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ToXic pictures

TeeTrinker

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Montag, 7. März 2016, 11:55

"Alles was wir dachten" - Improfilm auf 16mm - eine kleine Fingerübung...

Frei nach dem Motto - und rein ins Abenteuer - planen wir, das ist mein Haus- und Hof-Regisseur, mit dem ich auch Filme wie "Das Gespräch", "März" oder "Freiheit" gedreht habe, ein kleines, aber nicht ganz unspektakuläres Projekt, was uns mal eine ganz andere Seite der Kamera & der Regie eröffnen soll.

Die Stichpunkte: viel Improvisation, 4 Mann / Frau Team, 2 Schauspieler(innen), 4 Drehtage, und das Ganze auf 16mm.


... der Inhalt - in aller Kürze


Ein verrücktes Projekt braucht einen verrückten Inhalt und so entstand eine Geschichte, die vielleicht ein bisschen an Motive aus "Inception" oder "Sophies Welt" erinnert.
Unsere Geschichte ist ein Konstrukt aus Erinnerungen, teilweise aus Erinnerungen in Erinnerungen, die von einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte erzählen. Ganz plötzlich taucht im Leben der Hauptfigur ein Mädchen auf und beide verlieben sich ineinander. Sie trägt jedoch ein großes Geheimnis, denn sie ist mit einer Aufgabe zu ihm gekommen, der Aufgabe, ihm seinen Weg im Leben aufzuzeigen. Als er für sich seine Bestimmung erkennt, ist sie gezwungen zu verschwinden und provoziert einen Streit, was ihr beinahe das Herz bricht. Es scheint so, als würden beide auseinander gehen, doch er kehrt zurück und rettet sie vor dem Verschwinden, denn er erinnert sich in dem Moment an ein Gespräch zwischen beiden, indem Sie ihm die Frage nach Realität stellt...

Die Geschichte ist sehr komplex und lässt sich kaum aufschreiben, ohne zu viel zu verraten. Eines sei gesagt - ja - es ist verwirrend - und - ja - es wird am Ende alles aufgelöst :-)


... das Team und die Produktion


Wie schon erwähnt, wird es hier mal ganz anders laufen, als sonst immer. Wir haben uns diesmal vor genommen und NUR und ganz ausschließlich auf den Inhalt zu konzentrieren und dafür eine sehr einfache aber direkte Form zu finden. Das bedeutet für uns, allen (für diesen Film) unnötigen Ballast abzuwerfen.
Unser Team wird auf 4, maximal 5 Personen bestehen. Dem Regisseur, dem Kameramann, dem / der Tonmeister(in), einer technischen Hilfe und evtl. an einzelnen Tagen einer Regiehilfe.

Die Idee einen Film zu drehen, bei dem es kein Licht gibt, bei dem es eine begrenzte Menge an Material gibt und wo man schaut, was entsteht, entwickelte sich bei mir bereits Ende des vergangenen Jahres. Grundstein waren die Studentenfilme auf der Camerimage in Polen - Studentenfilme aus Łódź und Katowice. Konkreter wurde die Idee dann, als der Regisseur dann mit im Boot war und inzwischen gibt es einen recht gut formulierten Plot.
Drehen werden wir in der ersten Aprilhälfte. Bis dahin gilt es jetzt in erster Linie die Schauspieler zu finden und eine Finanzierung zu planen.




... die Technik


Kamera: höchst wahrscheinlich die ARRI 416 mit 6 Magazinen - alternativ eine ARRI SR3
B-Kamera: für eine Szene eine Sony a7s & als Backup für den Notfall eine BMPCC mit PL-Mount
Optik: höchst wahrscheinlich ein Zeiss-Super16-Zoom 11-110mm - zusätzlich noch ein Satz Zeiss HighSpeed


Ton: da wird es einen Mehrkanalrecorder geben - vermutlich ein Sounddevices - eine Angel mit Mikro und Funkstrecken

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Selon Fischer

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Montag, 7. März 2016, 12:03

Spannend! Ich finds mega cool, dass, wie und welche Projekte du hier so vorstellst :)

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TeeTrinker

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Montag, 7. März 2016, 13:28

Hihi, danke danke... freut mich auch, dass ab und an mal n Kommentar kommt, leider ist das irgendwie weniger geworden... Selbst mit Praktikumsangeboten ist es ja sehr dünn geworden...

starend

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Montag, 7. März 2016, 14:14

Hi,
wie lang soll denn das Werk werden? Und wieviele Rollen Material habt ihr zur Verfügung? Wo lasst ihr entwickeln und abtasten? Sorry das ich etwas neugierig bin, aber ich plane auch wieder einen kleinen Film auf 16mm.

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Montag, 7. März 2016, 18:14

Hi,
wie lang soll denn das Werk werden? Und wieviele Rollen Material habt ihr zur Verfügung? Wo lasst ihr entwickeln und abtasten? Sorry das ich etwas neugierig bin, aber ich plane auch wieder einen kleinen Film auf 16mm.
Ich freue mich doch über eure Neugierde! Nur zu!

Die Länge ist tatsächlich sehr offen, was einfach damit zu tun hat, dass es ein Improfilm ist. Dh. es wird keine geschriebenen Dialoge geben, sondern nur eine Plotline. Ich vermute, dass wir irgendwo zwischen 10min bis 20min am Ende rauskommen.

Die Menge des Materials ist noch ein bisschen von der Finanzierung abhängig. Im Moment vermute ich, dass wir recht gut dastehen. Hier gilt ja aber auch wieder ähnliches wie bei der Endlänge. Dadurch das viel Impro dabei ist, müssen wir mit einem wesentlich höheren Drehverhältnis rechnen als bei einem normalen Projekt. Derzeit plane ich mit 15 bis 20 Rollen Film.

Für die Entwicklung und Abtastung werden wir das Material nach Berlin zu Andec schicken. Leider sind das ja inzwischen so mit die Einzigen in Deutschland, die das anbieten und bei denen man sich auf recht gute Qualität verlassen kann.

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Dienstag, 12. April 2016, 12:51

Der erste Drehblock...
Eine Bestandsaufnahme...

Vom 9.4. bis 11.4. drehten wir nun den ersten von 2 Drehblöcken. Es hat sich noch so einiges verändert seit den letzten Posts, aber als erstes Resumé der ersten 2 1/2 Drehtage kann man schon mal sagen, es lief gut, wenn auch mit Luft nach oben, was aber denke ich immer möglich ist.

Die erste große Veränderung, die sich in der Vorproduktion entwickelt hat - es ist kein klassischer Improfilm, den wir drehen. Es gibt ein Drehbuch mit ausformulierten Dialogen (das Buch hat 38 Seiten) und die Schauspieler improvisieren nur noch Stellenweise im Spiel. Die Entscheidung sich vom Improfilm zu lösen, gab uns letztlich ein großes Stück Kontrolle zurück, über das, was wir am Ende sehen wollen.

Das Team wurde auf 6 Personen erweitert - 1 Regisseur, 2 Regiehilfen, 1 Kamera, 1 Kamera- / Technikassi, 1 Tonmann.
Der Drehzeitraum (deswegen aus 2 Blöcke) ist ebenfalls angewachsen auf 6 Tage + 2 halbe Tage.

Gedreht wird, was auch aktualisiert werden muss, sowohl auf Super 16, als auch auf der BMPCC.

Der Dreh in den vergangenen Tagen fand komplett im Wohnungsmotiv statt. Uns stand eine Wohnung zur Verfügung, in der wir an den 2 Tagen insgesamt ca. 13 Szenen / Bilder gedreht haben - by the way ein Pensum, was ich keinem empfehlen kann & was auch absolut grenzwertig war. Der erste Tag war ein ständiger Wechsel aus Blackmagic und Super16, der zweite Tag war komplett digital. Geleuchtet wurde tagsüber gar nicht, für die Nachtbilder wurden in erster Linie die vorhandenen Lichtquellen in der Wohnung ausgetauscht und verwendet, zusätzlich gab es ein großes LED-Lightpanel und eine Eigenbau-Akkulampe mit Chinaball...

Unser 2. Block ist 15.4. bis 19.4. - dann komplett nur noch im Freien.


--> wie immer schon mal paar Bilder - natürlich nur vom BMPCC-Material, weil das andere ja erst ins Kopierwerk muss











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Montag, 18. April 2016, 09:38

NEWS

DREH VERSCHOBEN...


...manchmal ist der Wurm drin! Bereits in der Vorproduktion gab es ja einige Schwierigkeiten, die beinahe zum Drehabbruch geführt hätten und nun ist es tatsächlich dazu gekommen...
Aufgrund eines kranken Hauptdarstellers mussten wir den 2. Drehblock absagen und werden diesen nun höchstwahrscheinlich im Juli drehen.

Bis dahin müssen nun die ersten 3 1/2 Rollen Film entwickelt werden, da wir diese nicht über 2 Monate lagern können und da stellt sich leider erneut die Frage: Wo? Die verbleibenden Kopierwerke in DE haben inzwischen alle einen schlechten Ruf - Gerüchten zufolge soll ARRI wohl doch wieder entwickeln, aber das gilt es herauszufinden. Ansonsten geht es wohl nach Paris.

starend

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Montag, 18. April 2016, 17:15

Hi,
wodurch hat den der Ruf von Andec so sehr gelitten? Und an welches Labor in Paris soll das Material gehen? Was kostet die Entwicklung dort?

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Dienstag, 19. April 2016, 09:09

Hi,
wodurch hat den der Ruf von Andec so sehr gelitten? Und an welches Labor in Paris soll das Material gehen? Was kostet die Entwicklung dort?

Ich kann da nicht so präzise ins Detail gehen. Es sind wohl einige Kleinigkeiten, die da allerdings qualitativ ins Gewicht fallen. Fakt ist aber, dass ein Kommilitone vor nicht all zu langer Zeit Material bei Andec entwickeln und abtasten ließ und da war eindeutig ein Entwicklungsfehler auf dem Material deutlich sichtbar. Andec zeigt sich da aber uneinsichtig.

Die 300m die wir bisher jetzt verdreht haben entwickeln wir nun vorerst doch in Wiesbaden bei Taunusfilm - die Entwicklung soll wohl ganz gut sein, da gibt es andere Probleme, weswegen Taunus eigentlich auch nicht mehr in Frage kommt.

Welches Labor das in Paris ist, hab ich mir nicht gemerkt, es gibt noch eins bei Brüssel, was auch in Frage kommt und ich bin auch der Meinung, dass ein Ausschau halten nach Osten nicht schaden kann. Konkrete Preise gibt es da noch nicht. Wir werden in der kommenden Woche genauere Infos haben und dann mit mehreren Testrollen die Kopierwerke austesten.

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Donnerstag, 14. Juli 2016, 00:54

Der zweite Drehblock...


... ja es ging noch weiter... Die Krankheit unseres männlichen Hauptdarstellers hatte uns ja zum Drehabbruch im April gezwungen.
Nun, nach ein paar Monaten haben wir weitergedreht und noch einmal 5 Drehtage mit diesem Film verbracht. Alles war dabei - Wald, Wiesen, Felder, Strand - diesmal komplett Außen.

Gedreht wurde im zweiten Drehblock überwiegend auf Super16 - insgesamt 11 Rollen Film / ca. 1300m. Als digitale B-Kamera war wieder die BMPCC am Start leider diesmal mit kleineren technischen Problemen.

In den kommenden Tagen gibts dann wieder ein paar Blicke in das digitale Material & sobald dann war aus dem Kopierwerk kommt dann natürlich auch ins 16er Material.

Einen Nachdrehblock wird es auch geben, soviel wissen wir auch schon - eine never ending story :-D



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Donnerstag, 14. Juli 2016, 07:27

insgesamt 11 Rollen Film / ca. 1300m.
Hallo Toxic,
kling sehr interessant Euer Projekt! Auf was schneidet Ihr denn? Steenbeck? Hamman? Wie viel kostet heute denn eine 120 Meter Rolle? Ich nehme mal an Ihr dreht auf Negativ! Was für Material verwendet Ihr?

Gruß, Paul

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Donnerstag, 14. Juli 2016, 11:38

Also geschnitten wird dann wieder voll digital. Das Material wird im Kopierwerk abgetastet - vermutlich machen wir eine HD Abtastung in ProRes 4444 / ProRes 422. Dann mit den klassischen Programmen wie Premiere oder Avid.

Eine 16mm 122m Rolle kostet etwa 160€ soweit ich weiß. Da es sich hier aber um ein studentisches Projekt handelt und unsere Hochschule mit Kodak einen Deal hat zahlen wir nur 90€ / Rolle. Unser Material war aber eine Mischung aus neuem und überlagertem Material.

Das war alles Farbnegativ und wir haben hauptsächlich auf 50D und 500T gedreht. Bei den Materialien war aber alles dabei von Vision 3 über Vision 2 bis hin zu EXR. Wir haben auch recht oft im Tageslicht auf 500T mit 85C gedreht.

Jack1943

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Donnerstag, 14. Juli 2016, 12:47

danke für die interessanten Infos und gutes Gelingen für den Film :thumbup:
Zu meiner 16mm Zeit kostete die 30Meter Rolle umkehr Material auch schon um die 35 Euro...Vor ca. 25 Jahren! Negativ war ohne Entwicklung um die 50 Euro!

Gruß, Paul

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14

Donnerstag, 14. Juli 2016, 19:12

Bei 30m Rollen weiß ich gar keine Preise... bei mir sind es immer 122m Rollen gewesen...
35mm wird dann noch teurer... :-D

Jack1943

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Donnerstag, 14. Juli 2016, 19:54

35mm wird dann noch teurer... :-D
oh ja, da wird es richtig happig! ;( Während zwei Jahren hatte ich auch eine Kamera die 120m Rollen schluckte, das war ein mega Teil und kein Leichtgewicht 8o

diese:
http://www.filmtechnik-online.de/filmtechnik/bo-blimp.htm

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Freitag, 15. Juli 2016, 12:52

@Jack1943... Das Teil kenne ich gar nicht... Bei mir sind es immer die ARRI's - 416 oder SR3 / SR2 und bei 35mm die ARRI 535...

Ansonsten jetzt & hier wie versprochen ein Blick ins digitale Material des 2. Drehblocks... Diesmal eher bescheiden, weil wir vorwiegend auf Film gedreht haben...









Jack1943

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Freitag, 15. Juli 2016, 13:25

Das Teil kenne ich gar nicht... Bei mir sind es immer die ARRI's - 416 oder SR3 / SR2 und bei 35mm die ARRI 535...
Toxic ich hatte mir damals Kamera gekauft. Gebraucht, aber in Top Zustand für 5000Franken. Die SR hätte ich natürlich bevorzugt, aber die war für mich leider unerschwinglich!
Ich denke mal, dass Eure Kamera gemietet sind, oder?

Vielleicht hast Du es irgendwo schon erwähnt, wieso dreht Ihr eigentlich auf Film?

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Freitag, 15. Juli 2016, 14:13

Ich denke mal, dass Eure Kamera gemietet sind, oder?

Vielleicht hast Du es irgendwo schon erwähnt, wieso dreht Ihr eigentlich auf Film?
Unsere Kameras kommen von unserer Hochschule. Letztlich ist es aber so, dass die Mietpreise bei Filmkameras inzwischen so gering sind, dass zumindest dies keine Hürde mehr ist. Grad ARRI ist idR. sehr kulant was Mietpreise angeht...

Wieso drehen wir auf Film? Letztlich kann ich diese Frage nur mit der Gegenfrage beantworten: Wieso nicht?
Wie jedes Aufnahmemedium hat Film Vorteile und Nachteile. Ich bin in vielerlei Hinsicht "oldschool" unterwegs... Ich Fotografiere ausschließlich analog schwarzweiß und entwickle / ziehe meine Fotos selbst ab... Für mich ist es in erster Linie eine emotionale Frage und keine technische... Es ist eine Frage nach Werten.
Bei diesem Projekt ist diese Frage - wie ich finde - noch schwerer zu beantworten als bei einem "normalen" Projekt. Ich bin der Meinung, dass Film nach wie vor eine Existenzberechtigung hat und sich in Sachen Look durchaus vom digitalen unterscheidet - besonders 16mm. Letztlich muss ich aber mehr und mehr zugeben, dass man auf der Ebene des Look leider kaum noch argumentieren kann.

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Freitag, 15. Juli 2016, 16:06

Das andere "feeling" mit Film kann ich ein Stück ach empfinden.

Da ich meine Leben lang mit analoger Fotografie zu tun hatte - hatte ich mir 2002 bei der ersten digitalen Kamera gesagt: meine analoge SLR hat soviele Vorteile ...... die geb ich nicht weg.

Was ich nicht wusste: ich nutzte sie nie wieder.

Habe aber vor 3 Jahren noch ein Seminar gegeben für die SW Dunkelkammer.......

Ich denke in meinem Alter freut man sich über die so leicht zugängliche Technik - das kann man dann schon sehr wertschätzen.

Gefilmt habe ich auch schon 1966 auf 16mm....

Viel Erfolg bei dem Projekt (Technik follows Inhalt :thumbsup: !

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Freitag, 15. Juli 2016, 20:00

Wieso drehen wir auf Film? Letztlich kann ich diese Frage nur mit der Gegenfrage beantworten: Wieso nicht?
Wie jedes Aufnahmemedium hat Film Vorteile und Nachteile. Ich bin in vielerlei Hinsicht "oldschool" unterwegs... Ich Fotografiere ausschließlich analog schwarzweiß und entwickle / ziehe meine Fotos selbst ab... Für mich ist es in erster Linie eine emotionale Frage und keine technische... Es ist eine Frage nach Werten.
Wieso nicht finde ich ok, denn es ist nicht so, dass ich etwas gegen Film hätte, im Gegenteil :thumbup: Mit dem Entwickeln von SW Fotos habe ich mich auch während ein paar Jahren beschäftigt!
Danke auch für die zusätzlichen Infos in Sachen Kameras!

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