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Marcus Laubner

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21

Montag, 4. Januar 2010, 21:29

Zum Beispiel viel ähnlicher wie eine klassischere TV Reportage - also mehr fokussiert auf Ausschnitte aus den nominierten Filmen, vielleicht Interviews mit den Filmemachern (OHNE greenscreen, sondern vor einem einigermassen brauchbaren Hintergrund gefilmt) und nich so viel Bla bla.


Naja, wenn ich da an die Camgaroo Awards denke ;) Wenn man die Anzahl der Nominierungen entschlackt und das Pacing knapper hält und das ganze dann trotzdem 2h lang wird, dann soll es halt so sein.

Im Prinzip geb ich Dir völlig Recht, vielleicht wäre jemand, der alles moderiert und die Show zusammen hält gut und es werden Schaltungen nach außen gemacht, zum Beispiel ins Wohnzimmer von Gruppe XY, oder zum Drehort von Film YZ. Ich hätte sogar kein Problem, an ein paar Tagen als Außenreporter mitzuwirken und die verschiedenen Filmcrews zu besuchen. Dank Mitfahrgelegenheiten bekomme ich dabei am Ende sogar finanziell noch was raus. Ich halte mich nur nicht gerade für einen idealen Journalisten ;)

Die Dankesreden find ich etwas irritierend. Ich musste jetzt zum Beispiel 7 verschiedene Dankesreden aufnehmen für etwas, wo ich noch nichtmal wusste, ob ichs bekommen werde, also auch nicht wirklich ehrliche und herzhafte Begeisterung zum Ausdruck kommt.

Wahr. Man müsste es live machen (was nicht geht) oder der ganze Dankesreden-Teil muss eben wegfallen.
Hm, warum eigentlich nicht? Bin ich dafür, man konnte sich zwar immer noch ein paar Gags einfallen lassen, aber letztenendes ist so eine Dankesrede im Grunde überflüssig.

Mit Mobb konnte ich als Figr auch nie wirklich was anfangen, wirkte auf mich eher prollig als komisch. Ich bn gespannt, wie man das beim nächsten Mal händeln wird. Wieso man unbedingt eine fiktive Figur nehmen soll, ist mir nicht so ganz klar. Mit genügend Humor wirds auch ohne Sonnebrille und Perücke nicht allzu trocken.

Hindenburg Films

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22

Montag, 4. Januar 2010, 21:39

Ich verstehe das ganze Problem mit den Dankesreden nicht so ganz... die Show kommt doch erst lange nach den Votings raus,da soltle es doch möglich sein,benachrichtigt zu werden,sollte man gewonnen haben und dann eine Dankesrede aufzunehmen.- Bei guter Planung müsste man die doch auch Nachträglich einfügen können... der Nachteil dabei ist natürlich,dass den Gewinnern die Spannung genommen wird...

Borgory

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23

Montag, 4. Januar 2010, 21:46

Nicht nur das, es wird sicherlich auch darüber getratscht und am ende wissen schon alle vorher wer gewinnt :D

HTS_HetH

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24

Montag, 4. Januar 2010, 22:07

Das mit den Dankesreden habt ihr schon richtig erkannt. Der ganze Sinn und Zweck das jeder Nominierte alle Dankesreden aufnimmt, war ja der das so niemand ausser uns, den Produzenten, vor der Show wusste wer gewonnen hat. Somit blieb die Show unterhaltsam und war auch eine echte Gewinnerbekanntgabe. Natürlich ist sowas ärgerlich, wenn man dann 10 Reden aufnimmt und vielelicht nicht eine davon zu sehen sein wird. Das sowas einigen quer abging merkte ich auch jedes mal daran, dass ich nicht von jedem Nominierten auch eine Dankesrede bekommen habe, weil einige sich eh keine Chancen ausgerechnet haben. Auf der anderen Seite sage ich mir, kann auch niemand so beschäftigt sein, das er es nicht hinbekommt, innerhalb von 2 Monaten mal eben ca. 1-10 Minuten Footage vorm Greenscreen aufzunehmen, wo er mal kurz sich für den Award bedankt, es wurde ja nie verlangt das Footage auch zu verarbeiten.

Aber gut, das war das alte Konzept, nun kann ja alles mögliche entwickelt werden, wo es dann vielleicht auch anders geht ;)

EDIT
Achja zum Thema wieso bisher die fiktive Figur "Mobb" benutzt wurde. Das ist nun mal damals so entstanden, weil da Mobb so ziemlich die einzige fiktive Figur hier im Forum war, die in mehreren Projekten vorkam und einen gewissen Wiedererkennungswert hatte. Zu dem hatte es auch für uns als Produzenten den Vorteil, das wir so die Moderation ein wenig von uns selbst als Filmemacher distanzieren konnten. In der ersten Show waren nämlich damals extrem stark mit all den alten Filmen von uns vertreten und da sollte nicht gerade Schumi oder ich durchs Programm führen, wenn wir in jeder Kategorie auch noch nominiert sind oder gar gewonnen haben. Das ganze hatte sich dann halt in den folgenden Shows so fortgeführt und war im Prinzip in den fünf Jahren / Shows die einzige Konstante die immer vorhanden war. Stilistisch haben die Shows ja jedes Jahr eine Wandlung durchgemacht.

sollthar

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25

Montag, 4. Januar 2010, 22:36

Zitat

außerdem widersprechen sich deine aussagen ein bisschen: Wir haben Gewinner in was-weiß-ich-wie-vielen Kathegorien und du willst noch mehr Ausschnitte und Interviews mit den Machern und trotzdem nur 30 Minuten Show? Da müsste man ja die Moderation und die Eröffnungsreden ganz streichen!
Richtig, die müsste man streichen. Darauf wollte ich ja auch hinaus. :)
Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, aber ich persönlich finde die Moderationen das schwächste Glied der Show und auch das, was alles so unnötig in die Länge zieht und für mich so zäh macht, dass ichs mir auch nicht anschauen konnte. Moderieren ist schwer und sollte kurz, knapp und knackig sein. Und es ist nunmal nicht jeder dazu geboren, lange in die Kamera zu reden. Und so spassig es sein kann, Leute persönlich zu sehen, so muss man doch auch ehrlich sein, dass es wenig natürlich begabte Redner gibt.

Was ich meinte war: Moderation durch kurze, leitende OFF-Stimme oder sogar nur schlichte visuelle Führung ersetzen und Dankesreden durch knackige Interviews - ohne Greenscreen. Die Interviews konkret zum Thema machen (Beispielsweise konkret über die VFX des nominierten Projekts erzählen, oder über die Herausforderungen der Regiearbeit, des Tons oder was immer die Kathegorie ist).
Diese Interviews könnten die einzelnen Gruppen selber zuhause aufnehmen - zum Beispiel als 15 bis 20 Sekunden Clip für die Nomination und einer 60 Sekunden Variante, die nur ausgestrahlt wird bei Gewinn.

Oder halt grösseres Interviews, die dann zur Show gekürzt werden. Ich schneide ja ab und an Interviews fürs Fernsehen und da funktioniert das ähnlich - Ich krieg ein 30 Minuten Tape mit viel Bla bla und schneide nur die besten, knackigsten Momente für die tatsächlich 50 Sekunden, die dann gesendet werden - der Rest muss eben weg.

Aber eben, nur so eine Idee.


Den Sinn die Dankesreden vorher aufzunehmen seh ich organisatorisch durchaus ein, aber inhaltlich und emotional find ich es fragwürdig. Da fände ich neutrale Interviews zu einem konkreten Thema sinnvoller - da spürt man dann vielleicht auch eher echte Leidenschaft als wenn zig Leute mal rein provisorisch Danke sagen.

freezer

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Montag, 4. Januar 2010, 22:37

die Show hat da wirklich ihre Längen... Kategorien sollten gestrichen werdn (bin immer noch gegen die "Regie" Kategorie) und die Dankesreden sollten eine maximal Zeit bekommen!


Naja, ich musste für Jenseits 14 Dankesreden aufzeichnen :D
Ein großes Problem war für einige der Kategorien sich überhaupt mal eine Dankesrede einfallen zu lassen...
Was sagt man zB bei "Beste Atmosphäre" oder "Bestes Kostüm"?

Die Redezeiten waren im übrigen mit 1 Minute für alle Kategorien außer "Bester Film" (5 Minuten) beschränkt.
Die machen also bei ca. 20 Kategorien insgesamt gerademal 24 Minuten der Awardshow aus. Viel mehr Zeit brauchen die Ansagen und die Vorstellung der einzelnen Filme.

Mein Vorschlag für die Zukunft:
Dankesreden alle Kategorien max. 30 Sekunden, außer "Bester Film" mit 2 Minuten
Ansagen der Kategorien: max. 1 Minute

Das Galapublikum würd ich dagegen mit Usern ersetzen... also wer möchte sendet einen 1min Clip von sich (Oberkörper) ... dabei denke ich als Vorbild an die Cantina Szene bei Invasion 2 .. finde den Effekt zwischendurch wirklich super "ei schau mal wer da sitzt und und und".. und halt auch mal ein paar Clips mit Emotionen ..


Das dürfte ziemlich ein Aufwand sein, mit äußerst inkonsistenter Qualität, irgendwie fand ich daher das reingeschnittene Oscarpublikum schon recht passend.
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Hindenburg Films

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27

Montag, 4. Januar 2010, 22:46

Wenn sich der Vorschlag durchsetzt,dass man selbst bestimmt,in welchen Kathegorien man seinen Film einreicht wäre das problem mit den Dankesreden ja in den meisten Fällen schon behoben... Ich bin jedenfalls stark für diesen Vorschlag,weil auf diese Art und Weise wirklich Zeit gespart wird und man eben nicht (ich verallgemeinere jetzt ;) ) in jeder Kathegorie Invasion 2 wählen kann auch wenns nicht passt. Den Punkt "Beste Regie" würde ich wirklich weglassen,die macht eigentlich tatsächlich nur bei Filmen wie "Leo Wan Kenobi" oder eben anderen Filmen mit Kindern,Tieren etc. die dem Regisseur besonders viel abverlangen. Wenn man die KAthegorie behält,würde sich auch hier das Wahlsystem für den Filmersteller lohnen,damit es gar nicht erst passiert,das am Ende noch ein Selbstfilm in der Kathegorie "Beste Regie" gewinnt.Das passiert ja soweiso nicht,da alles schon überprüft wird,aber trotzdem gäbe es so viel weniger zu voten und man kann sich auch sicher sein,dass man mit Seinem Film keinem den Preis wegnimmt,der ihn viel mehr verdient hat.

Marcus Gräfe

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Montag, 4. Januar 2010, 22:52

Ein großes Problem war für einige der Kategorien sich überhaupt mal eine Dankesrede einfallen zu lassen...

Das Problem sehe ich weniger. Es ist ja keine Ansage, die zu einer Kategorie etwas erzählen soll. Man bedankt sich einfach (wenn einem nichts einfällt).

sollthar

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29

Montag, 4. Januar 2010, 22:59

Zitat

Den Punkt "Beste Regie" würde ich wirklich weglassen,die macht eigentlich tatsächlich nur bei Filmen wie "Leo Wan Kenobi" oder eben anderen Filmen mit Kindern,Tieren etc. die dem Regisseur besonders viel abverlangen.
Wenn ich so lese, was sich Leute hier unter "Regie" vorstellen, bin ich auch dafür, die Kathegorie abzuschaffen - da offenbar kaum einer Ahnung hat, wofür er da genau votet. :D

freezer

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30

Montag, 4. Januar 2010, 23:07

Wenn ich so lese, was sich Leute hier unter "Regie" vorstellen, bin ich auch dafür, die Kathegorie abzuschaffen - da offenbar kaum einer Ahnung hat, wofür er da genau votet. :D


Hab ich mir auch grad gedacht.
Übrigens schreibt man Kategorie immer noch ohne "h", meine Herren ;)
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Schattenlord

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Dienstag, 5. Januar 2010, 00:05

Jap Jap Jap. Also. Erstmal stimme ich cody zu. ^^ Das hier wird der längste Thread des Jahres.

Das Problem, was ich gerade bei der ganzen Sache sehe, ist, das es hier zu keinem vernünftigen Ende führen wird. Wenn jetzt jeder hier vorschlägt, wie er es gern hätte, werden wir sicher auf keinen gemeinsamen Nenner kommen. :)
Die einen wollen weniger Kategorien, die anderen wiederum keine Moderation mehr, andere wollen den Gala-Dress beibehalten und wieder andere wollen eine Dokumentation.

Leute, so kann das nicht funktionieren. Wie Heiko am Anfang schon sagte, man wird es nie allen Recht machen können. Ich finde so eine gewisse Kontinuität sollte schon beibehalten werden. Das Prinzip, wie die Show erstellt wird, sollte immer noch den Produzenten selbst überlassen sein. Und da lohnt es sich nicht, jetzt über Designfragen oder die Moderation zu streiten. Klar – Mobb war in den letzten Jahren immer ein Streitpunkt. Was ich persönlich ehrlich gesagt nicht verstehen kann. Wenn einige sagen, er wäre zu albern, dann schaut euch doch mal bitte einige Ansagen an. :)
Gut, mir wurde in letzter Zeit auch öfters nachgesagt, ich würde das ganze zu ernst sehen. Mag ja sein, jeder hat da sicher andere Vorstellungen und Erwartungen an solch eine Show. Aber bevor wir uns hier um Moderation und ähnliche Dinge streiten, finde ich, wäre es sinnvoller, das sich erstmal jemand findet, der das ganze weiter produzieren würde. Und dieser sollte dann sagen – ja okay, hier, ich will das so wie Heiko es angefangen hat fortführen, oder halt – Nein, ich hätt gern ganz was neues. Es bringt jetzt nichts, alles über den Haufen zu werfen.

Und es ist immer leicht alles über den Haufen geworfen, nur weil man selbst von dem Prinzip nicht überzeugt ist – aber da kann sich jeder Mal für sich persönlich die Frage stellen: Kann ich es denn selbst besser machen? :) Jetzt, wo hier alle endlich den Freiraum haben um auf den Shows rumzuhacken, verstehe ich, wieso Heiko aufgegeben hat. Es bringt nichts. Die Produzenten reißen sich den Arsch auf und müssen die ganze Arbeit tragen und zum Schluss hacken alle auf dem Endprodukt rum. So funktioniert das nicht. Da kann jetzt jeder hier vorschlagen, wie er es gern hätte und was man dann besser machen könnte – zum Schluss käme doch eh das gleiche wieder raus: Es wird kritisiert.
Und genau aus diesem Grunde finde ich, sollte das „WIE“ nicht länger zur Debatte stehen, denn das muss der Produzent selbst entscheiden. Wenn jemand sagt: „Ich fand es bisher scheiße und ich kann es besser“ – dann bitte, mach doch und versuch uns damit zu überzeugen. :)

Und ganz ehrlich – ich finde es schade, was hier einige aus der Awardshow machen wollen. :) Ich finde, so wie sie ist und besteht war es / ist es das richtige Prinzip. Ich freue mich jedes Jahr auf die Show und will dann auch bisschen was mit Glanz erleben, was auch wunderbar bisher geklappt hat. Kann es auch nicht verstehen, wie einige das zu lang finden. Ich wurde die ganze Zeit über bestens unterhalten und fieberte die ganze Zeit mit den Beiträgen mit, wer denn wohl gewinnen würde. Eine 40 Minuten Doku mit Ausschnitten aus den Wohnzimmern der Filmemacher oder eine „Chart-Show“-mäßige Show fände ich ehrlich gesagt nur halb so spannend. Grade diese Ausschnitte von dem großen Publikum konnten mich die ganze Zeit mitreißen. (Und teilweise auch mal zum lachen anregen, wenn es grad richtig gut gepasst hat. ;) )

Viel wichtiger finde ich eigentlich die Fragen – wer wird die Show produzieren? (Klar wird sich jetzt noch keiner festlegen wollen), - welche Kategorien sollten bleiben und welche nicht, wie sieht es aus mit den Nominierungen? Gerade letzter Punkt war ja in den letzten Jahren immer wieder ein heftiger Streitgegenstand. Das mit der Jury hatte damals nicht geklappt und große Alternativen gibt es ja auch nicht. Deshalb finde ich ehrlich gesagt den Vorschlag von Hindenburg doch sehr interessant. Wenn jeder selbst bestimmt, in welchen Kategorien er nominiert werden möchte, würde das einiges an Zeit und Nerven sparen. Natürlich müsste das auch ordentlich kontrolliert werden. Die Sache ist dann nur – die Nominierungen, die durch die User ausgehen…. *lufthol*… find ich immer so eine Sache. Wir haben es ja letztes Jahr wieder gemerkt, dass entweder einige keine Ahnung haben, oder andere einfach drauf los wählen, was sie nun halt mal kennen. Da werden dann halt bekanntere Namen mal eher gewählt. Mag auf der einen Seite schon verdient sein, auf der anderen Seite wird somit vielleicht die Chance von weniger bekannten Beiträgen leider ziemlich runtergespielt, auch wenn diese besser sein mögen. Wie könnte man das Problem lösen? Entweder durch eine unparteiische Jury, welche die Nominierungen vornimmt und die User dann die Gewinner wählen (womit wir wieder bei dem Thema wären – das wird nichts.), oder…tja.
Mein Vorschlag dazu wäre auf alle Fälle, irgendwie eine kurze Zusammenfassung zu produzieren, bei denen alle eingereichten Filme, Clips, wie auch immer, kurz angespielt und vorgestellt werden. Und dieses muss man sich anschauen, bevor man nominieren darf.
Wäre eine Möglichkeit. Natürlich auch wieder mit einiges an Aufwand verbunden und es würde nicht klarstellen, ob denn zum Schluss auch trotzdem faire Wahlen stattfinden, aber es wäre ein Anfang.

So. Als letztes zu sagen bleibt noch – und das sage ich, dem nachgesagt wird, ich sehe das alles zu ernst – die Awardshow ist und bleibt ein reines Spaßprojekt. Damit wird kein Gewinn erzielt, niemand nimmt große Preise mit. Aber das ist doch nicht der Sinn der Show. Vielleicht sollte man sich darüber mal Gedanken machen. :)

Schattenlord


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Purzel

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32

Dienstag, 5. Januar 2010, 00:40

@ Schattenlord: Du führst das hier ad absurdum...
- Entweder will ich als Amateurfilmer ernst genommen werden, dann muß ein anderes Format her.
Wie schon Sollthar sagt, deutlich kürzen, umstrukturieren.
- Oder ich will als Amateurfilmer nicht weg vom "Deppen-mit-Videokamera"-Image und
muß mich dann nicht wundern, wenn Aussenstehende das hier belächeln.

Und außerdem sollte das hier doch ein "Brainstorming" sein, wobei aber einige scheinbar keins davon haben,
sonst würden sie hier nicht so vehemment gegen das eine oder andere Argument schon von vorne herein sein.
Also ich seh das hier erstmal so als "Gedankenaustausch" und nicht als Streitthread.
Und letztenendes wird der Macher der neuen Show selbst seine besten Ideen und Möglichkeiten ausschöpfen.
Und sich hier dran warscheinlich nur orientieren.
Es steht nirgendwo, daß das, was hier vorgeschlagen wird, eine "Dienstanweisung" für die nächste Awardshow ist.
Wenn Amateurfilmen einfach wäre, hieße es RTL.

Marcus Laubner

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33

Dienstag, 5. Januar 2010, 00:42

Mein Vorschlag dazu wäre auf alle Fälle, irgendwie eine kurze Zusammenfassung zu produzieren, bei denen alle eingereichten Filme, Clips, wie auch immer, kurz angespielt und vorgestellt werden. Und dieses muss man sich anschauen, bevor man nominieren darf.

Schöne Idee, wenn es wieder übers Voting laufen wird.

MichaMedia

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Dienstag, 5. Januar 2010, 00:50

@sollthar, Dein Vorschlag in allen Ehren, aber eine Rückentwicklung der Show, dürfte nicht im Sinne der Allgemeinheit stehen. Sicher kann sie abgespeckt werden, so das sie 60 oder 90 Min. nicht überschreitet, da sehe ich keine Einwende, aber eine Abspeckung auf unter 60min. mit allen bisherigen „Inhalten“, welche auch unterhalten möchten, sehe ich als Unmöglich.

Sollte sich Dein „noch früher“ auf meine Aussage beziehen, dann hast Du diese nicht verstanden, es geht darum, alles was „zuvor“ gemacht werden kann, früh genug zu machen, damit am Ende es weniger Arbeit ist.

Ich habe keine Lust und nicht mal Zeit dazu, vor Weihnachten eine Show von 0 auf 100 zu basteln, wird viel Vorarbeit geleistet, wer das auch kein Problem mehr, egal wie viel Greenscreen.
Dies ist auch oberflächig zu sehen, egal wie das Konzept später steht.

EDIT: Warum wurden mir die Beiträge seit 22:52 nicht angezeigt, Marcus tu mal was dagegen....

sollthar

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35

Dienstag, 5. Januar 2010, 06:52

Zitat

Dein Vorschlag in allen Ehren, aber eine Rückentwicklung der Show, dürfte nicht im Sinne der Allgemeinheit stehen.
Wie gesagt, war nur meine Sichtweise und man darf damit tun, was man will, wenn die "Allgemeinheit" es anders sieht. :)


Schlussendlich stellt sich ja dann vorallem die Frage, wers macht und was der, ders macht, machen wird. Ich selber kann mir nicht vorstellen, im bisherigen Format was beizutragen, da für mich der Aufwand in keinster Relation zum zu erwartenden Resultat steht. In einem anderen Sendeformat kann ich mir aber durchaus vorstellen, was zu helfen.


Geschmäcker sind verschieden - das ist ja auch gut so. Und Purzel hat für mich den Nagel auf den Kopf getroffen mit seiner IMAGE-Aussage. Ich merke, ich kann mich halt einfach nicht mit dem Image, dass die Show ausstrahlt, identifizieren. Leute mit Perrücken und Grimassen-Komik sind grundlegend absolut nicht mein Ding. Da zuckts bei mir sofort im Wegzapp- oder Weiterspul-Finger. Aber eben. We'll see who does what. :)

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Dienstag, 5. Januar 2010, 08:49

naja ich fand vom look her und vom stil die awardshow sehr gut. sie war sicherlich zu lang und die dankesreden zum großenteils massiv überflüssig. Fakt ist wenn man sich mal unser produkt anschaut das heiko und eigentlich viele user aus dem forum geprägt haben muss man schon sagen das es ne geile sache ist. muss ehrlich sagen das ich nicht so eine plagiativshow haben will wie bei fxhome. lieblos, simpel und von der stange.
also ich würd die ansagen auf jedenfall beibehalten. diese aber zeitlich begrenzen. Die Dankesreden würd ich vielleicht sogar komplett streichen. zum einen spart man sich nen riesen aufwand und man ist auch nicht auf pünktlichkeit angewiesen. Die Gewinner können sich durchaus dann am abend dannach bedanken.
Eine moderation ist ok. ob man dies nun seriös oder eher lustig macht weiß ich nicht. mich hat das net wirklich gestört der herr mob.
Fakt ist aber wie Christoph schon sagt. Dieses "ich wünsch mir was" das kanns und darf es nicht geben. Falls sich wirklich ein Team findet muss es seinen stil finden und nicht jeden wunsch berücksichtigen.
Muss auch sagen falls "wir" das machen also Christoph, Cody und ich dann machen wir halt unseren stil. Genauso wie heiko seinen stil gemacht hat.
Man kann auf vorschläge eingehen etc, muss man aber nicht.
five


„Scheiße bleibt Scheiße, selbst wenn sie vom Papst ist.“

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Five« (5. Januar 2010, 08:55)


Borgory

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Dienstag, 5. Januar 2010, 13:10

Könnte man nicht die wichtigsten Punkte mal raus suchen und die dann gemeinsam nach und nach abarbeiten? So dass man zb. nach eins zwei, drei Monat abstimmen kann wie nun das Konzept sein soll, wer dass moderiert oder wie nun dass mit den Dankesreden ablaufen sollte? So dass man mal vorran kommt und nicht nur Meinungen einbringt die dann diskutiert und dann wieder vergisst^^ Ich hoffe ihr versteht was ich meine :D

Hindenburg Films

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Dienstag, 5. Januar 2010, 15:09

Ich denk auch,je eher "ein Team steht" desdo besser wird am Ende auch die Show sein,denn wie MichaMedia ganz richtig gesagt hat,könnte man einen Teil der Vorbereitung schon jetzt angehn,zum beispiel die CGI Arbeit,das Publikum etc...Wenn sich jemand mit seinem Projekt Absolut sicher ist,dass er es in die nächste Awardshow bringen will,könnte ja sogar jetzt schon ein Ausschnitt vorbereitet und unter Umständen die Dankesreden vorbereitet werden (wenn die behalten werden)...
Am Ende müsste dann das ganze nur noch zusammengefügt werden...Aber man kann ja auch verstehen,dass kaum einer im Januar schon sagen wird "Ich mach jetzt die Awardshow für Dezember"...

TMaekler

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Dienstag, 5. Januar 2010, 16:22

Welche Arbeitsbereiche sind denn schon besetzt und welche müssen noch besetzt werden?

Wenn wir im gleichen Konzept bleiben wie bisher (dürfte für eine so große Anpassung des Teams sinnvoll sein) sehe ich das im Moment wie folgt:

a) Alles Rund um die Abstimmung: Marcus Gräfe
b) Produktion und Aufzeichung des Teasers/Intros: ?
c) Aufzeichnung der Show: ?
d) Moderation der Show: ?
e) CG-Gestaltung: ?
f) Musik für Show: ?
g) Aufnahme der "Publikumssequenzen" (wie bisher): ?
h) Schnitt & Keying & Onlinestellung: MichaMedia

Was ist mit Felix bzgl. der CG? Macht er die wieder oder hört er auch damit auf?
Die Dankesreden kommen ja von jeder Gruppe selber und die Einleitungen der einzelnen Awards können um den Ablauf zu vereinfachen dieses Jahr vom Moderator gesprochen werden (und sind damit auch weniger lang).

Also mal ran: wer könnte sich fest welchen Part vorstellen (b+c sollten vll. nicht zu weit auseinander wohnen)...
-----------------------------------
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MichaMedia

unregistriert

40

Dienstag, 5. Januar 2010, 16:40


h) Schnitt & Keying & Onlinestellung: MichaMedia


Schön das Du mich schon fest Einplanst, aber dies galt als Vorschlag, wenn viel Vorarbeit geleistet wird, würde ich mich dazu bereit erklären ;)