. Aber ein wenig weg vom "auswendig Gelerntes aufsagen" möchte ich schon kommen. Vorbild ist zur Zeit noch für mich Stefan Müller von Loom, der als Laiendarsteller für mich ein absoluter Hammer ist. Da mal ansatzweise hinzukommen, wäre cool. Am liebsten würd ich ja gleich ne Schauspielschule besuchen, aber das geht neben Vollzeitjob und Kind absolut nicht.
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Ich erhoffe mir nicht nur, selber was dazuzulernen, sondern auch - und das find ich noch wichtiger - ein paar andere Leute kennenzulernen, die Spaß an sowas haben und dann evtl. auch bei zukünftigen Projekten am Start sind. Immer so halbmotivierte Leute von der Arbeit oder aus dem Bekanntenkreis vor die Kamera zu zerren, macht auf Dauer auch keinen Spaß.
Habt ihr schonmal Entspannungsübungen für das Zwerchfell gemacht? Ich war froh, dass das Außenstehende nicht sehen konnten, die würden gleich die Jungs mit den weißen Jäckchen kommen lassen. Alle waren natürlich anfangs nervös, aber danach war das Eis gleich gebrochen. Auch wegen des sympatischen Kursleiters, der sich alle Zeit der Welt genommen hat, um diejenigen, die was falsch gemacht haben, auf witzige Art und Weise vor der versammelten Mannschaft vorzuführen :-) Das klingt jetzt vielleicht fies, aber der hat das ganz charmant und witzig rübergebracht, so dass es niemandem peinlich sein musste. Es gab halt viele Haltungsübungen, wie steht man richtig, wie wirkt das auf den Zuschauer und so weiter und so fort. Zum Schluss gabs sogar noch eine kleine Einführung in Michael Jacksons "Moonwalk" (hat aber natürlich keiner hingekriegt
).
Aber: für mich persöhnlich sind solche Kurse überflüssig. *schluck*
Aber im Allgemeinen ist so ein Kurs natürlich dazu da, um erstmal festzustellen, ob man überhaupt Talent für diesen Beruf hat. Der nächste Schritt wäre dann das Aufsuchen einer Schauspielgruppe (die man dann auch ein paar Jahre besuchen sollte), das kann je nach Leiter schon sehr hilfreich sein, schulen und ist optimal, um Erfahrungen zu sammeln.Es gibt so viele studierte aber arbeitslose Schauspieler da draußen. Wenn die Welt etwas noch dringender braucht sind es a) noch mehr Juristen und b) noch mehr Schauspieler.
Zum einen ist Sprache bei weitem nicht alles, zum anderen versteh ich den Zusammenhang der zwei Argumente nicht so ganz
Zitat
Eine ausgebildete, dialektfreie Sprache lernt man nicht in ein paar Kursen. Nicht umsonst ist der Beruf des Schauspielers ein Gemisch aus Kunst, Talent und Handwerk.
Ein äußerst unterschätztes Gebiet der Schauspielkunst. Der Darsteller kann noch so talentiert sein, noch so natürlich spielen - wenn die Aussprache nicht stimmt, ist der ganze Eindruck futsch. Es beginnt, wie man richtig Atmet, wie man stützt, wie man bestimmte Worte ausspricht, wie man etwas nicht sagt usw
) wenn ich mich hier so aufplustere, aber Mama und Papa sind nun mal der Schauspielzunft angehörig. Und deswegen nehme ich mir einfach das Recht heraus (auf der zugegeben spekulativen Ansicht dadurch mehr Ahnung zu haben als andere
) euch belehren zu können
Belehren kannst du mich nur für/bei etwas, dem ich nicht nachkomme oder das ich nicht wusste, von daher muss ich dich jetzt enttäuschen...
Zitat
Tut mir eigentlich fast leid (aber nur fast) wenn ich mich hier so aufplustere, aber Mama und Papa sind nun mal der Schauspielzunft angehörig. Und deswegen nehme ich mir einfach das Recht heraus (auf der zugegeben spekulativen Ansicht dadurch mehr Ahnung zu haben als andere
) euch belehren zu können
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. Und richtig, äußerst spekulativ, deine Ansicht... 
1. Wenn man nicht nur ein Gebiet sondern Schauspielerei insgesamt unterschätzt, macht es die Sache auch nicht besser. Und das unterstelle ich jedem, ob nun talentiert oder nicht, der sich nicht um die Grundlagen (bewusst oder unbewusst) bemüht oder entsprechend führen lässt.Du hast recht. Sprache ist nicht alles - aber trotzdem das meisteEin äußerst unterschätztes Gebiet der Schauspielkunst. Der Darsteller kann noch so talentiert sein, noch so natürlich spielen - wenn die Aussprache nicht stimmt, ist der ganze Eindruck futsch. Es beginnt, wie man richtig Atmet, wie man stützt, wie man bestimmte Worte ausspricht, wie man etwas nicht sagt usw
Die Kunst ist es ja, fremde Worte zu sagen, als ob es die eigenen wären.
Da bin ich aber froh
Zitat
Nein, ganz so sehe ich das natürlich nicht. Ich wollte einfach nur den Aspekt hinzufügen, dass der Ausdruck der Stimme fast 75% der eigentlichen Glaubwürdigkeiten ausmacht.
. Das mit den 75% mag zwar richtig sein, hängt aber eben von anderen Faktoren ab, die du ja oben genannt hast. Und was für Alternativen gibt es denn für einen Amateur, sich mit so was auseinanderzusetzen?Seh ich anders. Zur Schauspielerführung hab ich aber schon mal nen eigenen Thread aufgemacht, der allerdings auf wenig Interesse stieß. Von daher spar ich mir weitere Ausführungen dazu. Oder zur Theorie – ob nun Mamet oder Method Acting. Schließlich kann ich mich ja eh nie kurz fassen...
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Was anderes noch: das Argument, dass Theaterschauspieler nicht vor der Kamera spielen können, weil sie sofort overacten, ist nur halb wahr. Zuerst einmal stimmt es, dass man im Theater viel größer spielen muss, weil der Zuschauer ja bis zu 40 Reihen weg sitzen kann. Aber ein guter Filmregisseur sagt dem Schauspieler: Spiel dezenter! Und schon kann der gute Schauspieler das umsetzen, weil das sein Handwerk ist, was er, ich wiederhole mich, studiert hat. Alle guten Filmdarsteller haben als Theaterschauspieler angefangen. So. :p

Manisch ist nie verkehrt, siehe meine Sig...
Zitat
Asso, mp-cw: den Zusammenhang kannst du nicht verstehen, weil es da keinen gibt. :p Hab das sehr unglücklich formuliert, das geb ich in meiner großmütigkeit zu. Sorry, bin heut etwas manisch![]()
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mp-cw« (6. März 2009, 08:17)