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Lutz Dieckmann

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1

Mittwoch, 16. Juni 2010, 20:12

Menschliche Wahrnehmung, das neue "Gut zu wissen"

Hallo zusammen,

es gibt ein neues "Gut zu wissen". Diesmal geht es um das Zusammenspiel von Augen und Gehirn. Wenn man mehr darüber weiß, kann man es gezielt ausnutzen, um bessere Filme oder Spezial Effekte zu machen. Das ist in der Praxis oft sehr wichtig.




Über eine angeregte Diskussion würde ich mich freuen.

Viele Grüße

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cj-networx

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2

Mittwoch, 16. Juni 2010, 22:26

Hallo!
Höchst interessant. Hat mir super gefallen.

Allerdings von der ganzen päsentierten Ausrüstung wie Beispiele mit Licht am Ende, wäre wohl eher für Profis praxisnah. Kann mir nicht vorstellen das die meisten hier über so eine Ausrüstung verfügen geschweige den so ein Umsetzungswissen dafür beherrschen ums ala CSI-Miami "überspitzt" umsetzen zu können.

Aber dennoch schönes Video um zu sehen was man so machen kann um menschliche Wahrnehmung zu täuschen. Hat mir wirklich sehr gefallen.
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Borgory

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3

Mittwoch, 16. Juni 2010, 23:48

Mir hat es auch sehr gut gefallen und interessant ist dieses Thema auch. Im ersten beispiel habe ich zwar irgendwie nix erkonnen können was da nun aderst war aber ich denke mal das war auch nicht so wichtig^^

Jedenfalls vielen Dank für´s Tut, ich werd mal schauen dass ich bei meinen nächsten Film etwas davon anwenden kann :D

HobbyfilmNF

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4

Freitag, 18. Juni 2010, 23:04

Das war sehr Interessant. Es ist schon Faszinierend zu sehen wie die unterschiede sind wenn man darauf aufmerksam gemacht wird.

Mr Dude

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5

Samstag, 19. Juni 2010, 13:10

Die Aspekte der menschlichen Wahrnehmung haben wir erst zuletzt in einer Vorlseung behandelt, daher kam mir lles in gewissem Maße schon bekannt vor. Was sich mir aber nicht erschlossen hat sind die ewig langen Zeiten die du genannt hast bei der wahrnehmung von Gesichtern... Wie war das? Ich benötige 3 Sekunden um zuerkennen ob es sich um Frau oder Mann handelt? Das verstehe ich nicht. Ich erkenne doch schon bei wenigen Frames sehr viele Dinge. Habe ich da etwas falsch verstanden?
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Lutz Dieckmann

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6

Sonntag, 20. Juni 2010, 16:18

Hi,

an Borgory: Du sollst ja auch nichts sehen, Du sollst es wahrnehmen. Wenn Du es siehst ist es falsch. Schau Dir das dazugehörige Schnitt Tutorial auf meiner Seite an: Der Schnitt hinter dem Schnitt.

Ansonsten, das ist immer praxisnah. Man braucht keine Mega Ausrüstung um das Gehirn zu täuschen, das alleine ist wichtig. Mir geht es darum die Basis mal zu erklären und das hat offensichtlich geklappt. Danke für das Lob.
Was die 3 Sekunden angeht, jüngere Menschen sehen schneller als ältere, das ist eine Sehgewohnheit die durch Musikvideos, Spiele und TV Serien langsam kommt. Aber als Grundregel funktioniert es gut. Zum Thema Schnitt ist vielleicht auch Gut zu wissen "Uuund Schnitt" ganz gut zum Ansehen.

Viele Grüße

Lutz
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Hindenburg Films

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7

Sonntag, 20. Juni 2010, 16:29

Also wenn ich "Person" google und auf den Bildern die nächste Seite aufmache, dann seh ich eigentlich in nem Sekundenbruchteil schon wie die Person aussieht!?
Aber sonst wirklich sehr interessantes Video :)

SebastianK

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8

Montag, 21. Juni 2010, 08:40

Grundsätzliche nicht schlecht gemacht. Der Konzeptionelle Aufbau ist FÜR MICH etwas wirr, aber gut.

Ansonsten muss man wohl einfach sagen, dass es sich hierbei um keine wissenschaftliche Ausarbeitung handelt. Ich gehe mal davon aus, Lutz berichtige mich wenn ich falsch liege, dass viele Dinge eher oberflächlich und allgemeinverständlich gehalten sind.
Da auch ich einen tieferen medizinischen Hintergrund habe, kann mann über einige Aussagen sicherlich streiten oder sie so wiederlegen.
Aber zum einen ist es ein sehr kurzer Beitrg in dem viel Information vermittelt werden soll, zum Anderen ist er für Laien gedacht. So machen detailierte Erläuterungen schlicht keinen Sinn.

Und was die Gesichter angeht.... Das Gehirn braucht schon so seine Zeit. Eventuell nicht soo lange wie beschrieben, aber länger als ihr glaubt. Das Gehirn arbeitet nämlich nicht in "Echtzeit". Wenn ihr also ein Bild für nur eine Sekunde seht, kommt die Erkenntnis des Inhaltes ggf. mit zeitlichem Verzug. Würde man sich über den Verzug allerdings jedes mal bewußt Gedanken machen, wäre man nicht mehr aufnahmefähig. Ergo blendet das Gehirn einfach mal aus und nimmt es als gegeben hin...
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Octa

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9

Montag, 21. Juni 2010, 13:12

Hm, das mit der Spiegelung der Explosion war echt gut (allerdings kam sie mir einen Tick zu gestreckt vor, weiß allerdings nicht, welche Rolle Perspektive und Winkel bei der Spiegelung haben). Das sind diese Fehler, die man entdeckt, wenn man einen Film zum zigten Mal sieht oder man speziell drauf achtet.

Zum Thema Schwenk und Zoom:
Hab vor ein paar Tagen wieder Inglorious Basterds angesehen und mir sind 2 Sachen aufgefallen.

1: Ich weiß nicht nicht, ob es ein Zoom In oder eine Kamerfahrt nach vorne war, aber die Einstellungen auf die Personen in der ersten Szene (das Gespräch zwischen Landa und dem Franzosen im Haus) werden durch einen ganz langsamen Zoom in (oder eben eine langsame Kamerfahrt) vergrößert. Das ganze ist so langsam, dass es sehr subtil ist und nur wahrnehmbar ist, wenn man drauf achtet, aber es erzeugt in Kombination mit dem Dialog und den Schauspielern zusätzliche Spannung.

2: Die "Verwirrung" bei langen Schwenks kann aufgehoben/verringert werden, wenn man ein Element hat, das den Zuschauer durch die Einstellung leitet, also seine Position im Bild kaum verändert. Das kann ein Vogel sein, der auf eine Großstadt zufliegt, oder Shoshanna, die sich nach dem Schminken auf den Weg in die Empfangshalle macht. Die Kamera verfolgt sie aus der Vogelperspektive über mehrere Räume hinweg.

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10

Montag, 21. Juni 2010, 13:34

Hm, das mit der Spiegelung der Explosion war echt gut (allerdings kam sie mir einen Tick zu gestreckt vor, weiß allerdings nicht, welche Rolle Perspektive und Winkel bei der Spiegelung haben). Das sind diese Fehler, die man entdeckt, wenn man einen Film zum zigten Mal sieht oder man speziell drauf achtet.


Was mich hier von Anfang an gestört hat, war nicht die fehlende Spiegelung, sondern dass es sich bei der Aufnahme um ein Zeitraffer handelte. Das konnte man gut an dem sich schnell bewegenden Wasser sehen.

1: Ich weiß nicht nicht, ob es ein Zoom In oder eine Kamerfahrt nach vorne war, aber die Einstellungen auf die Personen in der ersten Szene (das Gespräch zwischen Landa und dem Franzosen im Haus) werden durch einen ganz langsamen Zoom in (oder eben eine langsame Kamerfahrt) vergrößert. Das ganze ist so langsam, dass es sehr subtil ist und nur wahrnehmbar ist, wenn man drauf achtet, aber es erzeugt in Kombination mit dem Dialog und den Schauspielern zusätzliche Spannung.


Ja, das kommt bei den meisten Dialogszenen in Filmen vor. Ich mach das immer so, dass ich in Premiere den Bildausschnitt minimal vergrößere und ihn dann im Laufe der Szene von Originalgröße in den minimal vergrößerten Bereich zoomen lasse. Wirkt einfach wie ne Minikamerafahrt! :)

Lutz Dieckmann

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11

Montag, 16. August 2010, 00:09

Hi,

ja, es war ein Zeitraffer, aber das spielte für mich in der Szene keine Rolle. Ich habe halt die Bilder genommen, die ich eh hatte.
Was die Kamerafahrten angeht, das ist eine beliebte Methode und sehr wirksam, ich mache das auch oft.

Viele Grüße

Lutz
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