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Milhouse

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Freitag, 5. Oktober 2012, 09:07

Frauen hinter der Kamera?

Moinsen und Gude,

hab mich durch eine eigene flappsig hingeworfene Bemerkung in einem anderen Thread mal so nebenbei ernsthaft gefragt, wieso man im Bereich der Filmerei so wenige Frauen HINTER der Kamera findet?

Ok, Kameras waren früher schwer, da kann man vielleicht einen rein physischen Grund vermuten. Frauen haben vielleicht engere Gehirnwindungen als Männer und gelten von daher als effizienter in der Nutzung ihres Geistes, aber rein körperlich sind (die meisten) Frauen (den meisten) Männern ja sicher doch noch unterlegen. (Man stelle sich jetzt bitte keine Brigitte Nielsen neben einem Woody Allen vor.)

Aber es gibt ja noch andere Positionen hinter der Kamera - wo sind die Frauen, die etwa Regie führen?

Mir fallen jetzt auf Anhieb nur ein paar von Rang ein: Kathryn Bigelow und den einen der Wachowski-Brüder, der jetzt wohl kein Bruder mehr sein soll. Hm?! Hat Jane Fonda nicht auch schonmal Regie geführt?

Und wie man hier im Forum sieht, gibts auch unter dem hoffnungsvollem Nachwuchs kaum aktive Frauen. Aber warum denn nicht?

Ist Filmerei ein reines Männerding?

Kann ich mir nicht vorstellen, dass die Erklärung so einfach ist - zumal es ja gerade beim Film auch jede Menge Schwule gibt, die oftmals etwas mehr künstlerischen Feingeist aufbringen als so mancher Hetero.

Mas meint Ihr? Wo sind die Frauen, die auch Filme drehen? Ist das mit der Filmerei hinter der Kamera eher so ein "Alphatier-Dings-Gehabe", wo Männer sich eher profilieren wollen als Frauen?

?(



Gruß, Andreas

*Topic verschoben*
Im Wald zwei Wege waren da
Ich ging den, der weniger betreten war

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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Marcus Gräfe« (5. Oktober 2012, 16:00) aus folgendem Grund: Falsch geschriebenen Namen abgeändert. :)


HornkleeTV

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Freitag, 5. Oktober 2012, 09:20

Was ich bisher gemerkt habe ist, dass sich Frauen und Mädchen aus irgendeinem Grund mehr zieren und etwas unsicher diesbezüglich sind. Eigentlich echt schade, denn es gibt mehr als genug Leute die nur aus sich rauskommen müssten und sicherlich alles andere als schelcht Filme fabrizieren würden.
PS: Es ist auch schon schwer sie VOR die Linse zu bekommen, selbst für eine 10 Sekunden Szene in einem Kurzfilm...
"Zeit ist Geld." - "Warum bin ich dann immer pleite?"
Quelle: Lyrialia (Werk: Er, Ich und das Irgendwann)

rick

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Freitag, 5. Oktober 2012, 09:48

Meine These: Frauen stehen lieber vor der Kamera oder betätigen sich eher in Bereichen wie Maske, Kostüme, Organisation. Möglicherweise hat es damit zu tun, daß Frauen in sich abgeschlossene Arbeitsprozesse bevorzugen, bzw. Arbeitsabläufe, die eher stringend von A nach B führen. Wohingegen Männer als "Bastler" auch gerne kleinstückige Dinge, wie häppchenweise Einstellungen zu filmen, machen, ohne das sie zu jedem Zeitpunkt exakt wissen, an welchem Punkt des Arbeitsprozesse sie sich gerade befinden. Das ist sicherlich eine sehr gewagte These, gründet sich aber auf den Erfahrungen die ich bis jetzt so gemacht habe. Ich habe mich kürzlich über diese Thema mit sowohl einer Schauspielerin, als auch einer Kosmetikerin unterhalten und die Antworten gingen in die Richtung "Dieses Klein/Klein würde mich verrückt machen". Das betraf allerdings auch den Lichtaufbau, Equippment transportieren und zusammenbauen etc...

Ich denke auch, daß Frauen einen anderen Blickwinkel auf das Filmen im allgemeinen haben und sich mehr auf den Bildinhalt oder die Story/Dialoge/Mimik konzentrieren, als auf einer eher technischen Ebene ausknobeln wollen, wie eine Einstellung mit Kamera und Optik am besten einzufangen ist. Dies ist übrigens eine Erfahrung, die ich auch im Bereich der Fotografie immer wieder mache. Es läuft ein wenig darauf hinaus, daß Männer häufig unter dem "Größer-besser-teurer-Syndrom" leiden und daher eher ein Kommunikationsdefizit in Sachen technische Ausstattung haben. Gleichzeitig jagen sie der Hoffnung hinterher mit noch "Größer-besser-teurer" auch noch effekitver arbeiten zu können. Möglicherweise konzentrieren sich Männer zu sehr auf "Optimierungs-Aspekte", wohingegen eine Frau vielleicht eher bereit ist technische Gegebenheiten zu akzeptieren und bereit ist das Beste aus diesen Gegebenheiten rauszuholen.

Wie gesagt, daß ist nur meine persönliche Überlegung zu dem Thema, die völlig subjektiv ist, und in keiner Weise eine Wertung über die Fähigkeiten der einzelnen Geschlechter darstellen soll. Rein theoretisch würde ich sogar meinen, daß Frauen die besseren Kammera"männer" sein müßten, da es ihnen leichter fällt mehrere Dinge parallel zu erledigen, sie haben also quasi immer ein Auge "frei", mit dem sie sich auf andere Dinge als das Kamerabild konzentrieren können. Ich lasse jetzt mal körperliche Gegebenheiten aussen vor, denn ich kenne genug Frauen, die auch in der Lage wären als Steadicam Operator schweres Equipment zu halten, oder umgekehrt genug Männer, die dies nicht können.

Insgesammt finde ich es schade, daß ich auf so wenige Frauen treffe, mit denen man genauso über Technik-Schnick-Schnack fachsimpeln kann, wie mit den meisten technikverliebten Foto/Videografen. Als Ausgleich genieße ich es aber immer wieder mich mit Frauen vor der Kamera zu unterhalten und zu beobachten, wie sie eine Rolle annehmen und leben und keinen Gedanken daran verschwenden, mit welcher Brennweite oder Blende sie am besten dabei gefilmt werden können.

@Milhouse... was Deine flappsige Bemerkung betrifft, ja zum Frauen abschleppen taugt das Forum und die Arbeit hinter der Kamera nur sehr bedingt. Dafür haben wir aber die Ehre, Frauen von ihrer besten Seite einzufangen und zu zeigen.

Blubberfisch

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Samstag, 6. Oktober 2012, 18:33

Also im vergangen Jahr hatte ich bei einem Tatort gearbeitet, bei dem mit Regie, Kamera, Materialassistenz, Produktion, Produktionsleitung, Produktionsassistenz, Aufnahmeleitung und Motivaufnahmeleitung so ziemlich alle wichtigen Jobs von Frauen ausgeführt wurden. Das gibts also auch. Der Weg in die Branche ist halt auch ziemlich riskant in puncto Lebensplanung. Gut möglich, dass auch das ein Faktor ist, der für viele Frauen eine Rolle spielt.

Carole

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Mittwoch, 28. November 2012, 12:38

Ich denke, dass es wie in allen "Männerbranchen ist". Es ist einfach ein längerer Weg der Umstellung. Früher war es ein typische Männerberuf (aus verschiedensten Gründen) und jetzt kommen immer mehr und mehr Frauen dazu es ist halt nur ein langer Prozess bis das ausgeglichen ist ;)
Und ja ich denke auch, dass die Lebensplanung da noch eine große Rolle spielt!

Selon Fischer

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Mittwoch, 28. November 2012, 12:57

Vielleicht sind Frauen (ich mach mal den Kamm auf;)) einfach "dokumentarischer". Wenn ich so sehe, wie viele Tutorials es auf YouTube gibt, deren Produzenten Frauen sind, und die in Sachen Kamera und Editing echt nicht schlecht sind. Hier im Forum tummeln sich aber auch ein paar Damen. Eine davon hat hier ihren Film "Kurzzeithelden" vorgestellt. http://christine-camera.de/filme.html

Carole

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Mittwoch, 28. November 2012, 13:54

Interessante These :D Ich hätte jetzt ganz im Gegenteil gedacht, dass Frauen eher kreativer sind! Oder was meinst du mit "dokumentarischer"?

HobbyfilmNF

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Donnerstag, 29. November 2012, 00:16

Im Kommerziellen Bereich sind oft Frauen hinter der Kamera.

Habe es sehr oft gesehen bei Tv Produktionen wo ich als Kleindarsteller oder Komparse mitgemacht habe.

vobe49

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Montag, 3. Dezember 2012, 13:36

...also bei meiner Frau dürfte der Grund eher ein gewisses Desinteresse an der Technik und Funktionalität des Equipments der Grund sein - genau das Gegenteil bei mir. Mich reizt es, komplexe technische Geräte und auch Software zu beherrschen. Das klingt sicherlich ulkig, ist aber so: mich hat mal ein Bekannter gefragt, wie er die Aufnahmen seiner DV-Kamera auf den PC bekommt und dort bearbeiten kann. Ich besorgte mir die erste Schnittsoftware - die begeisterte mich so, dass ich mir kurz darauf einen Camcorder kaufte und jetzt Filme ich. Meine Frau fotografiert seit Jahren leidenschaftlich - ich kann aber nicht behaupten, dass sie sich besonders für die Funktionalität der Kamera interessieren würde - dazu bin ich ja noch da. Ihre Stärke ist da eher die Bildkomposition und Gespür für besondere Situationen.

Gruß vobe49

PeterMeyer

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Montag, 3. Dezember 2012, 17:15

Ach, wiedermal so'n Beispiel wie wenig die Gleichberechtigung der Frau duchgesetzt ist. Schwere Kamera hin oder her, vor allem bei kreativen Berufen, innerhalb derer es auf das individuelle Können des Einzelnen an kommt, ist dies einfach unverständlich und nicht nachvollziehbar.

armageddonstudios

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Montag, 3. Dezember 2012, 18:54

Also..ich würd da den Wind aus einer ganz anderen Richtung wehen sehen...
Natürlich sind Frauen viel mehr Künstlerinnen bzw. "Puristinnen", als wir wir-machen-einfach-alles-Kunst-is-eher-was-für-Frauen :D und die Technik is ja auch nicht sooo attraktiv auf Frauen.
Das, was am meisten bei den Leuten ankommt, ist zudem Schießerei, Zerstörung und alle Arten von Mord und Todschlag sowie ein bissl Comedy zum Drüberstreuen. Nicht gerade das, was Frauen extrem gern haben. :P

ABER:
Big business is "Mafia-Arbeit". Eine Hackordnung, dass einem ganz anders wird! Ich hatte mal mit einem Profi zu tun, der Jahrzehnte sich in diesem "Klima" bewegen mußte. Aber nur relativ kurz. Der Typ war eine der linkesten und falschesten Ratten, der ich je begegnet bin. :thumbdown: Zum Glück mußte ich nicht unbedingt mit ihm was auf die Beine stellen...

Was heißen soll:
Hollywood verschleißt uns (nervlich wesentlich härtere) Männer en gros - und macht Frauen daher einfach nur kaputt.
Es geht schon lange nimmer ums Talent oder wie toll deine Kunst is - nur mehr wer wen kennt und wem noch einen "Gefallen" schuldig is.
Wer´s nicht glaubt, schaut einfach mal ins Kino. Wann hamma das letzte, kreative Drehbuch gesehen..? Wann die letzte Story, die NICHT zur Hälfte unlogische Scheiße war..?
WANN die letzten MENGEN von wirklich guten Filmen...??? ?( ?(
Ich müßte dafür Jahre (!) in der Zeit zurück gehen, um die guten Filme NICHT mit dem Microsokop für extreme Beanspruchung suchen zu müssen. :D

Ne - Hollywood is zu einer Hölle mit giftiger Atmosphäre mutiert, wo sich nur mehr die Fiesesten mit den miesesten Tricks durchsetzen können, sofern sie wen "kennen".
Das kann soweit gehen, dass sich eine Frau mit dem Falschen anlegt und dann im Kino ihr Film genau 1 Zuseher hat.

Und noch was: Die meisten Damen sind hübsch und statistisch alle Entscheidungsträger fiese Männer: Das Hochschlafen liegt halt nicht jeder.... :whistling:
Oder: Desperate Housewives: Muck als Frau gegen sexuelle Belästigung auf und du wirst mit Hohn davon gejagt.
Oder: Megan Fox is frech zum Regiesseur - und *schwupps* war sie mal Sexbombe in Transformers. Das geschah zwar zu recht, weil solche bösen Meldungen muss man sich als Bay ja wirklich nicht gefallen lassen - aber dennoch...!

Da haben wir es feiner. Wir müssen uns im Normalfall nicht hochschlafen - nur ne Menge Leute gut kennen - und packen diese höllische Atmo eher, als das liebenswürdige und gefühlvolle Geschlecht..... :rolleyes:
Für die meisten ist ein 3D Animator nur eine Software.
Für mich ist er das Tor zu meinem eigenen, phantastischen und epischen Abenteuer!

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maximus63

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Dienstag, 4. Dezember 2012, 17:40

Steven Spielberg bekam Ende der 90 er einen Ehrenpreis - Live Achivemend Award - oder so ähnlich. Jim Carry war auch da, hielt eine kurze Rede und beschimpfte und bespuckte ( ! ) Spielberg vor allen Leuten. Und was dreht Jin Carry heute? Aber es stimmt : Es gibt nicht viele Regisseurinen. In der Produktion schon eher.

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Freitag, 7. Dezember 2012, 09:19

Hollywood verschleißt uns (nervlich wesentlich härtere) Männer en gros - und macht Frauen daher einfach nur kaputt.

Das ist natürlich Blödsinn. Ebenso wie das Argument, dass Männer technisch und Frauen kreativ orinentiert sind - das sind einfach Stereotype. Ich glaube, dass wir uns nur an das Problem rantasten können, indem wir die Mädels einfach fragen und dann die Aussagen auswerten anstatt ins Blaue hineinzuspekulieren ;)

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Freitag, 7. Dezember 2012, 11:51

@Selon Fischer
Schön wär´s, wenn recht haben würdest.

Nur reden wir hier leider von Hollywood und damit von einer Halbwelt, die von einer Art Mafia regiert wird.
Ne Hackordnung, wo dir ganz schlecht wird.
An der Spitze sind so fiese wie dumme und kaltblütige Männer, die für Erfolge über Leichen gehen (es gab da schon so einige mysteriöse Todesfälle).

Und "unten" hast hübsche und nette Damen, die sehr schnell bei Widerspruch mit Schimpf und Schande davon gejagt werden. 2 Bsps. habe ich genannt.

Und wie gesagt: Bei fiesen und kaltblütigen Managern führt Hochschlafen am schnellsten zur Cast, wenn nicht schon einen "Namen" hast oder gute Beziehungen. Denn Sexbomben gibt´s wie Sand am Meer, in Hollywood. Und die tun meist ALLES, damit sie ihre Chance bekommen...
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Selon Fischer

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Freitag, 7. Dezember 2012, 21:09

Nur reden wir hier leider von Hollywood

Du redest hier von Hollywood. Die Fragestellung bezog sich aber allgemein auf die Filmwelt - und die ist ja schließlich ein bisschen mehr als die US-Produktionsstätte Nr.1, oder?

Hier gehts um Frauen, die Regie führen (auch wenns eher ums Theater geht) (Inhalt) Oder als Spiegel-Artikel

Aber schließlich gibts ja auch Frauenfestivals (Bsp.), es muss also auch genug Filmemacherinnen geben, damit sich sowas lohnt. Außerdem bestätigt das meine These vom Anfang, dass Frauen eher dokumentarisch als szenisch arbeiten. Möglicherweise liegt der Fokus eher in der Sozialität, bzw. dem Bedürfnis die Gesellschaft in irgendeiner Form mitzugestalten, während wir Männer unterhaltungsfokusierter sind (auch wenn es natürlich auch klasse männliche Dokumentarfilmer gibt, selbstredend). Dazu passt ja auch, dass der erste Regie-Oscar (um wieder nach Hollywood zurückzukehren, wenn es unbedingt sein muss) für eine Frau ein eher dokumentarisch (meine subjektive Meinung!) wirkender Film ("The Hurt Locker") war.

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Birkholz

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Freitag, 7. Dezember 2012, 21:35

Nur reden wir hier leider von Hollywood

Du redest hier von Hollywood. Die Fragestellung bezog sich aber allgemein auf die Filmwelt - und die ist ja schließlich ein bisschen mehr als die US-Produktionsstätte Nr.1, oder?
Aber leider nicht viel mehr.
Wenn nicht gerade ein Franzose bist (da sollen die Kinos mit eigenen Produktionen vollgestopft sein), bist filmmäßig eine "Kolonie" der Usa.
Die Deutschen sind da auch seehhhrrr "intelligent". Statt selbst was Cooles aufzubauen, laufen sie nach Hollywood - oft als Bittsteller oder "untergeordnet" (Schweiger und seine Sexpüppchen für Twilight).
Talentesuche oder gar *HAH!* -förderung is unseren Breiten scheinbar nich´. :thumbdown: Ausnahmen bestätigen die Regel.

Rest: Da hast wohl recht. Frauen haben eher Affinität zu "Dokus" - während wir das zwar auch machen - aber sonst eben lieber alles andere.

Problem: Mit Dokus kriegst eher keinen ins Kino - Problemfilme noch weniger (was auch so manche Frau macht).

Daher: Frauen machen eher "brotlose" Kunst. Liegt ihnen mehr, führt sie weniger tief in die Schlangengrube Hollywood - aaabbber sorgt eben auch für eine höchstens untergeordnete Bedeutung der Frauen in Hollywood.
Qualität hin, ein Mal n Oscar her - die Filmwelt gehört halt junk und action. :whistling:
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Freitag, 7. Dezember 2012, 22:09

Steven Spielberg bekam Ende der 90 er einen Ehrenpreis - Live Achivemend Award - oder so ähnlich. Jim Carry war auch da, hielt eine kurze Rede und beschimpfte und bespuckte ( ! ) Spielberg vor allen Leuten. Und was dreht Jin Carry heute? Aber es stimmt : Es gibt nicht viele Regisseurinen. In der Produktion schon eher.




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Freitag, 7. Dezember 2012, 22:28

@Birkholz
Ach DAS war das.
Ich glaube nicht, dass Carrys Unterbeschäftigung was mit dem Auftritt zu tun hat. Schätze viel eher, dass sein Gummigesicht eben "seine Zeit hatte".
Außerdem braucht er recht spezielle Rollen - und seine Versuche aus der Rollennische bzw. -sackgasse auszubrechen sind leider eher gescheitert... ;(
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Samstag, 8. Dezember 2012, 09:30

@armageddonstudios
ich weiß nicht, wo du deine Argumente her hast und aufgrund welcher Berechtigung oder aufgrund welches Insider-Wissens du konstatieren kannst, Frauen würden "brotlose Kunst" machen. Deine Aussagen scheinen mir auf jedenfall spekulativ zu sein und genüsslich Geschlechter-Sterotype zu bedienen. Und dass du nichts anderes als Hollywood kennst, heißt nicht, dass es nichts anders gibt, sondern dass du einfach nur das nimmst, was dir der Mainstream vorsetzt.

Auf der Ebene möchte ich nicht diskutieren. Ich bin raus.

armageddonstudios

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Samstag, 8. Dezember 2012, 11:10

Nunja, es ist sehr simpel.
Du siehst nicht wirklich Dokumentationen und was in der Richtung in Kinos. Und Problemfilme sind nicht gerade die Kassenschlager.
Beides sind Filmarten, die gerne Frauen machen.
Daher machen Frauen eher nur brotlose Kunst ohne wirklich relevanten Erfolg.
Mit Stereotypen hat das überhaupt nix zu tun.
Es ist einfach so, wie man im Kino schon seit Jahren (!) festellen kann. Da glänzen nämlich weibliche Macher durch Abwesenheit.
Ausnahmen bestätigen die Regel.
Der große Kuchen is nun mal Kommerz - und da hast fast nur Männer.
Is einfach so. :whistling:
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