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Konstantin

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1

Mittwoch, 28. Mai 2008, 23:40

Klavieranschlüsse - Selber komponieren

Hallo liebes Forum!

Ich spiele seit 8 Jahren schon Klavier und würde gerne selbst auf professioneller Weise eigene Stücke komponieren und digital aufnehmen.
Ich besitze ein Digital-Piano und dies hat folgende Anschlüsse:

[myshare]p40297950754[/myshare]

Was benötige ich alles, was muss ich machen, was wo anschließen, in welchem Gerät, mit welchem Programm kann man komponieren (Das Einzige was mir einfaäält ist "Logic Studio" von Apple).

Ich benötige eure Hilfe ;(

Alfanje

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Donnerstag, 29. Mai 2008, 13:11

Als Programm kann ich "Nuendo" empfehlen, ist meiner meinung nach sehr genial was Musikbearbeitung angeht. Nutzt meine Band auch (Nuendo 3). Ausserdem brauchst du wie ich sehe ein Midi-ausgangskabel und evtl noch eine passende Soundkarte die auch die Engänge von Ton gut umsetzen kann, bzw. Die Anschlüsse dafür hat. Praktisch währe ein mind. 4-Kanal Mischpult. wo du dann mit "Klinke" rein kannst, und dann von da aus in den rechner.

Ich selber kenne mich jetzt nicht soo gut damit aus, das hat alles immer unser sänger gemacht.

Was ist denn das genau für ein Eingabegerät?
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Hobby Freak

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Donnerstag, 29. Mai 2008, 13:21

Es empfiehlt sich das Piano per Midi und über die Klinke anzuschließen. Voraussetzung dafür ist natürlich erst mal, dass deine Soundkarte entsprechende Möglichkeiten bietet. Hast du nur so einen onBoard-Quatsch - vergessen! Mittlerweile gibt es schon brauchbare Soundkarten mit entsprechenden Anschlüssen für ca. 100€. Dann schließt du dort das Piano per Midi, sowohl In und Out an. Das hat folgenden Sinn: Spielst du am Piano etwas, werden per Midi Out an den Sequencer die Informationen übertragen, welche Noten du spielst, wie laut angeschlagen, wie lange gehalten usw., was zum komponieren recht praktisch ist, wenn du nicht jede Note von Hand eingeben musst. Die Midi In Verbindung ins Piano sorgt dann dafür, dass das Piano das spielen kann, was im Sequencer an Noten steht. Das ist besonders dann interessant, wenn das Piano einen guten Klang hat, dann kannst du dir dafür schon mal sonstige Samples sparen.
Mit dem Klinkenausgang kannst du direkt in die Soundkarte gehen oder vorher noch ein Mischpult zwischenschalten, was sicherlich nie verkehrt, aber auch nicht zwingend notwendig ist. Vor allem wenn du sonst noch keine weiteren Instrumente angeschlossen hast, kannst du dir das erst mal sparen.
Während das Signal per Midi ja ein Digitales war, ist das per Klinke Analog. Hier wird also das "wirkliche" Audiosignal übertragen. Sprich wenn du darüber aufnimmst, hast du am Ende am PC eine Audiodatei, aber halt nicht mehr die einzelnen Noten usw. Das ganze ist entweder interessant um mal schnell eine Aufnahme zu machen, oder um eben vorher per Midi eingegebenes zu mastern, damit aus dem Midi eine richtige Audiodatei wird.

;)
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Konstantin

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Freitag, 30. Mai 2008, 20:19

Erstmal vielen vielen Dank Alfanje und Hobby Freak für die sehr ausführlichen Tipps und Infos!

@ Alfanje: Werde mir Nuendo mal anschauen. Hört sich interressant an. Geht das auch mit "Adobe Audition"?

@ Hobbyfrek: Ich besitze für mein Großmembran-Mikro das "TASCAM US-144". Geht das Teil? Und was für ein Format bekomme ich denn mit MIDI?

Alfanje

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5

Freitag, 30. Mai 2008, 22:41

Ich glaube nicht das Adobe Audition dafür geeignet ist, kann aber auch falsch liegen. Und das format sollte dann wohl "Midi" sein^^

Sonst schreib doch mal ne pm an Andreas Max, der kennt sich da sicher aus^^
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steven_skywalker

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6

Freitag, 30. Mai 2008, 22:55

@Konstantin: EDIT: Ja ne, is klar, sorry habs zuerst net gerafft :D Alfanje hat recht, du solltest MIDI Dateien bekommen ;)

7

Samstag, 31. Mai 2008, 09:39

@Konstantin
ja das werden dann MIDI Dateien sein. Das sind hässliche Töne ohne atemberaubendem Klang :P . Die hören sich wie von einem Aldi Keyboard an^^

Aber in deinem Musikprogramm kannst du das Format dann bestimmen. Nur wirst du ein vst (virtuelles intrument --> hoffe ma das ist richtig) benötigen, wenn du kein "MIDI" möchtest , sondern beispielsweise ein Klavier.

Nuendo ist sehr teuer und für den Einstieg auch glaubig nicht gut geeignet.
Ich empfehle dir Cubase. Auch sehr teuer, aber das Cubase Essential 4 bietet dir einen guten Einstieg und liegt bei ca. 150 €.
https://shop.steinberg.net/cgi-bin/pp?lst=L101001

Nuendo findest du hier:
https://shop.steinberg.net/cgi-bin/pp?lst=L101002

Hobby Freak

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8

Samstag, 31. Mai 2008, 12:15

Aber in deinem Musikprogramm kannst du das Format dann bestimmen. Nur wirst du ein vst (virtuelles intrument --> hoffe ma das ist richtig) benötigen, wenn du kein "MIDI" möchtest , sondern beispielsweise ein Klavier.
Quark. :P :)

VST steht für Virtual Studio Technology, mehr Infos was das tolles ist verrät die neue Weltreligion Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Virtual_Studio_Technology ;)

MIDI an sich ist nur das Protokoll, welches die Daten übermittelt, aber hat mit dem Klang an sich rein gar nichts zu tun. Das was du als "scheiße klingend" empfindest ist dann eben der Sound deiner Soundkarte. :P

Was du eigentlich meinst ist natürlich schon richtig: Wenn du eben einen vernünftigen Klang willst, musst du irgendwelche guten Samples zur Hilfe nehmen. Wenn das Piano selbst natürlich schon einen geilen Klang hat, kann man hier auch einfach dann das Piano per Midi Out das spielen lassen, was man haben will und das dann aufnehmen. So mach ich es zumindest immer mit dem Digitalpiano meines Vaters, weil das sau geil klingt ... was man von meinem nicht gerade behaupten kann ... :D
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9

Samstag, 31. Mai 2008, 12:41

@Hobby Freak,

ja genau das meinte ich :D

Konstantin

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10

Mittwoch, 4. Juni 2008, 19:20

Hey. Vielen Dank für eure Hilfe!!

Als ich das TASCAM-Teil gekauft habe, waren im Lieferumfang das Cubase LE und das GigaStudio 3 LE im Lieferumfang mitenthalten. Ob die gut sind, weiß ich nicht.

mfg
K.

11

Mittwoch, 4. Juni 2008, 19:52

Kommt darauf an , was du genau machen möchtest.
Mit was für Samples willst du denn arbeiten, nur Piano? und kein Surround Klang?
Dann reicht das Cubase LE völlig aus. Habe es bereits mehrmals selbst bedient und ist auch ziemlich simple aufgebaut und gut für den Einstieg.

Konstantin

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12

Mittwoch, 4. Juni 2008, 22:34

Hi Thot1.

Okay, ich will schon soweit wie möglich professionell arbeiten. Ich möchte eigene Lieder komponieren usw. . Da wären mehrere Samples schon vorteilhaft^^. Surround Klang gehört einfach dazu;-) .

Wir wechseln langsam eh auf Apple um, deshalb könnte ich mir in Zukunft das Logic-Teil besorgen, sofern das gut ist. Benutzt das Einer hier? Wenn ja, bitte melden^^

Aber das dauert noch ein bisschen mit dem vollständigen "From PC to MAC" switch.
Werde mir das Cubase-Teil noch mal genauer unter die Lupe nehmen^^

Nomisfilm

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13

Freitag, 6. Juni 2008, 16:08

Aber Cubase gibts doch auch für den Mac, also das ist schon mal kein Argument für Logic. Und ich gehe mal stark davon aus das auch Cubase LE mehr als nur ein Sample nutzen kann (Sonst könntest du auch das hier benutzen: Microsoft Sequencer :) )

Und wenn du Cubase LE hast, kannst du doch erst einmal testen, ob es dir gefällt. Wenn ja, kanst du dir für den Sourroundklang schließlich immer noch eine höhere Version von Cubase holen (die dann aber immer noch günstiger als Nuendo ist), bist dann aber schon eingearbeitet.
Mehr Renderpower für alle!

The Glass Spider

unregistriert

14

Samstag, 7. Juni 2008, 11:20

jo

ich bin ja eher musiker als filmer., also sag ich mal was dazu.

adobe audition is n gutes program zum aufnehmen abmichen etc. benutzerfreundlich und so weiter. leider nicht vst-fähig soviel ich weis, bedeutet das keine VST - plugins genutzt werden können und midi kannste auch knicken. ich arbeite mit Cubase und damit schwer zufrieden. die möglichkeitn sind schier unbegrenzt was das einsetzen von vst´s und auch audiospuren angeht. mit guten vst-programmen wie Guitar Rig (für gitarre/ aber auch bass/gesang nutzbar) oder addictive drums (für drum) is schon ne menge möglich. zudem schwirren im netz ne menge vst´s für lau rum. für mich mit cubase beschäftigen , auch wenns am anfang etwas mühselig ist. ALlerdings kostet Cubase (als auch guitar rig, addictive drums etc) nicht gerade wenig kohle. aber das ist ja mit filmsoftware nicht anders.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »The Glass Spider« (7. Juni 2008, 12:01)


Konstantin

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15

Samstag, 7. Juni 2008, 17:37

Danke euch Beiden:-)

Ich werde mir mal Cubase LE genauer anschauen und ein bisschen mit dem Programm rumexperimentieren:-)

The Glass Spider

unregistriert

16

Samstag, 7. Juni 2008, 20:49

...

wünsch dir viel spass und vor allem geduld ^^ viele dinge sind nicht von sich aus einfach so ersichtlich leider. daher würd ich dir wirklich raten ein handbuch (wenn vorhanden) zur hand zu nehmen oder ein tutorial im netz zu suchen. ohne vorkenntnisse isset ned so ganz einfach. arbeite bereits mit cubase, hab aber noch lange nicht alle möglichkeiten uasgeschöpft weil ich mir vorgenoimmen habe das schritt zu schritt zu erlernen. ist halt umfangreich.

zu deiner LE Version: LE bedeutet nur Light Edition und hat nur zwei spuren, also nicht wirklich dolle, eher zum rumtesten und als entscheidungshilfe. wenn du wirklich mit mehr als 2 spuren arbeiten möchtest (wovon ich schwer ausgehe) sollte cubase- vollversion her.

wenn du jetzt fragst ob lofig oder cubase besser ist: da streiten sich die geister und zu logic kann ich leider nix sagen...

freezer

Filmemacher / Postpro / FH Vortragender

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17

Sonntag, 8. Juni 2008, 15:32

RE: jo

ich bin ja eher musiker als filmer., also sag ich mal was dazu.

adobe audition is n gutes program zum aufnehmen abmichen etc. benutzerfreundlich und so weiter. leider nicht vst-fähig soviel ich weis, bedeutet das keine VST - plugins genutzt werden können und midi kannste auch knicken.


VST-Plugins werden seit Adobe Audition 1.5 unterstützt. Der eingebaute ASIO-Treiber verbindet Audition mit MIDI-kompatibler Hardware, als Master oder Slave im MIDI-Timecode (SMPTE/MTC), um die Audiowiedergabe mit Computern, Video-Decks oder sonstigen Geräten zu synchronisieren, die MTC unterstützen.

Unser Komponist hat für JENSEITS damals übrigens das Gigastudio und ein Midi-Keyboard benutzt. Schlußendlich entscheidet aber eh das Talent und Können über das Ergebnis.
Robert Niessner - Planung / Kamera / Licht / Postproduktion
8010 Graz - Austria
Blackmagic Cinema Camera Blog

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »freezer« (8. Juni 2008, 15:37)


The Glass Spider

unregistriert

18

Sonntag, 8. Juni 2008, 18:58

RE: RE: jo

Schlußendlich entscheidet aber eh das Talent und Können über das Ergebnis.


soviel steht mal fest ^^

aber ne ordentliche software macht erst möglich..

adobe audition is mit vst -- stimmt. ich erinnere mih wieder ^^

arbeite mit cool edit pro (dem auditin vorgänger) und komme gut damit zurecht, mittlerweile weicht dieses tool cubase nach und nach weil es eben NICHT vst-fähig ist. Audition hatte ich als trial ausprobiert , hat mir aber nur sorgen gemacht. schlussendlich muss aber jeder selbst wissen womit er am ehesten zurecht kommt. Um Konstntin nun zu einem ergebniss zu führen:

wenn VST gewollt ist kommt adobe audition natürlich auch in frage , Cubse ist allerdings weit verbreiter und ich sag mal ketzerisch das das seinen grund haben wird. übersicht audition finde ich pesönlich besser , aber denoch hatte ich probs mit dem tool (abstürze - mag vielleicht an meiner hrdware liegen... wer weiss) cubase läuft bei mir stabil und mir mir noch nie abgeschmiert. logic kommt zudem in frage wobei ich da wiegesagt keine meinung zu haben kann weil ich damit schlichtweg noch ned gearbeitet habe..

steven_skywalker

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19

Montag, 9. Juni 2008, 19:09

Und falls du weder mit Cubase noch mit Audition zurecht kommst, wäre ja noch Frutiy Loops ... Unterstützt sowohl MIDI als auch VST :D

Aber für Filmmusik wäre es vielleicht nicht mal schlecht, mit Cubase zu arbeiten ... Obwohl Fruity Loops wirklich sehr, sehr stark ist!

Gruss, Steve

The Glass Spider

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20

Montag, 9. Juni 2008, 21:20

hab ich nie mit gearbeitet

zu fruity loops kann ich och nix sagen, is aber glaub ich freeware oder ?

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