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HobbyfilmNF

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41

Sonntag, 13. Mai 2012, 16:10

@ HobbyFilmNF

Gar nicht so schlecht euer letzter Film...



Naja habe da ja nur mitgespielt. Habe dir hier ne PM geschickt mit nem Link zu was aufwämdigerem von mir. Würde mich freuen von dir zu hören. Bin heiß auf deinen Film.

dexter88jb

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42

Sonntag, 13. Mai 2012, 21:53

So Drehbuch ist durch. Werde hier und da Verbesserungen angehen. Haben sich schon viele Leute gemeldet.
Ich freue mich das sich einige für dieses Projekt interessieren.

Wir planen für nächsten Monat, spätestens übernächsten Monat einen "Schatari Check" reinzusetzen. Bisschen vor der Kamera das Schwert schwingen mit Kostüm(Einer meiner erfahrenen Kampfsportler(5 jährige Kendo und Schaukampferfahrung und ich, ebenfalls 8 Jahre Kendo und Schaukampf, werden das machen!)

Weitere Planungen laufen nun an!!!

Gruß
Der Dexter

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Phoenix

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43

Montag, 14. Mai 2012, 17:34

Zitat

Bin heiß auf deinen Film.
Der Film ist nicht von mir, die Idee kommt von dester88jb... :D Ich spiele ledeglich mit, mache das storyboard und gebe organisatorischen Beistand :D villeicht mache ich noch den ein oder anderern Part in der Bearbeitung... Mal sehen ;)

@HobbyfilmNF

Ich habe noch keine PM bekommen ;)

HobbyfilmNF

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44

Montag, 14. Mai 2012, 20:31

Zitat

Bin heiß auf deinen Film.
Der Film ist nicht von mir, die Idee kommt von dester88jb... :D Ich spiele ledeglich mit, mache das storyboard und gebe organisatorischen Beistand :D villeicht mache ich noch den ein oder anderern Part in der Bearbeitung... Mal sehen ;)

@HobbyfilmNF

Ich habe noch keine PM bekommen ;)



Hi hi, war als ich das geschrieben hatte mehr als Verwirrt :D
Liegt vieleicht am Wetter oder an den ganzen Rolenangeboten die ich in letzter Zeit bekomme.
Ist schon Krass wieviele Filme aus dem No Budget Bereich in der letzten und der kommenden Zeit gedreht werden und ich mit dabei sein darf.

tomatentheo

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45

Dienstag, 15. Mai 2012, 17:50

Was mich nach wie vor interessiert: Wie professionell wollt Ihr die Sache angehen? No-Budget-Spaßprojekt für Youtube oder (semi-)Professionelle Produktion?
No offence, aber mit Freunden und Bekannten und Amateuren wirds schnell peinlich. Musste ich auch schon schmerzvoll feststellen und hab einen ganzen Fantasykurzfilm im Keller verschwinden lassen.
Und nicht zu vergessen, man verschwendet eine Menge Zeit und Energie.
Mfg
Theo

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46

Dienstag, 15. Mai 2012, 18:04

No offence, aber mit Freunden und Bekannten und Amateuren wirds schnell peinlich. Musste ich auch schon schmerzvoll feststellen und hab einen ganzen Fantasykurzfilm im Keller verschwinden lassen.


Hallo Theo,

also da kann ich Dich gut verstehen und stimme Dir voll zu. Wenn's gut werden soll, muss auch alles vor und hinter der Kamera stimmen, sonst wird es leider nichts bzw. wird nicht so wie man es wollte. Nur viele hier sind Amateure und haben keine super Ausrüstung u.a. Selbst wenn meine RED hat, kann der Film totaler Schrott drehen. Selbst mit einer einfachen Full HD Cam kann man einen tollen Film machen. Wie ich feststellen muss, setzen einige hier ihre Erwartung für einen „großen Film“ viel zu hoch an und fallen sehr schnell und tief. Ich finde, man sollte zuerst mal einen kleinen Film 5 – 6 Min. machen, der sehr gut wird.

tomatentheo

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47

Dienstag, 15. Mai 2012, 18:33

Ich finde, man sollte zuerst mal einen kleinen Film 5 – 6 Min. machen, der sehr gut wird.

Wir werden ja nach dem Schwert-Test sehen, wohin die Reise geht. Der Rest 100% Ack.

@Team: Ich frage ja nicht ohne Grund. Es gibt einige Leute, die ich man anrufen könnte, die z.T. auch Erfahrungen in dem Genre haben und Schauspieler, die seit Jahren bei solchen Projekte mal mitmachen wollen.
Nur kommen die Leute nicht, wenn es eben "nur" ein, wenn auch möglicherweise ambitioniertes, Spassprojekt ist. Oder sie kommen und sind nach drei Tagen wieder weg.

Warten wir mal, was die Leute sagen.
Mfg
Theo

dexter88jb

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48

Dienstag, 15. Mai 2012, 21:53

Nun das ist zwar alles ganz nett tomatentheo ^^ Ich danke dir für deine Hilfestellungen aber glaub mir ;) ich möchte dieses Projekt machen mit Leuten dir mir sympathisch rüberkommen(Nein das ist nun keine Anspielung). Auch wenn die meisten hier nur "Amateure" sind ist mir das Latz am Zaun ;)
Man wird nicht als Regisseur geboren oder als Schauspieler,Kamermann oder sonst was! Man lernt es so wie man das Essen lernt genauso wie man es lernt sich zu waschen oder auf Klo zu gehen ;)

Ich habe hier viele Anfragen bekommen, von Leuten, mit denen ich sehr gerne zusammenarbeiten will und genau das werde ich auch tun ;) Sie geben mir das Gefühl es zu wollen und nicht nur den Profit darin sehen. Ich kann mir keine guten Schauspieler leisten die so auf dem Markt rumlaufen....ich bin nicht Krösus :D
Lieber mach ich das mit Leuten die daran Spaß haben und auch wirklich Bock dazu haben.
Das alle so aus freien Stücken mitmachen ist für mich verdammt viel Wert, denn es ist nicht Selbstverständlich solch eine Arbeit auf sich zunehmen ;)

Und ob Professionell oder nicht. Wir hauen das Ding raus und werden ALLES geben was in unserer Macht steht :thumbup:

Ein kleiner Film wird noch gedreht @MP-Digital ;)

Gruß
dexter88

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49

Dienstag, 15. Mai 2012, 22:12

Also, dann leg mal los ;)

tomatentheo

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Mittwoch, 16. Mai 2012, 17:06

Nun kommen wir weiter.
Erster Irrtum:
Ich kann mir keine guten Schauspieler leisten die so auf dem Markt rumlaufen....ich bin nicht Krösus
Lieber mach ich das mit Leuten die daran Spaß haben und auch wirklich Bock dazu haben.

Schalte mal ein Gesuch auf einschlägigen Seiten wie Dubbing.de, Crew United usw. Weise explizit darauf hin, das du No Budget drehst und maximal für Fahrtkosten und Übernachtung aufkommst. Dann lehn dich zurück und staune, was da an Rückmeldungen kommt. Es gibt sooooviele talentierte Schauspieler auf dem Markt, die einfach nur spielen wollen, gutes Material für ihr Reel haben wollen und kein Geld mitbringen möchten. Viele stehen am Anfang ihrer Laufbahn, sind gut ausgebildet, aber kommen nicht vom Fleck, weil Rollen fehlen.
Man wird nicht als Regisseur geboren oder als Schauspieler,Kamermann oder sonst was!

Jupp, so isses. Nur ist die Frage, willst du nur Leute haben, die bei deinem Projekt was lernen, oder auch Leute im Team haben, die deinen Leuten was beibringen können? Und genau wie bei den Schauspielern gibts auch bei der Crew genug Leute, die einen Abschluß haben, top ausgebildet sind und sich freuen, wenn sie an einem ambitionierten Projekt ihre Erfahrung einbringen können. Wieder unter der Maßgabe, das sie kein Geld mitbringen müssen. (Tonleute nehm ich da mal raus, die sind immer gut gebucht ;) Das soll hier auch keine Bewerbung für dein Projekt sein, ich bin gut ausgelastet)
Und ob Professionell oder nicht. Wir hauen das Ding raus und werden ALLES geben was in unserer Macht steht

Der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Absichten. ;) Aber mal ernsthaft: MP und ich sind lange genug dabei, um zu wissen, an was für Kleinigkeiten so ein Projekt nachher scheitert. Und sicher gehört auch zur Lernphase, schlechte Filme zu machen, dann aber dann besser schlechte Kurzfilme.
Wäre schade, wenn Euer Projekt an den selben Anfängerfehlern scheitert, die wir alle früher auch mal gemacht haben.
ich möchte dieses Projekt machen mit Leuten dir mir sympathisch rüberkommen(Nein das ist nun keine Anspielung).

Du solltest mich mal am Set erleben, dann revidierst du deine Einstellung wieder. Manchmal bin ich ein Arsch ;)
Mfg
Theo

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Donnerstag, 17. Mai 2012, 11:30

Ich kann Theo nur zustimmen.

Die drei wichtigsten Dinge für einen guten Film:
1) gute, in sich glaubwürdige Geschichte und Dialoge
2) gute Darsteller
3) guter Ton

Eine gute Kamera und ein guter Schnitt sind ein Bonus, aber brechen dem Film bei Nichtvorhandensein nicht das Genick. Wenn ich die Wahl hätte entweder gute Kamera und schlechter Ton oder schlechte Kamera und guter Ton - ich würde mich immer für den guten Ton entscheiden.

Gerade wenn man noch am Anfang steht und wenig Erfahrung hat, überschätzt man sich selbst und das Projekt in seiner Endqualität. Dafür unterschätzt man den Aufwand. Es wird auf jeden Fall eine Menge Arbeit auf euch zukommen, also warum nicht gleich auch auf die Qualität der Darsteller achten?
Du sprichst jetzt - noch in der lockeren Vorbereitungsphase befindend - vom Spaß am Set, der wichtig für euch ist. Das ist vollkommen richtig. Nur der wird euch bei einem Großprojekt irgendwann vergehen, wenn es das x-te Wochenende mit anstrengenden Drehs bis in die Nacht und mit Schlafdefizit ist, wenn wieder einmal Leute einfach nicht am Set aufgetaucht sind, ohne sich zu melden, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert, wenn das Wetter nicht mitspielt, wenn es Streit am Set gibt (und den wird es geben).
Jedenfalls dann ist es wichtig, dass am Ende der Strapazen etwas Gutes herauskommt, etwas, auf dass alle stolz sind (ich habe schon erlebt, wie nach der Premiere Darsteller über den Regisseur hinter dessen Rücken hergezogen sind). Das wird euch die Motivation erhalten, wenn den x-te einsame Monat vor dem Schnittrechner anbricht, wenn man das Material nicht mehr sehen kann.
Stell Dir vor - Du merkst dann erst, wie schlecht das Schauspiel war...
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Donnerstag, 17. Mai 2012, 12:39

Ich mag euch recht geben freezer und tomatentheo aber tut mir leid diesen lau aufgekochten Brei kann ich nicht mehr lesen.
"Ihr müsst ernst bei der Sache sein".
"Das Leben ist kein Ponyhof".
Schlafdefizit, Streit am Set?
Hallo? Es ist kein Kriegsplatz sondern ein hobby ambitioniertes Projekt, das SPAß machen soll! Jeder Beteiligter soll mit Lust und Laune mitwirken nur dann wird ein Projekt auch gut. Diese böse Ernsthaftigkeit von Anfang an wird das Ganze nur zerstören. Es wird hier keine Hollywood Produktion entstehen und das ist auch nicht das Ziel! Man soll mit Liebe und Leidenschaft etwas kreieren, Kunst benötigt freien Raum und keinen Pessimismus.

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Donnerstag, 17. Mai 2012, 12:43

Darf ich fragen Pabblo, ob Du schon mal ein Großprojekt, welches über Jahre geht, durchgezogen hast?
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Donnerstag, 17. Mai 2012, 13:43

tut mir leid diesen lau aufgekochten Brei kann ich nicht mehr lesen....Kunst benötigt freien Raum und keinen Pessimismus.

Äääähm, wie war das mit dem lauen Brei? Film ist Kunst? Na klar. Auf dem Ponyhof vielleicht. (Lang-)Film ist Krieg. Mal mehr oder weniger blutig.
Jeder Beteiligter soll mit Lust und Laune mitwirken nur dann wird ein Projekt auch gut.

Und wenn meine Oma hupen könnte, wäre sie ein Traktor.

Ich hab Funprojekte mitgemacht, bei der sich bei Drehbeginn alle selig in den Armen lagen und sich versicherten, wie lieb sich alle haben und nach Monaten Drehzeit nicht mal mehr auf der Strasse grüssten.
Auf der Hälfte der Strecke sind Darsteller abgesprungen, weil sie einfach kein Bock mehr hatten, Samstags früh aufzustehen.
Es gibt professionelle Produktionen, bei denen kein Departement mit dem anderen redet. Aus Prinzip. Schauspieler beschweren sich beim AL. weil ein Assi oder Komparse sie angesprochen hat und lassen den oder diejenigen feuern
Alles schon dagewesen.

Und die meisten (Hobby-)Produktionen scheitern immer an den selben Gründen. Und gerade weil mir Dexters Projekt gefällt und ich Fan von "Sword and Sorcery"-Filmen bin, würde ich mich ärgern, wenn er aus den selben (vermeidbaren) Gründen scheitert. Freezer ist da noch näher am Puls des Patienten, da er auch auf der Produktionsseite stärker eingebunden ist und ich doch mehr ein Söldner bin, der froh ist, wenn er am gedeckten Tisch sitzen kann. :)
Mfg
Theo

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Donnerstag, 17. Mai 2012, 13:57

@ pabblo Du triffst es auf den Punkt. Warum soll bei einem Projekt dieser Art der Spaß auf der Strecke bleiben

@ freezer was hat die Äußerung von pabblo damit zu tun, ob er schon mal ein Großprojekt, welches über Jahre geht, durchgezogen hat?

@ Tomatentheo & Co: Sicher es ist wichtig sich nicht zu überschätzen, alles genau zu planen, sich gute Leute ins Boot zu holen die auch schon Erfahrungen gemacht haben. Aber genau das machen wir ja hier. Nicht umsonst haben wir hier im Forum ja den Aufruf gemacht. Es sind ja jetzt schon gute Leute mit dabei, auch gute Schauspieler mit Erfahrung.
Die Zeit der reinen "Spaßprojekte" mit Kumpels sind vorbei, da hat Dexter88jb & Co ja auch schon einige Erfahrung. Dies hier soll so professionell ablaufen wie möglich.
Aber zu behaupten, das ganze ist sowieso zum Scheitern verurteilt, wenn man sich nicht schon professionelle Schausplieler ins Boot holt, finde ich doch ein wenig überheblich. Ich denke, Amateure, die mit viel Herzblut an die Sache rangehen, auch schauspielerisches Talent haben, können ihre Rollen genauso überzeugend spielen, wie professionelle Schauspieler, die nur ihren Job machen (und wegen kleineren Streitigkeiten mal einfach so abspringen).
Aber wie gesagt, es sind ja jetzt auch einige "professionelle" dabei.

Wir sind über jede Anregung dankbar, nehmen Hilfestellungen und gutgemeinte Kritik gerne an (das mit dem Kurzfilm haben wir ja auch aufgegriffen, das Drehbuch dazu ist ja auch schon fertig).

Aber solche Äußerungen wie, wir hätten ja keine Ahnung, noch kein ernsthaftes Projekt durchgezogen, deshalb muß es so passieren wie wir sagen (@Tomatentheo & Co so kommt es von Euch rüber), das hat schon etwas mit Arroganz und Überheblichkeit zu tun. Jeder hat mal klein angefangen, aber es ist doch nicht sicher, daß wir die gleichen Fehler wie ihr machen (sicher, es kann passieren, wir sind ja nicht blauäugig). Außerdem, was nützen die besten Schauspieler, wenn die Regie nicht stimmt (@Tomatentheo vllt lags ja dadran, daß Dein Fantasyfilm auch deshalb in die Hose ging? Man sieht ja auch in Hollywoodprojekten, daß unter einem schlechten Regisseur die besten Schauspieler ihre Leistungen nicht voll zeigen können (Ausnahmen bestätigen die Regel). Andersherum, kann gute Regie auch noch das letzte aus schlechteren Schauspielern herauskitzeln und der Film wird trotzdem gut.

Sicher, es wird schwierig, Zeit und Nerven kosten. Fehler werden passieren. Wir versuchen einfach das Beste nach unseren Möglichkeiten zu machen. Mit dieser Einstellung ranzugehen, was ist daran so schlimm? Wieso soll das Projekt deshalb gleich scheitern?

Also an alle Pessimisten: macht kontruktive Kritik und werft nicht allgemeine Thesen in den Raum, weil Ihr schon vielfach schlechte Erfahrung gemacht habt.

freezer

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Donnerstag, 17. Mai 2012, 14:17

@ pabblo Du triffst es auf den Punkt. Warum soll bei einem Projekt dieser Art der Spaß auf der Strecke bleiben

Warum soll der Spaß auf der Strecke bleiben, wenn man sich gute Schauspieler ans Set holt? Habe ich irgendwo geschrieben, dass man keinen Spaß am Set haben darf?

@ freezer was hat die Äußerung von pabblo damit zu tun, ob er schon mal ein Großprojekt, welches über Jahre geht, durchgezogen hat?

Das hat ganz einfach damit zu tun, dass man nur dann verstehen kann, was an so einem Set mit Sicherheit abgehen wird. Ich spreche aus vieljähriger Erfahrung und wollte wissen, ob das auf pabblo auch zutrifft.


Aber zu behaupten, das ganze ist sowieso zum Scheitern verurteilt, wenn man sich nicht schon professionelle Schausplieler ins Boot holt, finde ich doch ein wenig überheblich. Ich denke, Amateure, die mit viel Herzblut an die Sache rangehen, auch schauspielerisches Talent haben, können ihre Rollen genauso überzeugend spielen, wie professionelle Schauspieler, die nur ihren Job machen (und wegen kleineren Streitigkeiten mal einfach so abspringen).
Aber wie gesagt, es sind ja jetzt auch einige "professionelle" dabei.


Bitte zeige mir die Stelle, wo ich behaupte, dass euer Projekt zum Scheitern verurteilt wäre? Du interpretierst hier eine Überheblichkeit hinein, die es nicht gibt. Wenn mir egal wäre, was aus eurem Projekt wird, dann hätte ich einfach nichts geschrieben.
Und Herzblut alleine reicht leider nicht für schauspielerisches Talent. Aber das müsst ihr beim Casting eh selbst entscheiden.
Aber dieses Diskussion hatte ich in unserem Team vor 8 Jahren auch, als ich dagegen war, die Rollen wieder mit Freunden zu besetzen, deren Schauspielkünste - sagen wir mal - eher grenzwertig waren. Mittlerweile werden alle Rollen nur noch ordentlich gecastet.
Diese Erfahrung kann man entweder selbst machen - oder man übernimmt die Erfahrungswerte von anderen und macht es gleich richtig. Eure Entscheidung.

Aber solche Äußerungen wie, wir hätten ja keine Ahnung, noch kein ernsthaftes Projekt durchgezogen, deshalb muß es so passieren wie wir sagen (@Tomatentheo & Co so kommt es von Euch rüber), das hat schon etwas mit Arroganz und Überheblichkeit zu tun. Jeder hat mal klein angefangen, aber es ist doch nicht sicher, daß wir die gleichen Fehler wie ihr machen (sicher, es kann passieren, wir sind ja nicht blauäugig).

Warum beziehst Du eine Frage an pabblo auf Dich? Und warum ist es arrogant und überheblich jemanden Ratschläge aus seinem Erfahrungsschatz zu geben? Wirst dann am Set auch so reagieren, wenn Dir ein erfahrener Schauspieler einen Spieltipp gibt? Wirst Du ihm dann auch Arroganz vorwerfen?

Die Wahrscheinlichkeit die gleichen Fehler wie wir zu machen, ist sehr hoch...
Muss ich meinen Finger erst auf die heiße Herdplatte legen und mich verbrennen, oder kann ich diese Erfahrung auch einfach vermeiden indem ich auf jemanden höre, der sich bereits die Finger verbrannt hat?

Außerdem, was nützen die besten Schauspieler, wenn die Regie nicht stimmt (@Tomatentheo vllt lags ja dadran, daß Dein Fantasyfilm auch deshalb in die Hose ging? Man sieht ja auch in Hollywoodprojekten, daß unter einem schlechten Regisseur die besten Schauspieler ihre Leistungen nicht voll zeigen können (Ausnahmen bestätigen die Regel). Andersherum, kann gute Regie auch noch das letzte aus schlechteren Schauspielern herauskitzeln und der Film wird trotzdem gut.


Und ihr habt jetzt den erfahrenen Ausnahmeregisseur bei der Hand?

Sicher, es wird schwierig, Zeit und Nerven kosten. Fehler werden passieren. Wir versuchen einfach das Beste nach unseren Möglichkeiten zu machen. Mit dieser Einstellung ranzugehen, was ist daran so schlimm? Wieso soll das Projekt deshalb gleich scheitern?


Hat das jemand behauptet?

Also an alle Pessimisten: macht kontruktive Kritik und werft nicht allgemeine Thesen in den Raum, weil Ihr schon vielfach schlechte Erfahrung gemacht habt.

Bin schon gespannt, mit welchen Augen Du diesen Thread nach Projektende lesen wirst...
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7River

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Donnerstag, 17. Mai 2012, 14:31

Ich glaube was tomatentheo und freezer sagen wollen,
ist, dass Euer Projekt eine gewisse Größenordnung hat, die man nicht so einfach
unterschätzen sollte. Klar, Ihr seid voller Tatendrang und Euphorie und wollt
den Film auf die Beine stellen. Aber ein Kurzfilm mit zwei Darstellern und
zwei, drei Lokation ist was ganz anderes als ein Epos was Ihr vorhabt. Zumal
auch ein kleiner Kurzfilm schon eine gewisse Herausforderung ist… Ich glaube auch, dass da seitens der anderen
keine Missgunst herrscht, eher das sie mehr aus Erfahrung sprechen und Euch „vorwarnen“,
was da auf Euch zukommt. Und worauf Ihr alles achten solltet.
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

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tomatentheo

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Donnerstag, 17. Mai 2012, 14:59

Unser Fantasyprojekt ist damals gescheitert, weil wir eben nicht das wissen, was wir heute wissen. Wir dachten, eh, da gibts diesen Typ, der hat den Film für 7000$ alleine gedreht, das können wir auch. Kamera ist da, Kumpel, die da mitspielen wollen sind auch genug da, Geld haben wir auch ein wenig. Los gehts. Und je näher der geplante Drehzeitraum kam und sich die Arbeit häufte, wurden die Kumpels weniger, die Anrufe spärlicher und so ging es weiter. Ein Jahr später gab es nochmal einen halbherzigen Versuch, basierend auf den Erfahrungen, die in der Zwischenzeit bei "Apparatspott" gesammelt hatte, aber das ist genau aus den gleichen Gründen gekippt.
Der weiter oben angesprochen gescheiterte Fantasykurzfilm war bis auf einen Ausnahme mit Amateuren besetzt, die sich alle unwahrscheinlich viel Mühe gaben, es aber am Ende nur für Häme auf YT gereicht hätte. Also haben wir/ich es gecancelt. Wir haben nicht soviel Zeit und Geld über, um es sinnlos in den Wind zu blasen.

Und ich denke, nach der Mitarbeit an vier (Indie-)Spielfilmen und einigen Kurzfilmen (und einer leider immer noch nicht fertigen Webserie) weiß ich, wovon ich rede.

@Euer Drehbuch: Wenn es weiter auf der Fassung basiert, die Dexter mir geschickt hat, empfehle ich Euch dringend, eine Lesung mit verteilten Rollen vor Leuten zu machen, die nicht mit Euch verwandt/bekannt oder verschwägert sind. Dann kriegt ihr realen Input, ob Eure Dialoge flüssig sind oder nicht. Die Fassung, die ich gelesen haben, erinnerte mich im Syntax und Aufbau noch sehr an einen P&P-Session. Das mag für Euch okay sein. Die Masse hebt verwundert die Augenbraue.

@Freezer: Bei der Sache mit der Herdplatte bin ich zwiegespalten. Ich bin ein Vertreter von: "Sollte man mal gemacht haben, damit man weiß wovon die anderen reden" Wobei auf dieses Thema angewandt, sie eher vielleicht das Haus abfackeln. Die Herdplatte wäre in dieser Metapher eher ein Kurzfilm. :D

@Stipo: Das hier ist eher "Hunt for Gollum" Auf regie.de gabs mal 35 Seiten "Wer schreibt mir Drehbücher" mit Jörg Zimmerman in der Hauptrolle. Der war allerdings nicht so kontruktiv wie dieser hier. Eher destruktiv, aber nichtsdestotrotz unterhaltsam. Leider gibts den Fred nicht mehr.
Mfg
Theo

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Donnerstag, 17. Mai 2012, 15:30

@ freezer
- Deine Kritik war ja eher kontruktiver Art. Meine Kommentare gingen ja auch nicht in Deine Richtung. Ich habe nur bei Deiner Frage an Pabblo eine Wertigkeit hineininterpretiert, von wegen nur wenn er schon Erfahrungen hat, daß er dann mitreden kann.
- wir wehren uns ja nicht gute Schauspieler dabei zu haben, haben wir ja jetzt auch
- "Die Wahrscheinlichkeit die gleichen Fehler wie wir zu machen, ist sehr hoch..." ja, das bezweifel ich ja auch nicht, das versuchen wir auch zu vermeiden
- Nein, wir erheben nicht den Anspruch einen Ausnahmeregisseur zu haben

Zitat von »Soziopsychopath«
Sicher, es wird schwierig, Zeit und Nerven kosten. Fehler werden passieren. Wir versuchen einfach das Beste nach unseren Möglichkeiten zu machen. Mit dieser Einstellung ranzugehen, was ist daran so schlimm? Wieso soll das Projekt deshalb gleich scheitern?

Zitat von freezer:
Hat das jemand behauptet?

direkt nicht, aber es kommt so rüber (nicht von Dir)

@ 7River ich stimme Dir zu
aber manche Äußerungen kommen einfach in den falschen Hals.
Wir sind definitiv offen für kontruktive Kritik, versuchen Fehler zu vermeiden

@ tomatentheo
genau diese Erfahrung wie Du mit Deinem Fantasyfilm hat Dexter88jb ja auch schon hinter sich mit den Starwarsfanfilmen. Deshalb soll es jetzt ja auch professioneller angegangen werden.
Wenn Du sagst, das Drehbuch ist nicht gut, dann beschreib es doch mal genauer, sag, was Du anders machen würdest, bzw wie. Gib/schick doch mal ein Beispiel eines guten Drehbuches

HobbyfilmNF

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Donnerstag, 17. Mai 2012, 15:41

Es ist ja ganz ok wenn ihr dem Team mit Wortem helfen möchtet aber man lernt aus eigenen Erfahrungen die sie machen werden.
Man sollte nicht vergessen das es ein Amateurfilm ist der von der Vorbereitungszeit über die Dreharbeiten bis zum fetigen Fim spass machen soll und nicht zu vergleichen ist mit einem Komerziellen Film wie Herr der Ringe !
(Habe das Gefühl das einige aber sowas erwarten warum auch immer).

Was ich bis jetzt außerhalb dieses Forums mitbekommen habe ist aufwändiger und Professioneller als ihr denkt !
Von Professionellen Schauspielern die interesse haben mitzuspielen (keine Promis) bis zu Larp Freunden die für Optische Highlights sorgen ist alles dabei.

Hier einige Beispiele die ich auftreiben konnte für dieses Projekt..








Wartet doch einfach ab was passieren wird.
Hier wurde nur ein projekt vorgestellt und das ist auch ausführlich gemacht worden.
Was sonst noch passiert werden wir sehen wenn es soweit ist.

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Soziopsychopath

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