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Zushii

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21

Mittwoch, 6. März 2013, 13:20

Ohne allererste Ideen zu generieren, werden die wenigsten Kunden ein Angebot annehmen. Der Kunde will ja, berechtigter Weise, wissen, was er für das verlange Geld bekommt.
Dann muss der Kunde vorher einen Vertrag unterschreiben, welchen ihn verbietet, dass Konzept welches vom dem Dienstleister entworfen wurde, von jemandem anderen umzusetzen zu lassen.

In der Firma wo ich arbeite ist so viel ich weiß die Beratung kostenpflichtig. Macht ja nur Sinn, schließlich verbringt man ja Zeit mit dem Kunden. Dann ist es auch nicht so dramatisch, wenn der Kunde die Idee missbraucht, da er ja für die Beratung bezahlt hat.

pikk

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22

Mittwoch, 6. März 2013, 15:42

Dann muss der Kunde vorher einen Vertrag unterschreiben, welchen ihn verbietet, dass Konzept welches vom dem Dienstleister entworfen wurde, von jemandem anderen umzusetzen zu lassen.

Das klingt zwar theoretisch richtig, aber in der Praxis wirkt das mit Sicherheit eher abschreckend auf potentielle Kunden. Der durchschnittliche Auftraggeber für eine Videoproduktion hat vermutlich wenig Erfahrung und auch kaum Interesse auf dem Gebiet. Er will eine "Ware" erstehen und die muss man ihm als Dienstleister natürlich schmackhaft machen.
Stell dir vor, du gehst zum Friseur und der sagt dann: "So, zuerst unterschreiben sie mir mal, dass Sie mein Kunde bleiben, wenn ihnen nen Vorschlag für eine Frisur gemacht habe oder Sie verpflichten sich zumindest, meine Idee nicht von einem anderen Friseur umsetzen zu lassen." Das hätte sicher zur Folge, dass du dort nie wieder hin gehst und allen von diesem Friseur abrätst.

joey23

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23

Mittwoch, 6. März 2013, 15:59

So ists.

Zushii

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24

Mittwoch, 6. März 2013, 16:07

@pikk Das kommt stark darauf an in welchem Bereich man arbeitet. Bei einem Friseur macht das natürlich wenig Sinn, wir reden hier aber von Aufträgen im 1000€+ Bereich.

pikk

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25

Mittwoch, 6. März 2013, 16:38

Ja, war mir schon klar, dass der Vergleich nicht zu 100% hin haut, aber vom Prinzip her ist es eben das Selbe.

Dazu kommt auch noch, dass man z.B. ein Werbekonzept auch nicht direkt mit z.B. einem Imagefilm gleichsetzen kann, auch wenn das verwandte Dinge sind. Bei Werbung ist sich der Kunde im Klaren, dass er für Ideen zahlt, bei einem Film nicht. Der Durchschnittsmensch macht sich einfach keine Gedanken darüber, wie eng das Zusammenspiel zwischen Konzeption und Ausführung beim Film ist.

Zushii

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26

Mittwoch, 6. März 2013, 18:47

Dann wäre es deine Aufgabe als "Künstler" ihm das Nahe zu legen und hoffen das der Kunde nicht dumm ist. Und wenn ers dann immernoch nicht schnalt, will man den Kunden eigentlich sowieso nicht bedienen, weil am Ende meckert er dann vllt auch noch am Endprodukt rum und verweigert zu zahlen und das ist erst richtig beschießen.

UweR

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27

Donnerstag, 7. März 2013, 08:49

man muss sich auch verkaufen können

Interessant. Vermutlich ist das in allen Branchen gleich.
Ich hatte ein Architekturbüro, Angestellte, gutes Equipment. Jemand der frisch von der Uni kam, kann einen Job, z.B. ein Einfamilienhaus planen und bauen lassen, um 50% billiger anbieten und macht noch Gewinn. Was musste ich also tun? Ich musste mich verkaufen.

Ich machte meinen Kunden klar, warum er unterm Strich besser mit meinem Büro wegkommt.

1. Ein Architekt, dernoch keine 10 Häuser gebaut hat, macht Fehler. Ein Fehler kann schon mehr kosten, als die Differenz zu dem Neuling ausmacht.

2. In meiner Kartei sind zig Handwerker, wo ich weiß dass die Qualität stimmt und er nicht zigmal nachbessern muss.

3. Kenne ich die Preise und lass mich nicht über den Tisch ziehen, was ja letztendlich der Kunde zahlt.

Mit der Zeit schaffte man sich einen Namen, denn i.R. zählt langfristig die Qualität. Meine Honorare lagen letztendlich im oberen Bereich. Das war nicht unbedingt von Nachteil des Kunden. Ich hatte dadurch mehr Zeit für ihn, konnte genauer Planen und mich mehr mit den Kosten beschäftigen.

Man muss den Kunden sich "verkaufen"!

Aber haben wir nicht alle mal "billig" angefangen.

joey23

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28

Donnerstag, 7. März 2013, 10:24

Als Architekt unterliegst du doch der HOAI und damit festgelegten Preisen für definierte Leistungen?

Zeitraffer

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29

Donnerstag, 7. März 2013, 13:56

@UweR

Ich glaube, daß das mit dem "Verkaufen" in der heutigen Sparmentalität nur begrenzt geht. Jeder behauptet von sich, daß er bessere Leistung als die Konkurrenz bietet. Ein Außenstehender kann das nicht beurteilen...

Eigentlich wollte ich nur interessehalber wissen, wieviel für so ein Trailer verlangt werden kann. Hätte nie gedacht, daß die Unterhaltung so "groß" wird. :)

UweR

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Donnerstag, 7. März 2013, 19:59

Als Architekt unterliegst du doch der HOAI und damit festgelegten Preisen für definierte Leistungen?
Ja und nein. Die HOAI ist weit gefächert und die Honorarunterschiede enorm.

Dann gibt es noch die besonderen abrechenbaren Leistungen. Außerdem haben wir noch zusätzliche Bereiche der Innenarchitektur abgedeckt. Bei uns wurde das Objekt immer von innen nach außen geplant. Wichtig ist, dass der Kunde einen tatsächlichen Mehrwert erhält.

joey23

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31

Donnerstag, 7. März 2013, 21:14

Wieder was gelernt :)

freezer

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32

Donnerstag, 7. März 2013, 22:22

@ Uwer bez. Deiner 3 Punkte:
Das mag alles im Architekturbereich als gutes Argument gelten.
Leider trifft man immer mehr auf Kunden, die glauben eine grundlegende Ahnung vom Filmen zu haben, weil sie schon mal selbst mit dem Handy was gefilmt haben - und ich rede da nicht von Privatkunden.

Jeder kennt die Horrorgeschichten vom Hausbau, wo alles schiefgeht, weil am falschen Eck gespart wurde. Das leuchtet dem Kunden ein. Aber keiner kennt eine Horrorgeschichte von einem Videofilm wo durch schlechten Ton oder schlechten Schnitt ein Unternehmen der Lächerlichkeit preisgegeben wurde.

Meinen Großkunden muss ich die Qualität nicht erklären, die erwarten sich das und bezahlen auch dafür (wenn auch mit 60 Tagen und mehr Zahlungsziel). Aber die KMUs sind da oft echt schlimm, die akzeptieren den Aufwand für das Drehen vielleicht noch (wenn ich mit vollem Wagen ankomme und alles aufstelle, haben sie das Gefühl fürs Geld was zu kriegen). Aber wehe es geht um den Schnitt und andere kreative Arbeit - die kann doch nicht soviel kosten, was kann da schon viel Aufwand sein, etc.

Manche Kunden wurden überzeugt, als sie beim Schnitt dabei waren - dann hatten sie verstanden, warum es so lange dauert und dass dafür das Ergebnis überzeugt. Einen Kunden habe ich meine Kamera für einen Testdreh kostenlos überlassen, sodass er selbst die Aufnahmen machen konnte, von denen er glaubte, es sei so einfach. Nachdem ich ihm seine Aufnahmen gezeigt hatte, wollte er sie doch von mir nochmal machen lassen, mit professionellen Darstellern, gesetztem Licht und ordentlicher Kameraarbeit.

Und die Sache mit dem Vertrag - das geht so gut wie nie irgendwo, genauso wenig wie Vorauszahlungen.
Robert Niessner - Planung / Kamera / Licht / Postproduktion
8010 Graz - Austria
Blackmagic Cinema Camera Blog

Zushii

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33

Freitag, 8. März 2013, 15:22

@freezer

War ja auch nur eine Idee.

Aber dein Ansatz mit dem Kunden selbst mal machen lassen oder ihn zum Schnitt einladen, finde ich gut. Wenn der erst mal sieht das 1min schneiden 2 Stunden dauert, wird er sich schon umgucken. :)

brandl-pictures

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34

Freitag, 8. März 2013, 23:48

Zitat

Und generell ist es eben auch ein Problem, dass viele die sich selbständig machen, einfach nicht "gut" genug sind.


Wenn wir "gut" mal als die Relation aus dem was man als Kunde bekommt und dem was es einen kostet definieren, wie soll ich jemals gegen jemanden der nur anteilige Kosten abrechnet ankommen können, egal wie hochqualitativ mein Produkt auch ist?

Nein, du sprichst von "günstig", und was das angeht hast du Recht. Dennoch gibt es genügend Kunden, die in erster Linie auf Qualität Wert legen und dann einen angemessenen Preis auch bezahlen wollen. Wenn ich aber meine, es gibt Selbständige die nicht "gut" genug sind, dann hat das nichts mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis zu tun, sondern einfach mit der Erfahrung. Und ich hab damit ja nicht dich gemeint, falls du dir auf den Schlips getreten fühlen solltest. ;) Kenn dich ja nicht. Aber ich kenn mich in dieser "Branche" berufswegen halt auch ein bisschen aus, und weiß schon, wovon ich rede. Es gibt halt solche "Experten"...

Zitat


Als niedrigbezahlter Amateur zerstörst du genau den Markt der Guten, die die tatsächlichen Kosten abrechnen.

Bitte nicht übertreiben, ok. Von Markt zerstören kann hier nicht die Rede sein. Und Preise drücken ist auch was anderes, ich kenn genügend Leute, die wesentlich weniger verlangen.
Mfg.
Helmut


maximus63

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35

Samstag, 9. März 2013, 18:17

Habe in den 90`einige Filme gegen Bezahlung gemacht. ( Auf Magnetbändern ) Nachdem die Heiratswilligen ein Demo - Band von mir sahen, waren sie mit 1000 D - Mark für Ihre Hochzeit sofort Einverstanden. Für jede Kopie erhielt ich 15 D - Mark. Das Ganze beruhte auf Mundpropaganda.

Michael - Visual Pursuit

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36

Sonntag, 10. März 2013, 10:26

Ich hatte vor 1 Jahr ebenfalls für eine Partyfotoagentur für einen Zeitraum von knapp 3 Monaten am WE "kostenfrei" die Fotos in Clubs gemacht. Auch hier geht der Fotograf leer aus und die Agentur verdient daran ihr Geld. Ich habe aus diesem Grund aufgehört. Als Anfänger war es trotzdem eine gute Erfahrung um in dunklen Lichtverhältnissen fotografieren zu "üben" :)

Es ist wirklich schwer zu sagen, ob Jobs damit zerstört werden.

Werden sie. Ich hab früher für einige örtliche Veranstalter die Bilder gemacht.
Beim letzten endete die Zusammenarbeit am Tag nachdem ein Großwerbekunde
den Vertrag kündigte. Der hatte die Fotografen und die DJs bezahlt.
Plötzlich fühlte man sich von den "Nachtagenten" besser vertreten.

Das funktionierte so "gut" dass sie dann erst mal mehrere Monate lang gar keine
Bilder auf der Website hatten. Und danach den üblichen Schrott.
Der Laden ist mittlerweile Pleite. Ich hab in den 80er/90er Jahren gutes
Geld mit Veranstaltungen verdient. Seit ausreichend viele Leute aufstehen
und es für freien Eintritt und zwei Bierbons machen, ist der Markt am Oarsch.
It's all about the light.

Zeitraffer

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37

Sonntag, 10. März 2013, 16:47

Werden sie. Ich hab früher für einige örtliche Veranstalter die Bilder gemacht.
Beim letzten endete die Zusammenarbeit am Tag nachdem ein Großwerbekunde
den Vertrag kündigte. Der hatte die Fotografen und die DJs bezahlt.
Plötzlich fühlte man sich von den "Nachtagenten" besser vertreten.

Das funktionierte so "gut" dass sie dann erst mal mehrere Monate lang gar keine
Bilder auf der Website hatten. Und danach den üblichen Schrott.
Der Laden ist mittlerweile Pleite. Ich hab in den 80er/90er Jahren gutes
Geld mit Veranstaltungen verdient. Seit ausreichend viele Leute aufstehen
und es für freien Eintritt und zwei Bierbons machen, ist der Markt am Oarsch.

Ob der Markt tatsächlich von den "Kleinanbieter" kaputt geht, ist schwer zu sagen. Der andere würde sagen, daß es der freie Wettbewerb ist. Zum Geldverdienen im Clubs Fotos zu machen reicht es auf jeden Fall nicht aus. Die Anfahrt haste noch nicht mal drin gehabt...

Ich hatte zu diesem Thema mit der Agentur eine große Diskussion gehabt, da hier die Fotografen "leer" ausgingen und die Agentur daran ihr Geld verdient. Und das alles mit dem Konzept: "Hauptsache hat der Fotograf Spaß". Für jemanden, der am Anfang der Fotografie steht, ist die Gelegenheit gut. Du kannst in dunklen Lichtverhältnissen knipsen üben und lernst neue Leute kennen, eben ein ideeller Wert. :)

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Sonntag, 10. März 2013, 16:53

Nur oft sind die Kunden nicht bereit was zu zahlen, egal was man für ein gutes Equipment oder Leute hinter der Kamera hat, oder was man schon alles in diesem Bereich gemacht hat. Oft sind 400 € für ein kleinen Film 2 – 3 Min. zu viel Geld für die Kunden. Er möchte es so für 100 € haben (natürlich super und alles drin mit 3. und mehr Korrekturschnitte.
Wie kann man das erklären ?

Zeitraffer

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Sonntag, 10. März 2013, 16:58

Nur oft sind die Kunden nicht bereit was zu zahlen, egal was man für ein gutes Equipment oder Leute hinter der Kamera hat, oder was man schon alles in diesem Bereich gemacht hat. Oft sind 400 € für ein kleinen Film 2 – 3 Min. zu viel Geld für die Kunden. Er möchte es so für 100 € haben (natürlich super und alles drin mit 3. und mehr Korrekturschnitte.
Wie kann man das erklären ?

Bei meinem Beispiel waren es Fotos statt Videos. Bei welchem der Aufwand größer ist, weiß ich nicht. Habe bis jetzt zur Zeitraffer Videos gemacht, die aber mit der Agentur nichts zu tun haben. :)

Ich bin froh, daß ich diesen Job hauptberuflich nicht machen muß. Denke, daß da sehr viel Rechtfertigung dabei ist, bevor der eigentliche Auftrag zustande kommt. Ist aber nur Vermutung als Außenstehender...

Zushii

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Sonntag, 10. März 2013, 17:17

Nur oft sind die Kunden nicht bereit was zu zahlen, egal was man für ein gutes Equipment oder Leute hinter der Kamera hat, oder was man schon alles in diesem Bereich gemacht hat. Oft sind 400 € für ein kleinen Film 2 – 3 Min. zu viel Geld für die Kunden. Er möchte es so für 100 € haben (natürlich super und alles drin mit 3. und mehr Korrekturschnitte.
Wie kann man das erklären ?

Vllt. dem Kunden einen Kostenvoranschlag machen, der ausführlich darstellt wo die Kosten herkommen. Wenn man nicht weiß wie viel Arbeit so etwas ist, dann denkt man natürlich, dass das auch günstiger geht.

Wenn man nur einen Preis nennt, ist das natürlich etwas schwer das Ganze einzuschätzen, vor allem wenn der Kunde sich nicht mit Filmtechnik auskennt und vllt etwas ignorant ist.

400€ für 2-3min sind allerdings schon sehr großzügig.

Zitat

Ich bin froh, daß ich diesen Job hauptberuflich nicht machen muß. Denke, daß da sehr viel Rechtfertigung dabei ist, bevor der eigentliche Auftrag zustande kommt. Ist aber nur Vermutung als Außenstehender...
Kommt stark auf die Kunden drauf an, die meisten zahlen. Es gibt halt immer so Querulanten.

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