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DeFlow

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Dienstag, 31. Januar 2012, 16:51

Dialog filmen

Hey, ich habe mal eine Frage zum Drehen von Dialogen oder generell von Szenen. Wenn ich in einem meiner Kurzfilme einen Dialog hatte, hatte ich immer ca. 4 verschiedene Einstellungen und habe den Dialog dann Schritt für Schritt "abgearbeitet". Also: Totale, 2 Leute treffen sich, hallo etc. gehen zusammen ein Stück, dann Cut, ich mit der Kamera zum Gesicht der beiden gerannt, es ging weiter, einer sagt einen Satz, Cut, ich gehe mit er Kamera in die Nahaufnahme auf den einen, der überrascht ist, usw...
Meine Frage: Ist das so die vernünftige Vorgehensweise? Ich hatte mir überlegt, die ganze Szene durchlaufen zu lassen und immer in einer Kameraperspektive zu bleiben (z.B. Totale), dann das ganze nochmal zu machen, diesmal mit einer Halbtotale etc. Dadurch würde das ganze flüssiger ablaufen und die Schauspieler könnten authentischer spielen, allerdings könnte es dadurch später beim Schnitt Probleme geben.
Wie machen das die Profis? Schritt für Schritt oder immer wieder von Neuem? Oder haben die gleich 5 Kameras, sodass sie immer das Geschehen gleich aus allen Perspektiven haben?
Danke!

*Topic verschoben*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marcus Gräfe« (31. Januar 2012, 20:43)


Thom 98

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Mittwoch, 1. Februar 2012, 19:49

Meine Frage: Ist das so die vernünftige Vorgehensweise? Ich hatte mir überlegt, die ganze Szene durchlaufen zu lassen und immer in einer Kameraperspektive zu bleiben (z.B. Totale), dann das ganze nochmal zu machen, diesmal mit einer Halbtotale etc. Dadurch würde das ganze flüssiger ablaufen und die Schauspieler könnten authentischer spielen
Und genau so macht man das normalerweise auch! Gute Darsteller können eine Szene duzende Male hintereinander genau gleich spielen und so gibt es beim Schnitt keine Anschlussfehler.
Aber meistens reicht es, wenn die Szenen halbwegs passen, dann bekommt man das im Schnitt wunderbar hin.

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DeFlow

DeFlow

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3

Freitag, 3. Februar 2012, 13:08

Okay, das klingt gut, danke :) Ich hatte nämlich bei meinen bisherigen Filmen das ganze Stück für Stück machen müssen, weil entweder die Schauspieler zu schlecht waren, um alles immer gleich zu spielen, oder weil wir so wenige waren, dass einer die Kamera halten musste (Ich, auißer ich habe mitgespielt), damit es nicht auffällt, dass der mit dem einer z.B. gerade redet dort überhaupt nicht sitzt.
Danke für die Antwort!

HTS_HetH

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Freitag, 3. Februar 2012, 13:13

Im Prinzip können alle von dir beschriebenen Szenarios funktionieren mit ein wenig Übung. Da wir Amateure aber selten 2 gleiche Kameras beim Dreh haben, läuft es meistens auf das hinaus was Thom98 schon geschrieben hat. Ganz wichtig ist immmer, dass man dabei auch von dem der gerade nicht spricht genug "Futter" vor und nach dem Dialog aufzeichnet, um später die Szenen mitten in einem Satz überlappen zu können. Ansonsten hat man das gefürchtete "Ping Pong" Editing, was nicht sehr angenehm wirkt und kein wirklicher natürlich Gesprächsfluss aufkommt.

Purzel

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Freitag, 3. Februar 2012, 18:56

Super, Thread verschoben, Forum nicht erreichbar! *grummel*
ca. 20 Zeilen mühsam Geschriebenes umsonst geschrieben!

In Kürze nochmal:
Hauptsache, Deine Tonspur läuft durch und Du mogelst lieber beim Bild.
Bei unsynchronen Lippen darfst Du auch gerne Bilder von dem einblenden, über was sich die Dialog-Partner unterhalten.
Setze Deinen Darstellern virtuelle Punkte, also beispielsweise: Am Flatterband sagst Du Satz X...
Damit hast Du bei den Szenen immer eine gewisse Sicherheit zum späteren Schneiden.
Wenn eine Szene am Flatterband aufhört, lass sie noch in die nächste Szene reinspielen und die nächste Szene noch vor dem Flatterband beginnen...
So hast Du immer genug "Fleisch" zum Schneiden bzw. Dubben.

Beispiel für Audio Dubbing: (ab ca. 25 Sek.)

Wenn Amateurfilmen einfach wäre, hieße es RTL.

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