die Umgebungsgeräusche dämmt. Zwei Matratzen in die Ecke gestellt, ergibt schonmal eine provisorische Tonkabine. Ein entkoppeltes Mikrofon (deswegen das Podcastdingens), per Audiointerface (wenn ihr kein Mikro mit USB-Anschluss habt) in den PC eurer Wahl nimmt den Ton auf. Sachen, die über die Soundkarte per Klinke eingeschliffen werden, rauschen meist wie Sau. USB- oder Firewireinterfaces sind da um Längen besser.
Dann kommt die Sauarbeit.
Schlüsselt den Film in einzelne Takes auf. Für jeden Satz am besten. Davor einen Countdown mit Signal, nennt sich "ADR-Beep" (Google hilft)
Dann kommt der schwere Teil. Euer Darsteller braucht dieses Bild in seiner Kabine, Ihr auf dem PC. Wie ihr das löst, ist Euch überlassen.
Dann spielt ihr dem Darsteller seinen Text vor, Kopfhörer helfen den meisten bei der Konzentration. Und dann nehmt ihr den Take solange auf, bis er euch synchron vorkommt.
Wie genau ihr das in Magix löst, weiß ich nicht, da ich mit anderen Programmen arbeite. Sollte aber in Magix in den X-Versionen mittlerweile gehen.

Wenn ihr dann irgendwann fertig seid, habt ihr Mono-Dateien für den Dialog, aus dem ihr dann euren Soundteppich mit den Geräuschen bauen könnt. Und das kann dann auch 2.0, 5.1 oder DTS HD 7.1 sein. Dialogton ist immer mono. Die Mischung macht den Rest.

Viel Erfolg
Mfg
Theo

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9

Samstag, 5. März 2011, 19:10

ach herrje.. musstest du meine illusionen zerstören?! :D

das problem ist, dass wir eigentlich kein geld zur verfügung haben. deswegen wird das mit dem "holt euch ein mikro" nicht so leicht sein.

es war wirklich eine dumme idee, nicht gleich zu versuchen, beim drehen den ton aufzunehmen :( wir anfänger dachten halt, es wäre einfacher nachzuvertonen bzw dass das bei allen guten filmen so gemacht wird und anders gar nicht wirklich geht - da haben wir uns ganz schön geschnitten.

wenn ich das so lese, hälst du es also für sinnvoller und vor allem mit viel weniger aufwand verknüpft, die originaltonaufnahmen (die meistens auch wirklich ziemlich gut sind, aber eben alle in verschiedenen klangfarben und lautstärken..) zu nehmen? wie könnte ich die denn dann am besten bearbeiten, dass sie einigermaßen gleich laut und einfach rauschfreier und schöner werden?

danke für die ausführliche antwort übrigens - also wenn das nicht geht, dann werd ich mich genaustens an deine anleitung halten, aber ich wäre jetzt doch froh, wenn wir uns das ersparen könnten^^

lg etoile

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10

Samstag, 5. März 2011, 20:34

wenn ich das so lese, hälst du es also für sinnvoller und vor allem mit viel weniger aufwand verknüpft, die originaltonaufnahmen (die meistens auch wirklich ziemlich gut sind, aber eben alle in verschiedenen klangfarben und lautstärken..) zu nehmen? wie könnte ich die denn dann am besten bearbeiten, dass sie einigermaßen gleich laut und einfach rauschfreier und schöner werden?
Wenn Du ein gutes Audiobearbeitungsprogramm hast kannst Du mächtig viel aus Deinen Aufnahmen herausholen. Mittels Filter und Kompressoren, Limiter und Verstärkung usw. kannst Du Deine Aufnahmen entrauschen und auf gleiches Lautstärkeniveau bringen. Das heißt erst mal Audio vom Video trennen, bearbeiten und nach der Bearbeitung wieder mit dem Video zusammenführen. So die Theorie. In der Praxis wirst Du sicherlich an dem ein oder anderem Problem hängen bleiben und da heißt es Kompromisse eingehen, oder von vorne loslegen.

Eine Freeware für die Audiobearbeitung habe ich Dir ja schon genannt, auf Youtube findest Du dazu jede Menge ganz gut gemachte Turtorials auf deutsch.
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tomatentheo

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11

Samstag, 5. März 2011, 23:18

das problem ist, dass wir eigentlich kein geld zur verfügung haben. deswegen wird das mit dem "holt euch ein mikro" nicht so leicht sein.

Thomann hat Money back Garantie. USB-Mikros gibts ab 50-60€.
Zum Aufwand: Nehmt es als sportliche Herausforderung.

P.S.:

Zitat

danke für die ausführliche antwort übrigens

Da gibts irgendwo einen "Bedanken"-Knopf. ;)
Mfg
Theo

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12

Montag, 7. März 2011, 13:17

soo, erstmal ne runde bedankt :)

das könnten wir natürlich, es als herausforderung nehmen. aber ehrlich gesagt bin ich ziemlich entmutigt. die frage ist, ob der sound im vergleich zum inhalt so wichtig ist, und man diesen zeitlichen aufwand nicht lieber in den inhalt steckt. außedem habe ich mal ausprobiert und den originalton nur um die kleinste distanz verschoben, die ging, und schon sah es ziemlich seltsam aus...

ich glaube, ich mache es so, dass ich das vorgeschlagene programm von Telliminator runterlade und mich an den originalsounds zu schaffen mache. wenn es dann im fertigen video einfach stört mit dem ton, können wir uns immer noch ans nachvertonen machen, bzw evtl auch nur einzelne szenen nachvertonen.

wenn es also soweit kommen sollte, müsstet ihr eventuell mit weiteren fragen rechnen :D ansonsten probier ichs jetzt aber erstmal so.

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