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ToXic pictures

TeeTrinker

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Donnerstag, 25. Juni 2015, 21:41

"Weißheit" - Kurzfilm - ARRI Alexa

Wieder einmal ein Projekt, wieder einmal ein spannendes, gesellschaftlich relevantes Thema, diesmal allerdings nur 1 Drehtag, komplett im Studio gedreht & unter dem Schirm eines Kameraseminars der KHM.

... der Inhalt - in aller Kürze

"Weiße Folter"... ein Begriff, der möglicherweise dem Einen oder der Anderen was sagt - Folter, die rein auf psychischer Ebene stattfindet und deswegen nicht oder nur sehr schwer nachgewiesen werden kann. Das ist das große Thema, mit dem sich dieser sehr kurze Film beschäftigt.
Ein Gefangener sitzt in seiner Zelle und wartet auf seine Hinrichtung. Zwei Wärter führen ihn in den Exekutionsraum. Was der Gefangene nicht weiß - die Hinrichtung ist nur zum Schein. Während er Todesangst erlebt, hoffen die Wärter auf ein Geständnis oder relevante Informationen. Am Ende landet er wieder in seiner Zelle.

... das Team und die Produktion

Das Projekt entstand im Rahmen eines Seminars an der KHM - Köln unter Leitung der Professorin und Kamerafrau Sophie Maintigneux.
Die Vorproduktion dauerte ca. 4 Wochen. Ich als Kameramann arbeitete wieder mit dem Regisseur von "Das Gespräch" und "März" zusammen. Gemeinsam erarbeiteten wir das Drehbuch und bereiteten den Dreh vor. Unser großartiges Team beinhaltete (für mich luxuriöse) 2 Kameraassistenten + einen Bühnenmann, sowie 3 Beleuchter und einen OB.
Gedreht wurde komplett im Studio.

... die Technik

Kamera: ARRI Alexa Classic
Optiken: 1 Satz Zeiss Ultra-Primes, sowie ein Zeiss 10mm T.2
Licht: KinoFlo, 4KW ARRI-Sun, M18, 575 D5, PAR 64, Butterfly 12x12, div. Fahnen / Rahmen / ect.
Ton: Sound Devices HD-Recorder, Sennheisser MKH 60, Angel

... wie immer - der erste Blick ins Material







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TeeTrinker

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Dienstag, 9. August 2016, 12:50

Aus "Freiheit" wird "Weißheit"


Über ein Jahr ist es her, dass ich euch dieses Projekt vorgestellt habe und da sich leider kein Dialog darüber entwickelt hat, hatte ich auch vergessen ab und an was neues zu posten.

Inzwischen ist der Film fertig - hatte Premiere und soll nun auf die große Reise gehen...

Vielleicht noch ein paar Worte zum Film selbst - der hat eine Länge von 5:13 erreicht und hat tatsächlich das auf die Leinwand gebracht, was wir (Regie und Kamera) uns da einfallen lassen haben - ein Ergebnis, was selten ist. Untermalt wird das Ganze von Walzermusik von Jean Sibelius und nicht mehr.

Die öffentliche Präsentation des Filmes im Internet ist wie immer schwierig - vor dem Hintergrund, dass wir derzeit den Film auf zahlreichen Festivals einreichen natürlich noch problematischer... deswegen vorerst kein Post als Film sondern nur das Update hier...








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TeeTrinker

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Freitag, 19. August 2016, 23:22

"Weißheit"

Der Film... aber "Psssst"!!!

Wie im vorangegangenen Post schon erwähnt, ist die öffentliche Präsentation des Filmes noch nicht möglich. Da ich euch aber den Film selbst nicht vorenthalten will - nicht zuletzt deswegen, weil ich mich einerseits freue, wenn zahlreiche Leute den Film sehen, andererseits auch, weil ich gern mit euch ins Gespräch darüber kommen will - könnt ihr mir fortan gern schreiben, dann bekommt ihr eine Kopie zum anschauen.

Ich möchte euch herzlichst darum bitten dies nicht weiterzuverbreiten - ich denke wir sind hier unter Filmemachern & ihr versteht, was ich meine...

Freue mich sehr über eure Meinungen & viel Spaß beim anschauen!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ToXic pictures« (23. August 2016, 13:42)


L Lawliet

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Samstag, 20. August 2016, 02:19

Technisch gut. Rest unfassbar langweilig. Wirkte auf mich wie ein typischer Studentenfilm, bei dem es um nichts geht und den man halt drehen musste.
Die Wärter machen anfangs den Eindruck, als wüssten sie nicht wie man läuft. Ansonsten ist einfach alles so belanglos. Durchaus ästhetisch, aber ich versteh einfach nicht wieso man so was macht.
Die Musik ist ziemlich angenehm, weshalb sich mir ihre Verwendung nicht erschließt. Soll das einen Kontrast symbolisieren oder so? Aber der Film verleitet mich gar nicht dazu, irgendwelchen möglichen Absichten auf den Grund gehen zu wollen.

Im Abspann fehlt bei "Genemigung" das h.
Was die Punkte beim Cast sollen weiß ich nicht, bei der Crew sind sie ja auch nicht. Und das Farbenspiel, na ja...
Ist Geschmackssache, aber ich würde die Assistenzen einheitlich aufführen. Also nicht Regieassistent, 1. Kameraassistenz, 2. Kameraassistenz, sondern entweder alles mit z oder alles mit t.
Gebt mir bitte in folgendem Thread Bescheid, wenn ihr eine wie dort beschriebene Kritik von mir zu eurem Film haben wollt:
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TeeTrinker

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Samstag, 20. August 2016, 12:28

Meine Gratulation geht an dich, L Lawliet, du bist tatsächlich der Erste der das Ding verreißt - aber was anderes erwartet man ja auch nicht ;-)

Spaß beiseite - schade, dass der bei dir nicht ankommt, ehrlich gesagt verstehe ich's nicht ganz, weil selbst Leute die den Film nicht gut fanden, haben zumindest den Inhalt verstanden, fanden nur den Umgang mit dem Thema nicht gut. Natürlich geht es um etwas und wenn man sich darauf einlässt, wo du ja selbst schreibst, dass du das nicht getan hast, dann versteht man auch das, was da passiert. Zugegeben es ist eher eine emotionale Ebene, denn klar, der Vorgang ist immer wieder derselbe. Den Vorwurf der Belanglosigkeit den weise ich aber zurück.
Ich will und werde dir nicht den Film erklären, auch nicht warum man den macht. Das schöne ist, dass du ja nicht der Einzige bist, der seinen Senf dazu gegeben hat & geben wird. Die kommende Zeit wird ja zeigen, ob es was für die Tonne oder für die Leinwand ist.


@Abspann... Danke für das Fehler finden, dass muss natürlich korrigiert werden! Der Rest ist Geschmacksache, da geb ich dir Recht.

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Samstag, 20. August 2016, 13:42

Ein klein wenig erinnert mich der Film an "THX 1138" von George Lucas. Von der Art und vom Stil her. Mehr so ein Kunstfilm.

Soll das eine Anspielung auf Guantanámo sein, oder auf diese Verhaftungen nach 9/11? Der Gefangene ist unschuldig und die können den so oft aus seiner Zelle holen, verhören und wieder reinstecken...
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

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Samstag, 20. August 2016, 14:45

Oha, stimmt... von den Screenshots aus "THX 1138" könnte der Anschein entstehen, da hast du Recht... Den Film sollte ich mir wohl mal anschauen :-D Und ja, klar - klassisches Popcornkino ist das nicht, nee.

@Guantanámo & co... wenn du das darin siehst, dann ist es so... es gibt einfach keine räumliche oder zeitliche Verrottung, insofern kann man das so sehen.

Lierov

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Samstag, 20. August 2016, 16:24

Mich persönlich erreicht der Film auch nicht. Muss mich da L_Lawliett anschließen, ich finde den Film auch ziemlich langweilig. Natürlich will sowas niemand gerne hören, aber wenn er der erste war, der den Film verrissen hat, dann sind da ja genügend andere die unserer beider Meinungen ausgleichen relatvieren.

Konkret an dem Film hat mich gestört:

Die Titeleinblendung: Der Film ist ja insgesamt auf einem sehr hohen Niveau, wieso dann so eine belanglose Typo?

Das Zwinkern bei 0:37 empfand ich als störend, es wirkte auf mich eher zufällig als geplant und hat mich der bis dahin aufgebauten Stimmung geholt.

Die Einstellung ab 1:29 hat mich optisch auch etwas gestört. Bin mir nicht sicher wie eine alternative Einstellung hätte aussehen sollen, evtl. Kamera direkt von oben... keine Ahnung :-/ War nur so ein Gefühl beim Anschauen

Und dann wäre da noch die Musik zu erwähnen. Ihr werdet sicherlich eure guten Gründe dafür gehabt haben, aber mich hats leider extrem genervt. Und meine erste Assoziation war "a clockwork orange" auch da mochte ich das nicht. :-(


Da ich weiß, dass du das ganze nicht nur hobbymäßig machst wie viele andere hier, weiß ich auch, dass unsere negativen Kritiken dich nicht an dir und deinem Können zweifeln lassen.
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Samstag, 20. August 2016, 16:43

Ich finde es im Gegenteil wirklich spannend das zu lesen, nicht zuletzt weil gerade Kritiken wie deine, die wirklich konkret sind, einen natürlich mit der Nase auf Dinge stoßen, die man vielleicht selbst nicht bemerkt hat oder wo man schlichtweg selbst noch einmal darüber nachdenkt und sich selbst hinterfragt. Manchmal & und auch das ist natürlich ein ganz wichtiger Aspekt - kommt man mit der Zeit dahinter, dass Dinge doch nicht so gut waren, wie sie anfangs schienen, manchmal bestärkt gewisse Kritik aber auch den gegenteiligen eigenen Standpunkt... Insofern auch hier - schade, dass es nicht angekommen ist, aber ich werde mich natürlich jetzt nicht für Wochen in dunkle Räume einschließen ;-)

@ Titel... du bist glaub ich immer der Typografie-Kritiker, kann das sein :-D Ich weiß, dass wir da verschiedene Typen ausprobiert hatten & dass wir die aber irgendwie gut fanden... Leider weiß ich selbst gar nicht wie die heißt.

@ zwinkern... crazy, das ist so n Ding, was mir gar nicht aufgefallen ist... Krass, dass das so ne Wirkung bei dir hat.

@ 1:29 & Folgende... Ja klar, optisch ist das alles andere als schön - geb ich dir 100% Recht... Aber du stellst ja selbst die Frage, ob eine schönere Einstellung da hinpasst... Ich glaube nämlich ehrlich gesagt nicht. Topshot wäre mir viel zu dominant und zu schwer. Ich denke die Einstellung darf dem Ästhet wehtun.

@ Musik... Da gibt es bisher tatsächlich 2 Lager... die Einen die es Hassen, die anderen die es Lieben... Ich gehöre zu denen die es Lieben und ich glaube das keine andere Musik das ausdrückt, was wir da ausdrücken wollten... Ich hab aus dem Hasslager sehr gute Argumente gegen dieses Musikstück gehört - letztlich hat mich das aber tatsächlich eher bestärkt für diese Musik zu sprechen. Ich glaube da geht es sehr stark um Emotion und die sind bekanntlich sehr verschieden.

Mich freut sehr, dass ihr Meinungen schreibt & ich freue mich aus mehr :-)

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10

Sonntag, 21. August 2016, 04:03

haben zumindest den Inhalt verstanden

Ich wüsste jetzt nicht, was aus meinem Beitrag darauf schließen lässt, dass ich den Inhalt nicht verstanden hätte.

Zitat

fanden nur den Umgang mit dem Thema nicht gut.

Oder mit anderen Worten: langweilig (wobei ich natürlich nicht weiß, was genau sie störte).

Zitat

wenn man sich darauf einlässt, wo du ja selbst schreibst, dass du das nicht getan hast, dann versteht man auch das, was da passiert.

Das habe ich nicht geschrieben. Dieses "du fandest es nicht gut? aaah, du hast es nicht verstanden!" ist auch immer n ziemlicher copout. Wie schon bei dem Dialogfilm wirkt der Film, als hielte er sich für ungleich komplizierter als er in Wirklichkeit ist. Ich finde alles was da passiert recht einfach zu verstehen. Ich finde es aber eben auch recht langweilig.

Zitat

Zugegeben es ist eher eine emotionale Ebene, denn klar, der Vorgang ist immer wieder derselbe.

Grade das lässt es überhaupt nicht emotional wirken. Böse Zungen könnten gar behaupten, dass der Film selbst durch den Aufbau die white torture sei.

Zitat

Den Vorwurf der Belanglosigkeit den weise ich aber zurück.

Das kannst du gerne tun, ändert aber nichts daran. Ich beziehe mich damit aber nicht aufs Thema an sich, falls das so rüberkam. Dass Folter nicht zielführend wirkt (oder eben nur in Filmen), ist vielen nicht bewusst und es wäre sicher nicht verkehrt, da mal Aufklärung zu schaffen.
Der Zuschauer bekommt nichts an die Hand, wieso er irgendwas für den Protagonisten empfinden sollte, wieso es ihn interessieren sollte, warum dieser gefoltert (oder auch nicht) wird. Das ist irgendein Typ, der von zwei anderen Typen in irgendnen Raum gezerrt wird. Der Film gibt mir keine Möglichkeit, mich dafür zu interessieren. Es gibt genügend Filme, die es trotz Minimalismus und in medias res schaffen, den Zuschauer emotional zu binden, hier wars halt für mich nicht der Fall.

Zitat

Ich will und werde dir nicht den Film erklären

So etwas würde ich niemals von einem Filmemacher erwarten/verlangen.

Zitat

auch nicht warum man den macht.

Das ist reines Privatinteresse meinerseits und keinesfalls nur auf diesen Film beschränkt.

Zitat

Die kommende Zeit wird ja zeigen, ob es was für die Tonne oder für die Leinwand ist.

Ich habe keinen Zweifel daran, dass ihr damit auf deutschen Filmfestivals Erfolge haben werdet.

Zitat

@ Musik... Da gibt es bisher tatsächlich 2 Lager... die Einen die es Hassen, die anderen die es Lieben

D.h. ich bin wirklich der einzige, der die Musik als solche mag, sie aber als unpassend für den Film empfindet?

Was ich noch vergessen hatte, die Bilder auf dem Überwachungsmonitor sind auch komisch und wirken meist deplatziert. Wieso drei Bilder von unterschiedlichen Zeitpunkten gleichzeitig? Ich hab noch versucht, damit die scheinbare Endlosigkeit der Folter untermauert zu sehen, aber dann hätte man die Bilder ja trotzdem nacheinander zeigen können.

Zitat von »7River«

Guantanámo

Wenn man Pedant sein will und es dann doppelt falsch macht. :D
Gebt mir bitte in folgendem Thread Bescheid, wenn ihr eine wie dort beschriebene Kritik von mir zu eurem Film haben wollt:
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Montag, 22. August 2016, 17:24

haben zumindest den Inhalt verstanden
Ich wüsste jetzt nicht, was aus meinem Beitrag darauf schließen lässt, dass ich den Inhalt nicht verstanden hätte.

Zitat

fanden nur den Umgang mit dem Thema nicht gut.
Oder mit anderen Worten: langweilig (wobei ich natürlich nicht weiß, was genau sie störte).

Zitat

wenn man sich darauf einlässt, wo du ja selbst schreibst, dass du das nicht getan hast, dann versteht man auch das, was da passiert.
Das habe ich nicht geschrieben. Dieses "du fandest es nicht gut? aaah, du hast es nicht verstanden!" ist auch immer n ziemlicher copout. Wie schon bei dem Dialogfilm wirkt der Film, als hielte er sich für ungleich komplizierter als er in Wirklichkeit ist. Ich finde alles was da passiert recht einfach zu verstehen. Ich finde es aber eben auch recht langweilig.

Zitat

Zugegeben es ist eher eine emotionale Ebene, denn klar, der Vorgang ist immer wieder derselbe.
Grade das lässt es überhaupt nicht emotional wirken. Böse Zungen könnten gar behaupten, dass der Film selbst durch den Aufbau die white torture sei.
Sooooo jetzt gehts hier wieder los...

Die fragwürdige These, du hättest den Inhalt nicht erfasst die habe ich aus dem Bauch heraus in den Raum gestellt... Was allerdings die Kritik Anderer am Umgang mit dem Thema betrifft, da ging es nicht um Langeweile sondern da ging es um moralische Aspekte. Gegähnt hat keiner und Langeweile hat uns sonst auch keiner vorgeworfen - die Gründe seien mal dahingestellt.

Zitat

Aber der Film verleitet mich gar nicht dazu, irgendwelchen möglichen Absichten auf den Grund gehen zu wollen.
Ja ok, drauf einlassen ist noch mal was anderes als Sachen auf den Grund gehen, aber sei's drum.

Was das "du fandest es nicht gut? aaah, du hast es nicht verstanden!" angeht - nein so sehe ich das nicht... Klar kann man Dinge verstehen und trotzdem scheiße finden - das Gegenteil ist natürlich aus möglich - es gibt genug Filme die ich absolut nicht verstehe und trotzdem toll finde... Aber es bleibt ja Ansichtssache. Ich behaupte auch absolut nicht, dass unser Film so wahnsinnig komplex ist - ist er nicht, er ist simpel, aber ich behaupte er ist nicht flach.


Wenn der Film selbst white torture ist, ich könnte fast bei genauerer Überlegung auf die Idee kommen, dass wir dann unser Ziel doppelt erreicht hätten...

Zitat

Ich will und werde dir nicht den Film erklären
So etwas würde ich niemals von einem Filmemacher erwarten/verlangen.

Zitat

auch nicht warum man den macht.
Das ist reines Privatinteresse meinerseits und keinesfalls nur auf diesen Film beschränkt.

Ausgezeichnet :-D Denn wo kommen wir denn hin, wenn an auch noch Filme erklären soll :-D

Aber ich höre da die vorsichtige, unterschwellige Empfehlung heraus, dass wir (damit meine ich das Regie / Kamera Gespann) vielleicht doch nochmal darüber nachdenken sollten, ob wir Filme machen sollen oder doch eher die Binnenschifffahrt präferieren sollten?!
Ich weiß nicht ganz, ob die Frage ernst gemeint ist...

Zitat

Die kommende Zeit wird ja zeigen, ob es was für die Tonne oder für die Leinwand ist.
Ich habe keinen Zweifel daran, dass ihr damit auf deutschen Filmfestivals Erfolge haben werdet.

Zitat

@ Musik... Da gibt es bisher tatsächlich 2 Lager... die Einen die es Hassen, die anderen die es Lieben
D.h. ich bin wirklich der einzige, der die Musik als solche mag, sie aber als unpassend für den Film empfindet?

Was ich noch vergessen hatte, die Bilder auf dem Überwachungsmonitor sind auch komisch und wirken meist deplatziert. Wieso drei Bilder von unterschiedlichen Zeitpunkten gleichzeitig? Ich hab noch versucht, damit die scheinbare Endlosigkeit der Folter untermauert zu sehen, aber dann hätte man die Bilder ja trotzdem nacheinander zeigen können.

Zitat von »7River«

Guantanámo
Wenn man Pedant sein will und es dann doppelt falsch macht. :D

Also ich sag mal so... Wenn der Film auf Filmfestivals Erfolg hat, dann sehe ich für mich mehr als nur ein Ziel erreicht... Aber auch ich habe schon auf diversen Festivals Zeit verbracht und mir nicht selten die Frage gestellt... "ähm, was sollte das denn jetzt..."

Nein es gab einige, die die Musik unpassend für den Film fanden und einige die es perfekt passend fanden...

Die Nummer mit den Überwachungsmonitoren hab ich nicht verstanden... Was meinst du da?

@Guantanámo... Niemand hat gesagt, dass wir Guantanámo zeigen... Tun wir auch nicht, aber wenn jemand das darin sieht sei ihm das natürlich frei gestellt...

L Lawliet

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Dienstag, 23. August 2016, 02:26

Gegähnt hat keiner und Langeweile hat uns sonst auch keiner vorgeworfen - die Gründe seien mal dahingestellt.

anecdotal evidence ist nur wenige Stufen über "source: Dr M. Yass" und hilft niemandem weiter.

Zitat

Aber ich höre da die vorsichtige, unterschwellige Empfehlung heraus, dass wir (damit meine ich das Regie / Kamera Gespann) vielleicht doch nochmal darüber nachdenken sollten, ob wir Filme machen sollen oder doch eher die Binnenschifffahrt präferieren sollten?!

Um Gottes Willen, nein! Vielleicht empfindest du es so, weil du an dem Film hängst.
Aber erst mal bin ich ganz sicher nicht vorsichtig und unterschwellig :D zweitens liefert ihr ja technisch gut ab und beweist ein gewisses Grundverständnis. Ich würds halt nur mal mit nem vernünftigen Drehbuch probieren. (uuuh, edgy)

Zitat

Ich weiß nicht ganz, ob die Frage ernst gemeint ist...

Natürlich ist sie das. Aber vermutlich nicht beantwortbar, zumindest nicht in diesem Rahmen.

Zitat

Die Nummer mit den Überwachungsmonitoren hab ich nicht verstanden... Was meinst du da?

Zum Beispiel von 1:11 bis 1:30, da wechseln die Bilder auf dem Monitor zu gleichen oder verschiedenen Zeitpunkten in der Handlung oder verschwinden.

Zitat

Niemand hat gesagt, dass wir Guantanámo zeigen

Mein Kommentar ging auch nicht an dich oder den Film, sondern an 7River. Man schreibt es Guantánamo (erster Fehler) und das ist die Stadt (zweiter Fehler). Fands nur lustig, wie man penibel drauf achtet, den Akzent zu setzen und es dann so vergeigt.

Müßig, weiter drüber zu diskutieren. Zieh dir raus was dir nützlich erscheint und ignorier den Rest.
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Julian-Rolf

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Sonntag, 4. September 2016, 11:54

Ich hab den Film jetzt nicht gesehen, aber im letzten Screenshot sind beim Monitor noch Spill und Reflektionen vom Greenscreen zu sehen.
Film ist nicht Perfektion, sondern die Illusion, unwirkliches perfekt erscheinen zu lassen.

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Mittwoch, 14. Dezember 2016, 16:27

1. Festivalteilnahme


Nur n ganz kurzes Update an dieser Stelle... Der Film ist auf dem "jung und abgedreht" 2017 in Hanau für das Wettbewerbsprogramm angenommen wurden. Ich freue mich sehr drauf & hoffe, dass andere Festivals folgen.

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