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Michael Gobeli

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1

Freitag, 15. Mai 2009, 12:50

Kriegsdrama ...

Hallo zusammen

Ich Plane mit einigen Leuten gerade ein aufwändiges Kriegsdrama. Jedoch sollte es keines sein vom 2. Weltkrieg ... finde dass es davon genug gibt. Ich plane eines von den Navy Seals aber irgendwie gefällt mir halt trozdem der still der 2. Weltkriegs-filme. Könnt Ihr mir eventuell Tipps, Anregungen oder Ideen mitteilen?



Währe Super danke!



gruss

Michi
MG Produktion

sphifanpro

achad, schtaim, shalosh

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2

Freitag, 15. Mai 2009, 13:21

Hi, was verstehst du unter *aufwändig* für deine verhältnisse gemessen?


Ich bin Pragmatiker. Wenn es paßt, der Kunde es nicht sieht, es zeitlich vertretbar ist, dann mach ich es so.

Michael Gobeli

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3

Freitag, 15. Mai 2009, 13:32

Wir haben viele Statisten, Wollen uns schön zeit lassen... es soll professionell wirken.
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Schattenlord

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4

Freitag, 15. Mai 2009, 14:52

Wenn man ein Kriegsdrama plant, oder überhaupt einen Film plant, beginnt man zuerst mit der Story. Erst wenn die steht, ist es sinnvoll den nächsten Schritt zu gehen - und zwar: Wie beschaffe ich alles?
Nun gut, bei einem Kriegsdrama ist das was anderes, da sollte man danach gehen was man hat. Wichtig sind da vor allem authentische Kostüme. Nur mit den richtigen Kostümen kannst du die Leute davon überzeugen, dass das ganze ein Kriegsdrama ist. Sprich: Uniformen. Je nachdem, wieviel Statisten das sind, können da schon ein paar Scheine flattern. Hinzu kommen die Requisiten. Waffen, Objekte, Hintergründe - dass muss alles geplant sein (und natürlich dem Drehbuch passend zugeschnitten sein). Danach folgen die Locations. Soll ja immerhin authentisch wirken. Weiterhin die Maske. Schminken ist jetzt nicht so einfach...etc... Ich denke, die Planung dürfte die meiste Zeit in Anspruch nehmen.

Desweiteren sollte bei einem Drama natürlich die Story im Vordergrund stehen. Sie muss dramatisch wirken, einen guten Plot haben, darf nicht zu zäh, aber auch nicht zu hart sein. Ich glaube, da habt ihr euch ganz schön was vorgenommen.

Achja, Effekte spielen natürlich auch eine gewisse Rolle in einem Kriegsdrama. ^^ Aber vergesst nicht: Story steht im Vordergrund! Macht euch mal Gedanken.

Schattenlord


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Michael Gobeli

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5

Freitag, 15. Mai 2009, 15:11

Ja, da hast du Recht. Wir haben Natürlich zuerst unsere Möglichkeiten durchgestöbert. Waffen und Kostüme sind kein Problem. Die sind bereits fertig. Was uns mehr oder weniger fehlt sind noch paar Ideen... wie man ds ganze noch etwas Dramatischer machen könnte, bzw. Ob es nicht zu dramatisch (übertrieben) wirkt. Was mir vor allem am Herzen liegt ist, welchen Look soll ich dem Film geben... ich habe schon etnliche Brainsorming durch :) Aber habe bisher noch kein Mittelweg gefunden.

Irgendwie währe eine Geschichte vom 2. Weltkrieg einfacher zu erzählen als in der Neuzeit. Deswegen bräuchte ich eben noch etwas Ideen die vielleicht der eine oder andere von euch haben könnte.
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Schattenlord

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6

Freitag, 15. Mai 2009, 16:14

Ideen? Krieg selbst IST ein Drama. Ist doch schlimm genug. Ich denke, hier brauch man nur Tatsachen zeigen. Soldaten, von ihren Famillien getrennt...vielleicht werden sie sie nie wieder sehen... die stetige Angst vor dem Tod...die Verpflichtung, seine Kameraden bis in den Tot zu beschützen...die Verzweiflung der Famillie...

Hier lässt sich so viel rausholen. Klar, gabs alles schonmal. Krieg ist scheiße. Botschaft verstanden. Aber wenn man ein bisschen überlegt, kann man Dinge einbauen, die noch kein anderer hatte und somit das letzte bisschen Drama aus dem Film herauskitzeln. ;)

Zu dem Look werd ich nichts sagen. Den musst du selbst finden, als Produzent des Filmes. Schau dir ein paar alte Kriegsklassiker an und hol dir Inspirationen. Nur zwei Stichworte: Dreckig und Episch. So würde ich an die Sache rangehen. ;)

Was sind das denn für Waffen und Kostüme? Ich mein, du musst nach den Kostümen gehen, aus welcher Zeit die stammen, von welcher Front etc...

Schattenlord


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Michael Gobeli

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7

Samstag, 16. Mai 2009, 14:45

Danke für deine Antwort.

Nun Die Waffen und Kostüme stellt uns ein Airsoftverein zur Verfügung. Die haben Versch. Waffen. Kostüme / Uniformen sind in Woodland farben... Es sind Amerikanische Uniformen der "Neuzeit".Die Airsoftler stellen auch Statisten dar. eben wie gesagt. von dem her haben wir kein Problem.
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8

Samstag, 16. Mai 2009, 19:40

Schattenlord hat ja einiges schon gesagt. Ideenfindung vor Planung, Wichtigkeit und Beschaffung der Ausstattung usw. Von mir hier ein paar Fragen als Anregungen:
Ich Plane mit einigen Leuten gerade ein aufwändiges Kriegsdrama. Jedoch sollte es keines sein vom 2. Weltkrieg ... finde dass es davon genug gibt. Ich plane eines von den Navy Seals aber irgendwie gefällt mir halt trozdem der still der 2. Weltkriegs-filme. Könnt Ihr mir eventuell Tipps, Anregungen oder Ideen mitteilen?
Was genau meinst du mit dem "Stil der 2. WK-Filme"?

Hi, was verstehst du unter *aufwändig* für deine verhältnisse gemessen?
Wir haben viele Statisten, Wollen uns schön zeit lassen... es soll professionell wirken.
Viele Statisten und viel Zeit machen ein Projekt noch nicht "aufwändig". Ein paar Infos mehr wären hilfreich, um einschätzen zu können, was für Ansprüche ihr an euer eigenes Projekt stellt. Was genau stellst du dir denn vor?

Ja, da hast du Recht. Wir haben Natürlich zuerst unsere Möglichkeiten durchgestöbert. Waffen und Kostüme sind kein Problem. Die sind bereits fertig. Was uns mehr oder weniger fehlt sind noch paar Ideen... wie man ds ganze noch etwas Dramatischer machen könnte, bzw. Ob es nicht zu dramatisch (übertrieben) wirkt. Was mir vor allem am Herzen liegt ist, welchen Look soll ich dem Film geben... ich habe schon etnliche Brainsorming durch :) Aber habe bisher noch kein Mittelweg gefunden.

Irgendwie währe eine Geschichte vom 2. Weltkrieg einfacher zu erzählen als in der Neuzeit. Deswegen bräuchte ich eben noch etwas Ideen die vielleicht der eine oder andere von euch haben könnte.
Was für Ideen habt ihr denn schon? Solange die nicht bekannt sind, kann man auch keinen "Mittelweg" finden. Ansonsten s.u.

Was lässt dich darauf schließen, dass eine WK2-Geschichte einfacher zu erzählen ist als eine Geschichte der "Neuzeit"? (Was genau meinst du übrigens damit?)

Ideen? Krieg selbst IST ein Drama. Ist doch schlimm genug. Ich denke, hier brauch man nur Tatsachen zeigen. Soldaten, von ihren Famillien getrennt...vielleicht werden sie sie nie wieder sehen... die stetige Angst vor dem Tod...die Verpflichtung, seine Kameraden bis in den Tot zu beschützen...die Verzweiflung der Famillie...

Hier lässt sich so viel rausholen. Klar, gabs alles schonmal. Krieg ist scheiße. Botschaft verstanden. Aber wenn man ein bisschen überlegt, kann man Dinge einbauen, die noch kein anderer hatte und somit das letzte bisschen Drama aus dem Film herauskitzeln. ;)
Zur Ideenfindung:

Das Klischee:
Navy Seals werden im allgemeinen (mal ungeachtet der Tatsache, wie es "wirklich" ist (Vorsicht Realismusdebatte... ;) )) als Spezialeinheiten wahrgenommen, die in kleinen sehr beweglichen Gruppen die unkonventionelle Kriegsführung praktizieren, d.h. sie werden eher mit verdeckten Operationen, Guerillataktik, organisatorisch kleinen Zellen, schneller Einsatzbereitschaft usw in Verbindung gebracht.

Des weiteren sind alle Seals "freiwillig" dort oder wollten sogar "unbedingt" dahin, wo sie jetzt sind. Sie haben klischeehafterweise zu Vaterland, Kameraden, Einheit usw eine größere Bindung als zur Familie. Sich selbst und die Kameraden zu schützen ist in Eliteeinheiten keine "Verpflichtung", die einen erdrückt, sondern eine Selbstverständlichkeit, Stichworte sind Pflicht, Ehre und ähnliches...

Kampfhandlungen spielen sich daher, auch oder gerade in der Filmwelt, meist anders ab, das lange Getrenntsein von der Familie ist nicht so vorhanden wie bei anderen Einheiten, "Angst" vor dem Tod ebenso nicht und vieles mehr...


Man kann nun die aus US-amerikanischen Filmen bekannten Klischees bewusst aufgreifen und eine Story erzählen, die für den Zuschauer gewohnter ist und mit der er daher leichter in den Film hineinfinden kann. Oder man setzt bewusst auf ein Bild, das stark vom Klischee abweicht und deren Gegenteil zeichnet, d.h. man zeigt eben, dass auch Seals Familie haben, dass sie auch Angst haben...


Fazit:
Wenn es um SEALS geht, erzeugt man damit automatisch eine bestimmte Erwartungshaltung, die nicht unbedingt der des "konventionellen" Kriegsdramas (siehe Threadtitel) entspricht. Wie du damit umgehen willst, bleibt dir überlassen. So was wie einen "Mittelweg" zu finden ist sicherlich möglich, meiner Ansicht nach aber sehr schwierig und sicherlich auch langweiliger als sich für eine der beiden Grundrichtungen zu entscheiden.

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Genesis

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9

Sonntag, 17. Mai 2009, 14:54

[...]
Irgendwie währe eine Geschichte vom 2. Weltkrieg einfacher zu erzählen als in der Neuzeit. Deswegen bräuchte ich eben noch etwas Ideen die vielleicht der eine oder andere von euch haben könnte.
Fragt bei euch im Dorf/Stadt einen Menschen, der über 70 ist und den Weltkrieg miterlebt hat.
Da erfahrt ihr die Geschichten, die erzählt werden sollten.

Urlag

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10

Sonntag, 17. Mai 2009, 23:21

Hmm, ein Softairverein ist nicht unbedingt die beste Grundlage für einen Realistischen Kriegsfilm,

Problematisch wirds bei ner modernen Spezialeinheit der US-Streitkräfte besonders mit der Location und den Feinden, was anderes als Wüste und Terroristen als gegner gibt es ja da kaum. bzw. wäre alle andere Unglaubwürdig.


lasst das mit dem drama lieber und dreht nen geilen Action-Streifen! :D

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11

Sonntag, 17. Mai 2009, 23:30

Hmm, ein Softairverein ist nicht unbedingt die beste Grundlage für einen Realistischen Kriegsfilm,
Problematisch wirds bei ner modernen Spezialeinheit der US-Streitkräfte besonders mit der Location und den Feinden, was anderes als Wüste und Terroristen als gegner gibt es ja da kaum. bzw. wäre alle andere Unglaubwürdig.
lasst das mit dem drama lieber und dreht nen geilen Action-Streifen! :D
Was ist denn die "beste Grundlage" für einen "realistischen" Kriegsfilm? Und wieso sollten nur Wüste als Location und Terroristen als Feinde in Frage kommen?

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Michael Gobeli

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12

Montag, 18. Mai 2009, 11:58

Danke für eure Posts. Wir haben auch eine Geschichte Gefunden (Invasion auf Grenada) welche zu den Location mehr oder weniger passt. Dass mit den Terroristen stimmt jedoch bzw. Rebellen. Mein Wunsch ist es die art der 2. Weltkriegfilme (Helden, Kameradschaft u.s.w.) in die "Neuzeitigen-" Kriegsgeschehen bzw -vorgehen einbinden. So zusagen eine völlig neue "Richtung". Da dies aber etwas schwierig ist, wie man diese Geschichte erzählen könnte habe ich euch fragen wollen, welche Ideen euch da vorschweben und we Ihr dass machen würdet.

Stimmt, Kriesdrama ist vielleicht das falsche Genre, doch welches passt sonst?



Eine Geschichte vom 2. Weltkrieg ist einfacher zu erzählen weil man eigendtlich eine Grosse freiheit hat. Man kann mehr Geschichten machen die Glaubwürdig erscheinen.
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Montag, 18. Mai 2009, 17:34

softair ist nur bedingt gut da gebe ich ihm recht. gut besprayt siehts aber auch bischen anderst aus. habe mir für meinen film echt bzw entmilitarisierte gekauft


„Scheiße bleibt Scheiße, selbst wenn sie vom Papst ist.“

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