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DiGiTAL MAGiC

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21

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 00:52

Was noch nicht ausgesprochen wurde: Tiefe, Räumlichkeit. Dadurch, dass die kamera sich bewegt nimmt man ein räumlicheres bild war, das ist so ne art ersatz für 3D.

joey23

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22

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 10:27

Wir reden hier glaube ich von 2 unterschiedlichen Wckelarten. Das eine ist der Handkameralook, das andere das unvermeidliche Wackeln zB in der ersten Szene des Ausschnitts den ich gepostet habe. Handkameralook ist einfach Mode. Mehr nicht. Kann man mögen, muss man aber nicht.

DiGiTAL MAGiC

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23

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 10:43

achso, das. Sorry, hab gestern den Thread nur mit dem iPhone überflogen...
Da hab ich auch das Gefühl, dass das an der Abtastung liegt, bei Inception war das meine ich sogar so schlimm, dass der Abspann richtig gewackelt hat...
Dabei frag ich mich immer, ob die für Blu Rays direkt das digitalisierte Schnitt-Material benutzen oder ob die ne fertige Rolle abtasten...

joey23

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24

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 11:42

Eben, beim Abspann sieht man das auch. Und da kann es ja nun beim besten Willen nicht an der Handkamera liegen...

@Marcus: Sind das Leute die sonst Schlosser und Metzger prüfen, die das gesagt haben, oder sind die "vom Fach"?

Ezio

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25

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 14:21

Gehts jetzt eigentlich um das Wackeln, dass passiert, wenn man mit der Kamera rumrennt oder schnelle Schwenks macht oder meint ihr das, was passiert, wenn man die Kamera nicht ruhig halten kann, weil man z.B. zittert?

................(Filmkanal).................................(Zeichnungen)................

vobe49

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26

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 14:36

.... absichtlich mit der Kamrea wackeln und beim anschließenden Schnitt Macalli anwenden :-( ??

Purzel

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27

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 14:50

Mich nervt das Gewackel. Wirklich. Und zwar übelst!
Wenn es übertrieben dargestellt wird.
Bei "Das Boot" oder "Der Soldat James Ryan" macht es noch Sinn, weil man tiefer in das Geschehen eintaucht.
Man wird fast schon selbst zum "Mitsoldat"...
Es macht auch dann Sinn, wenn man darstellen möchte, dass eine Szene von jemand anderen heimlich beobachtet wird.
Bei den täglichen Doku-Soaps wird man dadurch einfach nur zum billigen Voyeur degradiert. Ist man ja auch, wenn man sowas schauen muss.
Aber ich schau sowas nicht, aber es ist mir erst letzthin beim Zappen aufgefallen.
Scheinbar soll hier der Zuschauer gezielt verarscht werden. Näher am Geschehen fühle ich mich dadurch nicht.
Bei Soaps sowieso nicht, weil gucke ich generell nicht.
Bei längeren Spielfilmen macht mich das nur unruhig und Stimmung kommt da gar nicht auf.
Für mich also eher ein Hindernis, als Entspannung.
Scheinbar soll auch so eine mangelnde Story den Zuschauer durch das Kameragewackel "mit reinziehen".
Thema verfehlt! Wenn der Film/die Serie Scheisse ist, kann auch das intensivere "Seherlebnis" nichts rausreissen!


Zitat

Sind das Leute die sonst Schlosser und Metzger prüfen, die das gesagt haben, oder sind die "vom Fach"?

Nein, das sind Leute, die wissen, was sie sagen.
Die IHK besteht aus mehr als nur Metzgern und Schlossern.
Die nehmen z.B. auch medizinische Prüfungen, etc. ab.
Das würde auch kein Schreiner machen... ;)
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Mr Dude

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28

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 17:54

@Purzel: Versuch mal einen Beitrag von Pro7 Galileo anzuschauen... Dir wird schlecht werden. Die haben es völlig überzogen. Die schneiden ihre Beiträge wie ein Musikvideo und filmen sie wie einen Actionfilm.

Mich nervt das Gewackelt meistens auch. Wenn Spannung in der Luft liegt und die Bewegung nicht zu stark ist, ist es ein wunderbares Stilmittel, aber in ruhigen Gesprächen nervt es ohne Ende. Ich hab zuletzt ein Drama geschaut in dem in einer Szene ein Päärchen sich über ihre Beziehung unterhält und die Kamera wackelt, als säße jemand mit nem Anfall im Wohnzimmer. Grausam. Zumal es in der Szene einfach nicht passte. Ganz kriminell wird es aber erst, wenn dieses Gewackel dann noch mit dramatischen Zoom-ins verstärkt wird, wie es zB in Hancock der Fall war.
Aktueller Film: "Zwei Donuts schlagen zurück" Filmthread

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Ezio

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29

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 18:04

Die haben es völlig überzogen. Die schneiden ihre Beiträge wie ein Musikvideo und filmen sie wie einen Actionfilm.

Ich weiß nicht warum, aber ich mag das, wie die es machen. Wirkt dann irgendwie nicht so langweilig.

................(Filmkanal).................................(Zeichnungen)................

Purzel

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30

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 18:14

Wer bitte mit Niveau schaut "Galileo"...?


@ Ezio:

Check dis out Dude!... da ist leider was dran!
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31

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 18:28

:D Haha! Wie geil!

Aber was hat das mit Galileo zu tun, welche ihre Videos wie Actionfilme drehn? ^^

................(Filmkanal).................................(Zeichnungen)................

Marcus Gräfe

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32

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 20:01

@Marcus: Sind das Leute die sonst Schlosser und Metzger prüfen, die das gesagt haben, oder sind die "vom Fach"?

Eigentlich sind die vom Fach. Aber vom alten Fach. :D

MrMansionIV

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33

Freitag, 9. Dezember 2011, 05:50

Hallo Leute,
sorry für die späte Rückmeldung ;-)
Hallo zusammen,

ich denke, dass man mit dieser Bewegung tatsächlich beabsichtigt, etwas mehr Dynamik in die Szene zu bekommen. Ich selbst (ambitionierter Amateur) verarbeite in meinen Filmen (Berichte von Fernreisen) auch eine gewisse Anzahl an guten Fotos, nämlich immer dort, wo man ergänzen und zum näheren Hinschauen animieren kann. Diese Fotos werden bei mir nie 100% statisch angezeigt, sonder weisen immer eine leichte Bewegung auf (z. B. leichtes Hinein- oder Herauszoomen). Solche "Fotoeinblendungen" wirken dadurch deutlich lebendiger. Ich kann mir vorstellen, dass die Aufnahme einer statischen Dreh-Situation (z. B. sprechende Person) dadurch auch etwas belebter wirkt. Nur macht es wahrscheinlich wenig Sinn, die Bewegung erst beim Schnitt hinein zu bringen, weil man damit die Auflösung der Aufnahme verringern würde.

Gruß vobe49

Ich benutze bei Bildern die selbe Methode und glaube, dass die Idee bei solchen leichten Wacklern dieselbe ist. Völlig statische Aufnahmen sind bei Zeitraffern und Totalen okay, aber ich finde solche Wackler erhöhen tatsächlich die Dynamik, wenn das absichtliche Wackeln nicht übertrieben wird. Man sollte es nur unterbewusst wahrnehmen, nicht bewusst. ;-)
Bei Saw und auch bei 24 sind fast nur solche Wackler drin, auch wenn die Aufnahme sonst statisch ist und wirklich nur das Gesicht des Darstellers bei Schuss / Gegenschuss gezeigt wird. ;)
Allgemein sollte die Qualität nicht stark verschlechtert werden, es geht natürlich Bildmaterial verloren, damit der Platz zum Wackeln genutzt werden kann, aber das kann man ja beim Filmdreh einplanen. Ich bin auch der Meinung, dass es da ein paar Plug-Ins in der Richtung bei After Effects gibt.

Letzten Endes sind diese Wackler natürlich Geschmackssache und sollten nur sehr dezent sein, aber ich finde sie können die Bilder einfach „weniger langweilig“ wirken lassen.
Viele Grüße,
MrMansionIV

Latz

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34

Freitag, 9. Dezember 2011, 06:53

Das "Atmen" der Kamera, wird tatsächlich häufig benutzt. Nicht zu verwechseln mit dem hochfrequnten Zittern. Ballhaus hatte da in "Das fliegende Auge" auch etwas drüber gesagt/geschrieben. Die Kamera wirkt dadurch lebendiger und der Zuschauer fühlt sich dem gezeigten näher, als bei statischer Kamera.

Mr Dude

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35

Freitag, 9. Dezember 2011, 09:33

Ich weiß nicht warum, aber ich mag das, wie die es machen. Wirkt dann irgendwie nicht so langweilig.

Wahrscheinlich schaue ich zu bewusst Fernsehen, aber mir ist wirklich schlecht geworden, als ich mir zuletzt einen sinnlosen (was sonnst) Beitrag von denen reingezogen habe, den jemand bei Facebook gepostet hatte. Vielleicht ist es etwas anderes, wenn man nicht so bewusst auf die Kameraführung achtet, die die meisten Zuschauer. Die meisten Zuschauer achten ja sowieso auf gar nichts mehr.
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Purzel

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36

Freitag, 9. Dezember 2011, 09:53

Das animierte Foto soll ja auch durch den leichten Zoom den Fokus auf eine Sehenswürdigkeit im Bild lenken.
Das ist ja auch ein stilistisches Mittel. Aber nur das Atem-Gewackel bei jeder Einstellung suckt!
Und ja: Die meisten Zuschauer achten ja sowieso auf gar nichts mehr.
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rick1000

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37

Freitag, 9. Dezember 2011, 11:06

Mir hat bis jetzt aber immer noch keiner erklärt, wie man die "atmende-Kamera" als Kamermann vom Stativ aus technisch realisiert.

vobe49

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38

Freitag, 9. Dezember 2011, 11:12

Hallo zusammen nochmal,

eigentlich ist hierzu nur folgendes noch zu sagen: es gibt wissenschaftliche Gesetze, über deren Gültigkeit man sich auf unserer Ebene nicht streiten sollte und Gesetzmäßigkeiten, die im künstlerischen Bereich wirken. Als ehemaliger (studierter) Musiker hierzu folgendes Beispiel: im Arrangement von Musikstücken sind Oktav- und Quintparallelen verpönt bzw. verboten. Wenn man diese unabsichtlich einsetzt, verletzt das die gegenwärtige künstlerische Ästhetik (bzw. den Zeitgeschmack). Nun kam da in den 70ern aber mal eine Band auf die jeder noch gut als ABBA kennt, deren Musik genau von solchen Oktav-/Quintparalelen gelebt hat. Mein ehemaliger Lehrer am Konservatorium sagte dazu: in der Kunst erlaubt ist alles, was du zum Erreichen einer gewollten Wirkung bewusst einsetzt. Und nun zum Kamerawackeln: Könner wissen, wann sie so etwas zur Erzeugung einer beabsichtigten Wirkung einsetzen; solche, die sich nur als Könner fühlen setzen so etwas ein, weil sie es für modern halten. Leider wird die Zahl der selbsternannten Experten (nicht nur in der Kunst) immer größer. Daher macht es richtig Spaß, in solchen Foren wie hier mit ernsthaften Leuten über solche Dinge zu sprechen.

Gruß vobe49

magicfreak

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39

Freitag, 15. September 2017, 02:59

Hallo zusammen, der Thread ist zwar schon "Uralt" und ich bin ein Nebie, jedoch ist ja die verwackelte Kameraführung nun schon gang und gebe in vielen Spielfilmen. Diese Filme schauen wir uns schon gar nicht mehr an. Werden von uns als sehr unprofessionell abgestempelt. Ein richtiger guter Popcorn-Movie braucht einfach aus unserer Sicht eine ruhige Führung. Ausser man ist ein Serien-Junky. Man kann sich darüber streiten, die Geschmäcker sind auch verschieden. Jedoch bewahrheitet sich unsere Vermutung in unserem Umkreis. Eine verwackelte Kameraführung kommt in der Mehrheit schlecht an beim Betrachter. Auch Actiongeladene Szenen können mit einem Gimbal und coolen Blendeffekten genial rüberkommen.

Vordhosbn

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40

Freitag, 15. September 2017, 13:52

abgestempelt. Ein richtiger guter Popcorn-Movie braucht einfach aus unserer Sicht eine ruhige Führung.

Wasen hier los.....

Ich finde daran garnichts "unprofessionell"...und nach "UNSERER" Sicht....

Da gibt es Kameramleute die wurden mit solchen Aufnahmen schon ausgezeichnet...

César Charlone (City of Gods, Barry Seal...), Oscar-Nominierung in der Kategorie Beste Kamera...


Was das jetzt hier für ein "Beitrag" sein soll....

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