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ryanwalbeck

Ryan Walbeck

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Mittwoch, 8. Februar 2017, 12:10

Filmgrundlagen Belichtungskompensation

Da beim letzten Foreneintrag ein paar Leute danach gefragt haben, gehe ich diese Woche auch darauf ein :)



Viel Spaß!

EvilMonkey

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Mittwoch, 8. Februar 2017, 20:27

Also erstmal generell: Ich finde du hast ein gutes Händchen für Beispiele.
Der Stock aus dem letzten Video, die Glidecamsequenz hier oder auch nebeneinander aufgelisteten Shots mit
selber Belichtung aber unterschiedlichen Settings. Du nimmst das Wort "Belichtungsdreieck" zwar nie in den Mund aber da gibt es ja auch genug Tutorials zu. Deine Moderationseinstellung finde ich auch schick.

Leider finde ich dieses Tutorial trotzdem nicht gut, es leidet unter denselben Problemen wie dein erstes. Öfters herrscht Begriffsverwirrung.
Immer wenn ich mich in ein neues Thema einlesen möchte geht mir sowas tierisch auf den Zeiger und diskreditiert dann irgendwann den Macher. Ich liste mal auf was mir aufgefallen ist:

- Der Titel: "Belichtungskompensation" oder "Exposure Compensation" ist ein prominentes Setting bei fast allen Kameras. Nach dem Lesen des Titels habe ich eine Erklärung davon erwartet, nicht zum allgemeinen Thema Belichtung.
- Die ersten zwei Bildbeispiele (drei Jungs und Braut) sind schon sportlich überbelichtet. Geht gerade noch so klar mit ner DSLR aber in nem Tutorial über Belichtung..? Vielleicht wäre hier noch ein Satz sinnvoll warum dem so ist.
- 3:30 Hier ist mein größtes Problem. Wieso benutzt du in Europa unter Kunstlicht 1/125? Das Bild flackert auch tatsächlich wie Sau. Verstehe ich nicht. Solche Basics müssen in nem Tutorial einfach richtig sein.

Außerdem wirfst du leider wieder "Schärfentiefe" und "Tiefenschärfe" durcheinander.


Fazit: Visuell sehen deine Tutorials schon sehr gut aus. Wenn du jetzt noch etwas mehr Zeit ins Scripting und die Aufnahme steckst, wirds auch :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »EvilMonkey« (8. Februar 2017, 21:19)


Tanko

Der Basileus unter den Epigonen

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Mittwoch, 8. Februar 2017, 21:12

Der Kritik schließe ich mich an.
Außerdem finde ich es kritisch die Videos mit "Filmmaking 101: Filmgrundlagen" zu betiteln und dann mit technischen Aspekten zu beginnen.
Das suggeriert m.E. eine falsche Basis. Für Videoproduktionen gerade noch nachvollziehbar, aber ich persönlich würde bei Kunstform Film woanders beginnen.
Die Beispiele diskreditieren darüber hinaus darüber zu lehren. Vielleicht mag Blende, ISO und Shutter halbwegs bei dir sitzen, aber die Kreativität, Bildkomposition, Post-Produktion etc deiner Beispiele lassen es äußerst fragwürdig erscheinen, warum man bei dir lernen sollte.
Warum fühlst du dich schon so erfahren und kompetent zu lehren? Zu den Themen gibt es auch auf Deutsch bereits unzählige Videos.

Ich will dich nicht fertigmachen, sondern dir einen Rat geben: Tob dich aus, les dir vieles an, sei kreativ und verwirkliche deine Ideen. Das sollte die Priorität Nr. 1 im Filmmaking sein ;)
Wenn man dann Zeit und Muße hat kann man noch lehren. :rolleyes:

rick

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Mittwoch, 8. Februar 2017, 23:58

Sekunde 28 - Du erhöhst nicht die Belichtungszeit, Du verkürzt sie.
Sekunde 56 - Beide Bilder zeigen die gleiche geringe Schärfentiefe, sind aber mit "geringe Schärfentiefe" und "hohe Schärfentiefe" bezschriftet.
4:57 die Belichtungszeit geht nicht hoch auf 1/1000, sie verkürzt sich auf 1/1000 (würde ich jetzt in diesem speziellen Fall aber durchgehen lassen).
5:00 In der Zeitlupe fällt die Belichtungszeit nicht sonderlich auf. Leider das falsche Beispiel, weil gerade beim geworfenen Reis fällt eine sehr kurze Belichtungszeit sehr gut auf. Aber wichtiger ist die Frage warum Du nach dieser Aussage auf die 1/125 bei 60 Frames beharrst (also vorher im Video)?
Vielleicht hätte man das einfach über die Reihenfolge der gezeigten Szenen anders lösen können. Später verlängerst Du ja von 1/125 auf ein 1/60 und und sagst Du weißt, dass diese Einstellung technisch nicht korrekt ist. In dem Fall würde ich sagen sie entspricht nicht der 180 Grad Shutterregel ist aber im Falle von Hochzeit/Tanz höhere Bewegungsunschärfe, technisch nicht falsch (aber das nur so als Randbemerkung weniger als Kritik).

Was ich super fand, war das Du beim letzten Mal, schon am nächsten Tag das andere Video editiert hattest und viele der Verbesserungsvorschläge eingebaut hast.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rick« (9. Februar 2017, 14:10)


ryanwalbeck

Ryan Walbeck

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5

Donnerstag, 9. Februar 2017, 12:58

Fazit: Visuell sehen deine Tutorials schon sehr gut aus. Wenn du jetzt noch etwas mehr Zeit ins Scripting und die Aufnahme steckst, wirds auch :)
Yes, ich denke auch, dass ich mir da mal mehr Mühe geben sollte ;)
Zu den Themen gibt es auch auf Deutsch bereits unzählige Videos.

Ich will dich nicht fertigmachen, sondern dir einen Rat geben: Tob dich aus, les dir vieles an, sei kreativ und verwirkliche deine Ideen. Das sollte die Priorität Nr. 1 im Filmmaking sein ;)
Wenn man dann Zeit und Muße hat kann man noch lehren. :rolleyes:
Sorry, aber ich finde das nicht. Meines Erachtens gibt es extrem wenig oder allgemein wenig Filmer im deutschen Bereich, die wirklich viel über Videoproduktion/Filmmaking (auf YouTube) erzählen.
Ich bin nicht deiner Meinung, dass NUR das Filmmaking das wichtigste sein sollte. Es gibt unzählig viele Werbeagenturen, Filmemacher etc. die zwar viel Filmen und viele Aufträge erledigen, aber kaum jemanden der wirklich darüber - in Videos auf deutsch - darüber spricht. Genau das ist der Grund warum ich diese Videos mache - denn als ich angefangen habe, habe ich mir sehr schwer getan die richtigen Informationen zusammen zu bekommen und hätte mir gewünscht, dass es jemanden im deutschen Bereich gibt, der über die Grundlagen der Videografei spricht und direkt auf den Punkt kommt (und nicht die ersten 20 minuten über seinen Tag erzählt - sorry, aber das sind wirklich viele Videos :D )

"Document, don't create" - Gary Vaynerchuck
Was ich super fand, war das Du beim ltzten Mal, schon am nächsten Tag das andere Video editiert hattest und viele der Verbesserungsvorschläge eingebaut hast.
Yes, und so denke ich, werde ich das auch in diesem Video machen ;)

Tiger

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Donnerstag, 9. Februar 2017, 14:23

Hab mir gerade auch mal das Tutorial angeschaut. Als erstes ist mir der Titel aufgefallen. Was hat das Video mit Belichtungskompensation zu tun? Es geht schlicht um Belichtung. Weiterhin kommt mir das Tutorial irgendwie zusammengewürfelt vor, ohne echten roten Faden, oder anders formuliert, ich vermisse einen didaktisch durchdachten Aufbau. Sinnvoll wäre z.B. zuerst eine kurze Erklärung, wie sich das Bild abgesehen von der Belichtung durch Blende, Verschlusszeit und ISO unterschiedlich verändert. Das hattest du schon im anderen Video aber ein kurzer Satz zu jedem Parameter wäre als Wiederholung angebracht, um zu verdeutlichen, warum man überhaupt an verschiedenen Werten dreht. Dann könntest du die mathematische Beziehung zwischen den drei Werten erklären und am Schluss das Gelernte mit Beispielen untermauern. Ohne vorherige Erklärung der mathematischen Zusammehänge fehlt für einen Laien die Nachvollziehbarkeit bei den Beispielen. Sauber strukturiert wäre die Information besser zu verstehen und könnte kompakter rübergebracht werden.

Dazu fallen locker eingestreute Begriffe wie "Faustregel", das hilft keinem weiter. Hier wäre eine konkrete Erklärung der 180° Regel angebracht. Ebenfalls erwähnst du kurz ND Filter ohne jegliche weitere Info. Zum korrekten Belichten beim Film gehört der ND Filter quasi als vierte Komponente der möglichen Belichtungseinstellungen zwingend dazu und sollte an der Stelle auch erklärt werden. Auch hier gibt es eine klare mathematische Beziehung, die die Zusammenhänge nachvollziehbar macht.

Als Ergänzung würde jetzt ein Tutorial zum Themenbereich Dynamik / Latitude passen um das Thema Belichtung weiter zu vertiefen...

ryanwalbeck

Ryan Walbeck

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Donnerstag, 9. Februar 2017, 14:49

Sinnvoll wäre z.B. zuerst eine kurze Erklärung, wie sich das Bild abgesehen von der Belichtung durch Blende, Verschlusszeit und ISO unterschiedlich verändert. Das hattest du schon im anderen Video aber ein kurzer Satz zu jedem Parameter wäre als Wiederholung angebracht, um zu verdeutlichen, warum man überhaupt an verschiedenen Werten dreht. Dann könntest du die mathematische Beziehung zwischen den drei Werten erklären und am Schluss das Gelernte mit Beispielen untermauern. Ohne vorherige Erklärung der mathematischen Zusammehänge fehlt für einen Laien die Nachvollziehbarkeit bei den Beispielen. Sauber strukturiert wäre die Information besser zu verstehen und könnte kompakter rübergebracht werden.
Ich habe die Parameter bereits im vorherigen Video erklärt - würde ich dies erneut anbringen würde sich das Video unnötig in die Länge ziehen.
Die Mahtematische beziehung habe ich mit absicht nicht eingebunden, da es meiner Meinung nach einen Laien einfach nur verwirrt.
Dazu fallen locker eingestreute Begriffe wie "Faustregel", das hilft keinem weiter. Hier wäre eine konkrete Erklärung der 180° Regel angebracht. Ebenfalls erwähnst du kurz ND Filter ohne jegliche weitere Info. Zum korrekten Belichten beim Film gehört der ND Filter quasi als vierte Komponente der möglichen Belichtungseinstellungen zwingend dazu und sollte an der Stelle auch erklärt werden. Auch hier gibt es eine klare mathematische Beziehung, die die Zusammenhänge nachvollziehbar macht.
Wenn du eine konkrete Erklärung für nötig hälst, ist dies auch wieder nur deine Meinung. Ich finde es würde auch hier wieder das Video unnötig in die Länge ziehen. Die Erklärung für den ND Filter würde ich in einem extra Video aufgreifen, da es wieder ein komplett neues Thema ist und sich somit der "rote Faden" noch mehr zerstreut.
Als Ergänzung würde jetzt ein Tutorial zum Themenbereich Dynamik / Latitude passen um das Thema Belichtung weiter zu vertiefen...
Das könnte ich machen.

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Belichtungskompensation

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