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Flo.P1

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1

Mittwoch, 11. November 2009, 17:46

Storyboard?!

Hi Leute,
wollte mal fragen ob ihr für eure Filme kleine oder größere Storyboards erstellt.
Vor allem für welche Genres und wie genau.
Sind die für jeden Film wichtig oder nur für VFX lastige Filme geeignet?

*Topic verschoben. "Storyboard" steht ja sogar in der Forenbeschreibung...*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marcus Gräfe« (11. November 2009, 17:54)


MP-Digital

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2

Mittwoch, 11. November 2009, 17:55

Ja, ich fertige welche an, aber nicht für jede Szene. Besser wäre es, denn so kann man den Film (die einzelne Szene) sich genau vor Augen sehen. Bei Trickaufnahmen aber unverzichtbar. So gibt es den Film "Filmszene" schon in der Miniausgabe.

michibohne

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Mittwoch, 11. November 2009, 18:06

Ich halte ein Storyboard schon für ziemlich wichtig. Allerdings finde ich es noch hilfreicher das ganze am PC zu machen um schon vorher eine "Miniversion" des Filmes vor mir zu haben. So kann ich sehen, ob Szenen dynamisch funktionieren oder ob sie stocken. Noch hilfreicher finde ich es sogar, dass ganze mit Geräuschen und von mir selbst gesprochenen Dialogen zu unterlegen, so kann man auch sehen, wie der Ton später zur Dynamik beiträgt. Außerdem läuft man dann nicht Gefahr, den Ton erst am Ende mit einzusplanen, was oft Divergenzen zwischen dem Bild und dem Ton ergibt. Das ganze könnte man dann sogar als "Animatic" beschreiben.

mfg Mike

eggbert

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Mittwoch, 11. November 2009, 21:37

Eigentlich unerlässlich.

Ein Tipp (soll sehr gut sein, ich hab's selbst noch nicht ausprobiert): www.muvizu.com

sphifanpro

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5

Mittwoch, 11. November 2009, 21:45

Also wir haben bisher noch keins benutzt. Ich denke mal wenn du einen Komplexen Film drehen willst dann wäre für manche Szenen ein Storyboard ganz geschickt.

Wir haben neulich mal einen 0815 Clip gedreht und wollten jetzt einige szenen erneut nach drehen, weil die ersten szenen nicht wirklich gut waren.
Und damit wir genau die gleichen bewegungen machen und auch genau wissen was wir beim ersten mal gemacht haben, habe ich die ersten szenen so umgemodelt, dass man sie als storyboard benutzen kann. Wenn du schwierige Szenen hast, mach Test shots, also übungs szenen, dann weist du hinterher, in entwa wie die fertige szene aussehn soll. Dann kannst du die Testshots dazu benutzen als eine art Storyboard. Hoffe du weist was ich meine.. hab jetzt wieder mal mega viel geschrieben 8o

beispiel:



Ich bin Pragmatiker. Wenn es paßt, der Kunde es nicht sieht, es zeitlich vertretbar ist, dann mach ich es so.

niGGo

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6

Mittwoch, 11. November 2009, 21:52

Wir haben bisher auch keins bentuzt. Vor allem weil direkt vor Ort immer 'ne Menge geändert wird und verschiedene, im Eifer des Gefechts entstanden Inspirationen und Ideen neu mit eingespielt werden.. ;) Bin aber gerade dabei mir mal das Muvizu anzuschauen.

sollthar

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7

Mittwoch, 11. November 2009, 21:59

Ich arbeite nie ohne Storyboard. Die helfen sehr, eine Szene visuell aufzulösen und sich zu überlegen, was für Einstellungen man braucht und welche nicht. Ausserdem hilft es auch, dafür zu sorgen, dass verschiedene Einstellungstypen vorkommen. So im Stil von;

Wir beginnen mit ner Weiten
Dann in einen Closeup
Dann eine Normal im Profil
Overshoulder auf den Gesprächspartner
Totale beider Leute

usw.


Ich zeichne die mit vorliebe auf kleine Zettelchen wo jedes Bild dann lose ist, sodass wir es auf dem Tisch auslegen können und so noch die Reihenfolge der Shots problemlos umändern, einzelen Shots weglassen oder neue Hinzufügen können.

Storyboards mach ich grundsätzlich für alles. Also jede einzelne Szene wird gestoryboarded - auch simple Dialoge.


Ich bin ziemlich davon überzeugt, dass man ohne Storyboard schlechtere Resultate erzielt im Kamerabereich. Ausser man ist ein Genie mit sehr viel praktischer Erfahrung. Aber gerade als Amateurfilmer wirds halt einfach nicht so gut, wenn man alles spontan am Set löst, weil man schlicht nicht gut genug ist und die Erfahrung fehlt.

Das weiss ich aus eigener Erfahrung. :)

Borgory

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8

Mittwoch, 11. November 2009, 22:14

Ich habe mal ein Storyboard mal in 3D erstellt. Da habe ich meine Kamera, meine Leute und muß auch nicht alles neu zeichnen. Es reicht ja wenn man von jeder Einstellung ein Bild rausrendert, müssen ja keine Animationen sein ;)

Costa

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9

Mittwoch, 11. November 2009, 23:02

Also ich komme eigentlich gar nicht ohne Storyboard aus. Auch wenn sich noch viel am Set ändert, ist es immer wichtig für mich, dass man etwas hat, an dem man sich orientieren kann. Man kann sich zwar vorher schon einige Gedanken machen und alles komplett durchspielen, irgdendetwas kann man immer vergessen. Zwar brauche ich über große Strecken am Set auch kein Storyboard, da ich eigentlich alle Szenen schon im Kopf habe, aber es passiert öfters mal, dass man eine Szene nicht mehr im Kopf hat.

Eine andere wichtige Funktion hat das Storyboard für mich aber schon in der Pre Production. So kann ich bereits verschiedene Takes vor anderen abdrehen. Ich kann Szenen mit Kamerakran, Steadycam, Schulterstativ oder Stativ strukturieren und ohne, dass ich das Kamera Rig umbauen muss, gleich die jeweiligen Takes zusammenfassen und abdrehen. Durch diese Methode kann einem echt viel Zeit am Set gespart werden.
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10

Mittwoch, 11. November 2009, 23:07

Ich hab bis jetzt immer nur minimal mit Drehbuch gearbeitet und muss gestehen, dass mir das so manchmal zum Verhängnis geworden ist. Man vergisst eben doch manchmal die ein, oder andere Einstellung und es kommt öfters zu Schnittfehlern oder sogar Achsensprüngen.
Dafür nehme ich mir vor, bei meinem nächsten Film eins anzufertigen! (Und wenns nur die aufwändigen, schnellgeschnittenen Szenen sind) :)

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11

Donnerstag, 12. November 2009, 10:50

Ich arbeite auch nur mit Storyboards, so kann man seine Gedanken vorab in eine ordentliche Richtung bringen, sieht wie diese Szene wirkt oder jene und vorallem spart es verdammt viel Zeit wenn man sehr viele Leute am Set hat und daraus 4 verschiedene aufwändige Szenen in 8 Stunden machen möchte.

Ein Drehbuch wäre mir da zu unübersichtlich ich bin eher visuell veranlagt und brauch meine Strichmännchen. :)

Flo.P1

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12

Donnerstag, 12. November 2009, 12:31

Genau Strichmännchen.
Wie macht ihr eure Storyboard, einige in 3D. Ist das die Beste lösung da man in C4d die Kamera frei bewegen kann und so sehen kann wie die Einstellung wirkt.

Oder wenn jemand zeichnet, schreibt ihr extra hin "Kamera schwinkt von Rechts nach Links" oder zeichnet ihr nur einen dicken Strich von rechts nach links?
Weiss nämlich nicht so genau wie ich das anstellen soll, denn wenn ich mir Strichmännchen in ein Kästchen mal sieht das i wie immer gleich aus.

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13

Donnerstag, 12. November 2009, 12:47

Das habe ich z.b. heute Früh aufgemalt als ich aufgewacht bin.
Ich hatte da ne Idee wie man im Intro den Hazard Schriftzug präsentiert.



Du siehst die Zeichnungen sind wahllos, eigentlich kann nur der Zeichner wissen was da so richtig passiert.
Man brauch keine Super 3D Animation für ein Storyboard, so kleine Scribbles reichen vollkommen.

sphifanpro

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14

Donnerstag, 12. November 2009, 15:54

mein Neffe hat mi 4 Jahren auch so gemalt :-=

Im ernst, also ich kann da nichts erkennen. Der ein oder andere macht das bestimmt so. Mit der zeit wird das zeichnen dann auch besser. :thumbsup:


Ich bin Pragmatiker. Wenn es paßt, der Kunde es nicht sieht, es zeitlich vertretbar ist, dann mach ich es so.

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15

Donnerstag, 12. November 2009, 16:30

Bei den Storyboards kommts nicht auf das künstlerische an sondern auf den Ablauf, den Kameraschwenks und den Einstellungen.
Manchmal mach ich da nur Kreise und Pfeile.
Hauptsache der Macher weiß was er damit gemeint hat. Und es spart wie gesagt ne Menge Zeit am Set.

Flo.P1

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16

Donnerstag, 12. November 2009, 17:51

Ganz links unten was ist das für eine Zeichnung zeigst du damit die Kamerabewegung?

Macht ihr das Storyboard nur in der "Kameraansicht" oder zeigt oder zeichnet ihr auch manchmal
sozusagen für einen Ausenstehenden?.

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17

Donnerstag, 12. November 2009, 18:01

Wär doch interessant, wenn auch andere Auszüge ihrer Storyboards hier Mal zeigen. Bilder sagen mehr als Worte! :D

Alexxx11

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18

Donnerstag, 12. November 2009, 18:25

Hier mal zum nie-gedrehten 2. Teil meines Zombiefilms, an den sich vielleicht der ein oder andere noch erinnern kann :D

Purzel

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19

Donnerstag, 12. November 2009, 18:34

Storyboard ROTD
So hat schaut unser Storyboard aus. Im Video wird auch erklärt, warum man überhaupt eins haben sollte/braucht...
Mir hat es unheimlich geholfen, die Szenen am Set perspektivisch umzusetzen...

-->

-->
Wenn Amateurfilmen einfach wäre, hieße es RTL.

20

Donnerstag, 12. November 2009, 18:35

Also wir benutzen keinen richtigen Storyboard, sondern er ein sehr detailreiches Drehbuch. Das hat bis jetzt auch super geklappt und man hat die Handlung eigentlich immer verstanden.
Für uns reicht ein Drehbuch voll und ganz aus.

MfG
White

<EDIT:> @Purzel: Das sieht ja schon richitg professionell aus. So gut könnte ich das garnicht zeichnen.

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