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Soldier X

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21

Montag, 31. Januar 2005, 19:17

Ich weiß wie schwer es ist einen eigenen Film so zu produzieren das ihn die anderen Mögen. Deshalb lach ich nicht gleich jeden aus oder sage das der mir garnicht gefallen hat, weil ich weiß das sie es versucht haben. Wenn ich aber etwas sehe das echt mal mieserabel ist, dann sag ich auch schon das er mir nicht so gut gefallen hat und vielleicht was man fürs nächste mal besser machen kann.
Ist ja Ok das es deine Meinung ist, aber dann schreib doch wenigstens dazu was man besser machen könnte. Oder wie auch immer, lassen wir es jetzt dabei.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Soldier X« (31. Januar 2005, 19:18)


22

Montag, 31. Januar 2005, 19:30

zu Outsidefilms : Also ich fand ihn eigentlich nicht so schlecht...
Also die Soundeffekte sind wie schon erwähnt GUT, aber der Sound
vom Radio is net so toll...
Naja und halt an der Story gibt es halt ein hacken....

23

Montag, 31. Januar 2005, 19:39

@thm hat mir eigentlich ganz gute gefallen.einige übergänge zur nächsten szene hätte man besser lösen können,und das blut im verschneiten wald sa sehr unecht aus,da wär kunstblut eine bessere lösung gewesen.Die roten augen sahen auch nicht so echt aus.Aber sonst nicht schlecht das teil.

@sick ent. Story fand ich richtig cool,die roten augen nicht so schön.Und die eine szene wo der typ auftaucht und verschwindet war auch nicht so toll,grafisch gut gelöst aber der schrei von deinem bruder war doch etwas komisch und danach hat er den geist? nicht mehr erwähnt.Aber die story fand ich wiegesagt sehr cool.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Heller« (31. Januar 2005, 19:39)


24

Montag, 31. Januar 2005, 19:46

Ich hab bisher nur Deadly Dreams und Killer on the Run gesehen.

Killer on the Run ist echt ein bischen in die länge gezogen, aber wie gesagt, die Sound-Effekte
sind echt top und passen auch gut.

Deadly Dreams ist auch ganz gut, aber irgendwie sind die Special-Effects und Sound-Effects wie in unserem The Dark Man.
Dafür gibts dann wieder nen Minuspunkt ;)



cya...FTraxx

Burger King

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25

Montag, 31. Januar 2005, 19:55

ja das mit dem Spiegel hätte ich normalerweise ganz anders gemacht aber durch den Zeitmangel musste ich alles ein bischen schneller und daher auch ungenauer machen.
Der schrei von meinem Bruder? Er hat in dem Film eigentlich nicht geschrien.
Das dass ende so offen bleibt war beabsichtigt damit wir eventuel noch eine fortsezung machen können.
Der Film war nähmlich ursprünglich länger geplant und sollte erst im Sommer
gemacht werden.

Jetzt vieleicht noch etwas aus der ganzen Geschichte.
Mark der Typ der CS spielt hat mal als kleines kind mit jemanden im Wald gespielt dabei ist aber sein Freund irgendwie gestorben und Mark ist auch nicht so ganz unschuldig dran.
Seitdem wird er von dem Geist verfolgt der sich versucht an ihm zu rechen und ihn umzubringen.
Deswegen sagt auch am ende die Stimme" Mark revance"(wir hatten aber keine andere stimme deswegen haben wir einfach die von meinem Bruder genommen.)
Normalerweise wäre das erst jetzt der Anfang eines ganzen Filmes, den wir dan vieleicht im Sommer ganz fertig machen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Burger King« (31. Januar 2005, 19:56)


26

Montag, 31. Januar 2005, 19:57

So, also hab mir grad mal Killer on the Run von Outside Films reingezogen, und kann mich auch nur den anderen anschließen:
etwas in die Länge gezogen und Soundeffekte sind auch passend... Die Musik finde ich sehr gut gewählt, allerdings finde ich die Kameraführung nicht soo gelungen, da teilweise das Bild sehr schief war (1:28) und auch die Schwenks immer ziemlich ruckartig und hakelig waren, was aber wahrscheinlich an dem Stativ (Fotostativ?) liegt...
Insgesamt okay, die Atmosphäre wurde jedefalls gut rübergebracht.

Edit: So, Deadly Dreams hab ich jetzt aucg gesehn, fand ihn von der Atmosphäre auf jeden Fall top, auch wenn er etwas kurz geraten ist X(
Die Soundeffekte sind allerdings sehr gut platziert und auch die Musik gefällt mir, aber erschreckt hab ich mich leider nicht X(

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nuker« (31. Januar 2005, 20:05)


rEcOvEr

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27

Montag, 31. Januar 2005, 21:45

Zitat

Slipcrew-heller schrieb am 31.01.2005 19:39
@thm hat mir eigentlich ganz gute gefallen.einige übergänge zur nächsten szene hätte man besser lösen können,und das blut im verschneiten wald sa sehr unecht aus,da wär kunstblut eine bessere lösung gewesen.


Wir hatten ja auch genug Kunstblut dabei. Nur gabs da ein kleines Problem.... Es ist eingefroren :D und daher musste ich es leider digital machen. X(

Kane

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28

Dienstag, 1. Februar 2005, 00:46

Ja das hat man gesehen, es sah sehr nach einem Bild aus das Digital nachbearbeitet wurden.

Danke für eure Bewertungen, das baut auf. :D

Soldier X

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29

Dienstag, 1. Februar 2005, 13:30

So jetzt hab ich mal Fear it gesehen und finde den ziemlich cool.
Geile Location, wo habt ihr sowas gefunden ? Coole Musik und Sound effekte, aber an einigen stellen ist die Musik doch etwas zu laut und man versteht die Darsteller nicht richtig. Effekte sind auch toll und das Blut auch ^^. Also wirklich gut gemacht.
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30

Dienstag, 1. Februar 2005, 14:21

Danke, das freut uns, dass er dir gefällt :)

Also das Schloss hat Ansgar (im Forum Silverbullet) über seine Mutter organisiert, und dann sind wir in den Winterferien dort für 2 Tage hingefahren und haben den Film abgedreht... War nen ziemlicher Stress, weil manche Szenen am hellichten Tag und andere abends/nachts sein mussten...

rEcOvEr

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31

Dienstag, 1. Februar 2005, 14:43

Ich hab auch Fear It gesehen und find ihn echt gut gelungen. Die schauspielerischen Leistungen hätten besser sein können, aber erfüllten im Film gut ihren Zweck. Die Sounds waren gut. Habt ihr nachsynchronisiert? Wenn ja merkt man die Mühe für die Sounds. Erschreckt oder gegruselt hab ich mich zwar nicht, aber es war eine gewisse Atmosphäre vorhanden. Die Schnitte haben mir an manchen Stellen nicht so gefallen, aber darüber kann man eigentlich hinwegsehen. Auf jeden Fall waren die Locations und die Idee sehr gut. Im Großen und Ganzen: Gut Gelungen .

Neo

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32

Dienstag, 1. Februar 2005, 15:54

Soooo.. Habe mir jetzt auch alle Filme angesehen.

"Killer on the Run":
Kann micht eigentlich auch nur den anderen anschließen. An manchen stellen etwas langwierig. Etwas wenig Spannungseffekte für die Länge. Sound und Musikuntermalung hat immer gut gepasst. Zum Teil war das Bild etwas dunkel. Aber es ist ja net einfach, bei Dunkelheit ein gutes Bild zu bekommen. Story fand ich eigentlich ganz gut. Nur war das Ende irgendwie merkwürdig. So schnell. So dunkel. Man hat kaum was erkannt.

Deadly Dreams"
Etwas kurz, aber eigentlich ganz gut. Das Blut sah zu künstlich aus, hätte ein dunkleres rot sein müssen, aber das wurde ja schon gesagt. Die Story war zwar etwas dünn, das offenes Ende aber dagegen ganz gut gelungen. Schockeffekte waren ganz ok. Die Roten Augen sahen gut aus, jedenfalls besser als im Film "The Darkman". Sounds waren ok, hätte mir vielleicht am Anfang etwas mehr Musikuntermalung gewünscht (beim Logo).

Wicked Game
Idee ganz gut. Nur etwas wenig Handlung finde ich. Musik war gelungen. Sprachausgabe etwas unverständlich an manchen Stellen.

Fear It
Wirklich gelungene Story. Schockmomente sind auch recht gut. Kunstblut sieht wirklich erste Sahne aus. Die Musiikuntermalung ist an manchen Stellen zu aufdringlich. Besonders gegen Ende. Da hört man die Sprachausgabe etwas schlecht. Das Ende des Films ist auch noch offen. Nur einer hat überlebt. Credits gibts diesmal keine, wäre der Film dann zu lange geworden?
Achja dann ist mir nochwas aufgefallen: Das Weckergeräusch könnte früher auffhören. Diese Beep-Beep ist doch ziemlich nervig nach ner Zeit.

Kane

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33

Dienstag, 1. Februar 2005, 16:06

Zitat

Nuker schrieb am 01.02.2005 14:21
War nen ziemlicher Stress, weil manche Szenen am hellichten Tag und andere abends/nachts sein mussten...


Und weil ihr total besoffen wart nach 2 Sixpack :D

34

Dienstag, 1. Februar 2005, 18:17

@fear it,fand ich ziemlich geil das ding.Coole location,Schauspielerisch fand ichs auch nicht schlecht,Kamera fand ich auch super.
Musik fand ich auch wie manche schon gesagt haben teilweise zu laut.
Und der Abgetrennte Kopf sah zwar nicht sehr echt aus,aber das blut sah überall sehr gut aus.
Das mit der hand durch den bauch war auch ne coole idee,wurde gut umgesetzt.
Alles in allem hat mir der ganze film sehr gut gefallen.

EDIT: Ach so die exlosion am schluss fand ich irgendwie zusammenhangslos und unpassend,naja wenigstens hat sich der schauspieler der druckwelle angepasst 8)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Heller« (1. Februar 2005, 18:21)


35

Dienstag, 1. Februar 2005, 18:25

Das ganze Geheimnis der letzen Explosion, sowie die anderen mysteriösen Umstände werden in der Special Monster Deluxe Extended Edition des Films mit 10 weiteren Minuten gelüftet ;)
Aber der ist erst in ca. 3 Wochen fertig...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nuker« (1. Februar 2005, 18:28)


HTS_HetH

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36

Dienstag, 1. Februar 2005, 19:49

So, nun habe ich auch noch den letzten Film gesehen und kann auch meine Kritiken äußern.

Vorab erstmal Gratulation an alle vier. Von zeitweise 13 gemeldeten Teams seid ihr vier die einzigen die es geschafft haben was abzuliefern. Dafür alleine seid ihr schon mal alle Gewinner in meinem Buch ;)

So nun aber zu den einzelnen Filmen:


Killer on the Run
Zugegebenermaßen ein wenig lang für das was an Story gezeigt wird, aber ich mag es, wenn dem Zuschauer genug Zeit gegeben wird eine gewisse Spannung aufzubauen.
Die schon angesprochenen Schnittfehler fallen natürlich selbst einem ungeschulten Betrachter sofort auf, nicht sehr schön, aber nun leider auch nicht mehr zu ändern.
Rein technisch gesehen bietet der Film von Kane keine herausragenden Effekte oder sonstige interessante Spielereien, aber das ist in diesem Fall auch völlig okay. Die Story verlangt nicht nach sowas und es hätte vermutlich eher merkwürdig gewirkt. Was mir aber sehr gefallen hat, war die Szene mit dem Schatten der Waffe an der Wand. Sehr nette Idee und auch gut eingesetzt. Die kleine "I, Robot" Hommage im Badezimmer fand ich nur geil, dickes Plus von mir ;)
Zur Geschichte selbst muss ich sagen, das sie für einen Gruselfilm nicht unbedingt die allerbeste Wahl war. Die Vorstellung einen gesuchten Killer im Haus zuhaben ist zwar beängstigend, aber so wie es letzlich im Film gezeigt wurde war es für den Zuschauer von Anfang an klar, es gab also nichts Mysteriöses mehr im Film zu entdecken. Quasi das wichtigste in meinen Augen, was Kane hier als erstes über Board geworfen hat. Schade! Leider gab´s für meinen Geschmack auch einige Logikfehler. Ein bewafftneter Killer erschrickt sich weil er was hört und hat nichts eiligeres zu tun als seine Maske und vor allem seine Waffe in der Küche liegen zu lassen und sich zu verstecken? Wenn ein Killer in ein fremdes Haus bei Nacht eindringt muss er doch damit rechnen, auf die Bewohner zu treffen, oder? Wenn ich vieles glaube, dann sicherlich nicht, dass er seine Waffe zurück lässt.
Was die Optik angeht, so wird hier teilweise mit einigen interessanten Einstellungen gearbeitet, zu oft aber leider auch mit den typischen Amateur-Urlaubsfilm-Winkeln. Ich will den Protagonisten sehen, seine Angst, weil er weiss das was im Haus ist. Das kann ich aber schlecht wenn die Kamera so weit weg ist, das man sein Gesicht kaum noch erkennen kann. Es waren doch schon ein paar gute Ansätze da, wieso nicht mehr davon? :)
Zum Ton kann ich hingegen nur sagen, bravo. Das klingt die meiste Zeit (abgesehen von der Meldung im Radio) gut, die Sounds wurden gezielt eingesetzt und bringen die Atmosphäre auch rüber. Die Musikwahl war zu erwarten, aber erfüllt natürlich auch absolut ihren Zweck. Das klingt gut und wirkt gut.

Abschließend also ein solides Machwerk mit einigen Schwächen aber auch vielen guten Ansätzen und durchaus positiven Aspekten.



Wicked Game
Eine recht abgedrehte Idee haben die Jungs von Sick-Entertainment in einer scheinbar spontanten Nacht und Nebel Aktion in die Tat umgesetzt. Unheimliche Vorkommnisse bei einer Partie CS. Und ich muss sagen, es funktioniert. Auf den ersten Blick scheint es ja recht banal und wenig unheimlich. Aber wenn man sich dann vorstellt man sitz zu hause alleine mit nem Kumpel und weiß genau das er nicht am Rechner ist und plötzlich bewegt sich seine Spielfigur und erschießt einen im Spiel, dann find ich das doch schon unheimlich.
Die technische Umsetzung war leider nicht sooo gut wie man es vielleicht hätte machen können. Ich führe das natürlich hauptsächlich auf den Zeitmangel zurück, andererseits war ja 1,5 Monate Zeit dazu. Da ging es ja allen Teams gleich. Aber hey, sie haben es noch geschafft und nen Film abgeliefert, auch wenn er letztlich zu kurz ausgefallen ist.
Wenn ich richtig gelesen habe, dann gibt´s ja eine viel größere Geschichte hinter dem was wir gesehen haben, laut VilleVallo. Leider wird diese aber absolut nicht klar im Wettbewerbsfilm. Wir sehen zwei Kumpels die CS zocken. Plötzlich passieren merkwürdige Dinge, am Ende sieht man scheinbar einen Klon oder sowas im Spiegel der verschwindet und der Streifen endet apprupt ohne reelle Auflösung. Die Geschichte hätte Potenzial gehabt und ich wünschte mir die Jungs hätten die Zeit gehabt und auch genutzt um darauf aufzubauen.
Die gezeigten Effekte waren soweit okay, nichts bahnbrechendes aber es wirkte auch nicht allzu aufgesetzt. Tontechnisch hatte ich leider auch so meine Probleme den Dialogen stets zu folgen. Die Wahl der Soundeffekte und Musiken hingegen war schon sehr gut soweit.

Insgesamt tolle Idee, mittelmäßige Ausführung und eine leider wenig entwickelte Story.



Deadly Dreams
Das Team um Recover war nicht blöd und hat sich gleich zwei grundsätzlich unterschiedliche, aber unglaubliche passende Locations für ihren Film ausgesucht. Ein schneebedecktes Waldstück und düstere Wohnung. Beides Orte die eigentlich für den Gruselfilm stehen. Hat es ihnen genützt? Ja und Nein.
Der Wald war natürlich sehr passend und die dort gezeigten Szenen waren auch absolut dafür ausgelegt. Der Anfang des Films erscheint im ersten Augenblick verwirrend aber zurückblickend ist es passend. Es ist ein Traum, nichts muss da großartig erklärt werden, es gibt keine Regeln wie ein Traum abzulaufen hat. Leider gibt es aber ein paar "Regeln" wie man einen Film drehen sollte und wie nicht. Einige davon wurden leider gerade bei den Szenen im Wald vernachlässigt. Ich meine so einige Achsensprünge gesehen zu haben und auch der eine oder andere Jump-Cut war leider drin. Hier hätte ich mir einige zum Gruselfilm passende Kamerawinkel gewünscht, mit denen man auch leichte diese Schönheitsmakel hätte beseitigen können.
In den Szenen anschließend in der Wohnung wird das zwar besser, aber auch hier sind noch ein zwei kleine Dinge die ein wenig unglücklich rüberkommen.
Zur Geschichte muss ich sagen, dass sie soweit gut rüberkommt und klar vermittelt wird. Es geht um einen Jungen der in seiner Traumwelt zusammen mit seinem Kumpel in einem Waldstück erwacht und anscheinend von einem unbekannten gejagt wird. Hier wird auch die Geräuschkullisse sehr geschickt eingesetzt um die Atmosphäre richtig einzufangen. Die anschließenden beiden "Schock-Szenen" kommen leider nicht ganz so unerwartet und sind deshalb auch nicht so wirklich schockierend. Nun erwacht unser Protagonist in seinem Bett, alles wird gut oder doch nicht? Nette Idee mit der flackernden Deckenlampe und der Einsatz der Taschenlampe. Sehr gut war das kurze Vorbeihuschen im Spiegeln, das gefiel mir wirklich ausgesprochen gut. Das Ende war leider nicht so überzeugend für meinen Geschmack, aber das kann man sehen wie man will. War der Traum quasi eine Vorhersehung, eine Warnung auf drohendes Unheil? Vermutlich, aber leider ist der Film auch schon wieder zuende bevor er richtig begonnen hatte. So bleibt
also viel Potenzial und eine teschnisch durchschnittliche Umsetzung der Geschichte. Die Musikwahl und Plazierung reist hier allerdings noch einiges wieder raus und kann einiges an Atmosphäre rüberbringen.

Insgesamt also auch hier ein leider etwas zu kurz geratener Film mit einigen guten Ansätzen, aber auch Schwächen in der technischen Umsetzung.



Fear It
Das Team von KingCerberusFilms hat sich augenscheinlich am meisten ins Zeug gelegt und extra für zwei Tage ein kleines Schloß bezogen, um dort ihren Beitrag für diesen Wettbewerb abzudrehen. Ein Aufwand der sich lohnt. Diese Location bürgt für sich alleine ja schon ein gewisses Maß an Atmosphäre. Die Story hierfür ist sicherlich nichts neues. Einige Jugendliche beziehen dieses Gemäuer und ehe sie sich versehen, beginnt das Sterben und Fliehen. Ich muss sagen, für einen Amateurfilm und im direkten Vergleich zu den anderen Filmen, hat mir das Schauspielerische recht gut gefallen. Klar, die Performance schwankte recht stark, aber generell kam es schon gut rüber. Die Idee komplett nachzuvertonen war auch keine schlechte. Man konnte die Dialoge schon recht gut verstehen, nur leider übertönte die Musik wirklich an einigen Stellen unnötig das was gesagt wurde.
Von den Kamerawinkeln und auch vom Schnitt her wird hier soweit brauchbares Material geliefert. So rein aus der Erinnerung fallen mir da keine groben Schnitzer ein. Was allerdings auffällt ist das die Geschichte viel größer war als hier gezeigt wurde. Es gibt gleich zwei Szenen wo man sich fragt was passiert. Ansgar redet von jetzt auf gleich von einem Monster das dort im Schloss rumgeistert. Erst später erwähnt er beiläufig er hätte das gelesen, gezeigt wird aber nur das er auf dem Dachboden Blut, Fleischreste und Knochen findet. Am Ende sieht man Ansgar aus einem Seitengang aus dem Schloss fliehen, gefolgt von einer großen Explosion. Wieso? Zuletzt sah man ihn fliehen und Ingo sterben, ist das Monster einfach explodiert, hatte Ingo Hot Chilli zum Frühstück? Okay Spass beiseite, ich weiss die Jungs haben soviel Material und Story gefilmt, dass ihr Film ursprünglich locker die 20 Minuten sprengte, aber für den Wettbewerb wurde er extrem zusammengekürzt. Mal mehr und mal weniger erfolgreich.
Dennoch wirkt es abgesehen von diesen beiden Szenen recht stimmig und nachvollziehbar. Die Handlungen der Protagonisten sind nachvollziehbar, wenn auch ein wenig sehr auf´s typische Horror-Cliché angelehnt.
Die Effekte im Film wurden sparsam aber nützlich eingesetzt. Vor allem aber glänzen die praktischen Effekte. Das Kunstblut sieht wirklich sehr gut aus! Die Musikwahl gefiel mir nicht immer so 100%ig aber insgesamt passt sie dann schon rein. Es war natürlich ein Vorteil eine völlig andere Musikwahl zu treffen als die anderen Teams, so setzt sich der Film ein wenig von der Masse ab, mit noch nicht so oft gehörten Musikstücken. Man merkt dem Film die meiste Zeit an, das hier wirklich schon ein wenig Arbeit und Zeit investiert wurde.

Abschließend also ein sehr solider Film der eher ins Horror-Genre als in den Gruselfilm passt, was die Story angeht. Technisch weitesgehend gut umgesetzt mit viel Liebe zum Detail.

rEcOvEr

unregistriert

37

Dienstag, 1. Februar 2005, 20:20

Best Review Ever! :D

Kameramann

unregistriert

38

Mittwoch, 2. Februar 2005, 14:25

I: Dreams
II: Killer
III: Schloss
IV: Spiel

Fand ich jetzt etwas schade, das Flo angefechtet wurde, nur weil er seine Kritik nicht wirklich begründet hat. Im groben hat er recht, da bei I und IV irgendwo der rote Faden fehlte, der den Filmen eine Logik gab. IV hatte überhaupt keine Spannung, da der "Kleine" mit dem weißen Pullover nie als Verdaächtiger völlig ausgeschlossen werden konnte. Gut gelungen war die Spiegelszene, die allerdings am Anfang hätte sein müssen. Ganz schön auf den Keks ging mir die teilweise von HETH abgekupferten Gruselmomente. Kann es sein, dass manch einer sogar die selben/ähnliche Toneffekte benutzt hatte? Die Szenen, in den durch Schatten erzeugten Situationen, waren immer nie deutlich zu erkennen und gingen damit unter. Ich war mir nie sicher ob der Schatten nun gewollt oder ungewollt war. Sehr gut gefallen hat mir der Film von Cerberus...., da die Kameraführung sehr professionell war. Der Schnitt kam bei euch nicht so perfekt rüber. Bei THM hat mir die Kameraführung beim rennen gefallen. Der Gesamteindruck
war leider nicht so gut.

Tut mir Leid, dass ich nur so dürftige Kritik anbringe, habe aber die Details aus den Filmen schon wieder fast vollständig vergessen (Kurzzeitgedächtnis konzentrationsbedingt). Habe mir bei der Punktvergabe viel Mühe gegeben.
Schade fand ich, dass es den Punkt Aufwand nicht gegeben hat, da mir das teilweise fairer erschienen wäre. Dies würde beinhalten: Häufigkeit von Ortswechsel und die Art des Orts, sowie die Anzahl der Personen, die beiteiligt waren (wenige = mind. 1 Punkt mehr).
Die Logik bei II war leider nicht ganz schlüssig. Warum kommt der Dieb zurück und verschwindet dann trotzdem nicht mit dem Geld, sondern schaltet das Licht aus und bringt ihn um. Also das war schon sehr weit hergeholt. Ansonsten aber gute Kameraführung und nette Ton-Einflüsse (Radio).

Gruß,
K-Mann

Übringens die Schminkeffekte bei Cerberus waren den Hammer!!! :)
Die roten Augen die ich woanders gesehen habe, waren total unübezeugend. Sah so aus wie mit "Paint" gemalt.
Also nehmts nicht persönlich, sondern objektiv auf die folgenen Filme. Man merkt, dass wir uns alle verbessern. Irgendwo, möchte jeder irgenwie halbwegs das Niveau in den Filmen von Heth erreichen...mich eingeschlossen :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kameramann« (2. Februar 2005, 14:34)


KingCerberus

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39

Mittwoch, 2. Februar 2005, 18:27

Nun mal meine bescheidene Meinung:

Outside Films:

Mit Spannung habe ich Kanes bzw. OutsideFilms ersten Videowettbewerbsteilnahme erwartet, nun ist es soweit. Gruselfilm war das Thema und mit Spannung habe ich mir den Film angeschaut. Der Anfang macht einen sehr guten Eindruck und macht schon richtig Stimmung. Allerdings zieht sich
der Anfang ziemlich hin. Die ersten 3 Minuten weiß man garnicht worum es geht und was eigentlich passiert. Allerdings ist dies verkraftbar und stellt einen guten Einstieg in einen Gruselfilm dar. Doch leider lasst ihr dann die Handlung ziemlich schleifen. Zudem sind da in der tat ein paar Logikfehler drin, die mich als Zuschauer fragen lassen, warum macht der Darsteller sowas. Vorallen der Einbrecher verhält sich in meinen Augen unlogisch. Warum flüchtet der Dieb ohne seine Waffe, warum erschreckt er sich qo er doch damit rechnen muss, dass in einem Haus Leute leben. Hätte sich lieber mal der Hausbewohner erschrocken. Leider kommen dazu noch ein paar (schnitt)technische fehler dazu, welche leicht auszumerzen gewesen wären. Da Bild ist an manchen Stellen leider arg dunkel. Besser wäre es wohl gegangen, wenn ihr mit etwas mehr Licht
gedreht hättet und hinterher wieder etwas abgedunkelt hättet. Denn grade in der einen Aussenszene erkennt man so gut wie garnichts. Weiterhin fällt einem der flackernde untere schwarze Balken auf. Er stört ein wenig bzw. zieht die Aufmerksamkeit etwas auf sich. Hätte man auch leicht noch korregieren können. Desweiteren finde ich es sehr schade, dass ihr keine Monologe eingebaut hättet. So hättet ihr die Ängste, Gefühle, Absichten der Protagonisten vermitteln können, da vorallem die Absichten nicht immer klar einsichtig waren. Und zu guter letzt war der Sound nicht immer klar zu verstehen. Spiele hierbei auf die Szene im Bad an, wo Kane sich rasiert. Ist leider schwer dem Radiomoderator zu folgen. Man bekommt das Wichigste zwar vermittelt, dennoch fänd ich es beser, wenn man alles verstanden hätte.

So nun genug der schlechten Merkmale. Euer Film hatte nämlich auch sehr gute Züge.

Zum einen ist euch der Einstieg gut gelungen, er hätte zwar etwas flotter sein können (so hättet ihr auch die 10 minuten Grenze einhalten können) aber er macht jedenfalls schon Lust auf mehr. Die Sounduntermalung fand ich größtenteils auch sehr gelungen vorallem da die Geräusche an die richtigen Stellen gesetzt wurden. Ne geile Idee fand ich das Geld, welches in dem Beutel war dient auf alle Fälle der Atmosphäre, welche dadurch erzeugt wird. Weiterhin wunderbar fand ich die Idee mit dem Schatten, wobei mir immer noch nicht klar ist, warum du deine Hand anleuchtest :D Weiterhin find ich gut, dass ihr kein Happy End in euer Story habt. Finde es immer interessant, wenn mal das Böse gewinnt. Unterscheidet sich auf alle Fälle von den übrigen Teilnehmern.
Fazit:Gute Story/Idee, guter Einstieg allerdings eine zu lange Einleitung, einigen unglücklichen Fehlern und ein etwas zähes Ende.


THM:

Nach eurem Trailer zu "The Prisoner" welcher mir sehr gut gefiel, waren meine Ansprüche an euren Wettbewerbsfilm sehr hoch und ich hab euch als heimliche Favouriten gesehen. Meine Hoffnungen/Befürchtungen wurden zum Teil aber leider wieder zunichte gemacht, weil ihr in eurem Film grundlegende Fehler gemacht habt. Nicht viele aber entscheidende. Da wäre zum einen der Anfang. Manchen mag diese Art Filmbeginn ja mögen, allerdings fand ich es sehr irritierend und somit recht unvorteilhaft. Auch wenn es nur ein Traum war, in welchem sich der Protagonist befand, so wurde der Film bzw. die Hintergründe nie ausführlich oder
ausreichend geklärt. (Leider war das bei unserem Film auch der Fall) Man fühlt sich einfach alleine gelassen.
Dann im Schnee unterlaufen euch einige schwere Schnitzer. Ihr habt zahlreiche Achsensprünge und Kamerawechsel von links nach rechts in eurem Film. Eigentlich fällt mir sowas nie auf, aber bei euch springt das einfach ins Auge, da geht es von links nach rechts und wieder zurück. Zudem ist auch der Rest der Story recht dünn. Einfach deshalb, weil der Zuschauer auch nachdem der Darsteller aufgewacht ist nicht weiß worum es geht. Welche Bestie, was ist mit dem Freund passiert, wieso, weshalb warum???? Leider wird uns keine Antwort gegeben. Dafür einen dicken Minuspunkt von mir. Dann war da noch die Sache mit dem Blut, die sofort auffällt. Nun, man kann nicht viel machen wenns Blut gefriert :) . Das digitale Blut ist auch kein großes Ding, allerdings werden hier ein paar Punkte abgezogen, weils doch
arg unrelistisch aussieht.

Kommen wir zum positiven Teil.

Was mir, wie auch schon bei "The Prisoner" gefallen hat, waren die Schauspieler. Zum Teil kommen die Gefühle oder Gedanken der Darsteller sehr gut rüber und man kann die Angst richtig erahnen. Sehr gut. Das einzigste woran man vieleicht etwas feilen könnte wäre die Aussprache. Weiß, dass das etwas schwierig wird, aber das trübt den perfekten Eindruck etwas. Die Sounduntermalung fand ich, wie bei Kanes Movie sehr gut und recht gelungen. Zwar kommt auch hier wieder die Standart themes zum Einsatz, was aber nicht negativ angerechnet werden kann, da man nunmal nehmen muss was da ist. Von der Atmosphäre fand ich euren Film grade zum Ende hin sehr ansehnlich und spannend, was auch an den guten Lichtverhältnissen lag. Nicht zu hell und nicht zu dunkel.
Fazit: Gesamt betrachtet ein sehr schöner Film mit viel Atmosphäre, aber auch einigen schwerwiegenden Fehlern.

Sick Entertainment:

Als ich las, dass ihr innerhalb eines Tages einen Wettbewerbsfilm dreht, dachte ich mir dass das nichts werden kann. Was ich aber dann von euch gesehen habe, war doch besser als anfänglich erwartet. Die Story ist in der Tat mal etwas anderes und durchaus ausbaufähig. Leider habt ihr das versäumt und die gute Grundidee mit einem Schnellschuss beendet.
Eurem Film sieht man einfach an, dass er an einem Tag entstand, da viele kleine Fehler drinnen sind, welche leicht zu vermeiden gewesen wären. Zum einen ist der Ton am Anfang ein wenig schlecht zu verstehen, weil der Darsteller einfach ein bisschen schnell und undeutlich spricht. Zudem sind die
Dialoge nicht grade Meisterwerke, sondern sehr umgangssprachlich, was viele "ähhhh"s und "ohhhhhh"s zur Folge hat. Ausserdem gibt es viele Stellen, welche ohne Sound sind, dafür aber ein fieses rauschen mit sich bringen. Vieleicht hätte man da mit ein wenig Nachbearbeitung bessere Ergebnisse erzielt, jedenfalls stört es einem nach einer gewissen Zeit. Und dann war da noch der Autofocus, welcher mit der Helligkeit nicht klar kam. Er versucht die ganze Zeit scharf zu stellen, kommt aber zu keinem Ergebniss. Wenn eure Kamera über manuelle Einstellungen verfügt, dann nutzt diese auf alle Fälle das nächste mal, denn nichts nervt mehr als wenn das Bild immer hin und her springt. Die Schauspielerische Leistung war von Mark B.soweit ok, aber dein Bruder(?) sollte sich abgewöhnen in dramatischen Momenten zu grinsen, kommt auch im wahren Leben nicht gut an. :D Wirkt zudem irgendwie ziemlich unecht. Positiv kann man ergänzen, dass man sieht, wie ihr euch bemüht habt einen Wettbewerbsfilm
zu erstellen, was euch auch irgendwo zu kleinen Gewinnern macht. Schade, dass
sowas nicht alle angemeldeten Teams geschafft haben.
Wenn ihr euch nächstes mal noch ein wenig mehr Zeit nehmt für die Planung, Durchführung und Nachbearbeitung wird der nächste Film mit Sicherheit eine 100%ige Steigerung.
Fazit: Ein Schnellschuss mit guter Idee, aber mangelnder Umsetzung.

@Alle Teilnehmer: Hab mir nicht allzuviel Mühe gegeben alle Filme nach ihren positiven Eigenschaften zu durchsuchen, da das schon die anderen User übernommen haben, zudem
bin ich der Überzeugung, dass man nur durch Fehler lernt und ihr dadurch eure zukünftigen Werke wesentlich verbessern könnt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »KingCerberus« (2. Februar 2005, 18:34)


Burger King

unregistriert

40

Mittwoch, 2. Februar 2005, 18:30

Die erste Person die zu sehen war, war Mark B. nicht ich aber egal.
Der Dramatikgrinser war dann mein Bruder. :D :)) :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Burger King« (2. Februar 2005, 19:36)