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7River

Amateur-Drehbuchautor

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21

Dienstag, 12. April 2016, 19:52

Also McGurgels Vorschlag (Zeichen der Zuneigung) ist auch eine gute Idee. Das wäre echt tragisch. Aber Du musst das entscheiden.
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

tevauloser

unregistriert

22

Dienstag, 12. April 2016, 20:59

Hallo 7River, mach ich ja mit dem Talismann ;)

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7River

tevauloser

unregistriert

23

Samstag, 2. Juli 2016, 15:09

Liebe Filmfreunde, in gut einem Monat geht der Dreh los, soweit steht das DB, die Locations, das Personal usw.
Nun bin ich auf der Suche nach noch ein paar Dialogen, welche das sich sehr zugeneigte Pärchen führt.
Stand der Dinge ist ja, dass die zwei beschliessen, die restlichen Wochen zusammen zu verbringen, quasi flüchtend, weil sie mit der überfürsorglichen psychologischen "Betreuung" der Freunde Kollegen und Angehörigen nichts anfangen können.
Hättet Ihr dazu evtl. ein paar spontane Inputs? Stichwort würde genügen, damit ich daraus etwas kreieren kann- vielen Dank auch!

7River

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24

Samstag, 2. Juli 2016, 16:22

Hast Du Probleme mit speziellen Szenen? Das braucht manchmal seine Zeit...

Ich brauch jetzt einen Tapetenwechsel, sonst dreh' ich hier noch durch, mir fällt die Decke auf den Kopf, ich muss hier raus, soll das Letzte was ich sehe, die Zimmerdecke sein... Vielleicht in diese Richtung.

Da das Ende naht, fragen sie sich, was jeder noch gerne machen oder sehen möchte.
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

tevauloser

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25

Sonntag, 3. Juli 2016, 01:36

Das kleine Problem ist höchstens, dass ich den Film etwas strecken möchte, weil ich noch soviel Raum für sinnvollen Dialog habe am Bergsee Picknick.
Ja, das mit der Decke habe ich schon verpackt und natürlich auch das, was man unbedingt noch erleben möchte.
Ich dachte eher an etwas philosophisches, übergeordneteres. Im Stile von: Wir kennen unser Verfalldatum, was ist mit denen, die völlig gesund morgen aus dem Leben gekickt werden? Oder was erwarten wir im Jenseits, sollte es ein solches geben?
Etwas feingeistiger Füllstoff sozusagen. Gut, wenn es dabei zu einem bemerkenswerten Erkenntnissatz kommen würde....

7River

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26

Mittwoch, 6. Juli 2016, 16:45

Hast Du denn schon etwas im Internet recherchiert?
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maximus63

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27

Mittwoch, 6. Juli 2016, 21:56

Sie : Kennst du das ? Sie blicken sich an.
Er : Was ?
Sie : Die Säulen der Schöpfung. Die Säulen der Schöpfung !
Er : Was sind die Säulen der Schöpfung ?
Sie : Oh Man, er kennt die Säulen der Schöpfung nicht.
Er : Was...was sind die Säulen der Schöpfung ?
Sie : Du weißt, wie eine Säule aussieht ?
Er blickt an sich herunter und grinst.
Sie : Nein Nein Nein.
Er : Nein. Okay. Gut.
Sie : Sie sind viele viele viele Lichtjahre von uns entfernt. Man sagt, Gott habe sie gepflanzt. Als Zeichen des Lebens. Als Zeichen für die Menschheit. Viele tote Seelen sind dort. Sie sind sehr groß und schon ewig dort. So lange, wie Gott existiert. Und dort wird unser Platz sein. Bei den Säulen der Schöpfung.
Er : Schöne Vorstellung.
Sie : Ja, schöne Vorstellung.
Er : Gibt es auch einen Ort, auf den man sich auf den Tod vorbereiten kann ?
Sie : Ja, den gibt es. Das Bett.
Er : Wir haben hier kein Bett.
Sie : Legen wir uns hin und stellen uns ein Bett vor.
Sie legen sich hin, blicken in den Himmel.
Sie : Schlafen wir ein.
Er : Ich kann nicht schlafen, wenn ich an ein Bett denken soll, und neben Dir liege. Ich denke an eine Säule.
Sie küssen sich.
Sie : Weißt du es nicht ?
Er : Nein, wie immer, ich weiß nichts.
Sie : Der Schlaf ist der kleine Bruder des Todes.
Sie schließen die Augen.

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7River

tevauloser

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28

Mittwoch, 6. Juli 2016, 23:05

Ja 7River, bin da dran.
Danke maximus63, sehr inspirierend. Werde kommendes Wochenende zusammensitzen mit allen, und dies wir als Input hoffentlich rege diskutiert. Finde es selber ziemlich tröstlich. In einigen Punkten entwickelt sich ja dieses Projekt zu einer richtig *offenen Quelle* ;)

tevauloser

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29

Freitag, 8. Juli 2016, 22:11

@maximus63: Deine "klebrigen" Anspielungen kamen ganz schlecht an und die Geschichte mit den Säulen kannte niemand. Folglich wurde die Idee mehrheitlich verworfen- sorry ;-)

tevauloser

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30

Montag, 26. September 2016, 23:52

So, der Film ist seit kurzem abgedreht. Es lief dank ein wenig Routine (vom letzten Film) gut ab, bis auf den Teufel, der bakanntlich im Detail steckt. Zu erwähnen hierbei der Joint, bei dem das einzig vorhandene Feuerzeug seinen Dienst versagte und die Tütenfüllung aus Grüntee Schnipseln sich verselbsständigte, oder sich die Krähen oder die Kirchenglocke im dümmsten Moment meldete. Oder die Dorfjugend, die keck in die Kamera lugten usw, usf.
Hier nun möchte ich euch die Szene zeigen, wo Lara nach dem Autounfall, bei dem ihr Schicksalsgefährte ums Leben kam, nach stundenlanger Auskunftsgabe auf der Polizeiwache endlich nach Hause gehen konnte. Zum Einsatz kam die legendäre Sony FS700. Hier allerdings noch in einer B-Qualität:

Selon Fischer

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31

Dienstag, 27. September 2016, 08:50

Ja, es sind immer solche Geschichten, die jeden Dreh zu was Besonderem werden lassen :) Der Ausschnitt sieht super aus! Ich freu mich auf den Film :)

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7River

Riitersport

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32

Dienstag, 27. September 2016, 12:19

Wenn du nur 10 bis 15 Minuten Filmlänge einplanst, denke ich dabei spontan, dass du zu viel einzubauen versuchst.
Krebsdiagnose, Kennenlernen, Trösten, Verlieben, Unfall, vielleicht Organtransplantion, Auflösung...

und das bei einer so vielschichtigem Thematik, die schnell den schmalen Grad verlassen kann.

Weniger ist mehr, wäre meine Meinung.

Ich würde den Fokus auf die Veränderung der Charaktere legen.

Nehmen wir einmal an, das beide eine nur zu verstehende Angst nach der Diagnose hätten, er sie aber hinter Totz versteckt (Autokauf). Vielleicht prahlt er sogar damit, "nicht zu verrecken" und den Sportwagen für sein Ende zu benutzen ?
Was, wenn sich herausstellt, dass die Frau trotz/weil Liebe eine Stärke entwickelt, die dem Mann letztendlich fehlt ?

(was nicht darauf hinlaufen muss, dass die Frau den Wagen gegen die Mauer lenkt)

tevauloser

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33

Dienstag, 27. September 2016, 13:22

Danke Riitersport für deine Gedanken. Wären bestimmt auch bedenkenswerte Varianten gewesen. Nun ist aber alles nach DB abgedreht und es liegen höchstens noch kleine Aenderungen drin. Du glaubst gar nicht, was einem geschieht, wenn man in so eine tödliche Situation gerät. Nach der ersten Phase (warum ich? nein, die Diagnose ist falsch, der Arzt ein Stümper usw.) kommt man bald in die Akzeptanz Phase und beginnt, die Restzeit sofort zu planen. Oft mit allerhand Verrücktheiten. (War eine Zeit lang selbst betroffen).
In dieser Phase begegnen sich die zwei im Spitalpark. Und ja, nun beginnt das Komprimieren, weil plötzlich bei beiden durch sofortige Sympathie eine Idee die andere überflügelt. Es entsteht der (richtige) Eindruck, dass die zwei alles unternehmen, um ja nicht in ein Loch zu fallen Diejenigen, die den provisorischen Film gesehen haben, konnten der Story zügig folgen, und es kam nie der Vorschlag, das Tempo rauszunehmen und die zwei Verliebten stärker zu verifizieren. Es gibt ja auch schon Filme zum Thema, welche viele auch gesehen haben, nebst zahlreichen Büchern von und über junge Menschen mit unheilbarer Krankheit. Somit muss man vieles gar nicht näher zeigen, weil als bekannt vorausgesetzt.
Und es wäre nur der leicht überhitzte Anfang gewesen, man versprach sich spontan, die verbleibenden Monate gemeinsam zu verbringen. Wäre da nicht dieser Autounfall.
Der Stoff hätte einen Langfilm hergegeben, was vom Budget her unmöglich gewesen wäre.
So kommen nun 8 Spots vor, in denen die Story mal verträumt, mal zügig voran getrieben wird.
Und der Schluss ist einfach umwerfend tröstlich.
Aber ich gebe dir recht, dass auch deine Vorschläge reizvoll sind! Sie werden mich sicher verfolgen ;)

Riitersport

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34

Dienstag, 27. September 2016, 13:46

... dass du den Film schon abgedreht hast, hatte ich leider übersehen. Ich hatte plump auf deine Ausgangsfrage geantwortet und das Thread-Ende übersehen.
Klug ist schon mal der, der Datumsanzeigen lesen kann ! :-)

Nun. Dein Ausschnitt macht neugierig. Ich bin gespannt !

7River

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Dienstag, 27. September 2016, 14:25

Ja, der kleine Ausschnitt macht neugierig. Bin auch gespannt.
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

tevauloser

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36

Dienstag, 27. September 2016, 23:10

Danke, Danke für das Interesse und euer positives Feedback- deshalb hier noch ein Clip vom Bad im Bergsee (bei 16 Grad Wassertemperatur). Toll, wie das die zwei unbeeindruckt absolviert haben- fast schon weniger zickig, als Profis:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tevauloser« (11. Oktober 2016, 14:06)


klappeaction

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37

Dienstag, 11. Oktober 2016, 13:50

Moin,

ich bin jetzt echt gespannt wie der abgedrehte Film aussieht. Hast du das Material irgenwo veröffentlicht?
Die hier diskutierte Story verspricht ja einiges.

Gruß!
Holger
Und wie viel kostet das Gratiswochenende?

Homer Simpson

tevauloser

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38

Dienstag, 11. Oktober 2016, 14:15

Hab grad noch den obigen Link aktualisiert. Ja, die Story ist schon etwas besonders. Traurige Entwicklung mit versöhnlichem Ende. Nichts verkopftes, eher schon eine Viertelstunde Herzkino für die Breite ;)
Und nein, bisher gibt es nocht nichts öffentliches. Aber noch im November sollte der Film vollendet sein.

7River

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39

Dienstag, 11. Oktober 2016, 16:35

Schöne Bilder. Der Baggersee scheint ja sehr klares Wasser zu haben. Wie lange wird's denn noch dauern, bis der Film online geht?
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

tevauloser

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40

Dienstag, 11. Oktober 2016, 17:41

Gletscherwasser ist meist Trinkwasser ;)
Spätestens Ende Jahr ist es soweit. "Bi öis gaat alles echli längsämer". Nur schon die notwendigen Untertitel. :whistling:
Vielen Dank für euer stetiges Feedback!

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