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Michaelp800

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1

Donnerstag, 11. Mai 2017, 10:01

Teures Filmmaterial

Guten Tag liebe Community

Alle wissen es: Gutes Filmequipment ist verdammt teuer.

Mein Frage: Wie kommt das?

Ich meine, die Linsen einer Kamera an sich sind schon teuer (habe die Herstellung angesehen).
Aber für eine solide Filmausstattung muss man zwischen 20'000 - 30'000 Schweizer Franken hinblättern.

Kennt da jemand von euch genaue Fakten, was exakt die Preise so hochtreibt?

Lg
M.

joey23

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2

Donnerstag, 11. Mai 2017, 11:01

Was meinst du jetzt? Welche Komponenten man braucht? Oder warum eine Alexa 20.000€ kostet?

Man kann auch für deutlich weniger als 20.000-30.000€/Franken saubere Filme produzieren: Eine GH4, 2 Linsen, ein Mikrofon, ein paar Lampen, einen Reflektor und los gehts.

tevauloser

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3

Donnerstag, 11. Mai 2017, 12:12

Joey hat recht. 90 Prozent der Filmbetrachter sehen keinen Unterschied zwischen einer GH4 und einer Red oder Arri. Der wichtigste Faktor ist derjenige, welche die Kamera bedient. Und eine prima subtile Nachbearbeitung holt noch den Rest aus dem Rohmaterial. Und beim Zubehör hat ja schon vor Jahren ein "Edel Chinese" die Preise derart gedrückt, dass man sich fragt, warum man all die Jahre solche "Mondpreise" bei den Platzhirschen bezahlte.
Bei den Objektiven ist natürlich der Preis für die hochpräzise Verarbeitung der mehreren geschliffenen Glaslinsen geschuldet. Aber so ein Objektiv hält ja auch Jahrzehnte und die Abbildungsgüte hinkt da nicht mit der Zeit hinterher, so wie z.B. eine Kamera, die innert weniger Jahre von SD über HD zu 4K oder gar 8K sich weiter entwickelte.

LennO

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4

Donnerstag, 11. Mai 2017, 12:56

Joey hat recht. 90 Prozent der Filmbetrachter sehen keinen Unterschied zwischen einer GH4 und einer Red oder Arri. Der wichtigste Faktor ist derjenige, welche die Kamera bedient.


Ähm naja… also natürlich ist die Kameraperson die wichtigste Person was die Bildgestaltung angeht. Dass du "keinen" Unterschied zwischen dem Material der genannten Kameras siehst, gilt vielleicht für die Youtube-komprimierte Version eines Hobbyusers, und für viele Filme macht es auch keinen dramatischen Unterschied, aber auf einer Leinwand siehst du den Unterschied durchaus. Das hat nicht nur unbedingt was mit dem finalen Look des Materials zu tun, sondern sind auch ganz einfach Workflowfragen, bei denen die Red und die Arri jederzeit für alle Beteiligte in der Postproduction mehr Freude bieten. Und den Unterschied erkennen dann auch eher nur 10% der Filmebetrachter nicht, als andersherum. Auch wenn jemand vielleicht nicht genau beschreiben kann warum etwas anders aussieht, ein Superhelden-Hobby-Film geschossen auf ner GH4 mit erschwinglichem Rigging und Licht wird kein Betrachter jemals mit einem meinetwegen Avengers Film verwechseln können.

Deswegen gibt es eben auch teures, leistungsfähiges, Qualitativ hochwertiges Equipment. Kommt halt drauf an was gemacht wird ;) Natürlich muss ein Amateurfilmer sich absolut keine Red zulegen um gute Filme zu machen, das wäre völlig verqueres Denken und die Kamera hat im Endeffekt wenig Einfluss auf viele andere relevante Bereiche der Produktion allen Vorran Buch und Regie und Schauspiel. Aber das kein Unterschied vorhanden wäre, würde ich so auch nicht unterstreichen.

Aber ich denke dem Threadersteller geht es weniger um den Kamerabody an sich (der eigentlich gut und gerne teurer sein kann sogar als genannte Summe…). Selbst wenn man nur ne "kleine" Kamera zu filmen hat, mit allem drum und dran (Stative, Schulterrig, evtl Schwebestativ oder gar Steady, ein paar Leuchten, ggf. Tonequipment u.v.m.) kommt man auch schnell auf ne ordentliche Summe.

Tiger

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5

Donnerstag, 11. Mai 2017, 14:07

Kennt da jemand von euch genaue Fakten, was exakt die Preise so hochtreibt?

Es ist immer das gleiche Spiel. Massenprodukte sind billig, Innovation ist teuer. Die Zahl der halbwegs ernsthafen Filmer ist überaschaubar und damit auch die umgesetzten Stückzahlen. Auf der anderen Seite ist der Innovationsdruck hoch, nur wer ständig die Produkte weiter entwickelt, bekommt seinen Teil vom Kuchen. Hohe Entwicklungskosten werden auf geringe Stückzahlen umgelegt und fertig ist der Preis. Aktuelles Bespiel für Innovationsdruck ist Guardians of the Galaxy 2. Ziel war ein extrem "crisper" Look in den sich die CG Elemente gut einfügen lassen (Fell vom Nager z.B.) und es wurden handliche Kameras für teils extreme Rigging Situationen benötigt. Red hat mit ihrer 8K Weapon dieses Stück vom Kuchen bekommen, weil Innovation und Anforderungen zusammengepasst haben. Dazu kommen hohe Budgets im Filmbereich, wer viele Millionen zur Verfügung hat, ist in der Lage auch immer das beste Equipment zu mieten, das treibt die Branche in eine bestimmte Richtung. Top Equipment ist aber auch wiederum Voraussetzung, um die riesigen Budgets wieder einzuspielen, damit schließt sich ein hochpreisiger Kreislauf

Für den Amateurbereich stehen erfreulicherweise die gleichen Spielzeuge wie für Hollywood zur Verfügung, aber eben auch zu Hollywood Preisen. Wer da nicht mit kann, sucht sich alternativen im Massenmarkt. Mit Baustrahlern und einer Gopro kann man auch einen Film machen. Technisch wird man damit nicht mit Hollywood mithalten können aber inhaltlich kann trotzdem ein guter Film rauskommen.


...und so wie die Schweizer in meinem Bekanntenkreis erzählen, sind 20 - 30.000 SFR eh nur kleingeld. Den neuen Bentley mal paar Monate später holen oder ein Wochenende weniger Winterurlaub in St. Moritz und die Kohle ist ganz locker wieder drin :D

Marcus Gräfe

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6

Freitag, 12. Mai 2017, 23:00

Ich denke, da man mit Filmen viel verdienen kann (egal ob Spielfilm, Imagefilm, Werbespot), wollen die Equipmenthersteller auch was vom Kuchen abhaben und machen die Produkte daher teuer (teurer als sie sein müssten). Ist natürlich nur ein Grund, nicht der Grund.

Lierov

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7

Freitag, 12. Mai 2017, 23:11

also wenn man sich anschaut wie sich die Technik in den letzten 20 Jahren entwickelt hat und vor allem in welchem Tempo und daraus ableitet, dass diese Entwicklung auch künftig in mindestens gleichem Tempo fortschreitet, dann ist es nur eine Frage der Zeit (und ich denke wir alle werden das definitiv noch mitbekommen!) bis jeder mit seinem Smartphone Filme in Hollywoodoptik produzieren kann.
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Tiger

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8

Samstag, 13. Mai 2017, 00:54

Bezogen auf die reine Aufnahmequalität wird ein Smartfon in einigen Jahren vermutlich tatsächlich da sein, wo heute eine Kinokamera unterwegs ist, aber auch das Kino entwickelt sich weiter. Heute reden wir von 8K als heißes Eisen aber Lytro hat schon 755 Megapixel am Start (light field). Die Optik eines Kinofilms besteht dazu aus viel mehr als der Kamera. Der CGI Anteil steigt stetig und auch der Aufwand am Set wird immer krasser, siehe z.B. die berühmte James Bond Explosion in Erfoud. Auch die Postproduktion wird immer komplexer. Digitales (3D) Compositing und Color Grading wird das Smartfon nie auf Knopfdruck herbeizaubern, zu den Werkzeugen gehören auch noch die Skills. Wenn ich mir anschaue wie viele Leute heute an einem Kinofilm werkeln, und welcher Aufwand dafür betrieben wird, wird Hollywood immer einen massiven Vorsprung haben, egal wie gut die Amateur-Technik wird. Trotzdem finde ich es toll, daß wir heute auch im Amateurbereich zugriff auf viele Profi-Werkzeuge haben und vieles doch irgendwie bezahlbar geworden ist. Vor 30 Jahren war das eine deutlich andere Situation.

ToXic pictures

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9

Samstag, 13. Mai 2017, 11:48

Ich bin der Meinung, dass da mehrere Faktoren zusammenspielen. Das ist ein bisschen wie bei Autos... Du kannst mit einem VW Golf genauso von A nach B fahren wie mit einem Porsche und trotzdem liegen da ein paar Scheine zwischen den 2 Fahrzeugen und der Unterschied ist (zumindest bei genauerem Hinsehen sichtbar). Dasselbe gilt auf dem Equipmentmarkt und nicht nur bei Kameras.

Der Name ist schon mal das Erste, was den Preis beeinflusst. Ich arbeite im Verleihbetrieb und kenne da wunderbare Beispiele... Kauf einer Kameratasche für die AMIRA... Dieselbe Tasche nur mit aufgesticktem ARRI AMIRA Logo kostet dann einfach mal 100€ mehr. Da zahlt man einfach für den Namen. Ein Name steht aber auch für etwas, auch dass darf man nicht vergessen. Die wenigsten kaufen ein sehr teures NoName Produkt und sind eher bereit für einen bekannten Hersteller zu zahlen, wenn sie wissen, dass die Qualität stimmt und der Support gut ist.

Der Markt wurde ja bereits angesprochen - Hersteller wie ARRI oder RED haben auf dem Filmmarkt fast ausschließlich einen Absatz im Profibereich, Hersteller wie Sony hingegen decken sowohl Consumer als auch Profis ab, heißt natürlich, dass man gewisse Kosten über einen sehr breiten Markt streuen kann.

Das Dritte, was man meiner Meinung nach nicht ganz vernachlässigen sollte, ist die Qualität und die Leistung der Produkte. Auf den ersten Blick - klar kann ich mit nem Handy 4K filmen und klar kann ich mit einer GH4 kinoreifes Material drehen, aber hier liegt der Unterschied im Detail. Da spielt eine riesige Rolle, ob das, was da auf den Markt geworfen wird, wirklich durchdacht ist, nutzerfreundlich ist, stabil ist, zuverlässig ist. Eine Alexa kann auf 2m Höhe auf den Boden fallen, kann in einem LKW abbrennen und das Vieh läuft. Das kann eine Plasikkamera von Sony zB. nicht. Der Verschleiß an einer ARRI oder an einer RED ist deutlich geringer, die Lebensdauer im schweren Einsatz damit wesentlich länger als bei anderen Kameras. Somit ist eine Investition für Unternehmen oder Verleiher in so eine Kamera, auf Dauer gesehen lohnenswerter. Qualität im Sinne einer Verarbeitung ist deswegen für den Preis durchaus ausschlaggebend.
Dass eine Alexa oder eine RED in Sachen Handling, in Sachen Zuverlässigkeit und in Sachen Bildqualität - auch für die Postproduktion (Stichwort Codecs, Stichwort Materialqualität ect.) hervorragend ist und nicht ohne Grund ein Standart für große Produktionen ist, das ist denke ich selbsterklärend.


Da die Frage aber in erster Linie auf alles andere außer Kamera und Linsen bezogen war:

Letztlich gilt hier dasselbe... Gutes Equipment heißt, dass es gut verarbeitet ist, dass es nicht kaputt geht wenn man es mal etwas grob anfasst. Im Prinzip kann man all das was für Kameras gilt auf zusätzliches Equipment übertragen.
Man darf aber einfach nicht vergessen, dass der Markt für vieles was Film ist, einfach nicht sehr groß ist... Nicht jeder Dritte kauft sich ein Kompendium oder einen Lichtkoffer. Geringe Nachfrage treibt da die Preise nach oben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ToXic pictures« (13. Mai 2017, 11:53)


Michaelp800

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10

Montag, 26. Juni 2017, 13:19

Nun ja.

Wir haben uns nun entschlossen, abzuwarten, bis ein handlicher 8K-HDR-Camcorder mit genügend Speicherkapazität und Effekten bzw. Einstellungen auf dem Markt ist, der dann auch technisch genug weit entwickelt und bezahlbar ist.

EvilMonkey

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11

Montag, 26. Juni 2017, 15:43

Jep, das macht auf jeden Fall Sinn! Ich meine, da warten wir ja alle drauf.

Hoffentlich kommt das bald, dann können wir endlich richtig gute Filme drehen!

Tiger

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12

Montag, 26. Juni 2017, 19:12

...absolut, den pixeligen 4K Shit kann man ja heute kaum noch anschauen. Und 8K Filme sind nicht nur doppelt so gut wie 4K sondern viermal, zählt ja in X und Y Richtung.

Tofuhuehnchen

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13

Montag, 26. Juni 2017, 19:39

Ich bin mir grad nicht sicher ob das ernst gemeint ist oder nicht... *sich am Kinn kratzt*

Marcus Gräfe

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14

Montag, 26. Juni 2017, 19:53

Müsste ich nicht gerade so lachen, würde ich das aufgrund von Off-Topic löschen. :D

EvilMonkey

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15

Dienstag, 27. Juni 2017, 20:00

YES! We did it, Boys!

Michaelp800

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16

Donnerstag, 29. Juni 2017, 06:18

Ist ernst gemeint. Wir sparen jetzt Geld für eine Kamera für in ca. 10 Jahren. Kein Scherz! 6K würde auch reichen. Aber die Cam muss unbedingt HDR-fähig sein.

EvilMonkey

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17

Donnerstag, 29. Juni 2017, 12:26

Na gut, dann gebe ich mal ne ernstgemeinte Antwort:

1) Macht es keinen Sinn auf eine Kamera mehr als 6 Monate zu warten. Gerade wenn man nicht Vollprofi ist. Die Erfahrungen die man in dieser Zeitspanne mit IRGENDEINER anderen Kamera gemacht hätte, trumpfen bessere Technik.
Der beste Handwerker ist der erfahrenste, nicht der mit dem schwersten Hammer.

2) Ist HDR im Workflow eher in der Delivery angesiedelt. Aktuelles Rec.709 kann 7-8 Stops Dynamikumfang darstellen aber selbst eine popelige GH4 kann schon 11 einfangen. Kauf dir heute irgendeine Kamera mit ordentlichem Log-Profil und wenn du Bock drauf hast kannst du in HDR mastern.

LennO

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18

Donnerstag, 29. Juni 2017, 13:42

Mich würden ja mal die Gründe interessieren warum die Kamera "unbedingt HDR fähig" sein muss. In der Delivery HDR? Warum? (mal abgesehen davon dass HDR hier alles mögliche bedeuten kann vom Blendenumfang des RAWs zu HDR Fotografie zu Postpro-Float-Daten zur HDR Wiedergabe (die es nicht gibt…)) Jede aktuelle gute Kamera hat vernünftigen Dynamik-Umfang. Wofür 8K? Sicher dass ihr das braucht – bei solchen Anforderungen denke ich meistens eher, dass jemand da ein technisches Konzept missversteht als dass das wirklich nötig wäre. Musst du natürlich nicht beantworten… aber wer plant denn einen Kamerakauf in 10 Jahren?. In 10 Jahren wird sich soviel tun, da lässt sich garkeine Aussage treffen was es an Equipment geben wird, und was gängige Postpro-Workflows sein werden. Ausserdem wirst du in 10 Jahren vermutlich dass was du gerade drehen willst, nichtmehr drehen wollen…

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film, Filmmaterial, material, teuer

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