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HTS_HetH

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21

Freitag, 2. Oktober 2009, 19:17

Wie schon erwähnt, das könnnt ihr euch ab Januar alles genau überlegen und planen. Umsetzen muss es dann aber jemand anderes.

Ich hab das Konzept damals vorgeschlagen, es umgesetzt, es verfeinert und neben mir haben auch noch Felix, Marcus und Micha immer jede Menge Zeit und Arbeit investiert, um das ganze möglich zu machen. Ich denke nach 5 Jahren kann dann ruhig mal jemand anderes die Sache in die Hand nehmen.

Ich habe diese Diskussion jetzt nicht in die Richtung gelenkt, damit man mir andere Moderatoren vorschlägt und die Arbeit dann trotzdem an mir hängen bleibt. Ich habe sie angeregt, damit die Leute sich jetzt schon mal ihre Gedanken machen können, was ihnen für nächstes Jahr vorschwebt und wie man es umsetzen könnte. Denn die Zeit wird kommen, wo dann auch was passieren muss und ich weiß, dass ich nicht vorhabe nächstes Jahr noch mal wieder die ganze Arbeit auf mich zu nehmen. Ich hab´s jetzt vier mal in Folge und im Dezember dann zum fünften Mal bewiesen, dass das alles machbar ist, wenn man bereit ist sich auch entsprechend reinzuhängen.

An Ideen und Kritiken zur Verbesserung scheint ers ja hier nicht zu mangeln, also hoffen wir mal darauf, dass es nächstes Jahr dann auch nicht daran mangelt, diese umzusetzen. Dann freu ich mich schon drauf meine künftigen Projekte auch anzumelden oder vorzuschlagen für zukünftige Award-Shows.

Wie gesagt, die Show ist keine Selbstverständlichkeit sondern ein riesen Haufen Arbeit und ich hab das im Dezember dann 5x gemacht. Ich denke, dass reicht mir dann auch erstmal. Ich brauch mir für Oktober bis Dezember nichts in Sachen eigener Projekte vornehmen, da ich schon im Hinterkopf habe was an Arbeit auf mich zu kommt, um die Show zu produzieren.

Um es also auf den Punkt zu bringen, da hier immer noch versucht wird, die Show weiterhin in meinen Händen zu belassen und nur Details zu ändern:

Dieses Jahr mache ich das letzte mal die Award Show. Die Mischung aus Kritik, eigener Unlust jedes Jahr soviel Freizeit zu opfern und dem Einsehen, das eine komplette Neustruktierung der Show durchaus von Vorteil sein könnte, hat diesen Entschluss bei mir nun mal gefestigt.

Lasst uns also bitte jetzt nicht in das Schema verfallen, Details zu "verbessern", andere Moderatoren vorzuschlagen usw. Von mir aus könnt ihr nächstes Jahr die Show komplett anders aufziehen. Ich bin eben nur nicht mehr bereit, dass hier Dinge jetzt besprochen, kritisiert oder Änderungen an der Show verlangt werden, die ich dann umzusetzen habe. Die Show war / ist für mich eine Herzblut-Sache und keine Auftragsarbeit, wo der Kunde König ist.

Es gibt hier genug Leute, die auf sich selbst große Dinge halten. Es wird sich sicherlich ausser mir noch jemand anderes mit ausreichend Ergeiz finden, dieses Projekt dann fortzuführen. Wer weiß, vielelicht etabliert es sich auch, dass die Show jedes Jahr von jemand anderem produziert wird und somit eine neue Einzigartigkeit in jedem Jahr erlangt, die sie unter meiner Regie, niemals hätte erreichen können. Gut vorstellen kann ich mir sowas.

Das ist meine Sichtweise zum Thema Award Show. Ich fasse nichts hier von den Kritiken und Vorschlägen als persönliche Kritik auf, keine Sorge. Mir ist es nur nach dann 5 Jahren nicht mehr Wert, soviel Freizeit in das Projekt zu stecken.

Frederik Braun

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22

Freitag, 2. Oktober 2009, 19:59

Die Votings lassen klar erkennen, dass mal wieder nach Bekanntheit gevotet wurde. Es gab dieses Jahr etliche gute Beiträge von unbekanteren Usern, gerade bei Kurzfilmen und den Clips, doch diese wurde anscheinend eher ignoriert.


Sehe ich genau so.

Ich mach den selben Vorschlag, den ich letztes Jahr gemacht habe. Entweder man ZWINGT die Voter dazu, sich die Filme runterzuladen und evtl. in den jeweiligen Threads im Showroom ein kleines Feedback zu geben (würde garantieren, dass die Filme auch gesehen und sich damit auseinandergesetzt wurde) und anschließend erst das Votingformular freigestellt wird ODER man führt in der Tat eine qualifizierte, unparteiische Jury ein, was natürlich schwierig wird aber nicht unbedingt unschaffbar ist.


Zweiteres hatte ich letztes Jahr auch schon vorgeschlagen, finde ich auch nachwievor 'ne gute Idee.

sollthar

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23

Freitag, 2. Oktober 2009, 20:01

Wollte die Gelegenheit nutzen allen nominierten zu gratulieren und - unabhängig vom Ausgang - allen einen schönen Award und, falls es eine gibt, Award show zu wünschen.


Und natürlich freu ich mich, dass Ich in der Nominiertenliste auch vorkomme. :)

LunaticEYE

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24

Freitag, 2. Oktober 2009, 21:10

Leute zu zwingen sich irgendwas anzuschauen bringt meiner Meinung nach überhaupt nichts. Das läuft dann wie im AFM. Da muss man eine bestimmte Zahl Bewertungen / Beiträge abgegeben haben, um selber was hochladen zu dürfen. Was passiert? Die Leute suchen sich die übrigen Verdächtigen aus, schreiben "Fand ich auch super" dazu und das wars. Ich bezweifle in vielen Fällen, dass die sich das dann überhaupt angeschaut haben. Wer soll das auch kontrollieren? Man kann ja schlecht Heiko zwangsverpflichten, sich neben die Leute zu stellen und zu überprüfen, ob sie einen Film auch wirklich von vorne bis hinten gesehen haben oder nicht. Ich will den hier auch nicht in der Hütte haben, damit der überwacht was ich schaue. Der soll lieber selber Filme machen, wird ja langsam mal Zeit, dass nach Star Wars was Neues erscheint :P

Fazit: Wir werden - egal mit welchen Regeln - nichts dagegen unternehmen können. Es wird immer Spezialisten geben, die stumpf Newsman überall nominieren, selbst wenn der Beitrag dort nicht hinpasst (s. VFX / SFX Diskussion). Das ist einfach so. Das soll nicht heißen, dass ich die Beiträge von Newsman und Co nicht zu schätzen wüsste. Ich halte Daniel echt für ein Ass in dem Metier, keine Frage. Aber durch die enorme Bekanntheit werden die Bewertungen eben verfälscht, weniger bekannte Gruppen gehen dann unter. Das sind Noobs die blind wählen und sich beliebt machen wollen. Das ist halt menschlich und nicht durch irgendwelche Regeln zu unterbinden. Da hilft nur: An sich selbst arbeiten, gute Werke abliefern und so stetig den eigenen Bekanntheitsgrad steigern. Heiko oder Jumperman sind ja auch nicht zur Amateurfilmerkoryphäen geworden, weil sie stumm im Kartoffelkeller sitzen und Besen binden. Das bedeutet eben harte Arbeit, da hinzukommen. Nur mal so als Tipp.

Ansonsten hab ich volles Verständnis für Heiko, wenn er die Show jetzt abgibt. Ich finds auch spannend und ne Riesenchance, wenn jetzt ein paar neue Filmemacher die Show übernehmen. Potential gibts hier ja ohne Ende. An Peter Mobb hatte ich mich zwar schon gewöhnt, aber ich hab nix gegen Veränderungen und neue Gesichter. :thumbup:
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Venom

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Freitag, 2. Oktober 2009, 21:25

Naja, das mit den Wahlen nach Bekanntheitsgrad ist doch fast überall so bei Publikumspreisen. Der Film mit den bekannten Namen bekommt eher nen Preis, als das Meisterwerk von jemanden den keine Sau kennt. :P

26

Freitag, 2. Oktober 2009, 22:53

Naja, das mit den Wahlen nach Bekanntheitsgrad ist doch fast überall so bei Publikumspreisen. Der Film mit den bekannten Namen bekommt eher nen Preis, als das Meisterwerk von jemanden den keine Sau kennt. :P


Eben!
Die Geschichte mit den "Neuen", die nach "Bekanntheitsgrad" wählen kann ich nicht ganz bestätigen. Ich gehöre ja durchaus auch zu den Neueren hier im Forum und erlebe die AFF Movie Awards zum ersten Mal. Allerdings habe ich mir wirklich jeden Film der teilgenommen hat auch angeschaut! War echt ein paar Nachmittage bis ich alle hatte. Also kann ich an alle die jetzt "nur so" gestimmt/gewählt haben raten, schaut euch echt alle Filme an. Und wenn ihr das noch nicht getan habt, dann wenigstens die Nomierten Filme. Auch die Unbekannteren Amateurfilmer haben echt gute Filme produziert. :) Übrigens Herzlichen Glückwunsch an die Glücklichen Nominierten! :thumbsup:
Naja, ich freu mich auf die Awards, da ich wie gesagt, sie zum ersten Mal sehe. Das sie Heiko schon zum Fünften Mal macht, weiß ich durchaus zu schätzen, obwohl es jetzt falsch von mir wäre, zu sagen, ich wüsste wie viel Arbeit das ist. Nur was ich weiß, das es extrem viel sein muss!

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Samstag, 3. Oktober 2009, 00:15

lol es haben sich lediglich 3-4 Peronen von über 2000 Mitgliedern im From geäußert das sie Perter Mobb nicht mögen?
Das ist aber noch lange keine Demokratie. Ich mag persönlich den Humor vo ihm, allerdings wäre ich absolut nicht abgeneigt mal Dennis Klose bzw Daniel Pflüger als Moderator anzuschauen, weil beide großartigen Humor in meiner Sicht haben.
Ich kann vollkommen übrigens nachvollziehen wie viel Arbeitin der Organisation dieser Shown steckt, wüßte wirklich nicht ob ich sowas schaffen würde.
Die letzte Show war ein Augenschmauß für mich! hab diese dieses jahr schon 3 mal angeschaut. Danke diebezüglich an Heiko für die großartige Arbeit! Krieg immernoch Gänsehaut wenn ich den Vorspann der Show ansehe.
Die Award Show darf nicht aussterben! allerdings kann man auch neue innovative Ideen sich dafür ausdenken ;)
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28

Samstag, 3. Oktober 2009, 00:56

Noch ein kleiner Kritikpunkt an der Awardshow: Muss es wieder Mobb sein? Ich kann verstehen, dass manche Schumi toll finden, aber Mobb ist einfach nicht lustig. Wenn ich den wieder zwei Stunden rumhampeln sehen muss zieht sich mir jetzt schon alles zusammen... :cursing:


Ich habe mal mit Stefan Müller gesprochen und er und Leopold Keber wären vorr. bereit als Snake & Rusty bei der Show mitzumoderieren.
Den finalen Sieger verkünden könnte ja immer noch Peter Mobb, aber ein paar Zwischeneinlagen von S&R als Abwechslung wären doch sicher möglich. Heiko, was denkst Du?

EDIT:
Was ich jetzt auch noch Mal ansprechen möchte, auch wenn ich schon mit Heiko drüber geredet habe. Warum macht Loom mit "Jenseits" bei den Amateurfilm-Forum Movie Awards mit? Ich kann diese beim besten Willen, auch wenn sie noch so gut sind, nicht mit anderen Projekten vergleichen. In meinen Augen sind die mittlerweile einfach Profis. Sorry, aber die hatten bei den Awards meiner meiner Meinung nach nichts zu suchen.


Darf ich fragen, warum Du denkst, dass Jenseits nicht mit dabei sein sollte? Als wir die Produktion 2004 gestartet haben, wußten wir nicht viel mehr über das Filmemachen als viele andere hier - für die meisten Beteiligten war es das erste Großprojekt. Alles wurde in der Freizeit gemacht. Und auf welchem Level wir jetzt sind, tut wohl kaum zur Sache für ein früheres Projekt, oder?
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Renier

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29

Samstag, 3. Oktober 2009, 00:59

Und täglich grüßt das Murmeltier. Jedes Jahr die selbe Kritik.
Man kann den Leuten empfehlen alle Beiträge zu schauen, aber zwingen kann man sie defintiv nicht. Manche haben auch nicht so viel Zeit alles anzuschauen, klicken durch und voten nach Symphatie oder Bekanntheit.

Bis jetzt waren die Awards immer ein Event und dann wird gemeckert am Moderator, am Publikum, am Konzept. Leute werden als neuer Moderator vorgeschlagen wie Dennis Klose, den ich noch gar nicht hier im Board gesehen habe.

Ich wusste bis jetzt gar nicht, wie sehr Heiko die viele Arbeit an den Awards ankotzt. ;) Verständlich nach 5 Jahren. Na mal sehen, ob sich ein "Dummer" für das nächste Jahr findet. Müsste je einer mit Erfahrung und Organisationstalent sein.

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30

Samstag, 3. Oktober 2009, 10:52



Darf ich fragen, warum Du denkst, dass Jenseits nicht mit dabei sein sollte? Als wir die Produktion 2004 gestartet haben, wußten wir nicht viel mehr über das Filmemachen als viele andere hier - für die meisten Beteiligten war es das erste Großprojekt. Alles wurde in der Freizeit gemacht. Und auf welchem Level wir jetzt sind, tut wohl kaum zur Sache für ein früheres Projekt, oder?


Ja gut, in dem Sinne geb ich dir Recht. Ich hatte nur den Eindruck, ihr hättet euch auch damals schon auf dem "professionellen" Niveau befunden, mit dem ihr jetzt arbeitet.

Schattenlord

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31

Samstag, 3. Oktober 2009, 14:02

*seufz* Ich wusste es ja. Hätte ich ja nicht damit angefangen...(dann hätte es ein anderer gemacht.)

Also.

Zitat von »Heth«

Nun, das Ergebnis der Finalisten überrascht sicherlich die wenigsten wirklich. Die Awards spiegeln ja auch ein Stück weit wider, was dieses Jahr im Forum los war und welche Filme polarisieren. Das sich also die Filme am wahrscheinlichsten in vielen Nominierungen wiederfinden, die auch dieses Jahr im Forum für die meisten Diskussionen oder Feedbacks gesorgt haben, ist da nicht so verwunderlich. Natürlich sagt das noch nichts über deren Qualität aus und danach sollte natürlich bewertet werden. Aber es hat wieder breite Masse nominiert und die ist, wie in vielen anderen Bereichen des Lebens auch, meist auf simpleren Werten fixiert. Ich würds mit dem Fernsehprogramm vergleichen, scheinbar sagt jeder das fast nur noch Schrott in der Glotze läuft mit all den Doku Soaps usw. Dennoch gucken es immer noch genug Leute an, dass es sich lohnt für die Sender diese weiter auszustrahlen...


! Ich glaube, dass bedarf keiner weiteren Ausführung. Traurig, aber wahr.

Zitat von »Heth«

Nun das ist schade, denn die Awards sollen ja in erster Linie einen kleinen Rückblick auf das vergangene Jahr liefern. Es gibt eh nichts zu gewinnen, ausser einem virtuellem Award.


Joah, das haben sie bis jetzt immer getan. Der virtuelle Award ist ja auch was. Mir gehts aber an erster Stelle überhaupt um die Atmosphäre. Der Abend war bisher jedes Jahr geil - die Show klasse gestaltet, es war der Ausklang eines Amateurfilmjahres und gleichzeitig der Einstieg ins Neue. Und jedes Jahr steigerte sich die Qualität aufs Neue, von der Show, und den Beiträgen. Die Sache ist aber, dass die Show keinen richtigen Überblick auf das letzte Jahr bieten kann, wenn einige wirklich tolle andere Projekte nicht mal nominiert wurden, dafür aber wieder welche in Kategorien, wo sie nicht hingehören. Ich habs schon gesagt, und ich sags gerne nochmal - jedes Projekt hat seinen Platz in der Nominierungsliste durchaus verdient! Aber...ja, aber halt. ;)

Zitat von »Heth«

Aber das tu ich nicht, denn ich weiß, du bist nicht der einzige im Forum, der mit der Kunstfigur "Peter Mobb" nichts anfangen kann. Dazu kann ich soweit schon mal sagen, er wird euch nicht dieses Jahr nicht erspart bleiben, aber es ist durchaus etwas geplant, um mehr Abwechslung reinzubringen und so vielleicht diesen Kritikpunkt für viele etwas abzuschwächen.


Okay, also das verstehe ich ehrlich gesagt gar nicht. Ich weiß nicht, was einige gegen Mobb haben, ich finde ihn passend für die Show. Sicher, vielleicht sind die Witze nicht immer die Besten, aber dennoch: Mittlerweile ist er zu der Showfigur geworden, und ich freue mich eigentlich jedes Jahr drauf. Ich empfinde ihn nicht als störend, so gar nicht, er zeigt ja auch gleich, das die Awards weniger so ernst sind, sondern eigentlich mehr der Spaß an der Sache im Vordergrund steht. Ich könnte mir ehrlich gesagt auch keinen anderen Moderator vorstellen, ohne, dass die Show an diesem Punkt verliert.

Zitat von »Heth«

Da hier inzwischen schon rumgenörgelt und kritisiert wird, bevor die Produktion der Show überhaupt begonnen hat und ich dieses Jahr bereits zum 5. Mal die Show produziere (was wie man sich hoffentlich denken kann, ein Arsch voll Arbeit ist), schlage ich vor, dass nächstes Jahr mal jemand anderes das Projekt übernimmt und ich mich entspannt zurücklehne. Dann könnt ihr ja gerne direkt Anfang des Jahres mit der Planung beginnen, eine Jury benennen, einen neuen Moderator benennen, neue Kategorien entwickeln oder alte rausfeuern oder das ganze Projekt komplett abändern oder von mir aus auch einstampfen.

Versteht mich nicht falsch, ich nehme die Kritiken hier ernst und vor allem aber nehme ich sie nicht persönlich. Nur wenn man sich Jahr für Jahr den Arsch aufreisst, um so ein Projekt auf die Beine zu stellen und dann immer fleißig genörgelt wird, vergeht einem auch irgendwann die Lust da noch so viel Zeit und Energie reinzustecken. Immerhin hatte die letzte Show Spielfilmlänge und musste in weniger als 3 Monaten produziert werden...


Oha.
Also. Da ich damit angefangen habe, sehe ich mich ein wenig schuldig daran. Aber um das noch einmal klarzustellen (habs extra im ersten Post gesagt): Ich nörgle NICHT an der Show rum, keineswegs, darum ging es eigentlich in keinster Weise. Es ging um die Votings für die Nominierungen, die ich nicht ganz gerechtfertigt / fair fand, und ich einfach der Meinung bin, das man da was machen müsste, unbedingt.

Die Show an sich ist jedes jahr ein Höhepunkt, auf den man sich freuen kann. Und bisher hast du jedes Mal klasse Arbeit geleistet. Wird dieses Jahr wieder nicht anders sein.
Jedes Jahr wird so viel Zeit und Mühe in die Show gesteckt und ich staune eigentlich immer, was noch an Steigerung möglich ist, aber es geht. Und dahingehend verdienst du den größten Respekt. Und natürlich auch die anderen Beteiligten. Das Votingsystem war dieses Jahr auch klasse, ohne Frage.

Ich meine - Die Organisation, die Animationen, das keyen jeder Scheiß-Ansage, das runterladen jedes Beitrags, der Schnitt, die Vertonung (!), die ganzen Kleinigkeiten die dazu noch kommen...in 3 Monaten. Kanns nicht verstehen, wie dann auf die Show rumgehackt wird.

Und deshalb versteh ich es eigentlich vollkommen, dass du keinen Bock mehr hast, noch ein Jahr das zu machen. Ich wünschte zwar, das es nicht so wäre, aber ich verstehe es. An einem Punkt seh ich aber schwarz - nächstes Jahr muss irgendjemand, und am Besten du oder einer der anderen Mods oder Marcus, die Planung übernehmen, wer es denn weitermacht. Dazu gehören viele Faktoren, und grade du weißt das genau, wer das Potenzial hätte, dann an deiner Stelle weiterzumachen. Das einfach an die Community so zurückzuschieben wird nicht funktionieren, da bin ich mir jetzt schon sicher. Naja, aber das hat Zeit, wenn es soweit ist - bis dahin erstmal erwarte ich mit Spannung die diesjährige Show - und natürlich auch eine schöne Abschiedsrede von Mobb! ;)

Zitat

Ich mach es, weil dies schon seit den letzten beiden Shows zunehmend mehr geworden ist. Die Leute neben diese Show als Selbstverständlichkeit hin, das ist sie aber nicht.


Das sollte sich jeder Mal zu Herzen nehmen.

Schattenlord


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32

Samstag, 3. Oktober 2009, 18:39

Es ist und bleibt ein Spaßprojekt, welches nicht zu ernst gesehen werden soll.

Darauf muss ich jetzt nochmal kurz eingehen... Da kommt man doch wirklich in Konflikt wenn man dann fair und sorgfältig abstimmen soll... warum das überhaupt wenn das Endergebnis eh nichts zählt. Ich würde einen gewonnen Award durchaus als Qualitätsindiz sehen... bzw. sehen wollen. Ich geb mir doch nicht massig Mühe alles neutral zu bewerten um dann enttäuscht festzustellen dass das viele andere nicht machen... irgendwann lässt die Motivation dann nach überhaupt noch mitzuwählen (ich habs dieses Jahr tatsächlich nicht gemacht, aber kenn den Aufwand ja von den letzten Jahren).

Dass Heth das nicht weiter machen will verstehe ich auch zu gut, man kann ihm ohnehin nur extrem dankbar für die ganze bisherige (und auch kommende) Mühe sein...
Mal abgesehen davon wäre es vllt klug die Diskussion hier über das Konzept der Show (also die diesjährige) zu beenden und einen neuen Thread zu öfnnen wo man konkrete Ideen für die Show 2010 sammelt und sich Leute als Mitgestalter melden können... auch wenn das vllt etwas unstrukturiert werden könnte.

Marcus Gräfe

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33

Samstag, 3. Oktober 2009, 19:11

und einen neuen Thread zu öfnnen

Ich würde damit abwarten, bis die aktuelle Show komplett über die Bühne (im wahrsten Sinne des Wortes) gegangen ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marcus Gräfe« (3. Oktober 2009, 19:19)


34

Samstag, 3. Oktober 2009, 19:57

Ist wohl die kügere Entscheidung... sonst rückt die diesjährige Show womöglich in den Hintergrund wenn parallel eine Diskussion zu einer neuen läuft.

Marcus Laubner

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35

Samstag, 3. Oktober 2009, 21:03

Entweder man ZWINGT die Voter dazu, sich die Filme runterzuladen und evtl. in den jeweiligen Threads im Showroom ein kleines Feedback zu geben (würde garantieren, dass die Filme auch gesehen und sich damit auseinandergesetzt wurde) und anschließend erst das Votingformular freigestellt wird ODER man führt in der Tat eine qualifizierte, unparteiische Jury ein, was natürlich schwierig wird aber nicht unbedingt unschaffbar ist.

Die Awards verlieren für mich durch dieses Problem langsam ihren Reiz und ich hab mir schon kaum noch Lust, die Awardshow anzusehen, da man jetzt schon gut absehen kann, wer wo gewinnen wird.

Noch ein kleiner Kritikpunkt an der Awardshow: Muss es wieder Mobb sein? Ich kann verstehen, dass manche Schumi toll finden, aber Mobb ist einfach nicht lustig. Wenn ich den wieder zwei Stunden rumhampeln sehen muss zieht sich mir jetzt schon alles zusammen... :cursing:

EDIT:
Was ich jetzt auch noch Mal ansprechen möchte, auch wenn ich schon mit Heiko drüber geredet habe. Warum macht Loom mit "Jenseits" bei den Amateurfilm-Forum Movie Awards mit? Ich kann diese beim besten Willen, auch wenn sie noch so gut sind, nicht mit anderen Projekten vergleichen. In meinen Augen sind die mittlerweile einfach Profis. Sorry, aber die hatten bei den Awards meiner meiner Meinung nach nichts zu suchen. SEK:CALW fand ich ja auch schon grenzwertig, aber bis auf dass sie viele ältere Darsteller, Promis und Autos zum wegfetzen hatten (was natürlich geil rüberkam), kann man ihnen den Amateurstatus noch nicht aberkennen (oder irre ich mich?).
Kann deine Ansichten nachvollziehen, ich hab mich bei den Nominierten auch teilweise gewundert, in welchen Kategorien diese nominiert wurden. Du kannst aber niemals die Leute zwingen, einen Film anzusehen. Selbst wenn du sie zwingst, alles downzuloaden, wie soll man das realisieren, dass sie auch alle Beiträge anschauen? Und selbst wenn jeder alles sieht, das bringt die User, die eher nach dem Namen gehen, auch nicht dazu, fair zu voten. Entweder man muss bei dem System bleiben oder eine unabhängige Jury urteilen lassen, aber wer ist schon unabhängig, wenn er sich für die Amateurfilme interessiert? Deshalb würde ich beim System bleiben, für mich ist die Awardshow nur interessant, weil man einen guten Querschnitt bekommt, was im Laufe des Jahres geposted wurde. Und da sind viele Beiträge dabei, die ich sonst nur eher durch Zufall nach Jahren gesehen hätte.

Venom

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36

Samstag, 3. Oktober 2009, 21:22

Vielleicht liegt es nur daran das viele einfach keine Lust haben sich so viele Filme aufeinmal anzusehen. Von daher sollte man darüber nachdenken, es nocheinmal zu versuchen eine Jury aufzustellen, aber nur für die Nominierungen, so das die User nurnoch den Gewinner voten, und auch nen besseren Überblick haben bei einer geringeren Anzahl von Filme.

Marcus Gräfe

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37

Samstag, 3. Oktober 2009, 21:42

Man muss auch sagen, dass wir ja hier auch viele Anfänger haben, die ebenso am Voting teilnehmen, wie die Fortgeschrittenen oder Profis. Und ein Anfänger weiß nunmal nicht, was z.B. zu guter Kameraführung gehört. Derjenige findet dann vielleicht bestimmte Kameraeinstellungen, auch wenn sie nicht besonders gut sind, besser als irgendwelche "Standardeinstellungen" in professionelleren Produktionen. Somit würde ein Film mit schlechter Kameraführung nominiert/gevoted werden, obwohl sich alle User alle Filme gründlich angeschaut haben. Das ist ein Aspekt, den man noch im Hinterkopf haben sollte, bevor man Personen/-gruppen beschuldigt, nicht fair zu voten. Aber irgendwie weichen wir mittlerweile ziemlich vom Thema ab, eigentlich geht es hier um die Finalisten und nicht um Grundsatzfragen.

MichaMedia

unregistriert

38

Sonntag, 4. Oktober 2009, 15:25

Marcus hat schon einen guten Punkt angesprochen, unsere Community besteht bunt gemischt von Jung bis Alt, von Beginner bis Fortgeschritten. Daher sehe ich das Ergebnis der Nominierten nicht als tatsächliche Tat des „nicht Anschauens von Beiträgen“, sondern als fahrlässiges Ergebnis durch die bunte Masse der User. Selbst eingefleischte AF-ler können dabei „subjektive“ falsches Nominieren, subjektive deswegen, weil es seine freie Entscheidung ist, andere viele mögen genau so entscheiden, andere weniger. Das dies so ist, das die meisten aus dem Bauch heraus entscheiden und nicht durch kompetentes Fachwissen, zeigen schon die Kategorien SFX/VFX.

Ich denke wenn man jedes mal sich beschwert, dass die Ergebnisse nicht wirklich fair sind, stellt man das Projekt in ein falsches Licht, welches es nicht Verdient. Es wird ja nicht eine Person beschuldigt, falsch nominiert zu haben oder gar nicht alle Beiträge gesehen zu haben, sondern die Masse der Community und ich denke das diese Aussage dann unfair ist, schließlich bestehen die Ergebnisse aus den meisten Stimmen aus der Community, das einige Beiträge nicht nominiert sind, bedeutet nicht gleich, das diese keine Stimmen erhielten, sondern nur nicht mehr als jenes andere.
Ich finde diese Diskussion reichlich überflüssig, das Ergebnis spiegelt die Sichtweise des Großteils der Community wieder und zeigt auf, welche Filme im Jahr bei diesen gut ankamen. Sicher spielen einige Faktoren eine Rolle dazu, aber das Ergebnis besteht eben aus den Entscheidungen der Community.

Selbst wenn beim nächsten mal eine Jury es übernehmen würde, bleibt diese ewige Diskussion dazu nicht aus, das größte Problem ist dann, das es direkte „Schuldige“ gibt, welche dann zur Rechenschaft gezogen werden, das möchte ich keinen zumuten.

Ich vermisse beim „Rumnörgeln“ immer klare Beispiele oder Vergleiche, es heißt nur: „es waren auch andere gute Filme dabei“, ja, nur vielleicht nicht gut genug um nominiert zu werden. Was klar genannt werden kann ist einzig die Sache mit SFX/VFX, sonst lese ich hier nichts, was diese Aussagen von „Unfair“ festigen könnte. Ich habe auch alle Beiträge gesehen und bin gar nicht überrascht vom Ergebnis.

Mir hatte es damals auch nicht gefallen, das die CDU die Wahl gewann, aber die Mehrheit der Bevölkerung schon, anders kann man die Nominierung nicht sehen, es ist viel Sympathie und Bekanntheit mit im Spiel, aber nicht wirklich allein ausschlaggebend für das Ergebnis.

Wenn mir einer klare Fakten aufzeigen kann, keine subjektive Sichtweise, sondern unanfechtbare Fakten, das ein gewisser anderer Film in einer Kategorie nominiert sein sollte, statt einen, welcher nominiert ist. Dann haben wir auch einen Grundstock für eine Diskussion, so haben wir nur fiktive Aussagen, wo eine Diskussion überflüssig ist.

Jumperman

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Sonntag, 4. Oktober 2009, 16:26

Ich werf einfach mal was in den Raum, was ich glaube ich auch schon letztes Jahr mal geschrieben habe:
Klar, es wird viel nach Sympathie und Bekanntheitsgrad gevotet. Das lässt sich nicht vermeiden. Es liegt allerdings auch in der Hand eines jeden Filmemachers, sich Sympathie und Bekanntheitsgrad beim Publikum aufzubauen. Da ist es genau so, wie im kommerziellen Film. Nicht unbedingt die Filme, die am besten gemacht sind, scheffeln die meiste Kohle; sonder die Filme, die sich die meiste Aufmerksamkeit schaffen können.

Ich kam leider dieses Jahr nicht dazu, richtig aktiv bei der Nominierungsphase mit zu machen, weil ich nicht die Zeit hatte, alle Beiträge zu sehen. Ich merke allerdings jetzt beim finalen Voting, dass sich manche Filme bei mir schon im Vorhinein selbst ins Knie schießen. Ich bin nächste Woche in Nürnberg wegen Berufsschule und dort habe ich nicht die Möglichkeit, größere Datenmengen runter zu laden. Drum lade ich jetzt schon und schaue es unter der Woche alles an. Manche Filme kann man allerdings nicht runterladen. Entweder sind sie nur auf Videoportalen oder aufgegliedert in viele Rapidshare-Archive o.ä.
Bei diesen Filmen muss sich eben zeigen, ob ich noch die Zeit finde, sie wann anders zu sehen. Ansonsten fallen sie eben bei mir aus der Wertung.
Natürlich ist das dann nicht fair. Auf der anderen Seite haben dann aber die User, welche sich eigenen Webspace besorgt haben, auch diesen Vorteil verdient.

Das ist jetzt nur EIN Punkt. Auch die Präsentation von Filmen an sich lässt oft sehr zu wünschen übrig. Das hat jetzt zwar nur mehr indirekt mit den Awards zu tun, aber spielt trotzdem eine Rolle. Oft wird zu neuen Filmen einfach nur ein Thread eröffnet mit den Mindestanforderungen des Forums und dann ein Link gepostet. So wie man einem reudigen Hund ein Stück Fleisch zu wirft. Dann kann man aber auch lange auf das große Feedback warten.
Es liegt bei jedem Filmemacher selbst, in wie weit er die Werbetrommel rührt. Defacto gehört es einfach genauso zum Filmbusiness, wie das Filmen an sich. Ein guter Film hat feste Veröffentlichungstermine, auf die mit Infos, Postern und Trailern frühzeitig hingewiesen wird. So baut sich eine Vorfreude beim "Publikum" auf und der Film ist schon vor seiner Veröffentlichung bekannt.

Ich weiß, ich gehöre mit meinem Beitrag zu den Awards nun auch eher zu denen, die vielleicht teils nur durch Bekanntheit eine Stimme einheimsen. Aber wieso ist das so? Ist es wirklich nur Willkür des Schicksals, oder habe ich in der Vergangenheit durch meine Projekte und Promo-Strategien einfach selbst dazu beigetragen?

Die Nominierungen und Votings werden nie rein Objektiv sein, allerdings hat jeder, der einen Film einreicht, auch selbst dafür zu sorgen, dass man seinen Film ansieht. Das ist nicht wirklich die Aufgabe der Award-Veranstalter.

Marcus Gräfe

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Sonntag, 4. Oktober 2009, 18:09

Ich kann Jumperman da nur zustimmen.

Viele Filmemacher, und das sind sogar meist die besseren, beschweren sich häufig darüber, dass jeder Laserschwertclip mehr Comments bekommt, als ihr Film. Warum, sieht man dann an der Threadaufmachung.

Und ich habe bei den Awards auch alles das nicht angeschaut, was keinen funktionierenden Downloadlink hatte. Da sind die Macher selber Schuld und ich mache mir nicht die Mühe, einen funktionierenden rauszusuchen. Im letzten Jahr gab's einen Film mit unzähligen RAR-Archiven. Zudem war nichtmal auf die Downloadseite verlinkt. Den hab ich dann auch ignoriert.

Und wenn Film A mich besser unterhält als Film B, warum soll ich dann Film B als besten Film wählen, auch wenn der technisch sauberer ist?

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