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brainstorm4

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Freitag, 21. September 2012, 01:29

FALL | UPDATE: "Blöcke - geschüttelt, nicht gerührt"

--> Zum Updatepost

Was ist FALL?
FALL ist ein 3d-Animations-Kurzfilm. Vom Stil her könnte man ihn mit Tron vergleichen. Allerdings hat der Film rein Storymäßig nichts damit zu tun und wurde auch nicht mit der Intention gemacht, daran anzulehnen. FALL könnte man eher als eine Art Tetris-Fanfilm bezeichnen.
Worum geht es im Kurzfilm?
Der Film beschäftigt sich mit der Frage, was wohl passieren würde, wenn in einer Umgebung, die den Naturgesetzen einer Tetris-Spielwelt folgt, eine humanoide Figur auf die Spielfläche gerät. Wie könnte diese Person wohl auf ihn herumfallende Blöcke reagieren? Würde er versuchen, herauszufinden, wo die Blöcke herkommen?
Infos zur Entstehung
Ich habe mit diesem Projekt angefangen, um etwas Expertise in der 3d-Animation zu erlangen. Eigentlich hatte ich nach der Idee vor, eine kurze Sequenz aus vielleicht acht Einstellungen oder so zu animieren. Dies war einen Monat her und nun habe ich schon über 50 Einstellungen gerendert. Das Projekt hat sich zu etwas Größerem entwickelt und ich freue mich schon, das Endergebnis zu sehen.
Status des Projektes?
Es ist in etwa die Hälfe des Filmes animiert und gerendert (Wo es geht, versuche ich, parallel die vorige Szene zu rendern und die nächste zu animieren).
Nach der eigentlichen Produktion steht mir noch die Vertonung bevor. Ich freue mich auch schon auf die Aufgabe, weil ich dann die Gelegenheit habe, mich in Sachen Soundeffekte weiterzubilden und eine eigene Hintergrundmusik zu komponieren.

Übrigens: Im selben Workflow ist mein letzter Kurzfilm (Seek and Destroy) entstanden. Mit der dort gesammelten Erfahrung und der Faszination, als das Projekt fertig war, habe ich mich an FALL herangestürzt.
Für alle, die diesen Film sehen wollen folgt ein Link: klick Der Film ist allerdings nicht sonderlich lang geworden, muss ich zugeben.

Screenshots aus der Produktion
Und nun für alle, die hier immer noch lesen, habe ich nun ein paar Screenshots aus dem Projekt:






Mehr Infos und Bildmaterial kommen, wenn der Film fertig ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »brainstorm4« (14. Oktober 2012, 14:59)


HerosProductions

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Freitag, 21. September 2012, 10:06

Das sieht ja schonmal richtig gut aus! Vorallem der Stil gefällt mir echt gut. Freue mich schon auf das fertige Ergebnis! ;)

Mr. B

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Sonntag, 23. September 2012, 21:55

Wirkt wirklich interessant vom optischen Stil her :thumbup: Ich bin sehr gespannt, ob der Inhalt und der Ton da mithalten können. Gerade akustisch kann man hier sehr kreativ werden, bei mangelnder Umsetzung aber auch den Film versauen ... Freue mich auf das Ergebnis!

Gruss
Mr. B

brainstorm4

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Sonntag, 14. Oktober 2012, 14:55


Behind the Scenes: "Blöcke - Geschüttelt, nicht gerührt"

Zuerst einmal vielen Dank für die Kommentare. Ihr gebt mir das Gefühl, mit dem Projekt auf dem richtigen Weg zu sein. @Mr.B: Ich muss sagen, dass ich auch schon gespannt bin, inwiefern ich den Ton angemessen hinkriege. Meine momentanen Audio-Mischversuche gefallen mir alle noch nicht so gut. Ich werde die Tage wahrscheinlich noch mit ein paar Glas-Sounds rumexperimentieren. Wenn dadurch
nicht zu viel gespoilert wird, gebe ich vielleicht darüber auch noch mal einige Einblicke in diesem Thread.

Nun aber zum eigentlichen Post:

Wie schon vorher dargestellt, besteht in FALL die gesamte Welt (ausgenommen des Charakters) aus Blöcken. Dies mag am Anfang vielleicht so klingen, als sein man beim Modelling faul gewesen, doch auch dieser Look hat so seine Tücken. Vor allem beim darstellen alltäglicher Objekte muss man umdenken. Man darf den eigentlichen Stil nicht durch zu viele kleine filigrane Blöcke an einem Objekt zerstören, muss aber trotzdem noch genügend Detail im Modell haben, um ein Objekt erkennbar zu machen.
So sind Objekte wie zum Beispiel dieses Computereingabegerät "blockweise" gebaut worden:


Ein wirklich delikates Problem, dessen Lösung wirklich Experimentierfreude hervorgerufen hat, war allerdings Flüssigkeit.

Es gibt eine Szene, in der der Hauptcharakter ein Getränk zu sich nimmt. Um nicht mit dem Blockstil zu brechen, war klar, dass auch Flüssigkeit durch Blöcke vermittelt werden sollte. Doch wie kann man die Flüssigkeit am besten aus dem Glas laufen lassen? Hierfür kamen zwei Methoden auf:

1. Zerlegung des großen Gesamtflüssigkeitsblocks in kleinere Blöcke, die dann miteinander und mit dem Glas kollidieren:

In diesem Testvideo sieht man, wie diese Technik bei einem umkippenden Glas funktioniert. Beim Einbau in die Szene hat die Physiksimulation allerdings zu viele Glitches verursacht. Die Flüssigkeit ist meist schon beim Heben des Glases durch das Glas gefallen.

2. Schrittweise Ersetzung des Gesamtflüssigkeitsblocks durch Partikel:

In diesem Testvideo sieht man die Figur aus dem Glas trinken. Obwohl alles aus Blöcken besteht, sieht der Vorgang hier sehr natürlich aus. Daher hat es diese Methode auch in den Film geschafft.
Wie das nun in den Themenkontext des Filmes passt und wie die fertige Szene aussieht, könnt ihr im später fertigen Film sehen. Ich möchte mich hierbei übrigens noch nicht auf ein Releasedatum
festlegen. Die Fertigstellung könnte sich allerdings noch um einige Monate verzögern.

Grüße,
brainstorm4

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