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CommiXV

Videoschnittlauch

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1

Montag, 7. November 2011, 13:58

Bildstabilisierung - 3 Plugins im Vergleich

Heyho,

in den vergangenen Tagen habe ich mal drei Bildstabilisatoren verglichen:
1. Mercalli 2.0 als Plugin
2. Der interne Bildstabilisator von Video deluxe
3. Deshaker 3.0 als Plugin für Virtual dub

Dabei finde ich, dass das Deshaker-Pluging das beste Ergebnis liefert (und auch noch kostenlos ist!!!), allerdings von der Usability weit von z.B. Mercalli entfernt ist. Am Ende kommt dann auch irgendwann Video deluxe angegurkt, wobei ich da auch glaube, dass ich andere Einstellungen hätte nehmen müssen (mein Ergebnis ist wirklich grausig).
Da ich mit Video deluxe arbeite, ist Mercalli letztlich auch nur die Plugin-Version, welcher bei VDL 17 Premium dabei war. Die Vollversion hab ich nicht hier.

Was ich leider nicht geschafft habe, ist das Deshaker-Plugin in Video deluxe zu integrieren. Das soll wohl auch nicht gehen, aber vielleicht weiß hier ja trotzdem jemand wie das geht, das wäre wirklich super. :-)


Den Vergleich gibts hier

und hier


Arbeitet ihr auch mit Software-Bildstabilisatoren? Welche denn? Wie zufrieden seid ihr?

Grüße,

CommiXV
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Broken Tape Productions

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2

Montag, 7. November 2011, 20:27

Ab zu spiel ich ein bisschen mit Smoothcam von Final Cut. Liefert sicherlich gute Ergebnisse, funktioniert aber auch nur insofern, wenn man halbwegs vernünftige Kamerabewegungen hat und ist halt enormen Rechenaufwand.

mfg BTP

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3

Montag, 7. November 2011, 20:33

Also ich habe das Mercalli in EDIUS 6 mit W7 auf 64 bit, und dort läuft es sehr gut. Nur die Bilder werden leicht dunkler und es benötigt viel PC Power.

vobe49

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4

Mittwoch, 9. November 2011, 07:12

Hallo zusammen,

ich arbeite mit VideodeLuxe MX Prem und nutze Marcalli 2.0. Meine Videos sind wegen der häufigen Verwendung eines Stativs und wegen des hervorragenden Bildstabilisators in der Canon XA 10 in der Regel schon recht ruhig. Dennoch setze ich bei Sequenzen, die aus der Hand gemacht worden sind, öfter mal Marcalli 2.0 ein. Diese Software ist in den allermeisten Fällen sehr wirkungsvoll - wenn nicht schon beim ersten Durchlauf, dann doch schon mit veränderten Einstellungen.

Einen gewissen Nachteil hatte die Anwendung m. E. bei DV-Aufnahmen (720x576 Pixel) schon, weil nach der Stabilisierung in das Video hineingezoomt wird, um einen Rand zu vermeiden. Wenn man genau hingeschaut hat, wurde deutlich, dass dadurch die Auflösung des Videos schlechter wird. Bei FullHD-Aufnahmen, wie ich sie jetzt mache, sind diese Veränderungen m. E. ohne sonderliche Bedeutung. Einen Grund, nach einer anderen Software zu schauen habe ich deshalb eigentlich nicht.

vobe49

yoda51

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5

Mittwoch, 9. November 2011, 10:28

Nachträgliches stabilisieren bringt immer eine Verschlechterung der Qualität.
1. Man muss mehr oder weniger reinzoomen um die schwarzen Ränder zu beseitigen. Marcalli skaliert auch automatisch hoch, das sollte man nie nehmen, weil zu stark.
2. Die Einstellungen bei Marcalli sind entscheidend für das Ergebnis, da muss man viel testen, eine Universaleinstellung gibt es nicht!
- Profile -> da hat vielzeitig: präzise Bildstabilisation die besten Ergebnisse gebracht
- Videoformat (bei mir Premiere)
- Kamerastabilisierung nicht zu hoch setzen (max 20-25 %)
- Kamera-balance -> im Gleichgewicht
wie gesagt, nur Richtwerte -> selber testen

Was gar nicht geht, ist dieses "schwimmen" wie in den Beispielen zu sehen ist. alle Aufnahmen sind was für die Tonne!

Das beste ist immer noch bei Dreh ruhig haben oder entsprechende Hilfen (Steady, Stativ) zu nutzen.
Mercalli nutze ich nur im höchster Not, wenn ich die Szene unbedingt benötige, dann aber nur kurz (max 5 sec) oder geteilt.

CommiXV

Videoschnittlauch

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Mittwoch, 9. November 2011, 14:24

Die Aufnahmen wurden mit einer DSLR aufgenommen, einfach vor den Bauch gehalten und losgelaufen. Ich denke, dass ein Camcorder deutlich bessere Aufnahmen, die auch weniger wackeln, produziert.

Eine nachträgliche Bildstabilisierung funktioniert leider wirklich nur über Reinzommen.

Das Schwimmen bei Mercalli hat mich ehrlich gesagt auch gestört, aber ich habe mit unterschiedlichen Werten experimentiert und das war das ansehnlichste Bild. Die anderen Einstellungen haben bei mir immer noch Ruckler drin gelassen.

Mit Final Cut konnte ich bisher mangels Apple-Produkten noch nicht arbeiten. :|

Mir war bei dem Test auch wichtig, dass man den Usability-Unterschied sieht. Das finde ich heutzutage ein immer wichtiger werdender Punkt, der gerade bei komplexeren Programm noch viel zu kurz kommt.

Grüße,

CommiXV
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Zeitraffer

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Mittwoch, 2. Januar 2013, 19:50

Hallo,

ich verwende den Stabi für meine Hyper Lapse Aufnahmen sehr gerne.

Allerdings konnte ich nur Premiere Pro bzw. After Effects testen. Beide liefern das gleiche Ergebnis. Mit dem Tracker in AE komme ich allerdings nicht zurecht...

In Premiere Pro sieht der Stabi so aus, ab 13 sek.
http://www.facebook.com/photo.php?v=472146456160262&

Gruß
Zeitraffer

wabu

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Mittwoch, 2. Januar 2013, 20:28

Nicht nur - aber auch mercalli kann sauberes Filmen nur unterstützen. Bin ich ohne Stativ unterwegs halte ich die Kamera so ruhig wie möglich, wähle dann bei mercalli die fixierte Kamera - und das Bils steht. Bei Bewegungen versuche ich eine klare Bewegung zu machen - dann hilft mercalli perfekt. Das schwimmen passiert bei undefinierter wechselnder Bewegung

Zeitraffer

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Mittwoch, 2. Januar 2013, 21:25

Bis auf Abendaufnahmen verzichte ich auf das Stativ. Damit bin ich mit dem Ausrichten auf einem AF Punkt schneller und das Ergebnis war das gleiche wie mit Stativ. (testweise probiert) Wenn ich nicht gerade vor einem Baum stehe, kommt der Stabi ganz gut zurecht.

Mercalli habe ich nie probiert...

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