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HansSchulte

Mr. Story frist

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21

Samstag, 21. Januar 2017, 15:00

Mit Austausch ist der Austausch zu einem bestimmten Film gemeint, natürlich zu meinem. Wenn für manche ein "Austausch" nur darin besteht, daß ich gefälligst zuzuhören habe und "danke" zu sagen (was ich übrigens hier oft getan habe), wenn man nur die schlechten Seiten hervorkehrt, dann erlaube ich mir diese Form des Austausch ein wenig ad absudrum zu führen.
Es gab genug Stellen, an deren jemand eine Sequenz in meinem Film einfach falsch verstanden hatte oder nicht sofort sah, wie sie gemeint war. Wenn ich dann etwas dazu erkläre, dann ist das innerhalb eines fairen Austauschs mein gutes Recht.

Ok, dann habe ich dich falsch verstanden. Ich hatte das so interpretiert, daß du hier anderen Leuten mit deinem Fachwissen weiter helfen wolltest, und das zurückgewiesen wurde. Das hätte mich arg gewundert, fachlicher Rat von Experten wird nach meiner Erfahrung hier im Forum gerne angenommen und mit Dankbarkeit honoriert. Das wäre dann auch meine Interpretation von Austausch bzw. geben und nehmen in Foren, daß man sich selbst helfen lässt und auch den andern hilft, wenn man über Fachwissen von angemessener Qualität verfügt (und nur dann ;) ).

Und wenn jemand eine Sequenz falsch versteht, kannst du sie natürlich im Nachhinein erklären, der Film hat an dieser Stelle aber schon versagt. Es ist die Aufgabe des Films, ohne weitere Erklärung die Story verständlich zu transportieren. Gelingt das nicht, fällt die Kritik naturgemäß eher negativ aus. Der Zuschauer muss im Kino auch ohne zusätzlichen Erklärungen den Film verstehen können. Es mag dein "gutes Recht" zu sein, das hier im Forum zu diskutieren, das wird dir auch niemand absprechen. Ein Film wird durch nachträgliches "Schönreden" aber nicht besser. Auf die technische Ebene verlagert: Wenn ein Shot unscharf ist, kann ich möglicherweise erklären, wie es dazu gekommen ist, z.B. wenig Licht und eine weit offene Blende. Der Shot bleibt aber dadurch weiterhin unscharf und ist auch mit der Erklärung keine Freude zum Anschauen. Was bleibt, ist daraus zu lernen, und den nächsten Shot scharf abzuliefern.

Habe große Mühe, mich überhaupt noch zum Filmemachen zu motivieren, nachdem ich über 40 % der Kritik in dem anderen Threat als ungerecht empfinde. Es kommt irgendwie die Einstellung: Warum noch verzwickte Stories schreiben, außergeöhnliche (im Sinne von klischeefrei) Dialoge formen und Charaktere entwickeln, die vom normalen Standard abweichen?

Technische Dinge kann man objektiv kritisieren: Stimmt die Belichtung und Bildschärfe? Ist die Farbkorrektur konsistent? Passt der Ton? Sind die Dialoge verständlich? Sind die Effekte glaubwürdig? In diesem Bereich kann man bei Kritik von "gerecht" und "ungerecht" reden. Mit einem kleinen Budget wird man logischerweise nie an die technischen Ergebnisse von Hollywood rankommen, das erwartet hier aber auch niemand, aber ein Mindestmaß an Qualität darf man erwarten und wir reden hier nicht über zero budget sondern über Filme, die man für Geld kaufen kann.

Du beziehst dich aber auf Story, Dialoge, Charaktere, hier wird die Kritik schnell sehr subjektiv und hängt davon ab, ob einem der Film gefallen hat oder nicht. Ist eine Kritik "ungerecht", wenn der film jemandem nicht gefällt? Ist es falsch, wenn nicht jeder deinen Geschmack teilt? Hier solltest du das Ergebnis an einer größeren Zahl von Kritiken messen. Wenn der Film 90% der Leute nicht gefällt, wird er tatsächlich eher Mist sein. Wenn du dagegen 90% begeisterte Zustimmung bekommst, hast du irgendwas richtig gemacht und kannst die restlichen 10% vergessen. Da du die Filme verkaufst, sollten letztendlich die Verkaufszahlen ein objektives Feedback liefern, egal was das Forum darüber denkt. Der Erfolg eines kommerziellen Films wird an der Kasse gemessen und nicht im Amateurfilm-Forum.

Zum Thema Motivation: Wenn du so ein genialer Drehbuchautor bist, deine Stärke aber vielleicht nicht in der Umsetzung liegt, arrangiere dich damit. Du kannst gute Drehbücher verkaufen oder dir selbst eine Crew aufbauen, die die tollen Stories angemessen umsetzen kann. Bei wirklich guten Drehbüchern findest du garantiert auch wirklich gute Leute. Und wenn das Drehbuch dann doch keiner kaufen mag und alle guten Leute bei einem Projekt abwinken, liegt es sicher nicht an der Story sondern daran, daß die Welt ungerecht ist :D
Würde mich nie über technische Kritik aufregen. Ist der Ton schlecht, dann ist er schlecht.
zum letzten Absatz:
So ungefähr das habe ich ja auch vor: Mit meiner Filmfirma weiterhin Film produzieren, mit wachsendem Budget, ich schreibe die Drehbücher und überwache die Dreharbeiten, aber Regie können ruhig bessere Leute (besser als ich) führen. Für die Technik hab ich mir ja schon bei dem fünften Film Fachleute geholt. Das soll auch so weitergehen.
Nur verkaufen will ich Drehbücher nicht. Ich will die Produktion in der Hand behalten, denn der Produzent bestimmt, wie der Film am Ende ist. Möchte nicht, daß man mir aus einem Horrorbuch nachher einen Kinderfilm macht.


Siehe auch die "zu langen Beiträge": Das bezieht sich ja nicht auf die reine Länge, sondern wie viele Infos man damit transportiert. Bei dir kommt da halt nicht viel rum.
Im Film-Threat habe ich Infos über Inhalte und Zusammenhänge pfundweise rausgehauen. Man darf mir alles nachsagen: Selbstbeweihräucherung, Starrsinn, Unerfahrenheit, Genre-Blindheit, aber keine Infos in den Postings stimmt nun nachweislich bei der Masse nicht.

Man könnte wirklich jede Zeile von dir zitieren und fragen: "Bist du doof?"

Das disqualifiziert sich selbst. Da muss ich nichts zu sagen.

Marcus Gräfe

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22

Samstag, 21. Januar 2017, 15:43

@HansSchulte: Bitte vermeide derart unnötige Zitate. Postings, die direkt über deinem stehen, braucht man nun wirklich nicht (komplett) zu zitieren. Noch dazu, wenn diese wiederum deine eigenen Zitate enthalten. Das macht die Postings extrem unübersichtlich.

HansSchulte

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23

Samstag, 21. Januar 2017, 16:10

okay, verstanden und akzeptiert.

Thoma

immer auf der Suche....

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24

Sonntag, 22. Januar 2017, 03:11

Vielleicht kann ich ja die Gemüter wieder ein bißchen beruhigen....
Amateur und Profi, die Übergänge sind nun mal fließend... Es sei denn, man hängt es an den finanziellen Gewinnen auf.
Aber darum, wie man das definiert, geht es doch gar nicht.
Wenn ich in einem Forum einen Film/ Trailer etc. zur Diskussion stelle, dann mag ich Input von außen bekommen.
Der muß oder soll sogar sich gar nicht mit meiner Meinung decken, denn sonst komm ich ja nicht weiter.
Natürlich tut Lob gut, aber harte Kritiken regen auf jeden Fall zum Nachdenken an und bringen einen durch die
Auseinandersetzung damit weiter. Man muß ja nicht alles übernehmen, aber die Auseinandersetzung damit ist Gold wert.
Sei du selbst, geh deinen Weg, such dir die Anregungen raus, die dich weiterbringen. Ja, subjektiv ist alles, auch deine Einschätzung
deines Werkes.
Ich hatte ja auch vor kurzem einen Trailer gepostet, die Kritiken waren mir das Wichtigste.
Der Trailer sieht mittlerweile ganz anderst aus.
Sei offen für Gedanken von außen und freu dich über Kommentare, aber nehme sie nicht persönlich!

Lieben Gruß
Thomas

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7River

Tofuhuehnchen

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25

Sonntag, 22. Januar 2017, 13:49

Der Unterschied zwischen Amateur und Profi liegt meiner Meinung nach darin, dass der Profi für seine Arbeit bezahlt wird.
Amateur und Profi - das sagt gar nichts über die Qualität eines Filmes aus - das wurde aber von meinen Vorpostern bereits ausführlich erklärt.

MMotion

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26

Sonntag, 22. Januar 2017, 14:14

Es nervt einfach nur noch :whistling: .......

HansSchulte

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27

Montag, 23. Januar 2017, 13:25

Jetzt haben viele Leute hier gute und überzeugende Antworten gegeben. Meine Frage nach "Amatuer und Halbprofi" ist ausreicehnd beantwortet.
Danke an alle.

Dieser Threat kann jetzt geschlossen werden, den nich denke, alles Notwendige ist gesagt, erklärt und akzeptiert.

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